Jakobsweg

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Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Fr 2. Okt 2009, 21:47

Hallo,

naja, ich bin den Jakobsweg gegangen. Nun würd ich gerne von euch wissen, was ihr vom "Weg" denkt-
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Perdedor
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Perdedor » Fr 2. Okt 2009, 21:59

Talyessin hat geschrieben:naja, ich bin den Jakobsweg gegangen. Nun würd ich gerne von euch wissen, was ihr vom "Weg" denkt-


Abgesehen vom Teilstück durch die Pyrenäen langweilig. Ich bin ihn zwar selbst nicht gegangen, kenne aber die Landschaft. Wandertechnisch hat Europa einiges mehr zu bieten.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Gammel » Fr 2. Okt 2009, 22:02

Talyessin hat geschrieben:Hallo,

naja, ich bin den Jakobsweg gegangen. Nun würd ich gerne von euch wissen, was ihr vom "Weg" denkt-

das jeder seinen weg hat ;)

ich würde sehr gern mal die "grenze" entlangwandern - erst die zonengrenze dann rund um berlin
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Re: Jakobsweg

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Okt 2009, 22:04

Talyessin hat geschrieben:Hallo,

naja, ich bin den Jakobsweg gegangen. Nun würd ich gerne von euch wissen, was ihr vom "Weg" denkt-



Meine letzte "Begegnung" mit dem Weg war das Hörbuch von Hape Kerkeling, "Ich bin dann mal weg". Beeindruckt hat mich sein Weg in seiner Auseinandersetzung mit sich und zufällig Getroffenen. Abgeschreckt hat mich die Übernachtungs- und Verpflegungssituation. ; - )
Aber Meditation und Reflexion kann ich auch ohne Weg darstellen. Warum sollte ich, Ihrer Meinung nach, den Weg nach Santiago de Compostela beginnen?
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Fr 2. Okt 2009, 22:14

JJazzGold hat geschrieben:

Meine letzte "Begegnung" mit dem Weg war das Hörbuch von Hape Kerkeling, "Ich bin dann mal weg". Beeindruckt hat mich sein Weg in seiner Auseinandersetzung mit sich und zufällig Getroffenen. Abgeschreckt hat mich die Übernachtungs- und Verpflegungssituation. ; - )
Aber Meditation und Reflexion kann ich auch ohne Weg darstellen. Warum sollte ich, Ihrer Meinung nach, den Weg nach Santiago de Compostela beginnen?


Kann ich nicht sagen. Muss jeder für sich selbst ausmachen. Meine eigene Erfahrung auf dem Weg ist genau was sie ist = eine eigene Erfahrung. Das mag hochnässig klingen, ist es aber nie gemeint. Die innere Reflexion ist eine andere - mehr mag ich nicht zu beurteilen mögen.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon adal » Fr 2. Okt 2009, 22:20

Perdedor hat geschrieben:Abgesehen vom Teilstück durch die Pyrenäen langweilig.
Du hast keine Ahnung. Was mich abschreckt: Die Strecke durchs Baskenland und Galizien ist zu überlaufen, nicht zuletzt wegen Hape Kerkeling.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Gammel » Fr 2. Okt 2009, 22:24

Gammel hat geschrieben:das jeder seinen weg hat ;)

ich würde sehr gern mal die "grenze" entlangwandern - erst die zonengrenze dann rund um berlin

nur so - ich bin zwar nicht gläubig - aber der weg würde mich nicht nur inzteressieren sondern hat auch eine bedeutung für

ich weis zwar nicht ob das mit den beweggründen für einen pilgerweg vergleichbar ist - es ist aber mehr als nur interesse an der vergangenheit
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Fr 2. Okt 2009, 22:35

adal hat geschrieben: Du hast keine Ahnung. Was mich abschreckt: Die Strecke durchs Baskenland und Galizien ist zu überlaufen, nicht zuletzt wegen Hape Kerkeling.


Ge Gschmarrn - Galizien ist harmlos. Ehrlich.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Fr 2. Okt 2009, 22:36

Gammel hat geschrieben:nur so - ich bin zwar nicht gläubig - aber der weg würde mich nicht nur inzteressieren sondern hat auch eine bedeutung für

ich weis zwar nicht ob das mit den beweggründen für einen pilgerweg vergleichbar ist - es ist aber mehr als nur interesse an der vergangenheit


Ich bin als Atheist gestartet - hm, jetzt bin ich das nimmer nicht.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Okt 2009, 22:37

Talyessin hat geschrieben:
Kann ich nicht sagen. Muss jeder für sich selbst ausmachen. Meine eigene Erfahrung auf dem Weg ist genau was sie ist = eine eigene Erfahrung. Das mag hochnässig klingen, ist es aber nie gemeint. Die innere Reflexion ist eine andere - mehr mag ich nicht zu beurteilen mögen.


Das klingt nicht hochnäsig, es ist nur keine Hilfe zur persönlichen Entscheidung.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Fr 2. Okt 2009, 22:43

JJazzGold hat geschrieben:
Das klingt nicht hochnäsig, es ist nur keine Hilfe zur persönlichen Entscheidung.


Man kann es halt nicht sagen. Wenn einem der WEG ruft, dann soll man ihn gehen. Egal auf welche Weise - Scheiss egal auf alle Vormeinungen. Es gibt immer Schwierigkeiten - aber sich auf Hape ( ich fahr mal kurz die Hälfte mit dem Bus ) Kerkeling zu berufen wäre dem Weg nicht gerecht.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Okt 2009, 22:48

Talyessin hat geschrieben:
Man kann es halt nicht sagen. Wenn einem der WEG ruft, dann soll man ihn gehen. Egal auf welche Weise - Scheiss egal auf alle Vormeinungen. Es gibt immer Schwierigkeiten - aber sich auf Hape ( ich fahr mal kurz die Hälfte mit dem Bus ) Kerkeling zu berufen wäre dem Weg nicht gerecht.


Ich muß ihm zugute halten, dass er während meiner zweitägigen Streichaktion, mein Interesse für den Weg mehr geweckt hat, als jeder andere Bericht, jedes andere Buch zuvor. Das mag unter anderem daran liegen, dass ich keiner christlichen Religion angehöre und von daher in der Wanderung des Weges z.T. andere Aspekte sehe, als die rein christlichen.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Fr 2. Okt 2009, 22:56

JJazzGold hat geschrieben:
Ich muß ihm zugute halten, dass er während meiner zweitägigen Streichaktion, mein Interesse für den Weg mehr geweckt hat, als jeder andere Bericht, jedes andere Buch zuvor. Das mag unter anderem daran liegen, dass ich keiner christlichen Religion angehöre und von daher in der Wanderung des Weges z.T. andere Aspekte sehe, als die rein christlichen.


Gott findet Dich auf diesem Weg.....glaub mir. Ich bin gestartet als Atheist, wie er im Buche stand. Und irgendwann kam die "Welle" ( mangelnder weiterer Ausdrücke benütze ich dieses Wort ) kams. Da gehts nicht um den christlichen, moslemischen, judäischen Gott oder sonstigen Vorstellungen sondern nur ums spüren.
Wenn Du die Zeit hast, dann geh ihn.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon JJazzGold » Fr 2. Okt 2009, 23:20

Talyessin hat geschrieben:
Gott findet Dich auf diesem Weg.....glaub mir. Ich bin gestartet als Atheist, wie er im Buche stand. Und irgendwann kam die "Welle" ( mangelnder weiterer Ausdrücke benütze ich dieses Wort ) kams. Da gehts nicht um den christlichen, moslemischen, judäischen Gott oder sonstigen Vorstellungen sondern nur ums spüren.
Wenn Du die Zeit hast, dann geh ihn.


Danke, das ist der Rat eines aktiv Erlebenden, den ich immer noch suchte.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon ToughDaddy » Sa 3. Okt 2009, 00:33

Talyessin hat geschrieben:
Ich bin als Atheist gestartet - hm, jetzt bin ich das nimmer nicht.


Was bist dann jetzt?
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Johnkiwi » So 4. Okt 2009, 21:49

Talyessin hat geschrieben:Hallo,

naja, ich bin den Jakobsweg gegangen. Nun würd ich gerne von euch wissen, was ihr vom "Weg" denkt-


Schlägst du mich jetzt wenn ich Schreiben das ich schon von dem Gedanken Platte Füße bekomme :blush:
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Re: Jakobsweg

Beitragvon John Galt » So 4. Okt 2009, 21:55

Talyessin hat geschrieben:
Ich bin als Atheist gestartet - hm, jetzt bin ich das nimmer nicht.


Also lieber erst gar nicht laufen ;)
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Mo 5. Okt 2009, 12:41

ToughDaddy hat geschrieben:
Was bist dann jetzt?


Zumindest nimmer der Hardcore Atheist, der ich davor war.
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Re: Jakobsweg

Beitragvon ToughDaddy » Mo 5. Okt 2009, 13:47

Talyessin hat geschrieben:
Zumindest nimmer der Hardcore Atheist, der ich davor war.


Aha. D.h. Du warst vorher ein Atheist, der Religionen nicht tolleriert hat?
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Re: Jakobsweg

Beitragvon Talyessin » Mo 5. Okt 2009, 14:09

ToughDaddy hat geschrieben:
Aha. D.h. Du warst vorher ein Atheist, der Religionen nicht tolleriert hat?


Das stimmt nicht. Nur war ich auf absolut wissenschaftlichem Denken geprägter Mensch. Habe nie ein Problem mit Gläubigen Menschen jedlichen Couleurs gehabt, solang diejenigen damit keinen Unfug an den Menschen drum her rum gemacht haben - nur mir selbst war es, aus Gründen, die ich noch nicht erklären kann, nicht möglich, selbiges bei mir zu zulassen.

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