Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

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Dinosaur
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Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Dinosaur » Do 24. Mär 2016, 12:32

Viele Menschen kritisieren den Islam - zeichnen Karrikaturen z.B. oder machen sich lustig über Mohamed - Ehrenmörder und Zwangsheirat werden natürlich kritisiert.
Das sollte nach - denke ich - breitem Verständnis in einer aufgeklärten Gesellschaft genauso möglich sein wie Kritik an Homöopathie oder Christentum und im Fall des Islam gibt's da einiges dringend zu kritiseren - ohne Frage.

Ketzer welcome ! Bürgerrechte vor Religion. (man nennt das wohl Laizismus)

Aber in den USA und zunehmend auch bei uns gibt es mehr oder weniger erfolgreiche Politiker, die Muslime von wesentlichen Teilen des öffentlichen Lebens ausklammern wollen - ihnen Bürgerrechte nehmen - und zwar ALLEN Moslems.

Soll man beides in einen Topf werfen mit dem Begriff Islamophob ?

https://www.youtube.com/watch?v=8-yNNGgK00M
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Re: Ist 'Islamoph' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Svi Back » Do 24. Mär 2016, 12:38

Ich vermute, dass 90% der der Menschheit (ohne Moslems) und auch ein Großteil der Moslems selbst
islamophob sind. Wer vor den Auswirkungen des politischen Islam keine Angst hat muss wohl als
Eremit in einer Höhle sitzen.
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Joker
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Joker » Do 24. Mär 2016, 12:44

Naja ,gebe zu das ich es vielleicht schon etwas dramatisch sehe.

Es boomt ,Wir haben ein dynamisches Wachstum ,aber bei Molenbeek sind wir noch nicht.
Die Szene gewaltbereiter Salafisten in Berlin wächst nach Darstellung von Innensenator Frank Henkel (CDU) dynamisch. Derzeit würden dem Bereich 710 Menschen zugeordnet, von denen rund die Hälfte als "gewaltorientiert" eingeschätzt werde. Islamistenhochburgen wie Molenbeek gebe es jedoch nicht, sagte er der "Welt".

http://www.rp-online.de/politik/ausland/anschlag-in-bruessel-frau-aus-aachen-wird-weiterhin-vermisst-aid-1.5854634
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Re: Ist 'Islamoph' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Dinosaur » Do 24. Mär 2016, 12:51

Svi Back hat geschrieben:(24 Mar 2016, 12:38)

Ich vermute, dass 90% der der Menschheit (ohne Moslems) und auch ein Großteil der Moslems selbst
islamophob sind. Wer vor den Auswirkungen des politischen Islam keine Angst hat muss wohl als
Eremit in einer Höhle sitzen.


Politische Religion ist igitt - das ist dem Laizisten klar.

Aber was taugt das Wort 'islamophob' ? Das ist ja ein Schimpfwort. Wenn so eine Frau Strolch oder ein Donald Drumpf damit bedacht werden ist das ja ok. Aber wer den Islam kritisiert, dem kann er ja sogar am Herzen liegen und der wird evtl auch mit dem Wort belegt - wäre ja fast amerikanisch - wo Kommunisten 'liberals' sind, die flüssigkeit Benzin 'Gas' heisst und Football nicht mit dem Fuss gespielt wird.

Mein Moslem Kollege lästert auch manchmal über 'doofe Kanaken' - würde ich nicht tun.


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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon BingoBurner » Do 24. Mär 2016, 13:00

Menschen die Bürgerrechte nehmen oder den Islam zu kritisieren sind zwei paar Schuhe.
Vernünftige Islam-Kritik wurde wie viele andere Themen von rechten/linken....extremen Leuten gekapert.
Und zwar politisch motiviert. Damit muss man halt leben.

Wenn ich jemanden in Frage stelle, weil er an einen Glauben festhält indem behauptet wird das ein Typ vor 1500 Jahren auf einen geflügelten weißen Pferd durch den Himmel geflogen ist,
hat das nichts mit Rassismus zu tun.

Und wenn ich jemanden für naiv halte weil sie an einem Glauben festhält indem behauptet wird das Gott/Allah/Jawe, der Gravitation, Quanten und ein 14 Milliarden altes Universum erschaffen hat sich
ernsthaft Gedanken macht, ob Sie auch brav ihr Haupthaar zu Lebzeiten verdeckt hat, hat das nichts mit Fremdenfeindlichlkeit zu tun.
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Re: Ist 'Islamoph' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Mär 2016, 13:02

Svi Back hat geschrieben:(24 Mar 2016, 12:38)

Wer vor den Auswirkungen des politischen Islam keine Angst hat muss wohl als
Eremit in einer Höhle sitzen.

Als heterosexueller Mann, der dann eben zum Islam konvertiert, kommt man ja halbwegs gut weg, Frauen, Homosexuelle und Menschen, die die Religion nicht wechseln wollen, sind voll am Arsch.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Keoma » Do 24. Mär 2016, 13:21

Ich mag den Begriff islamophob überhaupt nicht, weil er bedeutet, dass man vor etwas Irrationalem Angst hat.
Es wird vielleicht auch anderen so gehen, Angst habe ich überhaupt keine, ich halte den Islam nur für eine ziemlich dämliche Religion.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Brainiac » Do 24. Mär 2016, 13:25

Dinosaur hat geschrieben:(24 Mar 2016, 12:32)

Viele Menschen kritisieren den Islam - zeichnen Karrikaturen z.B. oder machen sich lustig über Mohamed - Ehrenmörder und Zwangsheirat werden natürlich kritisiert.
Das sollte nach - denke ich - breitem Verständnis in einer aufgeklärten Gesellschaft genauso möglich sein wie Kritik an Homöopathie oder Christentum und im Fall des Islam gibt's da einiges dringend zu kritiseren - ohne Frage.

Ketzer welcome ! Bürgerrechte vor Religion. (man nennt das wohl Laizismus)

Aber in den USA und zunehmend auch bei uns gibt es mehr oder weniger erfolgreiche Politiker, die Muslime von wesentlichen Teilen des öffentlichen Lebens ausklammern wollen - ihnen Bürgerrechte nehmen - und zwar ALLEN Moslems.

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Ich finde "islamophob" sehr unpassend.

1. Gibt es genug zu kritisieren.
2. Entspricht das Einschießen auf den Islam aber auch der Tendenz vieler zu einem monokausalen Denken: Der Islam ist unser Hauptfeind. Sarrazin hat diesen Megatrend begonnen, aktuell gipfelt er in einer Demonstrationsbewegung, die die Abwehr des Islams im Namen trägt.

Gäbe es nun den Islam und die Muslime gar nicht, würden andere Feindbilder mehr in den Vordergrund treten, zB "Afrikaner". Viele brauchen eben dieses eine griffige Etikett, auf das sie alle ihre Ängste projizieren können. Wahrscheinlich gäbe es dann eine Bewegung namens "PEGADA". :|

Nun gibt es aber ja tatsächlich genug am Islam und Islamismus, so wie heute gelebt, zu kritisieren. Wenn das jemand tut, weiß man oft erst mal nicht, ob das rein sachlich oder aus diesem Feindbilddenken heraus passiert. Oft genug wird dann sofort letzteres unterstellt, was wiederum die Kritiker total annervt, und so weiter. Es kann ja auch nicht sein, dass man gar nicht mehr sachlich kritisieren darf, nur weil man damit Feindbilder nährt.

Das ist die Crux der gesamten Diskussion. "Islamophob" trifft das überhaupt nicht.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Flat » Do 24. Mär 2016, 13:40

Moin,

eine Phobie ist eine Angststörung, bei der eine übertriebene unspezifische Angst besteht.

Ist die Angst real und angemessen, ist es keine Störung sondern eine gesunde menschliche Reaktion.


Wenn man sich den Islam weltweit anschaut, so kommt aus dieser Religion derzeit eine hohe Gewaltbereitschaft und es gibt kaum islamische Gesellschaften, die unsere Einstellung zu Freiheits- und Menschenrechten so teilen.


Es wäre also falsch, jede Kritik am Islam als Phobie zu sehen.


Wenn man sich die gesellschaftliche Diskussion derzeit, gerade auch im internet,anschaut, so hat aber die Islamkritik auch teilweise durchaus etwas phobiehaftes. Denn wenn jedem Moslem Mordabsichten unterstellt werden, wenn man keinem Moslem mehr trauen will, wenn man ihnen allen hier ein gesellschaftliches Miteinander abspricht, obwohl ein Großteil gut integriert ist, dann wird die Angst eben tatsächlich unspezifisch und übertrieben.

Das ist dann Islamophobie.

Die Grenze zwischen Islamophobie und realistischer Furcht ist allerdings auch eine Frage der Sichtweise und fließend.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Mär 2016, 13:41

Brainiac hat geschrieben:(24 Mar 2016, 13:25)

Sarrazin hat diesen Megatrend begonnen...

Den Trend in Deutschland sicherlich, die Sorgen vor einer Re-Islamisierung sind viel älter. Ich war 1988 zum ersten Mal in Kairo, schon damals erzählte die etwas ältere, aber trotzdem flott gekleidete, ägyptische Reiseführerin, dass der Druck, wieder Kopftuch tragen zu müssen, besonders auf die jungen Mädchen immer stärker würde. Sie selber würde sich - wortwörtlich - lieber erschießen lassen, als sich wieder unter das Kopftuch zwingen zu lassen. Ich hoffe, sie lebt noch.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon JFK » Do 24. Mär 2016, 13:53

Keoma hat geschrieben:(24 Mar 2016, 13:21)

Ich mag den Begriff islamophob überhaupt nicht, weil er bedeutet, dass man vor etwas Irrationalem Angst hat.
Es wird vielleicht auch anderen so gehen, Angst habe ich überhaupt keine, ich halte den Islam nur für eine ziemlich dämliche Religion.


Angst davor, die eigene Kultur, Religion und Identität könnte vom Islam eingenommen werden, ist in der tat ziemlich irrational.

Aber was wären denn deiner Meinung nach keine dämlichen Religionen?

Wirklich im Kern überzeugt ja gar keine.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Flat » Do 24. Mär 2016, 13:58

JFK hat geschrieben:(24 Mar 2016, 13:53)

Wirklich im Kern überzeugt ja gar keine.


Moin,

das liegt wohl eher im subjektiven Auge des jeweiligen Betrachters.
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Re: Ist 'Islamoph' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Svi Back » Do 24. Mär 2016, 14:05

Dinosaur hat geschrieben:(24 Mar 2016, 12:51)

Politische Religion ist igitt - das ist dem Laizisten klar.

Aber was taugt das Wort 'islamophob' ? Das ist ja ein Schimpfwort.


diese Benutzen von Kampfbegriffen um Menschen zu diskreditieren interessiert
immer weniger Leute. Ich gehe mal von mir aus. Mir ist es mittlerweile völlig scheissegal, wer
mich wie mit solchen Begriffen belegt.

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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon JFK » Do 24. Mär 2016, 14:08

Flat hat geschrieben:(24 Mar 2016, 13:58)

Moin,

das liegt wohl eher im subjektiven Auge des jeweiligen Betrachters.


Stimmt, ich hätte schreiben müssen, das mich persönlich keine überzeugt.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon BingoBurner » Do 24. Mär 2016, 14:10

Flat hat geschrieben:(24 Mar 2016, 13:58)

Moin,

das liegt wohl eher im subjektiven Auge des jeweiligen Betrachters.


Bei mir wachsen Champions im Garten die sind 5 Meter hoch.
Und meine Zahn-Plomben empfangen Signale aus dem Weltall.

Liegen solche Wahrnehmungen auch noch im subjektiven Auge des Betrachters ?
Und was ist mit dem Wörtchen objektiv ?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Flat » Do 24. Mär 2016, 14:16

BingoBurner hat geschrieben:(24 Mar 2016, 14:10)

Bei mir wachsen Champions im Garten die sind 5 Meter hoch.
Und meine Zahn-Plomben empfangen Signale aus dem Weltall.


Moin,

ich würde dann an Deiner Stelle aus der Nachbarschaft eines Atomkraftwerkes wegziehen. ;)


Ich persönlich halte Gott für erfahrbar und auch für eine rationales Sichtweise. Subjektiv und rational sind ja keine Gegensätze.

Objektiv hingegen ist oft genauso eine reine Behauptung wie Glauben, gerade bei solchen Themen.

Mir ist es allerdings völlig egal, ob Du glaubst, solange Du meinen Glauben in Ruhe lässt.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon BingoBurner » Do 24. Mär 2016, 14:35

Flat hat geschrieben:(24 Mar 2016, 14:16)

Mir ist es allerdings völlig egal, ob Du glaubst, solange Du meinen Glauben in Ruhe lässt.


Dann wäre eine Aufklärung nicht möglich gewesen.
Wo fangen wir da an ?
Darwin ? Kopernikus ? Freud ? Epikur ? Galileo ? Meister Eckhart ?

Sollen die alle die Schnauze halten weil sie einen "Glauben stören" ?

Die Sonne dreht sich um die Erde. Alles andere stört meinen Glauben.
Aus nichts kann nichts entstehen auch wenn Planck was anders vorgerechnet hat. Oder Gauß mit seinen Kurven.
Die sind halt Ketzer oder wie ?

Und das Gegenargument ? Ich hab hier ein Buch, da steht alles drin auch wenn das schon round about 2000 Jahre alt ist. Je nach Glaubensrichtung.

Objektiv betrachtet : funktioniert dein PC ? Dein Internet ? Dein GPS ?
Woher kommen diese Dinge ?
Aus einer Bauanleitung die im Koran stehen ?
Erklärt die Bibel die Zeitdilatation ?
Steht in der Tora was von adulten Stammzellen ?

Objektiv ist also subjektiv ? Echt jetzt ?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Flat » Do 24. Mär 2016, 14:57

BingoBurner hat geschrieben:(24 Mar 2016, 14:35)

Sollen die alle die Schnauze halten weil sie einen "Glauben stören" ?



Moin,

nein, aber diese Vordenker waren im Gegensatz zu denen, die sich heute gern auf sie berufen, meist durchaus in der Lage, den besonderen Aspekt des Glaubens und das dieser nicht im Widerspruch zur wissenschaftlichen Erkenntnis stehen muss, zu erkennen und zu achten.

Unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Rationalität. Zwischenmenschliches, Subjektives, nimmt einen großen Raum ein und das macht das Menschsein auch erst aus.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind wichtig. Und es ist nicht förderlich, diese religiös lenken zu wollen. Das tun aber eigentlich auch nur Fundamentalisten. Wobei es Bereiche gibt, wo sich Glauben und Wissenschhaft durchaus in die Quere kommen und es meines Erachtens durchaus auch der Glaube sein kann, der gewinnen sollte:

Wissenschaft ist im Kern grenzenlos. Sie hat kein Gewissen. Deshalb ist sie auch schon oft pervertiert (genauso wie der Glaube). Sie muss sich deshalb ethischen Grenzen unterwerfen. Und diese werden nun mal in einer menschlichen Gesellschaft auch aus religiöser Überzeugung gewollen.

Ich will jedenfalls nicht grenzenlose Menschenexperimente o.ä., nur weil es möglich ist.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Ammianus » Do 24. Mär 2016, 15:06

"Islamophobie" ist nichts weiter als ein ideologischer Kampfbegriff, der seit einigen Jahren zur Diffamierung und Denunziation benutzt wird. Ob sein Ursprung wirklich im Iran und in der Zeit als Khomeini die Frauenunterdrückung forcierte liegt ist vielleicht ungeklärt.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon BingoBurner » Do 24. Mär 2016, 15:37

Flat hat geschrieben:(24 Mar 2016, 14:57)

Moin,

nein, aber diese Vordenker waren im Gegensatz zu denen, die sich heute gern auf sie berufen, meist durchaus in der Lage, den besonderen Aspekt des Glaubens und das dieser nicht im Widerspruch zur wissenschaftlichen Erkenntnis stehen muss, zu erkennen und zu achten.

Unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus Rationalität. Zwischenmenschliches, Subjektives, nimmt einen großen Raum ein und das macht das Menschsein auch erst aus.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind wichtig. Und es ist nicht förderlich, diese religiös lenken zu wollen. Das tun aber eigentlich auch nur Fundamentalisten. Wobei es Bereiche gibt, wo sich Glauben und Wissenschhaft durchaus in die Quere kommen und es meines Erachtens durchaus auch der Glaube sein kann, der gewinnen sollte:

Wissenschaft ist im Kern grenzenlos. Sie hat kein Gewissen. Deshalb ist sie auch schon oft pervertiert (genauso wie der Glaube). Sie muss sich deshalb ethischen Grenzen unterwerfen. Und diese werden nun mal in einer menschlichen Gesellschaft auch aus religiöser Überzeugung gewollen.

Ich will jedenfalls nicht grenzenlose Menschenexperimente o.ä., nur weil es möglich ist.


Um es kurz zu machen. Ich halte den Islam als Religon für dämlich.
Ich wäre aber gegen ein generelles Kopftuchverbot oder ein Moscheenbau wie das in der Schweiz abgestimmt wurde.
Wegen den Menschenrechten !
Und auch aus Gründen die du angeführt hast.

Nur halte ich meine Position nicht für Islamophob oder gar rassistisch. Sondern eben "nur" für kritisch.
Und dafür muss eben Platz sein in der öffentlichen Debatte.
Wenn sich jemand mit "Allah ist groß" in die Luft sprengt hat das natürlich was mit dem Islam zu tun.
Und wenn katholische Priester Kinder missbrauchen hat das für auch was mit der Glaubenslehre, der Struktur dieser Religon zu tun.
Und sowas muss man aussprechen dürfen ohne gleich als NPD Anhänger verdächtigt zu werden oder radikaler Atheist.
Der ich nicht mal bin.

Aufklärung war und wird immer Ärgernis bedeuten. Das heißt Kontroverse. Das bedeutet harte Auseinandersetzungen.
Die Furcht davor führt aber zu nichts. Bzw. beschleicht mich das Gefühl das genau das oftmals als Grund genommen
wird Zurückhaltung zu üben bei Themen wie z.b. der Beschneidung von kleinen Jungs ,wo diese einfach nicht angebracht ist, mmn.

Eine Muslima mit Kopftuch mag ich als Mensch. Aber bei ihrem Kopftuch-Tragen hätte ich Einwände ohne auf Gesetz zu pochen das ihr das verbieten würde.
Hoffe es kommt rüber was ich sagen will.
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