Christophobie

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Michi
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Re: Christophobie

Beitragvon Michi » Sa 28. Jan 2017, 16:54

Antonius hat geschrieben:(28 Jan 2017, 16:28)

Atheisten, die sich vom Ressentiment leiten lassen, sollten lieber das ganze Thema meiden.

Wer wäre denn ein Beispiel für so einen Atheisten? Richard Dawkins?
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Ein Terraner
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 28. Jan 2017, 17:03

Michi hat geschrieben:(28 Jan 2017, 16:54)

Wer wäre denn ein Beispiel für so einen Atheisten? Richard Dawkins?

Freud ist dürfte wohl auch unerwünscht sein.
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SpukhafteFernwirkung
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Re: Christophobie

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 28. Jan 2017, 23:28

Fuerst_48 hat geschrieben:(28 Jan 2017, 11:00)

Stimmt, leider.
Aber schau dir mal an, was aus deinem ernsten Thema geworden ist !!
ich finde es wird dem Thema mit dem gleichen ernst begegnet, wie man sollte.
:D
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SpukhafteFernwirkung
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Re: Christophobie

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 30. Jan 2017, 00:02

Misterfritz hat geschrieben:(27 Jan 2017, 21:08)

Wenn es intelligente Blechbüchsen sind (also die mit chip inside), dann glauben sie bestimmt an Stromkreise - was besser ist, als an Kornkreise zu glauben :D
stimmt genau. sie schauen All My Circuits. https://theinfosphere.org/All_My_Circuits
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Re: Christophobie

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 6. Feb 2017, 21:30

Christophobie ? Homilophobie ? Hominophobie ? (letztere vor bestimmten katholischen Männern) könnte begründet sein : haben doch nun auch die Australier ihre Addition "1950 bis 2009 insgesamt 4.440 Kinder in katholischen Orden und von Priestern missbraucht worden" annähernd beendet meint ZON "im Jahre des Herrn 06.02.2017"

Ob nun Phobie oder schlicht begründete Angst, dieses WIKI "Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche" könnte schon Anlass zu einer "gewissen Sorge" sein.... :?
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Christophobie

Beitragvon Adlerauge » Mo 6. Feb 2017, 21:34

Die kath.Kirche ist insofern daran schuld,weil sie die Ehelosigkeit von Priestern verlangt.
Die Apostel waren verheiratet und Jesus hat das nicht verboten.
Recht muss Recht bleiben, dem Unrecht muss das Recht entzogen werden!
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Do 9. Feb 2017, 14:10

immernoch_ratlos hat geschrieben:(06 Feb 2017, 21:30)
Christophobie ? Homilophobie ? Hominophobie ? (letztere vor bestimmten katholischen Männern) könnte begründet sein : haben doch nun auch die Australier ihre Addition "1950 bis 2009 insgesamt 4.440 Kinder in katholischen Orden und von Priestern missbraucht worden" annähernd beendet meint ZON "im Jahre des Herrn 06.02.2017"

Ob nun Phobie oder schlicht begründete Angst, dieses WIKI "Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche" könnte schon Anlass zu einer "gewissen Sorge" sein.... :?
Das ist sicherlich falsch.
Sexueller Mißbrauch in der Kirche (wie auch in anderen Organisationen) spielt sich - Gott-sei-Dank - im Promillebereich ab. Dennoch ist jeder Fall einer zuviel....

Sexueller Mißbrauch ist es ein schweres Vergehen gegen die Grundsätze der Christlichen Lehre oder, um es theologisch zu formulieren, es ist eine schwere Sünde.

( Nebenbei: Das Thema ist in diesem Strang OT, denn hier geht um Christenverfolgung in den mohammedanisch-dominierten Ländern.
viewtopic.php?f=21&t=28762 )
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » Do 9. Feb 2017, 16:54

Antonius hat geschrieben:(09 Feb 2017, 14:10)

Das ist sicherlich falsch.


Sicher? Mir würden da ja noch ein paar andere Wörter einfallen außer "falsch". Ebenfalls finde ich es nicht gerade richtig die Misshandlung zig Tausender Kinder als Promille Bereich abzutun, nichtmal daran denken würde ich. Und eine Sünde ist das auch nicht sondern ein richtig schweres Verbrechen. Sünden kann man beichten, Verbrechen sitzt man im Knast ab.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Fr 10. Feb 2017, 10:40

Ein Terraner hat geschrieben:(09 Feb 2017, 16:54)
Sicher? Mir würden da ja noch ein paar andere Wörter einfallen außer "falsch". Ebenfalls finde ich es nicht gerade richtig die Misshandlung zig Tausender Kinder als Promille Bereich abzutun, nichtmal daran denken würde ich. Und eine Sünde ist das auch nicht sondern ein richtig schweres Verbrechen. Sünden kann man beichten, Verbrechen sitzt man im Knast ab.
Die zeitlichen Sündenstrafen bleiben auch nach der Beichte. Eine schwere Sünde ist ein schweres Verbrechen.
Im übrigen, ein wenig Kenntnisse in Mathematik (einfache Dreisatzrechnung) wären hilfreich, dann ist die Promille-Bereichs-Aussage leicht zu verifizieren.
Wie gesagt, jeder Einzelfall ist einer zuviel, deshalb ist Mißbrauch diese schwere Verfehlung gegen die Grundsätze der Christlichen Lehre, diese schwere Sünde.

Das Strangthema ist die Christophobie, die Verfolgung der Menschen des Christlichen Glaubens vor allem in mohammedanisch-dominierten Ländern.

    Eine kolumbianische Ordensfrau ist in Mali entführt worden. Medienberichten zufolge entführte eine Gruppe bewaffneter Männer die Franziskanerin am Dienstag.
    Laut Augenzeugenberichten soll es sich bei den Angreifern um islamistische Kämpfer gehandelt haben. Drei weiteren Ordensschwestern sei die Flucht gelungen.
    Die entführte Ordensfrau, Gloria Cecilia Narvaez, ist 48 Jahre alt. Seit zwölf Jahren hilft sie in einer katholischen Pfarrei in Mali.
    Dort ist sie in der Gesundheitsvorsorge und der Ausbildung muslimischer Frauen tätig....
http://de.radiovaticana.va/news/2017/02 ... rt/1291385
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » Fr 10. Feb 2017, 10:54

Antonius hat geschrieben:(10 Feb 2017, 10:40)

Die zeitlichen Sündenstrafen bleiben auch nach der Beichte. Eine schwere Sünde ist ein schweres Verbrechen.
Im übrigen, ein wenig Kenntnisse in Mathematik (einfache Dreisatzrechnung) wären hilfreich, dann ist die Promille-Bereichs-Aussage leicht zu verifizieren.
Wie gesagt, jeder Einzelfall ist einer zuviel, deshalb ist Mißbrauch diese schwere Verfehlung gegen die Grundsätze der Christlichen Lehre, diese schwere Sünde.


Das ist nichts weiter als Schönrederei und Verharmlosung, ein Sünde hat de facto keine Auswirkungen auf das echte Leben. Also nenne es auch gefälligst Verbrechen, oder meinst du das ein Gericht jemand wegen einer Sünde anklagen wird?
Und es ist auch kein Verfehlung, es ist ein Gott verdammtes Verbrechen!
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Re: Christophobie

Beitragvon Amun Ra » Fr 10. Feb 2017, 12:29

Antonius hat geschrieben:(09 Feb 2017, 14:10)

Das ist sicherlich falsch.
Sexueller Mißbrauch in der Kirche (wie auch in anderen Organisationen) spielt sich - Gott-sei-Dank - im Promillebereich ab. Dennoch ist jeder Fall einer zuviel....

Der Skandal an und für sich ist auch nicht so sehr, dass es kath. Priester gibt, die Kinder missbrauchen. Natürlich muss unter den ganzen Kinderfickern auch rein statistisch gesehen hin und wieder ein Priester dabei sein.

Der Skandal an der Sache ist der Umgang der katholischen Kirche mit dem Thema. Denn der Umgang der kath. Kirche sieht eben keineswegs so:
Sexueller Mißbrauch ist es ein schweres Vergehen gegen die Grundsätze der Christlichen Lehre oder, um es theologisch zu formulieren, es ist eine schwere Sünde.
...

aus. Die kath. Kirche tut sich - besonders unter dem vormaligen Papa Ratzinger - eher so aus, wie man es von der Mafia oder jeder anderen kriminellen Organisation erwarten würde: verschweigen, verheimlichen, mit den Behörden am Besten garnicht zusammenarbeiten, wenn doch dann so oberflächlich wie möglich, der betreffende Priester wird irgendwohin in die Pampa versetzt aber - Gott bewahre! - ohne jegliche weltliche Sühne (Gefängnis zum Beispiel) zu leisten. In manchen Fällen wird der betreffende Priester noch nichteinmal von der kath. Kirche selbst bestraft. Er bekommt halt einfach eine neue Gemeinde mit Frischfleisch, an denen er sich vergehen kann.

Oder anders ausgedrückt: Würde man die schwere der Sünde des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger festmachen daran wie die kath. Kirche darauf reagiert, dann würde ich beinahe behaupten, dass es theologisch gesehen eine schwerere Sünde wäre Freitags Fleisch statt Fisch zu essen, denn Minderjährige zu missbrauchen. Und das; und nur das ist der eigentliche Skandal an diesem Thema.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Sa 11. Feb 2017, 15:22

Ich kehre zum Strangthema zurück, der Christophobie.

1.) Eine kolumbianische Ordensfrau ist in Mali entführt worden. Medienberichten zufolge entführte eine Gruppe bewaffneter Männer die Franziskanerin am Dienstag.
Laut Augenzeugenberichten soll es sich bei den Angreifern um islamistische Kämpfer gehandelt haben. Drei weiteren Ordensschwestern sei die Flucht gelungen.
Die entführte Ordensfrau, Gloria Cecilia Narvaez, ist 48 Jahre alt. Seit zwölf Jahren hilft sie in einer katholischen Pfarrei in Mali.
Dort ist sie in der Gesundheitsvorsorge und der Ausbildung muslimischer Frauen tätig....

http://de.radiovaticana.va/news/2017/02 ... rt/1291385

2.) In Pakistan gehören viele Christen der ärmsten Unterschicht an.
Mädchen aus armen Familien und Waisen werden als Hausangestellte am häufigsten Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch.
Wie die zwölfjährige Shazia Masih, deren verwitwete Mutter das Mädchen nicht mehr alleine versorgen konnte und einem wohlhabenden Muslim als Haushaltsgehilfin anvertraute.
Nach acht Monaten wurde das Mädchen mit schweren Spuren von sexuellem Missbrauch und Folter tot in das örtliche Krankenhaus eingeliefert.
Der Täter wurde trotz Anklage nie zur Rechenschaft gezogen.

Wenn es gelingt, solche Mädchen rechtzeitig aus einer hoffnungslosen Spirale von Missbrauch und Gewalt zu befreien, dann beginnt die Arbeit der Betreuer des Mary’s Refuge.
In jungen Jahren schon schwer geschlagen dürfen die Mädchen endlich Ruhe und Sicherheit erfahren.
Zeitgleich werden 15 Mädchen betreut und ausgebildet. Ziel ist, dass sie ihr Leben bald wieder selbständig bestreiten können und ein soziales Netzwerk um sich spüren....

http://sabatina-ev.de/pakistan-marys-re ... -staerken/
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 11. Feb 2017, 16:01

Antonius hat geschrieben:(11 Feb 2017, 15:22)

Ich kehre zum Strangthema zurück, der Christophobie.


Als ob sich das Thema noch verdrängen lässt.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » So 12. Feb 2017, 13:46

Antonius hat geschrieben:(10 Feb 2012, 14:04)
Die aus Somalia stammende niederländische Politikerin, Frauenrechtlerin und Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali berichtet
in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins Newsweek über die in weiten Teilen der islamischen Welt
stattfindende Christenverfolgung und charakterisiert diese als einen "Völkermord" an Christen.
Sie beklagt, daß die Öffentlichkeit darüber nur unzureichend informiert wird.
(...)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ayaan_Hirsi_Ali
http://www.google.de/search?q=ayaan+hir ... 17&bih=625

Ayaan Hirsi Ali hat sich jetzt in einem Kommentar zum geplanten Einreiseverbot in die USA für 7 überwiegend moh. Länder geäußert.
Sie hält das Einreiseverbot teilweise für gerechtfertigt.
Es sei aber zu eng gefasst, weil Länder wie Pakistan oder Saudi-Arabien nicht auf der Liste stünden.
In einem Gastkommentar in der "Welt" sieht sie klar eine Bedrohung durch eine "hasserfüllten Ideologie des radikalen Islam".
Sie fordert aber auch, dass man die Radikalisierung der schon in Amerika lebenden Muslime im Auge behalten müsse.
„Solange wir nicht erkennen, dass die Ideologie des radikalen Islam schon in unserer Mitte angekommen ist,
so lange werden wir all unsere Energie in hitzigen Debatten über Dekrete verschwenden.
Was wir dagegen brauchen, ist kühle, umfassende Gesetzgebung."(...)

https://www.welt.de/print/die_welt/deba ... oblem.html
http://www.kath.net/news/58481
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Re: Christophobie

Beitragvon Lomond » Sa 15. Apr 2017, 09:04

@ Christophobie

Sie ist weit stärker verbreitet als jene angebliche "Islamophobie", von der immer die Rede ist.

Im Unterschied zur Islamophobie gilt die Christophobie aber als schick und cool und total angesagt ....
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Re: Christophobie

Beitragvon jellobiafra » Mi 3. Mai 2017, 18:00

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_81060936/prien-am-chiemsee-glaubenswechsel-war-wohl-mordmotiv.html

Frau erstochen, weil sie Christin wurde.

Die vor mehreren Jahren aus Afghanistan geflüchtete Frau wechselte vom muslimischen zum christlichen Glauben. Diese Tatsache rücke immer mehr ins Zentrum der Ermittlungen, sagte Polizeisprecher Andreas Guske, denn sie könnte das Motiv für die Tat sein. Die 38-Jährige hatte sich in der evangelischen Kirchengemeinde engagiert.


Christenfeindlichkeit ist eine ernste und für einige lebensgefährliche Bedrohung geworden in Deutschland. Die Gefahr geht aber nicht von Atheisten aus. Mit denen kann man sich argumentativ
auseinandersezten. Bei muslimischen Messerstechern oder Terroristen wie Amri ist das nicht möglich.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Fr 5. Mai 2017, 08:28

jellobiafra hat geschrieben:(03 May 2017, 19:00)
Frau erstochen, weil sie Christin wurde.

Christenfeindlichkeit ist eine ernste und für einige lebensgefährliche Bedrohung geworden in Deutschland. Die Gefahr geht aber nicht von Atheisten aus.
Mit denen kann man sich argumentativ auseinandersezten.
Bei muslimischen Messerstechern oder Terroristen wie Amri ist das nicht möglich.
Ich stimme dir vollinhaltlich zu.
Glücklicherweise sind diese scheußlichen Verbrechen im Moment noch ein Randphänomen in Deutschland.
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » Sa 1. Jul 2017, 15:08

Der Generaldirektor des Int. Komitees vom Roten Kreuz, Yves Daccord, sieht klare Anzeichen dafür, daß es eine Christenverfolgung vor allem im Nahen Osten gibt.

Besonders in den mohammedanisch-dominierten Ländern sieht das Roten Kreuz klare Anzeichen dafür, daß Christen gezielt verfolgt und vertrieben werden.
Die internationale Staatengemeinschaft müsse deshalb die Christen in den Krisenregionen besser schützen.

http://de.radiovaticana.va/news/2017/06 ... en/1322299
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Re: Christophobie

Beitragvon Jekyll » Sa 1. Jul 2017, 21:07

Antonius hat geschrieben:(01 Jul 2017, 16:08)

Der Generaldirektor des Int. Komitees vom Roten Kreuz, Yves Daccord, sieht klare Anzeichen dafür, daß es eine Christenverfolgung vor allem im Nahen Osten gibt.

Besonders in den mohammedanisch-dominierten Ländern sieht das Roten Kreuz klare Anzeichen dafür, daß Christen gezielt verfolgt und vertrieben werden.
Die internationale Staatengemeinschaft müsse deshalb die Christen in den Krisenregionen besser schützen.
Hmm....ist so ein Wunsch eigentlich nicht unchristlich? Was hatte Jesus noch gesagt, als seine Jünger ihn beschützen wollten und zum Schwert griffen?
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Re: Christophobie

Beitragvon Progressiver » Sa 1. Jul 2017, 21:11

Antonius hat geschrieben:(01 Jul 2017, 16:08)

Der Generaldirektor des Int. Komitees vom Roten Kreuz, Yves Daccord, sieht klare Anzeichen dafür, daß es eine Christenverfolgung vor allem im Nahen Osten gibt.

Besonders in den mohammedanisch-dominierten Ländern sieht das Roten Kreuz klare Anzeichen dafür, daß Christen gezielt verfolgt und vertrieben werden.
Die internationale Staatengemeinschaft müsse deshalb die Christen in den Krisenregionen besser schützen.

http://de.radiovaticana.va/news/2017/06 ... en/1322299


Das ist moralischer Autismus. Und als solcher halte ich ihn für erbärmlich. In Syrien sind schon über 200.000 Menschen zu Tode gekommen. Im Irak hatte der IS im Jahr 2014 versucht, einen Völkermord an den Jesiden zu verüben. Aber anstatt die grauenhafte Gesamtsituation zu kritisieren und die Leben aller Menschen dort zu schützen, kommt dieser Rosinenpicker daher und meint, nur die Christen müssen besser geschützt werden. Was aber ist mit den anderen? Sind das keine Menschen, weil sie die "falsche" Religion haben? Ach ja, ich vergaß: Laut der christlichen Lehre kommen die Auserwählten Christi nach dem großen Armageddon ins Paradies. Der Rest landet dieser Glaubensvorstellung zufolge sowieso in einem immerwährenden Feuerofen und wird für alle Zeiten brennen. Wieso soll man sich als sogenannter Christ um diese kümmern, da sie demnach sowieso verloren zu sein scheinen? Nein, mit solchen frömmelnden und bigotten Christenmenschen ist kein Staat zu machen.

Als Atheist und säkularer Humanist bin ich der Meinung, dass die Menschenrechte für alle gelten sollen. Wer sich die Christen herauspickt, um sie zu retten und alle anderen verrecken lässt, der zeigt doch, dass er von gelebten humanistischen Werten Null Ahnung hat. Und im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht im Übrigen ebenfalls: Die Würde des "Menschen" ist unantastbar. Das ist das Großartige. Der Chef des Roten Kreuzes hinkt da moralisch weit hinterher.

Als Atheist würde ich also niemals jemandem die Menschenrechte absprechen wollen. Als Religionsphobiker nehme ich mir aber das Recht heraus, über weltfremde Religionen zu schimpfen bzw. sie auszulachen. Das ist vielleicht der große Unterschied. Als "wahrer Christ" muss man sich aber wohl ausschließlich um Christen kümmern. Die anderen sind für den ewigen Feuerofen freigegeben. Aktiver Mord ist das zwar noch nicht, wie es die IS-Terroristen betreiben. Aber Sterben Lassen aus eigenem Hochmut ist das auf jeden Fall. Von einem moralischen Aspekt ist beides verdammenswert: Sowohl das aktive Töten "Ungläubiger" durch Muslime als auch die unterlassene Hilfeleistung gegenüber Nichtchristen ist moralisch gesehen problematisch.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)

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