Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

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Welfenprinz
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Welfenprinz » So 5. Aug 2018, 07:49

Ich habe achgut ne zeit lang regelmässig gelesen.
Ging irgendwann nicht mehr.
Erstens dreht sich alles um einenn inhaltlich extrem begrenzten Kern und zweitens ist diese exponentiell gesteigerte Weinerlichkeit einfach nicht auszuhalten.


Also,wenn ich was gutes konservatives haben will,lese ich nzz. Um meine benchmark mal zu darzulegen.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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becksham
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon becksham » So 5. Aug 2018, 08:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Aug 2018, 17:29)

Nach "Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch" geben wir doch auch dem "Wörterbuch" Links-Deutsch einen Platz: https://www.achgut.com/artikel/links_de ... sacha_lobo

Wie schon im anderen thread gesagt, ist auch dieses "Wörterbuch" sehr polemisch. Ob es deswegen auch gut ist, soll jeder Leser für sich selber entscheiden. Einiges findet sich jedenfalls auch hier im Forum wider.

Wo liegt der Autor richtig, wo irrt er sich?

PS: Und nein, ich gehe nicht mit allem konform (erst recht nicht in den Kommentaren), also bitte an den Inhalten abarbeiten, nicht am Überbringer, der Quelle oder dem Autor.

Ich finde das gar nicht polemisch. Ich finde das auch eher schlecht gemacht und weinerlich. Der Lobo hat das um Längen besser gemacht. Dass von rechts hier Beifall kommt, hält sich ja auch in Grenzen und einige sind halt in ihrem Hass nicht mehr zu retten. Egal.
Inhaltlich finde ich mich als Linke dort leider nicht wieder und ich konnte noch nicht mal lachen, weil es überhaupt nicht humorvoll geschrieben ist.
Ne, das war eher nix.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Neandertaler » So 5. Aug 2018, 08:34

becksham hat geschrieben:(05 Aug 2018, 09:09)
Egal.
Inhaltlich finde ich mich als Linke dort leider nicht wieder und ich konnte noch nicht mal lachen, weil es überhaupt nicht humorvoll geschrieben ist.
Ne, das war eher nix.

Ich glaube auch nicht das ein rechter sich bei Lobo wiedergefunden hat und das ganze humorvoll fand.

Sind halt beides Kindergarten Niveau Polemiken. Kein diskutieren Miteinander sondern hierziehen übereinander in den man bestimmte Ansätze ins absurde verzehrt. Aber sicher gut genug damit die simplen Geister im eigenen Lager sind in bestätigt fühlen und Beifall klatschen.
Ich bin linksliberal, ich habe mich testen lassen.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dampflok94 » Di 7. Aug 2018, 11:42

[quote="Dark Angel"](04 Aug 2018, 19:58)
"Dagegen versteht man heutzutage unter Polemik nur einen Anteil einer Rede, oder gar eine Aussage, die im unsachlichen Ton gehalten ist. Polemisieren heißt: eine Ansicht pointiert bekämpfen. Polemik versucht den Gegner in der Diskussion in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen oder macht ihn gar lächerlich. Wer Polemik einsetzt, sucht keinen Konsens sondern will Recht behalten. Aber so wie damals, ist Polemik auch heute überspitzt und beharrt unversöhnlich auf der eigenen Meinung. Wenn man sagt, "ich will nicht polemisieren", so bedeutet das: ich will versöhnlich argumentieren, eine Brücke bauen, ein Angebot zur Einigung machen."
Mal abgesehen davon, daß ich nicht weiß wo diese merkwürdige Definition herstammt. In den meisten Diskussionen geht es nicht darum jemanden zu überzeugen. Es geht um Dritte. Glaubt hier wirklich jemand in einem Debattenbeitrag im Bundestag geht es darum den politischen Gegner von seiner Haltung zu Überzeugen? Es geht darum die eigene Truppe zu beeindrucken sowie Außenstehende.

Wenn ich hier mit einem Moslemhasser diskutiere dann doch nicht deswegen weil ich meine, ich könnte ihn von seinem Hass abbringen. Diese Hybris habe ich nicht. Und ich bin überzeugt, daß auch mein Gegenpart nicht glaubt, mich auf seine Seite ziehen zu können. Das wird nix werden.

Und auch wenn Sascha Lobo den Rechten den Spiegel vorhält, so wird er kaum damit rechnen daß in nennenswerter Anzahl die Betroffenen mal ins Grübeln darüber kommen, was sie denn da so für einen Unsinn verzapfen. Das ist also nicht das Ziel. Die Zielgruppe ist eine andere.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Selina » Di 7. Aug 2018, 12:34

Genau. Es geht darum, dass sich möglichst viele darüber im Klaren und einig (kleinster gemeinsamer Nenner) werden, dass wir keine rechtspopulistischen "Führer" brauchen, dass dieses Land und auch Europa weiter demokratisch bleiben, dass hier kein flächendeckender Rassismus und keine Fremdenfeindlichkeit geduldet werden und dass keine Leute gebraucht werden, die im Namen "des Volkes" - das es so gar nicht gibt - sprechen. Meinungsfreiheit hört genau da auf, wo nur noch Menschenfeindlichkeit propagiert wird.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dark Angel » Di 7. Aug 2018, 12:39

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Aug 2018, 12:42)
Mal abgesehen davon, daß ich nicht weiß wo diese merkwürdige Definition herstammt. In den meisten Diskussionen geht es nicht darum jemanden zu überzeugen. Es geht um Dritte. Glaubt hier wirklich jemand in einem Debattenbeitrag im Bundestag geht es darum den politischen Gegner von seiner Haltung zu Überzeugen? Es geht darum die eigene Truppe zu beeindrucken sowie Außenstehende.

Hatte ich vergessen, die Quelle anzugeben. Hole ich hiermit nach.
Dir ist die Definition zu merkwürdig? Nun dann gefällt dir diese vielleicht besser:

"Wenn eine Argumentation polemisch ist, dann ist sie unsachlich, aggressiv und überspitzt. Das Wort stammt von dem gleichbedeutende Adjektiv polémique aus dem Französischen ab, welches wiederum auf polemikós (kriegerisch) aus dem Griechischen zurückzuführen ist.
Man sagt, Auseinandersetzungen und Diskussionen mit politischem, literarischem oder wissenschaftlichem Hintergrund gleiten ins Polemische ab, wenn eine persönliche und unsachliche Ebene erreicht wird."
Quelle


Genau das ist das Problem bei Polemik - die Unsachlichkeit. Mit Unsachlichkeit wird niemandem ein Spiegel vorgehalten, es geht nur darum zu diskreditieren.

Was du oben ansprichst, hat nichts mit Polemik zu tun, das ist Populismus.
Und auch da "liegt wieder der Hund begraben", dass es auch in der politischen Diskussion nicht mehr darum geht, den politischen Gegner zu überzeugen, seine Argumente zu entkräften, sondern darum "Eindruck zu schinden".
Das zieht sich durch sämtliche Parteien, ist kein Alleinstellungsmerkmal der Rechten.
Linke agieren gleichermaßen populistisch und auch die Koalitionsparteien agieren populisitsch.
Dieser Populismus, der sich durch die gesamte Politik zieht, führt einerseits zu Politikverdrossenheit, stärkt andererseits Parteien, die scheinbare Lösungen anbieten.

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Aug 2018, 12:42)
Wenn ich hier mit einem Moslemhasser diskutiere dann doch nicht deswegen weil ich meine, ich könnte ihn von seinem Hass abbringen. Diese Hybris habe ich nicht. Und ich bin überzeugt, daß auch mein Gegenpart nicht glaubt, mich auf seine Seite ziehen zu können. Das wird nix werden.

Warum diskutierst du denn dann?
Diskussion bedeutet doch gerade
Erörterung/Untersuchung eines Themas mittels vorgetragener Argumente.

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Aug 2018, 12:42)Und auch wenn Sascha Lobo den Rechten den Spiegel vorhält, so wird er kaum damit rechnen daß in nennenswerter Anzahl die Betroffenen mal ins Grübeln darüber kommen, was sie denn da so für einen Unsinn verzapfen. Das ist also nicht das Ziel. Die Zielgruppe ist eine andere.

Genau das macht Lobo eben nicht. Er diskreditiert und diffamiert Andersdenkende. Damit erreicht er gerade kein Nachdenken, sondern das genaue Gegenteil.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Selina » Di 7. Aug 2018, 12:42

Leute, die rassistischen Unfug verbreiten (siehe Höcke) als "Andersdenkende" zu bezeichnen, hat schon ein Gschmäckle.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon busse » Di 7. Aug 2018, 12:45

Selina hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:34)

Genau. Es geht darum, dass sich möglichst viele darüber im Klaren und einig (kleinster gemeinsamer Nenner) werden, dass wir keine rechtspopulistischen "Führer" brauchen, dass dieses Land und auch Europa weiter demokratisch bleiben, dass hier kein flächendeckender Rassismus und keine Fremdenfeindlichkeit geduldet werden und dass keine Leute gebraucht werden, die im Namen "des Volkes" - das es so gar nicht gibt - sprechen. Meinungsfreiheit hört genau da auf, wo nur noch Menschenfeindlichkeit propagiert wird.


Wo gibt es denn rechtspopulistische Führer ? Träum weiter. Ach ein Volk gibt es auch nicht, da sind die linken Dummschwätzer aber ihren eigenen Geschwätz aufgesessen, als sie nämlich vor Jahren in der Tibet Resolution gegen China eine genaue Definition eines Volkes aufnahmen und sogar die chinesische "Umvolkung" einhellig verurteilten.
Waren damals bestimmt alles Populisten .
Eine Tradition allerdings bewahrheitet sich immer wieder bei linken Menschheitsträumern, sie interpretieren gern was Meinungsfreiheit ist und entscheiden dann natürlich was Menschenfeindlich und Demokratiefeindlich ist, schade das es heute kein GULAG mehr gibt was Selina. Wer Rassist ist bestimmen wir, frei nach Göring.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon becksham » Di 7. Aug 2018, 12:48

Dark Angel hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:39)
... Er diskreditiert und diffamiert Andersdenkende. Damit erreicht er gerade kein Nachdenken, sondern das genaue Gegenteil.

Auch wieder typisch. Rechte werden quasi gezwungen, rechts zu sein. Sie sind nie an irgendwas selbst schuld. Sie sind immer nur Opfer.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dampflok94 » Di 7. Aug 2018, 12:55

Dark Angel hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:39)
Genau das ist das Problem bei Polemik - die Unsachlichkeit. Mit Unsachlichkeit wird niemandem ein Spiegel vorgehalten, es geht nur darum zu diskreditieren.

Mag ja sein, daß Du diese Definition für toll hältst. Ich halte sie für falsch. Sie kann unsachlich sein wie jede andere nicht-polemische Argumentation auch. Aber das ist nicht zwangsläufig so. Überspitzt, aggressiv und pointiert, das ja. Aber nicht unsachlich.
Warum diskutierst du denn dann?
Diskussion bedeutet doch gerade
Erörterung/Untersuchung eines Themas mittels vorgetragener Argumente.

Es gibt genug Menschen, die hier mitlesen. Tue ich in anderen Diskussionen an denen ich nicht aktiv teilnehme ja auch. Und für die sollte man Unsinn nicht unwidersprochen stehen lassen.
Ich diskutiere jetzt seit vielen Jahren in diesem Forum und seinem Vorgänger. Die Anzahl der Vorgänge, daß jemand vom Saulus zum Paulus wurde, dürfte extrem gering sein. Wobei man in die Leute nicht reinschauen kann.
Genau das macht Lobo eben nicht. Er diskreditiert und diffamiert Andersdenkende. Damit erreicht er gerade kein Nachdenken, sondern das genaue Gegenteil.

Menschen die Realität vorzuhalten ist in meinen Augen keine Diffamierung. Nun mag man ja meinen Menschen ungeschminkt die Wahrheit zu sagen sei schlecht, weil das verletzen könnte. Nun ist letzteres zwar richtig, aber das gehört nun mal dazu.
Daß er die Leute nicht zum Nachdenken bringen wird, stimmt natürlich. Allerdings weil diese die Augen fest zu machen, um nichts zum Nachdenken zu haben.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dark Angel » Di 7. Aug 2018, 12:56

becksham hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:48)

Auch wieder typisch. Rechte werden quasi gezwungen, rechts zu sein. Sie sind nie an irgendwas selbst schuld. Sie sind immer nur Opfer.

Ja typisch - ich sprach von Andersdenkenden, du machst Rechte daraus. Damit beweist du nur, dass jeder der nicht die Ansichten der Linken vertritt, rechst und damit Extremist ist.
q.e.d.

Ihr Linken solltet langsam mal lernen andere Meinungen/Sichtweisen zu tolerieren. Ihr seit NICHT die Mehrhheit!
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Ein Terraner » Di 7. Aug 2018, 12:58

Dark Angel hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:56)

Ihr seit NICHT die Mehrhheit!


Wer hat denn das behauptet, etwa das Volk?
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dark Angel » Di 7. Aug 2018, 13:02

Ein Terraner hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:58)

Wer hat denn das behauptet, etwa das Volk?

Nein, das belegen die Wahlergebnisse der letzten BTW!
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Ein Terraner » Di 7. Aug 2018, 13:13

Dark Angel hat geschrieben:(07 Aug 2018, 14:02)

Nein, das belegen die Wahlergebnisse der letzten BTW!


Aber da ist doch laut dem Volk alles Links was links vom Volk steht.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon becksham » Di 7. Aug 2018, 13:15

Dark Angel hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:56)

Ja typisch - ich sprach von Andersdenkenden, du machst Rechte daraus. Damit beweist du nur, dass jeder der nicht die Ansichten der Linken vertritt, rechst und damit Extremist ist.
q.e.d.

Ihr Linken solltet langsam mal lernen andere Meinungen/Sichtweisen zu tolerieren. Ihr seit NICHT die Mehrhheit!

Zusammenhänge sollten schon selbst gedacht werden können. Es ging ja sehr wohl um den Artikel von Sascha Lobo und da geht es um Rechte. Dass du in typischer Verteidigungshaltung da Andersdenkende draus machst, ist ja nun dein Problem.

Dein "ihr Linken" ist aber auch sehr bezeichnend.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Keoma » Di 7. Aug 2018, 13:17

Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dark Angel » Di 7. Aug 2018, 13:17

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:55)

Mag ja sein, daß Du diese Definition für toll hältst. Ich halte sie für falsch. Sie kann unsachlich sein wie jede andere nicht-polemische Argumentation auch. Aber das ist nicht zwangsläufig so. Überspitzt, aggressiv und pointiert, das ja. Aber nicht unsachlich.

Nun - wenn dir die Definition von Polemik (samt Quellen) nicht gefällt, bring eine bessere!
"Ich halte sie für falsch" ist kein Argument!

Ich kann dir noch zwei andere anbieten, deren Aussage allerdings die gleiche ist, wie bei den beiden vorherigen:

"Heute versteht man unter dem Begriff der Polemik einen unsachlichen Angriff auf etwas oder jemanden. Mit anderen Worten wird mit Polemik ein Streit bezeichnet, der nicht mehr auf einer sachlichen, sondern auf einer persönlichen Ebene geführt wird." [...]
"Ziel der Polemik ist es nicht eine Einigung zu finden, sondern als Sieger aus dem Gespräch hervorzugehen.
Polemik zeichnet sich durch Ironie und Sarkasmus aus. Insgesamt wird ein gehobener Sprachstil verwendet, der trotzdem verletzend wirkt. Ziel ist es sein Gegenüber zu schwächen und seine eigenen Argumente durchzusetzen, um das rhetorische Duell zu gewinnen."
Quelle


oder lt Duden:
"scharfer, oft persönlicher Angriff ohne sachliche Argumente [im Rahmen einer Auseinandersetzung] im Bereich der Literatur, Kunst, Religion, Philosophie, Politik o. Ä."

Bei Polemik geht es immer noch nicht darum, jemanden den Spiegel vorzuhalten und ihn zum Nachdenken zu bringen!


Dampflok94 hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:55)
Es gibt genug Menschen, die hier mitlesen. Tue ich in anderen Diskussionen an denen ich nicht aktiv teilnehme ja auch. Und für die sollte man Unsinn nicht unwidersprochen stehen lassen.
Ich diskutiere jetzt seit vielen Jahren in diesem Forum und seinem Vorgänger. Die Anzahl der Vorgänge, daß jemand vom Saulus zum Paulus wurde, dürfte extrem gering sein. Wobei man in die Leute nicht reinschauen kann.

Du hast meine Frage nicht beantwortet!
Sie lautete: Warum dikutierst du dann? [wenn nicht, um deinen Diskussionspartner mittels Argumenten zu überzeugen]

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Aug 2018, 13:55)Menschen die Realität vorzuhalten ist in meinen Augen keine Diffamierung. Nun mag man ja meinen Menschen ungeschminkt die Wahrheit zu sagen sei schlecht, weil das verletzen könnte. Nun ist letzteres zwar richtig, aber das gehört nun mal dazu.
Daß er die Leute nicht zum Nachdenken bringen wird, stimmt natürlich. Allerdings weil diese die Augen fest zu machen, um nichts zum Nachdenken zu haben.

Polemik hat immer noch nichts mit "Realität vorhalte" oder "ungeschminkt die Wahrheit zu sagen" zu tun.
Bei Polemik geht es immer noch darum, sein Gegenüber zu schwächen, zu diskreditieren.
Bei Polemik geht es darum, als Sieger aus einer Diskussion/einem Gespräch hervorzugehen - unabhängig von der Tragfähigkeit/Stichhaltigkeit der eigenen Argumente.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Dampflok94 » Di 7. Aug 2018, 13:30

Dark Angel hat geschrieben:(07 Aug 2018, 14:17)

Nun - wenn dir die Definition von Polemik (samt Quellen) nicht gefällt, bring eine bessere!
"Ich halte sie für falsch" ist kein Argument!

Steht doch da :?:
Überspitzt, aggressiv und pointiert, das ja.

Du hast meine Frage nicht beantwortet!

Sie lautete: Warum dikutierst du dann? [wenn nicht, um deinen Diskussionspartner mittels Argumenten zu überzeugen]

Ist das die Hitze? Du zitierst meine Antwort und sagst ich hätte nicht geantwortet? Ich kann gerne nochmals wiederholen warum ich diskutiere. Aber was sollte das bringen?
Aber wir sind ja voll im Plan, denn...
Polemik hat immer noch nichts mit "Realität vorhalte" oder "ungeschminkt die Wahrheit zu sagen" zu tun.
Bei Polemik geht es immer noch darum, sein Gegenüber zu schwächen, zu diskreditieren.
Bei Polemik geht es darum, als Sieger aus einer Diskussion/einem Gespräch hervorzugehen - unabhängig von der Tragfähigkeit/Stichhaltigkeit der eigenen Argumente.

Davon wirst Du mich nicht überzeugen können. Lobos Beitrag diskreditiert in meinen Augen niemanden. Die Leute diskreditieren sich höchstens selbst. Davon werde ich dich vsl. nicht überzeugen können. Ist eine solche Diskussion deswegen sinnlos? Im Gegenteil. Ich halte sie für sehr sinnvoll. :)
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon Vongole » Di 7. Aug 2018, 14:02

Wer ist eigenlich "Ihr Linken" oder "Ihr Rechten"?
Ist das wirklich eine politische Verordnung von Menschen, oder mittlerweile einfach nur noch Schubladendenken?
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Re: Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Beitragvon McKnee » Di 7. Aug 2018, 14:15

Vongole hat geschrieben:(07 Aug 2018, 15:02)

Wer ist eigenlich "Ihr Linken" oder "Ihr Rechten"?
Ist das wirklich eine politische Verordnung von Menschen, oder mittlerweile einfach nur noch Schubladendenken?


Es ist der einfachste Weg
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Albert Einstein

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