Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

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Ammianus
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum

Beitragvon Ammianus » Sa 26. Dez 2015, 16:26

JFK » Sa 26. Dez 2015, 12:05 hat geschrieben:
Wie gesagt, wir können nur Mutmaßen und Äpfel mit Birnen vergleichen, was sich die Eroberer dabei gedacht haben könnten, wissen ist aber wieder was anderes.


Damit sperrst du dich gegen jede Art von Erkenntnis, Wissenserweiterung, Spass. Hab ich aber so erwartet. - Aber auch was gelernt: Das mit dem Äpfeln und Birnen kam mir immer komisch vor. Dabei hab ich diesen Spruch sicher aus selbst schon verwendet. Er ist aber dumm. Äpfel und Birnen sind so nah verwandte Pflanzenarten, dass sie sogar miteinander gekreuzt werden können. Weiss ich seit heute, werd ich mich dran halten...

Versuch es doch trotzdem mal, ganz heimlich, nur für dich. Brauch ja niemand mitzubekommen. Araber des 6. Jh. und Franken, Ostrom und römisches Gallien - Wirtschaft, Kultur, gesellschaftlicher Aufbau ...
Demolit

Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum

Beitragvon Demolit » Sa 26. Dez 2015, 18:24

JFK » Sa 26. Dez 2015, 13:12 hat geschrieben:
Echt?

Naja, da aus deiner Richtung bisher nur verklitterung kam, kann ich schwer auf deine historische Forschung vertrauen, ich hoffe du hast Verständnis.

Tatsache ist, das die dhimma in der Scharia verankert ist, da gibt es kaum Spielraum für Willkür und nutzen.


Na ja, die Klitterung...Verklitterung gibt es nicht ... zeigst du noch auf ?

echt
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum

Beitragvon YTX » Sa 26. Dez 2015, 21:25

Monteur » Sa 26. Dez 2015, 15:34 hat geschrieben:Tja, Jeder Staat ist da anders. In der westlichen Welt übrigens auch. USA mit Todesstrafe...

Nicht in jedem Staat der USA.
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Deutsch: In eine Blechbüchse scheißen :D
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Antonius
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Antonius » Do 9. Feb 2017, 14:04

Lomond hat geschrieben:(27 Nov 2015, 12:10)
Was ich nicht verstehe: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?
Den man so oft antrifft.
Hier und auch sonstwo.
Wie wäre es mit ein wenig Toleranz, die man für andere Religionen und Lebensweisen doch immer einfordert?
Eine gute Frage.
Der Haß auf das Christentum, d.h. auf die Christliche Lehre, dürfte in dieser Lehre selbst begründet sein,
auf deren theologischen Reichtum und spirituelle Fülle, auf die Christliche Ethik.

Die Christen im Nahen Osten warten auf unser Zeichen der Solidarität, sonst verlieren sie Hoffnung.

    Drei Männer in orangefarbenen Exekutionskitteln knien in einer leeren Wüstenlandschaft.
    Wir kennen das Szenario schon von der Enthauptung amerikanischer Journalisten, es wirkt auch jetzt wieder unwirklich.
    Aber die Opfer sind echt. Sie nennen ihre Namen und das Dorf, aus dem sie stammen:
    - "Ich bin der assyrische Christ Aschur Brairam Rostom Abraham aus Tel Dschasira."
    - "Ich bin der assyrische Christ Bassam Issa Michael aus Tel Schamiram."
    - "Ich bin der assyrische Christ Abdel Masih Asaria Nwija aus Tel Dschasira."
    Dann schießt ein vermummter Dschihadist die Männer in den Kopf. Bildschnitt. Drei andere Männer knien im Sand.
    Vor ihnen liegen die Erschossenen. Auch sie sagen ihren Namen, ihr Dorf und dass auch ihnen die Erschießung drohe....
http://www.zeit.de/2015/52/christenverf ... lidaritaet
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Amun Ra » Sa 11. Feb 2017, 21:00

Antonius hat geschrieben:(09 Feb 2017, 14:04)

Eine gute Frage.
Der Haß auf das Christentum, d.h. auf die Christliche Lehre, dürfte in dieser Lehre selbst begründet sein,
auf deren theologischen Reichtum und spirituelle Fülle, auf die Christliche Ethik.
...

Oder vielleicht auch an der blutigen, teilweise sehr hasserfüllten, beinahe konstant bigotten Geschichte des Christentums seit der Kreuzigung des berühmten Galiläers. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies ein sehr gewichtiger Grund wäre, warum viele, sehr viele Menschen wenig bis garnichts für das Christentum übrig haben.
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Hyde
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Hyde » So 26. Mär 2017, 14:09

Amun Ra hat geschrieben:(11 Feb 2017, 21:00)

Oder vielleicht auch an der blutigen, teilweise sehr hasserfüllten, beinahe konstant bigotten Geschichte des Christentums seit der Kreuzigung des berühmten Galiläers. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies ein sehr gewichtiger Grund wäre, warum viele, sehr viele Menschen wenig bis garnichts für das Christentum übrig haben.


Ich sehe das Christentum bzw. die Kirche auch kritisch, allerdings nicht wegen der Vergangenheit. Das wäre auch kleinkariert: etwas abzulehnen nur weil in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, ist nachtragendes und rückwärtsgewandtes Denken. Nach der Argumentation müsste man dann auch gegen das heutige Deutschland eine Abneigung haben, weil es in der Vergangenheit mal Fehler gemacht hat. Diese Argumentation ist Unsinn.

Der Grund warum ich kritisch eingestellt bin, liegt daran, dass das Christentum auch heute noch recht engstirnig und rückwärtsgewandt denkt. Abneigungen gegen andere Lebensformen, gegen Homoehe, gegen Frauen, latente Bildungsskepsis - all diese Dinge sind innerhalb der christlichen Lobby deutlich ausgeprägter als in der Gesamtgesellschaft.

Warum sollte ich also eine Organisation gut heißen, die tendentiell Intoleranz, Engstirnigkeit, Diskriminierung und Bildungsskepsis fördert?

Ohne Religionen werden wir eine bessere Welt sein.
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Ger9374
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Ger9374 » So 26. Mär 2017, 14:53

Als die Weltgrößte Religion muss das Christentum
schon immer das über sich ergehen lassen was sie auch selbst während ihres Aufstieges zur
Religion Nummer 1 ihren Konkurrenz Religionen
hat angedeihen lassen. Rachsucht, Verleumdung,
Verfolgung, Hass(Judentum)
Religion sollte einen Gläubigen mit seiner Mystik,
und Weisheiten die Seele vor Schaden zu wahren.
Ein Ort die Kirchen wo Seelsorger auf Gläubige die Rat suchen, oder nur jemanden zum zu hören.
Heutzutage kann und darf niemand zu Recht Christen und andere friedliche Religionen verfolgen.Die alten auf Weltliche Macht ausgelegten Christlichen Religionen haben sich auf Seelsorge und Soziales arbeiten zurück besonnen. Und den Glauben weiter zu verbreiten.
Ohne das Schwert neben der Bibel liegen zu haben! Gläubige egal welcher Religion suchen Frieden. Wer Kriegsziele und Terror mit seiner Religion begründet hat seinen Glauben nie richtig verstanden. Er hat sich selbst belogen!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Progressiver » So 26. Mär 2017, 15:54

Ger9374 hat geschrieben:(26 Mar 2017, 15:53)

Als die Weltgrößte Religion muss das Christentum
schon immer das über sich ergehen lassen was sie auch selbst während ihres Aufstieges zur
Religion Nummer 1 ihren Konkurrenz Religionen
hat angedeihen lassen. Rachsucht, Verleumdung,
Verfolgung, Hass(Judentum)
Religion sollte einen Gläubigen mit seiner Mystik,
und Weisheiten die Seele vor Schaden zu wahren.
Ein Ort die Kirchen wo Seelsorger auf Gläubige die Rat suchen, oder nur jemanden zum zu hören.
Heutzutage kann und darf niemand zu Recht Christen und andere friedliche Religionen verfolgen.Die alten auf Weltliche Macht ausgelegten Christlichen Religionen haben sich auf Seelsorge und Soziales arbeiten zurück besonnen. Und den Glauben weiter zu verbreiten.
Ohne das Schwert neben der Bibel liegen zu haben! Gläubige egal welcher Religion suchen Frieden. Wer Kriegsziele und Terror mit seiner Religion begründet hat seinen Glauben nie richtig verstanden. Er hat sich selbst belogen!


Religionen und ihre Anführer wollen vor allem Macht über ihre Gläubigen. Um das zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht. Am besten für sie ist es, wenn man den Gläubigen eine Heidenangst einjagt! Im Christentum hielt jahrhundertelang die Angst vor der Hölle her. Ebenso wirksam war die absurde Vorstellung, dass bald die Welt untergehen soll. Das dauernde Drohen des Endgerichtes hat ebenso seine Wirkung gehabt. Anstatt dass man das Leben feierte, so kurz es auch sein mag, hat man den Leuten das Ammenmärchen erzählt, dass sie nach dem irdischen Tod evtl. ein ewiges Leben erwarten würde. Das heißt: Die einfachen Leute hatten zwar ein oft trostloses Leben. Aber anstatt es verbessern zu wollen, wurden sie darauf vertröstet, dass nach dem Tode -also quasi am Sankt Nimmerleinstag- die Welt gerechter werden würde. Dies alles hielt sie gegenüber der Obrigkeit gefügig und politisch apathisch. Wer dagegen nicht an die Schauermärchen der Kirchen glauben wollte oder konnte, wurde verbrannt. Es galt der Satz von Augustinus: "Creo quia absurdum est." Oder auf deutsch: "Ich glaube, weil es widersinnig ist."

Glücklicherweise kam mit dem Zeitalter der Aufklärung die Wissenschaft auf. Aus dieser hat sich ein säkularer Humanismus herausdestilliert, welcher die Menschenrechte hervorgebracht hat. Und je mehr die Menschen wissen, umso unwahrscheinlicher erscheinen ihnen die Idee eines christlichen Endgerichtes. Und anstatt widersinniges zu glauben, geht die Wissenschaft heute logisch vor. Die Leute lassen sich auch nicht mehr auf den Sankt Nimmerleinstag vertrösten, sondern die meisten wollen im Hier und Jetzt ihr Glück suchen. Angst zu haben vor irgendwelchen absurden Dingen braucht auch niemand mehr. Zumindest das Christentum liegt passiv im Sterben.

Was die anderen Religionen betrifft: Insbesondere der Islam funktioniert ebenfalls nur als System der Angst. Deswegen gibt es dort ja auch das Gebot, jeden zu töten, der von diesem Glauben abfällt. Und die Islamisten verbreiten Terror, weil sie meinen, so die freien Gesellschaften einschüchtern zu können. Letztendlich werden sie aber verlieren. Die säkular-wissenschaftliche Weltsicht wird siegen, da sie nicht nur die Welt besser erklären kann, sondern auch humaner ist.

Was ich damit sagen will, ist: Religionen funktionieren alle nur als Systeme der Angst. Wenn man aber ein säkular-wissenschaftliches Weltbild nimmt, kann man die Angst beseitigen. Und die Religion fällt in sich zusammen. So sieht es derzeit beim Christentum in Deutschland aus, wo jedes Jahr hunderttausende den Kirchen den Rücken kehren. Aber auch beim Islam und seinen wirren Terroristen haben wir es mit einem verzweifelten Abwehrkampf gegen die Moderne zu tun, der für die Verteidiger nicht zu gewinnen sein wird.

Einen "abgrundtiefen Hass auf das Christentum" kann ich von atheistischer Seite beileibe nicht erkennen. Eher überwiegt dann doch das Mitleid mit Leuten, die den "Schuss" noch nicht gehört haben. Und irgendwie befällt mich persönlich dann doch das große Erstaunen, dass trotz allen wissenschaftlichen Fortschrittes und der Aufklärung es immer noch Leute gibt, die lieber auf einen unlogischen Glauben bauen, weil sie unfähig sind, sich selbst ihren ganz persönlichen Sinn im Leben zu geben, als das Leben mit all seinen Chancen und Glücksmomenten zu genießen.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Ger9374 » Mo 27. Mär 2017, 19:09

Progressiver hat geschrieben:(26 Mar 2017, 16:54)

Religionen und ihre Anführer wollen vor allem Macht über ihre Gläubigen. Um das zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht. Am besten für sie ist es, wenn man den Gläubigen eine Heidenangst einjagt! Im Christentum hielt jahrhundertelang die Angst vor der Hölle her. Ebenso wirksam war die absurde Vorstellung, dass bald die Welt untergehen soll. Das dauernde Drohen des Endgerichtes hat ebenso seine Wirkung gehabt. Anstatt dass man das Leben feierte, so kurz es auch sein mag, hat man den Leuten das Ammenmärchen erzählt, dass sie nach dem irdischen Tod evtl. ein ewiges Leben erwarten würde. Das heißt: Die einfachen Leute hatten zwar ein oft trostloses Leben. Aber anstatt es verbessern zu wollen, wurden sie darauf vertröstet, dass nach dem Tode -also quasi am Sankt Nimmerleinstag- die Welt gerechter werden würde. Dies alles hielt sie gegenüber der Obrigkeit gefügig und politisch apathisch. Wer dagegen nicht an die Schauermärchen der Kirchen glauben wollte oder konnte, wurde verbrannt. Es galt der Satz von Augustinus: "Creo quia absurdum est." Oder auf deutsch: "Ich glaube, weil es widersinnig ist."

Glücklicherweise kam mit dem Zeitalter der Aufklärung die Wissenschaft auf. Aus dieser hat sich ein säkularer Humanismus herausdestilliert, welcher die Menschenrechte hervorgebracht hat. Und je mehr die Menschen wissen, umso unwahrscheinlicher erscheinen ihnen die Idee eines christlichen Endgerichtes. Und anstatt widersinniges zu glauben, geht die Wissenschaft heute logisch vor. Die Leute lassen sich auch nicht mehr auf den Sankt Nimmerleinstag vertrösten, sondern die meisten wollen im Hier und Jetzt ihr Glück suchen. Angst zu haben vor irgendwelchen absurden Dingen braucht auch niemand mehr. Zumindest das Christentum liegt passiv im Sterben.

Was die anderen Religionen betrifft: Insbesondere der Islam funktioniert ebenfalls nur als System der Angst. Deswegen gibt es dort ja auch das Gebot, jeden zu töten, der von diesem Glauben abfällt. Und die Islamisten verbreiten Terror, weil sie meinen, so die freien Gesellschaften einschüchtern zu können. Letztendlich werden sie aber verlieren. Die säkular-wissenschaftliche Weltsicht wird siegen, da sie nicht nur die Welt besser erklären kann, sondern auch humaner ist.

Was ich damit sagen will, ist: Religionen funktionieren alle nur als Systeme der Angst. Wenn man aber ein säkular-wissenschaftliches Weltbild nimmt, kann man die Angst beseitigen. Und die Religion fällt in sich zusammen. So sieht es derzeit beim Christentum in Deutschland aus, wo jedes Jahr hunderttausende den Kirchen den Rücken kehren. Aber auch beim Islam und seinen wirren Terroristen haben wir es mit einem verzweifelten Abwehrkampf gegen die Moderne zu tun, der für die Verteidiger nicht zu gewinnen sein wird.

Einen "abgrundtiefen Hass auf das Christentum" kann ich von atheistischer Seite beileibe nicht erkennen. Eher überwiegt dann doch das Mitleid mit Leuten, die den "Schuss" noch nicht gehört haben. Und irgendwie befällt mich persönlich dann doch das große Erstaunen, dass trotz allen wissenschaftlichen Fortschrittes und der Aufklärung es immer noch Leute gibt, die lieber auf einen unlogischen Glauben bauen, weil sie unfähig sind, sich selbst ihren ganz persönlichen Sinn im Leben zu geben, als das Leben mit all seinen Chancen und Glücksmomenten zu genießen.



Der Wunsch Teil zu haben an etwas größeren,
Gleichgesinnten die einen auch von anderen absetzt spielt auch eine Rolle.Dann Lohn zu erhalten für alles was man im Leben gutes im Sinne der Kirche getan hat.Und die Angst vor dem Tod zu nehmen. Auch Gläubige erleben doch Momente des Glückes im Alltag. Sowie auch Trauer. Alle sind Menschen , während die einen ihr Leben komplett nach ihrem Glauben ausrichten,
verändern andere ihn kaum, und trotzdem sind beide gläubig. Jeder sollte seinen Weg gehen aber andere ihren eigenen Weg finden lassen!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Dampflok94 » Mi 29. Mär 2017, 07:16

Hyde hat geschrieben:(26 Mar 2017, 15:09)
Der Grund warum ich kritisch eingestellt bin, liegt daran, dass das Christentum auch heute noch recht engstirnig und rückwärtsgewandt denkt. Abneigungen gegen andere Lebensformen, gegen Homoehe, gegen Frauen, latente Bildungsskepsis - all diese Dinge sind innerhalb der christlichen Lobby deutlich ausgeprägter als in der Gesamtgesellschaft.

Warum sollte ich also eine Organisation gut heißen, die tendentiell Intoleranz, Engstirnigkeit, Diskriminierung und Bildungsskepsis fördert?

Es gibt keine Organisation in diesem Zusammenhang. Es gibt nicht DIE christliche Kirche. Es gibt diverse davon. Und die sind bei den von die angesprochenen Punkten sehr unterschiedlich. Man kann nicht die RKK schlicht für das Christentum setzen.
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Progressiver » Mi 29. Mär 2017, 16:15

Ger9374 hat geschrieben:(27 Mar 2017, 20:09)

Der Wunsch Teil zu haben an etwas größeren,


Als Atheist bin ich auch Teil der Menschheit. Jede Anwandlung von Größenwahn ist mir fremd. ;) Trotzdem möchte ich auch nicht in einem kollektivistischen Brei untergehen.

Gleichgesinnten die einen auch von anderen absetzt spielt auch eine Rolle.


Warum soll man sich von den anderen abheben wollen? Bzw. genauer: Sich über sie erheben, um sich selbst zu einer Art Elite zu stilisieren, während der "dumme" Rest in dieser Weltsicht unter einem steht? Und nein, ich leide auch nicht an Sendungswahn. ;)

Auf jeden Fall wissen diese von dir genannten Gläubigen wohl nicht genau, was sie wollen. Einerseits möchten sie Teil der Menschheit sein und sich integriert fühlen. Andererseits möchten sie sich von den anderen abgrenzen, weil sie sich für etwas besseres halten. Diese Haltung ist doch sehr ambivalent. (Ich vermeide den Begriff "schizophren", da dieser etwas anderes aussagt.) Und wenn sie dieses Möchtegern-Elitenbewusstsein -im Sinne von Glaubenselite- dem Rest der Menschheit gegenüber an den Tag legen, ist es doch logisch, dass dieser sich das nicht bieten lässt, weil die anderen Menschen dadurch abgewertet werden. Am Ende fühlen sich diese von dir beschriebenen Christen von allen Seiten angefeindet und gehasst. Sie fühlen sich auch als Opfer. Wenn man die Lage aber von der anderen Seite betrachtet, so gibt es den Satz: "Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück." Manche Christen sollten sich also nicht von den anderen abheben wollen, sondern besser ihren eigenen Hochmut beiseite legen. Dann wäre es nämlich auch möglich, dass man sich auf einer gleichberechtigten Ebene von Mensch zu Mensch begegnet. Dann könnten sie sich auch als Teil der gesamten Menschheit fühlen. Aber dann ist natürlich der Reiz weg, zu einer Glaubenselite zu gehören. Oder lese ich da etwa Minderwertigkeitskomplexe heraus? Solche fromme Christen überhöhen sich selbst künstlich über andere, weil sie denen gegenüber sich weniger wert fühlen? Oder aber sie fühlen sich ausgeschlossen aus dem Rest der Gesellschaft und brauchen diese Vorstellung einer Glaubenselite als Kompensation? Dann wäre es aber besser, sie würden zunächst einmal an sich selbst arbeiten, um sich zuerst dieser Minderwertigkeitskomplexe zu entledigen und in einem zweiten Schritt sich zu befähigen, auf gleicher Ebene von Mensch zu Mensch zu kommunizieren. Dann klappt das auch mit der Integration in die Gesellschaft. (Das Gegenteil bewirkt dagegen nur, dass man dem eigenen gewähnten Opferstatus huldigt und ansonsten permanent in Paranoia verfällt.)

Dann Lohn zu erhalten für alles was man im Leben gutes im Sinne der Kirche getan hat.Und die Angst vor dem Tod zu nehmen.


Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein bibelfester Christ keine Angst vor dem Tod hat. Ein solcher meint doch sicher dauernd, er müsse alles dafür tun, dass er nach dem Tode ins sogenannte Paradies kommt. Das Damoklesschwert namens Hölle schwebt aber dauernd über seinem Kopf, da er ja bekanntlich nicht weiß, ob seine Taten und Gebete ausreichen, um sich vor der Hölle zu retten. Nein, Stressfreiheit sieht irgendwie anders aus. Im Übrigen habe ich als Atheist keine Angst vor dem Tod an sich. Tot sein tut nicht weh. Man existiert dann nur nicht mehr. Wovor aber jeder Mensch natürlicherweise Angst hat, das ist der Prozess des Sterbens. Und natürlich hoffe auch ich, dass ich wenigstens achtzig Jahre alt werde. D.h. ich habe Angst, so einiges zu verpassen, wenn mich beispielsweise morgen ein Auto überfahren würde. Wie der Glaube an ein Jenseits einen da erfolgreich betäuben könnte, erschließt sich mir nicht. Meine Konsequenz ist: intensiver leben im Hier und Jetzt!

Auch Gläubige erleben doch Momente des Glückes im Alltag. Sowie auch Trauer. Alle sind Menschen , während die einen ihr Leben komplett nach ihrem Glauben ausrichten,
verändern andere ihn kaum, und trotzdem sind beide gläubig. Jeder sollte seinen Weg gehen aber andere ihren eigenen Weg finden lassen!


Mir selbst ist es völlig egal, was andere glauben oder meinen, solange man mich in Ruhe lässt. Die frommen Christen dagegen sind es, die penetrant meinen, die Nichtgläubigen missionieren zu müssen. So steht es ja auch in der Bibel. Und als Belohnung winkt ihnen dann ihrer Meinung nach eine besonders hohe Stellung. Im "Diesseits" können sie sich dann erst recht für etwas besseres halten als die notorisch Ungläubigen. Und zusätzlich wähnen sie auch noch, dass ihnen in einem sogenannten "Jenseits" eine Position in ihrem "Paradies" winken soll, wenn sie den Rest der Menschheit versuchen zu missionieren. Im Verhältnis zu ihren ungläubigen Mitmenschen kann dieser Schuss jedoch nur nach hinten losgehen. Und dann kommt wieder der eigene Opferkult bzw. das Gejammere, dass der Rest der Menschheit gegen die Christen sei, weil die Nichtchristen es nämlich überhaupt nicht zu schätzen wissen, von oben herab vor irgendetwas zwangsgerettet zu werden, an das sie selber nicht glauben können.
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 29. Mär 2017, 16:27

Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Ich hab eine Erklärung gefunden!
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 29. Mär 2017, 16:28

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Mar 2017, 08:16)

Es gibt keine Organisation in diesem Zusammenhang. Es gibt nicht DIE christliche Kirche. Es gibt diverse davon. Und die sind bei den von die angesprochenen Punkten sehr unterschiedlich. Man kann nicht die RKK schlicht für das Christentum setzen.


Alles Einzelfälle. :D
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Ein Terraner » Mi 29. Mär 2017, 16:36

Hyde hat geschrieben:(26 Mar 2017, 15:09)

Ich sehe das Christentum bzw. die Kirche auch kritisch, allerdings nicht wegen der Vergangenheit. Das wäre auch kleinkariert: etwas abzulehnen nur weil in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, ist nachtragendes und rückwärtsgewandtes Denken. Nach der Argumentation müsste man dann auch gegen das heutige Deutschland eine Abneigung haben, weil es in der Vergangenheit mal Fehler gemacht hat. Diese Argumentation ist Unsinn.


Das stimmt so nicht, die Fehler von Heute sind Morgen die Fehler von Gestern. Und genau das ist auch die Strategie dahinter, abwarten bis Gras darüber gewachsen ist und man von bedauerlichen Fehlern in der Vergangenheit schwafeln kann. Damit wäre auch ein heutiger Fehler egal, man muss ja nur abwarten. Aber zum Glück gibt es so kleinkarierte Dinge, wie z.b. das bestimmte Taten die nie verjähren.
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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Lomond » Mo 4. Sep 2017, 07:35

Ein Terraner hat geschrieben:(29 Mar 2017, 17:27)

Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Ich hab eine Erklärung gefunden!


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Re: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Beitragvon Uffzach » Mo 4. Sep 2017, 09:11

Lomond hat geschrieben:(27 Nov 2015, 12:10)

Was ich nicht verstehe: Woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf das Christentum?

Den man so oft antrifft.

Hier und auch sonstwo.

Wie wäre es mit ein wenig Toleranz, die man für andere Religionen und Lebensweisen doch immer einfordert?


Da Hass Emotion ist, ist Hass sicherlich niemals zuträglich. Dass das Christentum wie auch alle anderen Religionen ablehnt wird, ist aber einfach nur Folge davon, dass Aufklärung nicht ignoriert wird. Wird Aufklärung ignoriert spricht man von Ignoranz. So kann Ignoranz zu Toleranz führen.
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