Die Baha'i

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Kavenzmann

Re: Die Baha'i

Beitragvon Kavenzmann » So 4. Aug 2013, 18:07

Kavenzmann » So 4. Aug 2013, 13:20 hat geschrieben: Nein, ich bin unter anderem vergleichender Religionswissenschaftler. Und da nimmt man es mit bestimmten Begrifflichkeiten genau.

Nur aus Sicht derer, die behaupten, sie hätten das Monopol. Denn hier etwas "definieren" zu wollen ist doch ziemlich vermessen.
Mir sind die Baha'i sehr sympathisch. :p

Vor allem sind sie nicht so rechthaberisch wie die meisten Mohammedaner, die mir bisher über den Weg gelaufen sind.
Und - was noch viel wichtiger ist - sie sind um einiges friedlicher.
Ferit » Sonntag 4. August 2013, 13:28 hat geschrieben:Du bist vergleichender Religionswissenschaftler und postest dann so etwas?
Ja, genau deshalb. Meine Studienschwerpunkte waren "Interreligöser Dialog" und "Islam".
Auch mit dem Christentum und ohnehin mit dem Judentum kenne ich mich ganz gut aus.

Falls Du mich nun als "islamophob" bezeichnen möchtest, würde ich Dir nicht einmal widersprechen.
Wobei sich das auf die Ideologie und nicht auf den einzelnen Menschen bezieht.

Denn Religion ist m.M.n. Privatsache. Außerdem bin ich tolerant und friedlich, außer man greift mich an.
Mohammedaner greifen mich oft an, Christen seltener, Buddhisten und Baha'i nie.
Welche Schlüsse ziehe ich wohl daraus? Was bedeutet das für mein Verhalten gegenüber diesen Gruppen?
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Antonius » Mo 26. Aug 2013, 08:04

Antonius » Di 30. Jul 2013, 18:07 hat geschrieben:Danke, Platon, für dieses Thema über die Bahai-Religion.

Der Wikipedia-Artikel zum Thema mag zwar "Bahai-lastig" sein, ergibt dennoch aus meiner Sicht einen ersten guten Überblick.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahai
Ich möchte nochmals zum Thema der Bahai-Religion zurückkehren.

Die Bahai-Religion ist m.W. die einzige Reformbewegung, die aus dem Islam hervorgegangen ist, sie könnte also als ein Beispiel für die notwendigen und überfälligen Reformen im Islam dienen.
Bemerkenswert sind die "Zwölf ethischen Grundsätze der Bahai", wie sie in der Erklärung von 1912 von Baha’u’llah herausgestellt wurden,
ein außerordentlicher Fortschritt auf dem Gebiet der Ethik, verglichen mit den Grundsätzen der Shia-Sekte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zw%C3%B6lf ... _der_Bahai

Vor allem der Grundsatz No.6 hat meine volle Sympathie: "Mann und Frau haben gleiche Rechte."
Es ist ein Schritt hin zu den Grundsätzen der universalen Menschenrechte von 1948.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Ferit » Mo 26. Aug 2013, 11:14

Antonius » Mo 26. Aug 2013, 09:04 hat geschrieben:Ich möchte nochmals zum Thema der Bahai-Religion zurückkehren.

Die Bahai-Religion ist m.W. die einzige Reformbewegung, die aus dem Islam hervorgegangen ist, sie könnte also als ein Beispiel für die notwendigen und überfälligen Reformen im Islam dienen.
Bemerkenswert sind die "Zwölf ethischen Grundsätze der Bahai", wie sie in der Erklärung von 1912 von Baha’u’llah herausgestellt wurden,
ein außerordentlicher Fortschritt auf dem Gebiet der Ethik, verglichen mit den Grundsätzen der Shia-Sekte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zw%C3%B6lf ... _der_Bahai

Vor allem der Grundsatz No.6 hat meine volle Sympathie: "Mann und Frau haben gleiche Rechte."
Es ist ein Schritt hin zu den Grundsätzen der universalen Menschenrechte von 1948.

Quatsch. Die Bahai hängen einer Irrlehre nach. Das hat mit dem Islam nichts mehr zu tun.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Ferit » Mo 26. Aug 2013, 11:16

Kavenzmann » So 4. Aug 2013, 19:07 hat geschrieben: Ja, genau deshalb. Meine Studienschwerpunkte waren "Interreligöser Dialog" und "Islam".
Auch mit dem Christentum und ohnehin mit dem Judentum kenne ich mich ganz gut aus.

Falls Du mich nun als "islamophob" bezeichnen möchtest, würde ich Dir nicht einmal widersprechen.
Wobei sich das auf die Ideologie und nicht auf den einzelnen Menschen bezieht.

Denn Religion ist m.M.n. Privatsache. Außerdem bin ich tolerant und friedlich, außer man greift mich an.
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Welche Schlüsse ziehe ich wohl daraus? Was bedeutet das für mein Verhalten gegenüber diesen Gruppen?

***
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Bleibtreu » Mo 26. Aug 2013, 11:36

Kavenzmann » So 4. Aug 2013, 19:07 hat geschrieben: Ja, genau deshalb. Meine Studienschwerpunkte waren "Interreligöser Dialog" und "Islam".
[...]

Interreligiöser Dialog - das ist Realsatire pur - You just made my day! :D
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mo 26. Aug 2013, 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Platon » Mo 26. Aug 2013, 12:00

Ferit » Mo 26. Aug 2013, 12:14 hat geschrieben:Quatsch. Die Bahai hängen einer Irrlehre nach. Das hat mit dem Islam nichts mehr zu tun.

Tun das die Schiiten nicht ohnehin aus deiner Sicht?
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Re: Die Baha'i

Beitragvon cronos » Mo 26. Aug 2013, 12:27

Kavenzmann » So 4. Aug 2013, 18:07 hat geschrieben: Ja, genau deshalb. Meine Studienschwerpunkte waren "Interreligöser Dialog" und "Islam".
Auch mit dem Christentum und ohnehin mit dem Judentum kenne ich mich ganz gut aus.

Falls Du mich nun als "islamophob" bezeichnen möchtest, würde ich Dir nicht einmal widersprechen.
Wobei sich das auf die Ideologie und nicht auf den einzelnen Menschen bezieht.

Denn Religion ist m.M.n. Privatsache. Außerdem bin ich tolerant und friedlich, außer man greift mich an.
Mohammedaner greifen mich oft an, Christen seltener, Buddhisten und Baha'i nie.
Welche Schlüsse ziehe ich wohl daraus? Was bedeutet das für mein Verhalten gegenüber diesen Gruppen?


Du bist vergleichender Religionswissenschaftler ?
Dann aber nur von eigenen Gnaden, Als Wissenschaftlicher fehlt dir die die Balance, zwischen den einzelnen Religionen sachlich und kommentarlos zu unterscheiden.
Und genau das ist die Disziplin der Religionswissenschaft,

Du demaskierts dich ja selber, indem du zugibst, islamophob zu sein.
Ein Wissenschaftler geht wertfrei an einen Vergleich und kommentiert und wertet nicht
Ein Wissenschaftler vergleicht sachlich aber kommentarlos.

Du bist kein Wisseschaftler, dafür aber nach meiner Meinung ein Schwätzer.
Ein Wissenschaftler würde NIE so penetrant wie du darauf bestehen, daß Muslime als Mohammedaner zu bezeichnen sind.
Schon alleine DAS entlarvt dich als Nichtwissenschaftler.
Wie bleibtreu schon feststellte: interreligiöser Dialog, ein Brüller .....
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Re: Die Baha'i

Beitragvon aleph » Mo 26. Aug 2013, 12:35

Ferit » So 4. Aug 2013, 13:28 hat geschrieben:
Du bist vergleichender Religionswissenschaftler und postest dann so etwas?



:D


Kann ich bestätigen, das wird Dir jeder Religionswissenschaftler bestätigen (wenn auch nicht so polemisch).

Die aussagen, die der Koran über das Christentum (und teilweise über das Christentum macht), kann man nachprüfen und als Ergebnis hat die Wissenschaft genau das geliefert.

Der Islam hat all die Eigenschaften, die auch viele christliche Sekten haben: es bezieht seinen Ursprung aus der Bibel (Schöpfungsgeschichte, Patriarchen, Eingottglaube); es hat zusätzlich noch eine Offenbarungsquelle, die es als maßgeblich ansieht; es wirft anderen Gruppierungen vor, den wahren Glauben aufgegeben zu haben. Es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten.

Dass der Islam als eigene Religion definiert wird, hängt damit zusammen, dass es Jesus Christus nicht als maßgeblich für den Glauben ansieht, wie es christliche Gruppen tun, sonst aber gilt das und wenn der Islam eine Splittergruppe geblieben wäre, würde man es vielleicht als christliche Sekte ansehen.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Ferit » Mo 26. Aug 2013, 12:48

Platon » Mo 26. Aug 2013, 13:00 hat geschrieben:Tun das die Schiiten nicht ohnehin aus deiner Sicht?

Die Schiiten hängen nicht einer Irrlehre an. Sie missverstehen nur einiges, aber daraus können wir nicht folgern, dass sie keine Muslime sind (ganz im Gegensatz zu den Aleviten).
cronos

Re: Die Baha'i

Beitragvon cronos » Mo 26. Aug 2013, 12:49

Ferit » Mo 26. Aug 2013, 11:16 hat geschrieben:Nachdem ich einige Beiträge von dir nun leider lesen musste, komme ich zu dem Urteil, dass du islamophob bist. :) Und klar bezieht man das auf die Menschen, verkauf' uns nicht für dumm.. Du warst derjenige, der muslimische Menschen ob ihrer Religion keinen Asyl in Deutschland gewähren möchte. Du bist islamophob, menschenverachtend und extrem faschistisch eingestellt.


Gut erkannt und beschrieben: Islamophoben sind generell Neo-Nazis
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Ferit » Mo 26. Aug 2013, 12:49

Dionysos » Mo 26. Aug 2013, 13:35 hat geschrieben:
Kann ich bestätigen, das wird Dir jeder Religionswissenschaftler bestätigen (wenn auch nicht so polemisch).

Die aussagen, die der Koran über das Christentum (und teilweise über das Christentum macht), kann man nachprüfen und als Ergebnis hat die Wissenschaft genau das geliefert.

Der Islam hat all die Eigenschaften, die auch viele christliche Sekten haben: es bezieht seinen Ursprung aus der Bibel (Schöpfungsgeschichte, Patriarchen, Eingottglaube); es hat zusätzlich noch eine Offenbarungsquelle, die es als maßgeblich ansieht; es wirft anderen Gruppierungen vor, den wahren Glauben aufgegeben zu haben. Es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten.

Dass der Islam als eigene Religion definiert wird, hängt damit zusammen, dass es Jesus Christus nicht als maßgeblich für den Glauben ansieht, wie es christliche Gruppen tun, sonst aber gilt das und wenn der Islam eine Splittergruppe geblieben wäre, würde man es vielleicht als christliche Sekte ansehen.

Der Islam hat mit keiner christlichen Sekte etwas gemein. Die Gottheit Jesu ist in allen christlichen Formationen ausgeprägt.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon aleph » Mo 26. Aug 2013, 12:52

Ferit » Mo 26. Aug 2013, 13:49 hat geschrieben:Der Islam hat mit keiner christlichen Sekte etwas gemein. Die Gottheit Jesu ist in allen christlichen Formationen ausgeprägt.


Nein, das stimmt nicht. Es gibt viele christliche Gruppen, die Jesus nicht als Gott ansehen. Die Zeugen Jehovas zum Beispiel. Die Gnostiker. Es gab in der Spätantike viele Auseinandersetzungen über das Wesen Jesu, dazu kann Dir Wikipedia weiterhelfen.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Keoma » Mo 26. Aug 2013, 12:58

cronos » Mo 26. Aug 2013, 13:49 hat geschrieben:
Gut erkannt und beschrieben: Islamophoben sind generell Neo-Nazis


Was für ein Schwachsinn.
Schon der Ausdruck islamophob ist ein ziemlicher Blödsinn.
Phhobie ist eine Angst.
Wahrscheinlich hat niemand, der als Islamophobiker bezeichnet wird, Angst vor dem Islam.
Allerdings gibt es eben Menschen, die den Islam als Ideologie und/oder Religion einfach ablehnen.
Oder dämlich finden.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Ferit » Mo 26. Aug 2013, 13:07

Dionysos » Mo 26. Aug 2013, 13:52 hat geschrieben:
Nein, das stimmt nicht. Es gibt viele christliche Gruppen, die Jesus nicht als Gott ansehen. Die Zeugen Jehovas zum Beispiel. Die Gnostiker. Es gab in der Spätantike viele Auseinandersetzungen über das Wesen Jesu, dazu kann Dir Wikipedia weiterhelfen.

Und die Zeugen Jehovas werden von Christen als Christen angesehen? Die Gruppierungen, die von Christen als Christen anerkannt werden, erkennen alle die Göttlichkeit Jesu an. Die Trinitarier haben sich durchgesetzt, da bringt der Link zur Spätantike auch nichts.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon aleph » Mo 26. Aug 2013, 13:10

Ferit » Mo 26. Aug 2013, 14:07 hat geschrieben:Und die Zeugen Jehovas werden von Christen als Christen angesehen? Die Gruppierungen, die von Christen als Christen anerkannt werden, erkennen alle die Göttlichkeit Jesu an. Die Trinitarier haben sich durchgesetzt, da bringt der Link zur Spätantike auch nichts.


Die viele Katholiken erkennen Baptisten, Lutheraner auch nicht als Christen an, umgekehrt halten die meisten Baptisten Katholiken nicht für wahre Christen.

Nein, wissenschaftlich gesehen und von der Selbsteinschätzung gesehen sind sie alle Christen.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Ferit » Mo 26. Aug 2013, 13:16

Dionysos » Mo 26. Aug 2013, 14:10 hat geschrieben:
Die viele Katholiken erkennen Baptisten, Lutheraner auch nicht als Christen an, umgekehrt halten die meisten Baptisten Katholiken nicht für wahre Christen.

Nein, wissenschaftlich gesehen und von der Selbsteinschätzung gesehen sind sie alle Christen.


An Jesus Christus zu glauben, ohne dass er der Sohn Gottes ist, ist sinnlos, denn darauf basiert der christliche Glaube. :rolleyes: Und dieser Glaube hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun, sodass es ein ziemlicher Unsinn ist den Islam als eine christliche Sekte brandmarken zu wollen.
Zuletzt geändert von Ferit am Mo 26. Aug 2013, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Gutmensch » Mo 26. Aug 2013, 13:28

Ferit » Mo 26. Aug 2013, 14:16 hat geschrieben:
An Jesus Christus zu glauben, ohne dass er der Sohn Gottes ist, ist sinnlos, denn darauf basiert der christliche Glaube. :rolleyes: Und dieser Glaube hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun, sodass es ein ziemlicher Unsinn ist den Islam als eine christliche Sekte brandmarken zu wollen.


Mohammed hat damals viele christliche und jüdische Elemente in die neue Religion integriert. Zum Einen den Monotheismus, die Propheten, die Geschichten, Ess-Gebote und -Verbote, selbst den Erzengel Gabriel hat Mohammed in seiner neu gegründete Religion voll integriert. Es gibt viele Parallelen. Der Islam ist sozusagen die modernste Auslegung der monotheistischen Weltreligionen. Das Judentum ist die Älteste und das Christentum ist zwischen den beiden.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon aleph » Mo 26. Aug 2013, 13:30

Ferit » Mo 26. Aug 2013, 14:16 hat geschrieben:
An Jesus Christus zu glauben, ohne dass er der Sohn Gottes ist, ist sinnlos, denn darauf basiert der christliche Glaube. :rolleyes: Und dieser Glaube hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun, sodass es ein ziemlicher Unsinn ist den Islam als eine christliche Sekte brandmarken zu wollen.


Ich habe nicht behauptet, der Islam wäre eine christliche Sekte. Ich habe geschrieben, wenn der Islam eine kleine Gruppe geblieben wäre, hätte man das vielleicht so gemacht. Eine Brandmarkung ist das nicht, die Religionswissenschaft wertet die Religion nicht, insofern ist Sekte hier nicht abwertend.
Zuletzt geändert von aleph am Mo 26. Aug 2013, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Baha'i

Beitragvon Bleibtreu » Mo 26. Aug 2013, 13:38

cronos » Mo 26. Aug 2013, 13:27 hat geschrieben:
Du bist vergleichender Religionswissenschaftler ?
Dann aber nur von eigenen Gnaden, Als Wissenschaftlicher fehlt dir die die Balance, zwischen den einzelnen Religionen sachlich und kommentarlos zu unterscheiden.
Und genau das ist die Disziplin der Religionswissenschaft,

Du demaskierts dich ja selber, indem du zugibst, islamophob zu sein.
Ein Wissenschaftler geht wertfrei an einen Vergleich und kommentiert und wertet nicht
Ein Wissenschaftler vergleicht sachlich aber kommentarlos.

Du bist kein Wisseschaftler, dafür aber nach meiner Meinung ein Schwätzer.
Ein Wissenschaftler würde NIE so penetrant wie du darauf bestehen, daß Muslime als Mohammedaner zu bezeichnen sind.
Schon alleine DAS entlarvt dich als Nichtwissenschaftler.
Wie bleibtreu schon feststellte: interreligiöser Dialog, ein Brüller .....


Mit Widerspruch muss er leben, wenn er sein Studium immer wieder meint als Argumentationskrücke ins Rennen zu werfen. Es geht hier also nicht um ihn als Person, sondern seine absonderlichen Argumentationsversuche. Dies als Anmerkung für die Moderation. ;)

Wenn man schon Wissenschaftlichkeit meint als Argument anführen zu müssen, muss man sich auch an deren Methodik halten oder mit harschem Widerspruch leben. Ein Antisemit kann seinen Judenhass auch nicht damit legitimieren oder "wissenschaftlich" an den Mann bringen, mit der Behauptung, er hätte schließlich Religionswissenschaften studiert und wüsste es deshalb besser.

Auch Kreationisten ziehen sich gerne den Mantel der Wissenschaft über, sind trotzdem Pseudowissenschaftler.
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mo 26. Aug 2013, 13:40, insgesamt 2-mal geändert.
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
cronos

Re: Die Baha'i

Beitragvon cronos » Mo 26. Aug 2013, 14:02

Bleibtreu » Mo 26. Aug 2013, 13:38 hat geschrieben:
Mit Widerspruch muss er leben, wenn er sein Studium immer wieder meint als Argumentationskrücke ins Rennen zu werfen. Es geht hier also nicht um ihn als Person, sondern seine absonderlichen Argumentationsversuche. Dies als Anmerkung für die Moderation. ;)

Wenn man schon Wissenschaftlichkeit meint als Argument anführen zu müssen, muss man sich auch an deren Methodik halten oder mit harschem Widerspruch leben. Ein Antisemit kann seinen Judenhass auch nicht damit legitimieren oder "wissenschaftlich" an den Mann bringen, mit der Behauptung, er hätte schließlich Religionswissenschaften studiert und wüsste es deshalb besser.

Auch Kreationisten ziehen sich gerne den Mantel der Wissenschaft über, sind trotzdem Pseudowissenschaftler.


Richtig und so demontieren sich einige user selber.
So wie Judenhass früher bei uns "wissenschaftlich" begründet wurde, so wird auch heute der Hass auf Muslime "wissenschaftlich" begründet.
Wie wir alle wissen, zeichnet sich da die Zunft der Vergleichenden Religionswissenschaftler besonders aus. (Es ging wie Öl über die Zunge)
Zuletzt geändert von cronos am Mo 26. Aug 2013, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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