Grundsatzdiskussion Islam

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Dark Angel
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Dark Angel » Sa 30. Sep 2017, 18:48

think twice hat geschrieben:(30 Sep 2017, 19:26)

Ich möchte mal wissen, ob deine Professoren jemals mit einem Moslem persönlich gesprochen haben. Wahrscheinlich nicht. Genauso wenig wie Sarrazin, der noch nie in Kreuzberg war und mit Türken geredet hat, aber schlaue Statistiken über türkische Kopftuchmädchen und Gemüsehändler erstellt hat.
Aber ist mir auch egal. Ich stell mir immer vor, du würdest deine Vorträge irgendwo in einer westdeutschen Großstadt auf der Strasse halten. Dann müsstest du aber laufen.....glaube mir.

Da du ja keine "schlauen Bücher" lesen willst, kannst du auch keine Ahnung davon haben, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet.
Woher auch! Sagt dir der Terminus "repräsentative Umfrage" etwas? Wahrscheinlich auch nicht - würde mich nicht wundern.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Sa 30. Sep 2017, 18:51

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 19:42)

Kritik an einer Religion und deren archaischem Wertekanon hat nichts mit Bashing zu tun und noch viel weniger mit Hass.
Darauf hinzuweisen, dass gläubige Moslems diesen archaischen Wertekanon (z.B. Frauen- und Menschenbild) verinnerlicht haben und diesen auch leben, hat ebenso wenig mit Bashing oder Hass zu tun.
Ich bezweifle allerdings, dass du das jemals in die große graue Masse zwischen deinen Ohren, kriegen wirst. Dafür bist du viel zu verbohrt.
Das Christentum darf kritisiert werden - je mehr, um so besser - aber niemals der Islam.
Gegen Ossis darf gehetzt werden - je mehr, um so besser - die dürfen diffamiert werden - gehört zum guten Ton.
Ein einziger Schwarzer ist Mitglied des Bundestages. Wo kommt der wohl her?

Du kannst hinweisen, worauf du willst. Du kannst mit Koopmann und Merkel wedeln, die eh kein Schwein kennt und jeder Moslem lebt sein Leben in Deutschland und schert sich nicht darum, was Dark Angel aus Dark Deutschland von ihnen hält.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Sa 30. Sep 2017, 18:54

Und jetzt wünsche ich noch eine fruchtbare Diskussion unter Experten über Koran und Sharia. :)
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Dark Angel » Sa 30. Sep 2017, 20:20

Passend zum Thread-Thema insgesamt, aber noch besser geeignet, die Behauptung, Kritik am Islam sei mit Hetze, Bashing oder Hass gleichzusetzen. Eine Vorgehensweise, die man vorwiegend bei Vertretern des linken plitischen Spektrums vorfindet:

"...
Muslime und Menschen mit „Migrationshintergrund“ genießen bei linken, progressiven Zeitgenossen in Deutschland besondere Sympathie und Solidarität. Sie wollen damit ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Vorurteile. Ich selbst bin Araber, komme aus Israel und lebe hier seit 2004. Viele nette Menschen sind mir in meinen ersten Jahren in Deutschland im linksliberalen Spektrum begegnet.
Seit ich mich kritisch über bestimmte Religionsinhalte äußere, mit denen ich großgeworden bin, sind sie nicht mehr ganz so nett. Ihre Reaktionen sind natürlich nicht vergleichbar mit den Gegnern aus den „eige­nen Reihen“, von denen ich Hasspost erhalte. Aber einen Araber wie mich mögen manche Leute nicht mehr.
Ich entspreche nicht dem Klischee dessen, der sich ausschließlich über rassistische Vorurteile beklagt – auch wenn ich das durchaus tue – , sondern ich begrüße die Demokratie, in der ich hier lebe, und ich kritisiere offen und deutlich die konfessionelle Enge der muslimischen Communities hier im Land. Ich kritisiere muslimische Dachverbände wie Ditib oder den Zentralrat der Muslime, die behaupten, im Namen meiner Religion zu sprechen und für alle Muslime in Deutschland, was schon allein statistisch nicht stimmt. [...]
Ein Netzwerk von deutschen Links­liberalen und Grünen „beschützt“ eine Mehrheit der Muslime in Deutschland vor der Minderheit ihrer muslimischen Kritiker. Was ist daran links, was progressiv?, frage ich mich. Und: Seid ihr noch bei Trost? Oder sind wir eure Kuscheltiere geworden?

Humanistische Gesellschaftskritik und Aufklärung haben eine große Tradition im deutschsprachigen Raum. Aufklärung hat immer – absolut immer – mit der Kritik an Herrschaft zu tun, und Herrschaft hat fast immer mit Herren zu tun, also mit Männern, mit dem Patriarchat. Die großen monotheistischen Weltreligionen huldigen einem patriarchalen, strafenden Gott, einem der stärksten Machtfaktoren für ein hierarchisches, antidemokratisches Weltbild.
[...]
Kritik von Gläubigen wie Nichtgläubigen an Religion als Herrschaftsinstrument ist ein Klassiker der Linken! Diese Kritik gehört zentral zu ihrem Fundament. Umso verrückter erscheint es, wenn die muslimischen Kritiker ihrer eigenen Religion von Grünen, Linken und sogar So­zial­de­mokraten mit Argwohn betrachtet werden. Warum ist unsere Kritik nicht ebenso berechtigt?
[...]
Den kritischen Muslimen wird die Debatte in Deutschland von zwei Seiten verweigert: von den offiziellen muslimischen Verbänden und von den meisten linken, grünen Milieus. Das ist erstaunlich und sollte zu denken geben. In beiden Lagern weigert man sich, brennende Probleme der muslimischen Communities klar zu benennen und anzugehen.

Diese Probleme sind, unter anderem: Das Anwachsen eines gefährlichen Fundamentalismus, der immer mehr junge Leute in den Terrorstaat des IS zieht, das Ausgrenzen von Frauen als Menschen zweiten Ranges, die Erziehung von Kindern mit Angstpädagogik, eine Sexualfeindlichkeit, die zugleich hochgradig se­xualisiert wie tabuisiert, ein Buchstabenglaube, der den Koran nicht in seinem historischen und lokalen Kontext versteht, sondern als von Allah diktierten Text begreift. Tausende von Beispielen zeigen, wie unfrei und unglücklich das Kleben an diesen Vorstellungen macht.
Solange die muslimischen Verbände – ebenso wie die Grünen und Linken – leugnen, dass ein traditionell patriarchalisches Verständnis des Islam den fundamentalistischen Muslimen in die Hände spielt, solange haben bei diesem Thema AfD und Pegida das Sagen. ..."
http://www.taz.de/!5317219/
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Sa 30. Sep 2017, 20:26

think twice hat geschrieben:(30 Sep 2017, 19:51)

Du kannst hinweisen, worauf du willst. Du kannst mit Koopmann und Merkel wedeln, die eh kein Schwein kennt und jeder Moslem lebt sein Leben in Deutschland und schert sich nicht darum, was Dark Angel aus Dark Deutschland von ihnen hält.

In Saudi-Arabien gibt es Gesetze wie ein Moslem zu leben hat.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Sa 30. Sep 2017, 20:33

think twice hat geschrieben:(30 Sep 2017, 19:54)

Und jetzt wünsche ich noch eine fruchtbare Diskussion unter Experten über Koran und Sharia. :)

Die Scharia schreibt vor, dass eine Frau vier männliche Zeugen braucht, wenn sie vergewaltigt worden ist um mit einer Anzeige Erfolg zu haben. Ansonsten landet sie wegen Unzucht im Gefängnis. Die Scharia schreibt vor wie Scheidungen ablaufen, wie geerbt wird und wie bei einem Diebstahl in einem Laden zu verfahren ist.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Sa 30. Sep 2017, 20:41

Im Islam kann sich ein Mann von einer Frau scheiden lassen, wenn er dreimal die Scheidungsformel spricht. Hier muss er noch die Menstruation und den Geschlechtsverkehr beachten.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Sa 30. Sep 2017, 20:53

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 21:20)

Passend zum Thread-Thema insgesamt, aber noch besser geeignet, die Behauptung, Kritik am Islam sei mit Hetze, Bashing oder Hass gleichzusetzen. Eine Vorgehensweise, die man vorwiegend bei Vertretern des linken plitischen Spektrums vorfindet:

Dein "Forscher Mansour" sagt auch:
"Die Neue Rechte pachtet das Benennen der Probleme für sich – und sie tut es auch tatsächlich: hetzend und rassistisch, statt politisch aufklärend, soziologisch klar und religionsanalytisch."

Hast du wohl vergessen, zu zitieren. Naja, du könntest dich auch durchaus angesprochen fühlen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Sa 30. Sep 2017, 21:07

Eine Besonderheit des Islam ist das Blutgeld. Die Besonderheit ist, dass es eine Bestrafung ersetzt.

Für Nichtmuslime, die nicht im Gebiet des Islam leben, und die keinen Schutzbrief (Aman) haben, die so genannten Ḥarbīs, ist kein Blutgeld zu entrichten, da ihre Tötung nach islamischem Recht zulässig ist.


Sollte es keine Nichtmuslime mehr geben, greift man auf den Takfirismus zurück und macht ganz einfach Muslime zu Nichtmuslimen. So einfach ist das.

Und nicht alle Menschen sind gleich viel Wert.

Wichtig ist hierbei der Grundsatz, dass nicht alle Personen als gleichwertig gelten. Der Wert des freien Mannes ist am größten, seine Diya ist doppelt so hoch wie die einer freien Frau. Der Wert der Frau wird dementsprechend bei allen Ausgleichszahlungen auf die Hälfte dessen festgelegt, was bei einem Mann für die betreffenden Vergehen bezahlt würde. Der Wert von Sklaven drückt sich allein in ihrem Warenwert aus, der nicht gesetzlich festgelegt ist. Die Ungleichheit von Mann und Frau bei der Wertfestsetzung wurde von hanafitischen Gelehrten des Mittelalters entweder damit begründet, dass die Frau nicht die gleiche Fähigkeit zum Erwerb von Eigentum hat wie der Mann (anders als er hat die Frau in der Ehe kein Nutzungsrecht am Körper des Ehepartners), oder mit Verweis auf ihre geminderten Ansprüche im Erbrecht und den gemäß koranischer Festlegung geringeren Wert ihrer Zeugenaussage.[1]


Hier mal das Beispiel Iran. Wobei im Iran auch Nichtmuslime entschädigt werden.

Das Justizsystem des Iran veröffentlicht jährlich eine Blutgeld-Tabelle. Die Höhe hängt vom Monat des islamischen Kalenders und vom Geschlecht sowie der Religionszugehörigkeit des Opfers ab. Für Frauen ist dabei weniger zu bezahlen als für Männer, für Nichtmuslime weniger als für Muslime. Im Extremfall ist für einen Zoroastrier nur ein Zwanzigstel von dem zu bezahlen, was für einen Muslim zu bezahlen ist.


https://de.wikipedia.org/wiki/Diya_(Islam)
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon AFDer Eight » Sa 30. Sep 2017, 21:07

Leute, ich hab jetzt nicht eure 250 Seiten hier durchforstet... aber wenn ich den "Rest" hier querlese, habe ich den Eindruck dass ihr n bissl in Richtung "Islam-Wissenschaft" abdriftet.

Interessiert mich nicht.Und mglw. wollen andere ebenfalls nicht wissen welche Sure wofür steht....

Für mich als Mischpoke-Deutschen, dem an europäischen Grundwerten liegt, sind nur Parallel-Gesellschaften, die verschiedenen Graustufen der Scharia,
die Integrations-VERWEIGERUNG auf der einen Seite und die vielen, aber prozentual doch eher wenigen ECHTEN SÄKULAREN Muslime von Bedeutung.
Und natürlich die Kernfrage: Wie sollten wir damit umgehen?

Jeder Muslim, der es als rechtens erachtet, meine Schwester zu knallen, mich aber verprügelnn will, weil ich seine Schwester geknutscht habe...
lebt im tiefstem Mittelalter,
Egal wie gut er deutsch spricht, in welcher Generation er hier gezeugt wurde, ob Doppel- oder explizit deutschen Pass welchen Job er hat, wie digital-modern...
wer so, auch nur im Ansatz denkt, ist mental in Hinter-Anatolien stecken geblieben.

Am witzigsten in dieser Frage sind eigentlich die Grünen.
Die Ex-Femministinnen, die für Ehrenmorde, Kinderehen, Zwangsheirat und generelle Herabwürdigung des Weiblichen... hier mal ein Auge zudrücken. Der Kultur-Bonus vor Frauenrechte!

Die wenigen Euro-Islamisten oder Reformer oder wie auch immer... werden von unseren deutschen Damen, dann auch noch immer von oben herab zurecht gewiesen.
Nein, eine Frau Kühnast oder C.Roth oder KGE... versteht eben nicht mehr als Seyran Ates, Zani Rahmadi oder Sabattina Jones von "ihrer" Kultur.

Wir brauchen Multiplikatoren für einen Euro-Islam, der partout keine Schlupflöcher für iregndwelche unvereinbaren GG / Scharia "Dilemma! offen lässt.
Nackte Frauenbilder in öffentlichen Ratshäosern abzuhängen, weil es das "sittliche Empfinden" einiger Besucher stört... das ist Scharia durch die Hintertür und beileibe nicht das harmloseste Beispiel!
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Dark Angel » Sa 30. Sep 2017, 22:18

think twice hat geschrieben:(30 Sep 2017, 21:53)

Dein "Forscher Mansour" sagt auch:
"Die Neue Rechte pachtet das Benennen der Probleme für sich – und sie tut es auch tatsächlich: hetzend und rassistisch, statt politisch aufklärend, soziologisch klar und religionsanalytisch."


Hast du wohl vergessen, zu zitieren.

Nicht vergessen, sondern verlinkt!

think twice hat geschrieben:(30 Sep 2017, 21:53)Naja, du könntest dich auch durchaus angesprochen fühlen.

Im Gegensatz zu gewissen anderen Zeitgenossen, bin ich durchaus in der Lage, zwischen Kritik und Hetze zu unterscheiden.
Und Mansour bestätigt doch meine Aussagen zum Islam.
Also warum sollte ich mich angesprochen fühlen?

Und Mansour bestätigt noch etwas, was ich von gewissen Zeitgenossen hier im Forum tagtäglich erlebe ...

Vielleicht kommste ja drauf!
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 30. Sep 2017, 23:12

AFDer Eight hat geschrieben:(30 Sep 2017, 22:07)

Leute, ich hab jetzt nicht eure 250 Seiten hier durchforstet... aber wenn ich den "Rest" hier querlese, habe ich den Eindruck dass ihr n bissl in Richtung "Islam-Wissenschaft" abdriftet.

Interessiert mich nicht.Und mglw. wollen andere ebenfalls nicht wissen welche Sure wofür steht....

Für mich als Mischpoke-Deutschen, dem an europäischen Grundwerten liegt, sind nur Parallel-Gesellschaften, die verschiedenen Graustufen der Scharia,
die Integrations-VERWEIGERUNG auf der einen Seite und die vielen, aber prozentual doch eher wenigen ECHTEN SÄKULAREN Muslime von Bedeutung.
Und natürlich die Kernfrage: Wie sollten wir damit umgehen?

Jeder Muslim, der es als rechtens erachtet, meine Schwester zu knallen, mich aber verprügelnn will, weil ich seine Schwester geknutscht habe...
lebt im tiefstem Mittelalter,
Egal wie gut er deutsch spricht, in welcher Generation er hier gezeugt wurde, ob Doppel- oder explizit deutschen Pass welchen Job er hat, wie digital-modern...
wer so, auch nur im Ansatz denkt, ist mental in Hinter-Anatolien stecken geblieben.

Am witzigsten in dieser Frage sind eigentlich die Grünen.
Die Ex-Femministinnen, die für Ehrenmorde, Kinderehen, Zwangsheirat und generelle Herabwürdigung des Weiblichen... hier mal ein Auge zudrücken. Der Kultur-Bonus vor Frauenrechte!

Die wenigen Euro-Islamisten oder Reformer oder wie auch immer... werden von unseren deutschen Damen, dann auch noch immer von oben herab zurecht gewiesen.
Nein, eine Frau Kühnast oder C.Roth oder KGE... versteht eben nicht mehr als Seyran Ates, Zani Rahmadi oder Sabattina Jones von "ihrer" Kultur.

Wir brauchen Multiplikatoren für einen Euro-Islam, der partout keine Schlupflöcher für iregndwelche unvereinbaren GG / Scharia "Dilemma! offen lässt.
Nackte Frauenbilder in öffentlichen Ratshäosern abzuhängen, weil es das "sittliche Empfinden" einiger Besucher stört... das ist Scharia durch die Hintertür und beileibe nicht das harmloseste Beispiel!



Was ich sowieso bei den Religionen nicht verstehe ist ihr gestörtes Verhältnis zu Lust,Erotik und Sexualität. Deren Gläubige sich immer als die moralisch Reinsten betrachten und sich Anderen darin überlegen fühlen obgleich wirft man einen genauen Blick hinter die Fassade aus scheinheiliger Doppelmoral , sie es in Wahrheit nicht sind, nur zugeben würden sie es nicht. Da gilt dann immer der Grundsatz wie überall: Der Schein muss gewahrt bleiben,

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon AFDer Eight » So 1. Okt 2017, 02:22

Alpha Centauri hat geschrieben:(01 Oct 2017, 00:12)

Was ich sowieso bei den Religionen nicht verstehe ist ihr gestörtes Verhältnis zu Lust,Erotik und Sexualität. Deren Gläubige sich immer als die moralisch Reinsten betrachten ...


Nun , da sind wir uns doch wohl alle einig. Katechismen gegen unseren evolutionären DRANG uns fortpflanzen, sind wider die Natur!
Politischer Hungerstreik bis zum Tod ist leichter zu gewährleisten als "sündige Gedanken" zu unterdrücken.
Sexuelle-Bevormundung sind der Nährboden für einseitige Doppelmoral.
Ob katholischer Priester oder wahabitischer "Gelehrter" - ein Mann will ficken, es ist seine evolutionäre Pflicht, Nachkommen zu reproduzieren, das ist so tief wie die
Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme in uns verankert!

Weder Zölibat, noch andere "heiligen" Vorschriften ändern daran was!
Unterdrückt MANN diesen Impuls, sind Sex-Praktiken jenseits der "Einvernehmlichkeit" vorprogrammiert.

Im Westen wirds schwierig, Vergewaltiger müssen sich verantworten!
In Pakistan wird einfach die "Hure", die die heiligen Männer verführt hat gesteinigt und gut ist!
Wir sind zumindest soweit "kultursensibel" das Ehren-Morde und Co nicht die VOLLE Weiche unsers Gesetzes spüren müssen!

Statt "LEBENSLÄNGLICH = 15 Jahre" gibts hier aber den Kultur-Rabatt mit 7 Jahren,
wenn die Schwester mal konfessions-Fremd geknutscht hat und dafür in die ewige Verdammniss befördert werden musste,
weil einen sonst die Nachbarn nicht mehr ernst nehmen! Man seine "Ehre" verliert!
Wie kann eine "komplette Kultur" inmitten Europas, im 21 JH so denken?
Es gibt X-Ursachen, auf die wir kaum Einfluss haben.
Aber "kultursensible" Urteile und andere "Toleranzen" unsererseits haben dergleichen Archaik sicher nicht entkräftet.
Zumindest hier, zumindest heute, zumindest in diesem Fall, haben wir Einfluss! Naja, zumindest HÄTTEN wir Einfluss...
wenn uns bspw. Frauen-Rechte gleichviel wie "Kultursensibilität" bedeuten würde...
So beliebst halt bei Urteilen, war ja auch nur ne muslimische Frau, die hier für die Ehre ermordet wurde, da ist das eben so!

Gehört der Islam zu Deutschland?
Gehört ein Katholizismus des 14ten Jahrhunderts zu Deutschland?
Gehören die augenverschliessenden Grünen zu Deutschland?

Ziemlich viele Konfessions-Christen sind in der Neuzeit angekommen.
Wieviele Muslime leben aber noch nach Vorstellungen, die partout jenseits des 12ten Jahrhunderts liegen?

Bis zum 12ten Jahrhundert waren Muslime weit fortschrittlicher als Katholiken!
Sie hatten Universitäten an denen unsere heutigen Wissenschaften gelehrt wurden... Es war ein Volk der Wissbegierde und des Fortschrittes.
Bis die Mullahs die Macht übernahmen und deren Regentschaft leider bis heute dauert.
Die ausser religiöser Radikalisierung und wissenschaftlicher Stagnation, ausser Leid für mittlerweile Frauen nix, aber wharhaftig NICX für die Weltgemeinschaft gebracht haben.
Welche Idee/Umsetzung/Verbesserung kam seit dem 12ten JH aus ner muslimischen Region????

Die Muslims vor dieser "Ära" hätten Nobel-Preise in Rekordzeit abgeholt!

Ein Herr Mayzeck kann millionenfach tönen, das alles nix mit dem Islam zu hat. Doch hat es!
Wenn eine islamische Friedensdemo in Köln vielleicht 2000 Streiter mobilisiert, ein Erdogan-Auftritt aber locker fast 2 Nullen ranhängen kann,
dann hat das sehr etwas mit dem Islam zu tun.
Mit einem Islam der sich politisieren lässt. Einem Islam, der partout in Widerspruch zu unseren humanistischen Grundwerten steht.
Einem Islam der die Scharia (in welcher Graustufe auch immer) höher bewertet als unsere elementarsten Grundsätze!

Drauf geschissen was irgendner Sure steht. Unser "pseudo-europäische" "parallel-Islam"

Solange Grüne und CO das nicht erkennen und eher unser GG ändern, statt "Religions-Irrsinn" zu stoppen,
solange sie Mayzeck und CO mit ihren immer weiteren Aufweichungen unser Werte, unter dem Deckmantel der Toleranz
und Religionsfreiheit hofieren, solange wähle ich die AFD!

Mir fällt der Name nich ein, aber es gibt einen (islamischen / heiligen) Begriff für das muslimische Konzept der Unterwanderung!

Keine andere Religion kennt der gleichen!

Migration und Populations-Freudigkeit ist ne enoeme Waffe!

Wenn die (noch) Mehrheitsgesellschaft sich mit 1,3 Kindern fortpflanzt,
die Muslime aber mit Faktor 4 (sehr gechillt geschätzt) ...
wieviele Generationen braucht es dann, bis die Majorität zur Minorität wird?

Schon heute gibt es "Kieze / Schulen " wo "deutsche Schulkinder sich komplett unterordnen müssen.
Die deutschen Kids müssen sich anpassen, wenn nicht gar unterodrnern
Falls nicht, sind sie Juden oder Huren, ergo unter-menschliches Freiwild!

Solange Frau Kühnast oder Herr Ströbele nicht mal ne Woche den Alltag auf bestimmten Schulen miterlebt hat,
solange kann ich die Grünen einfach nicht ernst nehmen!
Dem Klischee entgegen ist Özdemir, der einzige namhafte Grüne, den ich Rest-Verstand unterstelle.
Zumindest hat er Stil, ist debatten-fähig.
Wohingegen die 3 Führungs-Hexen eigentlich nur die dazwischenreden (K), Belehrungston (R) und
Ich-schweife-ab (KGE) in Erscheinung treten. Gerne alles bei jeder von ihnen in unterschiedlichen Dosierungen.
Ne, Özzel iss schon ziemlich ok. Leider in der falschen Partei!

Ich bin mehr DIE LINKE oder GRÜN als ein Grossteil ihrer Wähler.
Solange sie aber keine Konsequenzen zur Parallel-Gesellschaft zieht, wähle ich AFD.
Einfach nur um sie darn zu erinnern, dass hier verdammt viel falsch läuft.

Ich hoffe, es endet nicht in CSU-Massnahmen, die keine Verbrecher oder Integrations-Verweigerer abschieben, sondern integrierte Famillien. Hauptsache die Zahlen "beruhigen".
Ich möchte keine quantitative Abschiebung, sehr wohl aber eine "qualitative".

Alle "Nafris und anderen Kriminellen", und offensichtliche Integrations-Verweigerer ich gebe keiner Frau die Hand)... erst gar nicht rein...
Das KONSEQUENT und GLAUBHAFT umsetzen, und nicht nur zu labern, zu erfolgs-vermelden: heute wurden wieder 7 unberechtigte Asyl-Bewerber abgeschoben!
und hinter der Zahl verbirgt sich eine halbwegs integrierte Famillie, mit der "Nazis" wie ich, nun echt keine Probleme haben... ).


Nein, irgendeine "normale" Partei, die nicht quantitativ, sonder qualitativ" abschiebt...
das allerdings konsequent (8 mal "polizeibekannt")... warum darf er hierbleiben, aber Bivsi nicht????

Schwupps wäre die AFD nur noch ein Echo!


Ich hab partout nix gegen Fremde, ich liebe multi-kulti, aber einstweilen bleibe ich "AFD-Nazi"


Wir haben uns bis zur Lächerlichkeit der "Toleranz" geöffnet. Und damit die Intoleranz hofiert!

Auch wenn Schuster vom ZdJ das anders sieht, meine jüdischen Freunde begrüssen unser Wahlergebnis.
In ihren Augen kommt der aktuelle Antisemtismus nicht aus "unseren" Reihen, egal was Idioten wie Höcke palavern.

Die AFD sammelt einen fetten Haufen sehr rechts-aussen, Typen um sich. NIEMAND will die Konzepte der AFD. Zumindest kein "linker" AFD-Wähler.
Aber wenn die Stamm-Parteien, sich in ihren altbewährten Erklärungsmustern verheddern, muss man ihnen so lange auf die Finger klopfen, bis sie Fehleinschätzungen tatsächlich wahrnehmen.
Bspweilse NAFRIS (damit meine ich nun wirklich nicht die Falaffel-Verkäufer, Goldschmiede und Teppich-Knüpfer...). SOFORT zurück in den Maghreb.
Das sind Urlaubsländer - jedes Verfahren kostet (ohne Kolletrel-Summen, wie Krankenhausjosten für die Opfer... Widerspruch bei Negativ-Bescheid.... ) immens viel Geld.
Wo fehlt das Geld zuvorderst? In Flüchtlings-Camps überall auf der Welt, wo Waisenkinder kein Wasser haben, Frauen ohne Mann, allabendlich gruppenvergewaltigt werden, körperlich Behinderte bei der Rationierrung nach hinten geprügelt werden...

Aber Hauptsache Frau Claudio Roth kann sich mit EINEM Flüchtling präsentieren, dem eine Wurzel-Zahn-Behandlung geglückt ist!

Es ist einfach nur absurd!

(ups, ich hab hier wohl einiges vermengt).
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » So 1. Okt 2017, 07:15

Alpha Centauri hat geschrieben:(01 Oct 2017, 00:12)

Was ich sowieso bei den Religionen nicht verstehe ist ihr gestörtes Verhältnis zu Lust,Erotik und Sexualität. Deren Gläubige sich immer als die moralisch Reinsten betrachten und sich Anderen darin überlegen fühlen obgleich wirft man einen genauen Blick hinter die Fassade aus scheinheiliger Doppelmoral , sie es in Wahrheit nicht sind, nur zugeben würden sie es nicht. Da gilt dann immer der Grundsatz wie überall: Der Schein muss gewahrt bleiben,

Stichwort: Pornosüchtige Priester oder Salafisten

Der Niqab oder die Burka dienen ja dazu die Frau zu schützen. Nur
bringt dieser Schutz rein gar nichts in den entsprechenden Ländern. Es gibt hier im Gegenteil sogar noch mehr Belästigungen. Das gleiche Phänomen gibt es in Bezug auf das Alkoholverbot. Alkohol wird zwar nicht getrunken, dafür stehen aber 3/4 aller Muslime in diesen Ländern unter dem Einfluss von bewusstseinsverändernden Drogen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » So 1. Okt 2017, 07:18

AFDer Eight hat geschrieben:(01 Oct 2017, 03:22)

(ups, ich hab hier wohl einiges vermengt).

Sei nicht so kritisch zu dir selbst. Du hast das super gemacht. Alle gängigen Vorurteile in einem Post zusammengefasst und auch noch relativ schlüssig die Überleitungen von einem Thema zum Nächsten gefunden. :thumbup:

Angefangen vom natürlichen Sex-Drang des Mannes zu pakistanischen Vergewaltigern.
Überleitung zu Kuscheljustiz in Deutschland wegen Kulturrabatt. Klasse. :thumbup:
Automatisch stellt sich die Frage: gehört die Steinzeitreligion überhaupt zu Deutschland? Nein!
Verweis auf eine islamische Friedensdemonstration mit wenigen Teilnehmern, aber dafür die Erdogan-Demo mit zigtausend Anhängern. Thema auch eingefügt. Super! :thumbup:
Ergebnis: Der Islam steht im Widerspruch zu unseren humanistischen Werten und die Einzigen, die das nicht erkennen, sind die verdammten Grünen! Es wird soweit kommen, dass die Muslime die Mehrheit darstellen, weil sie viel mehr Kinder kriegen. Schon heute werden in Schulen christliche Kinder unterdrückt. In die Schulen sollten die 3 grünen Fuehrungs-Hexen mal gehen! Thema Grüne und Islamisierung auch eingespeist. :thumbup:
Die Flüchtlingspolitik muss aber nicht so aussehen wie von der CSU gewünscht. Es reicht, wenn man grabschende Nafris und andere Kriminelle abschiebt. Denn eigentlich ist man ja Mensch und links, aber selbst die jüdischen Freunde haben bestätigt, dass es die Muslime sind, die sie verfolgen. Thema Judenfeindlichkeit auch untergebracht. :thumbup:
Ja, man ist Mensch und deshalb sollte das viele Geld, was man hier in muslimische Muender fuer aufwändige Zahnsanierungen steckt , doch lieber in ausländische Flüchtlingscamps gehen. Dann bleiben sie, wo sie sind und man könnte die allabendlichen Gruppenvergewaltigungen verhindern. Toller und uneigennuetziger Vorschlag. :thumbup:

Ja, und wenn man als Leser/in den Sexdrang des Mannes, die pakistanischen Vergewaltiger, die deutsche Kuscheljustiz, die Erdogan-Demo, die Steinzeit Religion, die Islamisierung in Schulen, die grünen Führungshexen, die grabschenden Nafris, die Kriminellen, die juedischen AfD-Symphatisanten, die Zahnsanierungen und Gruppenvergewaltigungen einigermaßen verdaut hat, dann kann man garnicht anders, als dir zu glauben, dass du eigentlich voll multikulti und fremdenfreundlich und links bist. Die schrecklichen Umstände zwingen dich nur dazu, zum Teilzeit-Nazi und Waehler einer Partei zu werden, die einen fetten Haufen Rechtsradikaler in ihren Reihen hat.
Du Armer. :(
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon PeterK » So 1. Okt 2017, 07:39

think twice hat geschrieben:(01 Oct 2017, 08:18)
Sei nicht so kritisch zu dir selbst. Du hast das super gemacht.

Finde ich auch:
AFDer Eight hat geschrieben:(01 Oct 2017, 04:53)
Aber ein Pygmäe irgendwo in den Anden, wird weiterhin Plaste von Kupfer abschmelzen...

Fehlen nur noch die Sahara-Inuit :D.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » So 1. Okt 2017, 07:52

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 23:18)

Im Gegensatz zu gewissen anderen Zeitgenossen, bin ich durchaus in der Lage, zwischen Kritik und Hetze zu unterscheiden.
Und Mansour bestätigt doch meine Aussagen zum Islam.
Also warum sollte ich mich angesprochen fühlen?


Mansour kritisiert die fundamentalistischen Eiferer in den Reihen seiner Glaubensbrüder.
Äußerungen wie von dir: "eine friedliche Koexistenz mit der Religion Islam funktioniert nicht", " 20 Millionen Muslime in Europa sind NICHT integriert, wollen sich auch nicht integrieren", bezeichnet Mansour als rassistische Hetze von Neu-Rechten.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Adam Smith
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » So 1. Okt 2017, 08:07

think twice hat geschrieben:(01 Oct 2017, 08:52)

Mansour kritisiert die fundamentalistischen Eiferer in den Reihen seiner Glaubensbrüder.
Äußerungen wie von dir: "eine friedliche Koexistenz mit der Religion Islam funktioniert nicht", " 20 Millionen Muslime in Europa sind NICHT integriert, wollen sich auch nicht integrieren", bezeichnet Mansour als rassistische Hetze von Neu-Rechten.

Die Muslime in Bosnien sind auch besser integriert als z.B. in Myanmar, auf den Philippinen oder in China. Um den Islam zu verstehen muss man sich aber Länder wie Jemen oder Somalia ansehen. In Nigeria gibt es jetzt Muslime die sich auch Sexklavinnen halten. Des Weiteren droht hier ein Bürgerkrieg.
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Dark Angel
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Dark Angel » So 1. Okt 2017, 09:39

think twice hat geschrieben:(01 Oct 2017, 08:52)

Mansour kritisiert die fundamentalistischen Eiferer in den Reihen seiner Glaubensbrüder.

Mansour kritisiert nicht die fundamentalistischen Eiferer, er kritisiert den fundamentalistischen Islam - das ist ein Unterschied.
Er kritisiert auch die islamischen Dachverbände. Genau DAS tun lieberale Muslime wie der Politikwissenschaftler Bassam Tibi, der Regisseur Imad Karim, der CDU-Politiker Ismail Tipi, die Soziologin Nekla Kelek u.v.a. auch und das tun die Muslime, die sich voll integriert haben, genauso.
"Der Islam" hatte die gleichen Voraussetzungen, ein humanistisches Menschenbild zu entwickeln, wie "das Christentum" oder "das Jundentum". Hat er aber nicht - obwohl es islamische Gelehrte waren, die die Reste antiker griechischer und römischer Philosophie bewahrt (vervielfältigt und übersetzt) haben. Dieses Gedankengut hat "der Islam" ausgegrenzt, hat er nicht mit seinen religiiösen Glaubensvorstellungen verbunden. "Das Christentum" und "das Judentum" hingegen haben das getan - selbst um den Preis der Zurückdrängung klerikaler Macht. Es gibt namhafte christliche und jüdische Humanisten aus der Zeit der Renaissance und der Aufklärung, aber keine islamischen.
In den späten Vierzigern/frühen Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts liberalisierte sich "der Islam", öffnete sich der westlichen Lebensweise, übernahm sie sogar. Vollverhüllte Frauen, sogar Kopftücher verschwanden aus dem Straßenbild - zumindest in den Städten, Staaten wie Ägypten, Marokko, Algerien und Tunesien(?) schrieben sogar die Gleichberechtigung der Frau gesetzlich fest.
Diese Liberalisierung und Westöffnung begann mit der "islamischen Revolution" eines Ayatollah Khomeini zu bröckeln, erzkonservative fundamentalistische Strömungen (Koranauslegungen) gewannen mehr und mehr Einfluss und die endgültige Wende zum erzkonservativen Islam und dessen Durchsetzung erfolgte mit dem Einmarsch der Sowjetunion in Aphghanistan.

Die Menschen die heute nach Europa (nach Deutschland) kommen, sind von diesem erzkonservativen Islam geprägt.
Und genau das nennt Mansour auch beim Namen:
"Die Sozialstruktur vieler Untergruppen ist traditionell-patriarchal, viele sind aufgrund privater oder politischer Verhältnisse Opfer transgenerationaler Traumata, die viel zu oft unberücksichtigt und unbehandelt bleiben.
"So sehen sie sich im Dilemma zwischen Tradition und Moderne, Wir-Gruppe und Ihr-Gruppe. In dieser Lage bieten ihnen Fixierungen an religiöse oder nationalistische Ideologien aus den Herkunftsländern vermeintlich Halt und stärken scheinbar das Selbstwertgefühl, das unter der Oberfläche jedoch brüchig und instabil bleibt. Sich selber ausgrenzend erleben sich diese Menschen als ausgegrenzt und suchen die Sündenböcke dafür in der Mehrheitsgesellschaft, der Gesellschaft, die sie aufgenommen hat."


think twice hat geschrieben:(01 Oct 2017, 08:52)Äußerungen wie von dir: "eine friedliche Koexistenz mit der Religion Islam funktioniert nicht", " 20 Millionen Muslime in Europa sind NICHT integriert, wollen sich auch nicht integrieren", bezeichnet Mansour als rassistische Hetze von Neu-Rechten.

Nein 20 Mio. Muslime haben sich nicht in Europa integriert, wie die Parallelgesellschaften beweisen, die sich in allen westeuropäischen Staaten gebildet haben. Eine Minderheit von Muslimen hat sich integriert und das sind genau die, die den konservativen, fundamentalistischen Islam kritisieren und die DU - typisch für Linke und Grüne - verunglimpfst und diffamierst bzw deren Existenz du leugnest.
Eine friedliche Koexistenz zwischen säkulärer westlicher Demokratie und westlichem Wertekanon und konservativen fundamentalistischen Islam funktioniert nicht, kann auch nicht funktionieren, wenn dieser westliche Wertekanon nicht anerkannt wird. Die Gründe dafür nennt Mansour!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Brainiac » So 1. Okt 2017, 09:48

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 19:19)

Prof. Koopmans spricht von 2/3 aller Zuwanderer, in der zweiten und dritten Generation in Deutschland nicht oder nur sehr unzureichend integriert sind, die über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen - in Belgien und Frankreich sei der Anteil sogar noch höher.
Prof. Wolgang Merkel nennt ähnliche Zahlen für Deutschland und betont, dass Mulime in unsere Mehrheitsgesellschaft besonders schwer integrierbar sind, dass die Religion das Trennende ist.
Ich denke doch dass 2/3 eine klare Mehrheit darstellen.

Ich habe jetzt die von Julian verlinkte Studie zum religiösen Fundamentalismus von 2013 sowie das von dir verlinkte nzz-Interview zur Assimilation von 2016 gelesen, und auch ein wenig im Netz gesucht. Die o.g. von dir Koopmanns zugeschriebene Aussage finde ich dort nicht, könntest du das bitte verlinken? Gut wäre die Studie selbst, aus der das hervorgeht, und nicht nur ein Nebensatz in irgendeinem Interview. Ich finde das wichtig zu kläern, weil "klare Mehrheit aller Muslime in Europa nicht integriert", woraus du ja anscheinend das "die sind nicht integriert" abgeleitet hast, schon eine ziemlich erschreckende Aussage wäre.
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