Grundsatzdiskussion Islam

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Julian
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Sa 11. Nov 2017, 10:17

Im Strang Polizeiausbilder beklagt anonym und reisserisch Migrantische Polizeischüler "der Feind" kam eine Diskussion auf im Hinblick auf den Islam und seine Regelungen bezüglich Umgangs von Männern mit Frauen. Die Diskussion hatte sich daran entzündet, dass ein muslimischer Polizeischüler nicht in Wasser schwimmen wollte, in dem vorher eine nach seinen Vorstellungen unreine Frau geschwommen war oder auch nur geschwommen sein könnte:

Billie Holiday hat geschrieben:(10 Nov 2017, 21:34)

Dann müssen ja alle weiblichen Wesen zwischen 10 und 50 vor gläubigen Ärzten, Sanitätern, Pflegern und Rettungsschwimmern geschützt werden, indem eine zweite andersgläubige Kraft dabei ist, die diese unreinen Wesen berühren dürfen. Heilige Scheiße, und das in Europa. :D


Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(11 Nov 2017, 08:10)

Genau, in Ägypten gibt's ja keine Frauenärzte. Mensch.


Frauenärzte gibt es durchaus in Ägypten. Aber beispielsweise ist die Situation sehr schwierig für christliche Gynäkologen, so dass es dort kaum welche gibt - trotz des relativ hohen christlichen Bevölkerungsanteils und trotz der Tatsache, dass die Gynäkologie in Ägypten von einem christlichen Arzt mitbegründet worden war. Es spielt also durchaus eine große Rolle, dass muslimische Frauen nicht von nicht-muslimischen Ärzten berührt werden wollen, bzw. dass dies eben auch von den Ehemännern abgelehnt wird.

You know that it is a customary collective decision of all professors of gynecology not to appoint a Christian doctor in that department so as to spite the internationally renowned Dr. Naguib Mahfouz Pasha, the founder of this branch in Egypt? He was a Christian doctor who sent students of medicine to study abroad and gain more experience, regardless of whether they were Christians or Muslims.

Christian doctors specializing in this field know they have no chance. Some of them had to change their specialization, while others left the country to work abroad. Even the grandson of Dr. Naguib Mahfouz Pasha himself was denied appointment on the basis that it is haram (prohibited by Islam) for a Muslim woman to be examined by a Christian doctor.

http://www.egyptindependent.com/christi ... ecologist/

Umgekehrt stellt die Situation für den Mann auch ein Problem dar. So wird generell im Islam empfohlen, dass männliche Ärzte männliche Patienten, und weibliche Ärztinnen weibliche Patientinnen behandeln. Ausnahmen sind erlaubt, aber Allah weiß es am besten:

In principle, men should be treated by male doctors and nurses, and women by female doctors and nurses. There should be no mixing of the sexes in medical treatment, except when it is necessary and as long as there is no fear of temptation. And Allaah knows best.

https://islamqa.info/en/286

[QUESTION:] I am a Muslim doctor (male) in USA. Since Allah gave me hidayah, I have slowly endeavored to become a more practicing Muslim and try to remove any haram in my life. One big concern of mine at the moment is that as a Doctor in USA, it is very difficult to avoid female patients. Many times I find myself alone in consultation with a female patient, and then there's the examination. Is this allowed in Islam? Will I be committing a sin? Please advise me on this matter.

[ANSWER:] Shariah has allowed a male medical practitioner to treat female patients. In the course of treatment the necessary examination is also allowed. However, you should try to persuade the female patients to consult a female doctor but if no female doctor is available or is not relied upon by the patient, it is lawful to treat them by taking all precautionary measures to save yourself from being in total privacy with them as far as possible and from exceeding the steps necessary for treatment.

Albalagh Note: It should be remembered that a female patient has a right to ask to be treated by a female physician and she is encouraged to exercise that right to the maximum extent possible. Further, if out of necessity she has to be examined by a male physician then it is suggested that the examination be limited to the area necessary for the treatment. Maulana Ashraf Ali Thanvi suggested that she be covered in her dress and an opening be made into it to allow only the necessary area to be exposed.

https://www.central-mosque.com/index.ph ... ients.html

Also, grundsätzlich ist es erlaubt, aber eben nur, wenn eine Notwendigkeit besteht. Außerdem glaube ich, dass religiöse Autoritäten großes Lob gerade denjenigen unter Ärzten und Patienten aussprechen werden, die auf Geschlechtertrennung setzen.

Deutschland wird sich hier sicher anpassen müssen. Ich bin mir sicher, dass sich Politiker und Richter finden werden, die die Religionsfreiheit über alles stellen, also beispielsweise auch die Menschenrechte. Wissenschaftliche Erwägungen dürfen sicher überhaupt keine Rolle spielen, wenn es um Dogmen einer mittelalterlichen Religion geht. Man will ja tolerant sein, nicht wahr? Und gerade die Medizin ist viel zu einfach, als dass man nicht zusätzliche, religiös bestimmte Regeln einführen sollte, die das Ganze komplizieren.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Sa 11. Nov 2017, 10:31

Im Islam gibt es genaue Regeln, welcher Arzt welche Patienten untersuchen sollte.

The basic principle is that if a female specialist doctor is available, she should examine the patient. If no such doctor is available, then a trustworthy non-Muslim female doctor can do it. If this is not possible, then a male Muslim doctor, and if a male Muslim doctor is not available, then a non-Muslim male doctor, on the condition that he looks only at as much of the woman’s body as is necessary for him to diagnose and treat the problem, and he should lower his gaze as much as possible, and not look any more than is necessary. The doctor should administer this medical treatment to the woman in the presence of her mahram or husband or another woman, so as to avoid khulwah (being alone with him). And Allaah knows best.

https://islamqa.info/en/2152

Für eine muslimische Patientin gilt also:
muslimische Ärztin > nicht-muslimische Ärztin > muslimischer Arzt > nicht-muslimischer Arzt

In deutschen Krankenhäusern geht es (bisher) weniger nach Religion und Geschlecht, sondern nach Ausbildungsstand und Verfügbarkeit.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Billie Holiday » Sa 11. Nov 2017, 11:18

Julian hat geschrieben:(11 Nov 2017, 10:31)

Im Islam gibt es genaue Regeln, welcher Arzt welche Patienten untersuchen sollte.


https://islamqa.info/en/2152

Für eine muslimische Patientin gilt also:
muslimische Ärztin > nicht-muslimische Ärztin > muslimischer Arzt > nicht-muslimischer Arzt

In deutschen Krankenhäusern geht es (bisher) weniger nach Religion und Geschlecht, sondern nach Ausbildungsstand und Verfügbarkeit.


Je nach Verfügbarkeit und Dienst kann also auch schon mal ein Notfallpatient mit Herzanfall Pech haben, weil gerade nicht der richtiggläubige Arzt anwesend ist? Klingt unrealistisch. :p
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Misterfritz » Mi 15. Nov 2017, 16:25

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Nov 2017, 11:18)

Je nach Verfügbarkeit und Dienst kann also auch schon mal ein Notfallpatient mit Herzanfall Pech haben, weil gerade nicht der richtiggläubige Arzt anwesend ist? Klingt unrealistisch. :p
Naja, wer meint, er müsse sich im Notfall nach sowas richten, ist selbst Schuld. Genauso wie die Zeugen Jehovas, die keine Bluttransfusionen erlauben. Dummheit ist eben nicht heilbar.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Do 16. Nov 2017, 02:03

Misterfritz hat geschrieben:(15 Nov 2017, 16:25)

Naja, wer meint, er müsse sich im Notfall nach sowas richten, ist selbst Schuld. Genauso wie die Zeugen Jehovas, die keine Bluttransfusionen erlauben. Dummheit ist eben nicht heilbar.


Ist stelle mir das grad so vor:

"Nehme ich das jetzt genau, werde ich an der Krankheit/Verletzung sterben, komme aber zumindest in das Paradies, nehme ich die Sünde bewusst in Kauf, komme ich zwar in die Hölle, werde aber dafür länger hier auf dem planeten weilen"

Allah scheint ein fieser bastart zu sein.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Do 16. Nov 2017, 20:06

JFK hat geschrieben:(16 Nov 2017, 02:03)

Ist stelle mir das grad so vor:

"Nehme ich das jetzt genau, werde ich an der Krankheit/Verletzung sterben, komme aber zumindest in das Paradies, nehme ich die Sünde bewusst in Kauf, komme ich zwar in die Hölle, werde aber dafür länger hier auf dem planeten weilen"

Allah scheint ein fieser bastart zu sein.


Das hier ist eine Prüfungswelt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Do 16. Nov 2017, 20:30

Ammianus hat geschrieben:(16 Nov 2017, 20:06)

Das hier ist eine Prüfungswelt.


Adam wurde nicht wie Satan aus Feuer sondern aus Erde gemacht, und deswegen wurde er immer von Saten gemobbt.

Spater war Satan im Kopf der Schlange und hat ihn gesagt, die verbotenen Früchte machen unsterblich, nach dem Betrug hat ihn Allah auf die Erde geworfen, und ihn zu einen sterblichen gemacht......wait...

Ähhh, ja.. das hier ist eine Prüfungswelt, und das alles gar keinen sinn ergibt ist wohl auch teil der Prüfung.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Fr 17. Nov 2017, 09:24

Ich bete für dich, dass du rechtgeleitet wirst. Aber Allah (schnappdiwupps) wird nicht umsonst der Allerbarmer genannt.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Nov 2017, 16:37

relativ hat geschrieben:(17 Nov 2017, 13:11)

Was noch viel erbärmlicher ist, ist das Julian dies hier so hinstellt, als wenn wirklich die Mehrheit der Moslems auf genauso sowas vermehrt achten würden.
Das viele gerade ältere Moslmes lieber zu einem Hausarzt gehen, deren Verständnis ihrer Religion/Tradition evtl. höher ist als bei einem deutschen Arzt, ist noch immer zu beobachten ob diese Haltung auch bei Notfällen gilt, wage ich doch bei den allermeisten Moslems stark zu bezweiflen.
Was bleibt ist mal wieder subtile pauschale Hetze und üble Nachrede.


...und wieder trifffst Du ein Urteil, diffamierst dabei und begehst damit selbst üble Nachrede.
Was sind Deine "Argumente"? "... wage ich doch .... stark zu bezweiflen." :p na dann muss es ja stimmen ...

Dabei räumst Du selber ein, natürlich auch nur eine Vermutung von Dir, dass " gerade ältere Moslems lieber zu einem Hausarzt gehen, deren Verständnis ihrer Religion/Tradition evtl. höher ist als bei einem deutschen Arzt ..."

In dieser Nummer sind mehrere Dinge zu monieren. Ich gehe bei meiner Bewertung von der Realität in meiner Umgebung aus.
1. Alle muslimischen Ärzte hier sind deutsche Ärzte.
Es geht also nicht um Deutsch, sondern um Islam.
2. Wer normalerweise seinen Arzt strikt nach Religion aussucht, im Notfall aber eventuell ein Auge zudrückt, darf sich Kritik gefallen lassen.

3. Die Problematik hier stellt sich für die Moslems gar nicht, da alle Ärzte seit einiger Zeit Moslems sind. Es gibt keine anderen Ärzte mehr in der Gegend ....
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Fr 17. Nov 2017, 17:12

relativ hat geschrieben:(17 Nov 2017, 13:11)

Was noch viel erbärmlicher ist, ist das Julian dies hier so hinstellt, als wenn wirklich die Mehrheit der Moslems auf genauso sowas vermehrt achten würden.
Das viele gerade ältere Moslmes lieber zu einem Hausarzt gehen, deren Verständnis ihrer Religion/Tradition evtl. höher ist als bei einem deutschen Arzt, ist noch immer zu beobachten ob diese Haltung auch bei Notfällen gilt, wage ich doch bei den allermeisten Moslems stark zu bezweiflen.
Was bleibt ist mal wieder subtile pauschale Hetze und üble Nachrede.


Ich habe vom Islam geschrieben und dazu islamische Gelehrte zitiert. Was Muslime in der Realität mehrheitlich machen - insbesondere in Deutschland - kann davon abweichen, schließlich sind viele Muslime hier nicht streng religiös, einige auch gar nicht religiös. Es ging im konkreten Fall aber um einen Polizeischüler, der sich Berichten zufolge weigerte, ins Wasser zu springen, weil dort möglicherweise vorher Unreine geschwommen waren.

Es muss doch möglich sein, über die Beweggründe dieser Person nachzudenken und dazu auch zu zitieren, was islamische Autoritäten dazu sagen. Was soll man denn deiner Meinung nach tun, wenn man vom Islam redet? Soll man darüber reden, was Muslime, die es nicht so genau mit der Religion nehmen, tatsächlich tun?

Mir ist es ja recht, wenn es möglichst viele Muslime gibt, die fünfe gerade sein lassen und nicht nach dem Koran oder Autoritäten handeln; unter meinen Freunden und Kollegen sind ausschließlich solche Muslime. Man kann auch darüber reden, wie der Islam in Deutschland gelebt wird und von diesen Muslimen reden. Man kann aber nicht diese Leute als Kronzeugen herannehmen, wenn es um problematische Seiten des Islams geht; das ist nichts weiter als eine Immunisierungsstrategie, die eine Auseinandersetzung mit dieser Religion verhindern soll.

Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr die Aufklärung in Deutschland mittlerweile unter Druck kommt und sich allerlei Leute finden, die hier eine mittelalterliche Religion verteidigen und etwaige Kritik als islamophob, hetzerisch etc. abtun.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Fr 17. Nov 2017, 17:19

JFK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:09)

Ich finde diese Aggtations versuche einfach nur noch Peinlich, das ist sowas von aufgeschnappt, da kannst du eine Schablone drauf legen.
Bei dem Xenophoben und Islamophoben Hinterwald lässt sich sicher noch Zustimmung erhaschen, aber auch nur weil die sich ein in eisen gegossene Weltbild bestätigen lassen wollen, die aber durch keine objektive Prüfung kommen, was aber dann nicht ins Weltbild passt, ist Linksgrüne Propaganda. Voll die Lahme nummer, nur müd werden die nicht.


Ich verteidige hier die Aufklärung und ihre Werte, etwa Individualismus, Rationalität und Gewissensfreiheit. Was daran peinlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Islamophob bin ich in dem Sinne, dass ich Angst habe, diese Religion könnte sich weiter ausbreiten, und dass ich ihre Lehren ablehne. Was soll daran schlimm sein? Écrasez l’infâme!
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Fr 17. Nov 2017, 17:22

Ammianus hat geschrieben:(17 Nov 2017, 09:24)

Ich bete für dich, dass du rechtgeleitet wirst. Aber Allah (schnappdiwupps) wird nicht umsonst der Allerbarmer genannt.


Spar dir den Scheiss, sonnst kommt doch meist die Moralkeule, Religion hat Privatsache zu sein.

Wenn du jemanden rechtleiten willst, dann knöpf dir mal diese AKP Imane vor, die tagsüber meine Cousinen in Istanbul anquatschen und volllabern weil sie sich westlich kleiden, am abend aber selber ihr Schweinegehalt was nicht einmal die besten Lehrer bekommen, in Alkohol, Drogen und Nutten verpulvern.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Fr 17. Nov 2017, 17:43

Julian hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:19)


Ich verteidige hier die Aufklärung und ihre Werte, etwa Individualismus, Rationalität und Gewissensfreiheit. Was daran peinlich sein soll, erschließt sich mir nicht.
Islamophob bin ich in dem Sinne, dass ich Angst habe, diese Religion könnte sich weiter ausbreiten, und dass ich ihre Lehren ablehne. Was soll daran schlimm sein? Écrasez l’infâme!


Gääähhhnn..ich bin einfach nicht Politisch korrekt genug um das zu schlucken, wie sollte sich eine Lehre von alleine verbreiten, die Lehre steht und kann von jedermann aufgegriffen werden , du meinst sicher du willst nicht das sich Menschen verbreiten die dieser Religion anhängen, und eigentlich geht es nicht um Religion, es geht um Ausländer, das weißt du, und du weißt auch das ich das weiß.
Was daran schlimm sein soll? Diese Hinterfotzige hintenrum, mag ich nicht, ist der Sache nicht würdig.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JohnAtarash » Fr 17. Nov 2017, 17:49

Julian hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:12)

Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr die Aufklärung in Deutschland mittlerweile unter Druck kommt und sich allerlei Leute finden, die hier eine mittelalterliche Religion verteidigen und etwaige Kritik als islamophob, hetzerisch etc. abtun.


Ich kann dem nur zustimmen. "Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst" (Voltaire). Hier eine Frage an alle Diskussionsteilnehmer: Wer würde es wagen den Propheten Mohammed und den Islam öffentlich und ohne die Identität zu verschleiern, zu kritisieren? Ich hätte da meine Bedenken. Die islmischen Prediger missionieren ohne jede Scheu in christlich geprägten Ländern, aber umgekehrt die Mission in islamischen Ländern ist lebensgefährlich. Es entstehen immer mehr Moscheen in Europa, aber kaum neue Kirchen in islamischen Ländern. Was auch Bände spricht, dass laut dem Islam ein Abtrünniger, also jemand der sich vom Islam abwendet mit dem Tode bestraft werden muss. Hier ein dringendes Appel in diesem Sinne eine Gerechtigkeit, Menschenrechte, Toleranz und Gleichberechtigung zu schaffen
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Fr 17. Nov 2017, 17:50

JFK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:43)

Gääähhhnn..ich bin einfach nicht Politisch korrekt genug um das zu schlucken, wie sollte sich eine Lehre von alleine verbreiten, die Lehre steht und kann von jedermann aufgegriffen werden , du meinst sicher du willst nicht das sich Menschen verbreiten die dieser Religion anhängen, und eigentlich geht es nicht um Religion, es geht um Ausländer, das weißt du, und du weißt auch das ich das weiß.
Was daran schlimm sein soll? Diese Hinterfotzige hintenrum, mag ich nicht, ist der Sache nicht würdig.


Was soll diese Unterstellung? Das ist keine Diskussionskultur.

Es geht mir um Denkstrukturen und Verhaltensweisen. Ich finde aufgeklärte Denkstrukturen und rationale Verhaltensweisen besser als abergläubische, menschenverachtende Ideologien.

Welchen Pass da jemand hat, ist sekundär - außer dass man in Dänemark anteilig sicher sehr viel mehr aufgeklärte Menschen als im Jemen finden wird.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Fr 17. Nov 2017, 18:49

PeterK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:40)

Daran musst Du - Dich betreffend - aber noch arbeiten:


Wenn täglich zehntausend Menschen aus Krisengebieten, in denen Gewalt und Fanatismus herrschen, unkontrolliert ins Land strömen und kein Ende abzusehen ist, ist es keinesfalls irrational, Angst vor der weiteren Entwicklung zu haben.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Fr 17. Nov 2017, 20:32

Julian hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:49)

Wenn täglich zehntausend Menschen aus Krisengebieten, in denen Gewalt und Fanatismus herrschen, unkontrolliert ins Land strömen und kein Ende abzusehen ist, ist es keinesfalls irrational, Angst vor der weiteren Entwicklung zu haben.


Irrational ist die annahme, das die, die vor Gewalt und Fanatismus fliehen, diese auch hier reintragen.

Das Gerüst der Neu-Rechte heuchelei, steht auf wackeligem Fundament, das volk hat diese Nummer schon lange durchschaut.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon JFK » Fr 17. Nov 2017, 20:35

Julian hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:50)

Was soll diese Unterstellung? Das ist keine Diskussionskultur.

Es geht mir um Denkstrukturen und Verhaltensweisen. Ich finde aufgeklärte Denkstrukturen und rationale Verhaltensweisen besser als abergläubische, menschenverachtende Ideologien.

Welchen Pass da jemand hat, ist sekundär - außer dass man in Dänemark anteilig sicher sehr viel mehr aufgeklärte Menschen als im Jemen finden wird.


Würde ja auch niemand anstreiten, trotzdem treffen diese Vorurteile die du auf die gesamte Community ausdehnst lwdiglich auf eine minderhwit zu die jede stabile Demokratie aushalten kann.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Julian » Fr 17. Nov 2017, 20:38

JFK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:32)

Irrational ist die annahme, das die, die vor Gewalt und Fanatismus fliehen, diese auch hier reintragen.

Das Gerüst der Neu-Rechte heuchelei, steht auf wackeligem Fundament, das volk hat diese Nummer schon lange durchschaut.


Die Realitätsverleugnung ist erstaunlich! Sollten einige Leute hier wirklich noch nie von muslimischen Extremisten gehört haben, die aus Afghanistan oder Syrien eingereist sind und in Deutschland Anschläge planten oder durchführten? Wie kann man so etwas ausblenden?
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Nov 2017, 20:39

JFK hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:32)

Irrational ist die annahme, das die, die vor Gewalt und Fanatismus fliehen, diese auch hier reintragen. ...


Es kommen nur ganz wenige Menschen nach Deutschland, weil sie vor Gewalt und Fanatismus fliehen. Diese Menschen sind in der Regel sowieso keine Moslems, denn vor diesen Leuten fliehen ja die Ungläubigen ...
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,

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