Grundsatzdiskussion Islam

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 20201
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 9. Nov 2017, 10:26

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:19)

Eben, genau deshalb schreibe ich in diesem Forum.





Sorry, aber das triffst es doch gar nicht. Mir geht es nicht um "die Moslems" hier und "der Staat" oder gar "unser Staat" dort.
Wir, also alle Staatsbürger, sind zusammen dieser Staat. Und genau daraus ergeben sich die Probleme, die ich meine.




Es geht hier nicht um Zuwanderung, sondern um eine missionarische Religion. Und um so mehr Freiheit diese Religion bekommt, desto negativer wird deren Einfluss auf UNSERE Gesellschaft.
Ich will unter keinen Umständen in einem Land leben, in welchem der Islam auch nur ansatzweise Regeln bestimmt. Das ist eine Prämisse aus Erfahrungen ....

Der Islam hat hier rechtlich gesehen auch nicht mehr oder weniger Freiheiten als andere Religionen.
Da der Islam gesamtgesellschaftlich von vielen Bürgern eher kritisch gesehen wird, hat er wohl eher Nachteile, bzw. muss er für seine Rechte wesentlich härter um Akzeptanz kämpfen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 10:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:15)

Dass es in Berlin in zahlreichen Stadtregionen erhebliche soziale Probleme gibt, weiß ich nur zu genau. Wohn' ja selbst dort. Aber es ging ja eigentlich um die langfristige Entwicklung in ganz Deutschland. Meines Wissens gehen die Stimmen der meisten Menschen aus Berlin mit türkischem Hintergrund an Erdogan. Warum kommt der sonst regelmäßig zum Wahlkampf nach Deutschland? Eine islamisch angehauchte Gesetzgebung sehe ich von daher nicht im mindesten kommen.


Ich mache ja auch keine Panik, aber ab welcher Quantität passiert denn der Sprung in eine neue Qualität?
"Der Islam" verbreitet sich weltweit, ganz einfach durch Geburten .... und das, was wir "radikale Tendenzen" nennen, ist dabei auf dem Vormarsch.
Ab wann fangen wir denn an, unsere Toleranzinsel irgendwie zu verteidigen?
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 10:34

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:26)

Der Islam hat hier rechtlich gesehen auch nicht mehr oder weniger Freiheiten als andere Religionen.

Da der Islam gesamtgesellschaftlich von vielen Bürgern eher kritisch gesehen wird, hat er wohl eher Nachteile, bzw. muss er für seine Rechte wesentlich härter um Akzeptanz kämpfen.


Da hast Du doch den Kern erkannt! Ja, "der Islam" hat " hier rechtlich gesehen auch nicht mehr oder weniger Freiheiten als andere Religionen."
Er nimmt sie sich aber, öffentlich sichtbar und über Interna hinausgehend.
Genau das sind doch die wachsenden muslimischen Parallelgesellschaften, welche vom Rest der Gesellschaft "kritisch" gesehen werden.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 20201
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 9. Nov 2017, 10:40

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:34)

Da hast Du doch den Kern erkannt! Ja, "der Islam" hat " hier rechtlich gesehen auch nicht mehr oder weniger Freiheiten als andere Religionen."
Er nimmt sie sich aber, öffentlich sichtbar und über Interna hinausgehend.
Genau das sind doch die wachsenden muslimischen Parallelgesellschaften, welche vom Rest der Gesellschaft "kritisch" gesehen werden.

Wie kann der islam sich denn etwas nehmen, der ist doch keine Person?
Das du radiale erkennen kannst ist schön, die gibt es , genauso sichtbar wie in der linken wie rechten Szene.
Leider ist das so und wir muessen sogar höllisch aufpassen, daß dies nicht aus dem Ruder läuft, da ist der Rechtsstaat und die gesellschaftliche Aufklärung/Diskurs gefragt.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 9626
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schokoschendrezki » Do 9. Nov 2017, 10:41

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:19)
Es geht hier nicht um Zuwanderung, sondern um eine missionarische Religion. Und um so mehr Freiheit diese Religion bekommt, desto negativer wird deren Einfluss auf UNSERE Gesellschaft.
Ich will unter keinen Umständen in einem Land leben, in welchem der Islam auch nur ansatzweise Regeln bestimmt. Das ist eine Prämisse aus Erfahrungen ....

Aber nochmal: Wie soll das denn gehen? Um an einem Gesetzgebungsverfahren beteiligt zu sein, muss man als Partei im Bundestag vertreten sein. Oder als Land im Bundesrat. Oder ein Muslim muss Bundespräsident werden.

Sicher: Man kann Lobbyarbeit betreiben. Die Autolobby zahlt Millionen an die Parteien in Form von Spenden. Das wäre - natürliich neben einem Wahlergebnis größer 5 Prozent für eine islamische Partei - ein denkbarer Weg, auf die Regelsetzung Einfluss zu nehmen. Wie soll das gehen? In Frage kämen vermögende Einzelpersonen oder Verbände. Der DITIB-Verband etwa. Nun ist es aber kurioserweise so, dass - umgekehrt! - der Ditib Fördergelder von der Bundesregierung bekommt. (die allerdings drastisch gekürzt wurden). Man muss das schon wirklich real bis zu Ende denken.

Etwas völlig anderes ist die Zusammenarbeit der Regierung mit sehr mächtigen islamischen Ländern wie Saudi-Arabien. Oder die intensive Wirtschaftszusammenarbeit mit solchen Ländern. Und vor allem: Die Unsummen an Geldern, die von arabischen Staatsfonds in deutsche Unternehmen fließen. Realiter bestimmt der Islam in dieser Form längst die Regeln mit. Aber um solche Zusammenhänge geht es - leider! leider! - in den Diskussionen um den Islam so gut wie nie. Weil der Blick - sorry! - meist nicht weiter als bis zur Schule gegenüber reicht.

Kannst Du irgendwie nachvollziehen, dass einen die Lenkung des Volkszorns von so mächtigen und skrupellosen Potentaten wie den Golf-Scheichs auf ein paar arrme, ungezogene Schülerchen wütend macht?
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 10:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:41)

Aber nochmal: Wie soll das denn gehen? Um an einem Gesetzgebungsverfahren beteiligt zu sein, muss man als Partei im Bundestag vertreten sein. Oder als Land im Bundesrat. Oder ein Muslim muss Bundespräsident werden.

Sicher: Man kann Lobbyarbeit betreiben. Die Autolobby zahlt Millionen an die Parteien in Form von Spenden. Das wäre - natürliich neben einem Wahlergebnis größer 5 Prozent für eine islamische Partei - ein denkbarer Weg, auf die Regelsetzung Einfluss zu nehmen. Wie soll das gehen? In Frage kämen vermögende Einzelpersonen oder Verbände. Der DITIB-Verband etwa. Nun ist es aber kurioserweise so, dass - umgekehrt! - der Ditib Fördergelder von der Bundesregierung bekommt. (die allerdings drastisch gekürzt wurden). Man muss das schon wirklich real bis zu Ende denken.

Etwas völlig anderes ist die Zusammenarbeit der Regierung mit sehr mächtigen islamischen Ländern wie Saudi-Arabien. Oder die intensive Wirtschaftszusammenarbeit mit solchen Ländern. Und vor allem: Die Unsummen an Geldern, die von arabischen Staatsfonds in deutsche Unternehmen fließen. Aber um solche Zusammenhänge geht es - leider! leider! - in den Diskussionen um den Islam so gut wie nie. Weil der Blick - sorry! - nicht weiter als bis zur Schule gegenüber reicht.


Hey, keep cool .... Der Blick auf den Schulhof war in einem bestimmten Kontext und man kann in einem Forum nicht ständig mit verschiedenen Gesprächspartnern die gesamte Palette aller Problematiken ableuchten. Also ....

Ich hatte an anderer Stelle schon Deinen Hinweis auf die steigende Einflussnahme arabischer, somit muslimischer Geldmacht unterstützt.
Deshalb schrieb ich von Toleranz-Insel.
Immerhin gibt es ja da wenigstens noch die Alternative, die deutsche Wirtschaft an die Kommunisten zu verkaufen ...

Der Einfluss des Islam auf deutsche Gesetzgebung braucht keine Parteien.
Solange Parallelgesellschaften vom Staat akzeptiert und, das ist der Hauptpunkt, finanziert werden, ist eine "Machtübernahme" auch völlig kontraproduktiv. Man schlachtet doch nicht die Kuh ...
Der Einfluss des Islam auf die Gesamtgesellschaft wächst trotzdem, mit jedem neuen Moslem.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12559
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Dark Angel » Do 9. Nov 2017, 11:00

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:40)

Wie kann der islam sich denn etwas nehmen, der ist doch keine Person?
Das du radiale erkennen kannst ist schön, die gibt es , genauso sichtbar wie in der linken wie rechten Szene.
Leider ist das so und wir muessen sogar höllisch aufpassen, daß dies nicht aus dem Ruder läuft, da ist der Rechtsstaat und die gesellschaftliche Aufklärung/Diskurs gefragt.

Islam ist zwar keine natürliche Person, aber eine juristische.
Auch juristische Personen können Rechte/Freiheiten für sich in Anspruch nehmen bzw einfordern
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 11:00

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:40)

Wie kann der islam sich denn etwas nehmen, der ist doch keine Person?


:dead:
Das du radiale erkennen kannst ist schön, die gibt es , genauso sichtbar wie in der linken wie rechten Szene.
Leider ist das so und wir muessen sogar höllisch aufpassen, daß dies nicht aus dem Ruder läuft, da ist der Rechtsstaat und die gesellschaftliche Aufklärung/Diskurs gefragt.


Ja, eben ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 9626
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schokoschendrezki » Do 9. Nov 2017, 11:45

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 10:58)
Der Einfluss des Islam auf deutsche Gesetzgebung braucht keine Parteien.

Also für einen direkten Einfluss in Form einer expliziten Mitbeteiligung braucht es schon formale Institutionen wie Parteien.
Der indirekte Einfluss besteht darin, dass der Islam Probleme verursacht und die Gesetzgebung darauf reagiert. Das ist aber natürlich ein Einfluss der sich gegen die Intentionen der Urheber richtet. Ganz einfaches Beispiel: Das neue Gesichtsverüllungsverbotsgesetz in Österreich verdankt sich der wachsenden Zahl von gesichtsverhüllten Musliminnen.
Solange Parallelgesellschaften vom Staat akzeptiert und, das ist der Hauptpunkt, finanziert werden, ist eine "Machtübernahme" auch völlig kontraproduktiv. Man schlachtet doch nicht die Kuh ...
Der Einfluss des Islam auf die Gesamtgesellschaft wächst trotzdem, mit jedem neuen Moslem.

Parallelgesellschaften sind ein Problem für die, die in ihnen leben oder glauben, in ihnen leben zu müssen. Phänomene wie das überwiegend nicht mehr deutsch verstehender Kinder an Schulen, sind ein ernstes Problem. Glaub' nicht, dass ich das nicht sehe. Aber ein regionales. Nicht Deutschland als Ganzes betreffendes Problem.

Es gibt weitaus schlimmere Parallelgesellschaftsprobleme. Zum Beispiel das der Sex-Sklaverei mit Migrantinnen in Europa. Ein aktueller hintergrund-Beitrag dazu endet folgendermaßen:

Eine Schande mitten in der Europäischen Union, in der man so gern von Moral und von Werten spricht. Mitten in Europa gibt es für viele Migrantinnen offenbar nur eine Bestimmung: die Hölle der Prostitution.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 12:51

schokoschendrezki hat geschrieben:(09 Nov 2017, 11:45)

Also für einen direkten Einfluss in Form einer expliziten Mitbeteiligung braucht es schon formale Institutionen wie Parteien.
Der indirekte Einfluss besteht darin, dass der Islam Probleme verursacht und die Gesetzgebung darauf reagiert. Das ist aber natürlich ein Einfluss der sich gegen die Intentionen der Urheber richtet. Ganz einfaches Beispiel: Das neue Gesichtsverüllungsverbotsgesetz in Österreich verdankt sich der wachsenden Zahl von gesichtsverhüllten Musliminnen.


Eben diese indirekte, und somit trotzdem signifikante, Einflussnahme auf Gesetzgebung und Gesellschaft meine ich doch.
Und ja, es ist gegen die Intentionen des Gesetzgebers gerichtet und somit ist meine Definition von "Feind" zutreffend.

Parallelgesellschaften sind ein Problem für die, die in ihnen leben oder glauben, in ihnen leben zu müssen.


Grundsätzlich ja, aber in Deutschland kommt dazu, dass der Rest der Gesellschaft erst das Leben in diesen Parallelen ermöglicht, indem der Staat diese Parallelgesellschaft alimentiert, somit die Zustände manifestiert und sogar bei der Expansion zusieht ...

Phänomene wie das überwiegend nicht mehr deutsch verstehender Kinder an Schulen, sind ein ernstes Problem. Glaub' nicht, dass ich das nicht sehe. Aber ein regionales. Nicht Deutschland als Ganzes betreffendes Problem.


Aber die sog. Problembezirke sind doch gewachsen, immer weiter, und sie gehören zu Deutschland!
Zu Anfang gab es auch in Berlin nur Neukölln ....
Deshalb ja meine Frage, ab wann, also ab welcher Quantität denn doch mal gehandelt werden sollte.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 20201
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 9. Nov 2017, 13:09

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 12:51)

Eben diese indirekte, und somit trotzdem signifikante, Einflussnahme auf Gesetzgebung und Gesellschaft meine ich doch.
Und ja, es ist gegen die Intentionen des Gesetzgebers gerichtet und somit ist meine Definition von "Feind" zutreffend.

sorry Thor, aber wenn sich jemand persönlich freiwillich einen Einfluss unterwirfst, der nicht mit unserem GG vereinbar ist, so ist dies so. Solange er weder mich noch andere damit negativ oder sonst wie beeinflusst noch stört , ist das doch völlig Konform und dies machen auch etliche nichmuslimische Menschen in unsere Republik genau so. Da von Feind zu faeln ist total übertrieben, es sei denn du meinst explizit die Gefährder und Islamisten.
Ich sehe da überhaupt keine auch nur annähernde versuchte Einflussnahme bei unseren Gesetzen , es sei denn die, daß ihre "Freiheiten" eher noch mehr eingeschrägt werden sollen, siehe Diskurs Verschleierungsverbot und Beschneidungsverbot ect.


Grundsätzlich ja, aber in Deutschland kommt dazu, dass der Rest der Gesellschaft erst das Leben in diesen Parallelen ermöglicht, indem der Staat diese Parallelgesellschaft alimentiert, somit die Zustände manifestiert und sogar bei der Expansion zusieht ...
In jedem staat gibt es Parallelgesellschaften. Der Staat muss und sollte entscheiden inwieweit diese dann auch zu einem Problem ür die Gesellschaft werden können, oder sind und explizit darauf reagieren. der untergang ist aber noch nicht in Sicht, nur weil wir z.B. in Städten über 200.000 Menschen 2-3 Strassenzüge haben, in denen man von einer islamischen Parallelgesellschaft sprechen könnte. Geschäfte z.B. gehören für mich aber nicht zum Abbild einer negativen islmiaschen Parallelgesellschaft. Das diese Parallelgesellschaften und Problembezirke immer auch ein sozial staatliches Problem darstellen sollte klar sein, daß gilt aber meist für jedwedes Problemviertel in den Städten.


Aber die sog. Problembezirke sind doch gewachsen, immer weiter, und sie gehören zu Deutschland!
Zu Anfang gab es auch in Berlin nur Neukölln ....
Deshalb ja meine Frage, ab wann, also ab welcher Quantität denn doch mal gehandelt werden sollte.

Die sogenannten Problembezirke gab doch schon immer in Deutschland mit wechselnden Bewohnern der sozialen Unterschichten. Gehandel muss und sollte vorallem auf den sozial gesellschaftlichen Sektor. Um die paar Kriminellen und Schwerstkriminellen muss sich natürlich gesondert gekümmert werden.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 9626
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon schokoschendrezki » Do 9. Nov 2017, 13:12

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 12:51)

Eben diese indirekte, und somit trotzdem signifikante, Einflussnahme auf Gesetzgebung und Gesellschaft meine ich doch.
Und ja, es ist gegen die Intentionen des Gesetzgebers gerichtet und somit ist meine Definition von "Feind" zutreffend.

Eijei. Da habe ich mich wohl verquer ausgedrückt. Ich meinte umgekehrt: Die Gesetzgeber erlassen Gesetze, die sich gegen die Intention der Muslime richten. Die wollten in Österreich ganz bestimmt kein Gesichtsverhüllungsverbot.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 13:31

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 13:09)

sorry Thor, aber wenn sich jemand persönlich freiwillich einen Einfluss unterwirfst, der nicht mit unserem GG vereinbar ist, so ist dies so. Solange er weder mich noch andere damit negativ oder sonst wie beeinflusst noch stört , ist das doch völlig Konform ...


Aha, da bist Du ja sehr tolerant. Ich finde die Unvereinbarkeit politischer Aktivitäten, und Religion ist in der Praxis eine politische Aktivität, nicht konform, schon gar nicht völlig. Oder regen Dich Nazis nicht auf, wenn sie nur in den Wäldern von Bayern oder MacPomm bleiben und nie relevante Wahlergebnisse erzielen?

Da von Feind zu faeln ist total übertrieben, es sei denn du meinst explizit die Gefährder und Islamisten.


Ja, die meine ich natürlich auch. Und was ist deren ideologische Grundlage? Richtig, die ist identisch mit den Grundlagen aller anderen Moslems hier.
Die "Friedlichkeit" der meisten Moslems hier in D hat allein damit zu tun, dass "wir" sie machen lassen, was sie wollen.


Ich sehe da überhaupt keine auch nur annähernde versuchte Einflussnahme bei unseren Gesetzen , es sei denn die, daß ihre "Freiheiten" eher noch mehr eingeschrägt werden sollen, siehe Diskurs Verschleierungsverbot und Beschneidungsverbot ect.


Die Einflussnahme muss nicht "versucht" werden, sie ist Auswirkung des Gewährenlassens.

In jedem staat gibt es Parallelgesellschaften.
...aber keine türkischen Provinzen ...

der untergang ist aber noch nicht in Sicht, nur weil wir z.B. in Städten über 200.000 Menschen 2-3 Strassenzüge haben, in denen man von einer islamischen Parallelgesellschaft sprechen könnte .....


Allein mein Stadtteil Gesundbrunnen hat schon 100 000 Einwohner, mit Schulen praktisch ohne Kinder mit deutscher Muttersprache.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 20201
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 9. Nov 2017, 13:45

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 13:31)

Aha, da bist Du ja sehr tolerant. Ich finde die Unvereinbarkeit politischer Aktivitäten, und Religion ist in der Praxis eine politische Aktivität, nicht konform, schon gar nicht völlig. Oder regen Dich Nazis nicht auf, wenn sie nur in den Wäldern von Bayern oder MacPomm bleiben und nie relevante Wahlergebnisse erzielen?
Natürlich bin ich da genauso tolerant wie bei anderen, für mich komischen Menschen/Bürgern, die sich komischen Ritualen, Riten , Traditionen, oder Vereinen unterwerfen. Aktivitäten die gezielt andere Menschen, oder dem Staat ,oder Gesellschaft schädigen sollen , akzeptiere noch toleriere ich sie.



Ja, die meine ich natürlich auch. Und was ist deren ideologische Grundlage? Richtig, die ist identisch mit den Grundlagen aller anderen Moslems hier.
Die "Friedlichkeit" der meisten Moslems hier in D hat allein damit zu tun, dass "wir" sie machen lassen, was sie wollen.
Wie glaubst du wir Nichtmuslime wären noch so friedlich, wenn man uns unsere Freiheiten nehmen würde wie z.B. Bier zu trinken , Oktoberfeste feiern, oder in die Wälder zu pissen ect.pp. Was ist das denn für eine seltsame Annahme und Argumentation?




Die Einflussnahme muss nicht "versucht" werden, sie ist Auswirkung des Gewährenlassens.

...aber keine türkischen Provinzen ...
Du meisnt wird sollten explizit den Moslems ihre Religionsausübung verweigern?
Was lassen wir denn genau bei Moslems gewähren, was unbedingt verboten gehört, aber noch nicht Verboten ist? Werde da doch mal konkreter.



Allein mein Stadtteil Gesundbrunnen hat schon 100 000 Einwohner, mit Schulen praktisch ohne Kinder mit deutscher Muttersprache.

Ja wir kennen ja mittlerweile deine aussichtlose Notlage. :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Tinkerbell
Beiträge: 66
Registriert: Mo 30. Okt 2017, 10:12

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Tinkerbell » Do 9. Nov 2017, 14:01

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 09:58)

Was verlangen wir denn den Moslems nicht ab? Das sie sich an unsere Gesetze halten brauchen? Wer tut sowas?


Kapiert hast nix. Befasse dich mit dem gedankengebäude warum wir in der brd mal einen radikalenerlass benötigt haben.
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 20201
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 9. Nov 2017, 14:10

Tinkerbell hat geschrieben:(09 Nov 2017, 14:01)

Kapiert hast nix. Befasse dich mit dem gedankengebäude warum wir in der brd mal einen radikalenerlass benötigt haben.

Ja da ging es aber um Terroristen und eine Gruppe, die nicht einfach nur getötet haben, sondern konkret unsere Gesellschaftsordnung mit Gewalt zerstören/verändern wollten.
Also ausser das sie wahllos Menschen töten, konnte ich jetzt diese Intention bei den islamischen Terroristen nicht ausmachen, deren intention ist eher Rache, Vergeltung und persönliche Verzweifelung.
Ich wüsste nicht was der Radikalenerlass jetzt mit dem normalen Moslem, der seinen Galuben bei uns ausübt, zu tun haben könnte.
Kläre mich da auf, damit man mal weiss, in was für ein komplexen und koriosen Gedankengebäude du gefangen bist.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 14:59

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 13:45)

Natürlich bin ich da genauso tolerant wie bei anderen, für mich komischen Menschen/Bürgern, die sich komischen Ritualen, Riten , Traditionen, oder Vereinen unterwerfen. Aktivitäten die gezielt andere Menschen, oder dem Staat ,oder Gesellschaft schädigen sollen , akzeptiere noch toleriere ich sie.


Das klingt für mich anders als kurz vorher ( "konform")

Wie glaubst du wir Nichtmuslime wären noch so friedlich, wenn man uns unsere Freiheiten nehmen würde wie z.B. Bier zu trinken , Oktoberfeste feiern, oder in die Wälder zu pissen ect.pp. Was ist das denn für eine seltsame Annahme und Argumentation?


Ja, das frage ich mich eben auch. Oder wollen wir Beide in der Türkei ein Oktoberfest etablieren oder, noch abenteuerlicher, als Nichtmuslime in Saudi Arabien eine deutsche Parallelgesellschaft gründen, mit Diskothek und Damenwahl, mit Freibad und 'ner Schweinefarm für Hax'n ?

Du meisnt wird sollten explizit den Moslems ihre Religionsausübung verweigern?


Nein, wir sollten Deutschland endlich zu einem Staat machen, in welchem KEINE Religion eine staatliche Öffentlichkeit hat.

Was lassen wir denn genau bei Moslems gewähren, was unbedingt verboten gehört, aber noch nicht Verboten ist? Werde da doch mal konkreter.


Es geht nicht um Verbote durch UNS, es geht um Entgegenkommen an UNS, um die Demonstration des Willens zu einem gemeinsamen WIR.
Wir lassen die Bildung von Parallelgesellschaften, von inner circles zu, ohne jede Chance, diesen Zustand je wieder friedlich beseitigen zu können.
Die Auswirkungen sind Sprachbarrieren in 3. Generation, Vernachlässigung der Schulbildung aus Tradition, Extras beim Schwimmunterricht, Essen, Beschneidung von Geschlechtsteilen, Demos, auf denen "Juden ins Gas" gerufen wird, Vermummung, Frauenbild, Missachtung des Gewaltmonopols des Staates, Extras in Krankenhäusern, prinzipielle Verachtung von Ungläubigen usw. ....


Code: Alles auswählen

Ja wir kennen ja mittlerweile deine aussichtlose Notlage. :D


Ach was? Du hast von Städten mit 200 000 Einwohnern mit 2 bis 3 Strassenzügen Problemareal gesprochen und ich habe dazu gesagt, dass allein Gesundbrunnen schon ca. 100 000 Einwohner hat, und davon haben ca. 60 000 sog. Migrationshintergrund, ca. 40 000 sind keine deutschen Staatsbürger.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 20201
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Do 9. Nov 2017, 15:21

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Nov 2017, 14:59)

Das klingt für mich anders als kurz vorher ( "konform")
:?:


Ja, das frage ich mich eben auch. Oder wollen wir Beide in der Türkei ein Oktoberfest etablieren oder, noch abenteuerlicher, als Nichtmuslime in Saudi Arabien eine deutsche Parallelgesellschaft gründen, mit Diskothek und Damenwahl, mit Freibad und 'ner Schweinefarm für Hax'n ?
Das ist dein Problem? Das wir sowas in diesen Ländern nicht installieren wollen, oder dürfen? Was wollen die Moslems denn hier installieren, einen Gottesstaat? j`Ja ein paaar Bekloppte bestimmt. Ein paar bekloppte "Biodeutsche" wollen auch den Adolf, oder unseren Kaiser wieder.




Nein, wir sollten Deutschland endlich zu einem Staat machen, in welchem KEINE Religion eine staatliche Öffentlichkeit hat.
Meinst du mit radikalen Atheisten geht es uns besser? :D



Es geht nicht um Verbote durch UNS, es geht um Entgegenkommen an UNS, um die Demonstration des Willens zu einem gemeinsamen WIR.
Wir lassen die Bildung von Parallelgesellschaften, von inner circles zu, ohne jede Chance, diesen Zustand je wieder friedlich beseitigen zu können.
Die Auswirkungen sind Sprachbarrieren in 3. Generation, Vernachlässigung der Schulbildung aus Tradition, Extras beim Schwimmunterricht, Essen, Beschneidung von Geschlechtsteilen, Demos, auf denen "Juden ins Gas" gerufen wird, Vermummung, Frauenbild, Missachtung des Gewaltmonopols des Staates, Extras in Krankenhäusern, prinzipielle Verachtung von Ungläubigen usw. ....

Welches gemeinsmae wir haben wir beide denn? Eben gar keins.
Unser Gemeinsamens wir ist die Staatsbürgerschaft und unsere Gesetze unser GG, mehr aber auch nicht. Genauso sieht es bei den Moslems, Six, Juden ect.pp. aus. Das ist unsere Basis und genau danach wird jeder einzelne Beurteilt und natürlich danach wie er handelt. Sprachbarrieren ect. sind nur Teil des Problems der integration.
Die viel größere Hürde ist m.M. die gegenseitige Akzeptanz und vor allem der grundsätzlich respektvolle Umgang.

Code: Alles auswählen

Ja wir kennen ja mittlerweile deine aussichtlose Notlage. :D


Ach was? Du hast von Städten mit 200 000 Einwohnern mit 2 bis 3 Strassenzügen Problemareal gesprochen und ich habe dazu gesagt, dass allein Gesundbrunnen schon ca. 100 000 Einwohner hat, und davon haben ca. 60 000 sog. Migrationshintergrund, ca. 40 000 sind keine deutschen Staatsbürger.

Nunja Gesundbrunnen gehört nunmal zu Berlin , oder nicht?
http://www.tagesspiegel.de/berlin/bunde ... 862-2.html
Der Bezirk, der sich auf knapp 40 Quadratkilometern erstreckt und aus sechs Ortsteilen besteht, wächst schneller als jeder andere in der Stadt. Seit 2010 sind 44.325 Bewohner dazugekommen, nirgends ist die Dichte an Migranten und Berlinern mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit höher, fast 19 Prozent der Einwohner haben einen Migrationshintergrund. Verdrängung ist ein Thema, das in Mitte viele umtreibt. Deutschlandweit steigen die Mieten am schnellsten im Brunnenviertel, wo es viele Studenten und junge Familien hinzieht. Nicht weit entfernt, ebenfalls in Gesundbrunnen rund um die Badstraße, liegt die Kinderarmut bei 70 Prozent.


Naja evt. bist du das Problem der sozialen Problemfälle der Moslems bald los wenn die Mieten weiter so wachsen und die sozialen Fälle in die aussenbvezirke wandern. :x
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
ThorsHamar
Beiträge: 20628
Registriert: Di 19. Mai 2009, 21:53
Benutzertitel: Jury Jury
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Do 9. Nov 2017, 16:16

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 15:21)

Das ist dein Problem? Das wir sowas in diesen Ländern nicht installieren wollen, oder dürfen? ...


Saach ma, soll das jezze lustich sein?
Du hast ein Beispiel gebracht und ich habe darauf hingewiesen, wo der Fehler der Gleichsetzung lag.
.....
Naja evt. bist du das Problem der sozialen Problemfälle der Moslems bald los wenn die Mieten weiter so wachsen und die sozialen Fälle in die aussenbvezirke wandern. :x


Wenn Du den Fuhrpark der jungen Araber hier sehen würdest, könntest Du Deine Mutmassung sofort einpacken. Hier gibt mehr AMGs als in Grunewald ...
Unten in der Prinzenalle gehören ganze Strassenzüge Libanesen.
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
Tinkerbell
Beiträge: 66
Registriert: Mo 30. Okt 2017, 10:12

Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Tinkerbell » Do 9. Nov 2017, 16:42

relativ hat geschrieben:(09 Nov 2017, 14:10)

Ja da ging es aber um Terroristen und eine Gruppe, die nicht einfach nur getötet haben, sondern konkret unsere Gesellschaftsordnung mit Gewalt zerstören/verändern wollten.
Also ausser das sie wahllos Menschen töten, konnte ich jetzt diese Intention bei den islamischen Terroristen nicht ausmachen, deren intention ist eher Rache, Vergeltung und persönliche Verzweifelung.
Ich wüsste nicht was der Radikalenerlass jetzt mit dem normalen Moslem, der seinen Galuben bei uns ausübt, zu tun haben könnte.
Kläre mich da auf, damit man mal weiss, in was für ein komplexen und koriosen Gedankengebäude du gefangen bist.


Die pflicht zur aufklärung liegt bei dir. Der radikalenerlassxwurde geschaffen um personen, deren werdegang und ideologische einstellung den weg in die organe des staates zu verwehren. Die typen bader, meinhoff und co waren nur der aufhänger und anlass dazu. Also liegt der werdegang, die ideologische ausrichtung in vergleichbarer weise vor, die scharia-gebote über unsere rechtsordnung stellen. Amri und co wäre da dann ebenfalls nur auslöser zur gleichen aufstellung wie damals.

Warum erzählst du nur immer schwammiges zeugs?

Zurück zu „81. Religion“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste