Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

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Kritikaster
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon Kritikaster » Do 13. Sep 2018, 15:35

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:33)

Die Kliniken werden heute alle betriebswirtschaftlich optimiert. Hüftoperationen lohnen sich beim derzeitigen Abrechnungssystem. Organentnahmen lohnen sich nicht. Also macht man Hüftoperationen bis der Arzt erschöpft umfällt. Weil es sich betriebswirtschaftlich lohnt. Ein Systemfehler den die "Privat vor Staat" Puristen von der FDP in das Gesundheitssystem eingebaut haben. Es war nämlich mal anders.

Und keiner hat's wieder geändert. Da haben also alle Regierungen versagt.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
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unity in diversity
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon unity in diversity » Do 13. Sep 2018, 15:42

Kritikaster hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:35)

Und keiner hat's wieder geändert. Da haben also alle Regierungen versagt.

Ja, das haben sie.
Denn Dank Penicellin, Sulfonamiden und anderen Antibiotika, können wir uns mehr Kriege leisten, unendliches Organspenderpotenzial.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Do 13. Sep 2018, 15:46, insgesamt 2-mal geändert.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 13. Sep 2018, 15:43

Kritikaster hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:35)

Und keiner hat's wieder geändert. Da haben also alle Regierungen versagt.

Na also. Wir können ja doch mal einer Meinung sein. Wer hätte dass gedacht.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Kritikaster
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon Kritikaster » Do 13. Sep 2018, 15:45

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:43)

Na also. Wir können ja doch mal einer Meinung sein. Wer hätte dass gedacht.

Ich hatte da nie Zweifel! :)
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon unity in diversity » Do 13. Sep 2018, 15:52

Billie Holiday hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:29)

Früher sind Babys und Mütter im Kindbett verstorben. Dank Medizin, Hygiene etc. überleben die allermeisten. Ein gigantischer Betrug der Natur?
Früher ist man auch in jungen Jahren an einem eitrigen Zahn gelitten und verstorben. Heute eine Bagatelle dank Zahnmedizin und Hygiene. Betrug der Natur?

Außerdem erkranken auch junge Menschen, Kinder, oder verunfallen. Sollte man den medizinischen Fortschritt einfach ad acta legen und nach dem Motto -Pech gehabt, mein Freund- die Leute sterben lassen?

Bist du religiös oder besitzt du keine Wertschätzung für dein Leben? :?:
Ich lebe sehr gern, selbstverständlich gebe ich meine Organe nach meinem Ableben frei, in der Hoffnung, selbst in den Genuß im Notfall zu kommen. Ich würde mich über 5 oder 6 Jahre mehr freuen als über meinen baldigen Tod.

Auch ich lebe sehr gern und möchte nicht erleben, dass ich bewegungslosTränen weine, weil mein Bauch geöffnet wird, während ich angeblich hirntot bin.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon Misterfritz » Sa 15. Sep 2018, 08:27

unity in diversity hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:52)

Auch ich lebe sehr gern und möchte nicht erleben, dass ich bewegungslosTränen weine, weil mein Bauch geöffnet wird, während ich angeblich hirntot bin.
Das wirst Du auch nicht erleben.
Und Du hast ja auch die Möglichkeit, Dich gegen Organentnahme nach dem Tod zu entscheiden. Tue es einfach, aber verschone uns mit Deinen Horrorvorstellungen, die ABSOLUT nichts mit der Realität zu tun haben.
Andere Menschen fürchten sich davor, nach dem Tod in der Hölle zu landen, es sein ihnen unbenommen ;)
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon Raskolnikof » Sa 15. Sep 2018, 08:55

unity in diversity hat geschrieben:(13 Sep 2018, 16:52)

Auch ich lebe sehr gern und möchte nicht erleben, dass ich bewegungslosTränen weine, weil mein Bauch geöffnet wird, während ich angeblich hirntot bin.

Du hast dir wohl zu häufig den Filmklassiker "Fleisch" von Rainer Erler angesehen. ;)
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Spenderorgan-Mangel: Vorstoss Widerspruchslösung

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Sep 2018, 12:26

Misterfritz hat geschrieben:(15 Sep 2018, 09:27)

Das wirst Du auch nicht erleben.
Und Du hast ja auch die Möglichkeit, Dich gegen Organentnahme nach dem Tod zu entscheiden. Tue es einfach, aber verschone uns mit Deinen Horrorvorstellungen, die ABSOLUT nichts mit der Realität zu tun haben.
Andere Menschen fürchten sich davor, nach dem Tod in der Hölle zu landen, es sein ihnen unbenommen ;)

Hatten wir schon durch. Kein Mensch kann beweisen, einen Widerspruch abgegeben zu haben.
Damit wird jeder Tote „sozialpflichtig“.
Die Widerspruchslösung ist nur ein Placebo, um die Gutgläubigen hinter die Fichte zu führen.
Ausserdem hat keiner seinen Körper geleast, um ihn am Vertragsende zurückgeben zu müssen.
Nächstenliebe kann man auch nicht per Gesetz erzwingen, weil es genau genommen um Vertrauen geht.

Raskolnikof hat geschrieben:(15 Sep 2018, 09:55)

Du hast dir wohl zu häufig den Filmklassiker "Fleisch" von Rainer Erler angesehen. ;)

Der Film ist von 1979, solange wird das Thema also schon hin und her gewälzt.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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