Grundsatzdiskussion Islam

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Billie Holiday
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » So 26. Mär 2017, 00:00

Adam Smith hat geschrieben:(25 Mar 2017, 23:56)

Du kannst jeden Beruf ergreifen den du gerne haben möchtest. Nur ist der Staat nicht verpflichtet deinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ein Beispiel wäre zum Beispiel, wenn du nur Bundespräsident werden möchtest aber keine Chance hast das zu werden.


Du kannst dich jedenfalls überall bewerben. Auch der Sumoringer als Primaballerina im Staatstheater. Es besteht jedoch keine Verpflichtung seitens des Arbeitgebers, jeden einzustellen, sondern er darf schon geeignete Mitarbeiter aussuchen.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Ebiker
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ebiker » So 26. Mär 2017, 00:01

Adam Smith hat geschrieben:(25 Mar 2017, 23:56)

Du kannst jeden Beruf ergreifen den du gerne haben möchtest. Nur ist der Staat nicht verpflichtet deinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ein Beispiel wäre zum Beispiel, wenn du nur Bundespräsident werden möchtest aber keine Chance hast das zu werden.


Doch ist er, steht in der Verfassung. Und obwohl Zwangsarbeit verboten ist werden immer noch tausende in 1€- Jobs gezwungen.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Adam Smith » So 26. Mär 2017, 00:06

Ebiker hat geschrieben:(26 Mar 2017, 00:01)

Doch ist er, steht in der Verfassung. Und obwohl Zwangsarbeit verboten ist werden immer noch tausende in 1€- Jobs gezwungen.


Das ist er nicht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 28. Mär 2017, 14:42

ähm zurück zum Thema ...

Quelle : Focus „Inside Islam“
Dienstag, 28.03.2017 - Der Journalist Constantin Schreiber gilt als Integrationsexperte: Er spricht fließend Arabisch und erhielt für die deutsch-arabische Sendung „Marhaba – Ankommen in Deutschland“ bei ntv den Grimme-Preis. Seit Januar arbeitet er für den NDR. Für sein neues Buch „Inside Islam“ besuchte Schreiber acht Monate lang Freitagspredigten in deutschen Moscheen. FOCUS Online veröffentlicht einen Auszug.
Nun denn, rein ins religiöse Leben :
....Ich blättere, während ich der eher belanglosen Predigt zuhöre, in einigen der ausliegenden Bücher. Die meisten sind auf Englisch verfasst, ein paar deutschsprachige Flyer liegen auch aus. Darunter eine schmale Broschüre, die von einer interreligiösen Begegnungsstätte handelt. Ich greife zu einem Buch mit dem Titel Verheißung Islam und fange an zu blättern.

"Ich erschrecke von Seite zu Seite mehr"

In dem Kapitel "Glaube und Politik" heißt es einleitend "Gott allein ist der Gesetzgeber".

Und weiter: "Die Gemeinschaft gründet nicht auf eine Erklärung der Menschenrechte."

Der Koran schließe das parlamentarische demokratische System aus, jede Repräsentation sei Betrug, die Nation eine "westliche Krankheit".

Weiter fragt der Autor: "Wäre es denn nicht Zeit, den Islam zu treffen?" Dann könne man "die wahren Probleme angehen: Glaube und Politik, Königreich Gottes und Verwandlung der Welt".

Nicht nur Nation, Gesellschaft und Gemeinschaft müssten neu gedacht werden, sondern auch die Revolution. "Die islamische Revolution ist in ihrem tiefen Streben radikal anders als die westlichen Revolutionen", da sie einen "Wechsel des Ziels der Gesellschaft selbst" beinhalte.

"Wir wollen einen großen Traum träumen: den Traum, dass die großen westlichen Nationen … Zentren zur massiven Verbreitung dessen errichten, was der Islam uns heute bringen kann."
Mir, der ich auch sonst keiner der zur Auswahl stehenden menschengemachten religiösen Mythen anhänge, sehe im in D zuständigen GG einen vernünftigen Kompromiss, menschliches Zusammenleben über sämtliche Weltanschauungen hinweg zu ermöglichen, die einzige Möglichkeit mit allen die das ebenso sehen zu kooperieren.

Der Islam, völlig inkompatibel zu Demokratie und verfasstem Rechtsstaat, lehne ich nicht nur ab, sondern Feinde der Demokratie welche das so unumwunden zugeben - ja fordern, sollten sofort ausgewiesen werden. Wir sollten eben nicht darauf vertrauen, das derartig Doktrin sich ausgerechnet hier wandelt. Ob und wann das eines fernen Tages der Fall sein könnte, muss mit der notwendigen geografischen Distanz abgewartet werden.

Wer nicht umhinkommt, zeitweise in sog. islamischen Ländern zu leben, wird wohl kaum versuchen dort seine Vorstellung wie jemand zu leben hat durchzusetzen. Doch genau diese soll von Menschen, die aus vielfältigen Gründen in Europa - in D leben auch einforderbar sein. Leider kann man in vielen Fällen wohl kaum von ehrlichen Willen zur Integration ausgehen, dazu ist der Islam in jeder Hinsicht und aus seinem Selbstverständnis heraus vollkommen unfähig. In sehr vielen Fällen wird wohl die Frage "integrierst du dich" oder "siedelst du hier nur" ? bei näherer und intensiver Betrachtung mit letzterem zu beantworten sein. Das "heilige Buch" gibt in vielen Bereichen eine klare Antwort wie die Welt verändert werden soll. Wer von mir "Unterwerfung" fordert, kann wohl kaum auf meine "Toleranz" hoffen. Der Islam und der "Islamismus" sind ein und das Selbe - nur allzu willige hiesige Gesundbeter sehen das anders. Die klare Aussage, in der Diaspora bei Bedarf zu lügen ist genauso verbrieft, wie die Tatsache, das es in dieser Religion eben nur "Gläubige" und Ungläubige gibt.

Wem diese Möglichkeit zu täuschen nach Bedarf nicht schon abschreckt, der hat das wahre Wesen dieser Religion nicht verstanden oder verdrängt die sich daraus ergebenden Schlüsse.
Sure 3:28, wo es heißt: "Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich fürchtet (illa an tattaqu minhum tuqat)." Eine Freundschaft mit Ungläubigen soll also dann entschuldigt sein, wenn Grund zur Furcht vor ihnen besteht.
Wen das noch nicht überzeugt, kann sich ja mal ansehen, wie Muslime mit anderen Muslimen umgehen....

Nein, wer eine Ideologie, mit den selben Forderungen hier installieren möchte, würde wohl kaum einfach "tolerant geduldet". Nur sog. Religionen können diese Ansprüche erheben.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schelm » Di 28. Mär 2017, 16:05

Man sollte dazu noch anmerken, Schreiber hat nach eigner Aussage bewusst die als salafistisch bekannten Moscheen nicht besucht, sondern nur völlig normale. Wenn ich das alles lese, dann fällt mir auch wieder die ZDF- Reportage " Ein Staat- zwei Welten ein ? ", die insbesondere den jugendlichen Nachwuchs unter die Lupe nimmt, mit ähnlich erschreckenden Ergebnissen.

Von Zeit zu Zeit finden solche sich heran tastenden Versuche von Bestandsaufnahmen statt, es wird kurz darüber berichtet, dann verschwindet das ohne Konsequenzen in der Versenkung, bis es wieder reaktiviert wird, vielleicht um das Sommerloch zu füllen oder sonstwas.

Bereits seit meinem Einstieg in die Forenwelt vor 11 Jahren diskutiere ich die Thematik, ob nun damals oder heute - es ist immer das gleiche : Es wird relativiert, als Ansprechender wird man argwöhnisch diskreditiert von den Blockwarten und man versucht zur Tagesordnung überzugehen. Es tut sich nichts. Weder damals, noch innerhalb dieser 11 Jahre, noch wird es das künftig. Es wird sich alles nur weiter ausweiten. :|
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ger9374 » Di 28. Mär 2017, 18:05

Die Art von Religionen mit Alleingeltungs Anspruch ist bekannt. Nur das sich der Islam
auch heute noch nicht so zu Reformen bereit
gezeigt hat wie es das Alter dieser Religion erhoffen lässt. Der Koran ist so seit er geschrieben
wurde. Ich hoffe das es so noch aktuell ist.
Der Anspruch des Koran auch das Staatswesen zu durchdringen , ist für Demokratien westlicher Prägung abschreckend.Bei uns gehört die Kirche zur Gesellschaft, im Islam ist er die Gemeinschaft!
Meine Hoffnung liegt auf der verschiedenartigen Interpretation des Koran. Neue Generationen von
Gelehrten des Koran müssen den Anspruch des Islam alls allumfassend korrigieren. Er lässt zu wenig Raum für Toleranz anders Gläubigen gegenüber. Die Toleranz die viele Andersgläubige
schon lange dem Islam zubilligen.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 28. Mär 2017, 23:03

Eine Religion lässt sich nicht "reformieren" - sie verliert lediglich die Macht ihre jeweiligen Mythen weiter durchzusetzen. Bei der christlich monotheistischen Religion ist es nach Millionen von Opfern und einen Zeitraum von annähernd tausend Jahren gelungen die Macht weitgehend wegzunehmen. :thumbup:

Der Islam - eine Neuauflage dieser monotheistischen Religion "neuer Wein in alten Schläuchen" hinkt zeitlich um ~vierhundert Jahre hinterher. Viel Spaß beim "die Macht wegnehmen". Menschen verfügen über die irre Fähigkeit, völlig widersprüchliche Dinge zu glauben, und daher schaffen es Abermillionen gläubiger Christen, Muslime und Juden spielend, gleichzeitig an ungefähr drei allmächtigen Gottgestalten und zusätzlich einen unabhängigen Teufel zu glauben.

Wichtigstes Kennzeichen aller monotheistischen ist es ihren jeweiligen Glauben über die ganze Welt zu verbreiten. So erhielten muslimischen Kalifen den Auftrag Allahs, die Lehre des Propheten Mohammed zu verbreiten, wenn möglich friedlich, wenn nötig mit dem Schwert.

Die heutigen selbsternannten Kalifen tendieren deutlich zu Kalaschnikow, Autobomben, Schlachtermesser u.ä. "Überzeugungsinstrumenten". Kein Wunder, wenn man und besonders frau die nicht in unmittelbarer Umgebung haben möchte.

Wie verrückt besonders die monotheistischen Religionen tatsächlich sind - mühsam hatte man den Polytheismus mit Feuer und Schwert "abgeschafft, kamen quasi durch die Hintertür "Ersatzgötter" - die christlichen Heiligen wie übereifrige Staubsaugervertreter wieder herein.

Bald hatte jeder christliche Kleinstaat seinen eigenen Schutzheiligen, der ihm durch alle Schwierigkeiten und Kriege zur Seite stand. England wurde vom Heiligen George unter die Fittiche genommen, Schottland vom Heiligen Andrew, Ungarn vom Heiligen Stefan und Deutschland von Erzengel Michael.

Jede Stadt und jedes Dorf, jeder Beruf und jede Krankheit hatte einen Heiligen.

Köln hatte die Heiligen Drei Könige, während der Heilige Markus Venedig behütete. Der Heilige Florian war der Patron der Schornsteinfeger und Feuerwehrleute, während der Heilige Matthäus den Steuereintreibern und Zollbeamten zur Hand ging. Bei Kopfschmerzen versprach die Heilige Aldegundis Linderung, während bei Zahnschmerzen die Heilige Apollonia die bessere Ansprechpartnerin war.

Muslime sprechen eher verschämt von "Freunden Gottes" ( awliyâ ) stattdessen gibt es 99 Namen für den obersten Chef. Oder eben "Mystiker".

Wäre Religion wirklich nur privat und eben kein nützliches Machtinstrument für ambitionierte Eroberer, könnte es jedem gleichgültig sein, welche seltsame religiöse Neigungen der Nachbar gerade frönt. :dead:

Leider ist der Islam weit davon entfernt Menschen so was wie Privatheit überhaupt zu erlauben. Die gewünschte "Reformation" des Islam ist nichts als eine naive Wunschvorstellung. Wen das näher interessiert, empfehle ich Hamed Abdel-Samad.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Mi 29. Mär 2017, 09:10

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Mar 2017, 00:03)
(...)
Leider ist der Islam weit davon entfernt Menschen so was wie Privatheit überhaupt zu erlauben. Die gewünschte "Reformation" des Islam ist nichts als eine naive Wunschvorstellung. Wen das näher interessiert, empfehle ich Hamed Abdel-Samad.
Nicht nur Hamed Abdel-Samad hat darüber berichtet.
Es war vor allem die bekannte Politologin und Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali, die sich des Themas angenommen hat(*).
Sie ist nicht ganz so pessimistisch.

Siehe die Diskussion in einem früheren Strang: viewtopic.php?f=21&t=53387

(*) Ayaan Hirsi Ali, Reformiert euch! Warum der Islam sich ändern muss, Knaus-Verlag, München, 2015.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Mi 29. Mär 2017, 13:31

Antonius hat geschrieben:(29 Mar 2017, 10:10)

(*) Ayaan Hirsi Ali, Reformiert euch! Warum der Islam sich ändern muss, Knaus-Verlag, München, 2015.

Wirst du eigentlich bezahlt für deine ständige Werbung?
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Mi 29. Mär 2017, 15:30

think twice hat geschrieben:(29 Mar 2017, 14:31)

Wirst du eigentlich bezahlt für deine ständige Werbung?
Nein, natürlich nicht; aber ich kann sagen, daß ich durch die Lektüre ihres Werkes viel gelernt habe.

Aus diesem Grunde empfehle ich das Werk von Ayaan Hiri Ali u.a. auch als Grundlektüre über den Mohammedanismus in den Schulen.
Ayaan Hiri Ali selbst war in den 90er Jahren, in denen sie in den Niederlanden lebte, erstaunt über den geringen Kenntnisstand dort über das Phänomen.

Welches ihrer Bücher hast Du gelesen? :?:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Mi 29. Mär 2017, 15:37

Antonius hat geschrieben:(29 Mar 2017, 16:30)

Welches ihrer Bücher hast Du gelesen? :?:

Keines. Ihre Meinung interessiert mich nicht die Bohne. Außerdem ist sie eine Freundin von Thilo Sarrazin, da weiß man schon, woher der Wind weht.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Mi 29. Mär 2017, 15:38

Antonius hat geschrieben:(29 Mar 2017, 16:30)

Nein, natürlich nicht; aber ich kann sagen, daß ich durch die Lektüre ihres Werkes viel gelernt habe.

Aus diesem Grunde empfehle ich das Werk von Ayaan Hiri Ali u.a. auch als Grundlektüre über den Mohammedanismus in den Schulen.
Ayaan Hiri Ali selbst war in den 90er Jahren, in denen sie in den Niederlanden lebte, erstaunt über den geringen Kenntnisstand dort über das Phänomen.

Welches ihrer Bücher hast Du gelesen? :?:



Mohammedanismus in den Schulen, was für ein schwachsinn :D Kein wunder dass niemand außerhalb des hirisismus dieses Phänomen kennt ;)
Zuletzt geändert von JFK am Mi 29. Mär 2017, 15:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Mi 29. Mär 2017, 15:41

think twice hat geschrieben:(29 Mar 2017, 16:37)

Keines. Ihre Meinung interessiert mich nicht die Bohne. Außerdem ist sie eine Freundin von Thilo Sarrazin, da weiß man schon, woher der Wind weht.


Der wind weht aus der "Neurechten" Industrie, Wunsch-Realität hat Aktuell hochkonjunktur.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Mi 29. Mär 2017, 15:42

immernoch_ratlos hat geschrieben:(29 Mar 2017, 00:03)
(...)
Wie verrückt besonders die monotheistischen Religionen tatsächlich sind - mühsam hatte man den Polytheismus mit Feuer und Schwert "abgeschafft, kamen quasi durch die Hintertür "Ersatzgötter" - die christlichen Heiligen wie übereifrige Staubsaugervertreter wieder herein.

Bald hatte jeder christliche Kleinstaat seinen eigenen Schutzheiligen, der ihm durch alle Schwierigkeiten und Kriege zur Seite stand. England wurde vom Heiligen George unter die Fittiche genommen, Schottland vom Heiligen Andrew, Ungarn vom Heiligen Stefan und Deutschland von Erzengel Michael.

Jede Stadt und jedes Dorf, jeder Beruf und jede Krankheit hatte einen Heiligen.

Köln hatte die Heiligen Drei Könige, während der Heilige Markus Venedig behütete. Der Heilige Florian war der Patron der Schornsteinfeger und Feuerwehrleute, während der Heilige Matthäus den Steuereintreibern und Zollbeamten zur Hand ging. Bei Kopfschmerzen versprach die Heilige Aldegundis Linderung, während bei Zahnschmerzen die Heilige Apollonia die bessere Ansprechpartnerin war....

Du hast Recht, es gibt diese Zeichen der Volksfrömmigkeit.
Ist das nicht sehr beruhigend, daß es dieses metaphysische Grundbedürfnis gibt? :?:
Zuletzt geändert von Antonius am Mi 29. Mär 2017, 15:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Antonius » Mi 29. Mär 2017, 15:45

think twice hat geschrieben:(29 Mar 2017, 16:37)
Keines. Ihre Meinung interessiert mich nicht die Bohne.
Aber mitreden willst Du offenbar schon (über etwas was Du gar nicht kennst) ? :?:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Mi 29. Mär 2017, 15:46

Antonius hat geschrieben:(29 Mar 2017, 16:45)

Aber mitreden willst Du offenbar schon (über etwas was Du gar nicht kennst) ? :?:

Ich will nicht mitreden. Ich hab dich nur gefragt, ob du für deine ständige Werbung bezahlt wirst.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Do 30. Mär 2017, 08:14

Unser tägliches Islam-Bashing gib uns heute, diesmal:
Die Rolle der Muslime bei der Versklavung der Afrikaner.

https://jungle.world/artikel/2017/12/de ... heute-fort

Sollte sich jemand dazu äußern wollen, bitte nicht mit "aber die anderen......." kommen.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 30. Mär 2017, 08:52

Keoma hat geschrieben:(30 Mar 2017, 09:14)

Unser tägliches Islam-Bashing gib uns heute, diesmal:
Die Rolle der Muslime bei der Versklavung der Afrikaner.

https://jungle.world/artikel/2017/12/de ... heute-fort

Sollte sich jemand dazu äußern wollen, bitte nicht mit "aber die anderen......." kommen.

Ich hätte da 2 Fragen an dich.
1. Hat hier jemand behauptet, daß der Islam nicht genauso Grausam seinen Glauben verbreitet hat und mit Ungläubigen brutal umgegangen ist?
2. Da dies jetzt geklärt ist, zur 2 Frage: Warum stellst du dies dann hier rein?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon think twice » Do 30. Mär 2017, 09:22

relativ hat geschrieben:(30 Mar 2017, 09:52)

zur 2 Frage: Warum stellst du dies dann hier rein?

Die Antwort gibt er doch selbst:
Unser tägliches Islam-Bashing gib uns heute

Er scheint auf jeden Fall Langeweile zu haben. :rolleyes:
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Keoma » Do 30. Mär 2017, 09:31

relativ hat geschrieben:(30 Mar 2017, 09:52)

Ich hätte da 2 Fragen an dich.
1. Hat hier jemand behauptet, daß der Islam nicht genauso Grausam seinen Glauben verbreitet hat und mit Ungläubigen brutal umgegangen ist?
2. Da dies jetzt geklärt ist, zur 2 Frage: Warum stellst du dies dann hier rein?


1. Relativiert wird dauernd, müsstest du wissen.
2.Da dies jetzt geklärt ist, wozu die Frage?
Gehört ja zur Grundsatzdiskussion Islam.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.

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