Grundsatzdiskussion Islam

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relativ
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 30. Mär 2017, 09:46

Keoma hat geschrieben:(30 Mar 2017, 10:31)

1. Relativiert wird dauernd, müsstest du wissen.
2.Da dies jetzt geklärt ist, wozu die Frage?
Gehört ja zur Grundsatzdiskussion Islam.

Ne gehört so vielmehr zum Islambashing, wenn dies für dich mit zur Grundsatzdiskussion gehört , OK, hast eben ein anderes Verständnis was Diskussion ist.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Do 30. Mär 2017, 09:56

Haben wir vermutlich.
Ich vermeide meist die persönliche Ebene.
Aber es ist schon interessant, wer sich sofort wichtig macht und wie.
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Antonius
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Do 30. Mär 2017, 11:44

relativ hat geschrieben:(30 Mar 2017, 10:46)

Ne gehört so vielmehr zum Islambashing, wenn dies für dich mit zur Grundsatzdiskussion gehört , OK, hast eben ein anderes Verständnis was Diskussion ist.
Aber, mein lieber "relativ", hast Du denn seine feine Ironie nicht erkannt? :?:
Es ging um einen Artikel, der in aller Deutlichkeit die mohammedanische Sklaverei zum Thema hatte.
Wie kann man angesichts dieses Tatbestandes einfach zur appeasement-Rhetorik übergehen?

Im übrigen, auch Ayaan Hirsi Ali berichtete aus ihrer Zeit als Kind (Schülerin) in Saudi-Arabien von der Verachtung, die sie dort wegen ihrer Hautfarbe erfahren hat.
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relativ
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 30. Mär 2017, 11:56

Antonius hat geschrieben:(30 Mar 2017, 12:44)

Aber, mein lieber "relativ", hast Du denn seine feine Ironie nicht erkannt? :?:
Es ging um einen Artikel, der in aller Deutlichkeit die mohammedanische Sklaverei zum Thema hatte.



Ja klar, feine Ironie :D , ne dafür war sie wohl zu offensichtlich. Ich kann ja auch nix dafür, das man die Intention der Islamhasser hier so einfach erkennen kann.
Wie kann man angesichts dieses Tatbestandes einfach zur appeasement-Rhetorik übergehen?
Indem man erklärt was man mit dieser Aussage aussagen möchte. Als Vergleich? Als Bewertung? Oder geschichtlichen Beitrag? Da nix dergleichen passiert ist, ausser der "feine Ironische" Hinweis des Isambashings, weiss ich automatisch wo der Hase bei euch hinlaufen möchte. ;)


Im übrigen, auch Ayaan Hirsi Ali berichtete aus ihrer Zeit als Kind (Schülerin) in Saudi-Arabien von der Verachtung, die sie dort wegen ihrer Hautfarbe erfahren hat.
Ja und was willst du uns damit jetzt sagen? Erzähle mal, was deine Quientessenz aus diesen Erfahrungen ist? Bzw. Woher meinst du kommt solche Verachtung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Do 30. Mär 2017, 12:08

relativ hat geschrieben:(30 Mar 2017, 12:56)

Ja klar, feine Ironie :D , ne dafür war sie wohl zu offensichtlich. Ich kann ja auch nix dafür, das man die Intention der Islamhasser hier so einfach erkennen kann.
Indem man erklärt was man mit dieser Aussage aussagen möchte. Als Vergleich? Als Bewertung? Oder geschichtlichen Beitrag? Da nix dergleichen passiert ist, ausser der "feine Ironische" Hinweis des Isambashings, weiss ich automatisch wo der Hase bei euch hinlaufen möchte. ;)


Ja und was willst du uns damit jetzt sagen? Erzähle mal, was deine Quientessenz aus diesen Erfahrungen ist? Bzw. Woher meinst du kommt solche Verachtung.


Ich würde den Link halt einfach anklicken, führt schon nicht zu PI.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 30. Mär 2017, 12:16

Keoma hat geschrieben:(30 Mar 2017, 13:08)

Ich würde den Link halt einfach anklicken, führt schon nicht zu PI.

Ich kenne den Artikel, der beantwortet aber nicht meine Fragen an dich. Evt. kommt ja noch was von dir, weil die Hoffung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 30. Mär 2017, 13:02

@ Antonius & @ all

Schopenhauer, Arthur hat geschrieben:in Kapitel 17-Ueber das metaphysische Bedürfniß des Menschen - Ueber den praktischen Gebrauch der Vernunft

Niemals hingegen hat es an Leuten gefehlt, welche auf jenes metaphysische Bedürfniß des Menschen ihren Unterhalt zu gründen und dasselbe möglichst auszubeuten bemüht waren; daher es unter allen Völkern Monopolisten und Generalpächter desselben giebt: die Priester.

Ihr Gewerbe mußte ihnen jedoch überall dadurch gesichert werden, daß sie das Recht erhielten, ihre metaphysischen Dogmen den Menschen sehr früh beizubringen, ehe noch die Urtheilskraft aus ihrem Morgenschlummer erwacht ist, also in der ersten Kindheit: denn da haftet jedes wohl eingeprägte Dogma, sei es auch noch so unsinnig, auf immer. Hätten sie zu warten, bis die Urtheilskraft reif ist; so würden ihre Privilegien nicht bestehn können.
:thumbup:

Weiter - eigentlich davor schrieb Schopenhauer (mir gefällt diese Reihenfolge besser, weil so die Gemeinsamkeiten jeglichen angeblichen "metaphysische Bedürfniß" auch alle Religionen mit einschließen, sog. "Islam-Bashing" vermittelt den falschen Eindruck, nur diese Religion sei unter Kritik..

Tempel und Kirchen, Pagoden und Moscheen, in allen Landen, aus allen Zeiten, in Pracht und Größe, zeugen vom metaphysischen Bedürfniß des Menschen, welches, stark und unvertilgbar, dem physischen auf dem Fuße folgt.

Freilich könnte wer satirisch gelaunt ist hinzufügen, daß dasselbe ein bescheidener Bursche sei, der mit geringer Kost vorlieb nehme.

An plumpen Fabeln und abgeschmackten Mährchen läßt er sich bisweilen genügen: wenn nur früh genug eingeprägt, sind sie ihm hinlängliche Auslegungen seines Daseyns und Stützen seiner Moralität.

Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern.

Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Uebersetzungen verloren gehn; aber ich habe keinen einzigen werthvollen Gedanken darin entdecken können.
Arthur Schopenhauer hat geschrieben:„Neminem laede; imo omnes, quantum potes, juva.“ - „Verletze niemanden, vielmehr hilf allen, soweit du kannst.“
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Fr 31. Mär 2017, 10:22

immernoch_ratlos hat geschrieben:(30 Mar 2017, 14:02)

@ Antonius & @ all
(...)
:thumbup:
(...)
Weiter - eigentlich davor schrieb Schopenhauer (mir gefällt diese Reihenfolge besser, weil so die Gemeinsamkeiten jeglichen angeblichen "metaphysische Bedürfniß" auch alle Religionen mit einschließen, sog. "Islam-Bashing" vermittelt den falschen Eindruck, nur diese Religion sei unter Kritik..

Danke, "i_r", daß Du Schopenhauer erwähnt und zitiert hast.

Vorab das Folgende:
Ich selbst bin seit einigen Jahrzehnten Mitglied der Schopenhauer-Gesellschaft e.V. und habe an vielen ihrer Veranstaltungen teilgenommen.
Also, ich darf sagen, daß ich mich einigermaßen mit Schopenhauers Philosophie auskenne.

Schopenhauer war ein großer Denker und stand dem "metaphysischen Bedürfniß" skeptisch gegenüber.
Dennoch hat er sich ausgiebig mit dem Thema befaßt.
Die "Veden der Upanishaden" hat er ausgiebig studiert und ihnen große Bedeutung beigemessen.

Wir hatten dieses Thema bereits in diesem Strang, siehe: viewtopic.php?p=3145235#p3145235
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 1. Apr 2017, 21:50

Ganz interessant.

Dabei ist es eigentlich längst Teil des gesunden Menschenverstands, Äußerungen extremer Religiosität als Ausdruck psychischer Krankheit zu sehen. Lustfeindliche Protestanten, homophobe Katholiken und ich-schwache Buddhisten erkennen wir sofort als Therapiefälle. Man mag Freud nicht zustimmen, dass "Religion eine universelle Zwangsneurose" ist, seine Kritik prägt unsere Alltagseinschätzung dennoch.

Außer eben bei Islamisten und strengen, jedoch nicht gewalttätigen Muslimen. Auch den Verfechtern unterlassener Handschläge und obligatorischer Verschleierung erweisen wir die zweifelhafte, im Grunde rassistische Gunst, sie von psychoanalytischer Kritik auszunehmen.


Radikalisierung als Krankheit

Ist Islamismus heilbar?

Seit Sigmund Freud wird extreme Religiosität als eine Form von Geisteskrankheit gesehen. Nur den Islam schließen wir aus dieser Sichtweise aus. Dabei gehören Islamisten doch meistens auf die Couch, oder?

http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 39607.html
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Platon » Sa 1. Apr 2017, 21:55

Ist halt die Frage was wirklich Radikal ist. Was in Deutschland radikal ist, mag in Saudi Arabien ganz normal sein. Sind in Saudi Arabien jetzt alle geistesgestört?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » So 2. Apr 2017, 04:28

Platon hat geschrieben:(01 Apr 2017, 22:55)

Ist halt die Frage was wirklich Radikal ist. Was in Deutschland radikal ist, mag in Saudi Arabien ganz normal sein. Sind in Saudi Arabien jetzt alle geistesgestört?


Hier mal der Chefideologe des IS.

In ihrem Kampf, den sie mit der Religion rechtfertigen, haben die Extremisten Hunderte von Gefangenen niedergemetzelt. Meist waren es syrische und arabische Soldaten, oft wurden ihre abgeschlagenen Köpfe an öffentlichen Plätzen zur Schau gestellt - alles mit Verweis auf den Koran.


http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 99144.html

Turkī al-Binʿalī äußerte sich ferner zu der Frage, welche Gruppen nach Ansicht des Islamischen Staats Muslime sind. So vertritt er als Takfirist etwa den extremen sunnitischen Standpunkt, dass Angehörige der schiitischen Glaubensrichtung der Alawiten als der Häresie (bidʿa) verfallene Ungläubige (kuffār) zu töten seien. Ihre Kinder allerdings, die noch keine Schamhaare haben, wären als Sklaven zu nehmen und zum Islam zu bekehren.[81] Turkī al-Binʿalī rechtfertigt auch die Versklavung jesidischer Frauen.[82]

Heute würden die Zwölfer-Schiiten zusammen mit den Alawiten und den Drusen einen Krieg gegen die Sunniten führen. Deshalb hätte Ibn Taimīya bereits richtig geurteilt, als er schrieb, dass diese drei Parteien schlimmer als Juden und Christen seien – jene würden nur an einen Gott glauben und seien so zumindest noch dem Monotheismus zuzurechnen.[84]


https://de.wikipedia.org/wiki/Turki_al- ... r_Schiiten

Sein geistiger Ziehvater ist ein "liberaler" Muslim. Aber in der Diskussion setzen sich immer die Fanatiker durch. Denn wenn man den Unsinn setzt, dann gewinnt immer der Unsinn. Mann wird immer verlieren.

So ist dann das Ergebnis.

Dem nicht genug publizierte Turkī al-Binʿalī unter dem Pseudonym Abū Chazīma al-Madarī ein Schreiben, welches die Verbrennung des jordanischen Piloten Muʿādh al-Kasāsba rechtfertigt und worin er Abū Muhammad al-Maqdisī als vom Glauben gelöst beschreibt. Mit seinem Programm zum jordanischen Piloten Muʿādh Sāfī Yūsif al-Kasāsba hätte Abū Muhammad al-Maqdisī offenen Kufr (al-kufr al-bawāḥ) und sogar deutlichen Schirk (aš-širk aṣ-ṣarāḥ) begangen. Denn Abū Muhammad al-Maqdisī beschreibe jemanden als Muslim, der an der Kreuzfahrer-Allianz gegen die Muslime teilgenommen hätte und deshalb in Wahrheit ein Apostat sei.[70]


Wenn man den Unsinn akzeptiert, dann ist es halt so.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon King Kong 2006 » So 2. Apr 2017, 08:34

Platon hat geschrieben:(01 Apr 2017, 22:55)

Ist halt die Frage was wirklich Radikal ist. Was in Deutschland radikal ist, mag in Saudi Arabien ganz normal sein. Sind in Saudi Arabien jetzt alle geistesgestört?


Man könnte da u.a. ansetzen. Vor nicht allzu langer Zeit war einiges in Deutschland ob vor 60 Jahren oder 30 Jahren möglich. Auch vor noch 300 Jahren war es in Europa kein Problem so einiges zu machen. Oder bei bestimmten Paragrafen vor einigen Jahren. Ob man da flächendeckend von Geisteskrankheiten sprechen kann? Wodurch wurden sie geheilt? Und warum brechen sie periodisch immer wieder Millionenhaft auf? Gibt es chronische Grunderkrankungen in Gesellschaften, die getriggert werden können?

Um es nicht grundsätzlich zu kompliziert werden zu lassen wäre für mich ein Ansatzpunkt, warum - so die These im Artikel - man bei islamischen Radikalen und da fängt es lt. Artikel bei Händeschüttelverweigerern an, man da nicht behauptet, sie wären psychisch oder seelisch krank. Dasselbe, lt. Artikel, würde man ja auch bei Angehörigen anderer Religionen denken, die sich nicht "konform" der Verfassungsgesellschaft verhalten.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Boracay » So 2. Apr 2017, 10:54

Platon hat geschrieben:(01 Apr 2017, 22:55)

Ist halt die Frage was wirklich Radikal ist. Was in Deutschland radikal ist, mag in Saudi Arabien ganz normal sein. Sind in Saudi Arabien jetzt alle geistesgestört?


Wenn du Saudis in freier Wildbahn schon mal erlent hast, dann wirst du feststellen dass dir meisten schwer geistesgestört sind. Auch unter anderen Arabern gelten die Saudis als geisteskranke Tiere mit kaputter Sexualität und viel Gewaltbereitschaft.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » So 2. Apr 2017, 13:21

King Kong 2006 hat geschrieben:(02 Apr 2017, 09:34)

Man könnte da u.a. ansetzen. Vor nicht allzu langer Zeit war einiges in Deutschland ob vor 60 Jahren oder 30 Jahren möglich. Auch vor noch 300 Jahren war es in Europa kein Problem so einiges zu machen. Oder bei bestimmten Paragrafen vor einigen Jahren. Ob man da flächendeckend von Geisteskrankheiten sprechen kann? Wodurch wurden sie geheilt? Und warum brechen sie periodisch immer wieder Millionenhaft auf? Gibt es chronische Grunderkrankungen in Gesellschaften, die getriggert werden können?

Um es nicht grundsätzlich zu kompliziert werden zu lassen wäre für mich ein Ansatzpunkt, warum - so die These im Artikel - man bei islamischen Radikalen und da fängt es lt. Artikel bei Händeschüttelverweigerern an, man da nicht behauptet, sie wären psychisch oder seelisch krank. Dasselbe, lt. Artikel, würde man ja auch bei Angehörigen anderer Religionen denken, die sich nicht "konform" der Verfassungsgesellschaft verhalten.


Genau das geschieht ja auch. Man denke nur an die "Zeugen Jehovas"- wobei die noch gehen, sonstige Evangelikale, sind aber in Deutschland nicht so verbreitet bzw. nicht im Blick einer breiten Öffentlichkeit, oder Scientology.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Progressiver » So 2. Apr 2017, 15:54

Als psychisch krank -ich vermeide den Begriff "geistesgestört" bewusst- kann jemand nur gelten, wenn er selbst an seiner eigenen Erkrankung leidet. Solches ist zum Beispiel bei bipolaren Störungen/ Depression oder den Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis der Fall. Wenn dagegen ein Psychopath -Hitler, Andreas Breivik oder ein islamischer Attentäter- durchdreht, dann kann man das zwar auch als Wahnsinn bezeichnen. Diese genießen aber wahrscheinlich den Akt des Ermordens anderer Menschen. Im Übrigen gibt es unter psychisch Gesunden prozentual gesehen viel mehr Mörder als unter Kranken. Wenn man denen jetzt alle eine Geistesgestörtheit andichten würde, dann hieße das, man müsste ihnen die Schuldfähigkeit anzweifeln. Sehr viele Mörder und Kriminelle wissen aber sehr wohl, was sie da tun. Und dies machen sie auch nicht auf Befehl irgendwelcher Stimmen, die ihnen befehlen, andere zu schädigen, sondern weil sie sich rational oder emotional einen Vorteil verschaffen wollen.

Im Übrigen kannte ich mal einen Psychiater, der gleichzeitig Vergleichende Religionswissenschaften studiert hatte. Dieser war bzw. ist der Meinung, dass für jede Religion die Mitglieder anderer Religionen wie Leute erscheinen, die eine Art kollektive Psychose hätten. Der Fortschritt der heutigen westlichen Zivilisation besteht jedenfalls darin, dass man sich nicht gegenseitig zu missionieren sucht, um die andere Seite von dieser "Psychose" zu heilen. Und auch religiös motivierte Gewalt ist im heutigen Europa unter den meisten Einheimischen als Mittel tabu, um die Konkurrenz auszuschalten.

Ich selbst setze auf jeden Fall auf Vernunft, Aufklärung, Bildung und zivilisierte Verachtung. Wenn man die hier lebenden Muslime dann noch mit Jobs versorgt, dann haben sie keine Zeit, um auf dumme Gedanken zu kommen. Im Falle von Saudi-Arabien ist dagegen jede Hoffnung fehlinvestiert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schelm » Mo 3. Apr 2017, 02:22

http://www.tagesspiegel.de/politik/mosc ... 02090.html

Gesinnungsjournalismus ( Andrea Dernbach ) vs. investigativer Recherche ( Constantin Schreiber ).
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Provokateur » Mo 3. Apr 2017, 09:04

Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon King Kong 2006 » Mo 3. Apr 2017, 15:58

Provokateur hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:04)

DITIB-Imame machen icht bei der Sicherheitsüberprüfung mit und dürfen deswegen nicht mehr in Gefängnisse das freitagsgebet abhalten.

Hm...wenn alle Seelsorger sicherheitsüberprüft werden, hat ja auch Bernhard Falk schlechte Karten.


Immer interessant solche Leute. Es gibt eigentlich keine Kategorien wie Links, Rechts usw. Sondern vielmehr gemäßigt, liberal (nicht im politischen Sinne) oder konservativ bis hin zu radikal. Falk war vor sein Muslimsein radikal. Er wird immer radikal sein. Egal welche politische Farbe oder Religion. Genauso Horst Mahler. Von linksradikal zu rechtsradikal. Die Konstante ist die Radikalität. Wäre er Christ, wäre es ein Fundamentalist, wäre es Muslim, wäre er auch ein Fundamentalist.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ger9374 » Mo 3. Apr 2017, 22:49

King Kong 2006 hat geschrieben:(03 Apr 2017, 16:58)

Immer interessant solche Leute. Es gibt eigentlich keine Kategorien wie Links, Rechts usw. Sondern vielmehr gemäßigt, liberal (nicht im politischen Sinne) oder konservativ bis hin zu radikal. Falk war vor sein Muslimsein radikal. Er wird immer radikal sein. Egal welche politische Farbe oder Religion. Genauso Horst Mahler. Von linksradikal zu rechtsradikal. Die Konstante ist die Radikalität. Wäre er Christ, wäre es ein Fundamentalist, wäre es Muslim, wäre er auch ein Fundamentalist.



Als Prediger quasi Hass in die Seelen von Gläubigen säen. Egal welche Religion.
Fast so als wenn er am Eingang Bauanleitungen
für Molotowcocktails verteilt.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Di 4. Apr 2017, 11:21

Provokateur hat geschrieben:(03 Apr 2017, 10:04)

DITIB-Imame machen icht bei der Sicherheitsüberprüfung mit und dürfen deswegen nicht mehr in Gefängnisse das freitagsgebet abhalten.

Hm...wenn alle Seelsorger sicherheitsüberprüft werden, hat ja auch Bernhard Falk schlechte Karten.
Sicherlich.
Ein politischer Agitator wie dieser B.Falk, kann nicht Art.4 GG für sich reklamieren.
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