Grundsatzdiskussion Islam

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Tom Bombadil
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 17. Nov 2017, 20:42

Genau, die kopfabschneidenden IS-Terroristen fliehen vor Gewalt und Fanatismus, mir kommen die Tränen ob dieser armen verfolgten Menschen.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/ex ... n-100.html
http://www.n-tv.de/politik/Emirate-warn ... 35439.html
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ryu1850 » Fr 17. Nov 2017, 22:34

Julian hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:38)

Die Realitätsverleugnung ist erstaunlich! Sollten einige Leute hier wirklich noch nie von muslimischen Extremisten gehört haben, die aus Afghanistan oder Syrien eingereist sind und in Deutschland Anschläge planten oder durchführten? Wie kann man so etwas ausblenden?


Ja diese Menschen gibt es auch aber sie sind eine sehr sehr kleine Minderheit, und was nun?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon jellobiafra » Sa 18. Nov 2017, 00:58

http://www.sueddeutsche.de/politik/islamismus-wo-sind-die-deutschen-is-kaempfer-1.3706344

940 Deutsche sollen sich in den vergangenen Jahren nach Syrien und in den Irak abgesetzt haben. Wo sind sie heute?
Etwa ein Drittel soll zurückgekehrt sein, etwa 145 weitere wurde getötet. Doch was ist mit dem Rest?
Die Behörden erwarteten nach den Niederlagen des IS eine Rückreisewelle, doch sie ist bisher ausgeblieben.
Viele der deutschen Kämpfer werden wohl im Kriegsgebiet bleiben - freiwillig oder unfreiwillig.


Manche der deutschen Islamisten stiegen in höhere Ränge auf. Einige dienten beim IS-Geheimdienst, beteiligten
sich an Folterungen oder verdingten sich als Gefängniswärter und im Propaganda-Apparat. Einer, Reda Seyam,
soll in Mossul sogar Bildungsminister geworden sein. Auffällig oft meldeten sich deutsche Islamisten in der Vergangenheit für
Selbstmordattentate, manche ermordeten dabei Dutzende Zivilisten.


Das gehört auch in diesen Thread. In den letzten Jahren haben sich 940 Deutsche entschieden, Massenmörder zu werden oder einer massenmörderischen Organisation anzugehören. (Dem IS)
Das ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Diese Menschen wurden beeinflusst von islamistischen Kräften, die immer noch in Deutschland wirken.
Ein ungemütlicher Gedanke! Diese Mobilisierung zum Massenmord ist ja jederzeit wiederholbar.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Nov 2017, 01:42

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 22:39)

Irrational ist, Angst zu haben, dass Deutschland wegen 850.000 Flüchtlingen "völlig den Bach runter geht".


Wenn man sich hier auf rein numerische Statistiken beruft, hast Du Recht.
Aber politische Relevanz haben schon viel weniger Menschen ....

Ich wechsele die Straßenseite nicht, wenn mir eine Gruppe junger Männer entgegenkommt. Warum auch?


Das ist ebenfalls so eine fröhliche Floskel, welche Du mal Opfern vorflöten solltest ....
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Nov 2017, 02:21

think twice hat geschrieben:(18 Nov 2017, 02:04)

Der Fluechtlingsexperte, Islamkenner und Globetrotter plaudert wieder aus dem Naehkaestchen. :rolleyes:


Um das zu wissen, muss man kein Experte sein ...
Ja, weltweit fliehen die meisten Moslems vor Moslems. Sie fliehen vor sich selbst. So ist das halt mit dem friedlichen Islam.
Und bei uns geht der Hass dann weiter ...
https://www.welt.de/politik/deutschland ... eimen.html

"Islamisten bedrohen Christen in Flüchtlingsheimen"

Menschen, die vor dem Islam fliehen, sind tatsächlich Flüchtlinge.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... -Hass.html

"Mit den Flüchtlingen kommen auch die Konflikte ihrer Herkunftsländer nach Deutschland. Asylsuchende Christen aus der arabischen Welt sind auch in Deutschland Attacken radikaler Moslems ausgesetzt."

"Was sich in deutschen Asylunterkünften unterhalb der polizeilichen Wahrnehmungsschwelle, aus Scham verschwiegen oder verdeckt auch als Konflikt zwischen Ethnien missdeutet abspielt, findet bislang keinen Eingang in behördliche Statistiken. Für Praktiker dagegen ist die Ausgrenzung von Christen im deutschen Asylwesen bis hin zu tätlichen Übergriffen sehr wohl eine Tatsache."

Genau Das war zu erwarten ....
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Watchful_Eye » Sa 18. Nov 2017, 03:40

ThorsHamar hat geschrieben:(18 Nov 2017, 02:21)
[...] Ja, weltweit fliehen die meisten Moslems vor Moslems. Sie fliehen vor sich selbst. So ist das halt mit dem friedlichen Islam. [...]

Die Tatsache, dass bestimmte muslimische Strömungen vor anderen Strömungen fliehen, sollte eigentlich schon für sich genommen Beleg genug sein, dass man sie eben nicht vereinheitlichen kann im Sinne eines "Sie fliehen vor sich selbst". ;)

Also es geht schon ein gewisses Gefahrenpotential vom Islam aus, aber man darf sich das nicht so vorstellen, dass ein zuvor geistig gefestigter Muslim auf einmal, einer tickenden Zeitbombe gleich, aus dem nichts heraus radikal wird.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Sa 18. Nov 2017, 09:27

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 22:39)

Irrational ist, Angst zu haben, dass Deutschland wegen 850.000 Flüchtlingen "völlig den Bach runter geht".


Wie kommst du auf die Zahl von 850.000? Außerdem war damals völlig unklar, wie lange das weitergehen würde; es hätten auch 5 Millionen sein können. Und an Merkel lag es nicht, dass der Strom abgeschnitten wurde; das war die Leistung Österreichs, Mazedoniens und einiger anderer Länder.

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 22:39)
Völlig Gaga ist IMO auch das Folgende:

Ich wechsele die Straßenseite nicht, wenn mir eine Gruppe junger Männer entgegenkommt. Warum auch?


Vielen Dank mal wieder für die höfliche Art und Weise. Andere haben viel besser ausgedrückt, was mir erst vor zwei Wochen wieder einmal passiert ist:

Insofern war es letzten Donnerstag nur Routine, dass ich gegen elf Uhr das Haus verlassen habe, und durch unsere prächtige Altstadt hinunter zur Sparkasse ging. Ein Gemälde musste bezahlt werden, und am nächsten Tag gedachte ich, in die Berge zu reisen. Da wollte ich noch etwas Geld abheben. So ist das nun mal, das machen viele am Abend so, und manche verbinden dann auch einen Theater- oder Filmbesuch mit einem kurzen Abstecher ins Foyer der Bank. Man kommt aus Richtung Norden und geht schräg über den Rathausplatz, und wer in diese Diagonale beschreitet, muss eben zu Bank. Vor mir waren zwei Frauen auf diesem Weg, die unabhängig von einander erst langsamer gingen, dann abbogen und sich schnell in eine andere Richtung entfernten. Offensichtlich hatte das etwas mit den vier jungen Männern zu tun, die im Foyer knapp hinter der Tür standen.

Ziemlich breitbeinig, ziemlich raumgreifend, mitten im Weg, und obendrein von dem Typus, der momentan trotz aller liebevoller Anweisung durch öffentlich-rechtliche Anstalten, die Sache doch rational zu betrachten, die Frauen zum Kauf von Pfefferspray bringt, Nun ist gerade Winter, und es kommt öfters vor, dass Leute im Foyer auf den Bus warten: Drinnen ist es warm, draussen ist es kalt. Das Foyer ist gross, ein Saal mit weit über hundert Quadratmeter, da stört es niemanden, wenn in einer Ecke ein paar Leute stehen. Nach Mitternacht ist das Foyer ohnehin geschlossen. Diese vier Herren jedoch stehen nicht irgendwo am Rand, sondern mitten im Weg, und als ich, zynischer Journalist, der ich bin, die Kamera hebe, geht ein Mann an mir vorbei. Geht ein paar Schritte, schaut hin, hält an, biegt ab und entfernt sich wie die Frauen. So bleiben die vier jungen Männer in ihrer dunklen Kleidung allein im Foyer.
[...]
Meine Stadt, meine Bank, meine Automaten. Wobei, als ich näher komme, wird mir schon klar, dass ich dort nicht abheben werde: Es sind vier, ich bin allein, und ihre Tüten haben sie neben den Geldautomaten abgestellt. Ich schätze bei Bankgeschäften die Distanz, und die ist hier nicht gegeben. Ausserdem habe ich lang in Italien gelebt, und meine – in der Wolle knallrot gefärbten – Freunde, deren Nachbarhaus in Flammen aufging, haben mir beigebracht, möglichst viel Distanz zu wahren. Mein italienisches Ich, das schon Raubüberfälle erlebt und das falsche Ende von Messern gesehen hat, will da eigentlich gar nicht hinein. Mein deutsches Ich stechschreitet weiter. Dann öffnet sich die Schiebetür, und nein, diese vier Herren haben mit dem Islam nichts zu tun. Denn der Islam gebietet als patriarchalische Kultur, wie der Name schon sagt, ganz zentral Achtung vor dem Alter. Direkt an der Tür im Weg stehen und keinen Millimeter weichen, den deutlich älteren Ankommenden sehen, feixen, und weiter recht laut – und nach meiner bescheidenen Meinung auch erkennbar alkoholisiert – redend ignorieren entspricht überhaupt nicht der Höflichkeit, die man in arabischen Ländern älteren Menschen entgegen zu bringen hat.

Mein italienisches Ich gelangt zur Überzeugung, dass es nur so mittelklug ist, hier einen grösseren Betrag vor den Augen dieser lauten, aufgedrehten und breitbeinigen Herren im Eingang abzuheben. Mein italienisches Ich verweist auf den Umstand, dass der Heimweg durch eine finstere Altstadt führt, und letzthin am Tegernsee ein Herr aus Tansania versucht hat, einem anderen Herrn aus dem Senegal den Kopf mit einem Stein einzuschlagen – wegen 2 Euro. Mein italienisches Ich verspürt sehr schlechte Schwingungen im Raum und möchte diesen Herren nicht den Rücken bei einem Geldtransfer zuwenden. Mein italienisches Ich will einfach nur schnell wieder raus und Shackelton zitieren, der nach einer gescheiterten Expedition seiner Frau schrieb, er habe angenommen, ein lebender Esel sei ihr lieber als ein toter Löwe. Mein italienisches Ich findet, dass ich schon mutig genug war, nicht wie die anderen davonzulaufen, und nebenbei will es wissen, ob ich ein Telefonino dabei habe. Es würde gern die Polizia Municipale anrufen, damit die denen klar macht, wie dumm, dreist und daneben es ist, sich hier so zu benehmen. Natürlich ist das kein Verbrechen, aber mein italienisches Ich ist auch Kavalier und möchte, dass Frauen, wann immer sie wollen, ohne dreiste Machospiele an der Tür über ihr eigenes Konto verfügen sollen. Es gibt ein Grundrecht auf Asyl, das mag schon sein, aber auch ein Grundrecht der Sicherheit im Alltag. Mein italienisches Ich favorisiert hier eine Rechtsgüterabwägung mit Blaulicht, Hausverbot und Platzverweis.


http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/01/2 ... -tun-5965/

Hans aufs Herz: Wer würde angesichts so einer Männergruppe Geld abheben? Wer würde es ohne mulmiges Gefühl tun? Welche Frau würde sich nicht unsicher fühlen, begegnete sie einer solchen Gruppe? Sind solche Gruppen häufiger geworden in den letzten drei Jahren?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 10:03

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 22:39)


Ich wechsele die Straßenseite nicht, wenn mir eine Gruppe junger Männer entgegenkommt. Warum auch?


Hätte mich eine dubiose Angst dazu getrieben jedes Mal die Straßenseite zu wechseln, nur weil eine Gruppe junger Männer auf meiner Straßenseite zusammen stand, hätte ich weder im Nahen Osten, noch in Afrika arbeiten können. Der konstante Zickzack hätte sämtliche Zeit konsumiert. Belästigt wurde ich in all den Jahren nur ein einziges Mal, anlässlich meines ersten Eid Festes in Dubai. Woraufhin sich sofort eine ebenfalls feiernde Faamilie um mich schloss und das Familienoberhaupt ein passende Worte und Gesten losließ. Die Eid Feier habe ich im Kreis dieser Familie verbracht, eine wundervolle, von gastfreundschaftlicher Herzlichkeit geprägte Erfahrung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Nov 2017, 10:21

Watchful_Eye hat geschrieben:(18 Nov 2017, 03:40)

Also es geht schon ein gewisses Gefahrenpotential vom Islam aus, aber man darf sich das nicht so vorstellen, dass ein zuvor geistig gefestigter Muslim auf einmal, einer tickenden Zeitbombe gleich, aus dem nichts heraus radikal wird.

Nicht? In letzter Zeit war doch recht häufig die Rede von diesen Spontanradikalisierungen innerhalb weniger Wochen. Oder ist das falsch?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon PeterK » Sa 18. Nov 2017, 11:33

JJazzGold hat geschrieben:(18 Nov 2017, 10:03)
Hätte mich eine dubiose Angst dazu getrieben jedes Mal die Straßenseite zu wechseln, nur weil eine Gruppe junger Männer auf meiner Straßenseite zusammen stand, hätte ich weder im Nahen Osten, noch in Afrika arbeiten können. Der konstante Zickzack hätte sämtliche Zeit konsumiert.

Das kann ich für Afrika so bestätigen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Nov 2017, 12:04

think twice hat geschrieben:(18 Nov 2017, 02:37)

Ja, das zeichnet einen fundierten Fluechtlingsexperten aus, mit 3 Jahre alten Artikeln aus der Klatschpresse zu argumentieren und sich selbst zu widersprechen. Denn sonst bheuptet er ja regelmäßig, die fluechtlinge fliehen nur deshalb, weil sie zu dumm sind, ihr Land aufzubauen und sich hier als Wirtschaftsschmarotzer ein tolles Leben auf Kosten braver, deutscher Steuerzahler zu machen.


Falls Du mich meinst: Sowas habe ich noch nie behauptet ...
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Nov 2017, 12:14

Watchful_Eye hat geschrieben:(18 Nov 2017, 03:40)

Die Tatsache, dass bestimmte muslimische Strömungen vor anderen Strömungen fliehen, sollte eigentlich schon für sich genommen Beleg genug sein, dass man sie eben nicht vereinheitlichen kann im Sinne eines "Sie fliehen vor sich selbst". ;) ....


Ich kann aber "vereinheitlichen", dass Moslems, welche vor Moslems fliehen, kaum bei Ungläubigen das finden werden, was sie unter Moslems zum fliehen animiert.
Wir wissen nämlich nicht, warum welcher Moslem vor welchem Islam flieht. Deshalb meine Formulierung: Sie fliehen vor sich selbst.
Sie fliehen nicht primär zu uns, also in religiöse Freiheit, zu Toleranz und Liberalität, sondern sie fliehen vor einem praktizierendem Islam, welcher ja ebenfalls von Millionen Menschen getragen wird, um ihren eigenen Islam zu praktizieren ... und umgekehrt .... es ist nie klar, wer vor momentan wem flieht ....
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Sa 18. Nov 2017, 12:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Sa 18. Nov 2017, 12:19

think twice hat geschrieben:(18 Nov 2017, 12:15)

So kennt man dich: Erst irgendeinen Scheiss labern und wenn man dich drauf festnagelt, heulst du: "So habe ich das nie gesagt."


Ich heule nicht. Das, was Du behauptest, habe ich nie gedacht und deshalb auch nie geschrieben.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Watchful_Eye » Sa 18. Nov 2017, 15:07

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 Nov 2017, 10:21)

Nicht? In letzter Zeit war doch recht häufig die Rede von diesen Spontanradikalisierungen innerhalb weniger Wochen. Oder ist das falsch?

Ich gehe davon aus, dass diese Menschen schon lange radikalere (bzw. "extreme") Ansätze in sich trugen, aber diese eben nicht nach außen gezeigt haben.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » So 19. Nov 2017, 03:44

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 22:39)

Irrational ist, Angst zu haben, dass Deutschland wegen 850.000 Flüchtlingen "völlig den Bach runter geht".

Völlig Gaga ist IMO auch das Folgende:

Ich wechsele die Straßenseite nicht, wenn mir eine Gruppe junger Männer entgegenkommt. Warum auch?


Ich laufe sogar durch die Traube wenn die nicht seitlich Platz machen, ich weiß einfach wie ich mich da verhalten muss, selbstbewusst auftreten, das ist meine Stadt, mein Gehweg.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » So 19. Nov 2017, 03:51

Watchful_Eye hat geschrieben:(18 Nov 2017, 15:07)

Ich gehe davon aus, dass diese Menschen schon lange radikalere (bzw. "extreme") Ansätze in sich trugen, aber diese eben nicht nach außen gezeigt haben.


Oder nur in dem Maße, wo sich niemand was dabei denkt, so eine art "ich bin ja kein Islamist, aber" Typ.

Keine Ahnung was Tom da wieder für vorstellungen hat, aber sowas hab ich damals schon gehört, als dieser Stürzenberger von "jeder Moslem ist ein Potenzieller Terrorist" schwadronierte.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » So 19. Nov 2017, 10:32

JFK hat geschrieben:(19 Nov 2017, 03:44)

Ich laufe sogar durch die Traube wenn die nicht seitlich Platz machen, ich weiß einfach wie ich mich da verhalten muss, selbstbewusst auftreten, das ist meine Stadt, mein Gehweg.
Die Straßenseite zu wechseln, damit würde mein Ego nicht klar kommen.


Bist halt selber ein kleiner Macho. Meine gebrechliche Mutter hat Angst vor diesen Männergruppen, wie so viele andere Feiglinge.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » So 19. Nov 2017, 10:47

JFK hat geschrieben:(19 Nov 2017, 03:44)

Ich laufe sogar durch die Traube wenn die nicht seitlich Platz machen, ich weiß einfach wie ich mich da verhalten muss, selbstbewusst auftreten, das ist meine Stadt, mein Gehweg.
Die Straßenseite zu wechseln, damit würde mein Ego nicht klar kommen.


Jupp, absolute Zustimmung. Würde mir im Traum nicht einfallen, den Bürgersteig zu verlassen, damit eine Gruppe eierschaukelnd nebeneinander gehen kann. Aber sowas hat wohl weniger mit einer Religion zu tun als mit Gruppendynamik unter jungen Männern, die noch nicht trocken hinter den Ohren sind.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » So 19. Nov 2017, 10:50

Julian hat geschrieben:(19 Nov 2017, 10:32)

Bist halt selber ein kleiner Macho. Meine gebrechliche Mutter hat Angst vor diesen Männergruppen, wie so viele andere Feiglinge.


Weißt du was, mich anrempeln zu lassen würde mir besser gefallen, als zu kuschen und Platz zu machen.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » So 19. Nov 2017, 10:54

Billie Holiday hat geschrieben:(19 Nov 2017, 10:50)

Weißt du was, mich anrempeln zu lassen würde mir besser gefallen, als zu kuschen und Platz zu machen.


Sonntags um 11 ist das eine Option, wenn man selbst körperlich gesund und kräftig ist. Nachts um 1 Uhr ist es meiner Meinung nach keine Option, vor allem, wenn die Gruppe um einen Geldautomaten herum steht. Siehe den verlinkten Bericht von Don Alphonso weiter oben.

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