Grundsatzdiskussion Islam

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JFK
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 3. Nov 2018, 18:58

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Nov 2018, 18:35)

Mir fehlt in der Berichterstattung zum Protest-Mob in Pakistan die Berichterstattung zur Gegendemo...


Auch das enthalten kann zu Gefahr werden, die Leute reden viel und gesellschaftliche Isolation hat dann doch einen anderen Stellenwert als hier.

Wenn die Schwangerschaft vor der Haustüre steht und die Leute mobilisiert, gibt es keine plausiblen Argumente sich diesem Mob nicht anschließen zu wollem, weder auf göttlicher, noch auf Juristischer Seite.
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Milady de Winter
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Nov 2018, 19:02

JFK hat geschrieben:(03 Nov 2018, 18:58)

Auch das enthalten kann zu Gefahr werden, die Leute reden viel und gesellschaftliche Isolation hat dann doch einen anderen Stellenwert als hier.

Wenn die Schwangerschaft vor der Haustüre steht und die Leute mobilisiert, gibt es keine plausiblen Argumente sich diesem Mob nicht anschließen zu wollem, weder auf göttlicher, noch auf Juristischer Seite.

Ich teile Deine Meinung dahingehend nicht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 3. Nov 2018, 19:14

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Nov 2018, 19:02)

Ich teile Deine Meinung dahingehend nicht.


Gab es den eine Gegendemo? Es kann ja nicht sein, das es bei einem 200mio Volk teils hochgebildeter Menschen keiner ein Problem mit dem Blasphemie- Paragraphen hat.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Nov 2018, 19:22

JFK hat geschrieben:(03 Nov 2018, 19:14)

Gab es den eine Gegendemo? Es kann ja nicht sein, das es bei einem 200mio Volk teils hochgebildeter Menschen keiner ein Problem mit dem Blasphemie- Paragraphen hat.

Ich weiß nicht, ob es eine Gegendemo gab. Ich habe keine Berichterstattung dazu gesehen. Allerdings würde es mich unter den dort herrschenden Zuständen in der Tat wundern. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder Pakistani sich dem islamistischen Mob anschließen würde. Aber er hat wohl so viel Gewicht, dass selbst die Regierung einknickt. Und DAS ist für mich ein absolutes Alarmsignal.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 3. Nov 2018, 19:38

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Nov 2018, 19:22)

Ich weiß nicht, ob es eine Gegendemo gab. Ich habe keine Berichterstattung dazu gesehen. Allerdings würde es mich unter den dort herrschenden Zuständen in der Tat wundern. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder Pakistani sich dem islamistischen Mob anschließen würde. Aber er hat wohl so viel Gewicht, dass selbst die Regierung einknickt. Und DAS ist für mich ein absolutes Alarmsignal.


Warscheinlich weil gegen den Blasphemie- Paragraphen zu demontieren, dürfe an sich schon den tatbestand der Blasphemie erfüllen, erst recht wenn der Richter wieder diese Islamisten im nacken sitzen hat, das ist alles ziemlich verfahren.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 20:33

Vongole hat geschrieben:(03 Nov 2018, 18:37)
Ich nehme nicht an, es wäre Ihnen lieber, der Trieb zum Protestmob setzte bei Menschen an, ganz gleich welcher Religion oder politischen Einstellung.
Die permanente "Kritik" an der Einstellung der Grünen zur Migration geht nämlich mehr in diese Richtung denn in die spröder Emotionslosigkeit.

Das ist in dem Fall weniger Kritik an der Position der Grünen, sondern eher Kritik an Frau Göring-Eckardt als hochrangige Kirchenfuntionärin. Die Rolle dem Klerus nahestehender Politiker in hohen Ämtern in Staatsführung, Regierung und Opposition, wird bei der Bewertung der Migration grosser Mengen von Muslimen mE deutlich unterschätzt. Die Frontlinie verläuft da nicht etwa zwischen Christen und Muslimen, sondern viel eher zwischen Religiösen und Rationalisten. So muss man auch die Positionierung der Kirchen bei dem Thema verstehen.

Aber das soll hier kein weiterer Migrationsstrang werden, sondern nur meinen Kommentar zu Frau Göring-Eckardt erklären. Der ist nämlich weniger parteipolitisch als religiös zu verstehen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Misterfritz » Sa 3. Nov 2018, 20:39

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Nov 2018, 19:22)

Ich weiß nicht, ob es eine Gegendemo gab. Ich habe keine Berichterstattung dazu gesehen. Allerdings würde es mich unter den dort herrschenden Zuständen in der Tat wundern. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass jeder Pakistani sich dem islamistischen Mob anschließen würde. Aber er hat wohl so viel Gewicht, dass selbst die Regierung einknickt. Und DAS ist für mich ein absolutes Alarmsignal.
Pakistan ist ein extrem islamisches Land. Dort unterstützt die Regierung (offen, oder nicht so offen, wenn es dem "US-Freund" nicht so passt) die Taliban, die von dort aus das Nachbarland Afghanistan gerne zurückerobern möchte.
Rein politische Opposition ist dort schon ungesund, gegen den Islam oder gar Christ zu sein eher tödlich.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 20:53

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Nov 2018, 18:35)
Mir fehlt in der Berichterstattung zum Protest-Mob in Pakistan die Berichterstattung zur Gegendemo...

Fand sich aus der Szene hier in Deutschland denn niemand der in Pakistan für religiöse Toleranz demonstrieren wollte? Erstaunlich!
Ich denke von Seiten des Staates würde man mit etwas Glück sogar am Leben gelassen werden. Ob das für die Bevölkerung auch gelten würde, darüber ließe sich nur spekulieren ...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Sa 3. Nov 2018, 21:07

Weiter oben im Strang habe ich - zum Ignorieren natürlich für Hetzer und Relativierer - eine Reihe von Zahlen zu islamischen Ländern und der dortigen Mainstream-Meinungen eingestellt. Dabei ist auch Pakistan.

Hier nun noch weitere Ergebnisse von Untersuchungen:

Pew Research Forum, Umfrage 2013 in 39 Ländern, 38 000 persönliche Interviews:

„Sind sie dafür oder dagegen, dass das islamische Recht der Scharia als offizielles Rechtssystem in ihrem Land eingeführt wird?“

Dazu in den Ländern mit den 5 größten muslimischen Bevölkerungen:

Indonesien (204 Millionen) - 72 %
Pakistan (178 Millionen) - 84 %
Bangladesch (149 Millionen) - 82 %
Ägypten (80 Millionen) - 74 %
Nigeria (79 Millionen) - 71 %

Ayan Hirsi Ali, Reformiert euch.Warum der Islam sich ändern muss. 2015, S. 164

Zwei Seiten davor beschreibt die Autorin die pakistanischen Zustände in Sachen Blasphemie:

'“In Pakistan steht auf Blasphemie oder die Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe. Ähnliche Gesetze gelten in über 30 Ländern rund um die Welt. 2014 verurteilte ein pakistanisches Gericht eine 26-jährigen Christen wegen angeblicher Verleumdung des Propheten zum Tod. Er selbst sah sich als Opfer falscher Anschuldigungen durch übelwollende örtliche Geschäftsleute, die in seiner Nachbarschaft ein Industriezentrum errichten wollten. Als das Urteil gegen ihn erging, standen 33 weitere Pakistaner wegen Blasphemie auf der Todesliste.
Und Sittenwächter vollstrecken mit oder ohne offiziellen Richterspruch auch gerne eigene Urteile. So wurde ebenfalls in Pakistan ein Anwalt erschossen, weil er einen Universitätsprofessor gegen den Vorwurf der Blasphemie verteidigt hatte. In der südpakistanischen Stadt Bahwalpur verhafteten Ordnungskräfte einen Mann wegen Gotteslästerung. Daraufhin stürmte ein Mob die Polizeistation, zerrte den Beschuldigten auf die Straße und verbrannte ihn bei lebendigem Leib vor den Augen der Polizisten.“

Ayan Hirsi Ali, Reformiert euch.Warum der Islam sich ändern muss. 2015, S. 162

Damit dürfte sich die Frage, warum es keine Gegendemonstrationen gibt erledigt haben.

(im letzten Satz 2 fehlende Worte eingefügt, Ammianus)
Zuletzt geändert von Ammianus am Sa 3. Nov 2018, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Sa 3. Nov 2018, 21:11

Misterfritz hat geschrieben:(03 Nov 2018, 20:39)

Pakistan ist ein extrem islamisches Land. Dort unterstützt die Regierung (offen, oder nicht so offen, wenn es dem "US-Freund" nicht so passt) die Taliban, die von dort aus das Nachbarland Afghanistan gerne zurückerobern möchte.
Rein politische Opposition ist dort schon ungesund, gegen den Islam oder gar Christ zu sein eher tödlich.


Teilweise sind die Taliban ein Produkt des harten islamistischen Kerns innerhalb des pakistanischen Geheimdienstes. Gern wird jedoch von Relativierern und auch Mainstream-Moslems geglaubt und behauptet, die Taliban wären eine Gründung der USA wenn nicht sogar USraels im Kampf gegen die Sowjetunion in den 80er.
Gestern wurde dann wieder einmal zugegeben, dass sich die Taliban in Afghanistan auf dem Vormarsch befinden. Was für eine grandiose Leistung doch der Einmarsch 2001 war ...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 21:16

Vongole hat geschrieben:(03 Nov 2018, 17:46)
Danke, das wusste ich nicht. Wie brainwashed muss man sein, um der eigenen Unterdrückung das Wort zu reden.

Keine Kultur der Welt kann gegen den Willen der Frauen in der Gesellschaft bestehen. Die Unterdrückung der Frau durch den Islam wird so durch den Westen wahrgenommen, weil dort die Menschen die Bedingungen in den muslimischen Staaten mit den Wertvorstellungen im Westen vergleichen. Selbstverständlich stehen dann die Frauen als Unterdrückte da.

Im islamischen Raum wird die Rolle von Mann und Frau aber ganz anders wahrgenommen. Deren vom Islam geprägtes Rollenverständnis, geht nicht von der Gleichheit der Geschlechter aus, sondern von vorgegebenen Rollen zu deren Ausübung auch eigene Rechte gegeben werden. So fühlen sich Muslima in ihren Ländern dem Mann gleichgestellt - sie haben halt IHRE Rechte, die Männer eben andere (trifft auch auf Pflichten zu).

Das ist nicht etwa Brainwashing, sondern schlicht manifestierte archaische Lebensart. Ich finde den Ansatz der Gleichberechtigung nach westlicher Lebensart auch besser, aber bei der Bewertung des Lebensgefühls in fremden Kulturen, sollte man den Einfluss der Sozialisation niemals unterschätzen. DAS erscheint mir dann auch ein sehr häufiger Fehler insbesondere linker Kreise zu sein, die denken alle wollten unsere Werte annehmen, so wie Amerikaner denken in jedem Menschen stecke ein Amerikaner der nur befreit werden wolle.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 21:24

Ammianus hat geschrieben:(03 Nov 2018, 21:07)


“In Pakistan steht auf Blasphemie oder die Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe. Ähnliche Gesetze gelten in über 30 Ländern rund um die Welt. 2014 verurteilte ein pakistanisches Gericht eine 26-jährigen Christen wegen angeblicher Verleumdung des Propheten zum Tod. Er selbst sah sich als Opfer falscher Anschuldigungen durch übelwollende örtliche Geschäftsleute, die in seiner Nachbarschaft ein Industriezentrum errichten wollten. Als das Urteil gegen ihn erging, standen 33 weitere Pakistaner wegen Blasphemie auf der Todesliste.
Und Sittenwächter vollstrecken mit oder ohne offiziellen Richterspruch auch gerne eigene Urteile. So wurde ebenfalls in Pakistan ein Anwalt erschossen, weil er einen Universitätsprofessor gegen den Vorwurf der Blasphemie verteidigt hatte. In der südpakistanischen Stadt Bahwalpur verhafteten Ordnungskräfte einen Mann wegen Gotteslästerung. Daraufhin stürmte ein Mob die Polizeistation, zerrte den Beschuldigten auf die Straße und verbrannte ihn bei lebendigem Leib vor den Augen der Polizisten.“

Ayan Hirsi Ali, Reformiert euch.Warum der Islam sich ändern muss. 2015, S. 162

Damit dürfte sich die Frage, warum es keine Gegendemonstrationen gibt erledigt haben.

(im letzten Satz 2 fehlende Worte eingefügt, Ammianus)

Ja, und auch warum der Anwalt von Aisa Bibi sich mittlerweile in Europa aufhält ...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon MäckIntaier » Sa 3. Nov 2018, 21:28

Skeptiker hat geschrieben:(03 Nov 2018, 21:16)

Das ist nicht etwa Brainwashing, sondern schlicht manifestierte archaische Lebensart. Ich finde den Ansatz der Gleichberechtigung nach westlicher Lebensart auch besser, aber bei der Bewertung des Lebensgefühls in fremden Kulturen, sollte man den Einfluss der Sozialisation niemals unterschätzen. DAS erscheint mir dann auch ein sehr häufiger Fehler insbesondere linker Kreise zu sein, die denken alle wollten unsere Werte annehmen, so wie Amerikaner denken in jedem Menschen stecke ein Amerikaner der nur befreit werden wolle.


Schön ausgedrückt. Wäre heute der Welttag des Kalauers, dürfte man Ihnen vielleicht sagen, dass Sie es aber für manche damit schon zu bunt treiben und viel Falten auf der Stirn hervorrufen werden.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Fliege » Sa 3. Nov 2018, 21:36

Skeptiker hat geschrieben:(03 Nov 2018, 20:53)
Fand sich aus der Szene hier in Deutschland denn niemand der in Pakistan für religiöse Toleranz demonstrieren wollte? Erstaunlich!

Genderei sollte den Pakistanern gut gefallen. Sie sozial-konstruieren sich Frauen weiterhin KKK-konform und lassen Nörglerinnen vom Scharfrichter entsorgen.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 3. Nov 2018, 21:57

Ammianus hat geschrieben:(03 Nov 2018, 21:07)

Ayan Hirsi Ali, Reformiert euch.Warum der Islam sich ändern muss. 2015, S. 162


Es wäre besser, wenn Hirsi erklärt wie sich etwas nicht greifbares wie der Islam ändern kann, und welchen Unterschied es macht, solange die die Falschen Leute mit ihrer Ideologie an die Machthebeln gelangen und dadurch den freien willen unterdrücken, davon können wir deutschen ja auch ein Lied singen.(vielleicht eins von Horst wesel?)

Die Antwort, warum der Politische Islam in unterschiedlichen Gesellschaften und unterschiedlichen Zeitepochen unterschiedlichen Einfluss genießt, bleibt uns Hiris denoch Schuldig.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 22:34

MäckIntaier hat geschrieben:(03 Nov 2018, 21:28)
Schön ausgedrückt. Wäre heute der Welttag des Kalauers, dürfte man Ihnen vielleicht sagen, dass Sie es aber für manche damit schon zu bunt treiben und viel Falten auf der Stirn hervorrufen werden.

Wenn sich auch die Falten darunter in Bewegung versetzen, dann hätte es sich ja gelohnt … ;)
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 22:41

Fliege hat geschrieben:(03 Nov 2018, 21:36)
Genderei sollte den Pakistanern gut gefallen. Sie sozial-konstruieren sich Frauen weiterhin KKK-konform und lassen Nörglerinnen vom Scharfrichter entsorgen.

Ich stelle mir das Zusammentreffen von Gender Studies und Islam sehr spannend vor. Wieviele Lehrstühle für Gender Studies gibt es eigentlich in Staaten mit dem Islam als Staatsreligion?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Fliege » Sa 3. Nov 2018, 22:57

Skeptiker hat geschrieben:(03 Nov 2018, 22:41)
Ich stelle mir das Zusammentreffen von Gender Studies und Islam sehr spannend vor. Wieviele Lehrstühle für Gender Studies gibt es eigentlich in Staaten mit dem Islam als Staatsreligion?

In Islamistan sind Theologielehrstühle das, was im Westen als Lehrstühle für Gender-Studies betrieben wird. Und nun alle Kreationisten im Chor: Wir konstruieren uns die Welt, wie sie uns gefällt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Sa 3. Nov 2018, 23:13

Ammianus hat geschrieben:(03 Nov 2018, 22:42)

Und wieder schreibst du über Sachen, die du gar nicht beurteilen kannst. Hast du das Buch gelesen? Natürlich nicht. Damit sind deine Aussagen dümmlichste Hetze - wie auch nicht anders zu erwarten ...



Sie ist doch die Königin der Scharlatanie, hat sie doch schon ihre Staatsbürgerschaft aberkannt bekommen, weil sie schamlos die Niederländischen Behörden belogen hat, auch hat sie eine Affinität für den Manifest des Massenmörder Breivik zugegeben, aber da du ja mit ihrer Lektüre ins Bett gehst, könntest du das bestimmt kurz mit eigenen Worten erklären:

"warum der Politische Islam in unterschiedlichen Gesellschaften und unterschiedlichen Zeitepochen unterschiedlichen Einfluss genießt"

Aber klar, das entmystifiziert den Islam und wir müssten uns mit Soziokulturellen Gegebenheiten befassen, pfui deibel.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Nov 2018, 23:14

Fliege hat geschrieben:(03 Nov 2018, 22:57)
In Islamistan sind Theologielehrstühle das, was im Westen als Lehrstühle für Gender-Studies betrieben wird. Und nun alle Kreationisten im Chor: Wir konstruieren uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Von der Ausrichtung her wäre das möglich. Aber ich habe gerade mal gegoogelt und tatsächlich in Karachi einen Lehrstuhl gefunden. Der nennt sich allerdings "Womans studies" - ist damit vielleicht etwas ehrlicher als bei uns, wo man versucht den Anschein der Neutralität zu wahren.
http://genderstudiespakistan.com/

Aus dem Artikel geht hervor, dass es auch weitere Lehrstühle in anderen Universitäten dazu gibt. Wenn ich mir die Publikationen im liberalen Westen anschaue und deren Lebenswirklichkeit in Pakistan, da stelle ich mir einen solchen Lehrstuhl recht interessant vor - irgendwie kulturell voll "zwischen den Stühlen" :D

Aber naja, ein anderes Thema hier ...

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