Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

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Thomas I
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Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Thomas I » So 4. Mai 2014, 23:30

http://diepresse.com/home/spectrum/zeic ... und-Christ

"Eine empirische Studie des Wissenschaftszentrums Berlin stellte vor Kurzem fest, dass 55 Prozent der österreichischen Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. Bei diesen Menschen handelt es sich jedoch nicht um besonders fromme Quietisten, sondern um handfeste Judenfeinde: So sind 79 Prozent der Muslime der Meinung, dass man Juden nicht trauen kann, und 69 Prozent lehnen Homosexuelle ab. Im Vergleich dazu sind neun Prozent der Christen Antisemiten, und 13 Prozent sprechen sich gegen Homosexuelle aus (www.wzb.eu).

Diese Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden) und stellt erstmals eine solide wissenschaftliche Basis zur Beantwortung der Frage des religiösen Fundamentalismus und der Fremdenfeindlichkeit bei Christen und Muslimen in Europa dar.

Die negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen: 73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen, und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion."

Zumindest in Westeuropa gehen die Angriffe auf Homosexuelle und Juden nicht mehr primär von Rechtsextremen oder im Falle der Homosexuellen von christlichen Fundamentalisten aus , sondern hautsächliche von muslimisch geprägten Tätern.
Allerdings ist es noch politisch absolut inkorrekt das einmal beim Namen zu nennen. Mit der Ausnahme der Niederlande wurden Schwulenverbände die das Problem benannten bisher aus dem linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".
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Tantris
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Tantris » So 4. Mai 2014, 23:33

Das einzige problem im land sind nunmal die linksgrünen.
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palulu
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon palulu » So 4. Mai 2014, 23:35

Die Studie haut kaum Aussagekraft und gilt wohl für Deutschland explizit in diesen Dimensionen definitiv nicht.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Watchful_Eye » So 4. Mai 2014, 23:40

Ich finde eure Reaktionen ein bisschen arg reflexartig. ;) Gibt es einen so großen Unterschied zwischen der Einwanderungssituation der Muslime in Deutschland und Österreich? Es muss ja nicht exakt so sein, aber wenn hierzulande anstelle von 69% nur 49% homophob und anstelle von 79% nur 69% antisemitisch wären, wären das immer noch heftige Zahlen.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 10:11

Thomas I » Mo 5. Mai 2014, 00:30 hat geschrieben:http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-Jud-und-Christ

"Eine empirische Studie des Wissenschaftszentrums Berlin stellte vor Kurzem fest, dass 55 Prozent der österreichischen Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. Bei diesen Menschen handelt es sich jedoch nicht um besonders fromme Quietisten, sondern um handfeste Judenfeinde: So sind 79 Prozent der Muslime der Meinung, dass man Juden nicht trauen kann, und 69 Prozent lehnen Homosexuelle ab. Im Vergleich dazu sind neun Prozent der Christen Antisemiten, und 13 Prozent sprechen sich gegen Homosexuelle aus (http://www.wzb.eu).

Diese Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden) und stellt erstmals eine solide wissenschaftliche Basis zur Beantwortung der Frage des religiösen Fundamentalismus und der Fremdenfeindlichkeit bei Christen und Muslimen in Europa dar.

Die negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen: 73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen, und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion."

Zumindest in Westeuropa gehen die Angriffe auf Homosexuelle und Juden nicht mehr primär von Rechtsextremen oder im Falle der Homosexuellen von christlichen Fundamentalisten aus , sondern hautsächliche von muslimisch geprägten Tätern.
Allerdings ist es noch politisch absolut inkorrekt das einmal beim Namen zu nennen. Mit der Ausnahme der Niederlande wurden Schwulenverbände die das Problem benannten bisher aus dem linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".



Man sollte das Thema möglichst totschweigen, denn unsere muslimischen Mitbürger könnten sich beleidigt fühlen, wenn man Statistiken auswertet.

Nachtrag zur Ablenkung: Die Christen haben früher auch Juden und Homosexuelle verfolgt und Putin betreibt heute ganz ungeniert Diskriminierung:
Russland hat ein Gesetz erlassen, das Homosexuelle stigmatisiert und in Gefahr bringt. Ein paar Mutige lassen sich nicht einschüchtern und protestieren.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013 ... iminierung.
Zuletzt geändert von Gutmensch am Mo 5. Mai 2014, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Blasphemist » Mo 5. Mai 2014, 10:20

Thomas I » Mo 5. Mai 2014, 00:30 hat geschrieben:http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3800386/FundamentalismusStudie_Homo-Jud-und-Christ

[...] linksgrünen Milieu nieder"gebrüllt".

Bist du etwa islamophob?
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 11:41



Stimmt. Ich hab mir nur mal die 2. angesehen und muss feststellen, dass da wirklich sehr interessante Zahlen
und Analysen zu finden sind.

Was ich bemerkenswert finde, jedoch auch meinen Erfahrungen entspricht ist,
das Anhänger/Wähler der "Linken" von den relevanten Parteien in Deutschland
diejenigen sind, bei denen primärer (also eindeutiger) Antisemitismus am Weitesten verbreitet ist.

Linke 15,7%
SPD 13,7%
CDU/CSU 11,8%
FDP 7,1%
Grüne 5,1%

ebenfalls bemerkenswert finde ich die Erkenntnis, dass, je höher das Einkommen (Bildung!?)
ist, desto kritischer setzen sich die Menschen mit dem Islam auseinander. Und das sogar in
ziemlich extremen Zahlen.

Haushaltseinkommen/Islamkritisch
unter 750€ (2,6%) bis 1249€ (14,6%) bis 1999€ (28,0%) ab 2000€ (54,7%)
Zuletzt geändert von Zvi Back am Mo 5. Mai 2014, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 11:54

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 12:41 hat geschrieben:


Stimmt. Ich hab mir nur mal die 2. angesehen und muss feststellen, dass da wirklich sehr interessante Zahlen
und Analysen zu finden sind.

Was ich bemerkenswert finde, jedoch auch meinen Erfahrungen entspricht ist,
das Anhänger/Wähler der "Linken" von den relevanten Parteien in Deutschland
diejenigen sind, bei denen primärer (also eindeutiger) Antisemitismus am Weitesten verbreitet ist.

Linke 15,7%
SPD 13,7%
CDU/CSU 11,8%
FDP 7,1%
Grüne 5,1%

ebenfalls bemerkenswert finde ich die Erkenntnis, dass, je höher das Einkommen (Bildung!?)
ist, desto kritischer setzen sich die Menschen mit dem Islam auseinander. Und das sogar in
ziemlich extremen Zahlen.

Haushaltseinkommen/Islamkritisch
unter 750€ (2,6%) bis 1249€ (14,6%) bis 1999€ (28,0%) ab 2000€ (54,7%)



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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Blasphemist » Mo 5. Mai 2014, 12:03

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 12:41 hat geschrieben:


Stimmt. Ich hab mir nur mal die 2. angesehen und muss feststellen, dass da wirklich sehr interessante Zahlen
und Analysen zu finden sind.

Was ich bemerkenswert finde, jedoch auch meinen Erfahrungen entspricht ist,
das Anhänger/Wähler der "Linken" von den relevanten Parteien in Deutschland
diejenigen sind, bei denen primärer (also eindeutiger) Antisemitismus am Weitesten verbreitet ist.

Linke 15,7%
SPD 13,7%
CDU/CSU 11,8%
FDP 7,1%
Grüne 5,1%

ebenfalls bemerkenswert finde ich die Erkenntnis, dass, je höher das Einkommen (Bildung!?)
ist, desto kritischer setzen sich die Menschen mit dem Islam auseinander. Und das sogar in
ziemlich extremen Zahlen.

Haushaltseinkommen/Islamkritisch
unter 750€ (2,6%) bis 1249€ (14,6%) bis 1999€ (28,0%) ab 2000€ (54,7%)

Klar, ist doch logisch, dass bei den Linken die meisten Antisemiten sind.

Schau dir mal das Abtsimmungsergebnis im BT zur Beschneidung an. Von den Linken waren die meisten dagegen und wer dagegen ist, ist Antisemit. :D
http://www.abgeordnetenwatch.de/beschneidung_von_jungen_aus_religioesen_gruenden-605-481.html
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 12:14

Blasphemist » Mo 5. Mai 2014, 12:03 hat geschrieben:Schau dir mal das Abtsimmungsergebnis im BT zur Beschneidung an. Von den Linken waren die meisten dagegen und wer dagegen ist, ist Antisemit. :D
http://www.abgeordnetenwatch.de/beschneidung_von_jungen_aus_religioesen_gruenden-605-481.html


Ich glaube nicht, dass man als Gegner der Beschneidung automatisch Antisemit.
Ich bin tendenziell auch eher gegen eine Beschneidung von Kleinkindern, obwohl ich
weiss, dass dies für viele Juden elementar zur Religion gehört.
Ich halte aber das Kindeswohl als Rechtsgut steht in meinen Augen über dem der Religionsfreiheit.
Das ist jedoch meine private subjektive Meinung.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 12:51

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 11:54 hat geschrieben:Meine Güte, ist das lächerlich ....

weil??
achso, nicht sein kann, was nicht sein darf.
So kann man sich die Welt eben schön phantasieren.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 12:52

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 13:14 hat geschrieben:
Blasphemist » Mo 5. Mai 2014, 12:03 hat geschrieben:Schau dir mal das Abtsimmungsergebnis im BT zur Beschneidung an. Von den Linken waren die meisten dagegen und wer dagegen ist, ist Antisemit. :D
http://www.abgeordnetenwatch.de/beschneidung_von_jungen_aus_religioesen_gruenden-605-481.html


Ich glaube nicht, dass man als Gegner der Beschneidung automatisch Antisemit.
Ich bin tendenziell auch eher gegen eine Beschneidung von Kleinkindern, obwohl ich
weiss, dass dies für viele Juden elementar zur Religion gehört.
Ich halte aber das Kindeswohl als Rechtsgut steht in meinen Augen über dem der Religionsfreiheit.
Das ist jedoch meine private subjektive Meinung.


Und warum betonst Du das so? Welche Meinung willst Du denn alternativ als Deine veröffentlichen?
Eine, zu Deiner privat subjektiven Meinung, alternativ öffentlich objektive???? :p

Ich frage mich angesichts von Umfragen und sog. Studien immer, wer die in wessen Auftrag durchgeführt haben will.
Eine Aussage zum signifikant bemerkbaren Antisemitismus von Linken ist doch so idiotisch, dass man das nicht ernst nehmen kann, wenn man bei Trost ist!
Oder man ist fanatischer Israel"freund", welcher Kritik an der Politik Israels als Judenhass definert.
Zur Erinnerung:
Antisemitismus ist Hass auf Juden, weil diese Juden sind, also stereotype Menschenverachtung!

Und dieser Hass auf Juden soll nun bei Linken signifikant häufiger bemerkt worden sein, als bei allen anderen politischen Gruppen?

Zur Umfrage zum Zusammenhang von Einkommen und "Islamkritik" kann man auch nur lachen.
Da viele Moslems eher niedrigere Einkommen haben, muss man kein Prophet sein, um eine Aussage zu erwarten, welche Islamliebe bei Armen erbringt.
Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Mit dem Strangthema "Fundamentalismus - Studie" hat das sowieso nichts zu tun.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 12:52

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 13:51 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 11:54 hat geschrieben:Meine Güte, ist das lächerlich ....

weil??
achso, nicht sein kann, was nicht sein darf.
So kann man sich die Welt eben schön phantasieren.


Ja, eben .... :cool:
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 13:03

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 13:52 hat geschrieben:
Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 13:51 hat geschrieben:weil??
achso, nicht sein kann, was nicht sein darf.
So kann man sich die Welt eben schön phantasieren.


Ja, eben .... :cool:


Ich darf wohl bitten!
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 13:13

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 12:41 hat geschrieben:


Stimmt. Ich hab mir nur mal die 2. angesehen und muss feststellen, dass da wirklich sehr interessante Zahlen
und Analysen zu finden sind.

Was ich bemerkenswert finde, jedoch auch meinen Erfahrungen entspricht ist,
das Anhänger/Wähler der "Linken" von den relevanten Parteien in Deutschland
diejenigen sind, bei denen primärer (also eindeutiger) Antisemitismus am Weitesten verbreitet ist.

Linke 15,7%
SPD 13,7%
CDU/CSU 11,8%
FDP 7,1%
Grüne 5,1%

ebenfalls bemerkenswert finde ich die Erkenntnis, dass, je höher das Einkommen (Bildung!?)
ist, desto kritischer setzen sich die Menschen mit dem Islam auseinander. Und das sogar in
ziemlich extremen Zahlen.

Haushaltseinkommen/Islamkritisch
unter 750€ (2,6%) bis 1249€ (14,6%) bis 1999€ (28,0%) ab 2000€ (54,7%)


Ist das Einkommen Brutto oder Netto?
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 13:15

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 12:52 hat geschrieben:
Und warum betonst Du das so? Welche Meinung willst Du denn alternativ als Deine veröffentlichen?
Eine, zu Deiner privat subjektiven Meinung, alternativ öffentlich objektive???? :p

geschenkt

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 12:52 hat geschrieben:Ich frage mich angesichts von Umfragen und sog. Studien immer, wer die in wessen Auftrag durchgeführt haben will.
Eine Aussage zum signifikant bemerkbaren Antisemitismus von Linken ist doch so idiotisch, dass man das nicht ernst nehmen kann, wenn man bei Trost ist!
Oder man ist fanatischer Israel"freund", welcher Kritik an der Politik Israels als Judenhass definert.
Zur Erinnerung:
Antisemitismus ist Hass auf Juden, weil diese Juden sind, also stereotype Menschenverachtung!

Und dieser Hass auf Juden soll nun bei Linken signifikant häufiger bemerkt worden sein, als bei allen anderen politischen Gruppen?

Zur Umfrage zum Zusammenhang von Einkommen und "Islamkritik" kann man auch nur lachen.
Da viele Moslems eher niedrigere Einkommen haben, muss man kein Prophet sein, um eine Aussage zu erwarten, welche Islamliebe bei Armen erbringt.
Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Mit dem Strangthema "Fundamentalismus - Studie" hat das sowieso nichts zu tun.


Vielleicht solltest du dir die Studie einfach mal durchlesen, bevor du Gift und Galle spukst.
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/mitte-im-umbruch_www.pdf

Die Studie wurde im Auftrag der Friedrich-Ebert Stiftung durchgeführt.
Und wenn sie wohl interessengeleitet/manipuliert wäre, wie du durch die Blume unterstellst, hätten die SPD Wähler/Anhänger wohl etwas besser abgeschnitten.
Ausserdem wird in der Studie klar zwischen primären (eher eindeutigen) und sekundären (Antizionismus/vermeintliche Israelkritik)
unterschieden. Ich habe ja die Zahlen extra für den eindeutigen Antisemitismus genannt.

Ich habe ausserdem geschrieben, dass dies auch meinen Erfahrungen entspricht.
Ich kenne sicher Menschen die jedem politischen Spektrum zuzuordnen sind.
Und da sind welche dabei, die nicht anderes in ihrem Leben gewählt haben, sehr sozial
eingestellt sind, für die "Linke" schon gespendet haben, aber extreme Judenhasser sind.
Das ist so, selbst wenn es dir nicht gefällt.
Zuletzt geändert von Zvi Back am Mo 5. Mai 2014, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 13:20

Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 13:13 hat geschrieben:Ist das Einkommen Brutto oder Netto?


Das zwischen deinen beiden Ohren, nennt sich Kopf+Hirn.
Das darf man auch benutzen.
Da steht Haushaltseinkommen. Nun kannst du ja überlegen
ob das Brutto oder Netto ist, du Leuchte.
Zuletzt geändert von Zvi Back am Mo 5. Mai 2014, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:29

Zvi Back » Mo 5. Mai 2014, 14:15 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 12:52 hat geschrieben:
Und warum betonst Du das so? Welche Meinung willst Du denn alternativ als Deine veröffentlichen?
Eine, zu Deiner privat subjektiven Meinung, alternativ öffentlich objektive???? :p

geschenkt

ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 12:52 hat geschrieben:Ich frage mich angesichts von Umfragen und sog. Studien immer, wer die in wessen Auftrag durchgeführt haben will.
Eine Aussage zum signifikant bemerkbaren Antisemitismus von Linken ist doch so idiotisch, dass man das nicht ernst nehmen kann, wenn man bei Trost ist!
Oder man ist fanatischer Israel"freund", welcher Kritik an der Politik Israels als Judenhass definert.
Zur Erinnerung:
Antisemitismus ist Hass auf Juden, weil diese Juden sind, also stereotype Menschenverachtung!

Und dieser Hass auf Juden soll nun bei Linken signifikant häufiger bemerkt worden sein, als bei allen anderen politischen Gruppen?

Zur Umfrage zum Zusammenhang von Einkommen und "Islamkritik" kann man auch nur lachen.
Da viele Moslems eher niedrigere Einkommen haben, muss man kein Prophet sein, um eine Aussage zu erwarten, welche Islamliebe bei Armen erbringt.
Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Mit dem Strangthema "Fundamentalismus - Studie" hat das sowieso nichts zu tun.


Vielleicht solltest du dir die Studie einfach mal durchlesen, bevor du Gift und Galle spukst.
http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_12/mitte-im-umbruch_www.pdf

Die Studie wurde im Auftrag der Friedrich-Ebert Stiftung durchgeführt.
Und wenn sie wohl interessengeleitet/manipuliert wäre, wie du durch die Blume unterstellst, hätten die SPD Wähler/Anhänger wohl etwas besser abgeschnitten.
Ausserdem wird in der Studie klar zwischen primären (eher eindeutigen) und sekundären (Antizionismus/vermeintliche Israelkritik)
unterschieden. Ich habe ja die Zahlen extra für den eindeutigen Antisemitismus genannt.

Ich habe ausserdem geschrieben, dass dies auch meinen Erfahrungen entspricht.
Ich kenne sicher Menschen die jedem politischen Spektrum zuzuordnen sind.
Und da sind welche dabei, die nicht anderes in ihrem Leben gewählt haben, sehr sozial
eingestellt sind, für die "Linke" schon gespendet haben, aber extreme Judenhasser sind.
Das ist so, selbst wenn es dir nicht gefällt.


Das hat mit "gefallen" nichts zu tun.
Es widerspricht jeder Erfahrung im politischen Spektrum, dass Linke in Deutschland besonders "extreme Judenhasser" sind.
Oder ist Dir nicht ganz klar, was Du da von Dir gibst, wenn Du Menschen als "extreme Judenhasser" betitelst?
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mo 5. Mai 2014, 14:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fundamentalismus-Studie: Homo, Jud und Christ

Beitragvon ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 14:37

Gutmensch » Mo 5. Mai 2014, 14:03 hat geschrieben:
ThorsHamar » Mo 5. Mai 2014, 13:52 hat geschrieben:
Ja, eben .... :cool:


Ich darf wohl bitten!


Natürlich darfst Du bitten.
Nochmal: Wenn man nicht berichtet, wo, wann, von wem, mit welchen Fragen solche Umfragen gemacht werden, ist das Ergebnis für den Arsch, kann also Propaganda verwendet werden.

Dass Umfragen und Studien beliebte Mittel sind, um die Welt schön oder schlecht zu phantasieren, ist doch wohl klar, oder etwa nicht?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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