Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

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Liegestuhl
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Liegestuhl » Mo 5. Mai 2014, 14:40

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 15:37 hat geschrieben:Natürlich darfst Du bitten.
Nochmal: Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Dass Umfragen und Studien beliebte Mittel sind, um die Welt schön oder schlecht zu phantasieren, ist doch wohl klar, oder etwa nicht?


Übersetzung:

Mir gefällt das Ergebnis der Umfrage nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:51

Liegestuhl » Mo 5. Mai 2014, 15:40 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 15:37 hat geschrieben:Natürlich darfst Du bitten.
Nochmal: Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Dass Umfragen und Studien beliebte Mittel sind, um die Welt schön oder schlecht zu phantasieren, ist doch wohl klar, oder etwa nicht?


Übersetzung:

Mir gefällt das Ergebnis der Umfrage nicht.


Nein, dann hätte ich es ja so formuliert.

Beispiel:
Was kann bei der Auswertung der Ergebnisse einer Befragung zum Thema Homosexualität herauskommen, wenn ich 10.000 Leute quer durch Deutschland befrage:

Mögen Sie Schwule?
Mögen die Schwulen, die Sie persönlich kennen?
Stehen Sie zu ihren homosexuellen Erfahrungen in der Pubertät? ( Umfragen ergeben nämlich, dass davon fast jeder Mensch betroffen ist)

Was meinst Du, was für Ergebnisse möglich sind?
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 15:05

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:29 hat geschrieben:Das hat mit "gefallen" nichts zu tun.
Es widerspricht jeder Erfahrung im politischen Spektrum, dass Linke in Deutschland besonders "extreme Judenhasser" sind.
Oder ist Dir nicht ganz klar, was Du da von Dir gibst, wenn Du Menschen als "extreme Judenhasser" betitelst?


OK, vielleicht gibt es bei dir einen Unterschied zwischen offen antisemitisch
oder wie ich es benenne "extremer Judenhass". Ich gehe sogar sowei mit, dass mein Wort
"extrem" vielleicht eine unzulässige Verstärkung ist.
All das ändert jedoch nichts an den Tatsachen, dass 15,7% derjenigen, die sich der "Linken" nahe fühlen
offene Antisemiten sind.
Es mag ja sein, dass deine Erfahrung andere sind, weil die Leute mit denen du dich über solche Themen
unterhältst in ihrer Ausrichtung eher homogen sind, dich quasi eine Käseglocke umgibt oder du in
Wolkenkuckucksheim wohnst- mag sein.
Meine Erfahrungswerte entsprechen dem genau.
Und du musst auch nicht gleich in Schnappatmung verfallen. Es sind ja "nur" knapp 16%.
Bis zu den richtigen Neonazis habt ihr noch ein wenig Luft.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 15:12

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:51 hat geschrieben:Beispiel:
Was kann bei der Auswertung der Ergebnisse einer Befragung zum Thema Homosexualität herauskommen, wenn ich 10.000 Leute quer durch Deutschland befrage:

Mögen Sie Schwule?
Mögen die Schwulen, die Sie persönlich kennen?
Stehen Sie zu ihren homosexuellen Erfahrungen in der Pubertät? ( Umfragen ergeben nämlich, dass davon fast jeder Mensch betroffen ist)

Was meinst Du, was für Ergebnisse möglich sind?


Wenn du so argumentierst dann müßtest du jede Umfrage in Frage stellen.
Ich glaube auch nicht, dass seriöse Umfragen solch einen schwammigen Begriff wie
"mögen" verwenden.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 16:02

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 15:37 hat geschrieben:
Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 14:03 hat geschrieben:
Ich darf wohl bitten!


Natürlich darfst Du bitten.
Nochmal: Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Dass Umfragen und Studien beliebte Mittel sind, um die Welt schön oder schlecht zu phantasieren, ist doch wohl klar, oder etwa nicht?



Ja, genau so ist es, Studien werden oft gefälscht oder propagandistisch manipuliert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Sniper » Mo 5. Mai 2014, 22:54

"Homo, Jud und Christ" :D :D (wegschmeiß) :D

Gefällt mir :thumbup:

MfG
Der Erfreute
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Dieter Winter » Mo 5. Mai 2014, 22:56

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:51 hat geschrieben:Stehen Sie zu ihren homosexuellen Erfahrungen in der Pubertät? ( Umfragen ergeben nämlich, dass davon fast jeder Mensch betroffen ist)



Wenn die Umfragen auf dem CSD stattfinden, mag dem so sein...
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Daylight » Mo 5. Mai 2014, 23:18

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 13:14 hat geschrieben:
Blasphemist » Mo 5. Mai 2014, 12:03 hat geschrieben:Schau dir mal das Abtsimmungsergebnis im BT zur Beschneidung an. Von den Linken waren die meisten dagegen und wer dagegen ist, ist Antisemit. :D
http://www.abgeordnetenwatch.de/beschneidung_von_jungen_aus_religioesen_gruenden-605-481.html


Ich glaube nicht, dass man als Gegner der Beschneidung automatisch Antisemit.
Ich bin tendenziell auch eher gegen eine Beschneidung von Kleinkindern, obwohl ich
weiss, dass dies für viele Juden elementar zur Religion gehört.
Ich halte aber das Kindeswohl als Rechtsgut steht in meinen Augen über dem der Religionsfreiheit.
Das ist jedoch meine private subjektive Meinung.

hilfreicher Link?

https://www.marburger-bund.de/landesver ... rkumzision

"Es wäre fatal, wenn die Abkehr von dieser Sicht jetzt zu einem Anstieg unkundig durchgeführter Beschneidungen führen würde."
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Dieter Winter » Mo 5. Mai 2014, 23:25

Daylight » Mo 5. Mai 2014, 23:18 hat geschrieben:
"Es wäre fatal, wenn die Abkehr von dieser Sicht jetzt zu einem Anstieg unkundig durchgeführter Beschneidungen führen würde."


Bei Juden ist das kein Problem. Mohalim sind, was diesen Eingriff betrifft, seeeeehr sachkundig
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Antonius » Di 6. Mai 2014, 09:35

Thomas I » Mo 5. Mai 2014, 00:30 hat geschrieben:http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-Jud-und-Christ
(...)
Die negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen: 73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen, und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion."
Zumindest in Westeuropa gehen die Angriffe auf Homosexuelle und Juden nicht mehr primär von Rechtsextremen oder im Falle der Homosexuellen von christlichen Fundamentalisten aus , sondern hautsächliche von muslimisch geprägten Tätern.
Allerdings ist es noch politisch absolut inkorrekt das einmal beim Namen zu nennen. Mit der Ausnahme der Niederlande wurden Schwulenverbände die das Problem benannten bisher aus dem linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".
Die Studie bringt nicht viel Neues.
Daß es unter Mohammedanern seit jeher einen starken Antisemitismus gab, sollte eigentlich bekannt sein.

U.a. hat Ayaan Hirsi Ali, die Frau aus Somalia, die Niederländische Parlamentsabgeordnete war, auf dieses Phänomen immer wieder hingewiesen.
Zuletzt geändert von Antonius am Di 6. Mai 2014, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Di 6. Mai 2014, 13:25

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 16:05 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:29 hat geschrieben:Das hat mit "gefallen" nichts zu tun.
Es widerspricht jeder Erfahrung im politischen Spektrum, dass Linke in Deutschland besonders "extreme Judenhasser" sind.
Oder ist Dir nicht ganz klar, was Du da von Dir gibst, wenn Du Menschen als "extreme Judenhasser" betitelst?


OK, vielleicht gibt es bei dir einen Unterschied zwischen offen antisemitisch
oder wie ich es benenne "extremer Judenhass". Ich gehe sogar sowei mit, dass mein Wort
"extrem" vielleicht eine unzulässige Verstärkung ist.
All das ändert jedoch nichts an den Tatsachen, dass 15,7% derjenigen, die sich der "Linken" nahe fühlen
offene Antisemiten sind.
Es mag ja sein, dass deine Erfahrung andere sind, weil die Leute mit denen du dich über solche Themen
unterhältst in ihrer Ausrichtung eher homogen sind, dich quasi eine Käseglocke umgibt oder du in
Wolkenkuckucksheim wohnst- mag sein.
Meine Erfahrungswerte entsprechen dem genau.
Und du musst auch nicht gleich in Schnappatmung verfallen. Es sind ja "nur" knapp 16%.
Bis zu den richtigen Neonazis habt ihr noch ein wenig Luft.


Warum so auffallend? Ich bin weder links, noch Neonazi.
Du schreibst: "All das ändert jedoch nichts an den Tatsachen, dass 15,7% derjenigen, die sich der "Linken" nahe fühlen
offene Antisemiten sind."

Bitte belege die Tatsache, dass 15,7 % der Linken ( und deren Sympathisanten) Judenhasser, sprich Antisemiten, welche Menschen hassen, nur weil diese Juden sind, also stereotype Menschenverachtung leben und zu Protokoll gaben.
Ich bin gespannt!
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Di 6. Mai 2014, 13:26

Dieter Winter » Mo 5. Mai 2014, 23:56 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:51 hat geschrieben:Stehen Sie zu ihren homosexuellen Erfahrungen in der Pubertät? ( Umfragen ergeben nämlich, dass davon fast jeder Mensch betroffen ist)



Wenn die Umfragen auf dem CSD stattfinden, mag dem so sein...


Sowieso ...
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon nichtkorrekt » Di 6. Mai 2014, 17:20

Thomas I » So 4. Mai 2014, 23:30 hat geschrieben:http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-Jud-und-Christ

"Eine empirische Studie des Wissenschaftszentrums Berlin stellte vor Kurzem fest, dass 55 Prozent der österreichischen Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. Bei diesen Menschen handelt es sich jedoch nicht um besonders fromme Quietisten, sondern um handfeste Judenfeinde: So sind 79 Prozent der Muslime der Meinung, dass man Juden nicht trauen kann, und 69 Prozent lehnen Homosexuelle ab. Im Vergleich dazu sind neun Prozent der Christen Antisemiten, und 13 Prozent sprechen sich gegen Homosexuelle aus (http://www.wzb.eu).

Diese Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden) und stellt erstmals eine solide wissenschaftliche Basis zur Beantwortung der Frage des religiösen Fundamentalismus und der Fremdenfeindlichkeit bei Christen und Muslimen in Europa dar.

Die negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen: 73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen, und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion."

Zumindest in Westeuropa gehen die Angriffe auf Homosexuelle und Juden nicht mehr primär von Rechtsextremen oder im Falle der Homosexuellen von christlichen Fundamentalisten aus , sondern hautsächliche von muslimisch geprägten Tätern.
Allerdings ist es noch politisch absolut inkorrekt das einmal beim Namen zu nennen. Mit der Ausnahme der Niederlande wurden Schwulenverbände die das Problem benannten bisher aus dem linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".


Dir mangelt es offenbar an Willkommenskultur. Mahometaner sind eine Bereicherung für Deutschland und allesamt dringend benötigte Fachkräfte (Kartoffeltreter & Co.) und außerdem haben die Türcken Deutschland 1945 ganz alleine wieder aufgebaut.

In diesem Snackbar, Snackbar :D
Zuletzt geändert von nichtkorrekt am Di 6. Mai 2014, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
Wer nicht AfD wählt, wählt Merkel.
Verr

Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Verr » So 11. Mai 2014, 20:45

Thomas I » So 4. Mai 2014, 23:30 hat geschrieben:http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-Jud-und-Christ

"Eine empirische Studie des Wissenschaftszentrums Berlin stellte vor Kurzem fest, dass 55 Prozent der österreichischen Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. Bei diesen Menschen handelt es sich jedoch nicht um besonders fromme Quietisten, sondern um handfeste Judenfeinde: So sind 79 Prozent der Muslime der Meinung, dass man Juden nicht trauen kann, und 69 Prozent lehnen Homosexuelle ab. Im Vergleich dazu sind neun Prozent der Christen Antisemiten, und 13 Prozent sprechen sich gegen Homosexuelle aus (http://www.wzb.eu).

Diese Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden) und stellt erstmals eine solide wissenschaftliche Basis zur Beantwortung der Frage des religiösen Fundamentalismus und der Fremdenfeindlichkeit bei Christen und Muslimen in Europa dar.

Die negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen: 73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen, und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion."

Zumindest in Westeuropa gehen die Angriffe auf Homosexuelle und Juden nicht mehr primär von Rechtsextremen oder im Falle der Homosexuellen von christlichen Fundamentalisten aus , sondern hautsächliche von muslimisch geprägten Tätern.
Allerdings ist es noch politisch absolut inkorrekt das einmal beim Namen zu nennen. Mit der Ausnahme der Niederlande wurden Schwulenverbände die das Problem benannten bisher aus dem linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".


dass muslime juden nicht so gern haben ist in erster linie gottgewollt , letztlich erst nachgegoogled, dass da vom tempel möglicherweise doch noch ein paar stein auf dem anderen steht... kann ja nicht angehen.

"Die Ankündigung der Zerstörung des Tempels
1 Als Jesus den Tempel verlassen hatte, wandten sich seine Jünger an ihn und wiesen ihn auf die gewaltigen Bauten des Tempels hin.1 2 Er sagte zu ihnen: Seht ihr das alles? Amen, das sage ich euch: Kein Stein wird hier auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen werden. "

http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us24,42

größtenteil wurde das zwar schon zwischen 60 n. chr und 70. chr (bestimmt im jahr 66!!!)
geregelt , aber es gibt leute die nehmen bibelstellen teilweise komplett wörtlich... also ich zb -was den unangenehmen nebeneffekt hat, dass man bei einem gott ders mit wörtlichen erfüllungen nicht so eilig hat schonmal 2000 jahre oder mehr warten muss
Zuletzt geändert von Verr am So 11. Mai 2014, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Jekyll » So 11. Mai 2014, 22:02

Thomas I » So 4. Mai 2014, 23:30 hat geschrieben:Zumindest in Westeuropa gehen die Angriffe auf Homosexuelle und Juden nicht mehr primär von Rechtsextremen oder im Falle der Homosexuellen von christlichen Fundamentalisten aus , sondern hautsächliche von muslimisch geprägten Tätern.
Allerdings ist es noch politisch absolut inkorrekt das einmal beim Namen zu nennen. Mit der Ausnahme der Niederlande wurden Schwulenverbände die das Problem benannten bisher aus dem linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".

Ich denke, in einer zunehmend globalisierten Welt sollte man Missstände nicht isoliert betrachten. Möglicherweise beruhen diese auf Gegenseitigkeit. Anti-Stimmungen gegenüber bestimmte Gruppen sind keine Seltenheit mehr und werden auch von den hier als Opfer hingestellten Gruppe (den Juden) immer wieder gerne praktiziert, bis hin zu (versuchten) Lynch-Mord.

"Israel erschrickt über Rassismus in der Gesellschaft" (Frankfurter Rundschau)
[...]Nahebei hat sich ein Pulk von über dreißig israelisch-jüdischen Jungs in Stimmung getrunken. „Tod den Arabern“ grölend ziehen sie über die Straßen. Die Drei haben ihnen nichts getan. Doch jetzt wird Jagd auf sie gemacht. Die beiden anderen Palästinenser können fliehen, nicht aber Jamal Julani. Die Meute erwischt ihn, Schläge prasseln auf ihn ein. Er stürzt auf den Steinboden. Ein Fußtritt gegen die Brust raubt ihm die Sinne. Er kollabiert. Hunderte Umstehende unternehmen nichts. Als der Rettungswagen eintrifft, weist das Opfer keinen Pulsschlag mehr auf. Ein Polizeioffizier nennt die Tat später einen „versuchten Lynchmord“.
[...]
Dennoch sind die israelischen Symptome alarmierend. Weil sich rassistische Ausschreitungen häufen, ohne dass die Politik sich dem Problem wirklich stellt. Im Mai waren es Tel Aviver Kleinbürger, die afrikanische Flüchtlinge hetzten. Viele Schwarze trauen sich dort kaum noch aus dem Haus.[...]Mal fühlen sich israelische Jungs von palästinensischen Jungs provoziert, weil die im Park mit jüdischen Mädchen flirten. Mal bekommt ihre Wut ein arabischer Parkplatzwächter ab, oder eine verlassene Moschee in West-Jerusalem wird in Brand gesetzt. Im Westjordanland sieht es noch schlimmer aus. Dort gibt es nahezu täglich Siedler-Übergriffe auf Palästinenser, viele werden nicht mal gemeldet.
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-israel-erschrickt-ueber-rassismus-in-der-gesellschaft,1472602,16975326.html

usw. usf.

Manche Misstände sind so offenkundig, dass man keine Studie braucht, um sie als solche wahrzunehmen.


Dass etwas faul im Staate Israel ist hat sogar den aktuellen Papst auf den Plan gerufen:

"Katholische Kirche fordert Schritte gegen Hasstaten in Israel" (Zeit Online)
Zwei Wochen vor dem Besuch von Papst Franziskus im Heiligen Land hat die katholische Kirche Israel aufgerufen, mehr gegen von jüdischen Extremisten verübte Hasstaten zu unternehmen. Auf die Mauern eines katholischen Zentrums gegenüber der Altstadtmauer in Jerusalem sei am Montag auf Hebräisch "Tod den Arabern und Christen und jenen, die Israel hassen", geschrieben worden, beklagte das zur katholischen Kirche gehörende Lateinische Patriarchat von Jerusalem am Mittwoch. Israel steht vermehrt unter Druck, gegen die Extremisten vorzugehen.
http://www.zeit.de/news/2014-05/07/nahost-israel-palaestinenser-kriminalitaet-rassismus-religion-papst-katholische-kirche-fordert-schritte-gegen-hasstaten-in-israel-07232203

Die Juden/Israel hassenden moslemischen Jugendlichen, um die es in dem dir verlinkten Artikel ging, sind da wohl in bester Gesellschaft. Ist das nicht gelebte Integration?
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Daylight » So 11. Mai 2014, 22:35

Dieter Winter » Di 6. Mai 2014, 00:25 hat geschrieben:
Daylight » Mo 5. Mai 2014, 23:18 hat geschrieben:
"Es wäre fatal, wenn die Abkehr von dieser Sicht jetzt zu einem Anstieg unkundig durchgeführter Beschneidungen führen würde."


Bei Juden ist das kein Problem. Mohalim sind, was diesen Eingriff betrifft, seeeeehr sachkundig

Verfügen diese in der Regel dann auch über sterile Räumlichkeiten wie OP-Saal, Einleitung etc. mit Sterilfilter-RLT-Anlage etc. und Sterilgut (Instrumentarium Patientenüberwachungsmonitore etc. pp.) wie in einer Klinik, über Anästhesisten, Personal und alle sonstigen Ressourcen?
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Kopernikus » So 11. Mai 2014, 22:44

Jekyll » So 11. Mai 2014, 23:02 hat geschrieben:Ich denke, in einer zunehmend globalisierten Welt sollte man Missstände nicht isoliert betrachten. Möglicherweise beruhen diese auf Gegenseitigkeit. Anti-Stimmungen gegenüber bestimmte Gruppen sind keine Seltenheit mehr und werden auch von den hier als Opfer hingestellten Gruppe (den Juden) immer wieder gerne praktiziert, bis hin zu (versuchten) Lynch-Mord.

"Israel erschrickt über Rassismus in der Gesellschaft" (Frankfurter Rundschau)
[...]
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-israel-erschrickt-ueber-rassismus-in-der-gesellschaft,1472602,16975326.html

usw. usf.

Manche Misstände sind so offenkundig, dass man keine Studie braucht, um sie als solche wahrzunehmen.


Dass etwas faul im Staate Israel ist hat sogar den aktuellen Papst auf den Plan gerufen:

"Katholische Kirche fordert Schritte gegen Hasstaten in Israel" (Zeit Online)
[...]
http://www.zeit.de/news/2014-05/07/nahost-israel-palaestinenser-kriminalitaet-rassismus-religion-papst-katholische-kirche-fordert-schritte-gegen-hasstaten-in-israel-07232203

Die Juden/Israel hassenden moslemischen Jugendlichen, um die es in dem dir verlinkten Artikel ging, sind da wohl in bester Gesellschaft. Ist das nicht gelebte Integration?

Ah, die "Die-Juden-sind-ja-auch-nicht-besser"-Karte. Ich frage mich, wann solch eine Argumentation jemals ein Problem gelöst geschweigedenn zu dessen Durchdringung beigetragen hat insbesondere, da es hier beim Threadthema um deutsche und europäische Verhältnisse geht.
http://kartoffeln-im-netz.tumblr.com/
"Das Volk ist immer da, wo das große Maul, die heftigste Phrase ist." Alfred Döblin
http://www.youtube.com/watch?v=xwsOi0ypuSI
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Blasphemist » So 11. Mai 2014, 22:46

Kopernikus » So 11. Mai 2014, 23:44 hat geschrieben:
Jekyll » So 11. Mai 2014, 23:02 hat geschrieben:Ich denke, in einer zunehmend globalisierten Welt sollte man Missstände nicht isoliert betrachten. Möglicherweise beruhen diese auf Gegenseitigkeit. Anti-Stimmungen gegenüber bestimmte Gruppen sind keine Seltenheit mehr und werden auch von den hier als Opfer hingestellten Gruppe (den Juden) immer wieder gerne praktiziert, bis hin zu (versuchten) Lynch-Mord.

"Israel erschrickt über Rassismus in der Gesellschaft" (Frankfurter Rundschau)
[...]
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-israel-erschrickt-ueber-rassismus-in-der-gesellschaft,1472602,16975326.html

usw. usf.

Manche Misstände sind so offenkundig, dass man keine Studie braucht, um sie als solche wahrzunehmen.


Dass etwas faul im Staate Israel ist hat sogar den aktuellen Papst auf den Plan gerufen:

"Katholische Kirche fordert Schritte gegen Hasstaten in Israel" (Zeit Online)
[...]
http://www.zeit.de/news/2014-05/07/nahost-israel-palaestinenser-kriminalitaet-rassismus-religion-papst-katholische-kirche-fordert-schritte-gegen-hasstaten-in-israel-07232203

Die Juden/Israel hassenden moslemischen Jugendlichen, um die es in dem dir verlinkten Artikel ging, sind da wohl in bester Gesellschaft. Ist das nicht gelebte Integration?

Ah, die "Die-Juden-sind-ja-auch-nicht-besser"-Karte. Ich frage mich, wann solch eine Argumentation jemals ein Problem gelöst geschweigedenn zu dessen Durchdringung beigetragen hat insbesondere, da es hier beim Threadthema um deutsche und europäische Verhältnisse geht.

Was hast du denn von einem Islamisten erwartet?
Du bist so schön naiv.
Chruschtschow

Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Chruschtschow » Mo 12. Mai 2014, 22:31

Das Christentum ist gemäßigter und eine Religion des Friedens.
Mein Gott wurde viel über den Islam nachgedacht. Das Thema ging 10 Jahre durch die Medien.
Gut, dass wieder darüber nachgedacht wird. Dann kann ja das Russlandthema wieder in den Hintergrund rücken.
Die Debatten im deutschen Fernsehen mit den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime und Christian Pfeiffer (Kriminologe) und einem Bischof/ Geistlichen fehlen mir......
Man versucht das Gefahrenpotenzial der Muslime abzustecken.......und seine Agenda gegen Widerstände durchzusetzen.
Russland hat bessere Beziehungen zum Islam und etliche Anhänger unter Muslimen.
Sich in seiner Religion zu verorten ist nix Falsches. Daraus sofort den Schuh zu machen man achte keine weltlichen Gesetze ist zu einfach. Ich glaub viele Muslime lehnen das Grundgesetz ab, weil sie zu oft Benachteiligung und Ablehnung erfahren haben und nicht, weil sie so tief gläubig sind.
Das jetzt saudische Dschihadisten in der Ukraine mitkämpfen geht mir auf die Nerven.
Viele Muslime scheinen Lust auf Kämpfe zu haben.
Zuletzt geändert von Chruschtschow am Mo 12. Mai 2014, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Jekyll » Di 13. Mai 2014, 22:48

Kopernikus » So 11. Mai 2014, 22:44 hat geschrieben:
Jekyll » So 11. Mai 2014, 23:02 hat geschrieben:Ich denke, in einer zunehmend globalisierten Welt sollte man Missstände nicht isoliert betrachten. Möglicherweise beruhen diese auf Gegenseitigkeit. Anti-Stimmungen gegenüber bestimmte Gruppen sind keine Seltenheit mehr und werden auch von den hier als Opfer hingestellten Gruppe (den Juden) immer wieder gerne praktiziert, bis hin zu (versuchten) Lynch-Mord.

"Israel erschrickt über Rassismus in der Gesellschaft" (Frankfurter Rundschau)
[...]
http://www.fr-online.de/meinung/analyse-israel-erschrickt-ueber-rassismus-in-der-gesellschaft,1472602,16975326.html

usw. usf.

Manche Misstände sind so offenkundig, dass man keine Studie braucht, um sie als solche wahrzunehmen.


Dass etwas faul im Staate Israel ist hat sogar den aktuellen Papst auf den Plan gerufen:

"Katholische Kirche fordert Schritte gegen Hasstaten in Israel" (Zeit Online)
[...]
http://www.zeit.de/news/2014-05/07/nahost-israel-palaestinenser-kriminalitaet-rassismus-religion-papst-katholische-kirche-fordert-schritte-gegen-hasstaten-in-israel-07232203

Die Juden/Israel hassenden moslemischen Jugendlichen, um die es in dem dir verlinkten Artikel ging, sind da wohl in bester Gesellschaft. Ist das nicht gelebte Integration?

Ah, die "Die-Juden-sind-ja-auch-nicht-besser"-Karte. Ich frage mich, wann solch eine Argumentation jemals ein Problem gelöst geschweigedenn zu dessen Durchdringung beigetragen hat insbesondere, da es hier beim Threadthema um deutsche und europäische Verhältnisse geht.
Nun ja, nachdem hier die ganze Zeit die "Moslems-sind-Scheiße"-Karte ausgespielt wurde (wieder einmal), dachte ich, ich spiel dieses Scheiß-Spiel mal eben mit. Es macht wenig Sinn, eine Thematik, bei der es offenkundig um (vermeintliche) religiöse Inhalte und um deren Anhänger geht, die über den ganzen Globus verteilt sind, willkürlich auf bestimmte geographische Gebiete eingrenzen zu wollen, so sehr einem auch die Täter-Opfer-Rollenverteilung in diesen Gegenden zusagen mag. Es gibt nunmal andere Gegenden in der Welt, wo die Rollenverteilung offenkundig ganz anders aussieht. Bevor man also dazu übergeht, voreilig pauschalisierende Rückschlüsse über die Moslems (und indirekt auch über die Juden) zu ziehen, sollte man sich schon die MÜhe machen, auch solche Missstände in Betracht zu ziehen, die einem vielleicht nicht so genehm sind (wegen der nicht passenden Täter-Opfer-Rollenverteilung).
Say NO to racism and antisemitism!

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