Grundsatzdiskussion Islam

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relativ
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Fr 2. Mär 2018, 14:14

sunny.crockett hat geschrieben:(02 Mar 2018, 13:54)

Wie der Islam in der Opferrolle aufgeht, zeigt wieder der Bericht über einen Brand einer Moschee im thüringischen Mühlhausen.

Obwohl die dortige Moscheegemeinde bestätigt, dass es keinerlei Hinweise auf einen Anschlag gäbe, reagiert die muslimische Propaganda mit den Worten "In Deutschland brennen die Moscheen und keiner weiß es".

Man beschwert sich, dass auch die großen Medien sowie auch der Ministerpräsident nicht sofort in Hab-Acht-Stellung gehen, um den Brandanschlag (der anscheinend keiner war) hier medienwirksam für die Muslime auszuschlachten.

https://www.islamische-zeitung.de/nie-w ... -weiss-es/

Wie kann das denn sein? Die einen Moslems sind keine Schwanensänger, aber die anderen schon.
Passt ja gar nicht zu pauschalen Aussagen über den Opferstatus der Moslems , ich bin verwirrt. :?:
Zuletzt geändert von relativ am Fr 2. Mär 2018, 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Fr 2. Mär 2018, 15:17

relativ hat geschrieben:(02 Mar 2018, 14:11)

Sorry aber wir leben mittletweile in einer globalen Welt.


Richtig. Und das kommt noch erschwerend dazu. Es gibt ausreichend technische Möglichkeiten, über den Tellerrand zu schauen. Man kann sich selbst informieren.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Fr 2. Mär 2018, 15:19

Liegestuhl hat geschrieben:(02 Mar 2018, 15:17)

Richtig. Und das kommt noch erschwerend dazu. Es gibt ausreichend technische Möglichkeiten, über den Tellerrand zu schauen. Man kann sich selbst informieren.

Hast du dir das gerade selbst zugerufen? ;)
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Fr 2. Mär 2018, 15:23

relativ hat geschrieben:(02 Mar 2018, 15:19)

Hast du dir das gerade selbst zugerufen? ;)


Es wäre schön, wenn du deine persönlichen Angriffe unterlassen würdest und zu einer sachlichen Diskussion zurückkehren könntest.

Ganz ehrlich: das hast du doch nicht nötig.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Fr 2. Mär 2018, 15:23

sunny.crockett hat geschrieben:(02 Mar 2018, 13:54)

Wie der Islam in der Opferrolle aufgeht, zeigt wieder der Bericht über einen Brand einer Moschee im thüringischen Mühlhausen.

Obwohl die dortige Moscheegemeinde bestätigt, dass es keinerlei Hinweise auf einen Anschlag gäbe, reagiert die muslimische Propaganda mit den Worten "In Deutschland brennen die Moscheen und keiner weiß es".

Man beschwert sich, dass auch die großen Medien sowie auch der Ministerpräsident nicht sofort in Hab-Acht-Stellung gehen, um den Brandanschlag (der anscheinend keiner war) hier medienwirksam für die Muslime auszuschlachten.

https://www.islamische-zeitung.de/nie-w ... -weiss-es/

Die Polizei ermittelt wegen wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung in alle Richtungen. Es gaebe allerdings keine
Hinweise auf eine politisch motivierte Tat. (Die gibt es ja in Ostdeutschland nie. Anfangs jedenfalls nicht....)
http://muehlhausen.thueringer-allgemein ... 1859839653
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Fr 2. Mär 2018, 15:53

think twice hat geschrieben:(02 Mar 2018, 15:23)

Die Polizei ermittelt wegen wegen des Verdachtes der schweren Brandstiftung in alle Richtungen. Es gaebe allerdings keine
Hinweise auf eine politisch motivierte Tat. (Die gibt es ja in Ostdeutschland nie. Anfangs jedenfalls nicht....)
http://muehlhausen.thueringer-allgemein ... 1859839653


Es gibt ja auch keine Tatverdächtigen, dann kann natürlich auch kein Motiv feststehen, aber auf jeden Fall ein Anschlag, das scheint sicher zu sein.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Fr 2. Mär 2018, 17:39

Liegestuhl hat geschrieben:(02 Mar 2018, 13:47)

Wenn hier die These aufgestellt wird, dass das Schicksal der muslimischen Welt vom Verhalten der nicht-muslimischen Welt abhängig ist, dann ist das ein Rückzug in die Opferrolle.
Diese Opferrolle muss auf euch eine unwiderstehliche Faszination ausüben, wie sonst lässt es sich erklären, dass z. B. du bestimmte Äußerungen und Wörter, die zur Objektivierung und Versachlichung dienen ohne irgendeine "Opferrolle", aus deiner Wahrnehmung regelrecht herausfilterst. Mit solchem Ignorantentum den Mitdiskutanten etwas in den Mund zu legen, den man dann "kritisieren" kann, ist in der Tat sehr bequem und auch schäbig. Kein guter Diskussionsstil.

Die Muslime müssen ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und lernen Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Eine zunehmende Tendenz in Richtung Steinzeitislamismus, weil böse Nicht-Muslime den Propheten beleidigen, mag Genugtuung bringen. Für die Lebensumstände der Menschen ist es schlicht und einfach dumm.
Jeder sollte sein Schicksal in seine eigene Hände nehmen - im echten Leben funzt so ein Slogan umso weniger, je mehr es um größere Gruppierungen geht. Natürlich bestimmt der Mitmensch das eigene Schicksal mit, und zwar umso mehr, je mächtiger dieser ist. Was ihr da so selbstgefällig von euch gebt, ist einfach nur irreal. Und Paradox ist es auch, wenn von "den" Moslems die Rede ist (Plural), was ja impliziert, dass man Menschen doch in kollektive Schicksalsgemeinschaften zusammenfassen kann, also dass das Schicksal des Individuums auch in den Händen des Kollektivs liegt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Fr 2. Mär 2018, 18:35

JFK hat geschrieben:(02 Mar 2018, 15:53)

Es gibt ja auch keine Tatverdächtigen, dann kann natürlich auch kein Motiv feststehen, aber auf jeden Fall ein Anschlag, das scheint sicher zu sein.


Es kann durchaus ein Anschlag irgendwelcher Nazis oder sonstiger Abendlandkämpfer gewesen sein. Doch woher hast du das "scheint sicher zu sein"?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Fr 2. Mär 2018, 19:42

Jekyll hat geschrieben:(02 Mar 2018, 17:39)
Mit solchem Ignorantentum den Mitdiskutanten etwas in den Mund zu legen, den man dann "kritisieren" kann, ist in der Tat sehr bequem und auch schäbig.

Ich habe meine Eindrücke geschildert und entsprechend begründet. Das ist legitim.
Natürlich bestimmt der Mitmensch das eigene Schicksal mit, und zwar umso mehr, je mächtiger dieser ist.


Wenn dieser Mitmensch angeblich darüber entscheidet, dass sich diese Gruppe aus freien Stücken in die Scheiße reitet und sich fundamentalisiert, dann ist das eine Flucht in die Opferrolle. Und nichts anderes. Wer andere Menschen umbringt, weil sie angeblich die falsche Religion haben, ist für seinen Dreck selber verantwortlich und kann sich nicht auf böse Ungläubige berufen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Fr 2. Mär 2018, 23:31

Liegestuhl hat geschrieben:(02 Mar 2018, 15:23)

Es wäre schön, wenn du deine persönlichen Angriffe unterlassen würdest und zu einer sachlichen Diskussion zurückkehren könntest.

Ganz ehrlich: das hast du doch nicht nötig.

Hol dir ein Spiegel und schau rein lieber Liegestuhl, ansonst schaff dir nen Rückgrat an.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Sa 3. Mär 2018, 00:00

Jekyll hat geschrieben:(02 Mar 2018, 17:39)

Diese Opferrolle muss auf euch eine unwiderstehliche Faszination ausüben, wie sonst lässt es sich erklären,



Erkenne dich selbst.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Sa 3. Mär 2018, 03:48

Liegestuhl hat geschrieben:(02 Mar 2018, 19:42)

Ich habe meine Eindrücke geschildert und entsprechend begründet. Das ist legitim.
Nicht alles, was legitim ist, ist auch sinnvoll. Der Vorwurf bezog sich auf deine überaus "selektive" Wahrnehmung, was nun mal keine gute Grundlage für eine sinnvolle Diskussion darstellt.

Wenn dieser Mitmensch angeblich darüber entscheidet, dass sich diese Gruppe aus freien Stücken in die Scheiße reitet und sich fundamentalisiert [...]
Wer hat sowas behauptet? Nennst du bitte mal die entsprechende Stelle konkret.

Wer andere Menschen umbringt, weil sie angeblich die falsche Religion haben, ist für seinen Dreck selber verantwortlich und kann sich nicht auf böse Ungläubige berufen.
Auf "böse Ungläubige" berufe ich mich als unbeteiligter Beobachter, wenn ich sage, dass z. B. durch eine falsche, überaus aggressiv geratene Außenpolitik z. B. seitens der Amerikaner dem islamischen Radikalismus und Fundamentalismus wesentliche und nachhaltige Beiträge geleistet worden sind. An diesem "Dreck" sind die betroffenen Muslime nicht allein verantwortlich, der Westen hat einen beträchtlichen Anteil daran.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 3. Mär 2018, 06:10

Liegestuhl hat geschrieben:(02 Mar 2018, 13:47)

Wenn hier die These aufgestellt wird, dass das Schicksal der muslimischen Welt vom Verhalten der nicht-muslimischen Welt abhängig ist, dann ist das ein Rückzug in die Opferrolle. Die Muslime müssen ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und lernen Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Eine zunehmende Tendenz in Richtung Steinzeitislamismus, weil böse Nicht-Muslime den Propheten beleidigen, mag Genugtuung bringen. Für die Lebensumstände der Menschen ist es schlicht und einfach dumm.

Das hört sich für mich so an, als ob es ein irgendwie summarisches "Verhalten" einer "muslimischen Welt" bzw. einer "nicht-muslismischen Welt" gäbe. Tatsache ist doch, dass sich im Nahen Osten Schiiten und Sunniten, Türken und Kurden, Saudis und Jemeniten bis aufs Messer bekämpfen. Gut man könnte die "Bekämpferei" als solche und in der Summe als Teil einer (in sich gespaltenen) "muslimischen Welt" ansehen. Nun gibt es aber in einem Teil dieser Kämpfe Allianzen von muslimisch geprägten Staaten mit nichtmuslimischen gibt. Zum Beispiel die syrisch-russische direkt oder die amerikanisch-saudische in unterstützender Weise. Und spätestens da geht die Rechnung nicht mehr auf. Wie soll ich deren "Verhalten" einer jeweiligen "Welt" denn zuordnen?

Von den Kämpfen zwischen nicht-muslimischen Staaten mal ganz abgesehen.

Und der militärische Aspekt ist auch nur einer von mehreren.

Ich glaube, das Problem ist der immer verengtere Blick auf das, was so unter "Kultur" zusammengefasst wird. Es handeln aber nicht "Kulturen" sondern konkrete Menschen, Regierungen, Unternehmen, Organisationen. Stichwort Kulturalismus.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Orbiter1 » Sa 3. Mär 2018, 07:52

Mia2706 hat geschrieben:(27 Dec 2017, 16:41)

Die Tendenzen zu Reformen gibt es auch im Islam, werden aber noch weitgehend durch Fundamentalisten unterdrückt.
Tendenzen zu Reformen im Islam? Mir scheint die sind im Vergleich mit Tendenzen zur Radikalisierung im Islam vollkommen bedeutungslos. In welchen islamischen Ländern wird denn über Reformen des Islam diskutiert? Ich kenne keines.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon sunny.crockett » Sa 3. Mär 2018, 09:40

Orbiter1 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 07:52)

Tendenzen zu Reformen im Islam? Mir scheint die sind im Vergleich mit Tendenzen zur Radikalisierung im Islam vollkommen bedeutungslos. In welchen islamischen Ländern wird denn über Reformen des Islam diskutiert? Ich kenne keines.


Naja, in Saudi-Arabien dürfen dann jetzt Frauen auch Autos fahren....wenn es der Ehemann erlaubt. Und Frauen dürfen auch zu Sportveranstaltungen....wenn es der Ehemann erlaubt. Dafür geht es in vielen anderen islamischen Ländern wieder bergab mit Reformen, wo eben die Radikalen wieder mehr Macht bekommen.

Aber auch in Europa gibt es Rückschritte, sobald der politische Islam (und der Islam ist immer politisch!) mehr Macht bekommt. Liberalisierungen werden von der Mehrheit der Muslime abgelehnt, so hat auch der liberale Islam bisher kein Standing - sieht man am Verhalten der Regierung z.B. gegenüber der Berliner Imamin Ates.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Sa 3. Mär 2018, 09:44

Jekyll hat geschrieben:(03 Mar 2018, 03:48)
Wer hat sowas behauptet? Nennst du bitte mal die entsprechende Stelle konkret.

Gerne! Hier:
relativ hat geschrieben:(31 Jan 2018, 12:17)
Stellt es der Rest der nichtmuslimischen Welt nicht total selten dämlich an, sind die zukünftigen Generationen von Muslimen wesentlich säkulärer.


Der Säkularisierungsgrad der muslimischen Welt hängt also vom Verhalten der nicht-muslimischen Welt ab.

Die nicht-muslimische Welt entscheidet also darüber, ob sich Muslime weiter radikalisieren. Wie könnten sie das denn tun?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Orbiter1 » Sa 3. Mär 2018, 10:26

sunny.crockett hat geschrieben:(03 Mar 2018, 09:40)

Naja, in Saudi-Arabien dürfen dann jetzt Frauen auch Autos fahren....wenn es der Ehemann erlaubt.
Das hat nach meinem Verständnis nichts mit dem Islam zu tun.
Dafür geht es in vielen anderen islamischen Ländern wieder bergab mit Reformen, wo eben die Radikalen wieder mehr Macht bekommen.
Meine Rede.
Aber auch in Europa gibt es Rückschritte, sobald der politische Islam (und der Islam ist immer politisch!) mehr Macht bekommt. Liberalisierungen werden von der Mehrheit der Muslime abgelehnt, so hat auch der liberale Islam bisher kein Standing - sieht man am Verhalten der Regierung z.B. gegenüber der Berliner Imamin Ates.
Die Regierung gewährt Ates wg massiver Morddrohungen verstärkten Polizeischutz, Kostenpunkt mehrere 100.000 € pro Jahr. Reicht das nicht?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon sunny.crockett » Sa 3. Mär 2018, 10:50

Orbiter1 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 10:26)

Die Regierung gewährt Ates wg massiver Morddrohungen verstärkten Polizeischutz, Kostenpunkt mehrere 100.000 € pro Jahr. Reicht das nicht?


Bei konkreten Morddrohungen MUSS der Staat hier reagieren, das ist kein Goodie für Ates. Aber die Regierung sperrt sich, wenn es um Unterstützung für den liberalen Weg von Ates geht. So wurde sie beim Jahrestag des Terroranschlages in Berlin ignoriert, stattdessen durfte ein Hassprediger auftreten. Politiker vermeiden es auch, sich mit ihr sehen zu lassen, vielleicht hat man Angst vor der Wut der konservativen Muslime.
Wenn man mal vergleicht, was ein undurchsichtiger Mazyek vom ZMD in den letzten Jahren so an Unterstützung bekam, dann ist das schon skandalös. Da konnte ein Mazyek, der nur 0,3% der Muslime in Deutschland vertritt, mit Merkel und Gauck Hand in Hand medienwirksam abgelichtet werden, er durfte für den Islam beim Linken-Parteitag werben, wurde von Claudia Roth ins Rampenlicht gesetzt usw.
Und das bei einem Mann, der vor noch nicht zu langer Zeit auf seiner Webseite doch glatt Videos mit "Lebenshilfen" von Pierre Vogel veröffentlicht hatte. Dazu machte der dort Aussagen, dass Frauen ohne ihren Mann keine Verträge abschließen dürfen, oder Männer mit Schlägen die Ehelichen Pflichten einfordern können.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Sa 3. Mär 2018, 11:17

Liegestuhl hat geschrieben:(03 Mar 2018, 09:44)

Gerne! Hier:


Der Säkularisierungsgrad der muslimischen Welt hängt also vom Verhalten der nicht-muslimischen Welt ab.

Die nicht-muslimische Welt entscheidet also darüber, ob sich Muslime weiter radikalisieren. Wie könnten sie das denn tun?

Jetzt tust du mir richtig leid.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Orbiter1 » Sa 3. Mär 2018, 11:35

sunny.crockett hat geschrieben:(03 Mar 2018, 10:50)

Bei konkreten Morddrohungen MUSS der Staat hier reagieren, das ist kein Goodie für Ates. Aber die Regierung sperrt sich, wenn es um Unterstützung für den liberalen Weg von Ates geht. So wurde sie beim Jahrestag des Terroranschlages in Berlin ignoriert, stattdessen durfte ein Hassprediger auftreten.
Das war keine Veranstaltung der Bundesregierung.
Politiker vermeiden es auch, sich mit ihr sehen zu lassen, vielleicht hat man Angst vor der Wut der konservativen Muslime.
Wenn ich Politiker wäre würde ich das auch nicht tun. Es darf nicht der Eindruck entstehen als ob der Staat bestimmt welcher Islam hier gelebt werden muß. Alle religiösen Führer in Deutschland sollten wiederholt und eindringlich zur Einhaltung der freiheitlich demokratischen Grundordnung verpflichtet werden und es muß Sanktionen geben, wenn dagegen verstoßen wird. Z. B. müssen DITIB-Imame konsequent ausgewiesen werden wenn sie in ihren Predigten zur Mißachtung der hier geltenden Regeln und Gesetze aufrufen.

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