Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

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Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Lomond » Fr 12. Feb 2016, 18:14

Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin


Sabatina James, auch Sabatina (* 1982 in Dhedar) ist eine pakistanisch-österreichische Publizistin und Islamkritikerin


Sabatina James lebte bis zu ihrem zehnten Lebensjahr im pakistanischen Dhedar und zog danach mit ihrer muslimischen Familie ins österreichische Linz. Sabatina integrierte und assimilierte sich in Linz schnell, was bei ihren Eltern auf Ablehnung stieß, da diese Österreich nur als provisorischen Aufenthaltsort verstanden. Da Restriktionen gegen ihre Tochter nicht mehr ausreichten, beschloss die Familie, Sabatina in Lahore mit ihrem Cousin zwangszuverheiraten.

Als diese sich nicht den Anordnungen fügte, ließen ihre Eltern sie in Pakistan zurück, wo sie von ihrer Tante in eine Madrasa (Koranschule) geschickt wurde. Um nach Österreich ausreisen zu dürfen, willigte James zunächst in die Ehe mit ihrem Cousin ein. In Österreich angelangt, verweigerte sie jedoch die Hochzeit. Unter Todesdrohungen der Familie tauchte sie unter und nahm eine neue Identität an. Es kam zum Bruch mit der Familie.

Heute ist sie Botschafterin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes und hat – als Konvertitin zum katholischen Christentum und damit Apostatin – 2006 den eingetragenen Verein Sabatina für die Gleichberechtigung muslimischer Frauen ins Leben gerufen.

Den Namen James nahm sie nach ihrer Konversion zum Christentum an. Sie ließ sich 2003 taufen.

Sabatina war neben Königin Nūr von Jordanien Laudatorin der Women’s World Awards 2009 in Wien.



Mehr über sie: https://de.wikipedia.org/wiki/Sabatina_James

Habt ihr schon von Sabatina James gehört?

Und was meint ihr zu ihrem Fall?

Und was meinen wohl jene, die da immer verkünden, der Islam sei eine völlig friedfertige Religion des Friedens?
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Lomond » Fr 12. Feb 2016, 20:06

Nochmals langsam und deutlich .....



Da Restriktionen gegen ihre Tochter nicht mehr ausreichten, beschloss die Familie, Sabatina in Lahore mit ihrem Cousin zwangszuverheiraten.

Als diese sich nicht den Anordnungen fügte, ließen ihre Eltern sie in Pakistan zurück, wo sie von ihrer Tante in eine Madrasa (Koranschule) geschickt wurde.

Um nach Österreich ausreisen zu dürfen, willigte James zunächst in die Ehe mit ihrem Cousin ein.

In Österreich angelangt, verweigerte sie jedoch die Hochzeit.

Unter Todesdrohungen der Familie tauchte sie unter und nahm eine neue Identität an. Es kam zum Bruch mit der Familie.






https://de.wikipedia.org/wiki/Sabatina_James

Ich vermute, die üblichen professionellen Islam-Versteher lässt solch ein Schicksal kalt.

Ist ja normaler Alltag - und also nicht weiter der Rede wert.

Oder?
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Zunder » Fr 12. Feb 2016, 21:42

Lomond hat geschrieben:(12 Feb 2016, 18:14)
Habt ihr schon von Sabatina James gehört?

Ja.
viewtopic.php?p=3366856#p3366856
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Lomond » Fr 12. Feb 2016, 22:38

Hier lasse ich nun mal Sabatina James selber reden:

https://www.youtube.com/watch?v=aNOz2hX6TDQ
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Sa 13. Feb 2016, 14:29

Vor wenigen Tagen war Sabatina James bei Markus Lanz in der Gesprächsrunde:
https://www.youtube.com/watch?v=p2dp5qWNU7k

Wichtig ist aus meiner Sicht ihr neues Buch(*), in dem sie über das Wesen der Scharia berichtet:
(*) Sabatina James, Scharia in Deutschland, Verlag Droemer-Knaur, 2015.

Siehe auch:
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... al-an.html
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Lomond » Di 23. Feb 2016, 23:17

Antonius hat geschrieben:(13 Feb 2016, 14:29)



Wichtig ist aus meiner Sicht ihr neues Buch(*), in dem sie über das Wesen der Scharia berichtet:
(*) Sabatina James, Scharia in Deutschland, Verlag Droemer-Knaur, 2015.

Siehe auch:
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... al-an.html


Danke für den Hinweis! :)
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Fr 4. Mär 2016, 10:26

Lomond hat geschrieben:(23 Feb 2016, 23:17)

Danke für den Hinweis! :)

Ich habe mir inzwischen diese Schrift(*) gekauft.
Die Autorin nimmt darin Stellung zu den Mißständen, die in der (Islam-)Ideologie enthalten sind.
Anders als viele andere Autoren, die den Islam nur verhalten kritisieren, nimmt sie kein Blatt vor den Mund.

    Einführung von Islamunterricht und islamischen Feiertagen, Zensur der Meinungsfreiheit - mit solchen Zugeständnissen
    wird die Marschroute der Integration erschreckend falsch gesetzt: Dem Miteinander in Deutschland nutzt dies alles nichts.
    Mit solchen Kompromissen hofft die Politik , sich von der Gewalt des Islamismus und Salafismus freikaufen zu können
    und die Probleme von heute in die Zukunft zu verschieben.
    "Appeasement" nannte das einst Winston Churchill, als er sagte: "Ein Appeaser ist jemand, der ein Krokodil füttert
    inder Hoffnung, dass es ihn als Letzten frißt."

(*) Sabatina James, Scharia in Deutschland, Verlag Droemer-Knaur, München, 2015.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Mo 7. Mär 2016, 15:32

Sabatina James, die pakistanisch-österreichische Publizistin, hatte in jungen Jahren erste Kontakte zu den Schriften des Evangeliums.
Die logische Folge war, daß sie vor etwa 10 Jahren zum (katholischen) Christentum konvertierte.

    Aus dem Zeugnis der Sabatina James sieht man, wie der Islam vor allem mit Frauen umgeht und wie falsch das Gottesbild des Islam ist.
    Es zeigt aber auch, wie wichtig unsere Liebe auch zu ihnen ist denn die hat zur Bekehrung dieser Frau geführt!
    Lassen wir uns nicht durch die zunehmende Gewalt zum Hass gegen den Islam aufstacheln! „Gott, wer bist du eigentlich?
    Warum hilfst du mir nicht?“ waren ihre brennenden Fragen.
    Dann schlägt sie das Buch irgendwo auf und liest: „Wenn ihr mich aus ganzem Herzen sucht, werde ich mich finden lassen.“
    Sie ist elektrisiert...

Ihre Leidensgeschichte in ihrer Familie ist hier dokumentiert:
http://www.gottliebtuns.com/muslimin.htm

Ihre Homepage und die ihrer Hilfsorganisation für zwangsverheiratete Frauen:
http://sabatina-ev.de/
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Lomond » Di 8. Mär 2016, 05:19

Antonius hat geschrieben:(04 Mar 2016, 10:26)


Anders als viele andere Autoren, die den Islam nur verhalten kritisieren, nimmt sie kein Blatt vor den Mund.

    Einführung von Islamunterricht und islamischen Feiertagen, Zensur der Meinungsfreiheit - mit solchen Zugeständnissen
    wird die Marschroute der Integration erschreckend falsch gesetzt: Dem Miteinander in Deutschland nutzt dies alles nichts.
    Mit solchen Kompromissen hofft die Politik , sich von der Gewalt des Islamismus und Salafismus freikaufen zu können
    und die Probleme von heute in die Zukunft zu verschieben.
    "Appeasement" nannte das einst Winston Churchill, als er sagte: "Ein Appeaser ist jemand, der ein Krokodil füttert
    inder Hoffnung, dass es ihn als Letzten frißt."


Was man noch in die Liste setzen könnte:

Dieses feige Quasi-Verbot von Schweinefleisch in Kindergärten und Kantinen.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Versutus » Di 8. Mär 2016, 05:50

Guter Tipp für Leute mit islamischem Hintergrund: Schreibt ein Buch, in dem ihr „den Islam“ angreift und euch über die lasche Haltung „der Deutschen“ gegenüber fanatischen Moslems und kriminellen Migranten beschwert.

Das ist das Erfolgsrezept der zum Christentum konvertierten pakistanischstämmigen Österreicherin Sabatina James in ihrem neuen Buch Scharia in Deutschland (Droemer Knaur). Man findet im Buch die Thesen, mit denen man als Ex-Moslem schnell zum Islam-Experten avanciert. Nicht nur das; hohe Verkaufszahlen winken, die rund 25 Prozent der Deutschen, die laut der „Mitte“-Studien der Universität Leipzig eine ausländerfeindliche Grundhaltung haben, fressen einem aus der Hand. „Siehst du! Selbst DIE sagen es!“, rufen sie. Wissenschaftlich spricht man hier vom Phänomen des „Native Informant“. Einer Person wird automatisch ein großes Expertentum zugeschrieben, weil sie oder er der Gruppe zugerechnet wird, über die sie spricht.

https://www.freitag.de/autoren/hhamade/ ... teilskraft

Ja, so ist das.
Empirische Grundlage sind unwichtig, wenn die Kritik die trifft, die man mit negativen Ressentiments
ohnehin belegt hat.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon JFK » Di 8. Mär 2016, 08:58

Versutus hat geschrieben:(08 Mar 2016, 05:50)

https://www.freitag.de/autoren/hhamade/ ... teilskraft

Ja, so ist das.
Empirische Grundlage sind unwichtig, wenn die Kritik die trifft, die man mit negativen Ressentiments
ohnehin belegt hat.


Ja, so ist das.
Der einzig Glaubwürdige ist Rushdie und vieleicht noch Abdel Samat, denen geht es um die Religionsgemeinschaft, die anderen glauben nur an den Kapitalismus.

Vor allem die Pakistanerin die jetzt zum Christentum konvertierte, was für eine Schmierenkomödie
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Demolit » Di 8. Mär 2016, 09:30

Versutus hat geschrieben:(08 Mar 2016, 05:50)

https://www.freitag.de/autoren/hhamade/ ... teilskraft

Ja, so ist das.
Empirische Grundlage sind unwichtig, wenn die Kritik die trifft, die man mit negativen Ressentiments
ohnehin belegt hat.


Nein so ist das nicht. Dein Satz ist ist in sich unschlüssig dazu.

a) empirische Grundlagen zu dem was die umstrittene Autorin ausführt führen zu keinem Gegensatz zu ihren Ausführungen, weil die Empirie in den Feststellung nicht greift, weil die Ergebnisse der Empirie auf dem Feld das eine, wie das andere begründbar hergibt, Empirie ist bei der Findung von Lösungen sozialer Fragen als ausschlaggebende Mittel auch selbst umstritten.

b ) es geht um Meinung, die kann sich jeder bilden nach den Erkenntnissen , die er aufnimmt. Es kommt in der Auseinadersetzung von Meinungen darauf an, welche Meinung einem Ziel zur Gestaltung eines politischen Problems sich durchsetzt........das ist halt Politik, Ressentiments sind auch Meinungen. Die können falscher Sicht entspringen. Sie unterliegen dem politischen Prozess...............

Daraus zu schließen die eigene Meinung wäre ohne Ressentiments gebildet und wäre somit eine höherwertige ist ein Irrtum.........Politik lebt von der Meinungsbildung in jeglicher Form, das hilft Ressentiments zu minimieren........

Das ist alles...

echt ;)
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Di 8. Mär 2016, 10:43

Versutus hat geschrieben:(08 Mar 2016, 05:50)

https://www.freitag.de/autoren/hhamade/ ... teilskraft

Ja, so ist das.
Empirische Grundlage sind unwichtig, wenn die Kritik die trifft, die man mit negativen Ressentiments
ohnehin belegt hat.

Was mich immer wieder erstaunt ist, daß die Kritiker der Islam-Dissidenten sich idR niemals mit deren Thesen auseinander setzen,
sondern daß sie versuchen, den jeweiligen Autor "madig" zu machen.
Auch hier in diesem Strang kann man diesen fatalen Mechanismus wieder beobachten.
Haben die Islam-Apologeten keine andere Möglichkeit der Verteidigung, als auf infame Diffamierung auszuweichen? :?:
Zuletzt geändert von Antonius am Di 8. Mär 2016, 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Di 8. Mär 2016, 10:47

Demolit hat geschrieben:(08 Mar 2016, 09:30)

Nein so ist das nicht. Dein Satz ist ist in sich unschlüssig dazu.

a) empirische Grundlagen zu dem was die umstrittene Autorin ausführt führen zu keinem Gegensatz zu ihren Ausführungen, weil die Empirie in den Feststellung nicht greift, weil die Ergebnisse der Empirie auf dem Feld das eine, wie das andere begründbar hergibt, Empirie ist bei der Findung von Lösungen sozialer Fragen als ausschlaggebende Mittel auch selbst umstritten.

b ) es geht um Meinung, die kann sich jeder bilden nach den Erkenntnissen , die er aufnimmt. Es kommt in der Auseinadersetzung von Meinungen darauf an, welche Meinung einem Ziel zur Gestaltung eines politischen Problems sich durchsetzt........das ist halt Politik, Ressentiments sind auch Meinungen. Die können falscher Sicht entspringen. Sie unterliegen dem politischen Prozess...............

Daraus zu schließen die eigene Meinung wäre ohne Ressentiments gebildet und wäre somit eine höherwertige ist ein Irrtum.........Politik lebt von der Meinungsbildung in jeglicher Form, das hilft Ressentiments zu minimieren........

Das ist alles...

echt ;)
Der politische Diskurs scheint bei den Islam-Apologeten (in jungen Jahren) nicht gelernt worden zu sein...
Fatal !
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Lomond » Di 8. Mär 2016, 14:21

Antonius hat geschrieben:(08 Mar 2016, 10:43)

Haben die Islam-Apologeten keine andere Möglichkeit der Verteidigung, als auf infame Diffamierung auszuweichen?


So scheint es zu sein. Leider.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Versutus » Di 8. Mär 2016, 16:42

Antonius hat geschrieben:(08 Mar 2016, 10:43)

Was mich immer wieder erstaunt ist, daß die Kritiker der Islam-Dissidenten sich idR niemals mit deren Thesen auseinander setzen,
sondern daß sie versuchen, den jeweiligen Autor "madig" zu machen.
Auch hier in diesem Strang kann man diesen fatalen Mechanismus wieder beobachten.
Haben die Islam-Apologeten keine andere Möglichkeit der Verteidigung, als auf infame Diffamierung auszuweichen? :?:


Worin liegt die infame Diffamierung?
In der Tatsache, dass heute jeder dann reich werden kann, wenn er Muslimen in der Gesamtheit eher Negatives zuschreibt?
Das ist weder infam nocht eine Diffamierung.
Besonders gut kommt es, wenn man dabei selbst aus einem muslimischen Hintergrund stammt und angeblich eine tolle Integration
vorlebt.
Das ist eine Tatsache.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Mi 9. Mär 2016, 15:18

Versutus hat geschrieben:(08 Mar 2016, 16:42)

Worin liegt die infame Diffamierung?
In der Tatsache, dass heute jeder dann reich werden kann, wenn er Muslimen in der Gesamtheit eher Negatives zuschreibt?
Das ist weder infam nocht eine Diffamierung.
Besonders gut kommt es, wenn man dabei selbst aus einem muslimischen Hintergrund stammt und angeblich eine tolle Integration
vorlebt.
Das ist eine Tatsache.
Die letztgenannte Behauptung ist keineswegs eine Tatsache.
Den Islam-Dissidenten geht es vor allem darum, Aufklärung über das Wesen des Islams zu leisten, denn sie sind in dieser Religions-Ideologie
aufgewachsen, haben also besonders gute und intime Kenntnisse darüber.
Wir im Westen sind auf diese Aufklärer (über den Islam) angewiesen, damit wir ihn in seinem Wesen erkennen.
Die Aufklärer machen sich also um unser Gemeinwesen, um unseren Staat, verdient.

Daß die Autoren mit ihrer Arbeit auch Geld verdienen, sollte klar sein, denn sie müssen ihren Lebensunterhalt verdienen.
Das führt jedoch offensichtlich bei manchen Islam-Apologeten zu Neid und Mißgunst, offenbar ist dies ein erster Anlaß zur "infamen Diffamierung".
Viel gravierender sind jedoch die Verunglimpfungen und Schmähungen der Aufklärer aus ideologischen Gründen,
die bis zu Todesdrohungen reichen können.
Den Islam-Apologeten sind offenbar vielfach unfähig, mit Kritik sachlich und zivilisiert umzugehen.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Antonius » Mi 9. Mär 2016, 15:25

JFK hat geschrieben:(08 Mar 2016, 08:58)

Ja, so ist das.
Der einzig Glaubwürdige ist Rushdie und vieleicht noch Abdel Samat, denen geht es um die Religionsgemeinschaft, die anderen glauben nur an den Kapitalismus.

Vor allem die Pakistanerin die jetzt zum Christentum konvertierte, was für eine Schmierenkomödie
Warum benutzt Du diese abfällige Bemerkung? :?:
Daß Sabatina James konvertiert ist, ist ihre ganz persönliche Entscheidung, es geht nur sie und Gott etwas an.
Die einzig angemessene Reaktion eines Außenstehenden kann nur darin bestehen, ihr respektvoll zu begegnen.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Julian » Mi 9. Mär 2016, 17:48

Versutus hat geschrieben:(08 Mar 2016, 05:50)

https://www.freitag.de/autoren/hhamade/ ... teilskraft

Ja, so ist das.
Empirische Grundlage sind unwichtig, wenn die Kritik die trifft, die man mit negativen Ressentiments
ohnehin belegt hat.


Der Artikel ist ja ein klassisches Beispiel, wie politisch korrekt mit Kritik am Islam umgegangen wird: Nicht etwa durch eine inhaltliche Diskussion über Zwangsehe, Todesstrafe bei Apostasie und ähnliche Dinge, sondern durch persönliche Angriffe auf die Kritiker.

Der Autor holt gleich zum Rundumschlag aus, gegen Sabatina James, Hamed Abdel-Samad und Necla Kelek. Vielleicht sollte man ihm mal erklären, dass zwei dieser drei Personen inzwischen kein normales Leben mehr führen können, weil sie ja von den achso aufgeklärten und friedlichen Muslimen bedroht werden.
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Re: Sabatina James - pakistanisch-österreichische Publizistin

Beitragvon Demolit » Mi 9. Mär 2016, 18:39

Versutus hat geschrieben:(08 Mar 2016, 16:42)

Worin liegt die infame Diffamierung?
In der Tatsache, dass heute jeder dann reich werden kann, wenn er Muslimen in der Gesamtheit eher Negatives zuschreibt?
Das ist weder infam nocht eine Diffamierung.
Besonders gut kommt es, wenn man dabei selbst aus einem muslimischen Hintergrund stammt und angeblich eine tolle Integration
vorlebt.
Das ist eine Tatsache.


Lach...............die tolle säkuläre Öffentlichkeit feiert Bücher derer, denen seitens der Obrigkeit einer Denkschule die Lehrerlaubnis entzogen wurde , die ihren Lehrstuhl verloren haben, die mit ihrer Denkschule und Arbeitgeber gebrochen haben, die mit ihren Bücher ( übrigens gute) auch richtig Knete machen, ab. Kannst dich ja mal auf Stand bringen........

Und bei denen, die die Schwächen und Unvereinbarkeit einer Denkschule auf das hier gut beschreiben, da mopperst du rum.....

Lach, schon mal was von intellektueller Redlichkeit gehört???

echt?

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