Jorge Mario Bergoglio behindert?

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SIRENE

Jorge Mario Bergoglio behindert?

Beitragvon SIRENE » Mo 15. Feb 2016, 10:15

Der Monsignore, gerade auf einer hochpolitischen Reise im Auftrag von Gott, vertreten durch seine Erscheinung als Papst Franziskus, weiß offensichtlich nicht, wie vielen Verlockungen seine Institution schon erlegen ist.

Ich nehme aufgrund zahlreicher Kontakte und Erfahrungen mit Zeitgenossen, auch „ausgesprochener“ Christenmenschen sowie dem zwischen Buchdeckeln gequetschten Geist verblichener an, dass diesen netten Erneuerer auch kein bisschen interessiert, dass all die Macht und all der Reichtum, unter dem die Menschenwelt so leidenschaftlich leidet, vor allem auf dem unbewussten Zutun vieler beruht.

Deshalb hoffen diese Vielen auch gemeinsam schon so lange vergeblich, der Teufel möge sie verschonen und nicht mit Verlockungen verführen, auch reich und mächtig zu werden. Mit fatalen Folgen. Die beispielsweise aufgrund globalisierender Effekte auch immer mehr „Völkerrutschbahnen“ bauen.

Nicht ohne „Hintergedanken“ stopfte der dicke Schriftsteller George R. R. Martin „Ihr seid die wenigen, wir sind die vielen. Und wenn die vielen aufhören, die wenigen zu fürchten ...?“ in die Vorlage einer erfolgreichen US-TV-Serie ...

Da ich davon ausgehe, dass die meisten Foristen dieser Community ihren Geist wie Jorge Mario Bergoglio behindern durch die weit verbreitete „Zeigefingeritis“, die alle Schuld der Welt nach oben stupft, freue ich mich auf regen Widerspruch meiner geradezu teuflisch-bösartigen Frechheit, dem Oberhaupt der katholischen Kirche, die nicht wenig Reichtum und Macht besitzt, eine geistige Behinderung zu unterstellen, wenn auch keine, die wir meist schon von weitem als eine solche erkennen.
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Re: Jorge Mario Bergoglio behindert?

Beitragvon Lomond » Mo 15. Feb 2016, 11:11

SIRENE hat geschrieben:(15 Feb 2016, 10:15)


Da ich davon ausgehe, dass die meisten Foristen dieser Community ihren Geist wie Jorge Mario Bergoglio behindern durch die weit verbreitete „Zeigefingeritis“, die alle Schuld der Welt nach oben stupft, freue ich mich auf regen Widerspruch meiner geradezu teuflisch-bösartigen Frechheit, dem Oberhaupt der katholischen Kirche, die nicht wenig Reichtum und Macht besitzt, eine geistige Behinderung zu unterstellen, wenn auch keine, die wir meist schon von weitem als eine solche erkennen.


Was du da schreibst, ist weder frech noch originell.

Es ist langweiliger Mainstream.

Hinz und Kunz schimpft auf den Papst und die katholische Kirche.

Frech und originell ist es, wenn man ein gutes Wort für den Papst einlegt.
Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.
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Re: Jorge Mario Bergoglio bebildert?

Beitragvon Provokateur » Mo 15. Feb 2016, 11:37

Es ist, wie immer, eine Frage des Standpunktes.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Jorge Mario Bergoglio bebildert?

Beitragvon SIRENE » Mo 15. Feb 2016, 15:00

Lomond hat geschrieben:(15 Feb 2016, 11:11)

Was du da schreibst, ist weder frech noch originell.

Es ist langweiliger Mainstream.

Hinz und Kunz schimpft auf den Papst und die katholische Kirche.

Frech und originell ist es, wenn man ein gutes Wort für den Papst einlegt.

Ist mir jetzt fast peinlich, dass Du den Kern der „geistigen Behinderung“ nicht erkannt hast und deshalb nur Schelte an dir vorbeirattern konnte.

Dass auch diese „Behinderung“ auf dem Mechanismus beruht, der mit „Zeigefingeritis“ doch recht gut beschrieben ist, macht die Fastpeinlichkeit fast schmerzhaft, wenn man sich diesem Schmerz hingibt.
_______________________________________

Provokateur hat geschrieben:(15 Feb 2016, 11:37)

Es ist, wie immer, eine Frage des Standpunktes.

Der allem innewohnende Zwiespalt durch das bipolare Wechselspiel der Kräfte lässt sich „BEEINTRÄCHTIGEN“ durch den genialen Aspekt der gleichzeitig vorhandenen Eintracht, die praktisch auch die entferntesten Standpunkte zu völkerverbindenden „Harmonieträgern“ macht ... (Harmonie, nicht Harmonika :D )
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Re: Jorge Mario Bergoglio behindert?

Beitragvon Joker » Mo 15. Feb 2016, 15:23

Meine Meinung

Je geschwurbelter ein Text mit einen selbsternannten Intellektuellen Anspruch ist ,desto sicher ist es das der Verfasser ein totaler Idiot ist
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Re: Jorge Mario Bergoglio behindert?

Beitragvon SIRENE » Mo 15. Feb 2016, 20:21

Joker hat geschrieben:(15 Feb 2016, 15:23)

Meine Meinung

Je geschwurbelter ein Text mit einen selbsternannten Intellektuellen Anspruch ist ,desto sicher ist es das der Verfasser ein totaler Idiot ist

Wie praktisch, dass solche Texte von selbst verschwinden. Schade, denn unter einem „geschwurbelten Text mit selbsternanntem intellektuellen Anspruch“ kann ich mir überhaupt nichts vorstellen. Aber das mit dem „totalen Idiot“ würde ich mir nochmal überlegen! Am Ende schießt Du dir noch ins Knie vor lauter Verzweiflung ...
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Re: Jorge Mario Bergoglio behindert?

Beitragvon Provokateur » Mo 15. Feb 2016, 21:24

Ich will dir gerne helfen:

Der Sprachbeobachter Carl Gustav Jochmann wetterte schon 1828:
"Anderswo erfordert ein philosophisches Werk die angestrengte Aufmerksamkeit seiner Leser doch nur für den Gegenstand;
in Deutschland gibt es fast keines, dessen Verfasser nicht unverschämt genug wäre, ihnen auch noch die Mühe des Erlernens einer neuen Sprache zuzumuten, seiner eigenen nemlich."


Aus:

http://www.zeit.de/2015/45/deutsch-sprache-universitaet-verdraengung
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Jorge Mario Bergoglio behindert?

Beitragvon SIRENE » Di 16. Feb 2016, 10:15


Wohl wahr. Und bei so viel Fastfood-Kommunikation könnte man sowas beinahe allen vorwerfen, die sich anschicken, eine größere Öffentlichkeit mit verfügbarem Wissen zu füttern. Immerhin genießt auch die umständlichste Sprachmodulation das Prädikat „APODIKTISCH“, sofern sie präzise genug ist, um „Feedbacken“ ins Reich der ASSETORIK zu verbannen.

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