Grundsatzdiskussion Islam

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Provokateur » Di 4. Apr 2017, 11:27

Antonius hat geschrieben:(04 Apr 2017, 12:21)

Sicherlich.
Ein politischer Agitator wie dieser B.Falk, kann nicht Art.4 GG für sich reklamieren.


Der Typ ist saugefährlich. Aus jungen Menschen, die sich provokativ-islamistisch gebärden und so mit dem Gesetz in Konflikt kommen, können normale, steuerzahlende Bürger werden, die Jugendlichen mit ähnlichen Ansichten sagen können: "Ich war auch mal wie du. Aber denk doch mal nach..."
Das ist eine Phase. Das geht vorbei.

Er steigt in dieser rebellischen Phase ein und macht die zu steinharten Islamisten. Man müsste ihm gerichtlich eigentlich die Kontaktaufnahme zu Gefangenen und deren Angehörigen verbieten.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

Echte Patrioten wählen NICHT die AfD.
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Adam Smith
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Di 4. Apr 2017, 17:17

Der Vorfall in der Berliner Shisha-Bar wirkt angesichts des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 mit zwölf Toten vergleichsweise unbedeutend. Aber genau dieses kriminelle Verhalten von Anis Amri, seine Umtriebe im Drogenmilieu, sollen maßgeblich zu einer fatalen Fehleinschätzung geführt haben. So zumindest die offizielle Darstellung.

Demnach war das Fazit der Überwachungsmaßnahmen durch die Berliner Polizei im Sommer 2016: Anis Amri war ein Kleinkrimineller, ein Dealer, kein gefährlicher, religiöser Fanatiker. Morgens habe er nicht mehr gebetet, außerdem kaum noch die Moschee besucht und nicht gefastet. Stattdessen dealte er mit Drogen, konsumierte sogar selbst Kokain und Ecstasy.


https://www.welt.de/politik/deutschland ... t-war.html

Der Fall Amri, der Opiumanbau der Taliban und die Situation in Somalia beweisen, dass alle Drogen bis auf Alkohol im Islam erlaubt sind. Denn wenn Allah gewollt hätte, dass alle Drogen verboten gehören, dann hätte er dieses ja auch so gesagt. In seiner unendlichen Weisheit. Man sollte in Bezug auf eine Religion nicht mitdenken, sondern sich an genau das halten was auch verkündet worden ist.

4100 Tonnen afghanisches Opium – das ist nicht nur ein globales Gesundheits- und Kriminalitätsproblem. Es ist Zündstoff für den Krieg. Denn unter den größten Profiteuren des milliardenschweren Geschäfts sind die islamistischen Taliban.


Auf nur 12 Seiten ist in dürren Zahlen und einigen Grafiken das wohl größte Versagen aller Beteiligten in Afghanistan seit 2002 verewigt. Am Sonntag hat das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) seinen „Opium-Überblick 2016“ veröffentlicht.

Das Faktum: Nach Milliarden der Anti-Drogen-Kampagnen hat Afghanistan wieder eine fette Opiumernte hervorgebracht. Die Botschaft: Das Land wird zum Narko-Staat, die radikalislamischen Taliban werden zu schwerreichen Drogen-Fürsten, die weltgrößte Opiumindustrie wächst weiter – ungehindert.


http://www.focus.de/politik/ausland/nar ... 05556.html

Aus dem Grund ist auch Schweinefleisch verboten, aber der Verzehr von allen anderen Säugetieren (bis auf den Menschen) erlaubt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon aleph » Di 4. Apr 2017, 18:05

Wenn du in den muslimischen staaten malaysia, indonesien oder brunei bist, solltest du dir gut überlegen, ob der islam drogen erlaubt.
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Di 4. Apr 2017, 18:45

aleph hat geschrieben:(04 Apr 2017, 19:05)

Wenn du in den muslimischen staaten malaysia, indonesien oder brunei bist, solltest du dir gut überlegen, ob der islam drogen erlaubt.


Die iranischen "Gelehrten" sehen das auch anders. Wirst du dort mit Drogen erwischt, dann bleibt dir sehr schnell die Luft weg.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » Di 4. Apr 2017, 18:51

aleph hat geschrieben:(04 Apr 2017, 19:05)

Wenn du in den muslimischen staaten malaysia, indonesien oder brunei bist, solltest du dir gut überlegen, ob der islam drogen erlaubt.

Die Taliban sehen das anders. Drogen (bis auf Alkohol) sind demnach gemäss Islam erlaubt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ger9374 » Mi 5. Apr 2017, 20:46

Ist eine Diskussion über den Islam nicht eine über
die Religionen an sich.

Lügen und Wahrheiten vermischt so das der Zweifel oder gar Vorwurf am übersinnlichen
gar nicht zu groß werden dürften.

Messiasse die eine alte Religiöse Sichtweise als SÜNDE anprangern. Erlöser die eine einfache Alternative oder die Hölle prophezeien.

Wunder die nur von gar Göttlicher Inspiration kommen kann.


Was den Islam ausser seiner relativen jungen Existenz auszeichnet, seine radikalen Auslegungen . Dadurch das die meisten Islamischen Gesellschaften strenge Männer Gesellschaften sind findet wenig Veränderung statt. Geistige Wissenschaft ist fast nur Religiös.
Mittelalterliche Rechtssprechung zeigt die unflexible Gesellschaftsordnung. Die fortschrittlichen Gesellschaften mit Islamischer Prägung trennen Religion und Staat.
Die anderen stagnieren .
Schon das Osmanische Reich zeigte wie ein Weltreich mit an einer Mittelalterlichen Gesellschaft , geprägt durch den Islam
zerfallen kann.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 5. Apr 2017, 22:07

Ger9374 hat geschrieben:(05 Apr 2017, 21:46)

Ist eine Diskussion über den Islam nicht eine über
die Religionen an sich.

Lügen und Wahrheiten vermischt so das der Zweifel oder gar Vorwurf am übersinnlichen
gar nicht zu groß werden dürften.

Messiasse die eine alte Religiöse Sichtweise als SÜNDE anprangern. Erlöser die eine einfache Alternative oder die Hölle prophezeien.

Wunder die nur von gar Göttlicher Inspiration kommen kann.


Was den Islam ausser seiner relativen jungen Existenz auszeichnet, seine radikalen Auslegungen . Dadurch das die meisten Islamischen Gesellschaften strenge Männer Gesellschaften sind findet wenig Veränderung statt. Geistige Wissenschaft ist fast nur Religiös.
Mittelalterliche Rechtssprechung zeigt die unflexible Gesellschaftsordnung. Die fortschrittlichen Gesellschaften mit Islamischer Prägung trennen Religion und Staat.
Die anderen stagnieren .
Schon das Osmanische Reich zeigte wie ein Weltreich mit an einer Mittelalterlichen Gesellschaft , geprägt durch den Islam
zerfallen kann.


Eine ganz praktische Religion - für dünn besiedelte Wüstengebiete - leicht auswendig zu lernen - inklusive Recht/Steuern/...und "Benimmregeln"....

Wichtige Stellen extra hervorgehoben....ohne Bilder - die das Vervielfältigen erschweren würden.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Progressiver » Mi 5. Apr 2017, 22:52

Der Islam in seiner allerjüngsten Auslegung der Islamisten mag zwar radikal sein. Einen Alleinstellungsanspruch hat er aber schon lange nicht mehr. Wer in den letzten Wochen und Monaten das Geschehen im Fernsehen und in den sonstigen Medien beobachtet hat, wird auch folgendes feststellen: Auch die europäischen Rechtspopulisten sowie die Reaktionäre in Russland wollen, dass die Religion wieder eine größere Rolle spielt. Auch diese wollen eine streng hierarchische Männergesellschaft. Und außer den Orbans, Putins und Kaszinskis gibt es jetzt auch im Weißen Haus einen Präsidenten, dessen Berater Stephen Bannon Meinungen hat wie diese:

Die Rückkehr zu traditioneller abendländischer Religiosität solle den Kapitalismus zähmen und den radikalen Islam besiegen.[35] In dieser Rede bezog sich Bannon auf den italienischen Philosophen Julius Evola[48] sowie auf den russischen Philosophen Alexander Geljewitsch Dugin[49]: Der Westen stehe „am Beginn eines sehr brutalen und blutigen Konflikts“ gegen den „dschihadistisch-islamischen Faschismus“; es sei eine sehr „aggressive Haltung“ gegen den radikalen Islam und zur Verteidigung der jüdisch-christlichen Kultur notwendig und an der Zeit, für den eigenen Glauben und „für unsere Überzeugungen und gegen die beginnende neue Barbarei zu kämpfen“.[


https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_B ... ervatismus

Wie diese ungebildeten und unkultivierten barbarischen Kriegstreiber -egal, ob es sich um fanatische Christen oder Muslime handelt- es sich mit dem Faktum auseinandersetzen, dass es weder wissenschaftliche Beweise für die Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes gibt noch irgendwelche anderen Indizien, bleibt unbeantwortet. Oh ja, die Offene Gesellschaft und die Demokratie sind wirklich in Gefahr durch einen Islam, der eine kollektivistische und Untertanenideologie predigt und eine Macho-Kultur pflegt. Wenn ich mir aber die Putin-Jugend, die Trump-Anhänger oder die wiederauferstandenen Dämonen vom Stil einer Le Pen, Orban, Frauke Petry ansehe, dann sehe ich vor allem die Gefahr, dass hier quasi die Pest durch die Cholera ersetzt werden soll.

Wenn eine humane und menschenwürdige Gesellschaft aufgebaut werden soll, dann geht dies nur unter folgender Voraussetzung: Die Gesellschaft muss eine säkulare sein. Und die Würde des Einzelnen muss definitiv über den Religionen und ihren schrägen Gesetzen stehen. Wenn man dagegen das Christentum wiederbeleben will, nur um die Untertanenreligion Islam zu bekämpfen, dann befördert man den Untergang ebenjener westlichen Länder, die man mit dieser Aktion zu schützen vermeint.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zunder » Do 6. Apr 2017, 00:56

Die säkulare Gesellschaft muß nicht aufgebaut werden, sie muß verteidigt werden.
Mit den faschistoiden AfD-Sympathisanten ist das genauso wenig zu schaffen wie mit​ den Dhimmigemütern.
Immerhin hat Erdogan erreicht, daß einigen die Augen wenigstens einen Spalt weit aufgegangen sind.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ger9374 » Do 6. Apr 2017, 02:25

[quote="Zunder"](06 Apr 2017, 01:56)

Die säkulare Gesellschaft muß nicht aufgebaut werden, sie muß verteidigt werden.
Mit den faschistoiden AfD-Sympathisanten ist das genauso wenig zu schaffen wie mit​ den Dhimmigemütern.
Immerhin hat Erdogan erreicht, daß einigen die Augen wenigstens einen Spalt weit aufgegangen sind.[/quote



Die friedlichen Religionen werden sogar durch unsere FDGO geschützt.Wer aber dieses nicht
Aktzeptiert und seine Religion über unseren
Staat einordnen will verwirkt aus meiner Sicht
Auch den Schutz unserer Demokratie.
Aggressive Agitation auch in Gotteshäusern
Greift auch den Staat selbst an. Egal welche
Eiferer es sein mögen , sie verführen und hetzen
Gegen unsere Werte und die FDGO. Das ist völlig
Inaktzebtabel und muss bekämpft werden.Mit allem was der Rechtsstaat hergibt!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Do 6. Apr 2017, 11:36

Zunder hat geschrieben:(06 Apr 2017, 01:56)

Die säkulare Gesellschaft muß nicht aufgebaut werden, sie muß verteidigt werden.
Mit den faschistoiden AfD-Sympathisanten ist das genauso wenig zu schaffen wie mit​ den Dhimmigemütern.
Immerhin hat Erdogan erreicht, daß einigen die Augen wenigstens einen Spalt weit aufgegangen sind.


Ich halte es für möglich, dass es Erdogans Ziel ist, die Türkei nach und nach in einen islamischen Staat zu verwandeln. Tritt das ein, dann wird wohl so manches krampfhaft geschlossenes Augenlied nach oben schnellen und mehr als erstaunte Glupschaugen freigeben.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Progressiver » Do 6. Apr 2017, 16:52

Dass die Religionen durch das Grundgesetz geschützt sind, bezieht sich auf das Grundgesetz Artikel 4. Dort steht:

Artikel 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.




https://www.bundestag.de/parlament/aufg ... _01/245122

Mit der ungestörten Religionsausübung sind aber vor allem die Gottesdienste bzw. sonstige religiösen Feiern gemeint. Dieser Artikel bedeutet aber meiner Ansicht auch, dass die Gewissensfreiheit geschützt sind. Wie aber soll man damit umgehen, dass der Islam Abtrünnigen, die zu Atheisten werden und die Umma verlassen, mit dem Tode droht? Wobei die christlichen Kirchen da ja auch kaum besser sind, da "kein Heil außerhalb der Kirche" zu finden sei. Oder anders ausgedrückt: Auch sie drohen den gehirngewaschenen Gläubigen beim Abfall vom Glauben zumindest mit "ewiger Verdammnis" . Dies stellt dann ebenfalls eine Einschüchterung der eigenen Gläubigen dar.

Der Unterschied zum Islam ist aber: Die christlichen Kirchen sind in Deutschland quasi eine vom Staat bezahlte Behörde ohne Furor und Reißzähne. Und die Deutschen sind ja nicht dumm. Wer kann und will, tritt aus diesen Vereinen aus.

Und noch etwas steht im Grundgesetz:

Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.


Artikel 3 steht über Artikel 4. Beim Islam ist es natürlich viel signifikanter. Aber die Religionen predigen allesamt mehr oder weniger Herrenmenschenideologien, die alle Ungläubigen zu verstandeslosen Tieren degradieren wollen. Und auch die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein Thema. Natürlich muss auch die katholische Kirche angehalten werden, Priesterinnen und weibliche Bischöfe zuzulassen, da sie in diesem Punkt gegen das Grundgesetz verstößt. Aber der Islam hat in noch viel schlimmeren Maße eine Haltung, dass die Frau dem Manne untertan zu sein habe.

Alles in allem fördern Religionen generell den Hang zur Untertanenkultur. Was wir aber brauchen, sind kritische und mündige Bürger, die die Demokratie mit Herzblut verteidigen wollen! Ob das Christentum da in unsere freiheitliche Gesellschaft reinpasst, wird sicher in anderen Threads diskutiert werden können. Die Menschen verlassen die Kirchen aber zu Hunderttausenden. Die AfD-Variante erachte ich mit ihrer kollektivistischen völkischen Ideologie als keine Alternative. Was den Islam betrifft, so bezweifele ich, dass er seine Anhänger zu aufrechten Demokraten und mündigen, kritischen Bürgern erziehen kann. Diese Untertanenreligion sollte folglich in unserer Gesellschaft, in der das Individuum das wichtigste ist, nicht uneingeschränkt ihre kollektivistische Ideologie verbreiten dürfen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Dark Angel » Di 11. Apr 2017, 10:09

Ich habe mich bisher aus der Islamdisskussion heraus gehalten - teilweise, weil Islamkritik nicht der political Correctness entspricht, man sehr schnell als rassistisch, räächts und vor allem islamophob abgestempelt wird.
Gestern stieß ich auf MSN auf das folgende Interview mit einer Politologin, die selbst Muslimin ist und die übt sehr harsche Kritk am Islam selbst, aber auch an unserer Toleranz dieser Religion gegenüber. Für ihre Kritik am Islam wird sie angefeindet, erhält Drohungen, bis hin zu Morddrohungen. Bezeichnenderweise wird sie jedoch von Genderfeministinnen attakiert, die ihr Bildung absprechen, sie als traumatisiert bezeichnen u.ä.
Wäre ich Deutsche, würde man mich eine Nazi-Schlampe und eine Rassistin nennen, dieser Vorwurf kommt ja immer. Dass ich Muslima bin, macht es schwieriger und daher schlimmer. Dass ich als Frau Kritik äußere, ist das Allerschlimmste. Und so nennt man mich halt einfach gestört und traumatisiert. Aber man fürchtet mich auch mehr, weil ich sehr genau weiß, wovon ich rede. Meine Gegner vermeiden es wenn immer möglich, mir in einer Talkshow gegenüberzusitzen.
Was haben Sie gegen Feministinnen? Sie waren doch einst Mitglied bei Femen.
Ich habe nur etwas gegen einen ganz bestimmten Schlag von Feministinnen. Und zwar gegen jene, die von Frauensolidarität reden, diese aber nicht leben. Die meinen, das einzige Übel sei der westliche weiße Mann, und diesen dürfe man ungehindert kritisieren, während sie Kritik an Angehö­rigen einer fremden Kultur, die genauso frauenverachtend ist, automatisch als rassistisch bezeichnen.
Die Frauen sind die grössten Unterdrücker der Töchter. Deshalb wäre es so wichtig, bei der Integration auf die Frauen zu setzen, ihnen die Errungenschaften der westlichen Welt aufzuzeigen, denn in der muslimischen Welt sind sie für die Aufrechterhaltung der Familienehre zuständig, nicht die Männer. Die Söhne können Drogen verkaufen, gewalttätig sein, das ist alles kein Problem für die Mütter, denn dadurch nimmt die Familienehre keinen Schaden. Aber die Jungfräulichkeit der Tochter, die muss um jeden Preis erhalten werden. Wenn das nicht der Fall ist, hat die Mutter versagt, bringt Schande über die Familie.
Die muslimischen Mütter kommen bei Ihnen ohnehin schlecht weg: Sie schreiben von einem fatalen ­"Söhnchenkult".
Weil die Jungs zu Prinzen erzogen werden. Sie werden verhätschelt, verwöhnt, bedient und damit letztlich zu Versagern erzogen. Sie scheitern, weil der Westen eine Leistungsgesellschaft ist, ihnen aber zu Hause etwas ganz anderes beigebracht wird. Sie kennen es nicht, dass etwas von ihnen verlangt wird, dass sie sich anstrengen müssen. Und so scheitern sie. Schuld sind dann alle anderen: die Lehrerin, diese ungläubige Schlampe, die dem Sohn nichts zu sagen hat, oder überhaupt die Westler, die alle Rassisten sind und den Muslimen keine Chance geben.
Das Kopftuch steht für Geschlechterapartheid. Wo immer der politische Islam Einzug hält, hält die Verhüllung der Frauen Einzug. Das Kopftuch diente ursprünglich dazu, ehrbare Frauen von Sklavinnen unterscheiden zu können, die man benutzen durfte. Benutzen, ja, so heisst das. Auf diesem Gedanken basiert das Kopftuch, und es gilt immer noch: Man unterscheidet damit sittliche von unsittlichen Frauen. Deshalb gelten westliche Frauen als Schlampen, die man anfassen darf
Keine andere Religion bringt so viele Mörder hervor wie der Islam. Da kann man doch nicht einfach sagen, das habe nichts miteinander zu tun. Natürlich hat es das. Da muss man auch keine Entschuldigungen suchen oder sich herausreden. Muslime sehen sich lieber als Opfer, anstatt selbstkritisch zu sein.


Ich denke zu eine Grundsatzdiskussion über den Islam, gehört auch, dass darüber diskutiert wird, worin das Wertesystem des Islam unserem westlichen Wertesystem antagonistisch gegenüber steht.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Liegestuhl » Di 11. Apr 2017, 10:16

Anschaubefehl:


Europas Muslime (1/2)

Auf Reisen mit Nazan Gökdemir und Hamed Abdel-Samad

http://www.arte.tv/guide/de/068423-001- ... uslime-1-2

Heute Abend 20.15 Uhr

Europas Muslime (2/2)

Auf Reisen mit Nazan Gökdemir und Hamed Abdel-Samad

http://www.arte.tv/guide/de/068423-002- ... uslime-2-2

Heute Abend , 21.10 Uhr

Beide Teile kann man sich in der Mediathek anschauen.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Zunder » Do 13. Apr 2017, 00:43

Liegestuhl hat geschrieben:(11 Apr 2017, 11:16)

Anschaubefehl:


Europas Muslime (1/2)

Auf Reisen mit Nazan Gökdemir und Hamed Abdel-Samad

http://www.arte.tv/guide/de/068423-001- ... uslime-1-2

Heute Abend 20.15 Uhr

Europas Muslime (2/2)

Auf Reisen mit Nazan Gökdemir und Hamed Abdel-Samad

http://www.arte.tv/guide/de/068423-002- ... uslime-2-2

Heute Abend , 21.10 Uhr

Beide Teile kann man sich in der Mediathek anschauen.

"Bald ist hier auch Frankreich!"

Dieser "friedliche" Muslim braucht nur die Reizfigur Abdel-Samad zu sehen und schon fällt die Maske.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Do 13. Apr 2017, 06:42

Ich halt's mit Leo Lukas:

https://madrasaoftime.wordpress.com/201 ... leo-lukas/

Für die Neureichen aus dem Altreich gibt es sogar eine Übersetzung.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Bleibtreu » Fr 14. Apr 2017, 09:04

Den 2Teiler Europas Muslime gibt es jetzt auch auf Youtube - wirklich sehenswert



Zunder hat geschrieben:(13 Apr 2017, 01:43)
"Bald ist hier auch Frankreich!"
Dieser "friedliche" Muslim braucht nur die Reizfigur Abdel-Samad zu sehen und schon fällt die Maske.

Die Sprecherin der Moschee, Pina, war ueber den UberraschungsGast nicht gerade begeistert. Ihr GesichtsAusdruck sprach Baende! :cool:
Und sie meinte noch zu Samad, er braeuchte keine Leibwaechter, alles Bestens - Bamm, kam der Bekloppte mit seinen Drohungen. Die Journalistin war schockiert. Es ist eben ein Unterschied, nur von Radikalen zu hoeren, als seien sie Alien von einem fremden Planeten oder die Irren hautnah zu erleben. Ein Glueck ist es nicht schlimmer gekommen.

Am Besten hat mir dieser Satz des ehemaligen Grossmufti gefallen: Die Leute, die sich seinen [Abdel-Samads] Tod wuenschen, geben ihm eigentlich recht. [...] Deine Arbeit ist wichtig. [Teil 2, ab 37:00]
• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Fr 14. Apr 2017, 09:25

Und hier die Auswirkungen des Islam auf Gesellschaften:

http://666kb.com/i/dic3h628rjluz950z.jpg
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Bleibtreu » Fr 14. Apr 2017, 09:57

• This right is the natural right of the Jewish people to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State [Ben-Gurion]

https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Sozialdemokrat » Fr 14. Apr 2017, 10:20

Unionsfraktionschef Kauder hat zu Ostern, auch angesichts der Entwicklung in der Türkei, von den Muslimen weltweit mehr religiöse Toleranz gefordert.
Diese Botschaft dieses weisen Menschen wird bestimmt Gehör bei intoleranten Muslimen finden.
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.

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