Grundsatzdiskussion Islam

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Jekyll
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Mo 13. Mär 2017, 20:31

Keoma hat geschrieben:(13 Mar 2017, 16:35)

Niemand hat behauptet, dass Mohammed eine Gottheit ist.
Und ja, der Islam ist die Lehre eines Analphabeten, der mit ein paar Juden und einem arianischen Mönch über Glaubensfragen geplaudert und das später als göttliche Einflüsterung verkauft hat.
Und außerdem war er beschnitten, was ihn und seine Lehre ja ganz besonders suspekt macht. Stimmts, Islamexperte?
Kahn hat es begriffen => https://youtu.be/GMnBOQAxe4c
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Misterfritz
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Misterfritz » Mo 13. Mär 2017, 21:25

Jekyll hat geschrieben:(13 Mar 2017, 20:31)

Und außerdem war er beschnitten, was ihn und seine Lehre ja ganz besonders suspekt macht. Stimmts, Islamexperte?
Klasse,
beschnitten, wie sämtliche Juden und etliche Amerikaner (wahrscheinlich christlich). Und was soll das jetzt?

Zur Zeit stellt es sich so dar: Teile der muslimischen Gläubigen meint, mit Bomben und anderem Terror anderen ihre Art des Glaubens aufzwingen zu müssen. Das kennt man z.Zt. nicht von z.B. von christlichen Fanatikern, also das Streben nach einem christlichem Weltreich, dass sie in Hoffnung auf 72 Jungfrauen im Jenseits mit allen Mitteln herbeiführen wollen.

Man kann ja sagen,dass einem Glauben egal ist, aber man muss feststellen, dass Muslime zur Zeit es nicht hinkriegen, die extremen Strömungen innerhalb ihres Glaubens in den Griff zu kriegen. Und wenn Kritik von aussen anscheinend nicht richtig ist, müssen die das selbst von innen hinkriegen, oder sehe ich das falsch? Ich sehe nur nicht wirklich weltweites Engagement in dieser Hinsicht....
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Mo 13. Mär 2017, 21:37

Misterfritz hat geschrieben:(13 Mar 2017, 21:25)

Klasse,
beschnitten, wie sämtliche Juden und etliche Amerikaner (wahrscheinlich christlich). Und was soll das jetzt?
Frag Keoma (den Österreicher). Er weiß, was es mit der Hypothese "Beschneidung" => "aggressive Völkerschaften" auf sich hat. Er ist der Experte, nicht ich. Da kann ich dir wirklich nicht helfen. Sorry.

Zur Zeit stellt es sich so dar: Teile der muslimischen Gläubigen meint, mit Bomben und anderem Terror anderen ihre Art des Glaubens aufzwingen zu müssen. Das kennt man z.Zt. nicht von z.B. von christlichen Fanatikern, also das Streben nach einem christlichem Weltreich, dass sie in Hoffnung auf 72 Jungfrauen im Jenseits mit allen Mitteln herbeiführen wollen.

Man kann ja sagen,dass einem Glauben egal ist, aber man muss feststellen, dass Muslime zur Zeit es nicht hinkriegen, die extremen Strömungen innerhalb ihres Glaubens in den Griff zu kriegen. Und wenn Kritik von aussen anscheinend nicht richtig ist, müssen die das selbst von innen hinkriegen, oder sehe ich das falsch? Ich sehe nur nicht wirklich weltweites Engagement in dieser Hinsicht....
Das ist süß. Du bist ein Idealist, ja?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Mo 13. Mär 2017, 22:01



Tja, sie hatten ihre Chance vor 1000 Jahren. Hätten sie die genutzt, dann wäre vielleicht 1793 ein Ägypter oder Perser der erste Mensch auf dem Mond gewesen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Misterfritz » Mo 13. Mär 2017, 22:06

Jekyll hat geschrieben:(13 Mar 2017, 21:37)
Das ist süß. Du bist ein Idealist, ja?
Ich bin 1. nicht süß und 2. nicht idealistisch.
Aber es heisst doch immer, man könne/dürfe von aussen nicht auf den Islam einwirken. Also, was nun?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Di 14. Mär 2017, 00:02

Misterfritz hat geschrieben:(13 Mar 2017, 21:25)

Klasse,
beschnitten, wie sämtliche Juden und etliche Amerikaner (wahrscheinlich christlich). Und was soll das jetzt?

Zur Zeit stellt es sich so dar: Teile der muslimischen Gläubigen meint, mit Bomben und anderem Terror anderen ihre Art des Glaubens aufzwingen zu müssen. Das kennt man z.Zt. nicht von z.B. von christlichen Fanatikern, also das Streben nach einem christlichem Weltreich, dass sie in Hoffnung auf 72 Jungfrauen im Jenseits mit allen Mitteln herbeiführen wollen.

Man kann ja sagen,dass einem Glauben egal ist, aber man muss feststellen, dass Muslime zur Zeit es nicht hinkriegen, die extremen Strömungen innerhalb ihres Glaubens in den Griff zu kriegen. Und wenn Kritik von aussen anscheinend nicht richtig ist, müssen die das selbst von innen hinkriegen, oder sehe ich das falsch? Ich sehe nur nicht wirklich weltweites Engagement in dieser Hinsicht....




Das geht nicht, weil der Islam sehr vielschichtig ist, wo und in welche Lehre können wir den Einwirken?
Es ist so, all die Terroristen und Aggresoren werden ja in der Regel von Weltlicher Politik getrieben, und das 99,x% aller Menschen Muslimischer Herkunft friedliebend sind, beweist doch Recht offensichtlich das Bücherverbrennung da nicht helfen wird, auch ist das "von innen" so eine sache, der Moslem versteht seine Religion als die Religion des Friedens, den Aggresoren wird die Gläubigkeit grundsätzlich aberkannt, und ist somit nicht mehr das Problem der betenden Gemeinde, hört sich unbefriedigend an, dürfte aber nachvollziehbar sein.

Und wenn du von "Teilen" schreibst könnte man meinen, es sind 5-10% die den islam gewaltsam verbreiten versuchen, ist es aber nicht, durch massive Propaganda gegen Moslems, zuletzt verstärkt durch Neurechte strömungen, die sich die Islamfeidlichkeit auf die Fahne geschrieben haben, und zwar auf die selbe art und weise wie ihre Geistigen Vorväter ihrer Zeit, die sich damals in den Judentum verbissen haben (wegen der Pysischen Präsens, hat sich das Feindbild (aktuell) verändert), leidet die Wahrnehmung des Durchschnittlichen Europäers mittlerweile in seiner Relevanz enorm.

Da stellen sich ekelhafte Spalter wie der Stürzenberger in die Innenstädte und zitieren Hass erfüllte Islamisten, die gegen den Westen wettern, um diese dann den Leuten als die "gelehrten" der Islams zu verkaufen, was den Laien natürlich beängstigt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Di 14. Mär 2017, 00:15

Keoma hat geschrieben:(13 Mar 2017, 16:35)

Niemand hat behauptet, dass Mohammed eine Gottheit ist.
Und ja, der Islam ist die Lehre eines Analphabeten, der mit ein paar Juden und einem arianischen Mönch über Glaubensfragen geplaudert und das später als göttliche Einflüsterung verkauft hat.


Ja Super, trotzdem ist und bleibt das deine Persönliche Meinung, andere dürfen an die Überlieferungen Glauben oder an was auch immer.

Da gibt es so eine Legende über ein Bergdeutschen, der wurde irgendwo in Europa ziemlich mächtig und hat angefangen den Menschen ihre Meinung und Verhalten zu Diktieren, heute wissen wir leider nicht mehr so viel über ihn :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Di 14. Mär 2017, 00:50

Ammianus hat geschrieben:(13 Mar 2017, 22:01)

Tja, sie hatten ihre Chance vor 1000 Jahren. Hätten sie die genutzt, dann wäre vielleicht 1793 ein Ägypter oder Perser der erste Mensch auf dem Mond gewesen.
Oder die Ersten, die die Atombombe über unschuldige Zivilisten zündeten.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Di 14. Mär 2017, 00:54

Misterfritz hat geschrieben:(13 Mar 2017, 22:06)

Ich bin 1. nicht süß und 2. nicht idealistisch.
zu 1: ich habe nicht geschrieben, dass du süß bist, sondern dein Beitrag/deine Ausführungen
zu 2: du kommst so rüber...so...lieb und nett...idealistisch halt. Kein Grund, sich dafür zu schämen oder beleidigt zu sein, kann jedem Junggebliebenen passieren. Nimms nicht so tragisch, sondern mit Fassung. Die Ernüchterung kommt früher oder später, aber todsicher. Versprochen.

Aber es heisst doch immer, man könne/dürfe von aussen nicht auf den Islam einwirken. Also, was nun?
Wer hat diesen Quatsch dir in den Kopf gesetzt? Grundsätzlich darf man alles. Es kommt halt auf das WIE an, nach dem Motto "Der Ton spielt die Musik" oder so. Also, achte einfach auf deinen Ton und alles ist gut.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zunder » Di 14. Mär 2017, 02:27

Jekyll hat geschrieben:(14 Mar 2017, 00:50)

Oder die Ersten, die die Atombombe über unschuldige Zivilisten zündeten.

Ja, zum Beispiel die Atombombe.
Da sie aber technologisch aus verschiedensten Gründen hinter der Musik hertanzen, begnügen sie sich damit, kurdische Frauen und Kinder mit konventionellen Bomben zu töten oder aus der Luft zu vergasen, Homosexuelle an Baukränen aufzuhängen, Ungläubigen den Kopf abzuschneiden oder Blogger mit Stockschlägen zu malträtieren.
Man kann auch Rückständigkeit als moralische Überlegenheit zu verkaufen versuchen. Warum nicht. Is eh scho wurscht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » Di 14. Mär 2017, 05:21

Zunder hat geschrieben:(14 Mar 2017, 02:27)

Ja, zum Beispiel die Atombombe.
Da sie aber technologisch aus verschiedensten Gründen hinter der Musik hertanzen, begnügen sie sich damit, kurdische Frauen und Kinder mit konventionellen Bomben zu töten oder aus der Luft zu vergasen, Homosexuelle an Baukränen aufzuhängen, Ungläubigen den Kopf abzuschneiden oder Blogger mit Stockschlägen zu malträtieren.
Man kann auch Rückständigkeit als moralische Überlegenheit zu verkaufen versuchen. Warum nicht. Is eh scho wurscht.


Etwas nicht haben zu KÖNNEN bedeutet nicht, etwas nicht haben zu WOLLEN. :cool:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Di 14. Mär 2017, 06:57

Billie Holiday hat geschrieben:(14 Mar 2017, 05:21)

Etwas nicht haben zu KÖNNEN bedeutet nicht, etwas nicht haben zu WOLLEN. :cool:
Mit dieser Logik können wir so ziemlich JEDER Person und jeder Gruppe so ziemlich ALLES unterstellen. Ein Freibrief dafür, jeden und alles unter GENERALVERDACHT stellen zu können. Davon bist sogar DU nicht ausgeschlossen. Sehr cool, Billie.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Di 14. Mär 2017, 07:07

Jekyll hat geschrieben:(13 Mar 2017, 20:31)

Und außerdem war er beschnitten, was ihn und seine Lehre ja ganz besonders suspekt macht. Stimmts, Islamexperte?


Zumindest würde das die Aggressivität erklären, mit der er reagierte, als nicht jeder seinen unausgegorenen "Visionen" folgen wollte.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Di 14. Mär 2017, 07:09

Zunder hat geschrieben:(14 Mar 2017, 02:27)

Ja, zum Beispiel die Atombombe.
Da sie aber technologisch aus verschiedensten Gründen hinter der Musik hertanzen,
Es wird gemunkelt, dass der Iran am Bau einer Atombombe arbeiten würde.

begnügen sie sich damit, kurdische Frauen und Kinder mit konventionellen Bomben zu töten oder aus der Luft zu vergasen, Homosexuelle an Baukränen aufzuhängen, Ungläubigen den Kopf abzuschneiden oder Blogger mit Stockschlägen zu malträtieren.
Wobei gerade das AT ein sehr gutes Beispiel abliefert, dass auch ohne Massenvernichtungswaffen auch sehr effektiv massengemordert werden kann. Aber das waren sehr archaische Zeiten damals. Der Unterschied ist allerdings - und der ist wirklich ein feiner -, dass die westliche Welt trotz ihrer Moderne und Fortschrittlichkeit zu solchen Taten fähig war. Und mit Fortschrittlichkeit meine ich nicht allein die rein technologisch-militärische. Das ist in der Tat sehr...ernüchternd.

Man kann auch Rückständigkeit als moralische Überlegenheit zu verkaufen versuchen. Warum nicht. Is eh scho wurscht.
Nein...nein, sag sowas nicht! Wirf die Flinte nicht gleich ins Korn. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben, nicht überall halbleere Gläser sehen. Vielleicht steckt in Menschen tatsächlich etwas grundsätzlich Gutes drin. Etwas nicht haben/tun kann tatächlich bedeuten, dass man sowas auch nicht haben/tun will. Aus einem "nicht wollen" kann tatsächlich mit der Zeit ein "nicht können" werden.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Jekyll » Di 14. Mär 2017, 07:15

Keoma hat geschrieben:(14 Mar 2017, 07:07)

Zumindest würde das die Aggressivität erklären, mit der er reagierte, als nicht jeder seinen unausgegorenen "Visionen" folgen wollte.
Interessante These. Du weißt aber schon, dass heutzutage viele Menschen beschnitten sind. Ja...ganze Völkerschaften sogar.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » Di 14. Mär 2017, 07:55

Jekyll hat geschrieben:(14 Mar 2017, 06:57)

Mit dieser Logik können wir so ziemlich JEDER Person und jeder Gruppe so ziemlich ALLES unterstellen. Ein Freibrief dafür, jeden und alles unter GENERALVERDACHT stellen zu können. Davon bist sogar DU nicht ausgeschlossen. Sehr cool, Billie.


Eine korrekte Aussage hat nix mit Coolness zu tun. Also trockne deine Tränen. :D
Alternativ entkrampfe deine Faust.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Di 14. Mär 2017, 11:23

Jekyll hat geschrieben:(14 Mar 2017, 00:50)

Oder die Ersten, die die Atombombe über unschuldige Zivilisten zündeten.


Das gehört zum Gesamtpaket dazu ...

(wobei Hiroshima und Nagasaki noch mal eine andere Sache sind, hier aber OT)
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wasteland » So 19. Mär 2017, 13:51

schelm hat geschrieben:(01 Mar 2017, 20:31)

Wieder Märchenstunde ? Die Herrschaftsform ist er selber, deshalb bildete er eine eigne Rechtsprechung heraus, inspiriert aus dem Reden und Tun Mohammeds in Übereinstimmung mit dem Koran, beides, Koran und Sunna des Propheten dürfen nicht im Widerspruch zueinander ausgelegt werden. Das religiöse, gottgegebene Gesetz heißt Scharia, seine auslegende Anwendung in konkrete Gesetze nennt sich Fiqh, wem erzähl ich das ? :?:


Quatschkopp. Die Islamisten haben sich "Din wa Daula" und "Iqtisaduna" ausgedacht, weil es im Islam für all das bis dato keine ganzheitlichen Konzepte gab.
Der Islam hat nicht die Wesenszüge einer politischen Ideologie, das hat z.B. Khomeini immer beklagt.
Ihr und die Islamisten, ihr braucht euch als Legitimation füreinander.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schelm » So 19. Mär 2017, 14:10

Wasteland hat geschrieben:(19 Mar 2017, 13:51)

Quatschkopp. Die Islamisten haben sich "Din wa Daula" und "Iqtisaduna" ausgedacht, weil es im Islam für all das bis dato keine ganzheitlichen Konzepte gab.
Der Islam hat nicht die Wesenszüge einer politischen Ideologie, das hat z.B. Khomeini immer beklagt.
Ihr und die Islamisten, ihr braucht euch als Legitimation füreinander.

Vielleicht haben sich ja sogar die Islamisten und nicht Allah den Islam ausgedacht, erst später festgestellt eine Rechtsprechung zu benötigen, um der Religion zur Herrschaft zu verhelfen ? :D Gibt es eigentlich nennenswerte Strömungen innerhalb des Islam, die eine wie auch immer interpretierte Scharia als Bestandteil der Religion nicht anerkennen ?
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wasteland » So 19. Mär 2017, 14:18

schelm hat geschrieben:(19 Mar 2017, 14:10)

Vielleicht haben sich ja sogar die Islamisten und nicht Allah den Islam ausgedacht, erst später festgestellt eine Rechtsprechung zu benötigen, um der Religion zur Herrschaft zu verhelfen ? :D Gibt es eigentlich nennenswerte Strömungen innerhalb des Islam, die eine wie auch immer interpretierte Scharia als Bestandteil der Religion nicht anerkennen ?


Wo kann ich denn diese Scharia mal nachlesen. Wenn du das weisst, dann weisst du mehr als alle Muslime. Das ist ein ziemlich abstrakter Begriff.
Das haben wir aber alles schon mehrfach durch und wurde dir bereits ausführlich erklärt. Das du trotz besseren Wissens Falschbehauptungen aufstellst ist dein Problem. Es ist ja dein Weltbild das darauf fusst.

Aber sag doch nochmal, welches Herrschaftssystem und welches wirtschaftliche System schreibt denn der Koran vor? "Der Koran selber ist Herrschaftssystem" ist ein so herrlich nichtssagender Allgemeinplatz, das ich dieses Eingeständnis das du keine Antwort darauf hast nochmal gerne hören würde.

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