Journalist verstirbt

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schokoschendrezki
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Okt 2018, 14:01

Ebiker hat geschrieben:(21 Sep 2018, 18:58)

Seiner eigenen Dummheit.

Rosa Parks war eine einfache Näherin. Und mit ihrem zivilen Ungehorsam der Sitzplatzfreigabeverweigerung hat sie sich einer erheblichen Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt.
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Quatschki
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Quatschki » Mo 1. Okt 2018, 20:52

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Oct 2018, 15:01)

Rosa Parks war eine einfache Näherin. Und mit ihrem zivilen Ungehorsam der Sitzplatzfreigabeverweigerung hat sie sich einer erheblichen Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt.

Ziviler Ungehorsam jetzt!
Nieder mit der Fallbeschleunigung?
Die Schwerkraftverweigerer!
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Cat with a whip
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Cat with a whip » Fr 5. Okt 2018, 11:23

Die Polizei hat eine angemeldete Großdemo mit 20.000 Teilnehmern aufgrund Sicherheitsbedenken der Städte Mezernich und Kerpen im Vorfeld verboten. Punktuell ging es wohl um ein Personenleitsystem am Bahnhof Kerpen-Buir, das der Veranstalter in der Frist nicht herstellen kann. Das ist interessant, denn so gesehen sind damit Großdemos und somit die Ausübung vor Grundrechten kurzfristig immer leicht mit technisch-organisatorischen Auflagen nach belieben verhinderbar. Die Politik befürchtet wohl auch zu mächtige und für sie unvorteilhafte Bilder und die Polizei ihre Ohnmacht.

Immerhin nimmt die Justiz aufgrund einer Klage des BUND mit dem Oberverwaltungsgericht Spannung aus dem Streit heraus und verbietet einstweilig die Fortsetzung der Rodungsarbeiten und damit die Schaffung von vollendeten Tatsachen bis die umfangreichen Unterlagen und Rechtsfragen bearbeitet und geklärt sind. Das kann dauern.
https://www.sueddeutsche.de/politik/ovg ... -1.4157463
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Teeernte
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Teeernte » Fr 5. Okt 2018, 12:44

Cat with a whip hat geschrieben:(05 Oct 2018, 12:23)

Die Polizei hat eine angemeldete Großdemo mit 20.000 Teilnehmern aufgrund Sicherheitsbedenken der Städte Mezernich und Kerpen im Vorfeld verboten. Punktuell ging es wohl um ein Personenleitsystem am Bahnhof Kerpen-Buir, das der Veranstalter in der Frist nicht herstellen kann. Das ist interessant, denn so gesehen sind damit Großdemos und somit die Ausübung vor Grundrechten kurzfristig immer leicht mit technisch-organisatorischen Auflagen nach belieben verhinderbar. Die Politik befürchtet wohl auch zu mächtige und für sie unvorteilhafte Bilder und die Polizei ihre Ohnmacht.

Immerhin nimmt die Justiz aufgrund einer Klage des BUND mit dem Oberverwaltungsgericht Spannung aus dem Streit heraus und verbietet einstweilig die Fortsetzung der Rodungsarbeiten und damit die Schaffung von vollendeten Tatsachen bis die umfangreichen Unterlagen und Rechtsfragen bearbeitet und geklärt sind. Das kann dauern.
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Es geht um "Fläche" zum demonstrieren. Dort gibt es nur Privateigentum....auf dem keiner eine Genehmigung zur Demo gibt.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon McKnee » Fr 5. Okt 2018, 16:30

Cat with a whip hat geschrieben:(05 Oct 2018, 12:23)

Die Polizei hat eine angemeldete Großdemo mit 20.000 Teilnehmern aufgrund Sicherheitsbedenken der Städte Mezernich und Kerpen im Vorfeld verboten. Punktuell ging es wohl um ein Personenleitsystem am Bahnhof Kerpen-Buir, das der Veranstalter in der Frist nicht herstellen kann. Das ist interessant, denn so gesehen sind damit Großdemos und somit die Ausübung vor Grundrechten kurzfristig immer leicht mit technisch-organisatorischen Auflagen nach belieben verhinderbar. Die Politik befürchtet wohl auch zu mächtige und für sie unvorteilhafte Bilder und die Polizei ihre Ohnmacht.

Immerhin nimmt die Justiz aufgrund einer Klage des BUND mit dem Oberverwaltungsgericht Spannung aus dem Streit heraus und verbietet einstweilig die Fortsetzung der Rodungsarbeiten und damit die Schaffung von vollendeten Tatsachen bis die umfangreichen Unterlagen und Rechtsfragen bearbeitet und geklärt sind. Das kann dauern.
https://www.sueddeutsche.de/politik/ovg ... -1.4157463


Nö, ist es nicht. Gibt ja andere Routen, die man gehen kann.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Cat with a whip
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Cat with a whip » Fr 5. Okt 2018, 18:04

Rechtsstaat siegt über Schwarz-Geld.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/hambac ... 31809.html
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon McKnee » Fr 5. Okt 2018, 18:54

Cat with a whip hat geschrieben:(05 Oct 2018, 19:04)

Rechtsstaat siegt über Schwarz-Geld.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/hambac ... 31809.html



Also muss niemand das tun, was du behauptest. Wird dir bei dem Richtungswechsel nicht selber schwindelig?

Gibt keinen Rechtstaat - der Rechtstaat siegt - gibt keinen Rechtstaat - der Rechtstaat siegt - Gibt keinen Rechtstaat - der Rechtstaat siegt - gibt keinen Rechtstaat - der Rechtstaat siegt

Rechtstaat ist offensichtlich, was dir gerade in den Kram passt.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon unity in diversity » Sa 6. Okt 2018, 12:51

20.000 Demonstranten und mehr werden erwartet.
Haben die Borkenkäfer genug Baumhäuser gebaut, um alle Gäste übernachten zu können?
Wie sieht es mit der Verpflegung aus?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon frems » Sa 6. Okt 2018, 15:52

Pressevertreter rechnen mittlerweile mit 50.000 Teilnehmern: https://www.ksta.de/region/rhein-erft/h ... t-31226922
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Quatschki » Sa 6. Okt 2018, 15:53

Kommen auch Ents?
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Okt 2018, 16:25

Quatschki hat geschrieben:(06 Oct 2018, 16:53)

Kommen auch Ents?


Köln "Stromfrei".

"Bauern gegen Kohle". ... auch Euro ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Quatschki » Sa 6. Okt 2018, 16:42

Beim Blackout tuckern dann die Benzingeneratoren in der Dieselverbotszone, um die Elektromobile aufzuladen.
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon Quatschki » Mo 8. Okt 2018, 09:09

Wie ist das eigentlich?
Durch die nahe 400m tiefe Grube müßte doch der Wasserhaushalt des Waldes schon weitgehend kaputt sein?
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Re: Journalist verstirbt

Beitragvon schokoschendrezki » Do 11. Okt 2018, 08:39

Wie auch immer: Das Oberverwaltungsgericht Münster stellt fest: Die "Rodung des Waldes" und "die SIcherung der Energieversorgung" stehen in keinem direkten Zusammenhang. Eine Begründung dieser Art ist nicht leistbar.

Ein weiterer Kommentar zum Thema:
Denn es ist eine Ohrfeige, die die Richter da verteilt haben. RWE habe nicht zeigen können, dass die Rodung des Hambacher Forstes für die sichere Energieversorgung nötig ist, heißt es in der Begründung. Genau das war aber das Argument, mit dem der Energiekonzern und die Landesregierung die Rodung durchsetzen wollten. Zweiflern wurden Horrorszenarien präsentiert – mit Stromausfällen, dunklen Monitoren und zusammenbrechender Infrastruktur.

https://www.deutschlandfunk.de/gestoppte-rodung-im-hambacher-forst-ohrfeige-fuer-rwe-und.720.de.html?dram:article_id=429853
Man fühlt sich an die Warnungen der SED-Ideologen vorm "bösen Kapitalismus" erinnert.

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