Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

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Der Alte

Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 07:00

Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache, mindestens aber als Treibmittel für den Terror religiöser Prägung anzuerkennen und entsprechend zu behandeln?

Steht die sogenannte Religionsfreiheit denn höher als das Recht der Menschen, solcherart Terror auch als religiös motivierten und religiös angetriebenen Terror zu bekämpfen, bis ihm die Basis entzogen wird?

Statt dessen wird sehr oft behauptet, der sogenannte "Islamismus" wäre kein Islam. Und die Motive der islamischen Terroristen, Selbstmordattentäter etc. lägen keinesfalls im Islam, sondern hätten "andere Ursachen". Nur - wer den Koran mal gelesen hat, der weiß es besser.

Auch das Christentum verhielt sich früher weitgehend terroristisch, und wir sind froh, dass diesem Terror die Basis entzogen worden ist. Sollen wir jetzt etwa dasselbe, nur mit islamischer Prägung, noch einmal durchmachen?

Also wie sieht die Userschaft diese Thematik?
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon BingoBurner » Mo 13. Jun 2016, 07:31

Also das man den Islam nicht als Ursache für Terror ansieht wäre mir neu.
Schon bevor die AFD populistisch die Islamkritik für sich entdeckt hat gab es diese schon. Nur in weniger populistisch und in klug.
Die Brights seien mal erwähnt.

Was man bei diesen ganzen Debatten immer gerne übersieht das 1/3 der Deutschen sind Konfessionslos.
Konfessionslosigkeit gehört zu Deutschland.......... solche Sätze hör man eher nicht.

Für mich haben alle Religionen auch der Buddhismus in ihrem Kern ein Gewaltpotential.
Aber natürlich spielen Dinge wie soziale Herkunft, Bildung ebenfalls ein Rolle.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Provokateur » Mo 13. Jun 2016, 07:44

Der Islam braucht eine Aufklärung. Nur ist ein muslimischer Kant nicht in Sicht. Oktroyieren kann man eine solche aber auch nicht.

Also ja, das müssen wir aushalten. Wir können nur die vernünftigen Stimmen in der islamischen Community stärken und werden die Terroristen bekämpfen.

Den Islam als Ursache zu sehen halte ich übrigens als verfehlt, es gibt viele islamische Strömungen, in denen kein Terror vorkommt. Es ist der djihadistische Salafismus, der das Problem darstellt.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 13. Jun 2016, 09:38

Der Alte hat geschrieben:(13 Jun 2016, 08:00)
Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache, mindestens aber als Treibmittel für den Terror religiöser Prägung anzuerkennen und entsprechend zu behandeln?

Das Kalifat, der Kalifatsstaat war bereits zu Zeiten Mohammeds keine religiöse Idee sondern ein Mittel zur politischen Machtergreifung. Es ging um die Nachfolge des (söhnelosen) Propheten. Und auch später im osmanischen Reich oder heute in Tschetschenien oder im Nahen Osten geht es prinzipiell um die Macht. Um mit dem Angebot der religiösen Vertretung durch einen Machthaber politisch die Fäden in der Hand zu behalten. Und was eine schmale Gruppe von Menschen dazu bewegt, im Namen dieser politischen Machtausübung heilige Kriege zu führen, dürfte soziologisch wesentlich besser erklärbar als aus der Religion selbst. Ganz sicher geht es immer auch um Geld. Ein Pseuokalif wie Achmat Kadyrow verfügt über sehr viel Geld. Und natürlich die Machthaber im Nahen Osten. Darüber müsste man sehr viel mehr nachdenken als über irgendwelche Suren und Koranpassagen. Wie kommt dieses Geld in den Nahen Osten? Wo geht es noch hin?
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 13. Jun 2016, 09:52

Provokateur hat geschrieben:(13 Jun 2016, 08:44)

Also ja, das müssen wir aushalten.


Der radikale Islam ist eine totalitäre Ideologie, die mit Religion nichts mehr zu tun hat, und totalitäre Ideologien gehören mit Stumpf und Stiel ausgemerzt. Der Rechtsstaat und die wehrhafte Demokratie müssen sie nicht teilnahmslos über sich ergehen lassen, weil einige die Religionsfreiheit und damit einhergehend Toleranz bar jeglichen Verstandes ins Unendliche ausdehnen, sondern sollten sich mit allen Mitteln gegen diese Ideologie wehren und das muss überall dort geschehen, wo diese Ideologie auch nur anfängt, Freiheiten zu verdrängen.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Provokateur » Mo 13. Jun 2016, 10:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(13 Jun 2016, 10:52)

Der radikale Islam ist eine totalitäre Ideologie, die mit Religion nichts mehr zu tun hat, und totalitäre Ideologien gehören mit Stumpf und Stiel ausgemerzt. Der Rechtsstaat und die wehrhafte Demokratie müssen sie nicht teilnahmslos über sich ergehen lassen, weil einige die Religionsfreiheit und damit einhergehend Toleranz bar jeglichen Verstandes ins Unendliche ausdehnen, sondern sollten sich mit allen Mitteln gegen diese Ideologie wehren und das muss überall dort geschehen, wo diese Ideologie auch nur anfängt, Freiheiten zu verdrängen.


Ich habe ja geschrieben, dass die Terroristen bekämpft werden. Dazu muss man sie als solche erkennen, und nur "Moslem sein" reicht nun einmal nicht als Anhaltspunkt.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 11:17

BingoBurner hat geschrieben:(13 Jun 2016, 08:31)

Also dass man den Islam nicht als Ursache für Terror ansieht wäre mir neu.
Es kommt darauf an, wen man unter "man" versteht.
Ich lese und höre die Haltung der offiziellen (Parteien, Regierung etc., auch die treuen Medien), und auch die Äußerungen der Moslems, die keinen Terror ausführen, und dort wird stets erklärt, der Islam beinhalte derartiges nicht. Auch uns Merkelchen hat erklärt:
"Sie brauchen doch keine Anbst vor dem Islam zu haben. Gehn Sie in die Kirche, schaun Sie sich dort die Bilder an, dann lesen Sie in der Bibel, und dann befginnen Sie einen Dialog mit dem Islam."
(Wer es nicht glaubt, findet dieses Video bei Youtube. Es war ich glaub eine Wählerversammlung, in der sie gefragt wurde, wie sie die Islamisierung Deutschlands verhindern wolle.

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Die Brights seien mal erwähnt.

Was man bei diesen ganzen Debatten immer gerne übersieht das 1/3 der Deutschen sind Konfessionslos.
Konfessionslosigkeit gehört zu Deutschland.......... solche Sätze hör man eher nicht.
Du sagst es selbst. Religion wird bevorzugt, als gut und wichtig angesehn und auch verbreitet.
Der Atheismus/Materialismus/Unglaube wird als nicht gut und auch nicht richtig angesehn und auch so behandelt.

Für mich haben alle Religionen auch der Buddhismus in ihrem Kern ein Gewaltpotential.
Aber natürlich spielen Dinge wie soziale Herkunft, Bildung ebenfalls ein Rolle.
Stimmt.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 11:23

Provokateur hat geschrieben:(13 Jun 2016, 08:44)

Der Islam braucht eine Aufklärung. Nur ist ein muslimischer Kant nicht in Sicht. Oktroyieren kann man eine solche aber auch nicht.

Also ja, das müssen wir aushalten. Wir können nur die vernünftigen Stimmen in der islamischen Community stärken und werden die Terroristen bekämpfen.

Den Islam als Ursache zu sehen halte ich übrigens als verfehlt, es gibt viele islamische Strömungen, in denen kein Terror vorkommt. Es ist der djihadistische Salafismus, der das Problem darstellt.
Wir müssen es aushalten? Ich denke da völlig anders. Gegen Terror gegen Ungläubige von seiten religiöser Fanatiker muss man sich wehren. Wer will schon religös indoktriniert und bestraft werden, wenn er sich weigert?

Du hältst den Islam nicht für die Quelle von Terror gegen alle Ungläubigen?
Hast du mal in den Koran geschaut? Ich hab ihn gelesen und ich finde ihn schon als Quelle des Terrors. Zumal der Koran das Hasuptbuch des Islam ist.

Dass nicht alle Moslems Terroristen sind, ist völlig klar, alle Christen waren auch nicht Anhänger oder Unterstützer der Inquisition und der Verfolgung, Diskriminierung und Vernichtung der sogenannten Ketzer.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 13. Jun 2016, 11:25

Provokateur hat geschrieben:(13 Jun 2016, 11:05)

Ich habe ja geschrieben, dass die Terroristen bekämpft werden.

Es müssen auch diejenigen bekämpft werden, die solches Gedankengut propagieren, siehe AfD und Pegida.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 11:31

schokoschendrezki hat geschrieben:(13 Jun 2016, 10:38)

Das Kalifat, der Kalifatsstaat war bereits zu Zeiten Mohammeds keine religiöse Idee sondern ein Mittel zur politischen Machtergreifung. Es ging um die Nachfolge des (söhnelosen) Propheten. Und auch später im osmanischen Reich oder heute in Tschetschenien oder im Nahen Osten geht es prinzipiell um die Macht. Um mit dem Angebot der religiösen Vertretung durch einen Machthaber politisch die Fäden in der Hand zu behalten. Und was eine schmale Gruppe von Menschen dazu bewegt, im Namen dieser politischen Machtausübung heilige Kriege zu führen, dürfte soziologisch wesentlich besser erklärbar als aus der Religion selbst. Ganz sicher geht es immer auch um Geld. Ein Pseuokalif wie Achmat Kadyrow verfügt über sehr viel Geld. Und natürlich die Machthaber im Nahen Osten. Darüber müsste man sehr viel mehr nachdenken als über irgendwelche Suren und Koranpassagen. Wie kommt dieses Geld in den Nahen Osten? Wo geht es noch hin?

Religion und Macht hängen immer zusammen.
Zusammen sind sie ein äußerst gefährliches Paar, vor allem, wenn Religion und staatliche Macht Hand in Hand zusammenarbeiten.

Und eigentlich wird die BRD auch mehrheitlich von religiösen Parteien regiert.
Ich halte es für allerhöchste Zeit, auch hier in den sogenannten Demokratien den Religiösen keine Macht mehr zuzubilligen.
Keiner hat etwas dagegen, und man kann es auch nicht verhindern, dass jeder das glaubt, was ihm (meist schon als Kind) nahegelegt und eingetrichtert wurde.
Im GG fehlt der Paragraph, der den Religiösen (Gottgläubigen) die Machtergreifung untersagt. Und sei es durch Wahlen organisiert und abgesichert.
Es sollte bereits die Bildung religiöser Parteien untersagt werden.

Mit Religion kann man gar nichts bewirken, außer, die staatliche Macht sichern zu helfen.
Religion / Gottesglaube ist ein Glaube, mehr nicht, und es besteht kein einziger Nachweis, das überhaupt etwas daran wahr wäre.
Und weil nichts weiter daran ist, deshalb neigen viele Religiöse immer wieder mal zum Fanatismus und liebäugeln mit der staatlichen Macht.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Provokateur » Mo 13. Jun 2016, 11:34

Der Alte hat geschrieben:(13 Jun 2016, 12:23)

Wir müssen es aushalten? Ich denke da völlig anders. Gegen Terror gegen Ungläubige von seiten religiöser Fanatiker muss man sich wehren. Wer will schon religös indoktriniert und bestraft werden, wenn er sich weigert?

Du hältst den Islam nicht für die Quelle von Terror gegen alle Ungläubigen?
Hast du mal in den Koran geschaut? Ich hab ihn gelesen und ich finde ihn schon als Quelle des Terrors. Zumal der Koran das Hasuptbuch des Islam ist.

Dass nicht alle Moslems Terroristen sind, ist völlig klar, alle Christen waren auch nicht Anhänger oder Unterstützer der Inquisition und der Verfolgung, Diskriminierung und Vernichtung der sogenannten Ketzer.


Natürlich habe ich den Koran gelesen - wie sonst hätte ich meine Diplomarbeit über Muslimisches Leben in Deutschland schreiben können?

Und der Koran muss in Zusammenhang mit der Gesamtquellenlage des Islams gesehen werden. Und dazu gehört nun einmal auch die Sunna, vor allem die Sunna. Diese ist die Anleitung für die Lebenspraxis, der Koran eher für das spirituelle Sein.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 11:37

Provokateur hat geschrieben:(13 Jun 2016, 11:05)

Ich habe ja geschrieben, dass die Terroristen bekämpft werden. Dazu muss man sie als solche erkennen, und nur "Moslem sein" reicht nun einmal nicht als Anhaltspunkt.

Selbstverständlich reicht das nicht. Andere Glaubens- oder Überzeugungsgrundzüge haben immer die Religiösen bekämpft, und zwar um ihren Glauben aufrechterhalten zu können.
Der Atheismus kämpft nicht, denn er weiß, dass er gegen Aberglauben aller Art nicht viel ausrichten kann.

Dass der persönliche Glaube nicht als Grund für Benachteiligung benutzt werden darf, ist auch richtig.

Hier geht es aber darum, die Ursache Religion für die Entstehung von religiösem Terror zu erkennen und zu benennen.

Allein die Unterscheidung Islam - Islamismus ist schon irreführend.
Man stelle sich da-esh (den IS) vor, es gäbe den Islam als Grundlage für sein Wüten nicht.
Was bliebe da wohl vom IS übrig? Dann müssten die sich andere Gründe für ihr Handeln einfallen lassen.
Der Alte

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 11:43

Provokateur hat geschrieben:(13 Jun 2016, 12:34)

Natürlich habe ich den Koran gelesen - wie sonst hätte ich meine Diplomarbeit über Muslimisches Leben in Deutschland schreiben können?

Und der Koran muss in Zusammenhang mit der Gesamtquellenlage des Islams gesehen werden. Und dazu gehört nun einmal auch die Sunna, vor allem die Sunna. Diese ist die Anleitung für die Lebenspraxis, der Koran eher für das spirituelle Sein.

Es kommt darauf an, wie man diese Bücher bewertet. Gehörst du etwa zu denen, die alle drastischen Gewaltaussagen im Koran geflissentlich übersehn?

Jedenfalls verteilen die Moslems nicht die Schriften der Sunna, sondern den Koran. Das bedeutet, dass sie den Koran als das wichtigste Buch des Islam verstehen und verbreiten, und eben nicht die Sunna. Und die fünf Hauptkennzeichen des Islam bzw. eines Moslem kennst du dann sicher auch, oder?

Weiterhin sehn die Moslems die Sharia als Rechtsgrundlage an, und nicht die Gesetze der Staaten.
Auch das ist eine der Ursachen bzw. eine Folge des islamischen Gesamtterrors.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Dampflok94 » Mo 13. Jun 2016, 12:02

Der Alte hat geschrieben:(13 Jun 2016, 08:00)

Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache, mindestens aber als Treibmittel für den Terror religiöser Prägung anzuerkennen und entsprechend zu behandeln?

Ich halte den begriff Ursache für falsch. Es geht doch eher um die Motivation. Wenn ein fanatischer Christ in den USA mal wieder einen Abtreibungsarzt erschießt, ist auch nicht das Christentum die Ursache dieses Mordes. Sondern das Motiv des Täters. Dies kann man aber dem Christentum nicht anlasten. Und genauso wenig kann man den Islam als ganzen als Ursache für den Terror ansehen.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Alexyessin » Mo 13. Jun 2016, 12:08

Der Alte hat geschrieben:(13 Jun 2016, 12:43)

Es kommt darauf an, wie man diese Bücher bewertet. Gehörst du etwa zu denen, die alle drastischen Gewaltaussagen im Koran geflissentlich übersehn?

Jedenfalls verteilen die Moslems nicht die Schriften der Sunna, sondern den Koran. Das bedeutet, dass sie den Koran als das wichtigste Buch des Islam verstehen und verbreiten, und eben nicht die Sunna. Und die fünf Hauptkennzeichen des Islam bzw. eines Moslem kennst du dann sicher auch, oder?

Weiterhin sehn die Moslems die Sharia als Rechtsgrundlage an, und nicht die Gesetze der Staaten.
Auch das ist eine der Ursachen bzw. eine Folge des islamischen Gesamtterrors.

Willst du den Islam rechtlich einschränken?
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 14:53

Dampflok94 hat geschrieben:(13 Jun 2016, 13:02)

Ich halte den begriff Ursache für falsch. Es geht doch eher um die Motivation. Wenn ein fanatischer Christ in den USA mal wieder einen Abtreibungsarzt erschießt, ist auch nicht das Christentum die Ursache dieses Mordes. Sondern das Motiv des Täters. Dies kann man aber dem Christentum nicht anlasten. Und genauso wenig kann man den Islam als ganzen als Ursache für den Terror ansehen.

Ist die Motivation etwa nicht im Christentum zu finden?
Das Christentum verteufelt die Abtreibung, dann erschießt ein Christ einen Abtreibungsarzt.

Die Nazis waren Judenfeinde, das haben sie in ihrer Ideologie klar und deutlich gesagt.
Dann haben sie Millionen Juden umgebracht.
Ist die Ursache dann etwa nicht die Nazi-Ideologie?

Sie ist es natürlich. was sonst. Auch wenn es rassistische oder antijüdische Tendenzen lange vorher schon gab.

Ein Moslem bringt Ungläubige um, das steht in seiner Schrift, dem Koran.
also ist der Koran die Ursache, die Begründung, der Hintergrunf für sein Handeln, Ungläubige zu töten.
Dafür wird ihm Lohn versprochen. Er soll ins Paradies eingehn, wenn er selbst dabei umkommt.

Töten aus religiösen Motiven - man kann es auch Gründen nennen - ist in der betreffenden Religion begründet. Wo sonst?
Selbstverständlich sind auch gute Taten, gutes Verhalten in der betreffenden Reliigon begründet, wenn es dort genannt wird.

So ist das eben. Jede Sache hat gute und schlechte Seiten.
Die gute Seite im Christentum sind z.B. die Gebote (außer denen, wo Gott sich als Herr aufspielt und unbedingten Gehorsam verlangt),
die schlechten sind eben die Vorschriften, die Schlechtes erzeugen, z.B. gottunterwürfiges Denken und Verhalten. "Ich bin dein Herr und Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben."

Oder "Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen." in Sure 2: al-Baqara (Die Kuh)
Und das ist nur eine solche Textstelle, die gegen Ungläubige hetzt. Es gibt derer vielleicht 100.
Zuletzt geändert von Der Alte am Di 14. Jun 2016, 05:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 15:00

Alexyessin hat geschrieben:(13 Jun 2016, 13:08)

Willst du den Islam rechtlich einschränken?

Wie sollte ich das tun? Ich teile hier nur meine Meinung und meine Überzeugung mit.

Wenn die Gesellschaft die Islamisierung Deutschlands nicht verhindern kann, dann muss sie eben islamisch werden.
So geschieht es, wenn eine Kultur die andere verdrängt. Dann hat die verdrängte Kultur kein Daseinsrecht mehr. Sie hat versagt.
Das soll nicht heißen, dass ich (und alle Atheisten) etwa die Erstarkung des Christentums wollen, umgotteswillen nein!, aber leider ist kein Ersatz in Sicht.
Das Gute, das Vernünftige ist auch meist schwächer als das Böse. Das Gute ist leider kein Vorreiter. Es kommt stets zu spät.
Das sieht man auch am kriminellen Geschehen. Ehe die Polizei mal einen Fall klärt, gibt es schon -zig neue Verbrechen.

Wenn die gesamtgesellschaftlichen Kräfte eine Islamisierung nicht verhindern (und es gibt genügend Kräfte, die für eine Islamisierung kämpfen; dazu gehört übrigens auch Merkel, wenn sie erklärt: Der Islam gehört zu Deutschland), dann wird sie stattfinden.
Der Alte

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Mo 13. Jun 2016, 15:16

Ich glaube nicht, dass jemand, der den Islam studiert hat, diese Religion und deren Auswikungen wirklich neutral beurteilen kann.

Hier mal eine Gegenstimme von jemandem, der aus dem Islam ausgetreten ist.
(Das kann er in islamischen Ländern nicht, denn darauf steht die Todesstrafe (siehe Tötet die Ungläubigen...)

Wie ich den Islam als ehemaliger Moslem sehe. (Mehrdad)
http://www.islam.de/13829.php?q=k%C3%A4mpft+gegen+sie

Wir hören immer wieder von sogenannten "Islamexperten", dass der Koran und die islamische Religion, die auf dem Koran basieren, friedlich und mit Demokratie und Toleranz vereinbar seien.
Ich fange also an:
-Kann ein Muslim, der gezielt ungläubige Zivilisten tötet, dies mit dem Koran vereinbaren?
Leider JA.
Weiter heißt es in der Sure 4, Vers 89:
"Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer."
-Legitimiert der Koran Selbstmordanschläge?
JA.


Wer mag, kann im Link gerne weiterlesen.
Wildermuth
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Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Wildermuth » Mo 13. Jun 2016, 23:53

Der Alte hat geschrieben:(13 Jun 2016, 15:53)

Ist die Motivation etwa nicht im Christentum zu finden?
Das Christentum verteufekt die Abtreibung, dann erschießt ein Christ einen Abtreibungsarzt.

Die Nazis waren Judenfeinde, das haben sie in ihrer Ideologie klar und deutlich gesagt.
Dann haben sie Millionen Juden umgebracht.
Ist die Ursache dann etwa nicht die Nazi-Ideologie?

Sie ist es natürlich. was sonst. Auch wenn es rassistische oder antijüdische Tendenzen lange vorher schon gab.

Ein Moslem bringt Ungläubige um, das steht in seiner Schrift, dem Koran.
also ist der Koran die Ursache, die Begründung, der Hintergrunf für sein Handeln, Ungläubige zu töten.
Dafür wird ihm Lohn versprochen. Er soll ins Paradies eingehn, wenn er selbst dabei umkommt.

Töten aus religiösen Motiven - man kann es auch Gründen nennen - ist in der betreffenden Religion begründet. Wo sonst?
Selbstverständlich sind auch gute Taten, gutes Verhalten in der betreffenden Reliigon begründet, wenn es dort genannt wird.

So ist das eben. Jede Sache hat gute und schlechte Seiten.
Die gute Seite im Christentum sind z.B. die Gebote (außer denen, wo Gott sich als Herr aufspielt und unbedingten Gehorsam verlangt),
die schlechten sind eben die Vorschriften, die Schlechtes erzeugen, z.B. gottunterwürfiges Denken und Verhalten. "Ich bin dein Herr und Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben."

Oder "Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen." in Sure 2: al-Baqara (Die Kuh)
Und das ist nur eine solche Textstelle, die gegen Ungläubige hetzt. Es gibt derer vielleicht 100.




Ich glaube... du musst dich an einfachere, schlichtere menschen wenden, damit deine parolen akzeptiert werden.
Der Alte

Re: Weshalb weigert man sich, den Islam als solchen als Ursache ...

Beitragvon Der Alte » Di 14. Jun 2016, 05:24

Wildermuth hat geschrieben:(14 Jun 2016, 00:53)
Ich glaube... du musst dich an einfachere, schlichtere menschen wenden, damit deine parolen akzeptiert werden.

Du nennst das was ich schreibe "Parolen".
Das zeigt deine Gesinnung. Bist du ein Troll?

Der hier verbreitet Parolen, und zwar islamische. Und er zitiert aus dem Hauptbuch des Islam, dem Koran:

https://www.youtube.com/watch?v=PJcVN_FKBp4


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