Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon Bleibtreu » Sa 28. Jul 2018, 15:44

keinproblem hat geschrieben:(28 Jul 2018, 15:40)
[...] Der Zustand der muslimischen Länder ist doch nur dann aussagekräftig und für unsere Diskussion relevant, wenn sich diese auch akribisch an den Lehren des Islam festhalten würden, was ja nun mal nicht der Fall ist.

Ja - deiner persoenlichen Ansicht/Interpretation und Auslegung nach, um mit diesem PseudoArgument jede Kritik mundtot zu machen - an den faktischen Tatsachen aendert deine Behauptung allerdings nichts. Der gleichen ArgumentationsHilflosigkeit bedienen sich auch sozialistische/kommunistische Linke, wenn sie postulieren, der Sozialismus/Kommunismus sei in der Realitaet nicht schlecht/gescheitert, da er ja nie wirklich umgesetzt wurde! Das sind nichts als billige, sophistische TaschenspielerTricks. :D
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keinproblem
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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon keinproblem » Sa 28. Jul 2018, 15:57

Bleibtreu hat geschrieben:(28 Jul 2018, 16:44)

Ja - deiner persoenlichen Ansicht/Interpretation und Auslegung nach, um mit diesem PseudoArgument jede Kritik mundtot zu machen - an den faktischen Tatsachen aendert deine Behauptung allerdings nichts. Derselben ArgumentationsHilflosigkeit bedienen sich auch sozialistische/kommunistische Linke, wenn sie behaupten, der Sozialismus/Kommunismus sei in der Realitaet nicht schlecht/nie gescheitert, da er ja nie wirklich umgesetzt wurde! Das sind nichts als billige, sophistische TaschenspielerTricks. :D


Das hat mit der Wortbedeutung von Sophistik nichts zutun. Und ja, auch der Kommunist behält Recht wenn er behauptet, der Kommunismus sei nie umgesetzt worden. Das interessiert allerdings nur Personen die sich mit kühlen Fakten und nicht irgendwelchen Emotionen beschäftigen wollen.

Von welchen "faktischen Tatsachen" an denen sich nichts ändert, redest du?
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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon Bleibtreu » Sa 28. Jul 2018, 18:02

keinproblem hat geschrieben:(28 Jul 2018, 16:57)

Das hat mit der Wortbedeutung von Sophistik nichts zutun. Und ja, auch der Kommunist behält Recht wenn er behauptet, der Kommunismus sei nie umgesetzt worden. Das interessiert allerdings nur Personen die sich mit kühlen Fakten und nicht irgendwelchen Emotionen beschäftigen wollen.

Von welchen "faktischen Tatsachen" an denen sich nichts ändert, redest du?

Ok, du hast es wieder nicht verstehen wollen, die Bedeutung von sophistisch ist dir auch unbekannt - geschenkt. :)

Dann KlarText:
Da es nicht DEN richtigen oder falschen Islam gibt, sondern unterschiedliche Auslegungen/Interpretationen/Denominationen, gibt es folglich auch keine richtigen oder falschen islamischen Staaten, sondern nur unterschiedliche theoretische Vorstellungen und Umsetzungen einer islamischen HerrschaftsIdeologie. Du kannst aber gerne ausfuehren, wie fuer dich ein islamischer Staat sein sollte. :)
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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon keinproblem » Sa 28. Jul 2018, 18:33

Bleibtreu hat geschrieben:(28 Jul 2018, 19:02)

Ok, du hast es wieder nicht verstehen wollen, die Bedeutung von sophistisch ist dir auch unbekannt - geschenkt. :)

Dann KlarText:
Da es nicht DEN richtigen oder falschen Islam gibt, sondern unterschiedliche Auslegungen/Interpretationen/Denominationen, gibt es folglich auch keine richtigen oder falschen islamischen Staaten, sondern nur unterschiedliche theoretische Vorstellungen und Umsetzungen einer islamischen HerrschaftsIdeologie. Du kannst aber gerne ausfuehren, wie fuer dich ein islamischer Staat sein sollte. :)


Der Islam hat viele verschiedene Strömungen, Denk- und Rechtsschulen - da sind wir uns völlig einig. Dieses gesamte Spektrum hat allerdings trotzdem (mindestens) einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Die erste Säule des Islam, das Glaubensbekenntnis.

Dass Muhammad (saws.) als Prophet Offenbarungen hatte und diese in klassischem Arabisch sind, ist soweit ich weiß im Bereich des Konsens.
Es ist zB eindeutig, dass das Gebet verbindlich ist, darüber ob man fünf, drei oder zehn mal am Tag betet gibt es verschiedene Auffassungen.

Es gibt zwar unterschiedliche theoretische Vorstellungen und Umsetzungen eines islamischen Staates, allerdings sind auch diese Vorstellungen ein Bereich der Theologie und sind (oder sollten) keine Meinung, sondern eine wissenschaftlich vertretbare Position sein. Ich kann morgen auch eine islamische Republik gründen und sagen, dass jeder der gerne Kuchen isst Zakat nicht zahlen muss. Ist auch meine Vorstellung und Umsetzung, diese gilt es zu tolerieren und trotzdem hat sie theologisch keinerlei Hand und Fuß.
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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon Bleibtreu » Sa 28. Jul 2018, 18:56

Ich verlege die Diskussion in den IslamStrang, weil es sonst das Thema sprengt ==> viewtopic.php?p=4262248#p4262248
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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 28. Jul 2018, 18:56

Bleibtreu hat geschrieben:(28 Jul 2018, 16:44)

Ja - deiner persoenlichen Ansicht/Interpretation und Auslegung nach, um mit diesem PseudoArgument jede Kritik mundtot zu machen - an den faktischen Tatsachen aendert deine Behauptung allerdings nichts.

Es wird keine Kritik mundtot gemacht. Auch unter denen, die eine pauschale Verunglimpfung einer Religion - gleich welcher und natürlich auch des Islam - ablehnen, findet sich das ganze Spektrum. Einschließlich der konsequenten Ablehnung einer Zusammenarbeit mit muslimischen Ländern wie den Golf-Emiraten, der Ablehnung einer Fußball-WM in Katar, der Ablehnung des Betriebs von westlichen Militärbasen in muslimischen Ländern, der Ablehnung von Waffenlieferungen an muslimische Länder, der Ablehnung von Beteiligungen von Investementfonds muslimischer Länder an westlichen Unternehmen, der Ablehnung einer Finanzierung religiöser Einrichtungen durch muslimische Länder und so weiter und so fort. Das eigentliche Pseudoargument besteht darin, dass Kritik, die nicht sofort und in gewünschter Weise Resonanz bringt, als "Mundtotmachung" hingestellt wird,
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Re: Hat Mohammad mit Allah gesprochen?

Beitragvon Bleibtreu » Sa 28. Jul 2018, 18:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(28 Jul 2018, 19:56)

Es wird keine Kritik mundtot gemacht. Auch unter denen, die eine pauschale Verunglimpfung einer Religion - gleich welcher und natürlich auch des Islam - ablehnen, findet sich das ganze Spektrum. Einschließlich der konsequenten Ablehnung einer Zusammenarbeit mit muslimischen Ländern wie den Golf-Emiraten, der Ablehnung einer Fußball-WM in Katar, der Ablehnung des Betriebs von westlichen Militärbasen in muslimischen Ländern, der Ablehnung von Waffenlieferungen an muslimische Länder, der Ablehnung von Beteiligungen von Investementfonds muslimischer Länder an westlichen Unternehmen, der Ablehnung einer Finanzierung religiöser Einrichtungen durch muslimische Länder und so weiter und so fort. Das eigentliche Pseudoargument besteht darin, dass Kritik, die nicht sofort und in gewünschter Weise Resonanz bringt, als "Mundtotmachung" hingestellt wird,

Du hast offenbar nicht verstanden, worum es zwischen keinproblem und mir geht - macht nichts
wuensche dir noch einen schoenen Abend! :)
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