Christophobie

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Re: Christophobie

Beitragvon Pro&Contra » Sa 1. Jul 2017, 22:28

Wenn ich das hier so lese, dann scheint es einigen Strangteilnehmern ja völlig schnurz zu sein, wenn die Christen verfolgt und umgebracht werden. Anders kann man sich ja kaum erklären, dass hier kaum auf das Thema eingegangen wird und man lieber über Sinn und Unsinn von Religionen diskutiert.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 1. Jul 2017, 22:34

Pro&Contra hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:28)

Wenn ich das hier so lese, dann scheint es einigen Strangteilnehmern ja völlig schnurz zu sein, wenn die Christen verfolgt und umgebracht werden.


Interessiert nicht mehr oder weniger wie wenn nicht Christen verfolgt und umgebracht werden. :eek:
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Re: Christophobie

Beitragvon Pro&Contra » Sa 1. Jul 2017, 22:49

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:34)

Interessiert nicht mehr oder weniger wie wenn nicht Christen verfolgt und umgebracht werden. :eek:


Dir ist es also generell schnurz, wenn Menschen umgebracht werden?
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » Sa 1. Jul 2017, 22:53

Pro&Contra hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:49)

Dir ist es also generell schnurz, wenn Menschen umgebracht werden?


Nö, ganz im Gegenteil. Es gibt nur keinen Bonus weil es Christen sind.
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Re: Christophobie

Beitragvon Pro&Contra » So 2. Jul 2017, 08:04

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:53)

Nö, ganz im Gegenteil. Es gibt nur keinen Bonus weil es Christen sind.


Diesen Bonus hat auch keiner gefordert. Wenn ich mir diesen Thread aber so angucke, dann gibt es nicht nur keinen Bonus, sondern es wird auch noch eine Menge abgezogen.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » So 2. Jul 2017, 08:09

Pro&Contra hat geschrieben:(02 Jul 2017, 09:04)

Diesen Bonus hat auch keiner gefordert. Wenn ich mir diesen Thread aber so angucke, dann gibt es nicht nur keinen Bonus, sondern es wird auch noch eine Menge abgezogen.


Lass uns doch mal über die Verfolgung von Hexen durch Christen in Afrika sprechen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 56308.html
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Re: Christophobie

Beitragvon Pro&Contra » So 2. Jul 2017, 08:14

Ein Terraner hat geschrieben:(02 Jul 2017, 09:09)

Lass uns doch mal über die Verfolgung von Hexen durch Christen in Afrika sprechen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 56308.html


Nein. Ich rede hier jetzt über das Strangthema. Denn das macht ja so gut wie niemand hier. Also mache ich das. Wenn du über ein anderes Thema reden willst, dann mach einen neunen Strang auf.
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Re: Christophobie

Beitragvon gödelchen » So 2. Jul 2017, 11:34

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:34)

Interessiert nicht mehr oder weniger wie wenn nicht Christen verfolgt und umgebracht werden. :eek:


Interessant ist nur die Dummheit mit der in dem Thema argumentiert wird. Besonders erkennbar bei denen offenkundig ist, dass das Defizit im geistigen Rüstig innerhalb ihrer eigenen Aufstellung erheiternd ist.
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Re: Christophobie

Beitragvon Ein Terraner » So 2. Jul 2017, 11:41

gödelchen hat geschrieben:(02 Jul 2017, 12:34)

Interessant ist nur die Dummheit mit der in dem Thema argumentiert wird. Besonders erkennbar bei denen offenkundig ist, dass das Defizit im geistigen Rüstig innerhalb ihrer eigenen Aufstellung erheiternd ist.


Spreche du nicht von Dummheit dödelchen. :)
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Re: Christophobie

Beitragvon Antonius » So 2. Jul 2017, 12:44

Pro&Contra hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:28)
Wenn ich das hier so lese, dann scheint es einigen Strangteilnehmern ja völlig schnurz zu sein, wenn die Christen verfolgt und umgebracht werden. Anders kann man sich ja kaum erklären, dass hier kaum auf das Thema eingegangen wird und man lieber über Sinn und Unsinn von Religionen diskutiert.
Sehr gut beobachtet.
Vielen geht es offenbar gar nicht um das Thema, sondern darum, die eigenen Ressentiments darzustellen.

Und dann gibt es noch die Trolls, die versuchen, das Thema zu schreddern. :( :mad:
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Re: Christophobie

Beitragvon jellobiafra » Di 4. Jul 2017, 20:04

Die Antisemitismus und Islamophobie werden ja auch diskutiert.

Weltweit werden weitaus mehr Christen aufgrund ihrer Religion verfolgt werden als Juden und Muslime, warum sollte man das Thema Christophobie nun nicht diskutieren.

Der Hinweis, dass die Jeziden noch stärker unter dem IS zu leiden hat, ist zwar korrekt, vernebelt aber ein bisschen die Tatsache, dass die Christenverfolgung im Irak bereits nach dem Sturz Saddams einsetzten. Wenn man sich alleine die Zahlen ansieht, dann fragt man sich eher, weshalb z. B. wegen der Nakhba so ein Aufhebens gemacht wird und die Vertreibungen der Christen im Irak komplett unter dem Radar der Öffentlichkeit laufen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Christenverfolgung

Etwa 1,5 Millionen Christen gehörten zur irakischen Bevölkerung[50] und der gezielte Terror gegen Christen, sowohl in Bagdad als auch in Mossul, wurde von Tilman Zülch von der Gesellschaft für bedrohte Völker 2007 als „größte Christenvertreibung der Gegenwart“ bezeichnet.[51] Seit 2003 haben nach der SonntagsZeitung die Hälfte der 1,3 Millionen Christen im Irak das Land verlassen, nach CNN sogar eine Million.[52][53] Im Januar 2008 wurden Bomben in Kirchen und christlichen Einrichtungen gelegt.[54] Der chaldäische Erzbischof von Mossul, Paulos Faraj Rahho, starb im März 2008 in der Gefangenschaft von Entführern, weitere christliche Geistliche wurden entführt und ermordet. Ende September 2008 kam es in Mossul zu einer neuen Welle von Angriffen, wobei innerhalb von zwei Wochen mindestens 14 Christen getötet wurden und Zehntausende die Flucht ergriffen.[53]

Nachdem 2014 die ISIS die Stadt Mossul unter ihre Kontrolle gebracht hatte, wurden die christlichen Einwohner gezwungen, die Stadt zu verlassen, oder zum Islam überzutreten, um nicht ihr Leben zu verlieren. Daraufhin verließen die noch verbliebenen 25.000–35.000 Christen die Stadt.[55][56] Kampfverbände von Christen entstanden 2014 und sind teilweise unter sich zerstritten, je nachdem, mit welcher anderen Miliz sie sich zusammentun.[50] Nach Einschätzung des Leiters des Auslandsbüros Jordanien der Konrad-Adenauer-Stiftung, Otmar Oehring, geht der IS seither „absolut willkürlich“ mit der christlichen Minderheit um und seit 2014 seien rund 100.000 Christen aus der Ninive-Ebene in die Autonome Region Kurdistan, nach Erbil, Dohuk und Zakho geflüchtet. Christliche Milizionäre hätten zum Beispiel mit Peschmerga gemeinsam gekämpft, um Bakhdida (Qarakosch) und andere vormals von Christen besiedelte Orte zurückzuerobern.[42]
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Re: Christophobie

Beitragvon jellobiafra » Do 10. Aug 2017, 18:14

Vor einigen Jahren habe ich in diesem Thread geschrieben, dass Christenfeindlichkeit zwar weltweit ein großes Problem darstellt, aber in Deutschland kaum vorkommt. Das hat sich leider in den
letzten Jahren geändert. Derzeit - 2017 - ist Christophobie die mörderischste Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Deutschland, weitaus gefährlicher als Antisemitismus oder Islamophobie.
Auch der Attentäter von Hamburg tötete aus Christenfeindlichkeit und er beabsichtigte noch eine weitaus größere Zahl an Opfer.


https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Messerangreifer-wollte-mehr-Menschen-toeten,barmbek344.html

Ahmad A. sagte demnach aus, er habe so viele "Christen und Jugendliche" wie möglich töten wollen. Den Entschluss zu der Tat habe er erst an dem Tag selbst getroffen. Zunächst habe er überlegt, mit einem Lastwagen oder einem Auto zuzuschlagen - so wie es etwa Attentäter in Nizza oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt taten - sich dann aber für eine Messer-Attacke entschieden. Bei der Tat in Hamburg starb ein Mensch, sieben weitere wurden verletzt.
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Re: Christophobie

Beitragvon Nomen Nescio » Do 10. Aug 2017, 22:54

Progressiver hat geschrieben:(01 Jul 2017, 22:11)

Als Atheist würde ich also niemals jemandem die Menschenrechte absprechen wollen. Als Religionsphobiker nehme ich mir aber das Recht heraus, über weltfremde Religionen zu schimpfen bzw. sie auszulachen. Das ist vielleicht der große Unterschied. Als "wahrer Christ" muss man sich aber wohl ausschließlich um Christen kümmern. Die anderen sind für den ewigen Feuerofen freigegeben. Aktiver Mord ist das zwar noch nicht, wie es die IS-Terroristen betreiben. Aber Sterben Lassen aus eigenem Hochmut ist das auf jeden Fall. Von einem moralischen Aspekt ist beides verdammenswert: Sowohl das aktive Töten "Ungläubiger" durch Muslime als auch die unterlassene Hilfeleistung gegenüber Nichtchristen ist moralisch gesehen problematisch.

mit staunen lese ich diesen absatz. ich, überzeugter christ, denke in die weitesten ferne nicht daran andere menschen wegen ihrer religion zu schimpfen/auslachen.
als »wahrer christ« soll man sich um alle menschen kümmern. es gibt mehrere stellen im NT die das deutlich machen. laß ich eine phrase nennen die du vermutlich je gehört hast »der barmherzige samariter«.
ewige feuerofen? in welches jhdt lebst du?

als ich konfirmationsunterricht bekam, sagte mein dominee (NL pastor) einmal »ich stelle mich der himmel vor wie ein sehr großes haus. es hat unzählig viel türen. jede religion hat seine eigene tür. alle führen sie aber ins selbe gebäude hinein.
ich füge hinzu »vermutlich gibt es sogar eine tür für atheisten«.
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Re: Christophobie

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Aug 2017, 23:20

Der Chef vom IKRK gibt dem Radio Vatikan ein Interview und spricht dort über Christen (und andere Minderheiten) und hier wird gleich das ganz große Rad gedreht und dem Mann die humanistische Gesinnung abgesprochen :dead: Das macht den Völkermord an Christen gleich viel weniger schlimm, weil es ja auch einen versuchten Genozid an den Jesiden gab :dead: Was läuft hier nur bei einigen Usern schief?

"Man muss den Bedürftigen auf allen Seiten eines Konflikts helfen und jenen eine Stimme geben, die am wehrlosesten sind."
http://derstandard.at/2000012692609/Rot ... chen-Hilfe
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Re: Christophobie

Beitragvon Nomen Nescio » Do 10. Aug 2017, 23:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Aug 2017, 00:20)

Der Chef vom IKRK gibt dem Radio Vatikan ein Interview und spricht dort über Christen (und andere Minderheiten) und hier wird gleich das ganz große Rad gedreht und dem Mann die humanistische Gesinnung abgesprochen :dead: Das macht den Völkermord an Christen gleich viel weniger schlimm, weil es ja auch einen versuchten Genozid an den Jesiden gab :dead: Was läuft hier nur bei einigen Usern schief?

"Man muss den Bedürftigen auf allen Seiten eines Konflikts helfen und jenen eine Stimme geben, die am wehrlosesten sind."
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ich bin nicht katholisch, noch wünsche ich daß katholische prelaten behaupten »die wahrheit zu verkünden«.
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Re: Christophobie

Beitragvon Tom Bombadil » Do 10. Aug 2017, 23:41

Was hat deine Aussage mit dem Zitat zu tun? Röschtösch: nix. Ich habe nicht dich angesprochen, sondern "Progressiver". Welcher Religiot welche "Wahrheit" verkündet ist völlig irrelevant, der Chef vom IKRK ist mW. kein Prälat, sondern Journalist und Politikwissenschaftler.
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Re: Christophobie

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 11. Aug 2017, 04:03

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:53)

Nö, ganz im Gegenteil. Es gibt nur keinen Bonus weil es Christen sind.

Mal ganz abgesehen von Glaubens-Bekenntnissen oder -Abneigungen: Antworten auf die Frage, warum eine bestimmte Menschengruppe verfolgt und umgebracht wird, sind logisch gesehen keineswegs äquivalent mit einer Sympathiebekundung für das, was diese Gruppe zusammenhält. "Warum" ist grundsätzlich eine Frage nach obkektiven Ursachen und nicht persönlichem Verhältnis.
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Re: Christophobie

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 11. Aug 2017, 09:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Aug 2017, 00:41)

Was hat deine Aussage mit dem Zitat zu tun? Röschtösch: nix. Ich habe nicht dich angesprochen, sondern "Progressiver". Welcher Religiot welche "Wahrheit" verkündet ist völlig irrelevant, der Chef vom IKRK ist mW. kein Prälat, sondern Journalist und Politikwissenschaftler.

dein beitrag stand gleich unter meinen. logischerweise denke ich dann daß du auf mich reagierst.
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Re: Christophobie

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 11. Aug 2017, 09:28

Falsch gedacht.
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Re: Christophobie

Beitragvon unity in diversity » Fr 11. Aug 2017, 15:14

schokoschendrezki hat geschrieben:(11 Aug 2017, 05:03)

Mal ganz abgesehen von Glaubens-Bekenntnissen oder -Abneigungen: Antworten auf die Frage, warum eine bestimmte Menschengruppe verfolgt und umgebracht wird, sind logisch gesehen keineswegs äquivalent mit einer Sympathiebekundung für das, was diese Gruppe zusammenhält. "Warum" ist grundsätzlich eine Frage nach obkektiven Ursachen und nicht persönlichem Verhältnis.

Ich teile deine Ansicht und habe mich gewundert, warum sich alle Welt mit den Jesiden verbunden fühlen sollte, als diese Gruppe vom IS bedroht wurde.
Es ging nicht um Menschen allgemein, sondern um Menschen jesidischen Glaubens.
Das werde ich wohl auch künftig nicht verstehen.
Warum soll man sich mit Moslems verbunden fühlen, wenn sie von Christen bedroht werden?
Oder umgekehrt?
Unabhängig von meinen privaten Glauben, klappt bei mir sofort das Visier runter und ich werde stur, wie eine Schildkröte, wenn ich bestimmte Glaubensbekenntnisse finanzieren soll.
Speziell deren Flucht, oder Aufrüstung gegen Andersgläubige.
Ich bin nicht invasiv und bekehre niemanden.
Meine Götter wären dagegen, Toleranz und Akzeptanz zu einer Geschäftsidee zu machen.
Und wer nicht mit mir ist, den strafe Feuer und Schwert.
Solch einem Rachegott, sollte keiner huldigen.
Ich freue mich über jede Nudelmesse, die das alleinseeligmachende Spaghettimonster zelebriert.
:)
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)

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