Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern ..."

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aleph
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Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern ..."

Beitragvon aleph » Do 10. Sep 2015, 10:37

"... immer ein wenig lächeln"

So lautet die Überschrift eines Artikels bei Spiegel Online.

Ein kleiner Auszug daraus:

Sie mache niemandem einen Vorwurf, der sich zum islamischen Glauben bekenne, sagte Merkel. Die Christen könnten sich ebenso engagiert zeigen. "Haben wir doch auch den Mut zu sagen, dass wir Christen sind."
In die Diskussion schaltete sich jetzt die ehemalige hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann ein. "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern immer ein wenig lächeln", sagte die 57-Jährige der "Hamburger Morgenpost". "Ich sage denen gern: Gehen Sie sonntags in die Kirchen, dann müssen Sie keine Angst vor vollen Moscheen haben."


Es soll hier darum gehen, ob durch den Zuzug von Moslems nach Europa etwas spezifisch Europäisches verloren geht. Stichwort und Kampfbegriff dazu ist der Terminus "christliches Abendland".

Rein christlich war das Abendland (gemeint ist wohl Europa) fast nie. Entweder gab es im Süden Moslems oder es gab noch Heiden im Norden und Osten. Abgesehen von der Frage, ob ein hypothetisch christliches Abendland etwas Erhaltenswertes ist und es ja gerade die Europäer sind, die die Einheit des Christentums aufgegeben haben (Stichwort Reformation und Nationalismus), beschäftigt mich die Frage, ob durch die Säkularisation, die jetzt mit der Migration von Moslems nichts zu tun hat, sondern ein Produkt von Aufklärung, wissenschaftlicher Fortschritt und Demokratisierung ist, das Christliche Abendland nicht zu einem Phantom werden hat werden lassen.
Zuletzt geändert von aleph am Do 10. Sep 2015, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Amun Ra » Do 10. Sep 2015, 10:42

Das "christliche Abendland" ist mit der Aufklärung untergegangen. Naja, zumindest ist es seither am sinken. Hie und Da zucken ja noch einige vereinzelte richtige Christen, der Rest hat mit dem Christentum eh nur noch was auf dem Papier zu tun.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon NMA » Do 10. Sep 2015, 11:01

Darum gehts hier:

NMA » Di 8. Sep 2015, 18:30 hat geschrieben:Das hier könnte man sich zum Thema mal anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=xCdMvJa ... e=youtu.be

Ich bin ja kein religiöser Mensch, aber im Wesentlichen gefällt mir diese Haltung. Einfach mal locker bleiben und sich selbst definieren, der eigenen Stärke bewusst werden, anstatt vor den "anderen" Angst zu haben.
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Ammianus
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Ammianus » Do 10. Sep 2015, 11:13

Das christliche Abendland hat einen säkularen Westen überhaupt erst möglich gemacht. Ein Beispiel, wie da Strukturen wirken, die sich im Lauf der Jahrhunderte entwickeln, ist die Rechtsfindung. Auch als das Christentum im späten römischen Reich und seinem östlichen Nachfolger Staatsreligion war, wurden juristische Grundsätze nicht aus religiösen Schriften übernommen bzw. überhaupt erst formuliert, sondern man sammelte mit großer Energie das römische Recht.

Im westlichen Teil des ehemaligen Reiches und auf dem Gebiet der neu entstandenen Barbarenkönigtümer war – trotz Christentum – eine Mischung aus römischem und germanischem Recht, entsprechend den jeweiligen Volksgruppen gültig. Vollkommen anders verhielt es sich und verhält es sich bis jetzt in der islamischen Welt. Hier ist der Koran und die Hadithsammlungen vorwiegende bis alleinige Rechtsquelle. Damit wurden und werden gesellschaftliche Zustände und Verhaltensweisen konserviert, die aus der Entstehungszeit der islamischen Welt stammen.

Die grundsätzliche Trennung von Staat und Religion im Christentum, wie eng die Verflechtungen auch oft immer waren, bildeten die Basis für unsere spätere Entwicklung. Man beachte, dass dieses nur einer unter einer ganzen Reihe von Aspekten ist, welche die Transformation zu den heutigen westlichen Staatswesen möglich machten.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon John Galt » Do 10. Sep 2015, 11:32

Der Suffkopf kann mal schön seine Klappe halten
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon epona » Do 10. Sep 2015, 11:36

John Galt » Do 10. Sep 2015, 12:32 hat geschrieben:Der Suffkopf kann mal schön seine Klappe halten


DER ist eine SIE!
Die Klappe halten sollten alle Kartoffel-Diät-Verordner.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Flat » Do 10. Sep 2015, 11:43

Moin,

meines Erachtens ist ein Punkt, der unser Land sehr lebenswert macht, der, dass die christlichen Kirchen eben eher leerer sind, sprich der christliche Einfluss zurück gegangen ist.

Ich sehe daher eben nicht die Lösung einer befürchteten Islamisierung darin, dass das ganze Leben wieder christlich-religiöser geprägt wird sondern in einer gleichermaßen Verweltlichung und Anpassung des Islams an die Moderne.

Frau Käßmann sollte sich mal im Rahmen der evangelischen Feierlichkeiten des fürchterlichen Antisemiten Martin Luther (der nebenbei auch Bauern und behinderte Kinder ermorden lassen wollte) lieber darum kümmern, was derartiger christlicher Einfluss schon alles angerichtet hat. Aber das ist ihr ja offensichtlich ziemlich latte.
_______
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http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Cloudfox » Do 10. Sep 2015, 11:52

John Galt » Do 10. Sep 2015, 12:32 hat geschrieben:Der Suffkopf kann mal schön seine Klappe halten


Hm, dadurch hat sie für dich jegliche Kompetenz verloren?
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Cloudfox » Do 10. Sep 2015, 11:58

NMA » Do 10. Sep 2015, 12:01 hat geschrieben:Darum gehts hier:


Bin ja sonst kein Merkel-Fan, aber das Statement finde ich richtig gut.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon John Galt » Do 10. Sep 2015, 11:59

Cloudfox » Do 10. Sep 2015, 11:52 hat geschrieben:
Hm, dadurch hat sie für dich jegliche Kompetenz verloren?


Hatte sie nie. Sie hält sich für was besseres, ist aber selber der größte Unterschichtendepp auf diesem Planeten.

Hätte sie in ihrem Suff jemand überfahren, würde sie heute wie eine Irre über Vergebung von Gott rumlabbern. Die Tante kann man nicht ernst nehmen.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Cloudfox » Do 10. Sep 2015, 12:11

John Galt » Do 10. Sep 2015, 12:59 hat geschrieben:
Hatte sie nie. Sie hält sich für was besseres, ist aber selber der größte Unterschichtendepp auf diesem Planeten.

Hätte sie in ihrem Suff jemand überfahren, würde sie heute wie eine Irre über Vergebung von Gott rumlabbern. Die Tante kann man nicht ernst nehmen.


Kennst du sie persönlich?
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon aleph » Do 10. Sep 2015, 14:11

Die Leute, die das christliche Abendland beschwören, sind oft gleichzeitig gegen Kirchenführer wie Käßmann und gleichzeitig gegen die EU :D
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon aleph » Do 10. Sep 2015, 14:16

Flat » Do 10. Sep 2015, 12:43 hat geschrieben:Moin,

meines Erachtens ist ein Punkt, der unser Land sehr lebenswert macht, der, dass die christlichen Kirchen eben eher leerer sind, sprich der christliche Einfluss zurück gegangen ist.

Ich sehe daher eben nicht die Lösung einer befürchteten Islamisierung darin, dass das ganze Leben wieder christlich-religiöser geprägt wird sondern in einer gleichermaßen Verweltlichung und Anpassung des Islams an die Moderne.

Frau Käßmann sollte sich mal im Rahmen der evangelischen Feierlichkeiten des fürchterlichen Antisemiten Martin Luther (der nebenbei auch Bauern und behinderte Kinder ermorden lassen wollte) lieber darum kümmern, was derartiger christlicher Einfluss schon alles angerichtet hat. Aber das ist ihr ja offensichtlich ziemlich latte.


Luther wird in der Modernen EKD durchaus sehr kritisch gesehen. Die Leute, die Luther hochhalten, stehen der evangelischen Amtskirche oft sehr negativ gegenüber.

Ja, evangelikale Christen müssten sich sogar darüber freuen, dass Moslems zu uns kommen. Denn in ihrer Heimat ist Mission und Konvertierung zu anderen Religionen oft strengstens verboten. Hierzulande aber haben diese armen "gottfernen" Menschen die Möglichkeit, "Gottes Liebe in Jesus" zu erfahren. ;)

In der Tat halte ich das "Abendland" für einen guten Katalysator hin zur Aufklärung im Islam. Meines Erachtens ist der Islam sogar noch besser zur Reformation geeignet, als das Christentum.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon BingoBurner » Do 10. Sep 2015, 14:29

aleph » Do 10. Sep 2015, 10:37 hat geschrieben:"... immer ein wenig lächeln"

So lautet die Überschrift eines Artikels bei Spiegel Online.

Ein kleiner Auszug daraus:



Es soll hier darum gehen, ob durch den Zuzug von Moslems nach Europa etwas spezifisch Europäisches verloren geht. Stichwort und Kampfbegriff dazu ist der Terminus "christliches Abendland".

Rein christlich war das Abendland (gemeint ist wohl Europa) fast nie. Entweder gab es im Süden Moslems oder es gab noch Heiden im Norden und Osten. Abgesehen von der Frage, ob ein hypothetisch christliches Abendland etwas Erhaltenswertes ist und es ja gerade die Europäer sind, die die Einheit des Christentums aufgegeben haben (Stichwort Reformation und Nationalismus), beschäftigt mich die Frage, ob durch die Säkularisation, die jetzt mit der Migration von Moslems nichts zu tun hat, sondern ein Produkt von Aufklärung, wissenschaftlicher Fortschritt und Demokratisierung ist, das Christliche Abendland nicht zu einem Phantom werden hat werden lassen.


Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht ? Das Christentum oder Abendland wird immer zu Europa gehören. Schon rein geschichtlich.
Wenn mehr Muslime in Europa leben wird es ein paar mehr Moscheen geben irgendwann mal einen "muslimischen" Kanzler und das wars.
Die Werte, die sich europäische Länder Aufrgrund der Geschichte Europas, fest in ihre Verfassungen zementiert haben wird das nicht jucken.

Außerdem sehe ich das eher so das der "Islam" sich gerade in Europa die Zähne ausbeißt. Ob Kopftuch oder Schwimmunterricht Debatte.
Der "Dompteur namens Aufklärung" wartet bereits.
Ich bin ein "Ramandan Moslem" hörte ich letztens. Oder "der betet nur fünf mal am Tag wegen den Jungfrauen, ich hole mir die schon zu Lebzeiten"

Wenn auch nicht ganz aktuell, kurioser Weise wird wohl jeder der nach Europa kommt und aus einem muslimschen Land stammt automatisch als Muslim
vermerkt......

"Eigene Bekundungen des Passinhabers zur Religionszugehörigkeit spielen da überhaupt keine Rolle. Bereits in der Veröffentlichung der Deutschen Islamkonferenz 2009 ist diese Problematik deutlich geworden."

http://hpd.de/node/16453
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Cloudfox » Do 10. Sep 2015, 15:15

Was kann Käßmann eigentlich für Luther?
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Flat » Do 10. Sep 2015, 16:01

aleph » Do 10. Sep 2015, 14:16 hat geschrieben:
Luther wird in der Modernen EKD durchaus sehr kritisch gesehen.


Moin,

Luther wird von manchen Funktionären/Pastoren der EKD inzwischen sehr kritisch gesehen, von anderen hingegen kaum. Und schließlich feiert die EKD 2017 ihr offizielles Lutherjahr.

Hier die offizielle Website:
http://www.luther2017.de/

Hinweise zu seinem fürchterlichen antisemitischen Aussagen und den entsprechenden Büchern wirst Du allenfalls nach gründlichen Suchen ein bisschen finden.
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http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Flat » Do 10. Sep 2015, 16:03

Cloudfox » Do 10. Sep 2015, 15:15 hat geschrieben:Was kann Käßmann eigentlich für Luther?


Moin,

https://www.ekd.de/presse/pm170_2011_lu ... terin.html

Sie ist Lutherbotschafterin. Insofern ist sie maßgeblich dafür verantwortlich, wie dieser Antisemit gefeiert wird und wie wenig man auf diesen antisemitischen Aspekt aufmerksam macht. Sie hat dazu eine Alibi-Erklärung gegeben, wie schlimm denn das alles von ihm war und jetzt wollen sie Luther dennoch tüchtig feiern.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Marie-Luise » Do 10. Sep 2015, 17:16

aleph » Do 10. Sep 2015, 15:11 hat geschrieben:Die Leute, die das christliche Abendland beschwören, sind oft gleichzeitig gegen Kirchenführer wie Käßmann und gleichzeitig gegen die EU :D


Na ja, Beide empfinde ich als ziemlich inkompetent, Anderen ständig Vorschriften meinen machen zu müssen.
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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Provokateur » Do 10. Sep 2015, 17:19

Die evangelische Kirche wurzelt nun einal auf Luther. Nur, weil Hitler gegen Ende seines Lebens Vegetarier war, sind ja auch nicht alle Vegetarier Antisemiten.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Margot Käßmann: "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern .

Beitragvon Jekyll&Hyde » Do 10. Sep 2015, 17:59

aleph » Do 10. Sep 2015, 10:37 hat geschrieben:"... immer ein wenig lächeln"

So lautet die Überschrift eines Artikels bei Spiegel Online.

Aua! SPON ist längst zum Tummelplatz sektischer Hirnverformung geworden. Da tobt sich auch der irre Matussek in übelster Weise aus. Das hat mit Journalismus soviel zu tun wie die chinesische Wasserfolter. Käßmann ist auch bekannt für ihre äußerst eingeschränkte Weltsicht. Ich meine, das sagt doch alles:
SPON hat geschrieben:In die Diskussion schaltete sich jetzt die ehemalige hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann ein. "Ich muss bei den besorgten Mitbürgern immer ein wenig lächeln", sagte die 57-Jährige der "Hamburger Morgenpost". "Ich sage denen gern: Gehen Sie sonntags in die Kirchen, dann müssen Sie keine Angst vor vollen Moscheen haben."

Die Christen haben die Hosen voll, dass man sie jetzt auch hier für ihren Aberglauben schräg ansieht. Wieso sollten Christen besorgt sein? Sie sind in der Hand eines Gottes! Ihre Seele ist für immer errettet. "Besorgt" sind nur die Nazis. Meint sie vielleicht die, wenn sie auf die Konfrontation zwischen Morgen- und Abendland verweist? Eben das plärrt dieses aus ganz Deutschland zusammengekarrte Dresdenvolk, wenn es das heidnische Ritual einer Demonstration zelebriert.

aleph » Do 10. Sep 2015, 10:37 hat geschrieben:Es soll hier darum gehen, ob durch den Zuzug von Moslems nach Europa etwas spezifisch Europäisches verloren geht. Stichwort und Kampfbegriff dazu ist der Terminus "christliches Abendland".

Die Christen sind auch erst seit dem 7. Jahrhundert hier. Es sind Zugereiste! Das biblische Abendland war Heidnisch!!! DIESE Zeiten wünsche ICH mir zurück. Vom Zuzug der Moslems erwarte ich ein Aufflammen religiöser Konflikte. Ich hoffe, das wird so übel, dass auch der letzte Bundesbürger erkennt, wie notwendig die Säkularisation für Deutschland ist und dass Aufklärung und Sektenverbote im Interesse des Staates sind.

Mal abgesehen davon ist Deutschland viel weniger "christlich", als Frau Käßmann glaubt. Deutschland ist überwiegend atheistisch. Aber natürlich sehen die Sektisten wegen ihrer Scheuklappen nichts. Deutschland wird sich ein wenig verändern. Na und?! Ich esse auch morgen noch gut und lege mich mit Sektisten an. Der Konflikt kann helfen, beide Seiten gegeneinander auszuspielen. Ich sehe mich schon die Frage stellen: "Wer von euch ist der Ungläubige?", hehe. :D
Zuletzt geändert von Jekyll&Hyde am Do 10. Sep 2015, 18:16, insgesamt 3-mal geändert.
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