Kritik der DDR

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Dieter Winter
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 18:43

zollagent hat geschrieben:(20 Jun 2018, 17:16)

Ich stelle mich nicht auf den Kopf und der Hinweis auf die Legitimierung ist das Gegenteil deiner Versuche, die Dinge auf den Kopf zu stellen. Eine Diktatur, auch, wenn sie dir noch so gefällt, wird NIEMALS auf einer Ebene mit einer Demokratie stehen. Alles, was sie beschließt, ist schwebend unwirksam, so lange, bis eine demokratische Legitimierung erfolgt. Und für diese Legitimierung reicht KEIN Klatschverein.



Das ist nicht nur 1. ein selten dämlicher Schmarrn, sondern schlichtweg gelogen. Die weitaus meisten Entscheidungen in der Geschichte der Menschheit waren und sind in keinster Weise "dempkratisch legitimiert". Alleine die Definition eben dieser Legitimation wäre schon ein Punkt, über den man jahrelang debattieren könnte. Und ändert 2. ohnehin nicht das Geringste am Sachverhalt, dass jeder demokratische Beschluss, so er denn mal gefasst wurde, ebenfalls zum Diktat wird.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Realist2014 » Mi 20. Jun 2018, 18:46

Dieter Winter hat geschrieben:(20 Jun 2018, 19:43)

. . Und ändert 2. ohnehin nicht das Geringste am Sachverhalt, dass jeder demokratische Beschluss, so er denn mal gefasst wurde, ebenfalls zum Diktat wird.


NEIN

"Politisches Diktat: Ein solches kommt vor, wenn einer politischen oder militärischen Partei infolge einer Niederlage in einem Konflikt, durch die Siegermächte die Bedingungen diktiert werden, wenn sie nicht mehr über die notwendigen Mittel verfügt, dagegen wirkungsvoll entgegenzutreten. Dann besteht zur Annahme der Bedingungen ein Zwang."


arbeite mal an deiner Kompetenz der deutschen Sprache
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 18:59

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 19:46)

NEIN

"Politisches Diktat: Ein solches kommt vor, wenn einer politischen oder militärischen Partei infolge einer Niederlage in einem Konflikt, durch die Siegermächte die Bedingungen diktiert werden, wenn sie nicht mehr über die notwendigen Mittel verfügt, dagegen wirkungsvoll entgegenzutreten. Dann besteht zur Annahme der Bedingungen ein Zwang."


arbeite mal an deiner Kompetenz der deutschen Sprache


Nicht nötig.

ich rede hier nicht von irgendwelchen schwurbeligen Wikipedia* Definitionen von "politischen Diktaten", sondern vom schlichten Fakt, dass jedes Gesetz, unabhängig vom Zustandekommen, nun mal ein Diktat ist. Basta!

*Gib fefälligst die Quelle an, wenn Du schon guttenbergst!
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Realist2014 » Mi 20. Jun 2018, 19:10

Dieter Winter hat geschrieben:(20 Jun 2018, 19:59)

Nicht nötig.

ich rede hier nicht von irgendwelchen schwurbeligen Wikipedia* Definitionen von "politischen Diktaten", sondern vom schlichten Fakt, dass jedes Gesetz, unabhängig vom Zustandekommen, nun mal ein Diktat ist. Basta!

* t!


die Wiederholung deiner falschen Wortverwendung macht es nicht besser... :x

nein, ein Gesetzt ist in der deutschen Sprache KEIN "Diktat" :cool:

in deinem kleinen Universum mag das so sein- da gibt es ja auch sonst "eigenartige" Sichtweisen.... :D
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 19:15

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:10)

die Wiederholung deiner falschen Wortverwendung macht es nicht besser... :x

nein, ein Gesetzt ist in der deutschen Sprache KEIN "Diktat" :cool:


Das liegt daran, dass "Diktat" aus dem Lateinischen kommt. :D Faktisch ist und bleibt jede Rechtsvorschrift ein Diktat. Isso. Auch wenn Du das nicht so bei wiki findest. :)

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:10)
in deinem kleinen Universum mag das so sein- da gibt es ja auch sonst "eigenartige" Sichtweisen.... :D


Ich wäre bestürzt, wenn mir jeder Dampfplauderer zustimmen würde - oder auch nur folgen könnte. :cool:
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Realist2014 » Mi 20. Jun 2018, 19:22

Dieter Winter hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:15)

Das liegt daran, dass "Diktat" aus dem Lateinischen kommt.


stimmt


Faktisch ist und bleibt jede Rechtsvorschrift ein Diktat. Isso.


Nein, ist es nicht in der üblichen Verwendung dieses Begriffes in diesem Kontext

aber in DEINER Welt ist das möglicherweise so

da ist ja so einiges anders...
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Realist2014 » Mi 20. Jun 2018, 19:23

Dieter Winter hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:15)



Ich wäre bestürzt, wenn mir jeder Dampfplauderer zustimmen würde - oder auch nur folgen könnte. :cool:


in deine Welt würde ich dir auch ganz bestimmt nicht folgen wollen...
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 19:29

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:22)

stimmt




Nein, ist es nicht in der üblichen Verwendung dieses Begriffes in diesem Kontext

aber in DEINER Welt ist das möglicherweise so

da ist ja so einiges anders...


Ich nehme sie halt bewusster wahr, als Phrasendrescher.

Aber, schau selbst - Du musst nicht dumm sterben: (Natürlich darfst Du das) :cool:

http://www.taz.de/!5068958/

Gesetze, die in einer Diktatur verabschiedet wurden. haben auch heute noch Geltung. Sind also dann doch wohl, auch in Deiner eher beschränkten Wahrnehmung, in ihrer Entstehung Diktate. :D
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Mi 20. Jun 2018, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 19:30

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:23)

in deine Welt würde ich dir auch ganz bestimmt nicht folgen wollen...


Dort würdest Du Dich auch kaum zurecht finden. :D

Hier reicht es nicht, einfach nur gedanken- und einfallslos nachzuplappern, was in wikipedia so alles zusemmngetragen wird. :cool:
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Realist2014 » Mi 20. Jun 2018, 19:40

Dieter Winter hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:30)

Dort würdest Du Dich auch kaum zurecht finden. :D

:



stimmt

in den linken Abgründen würde ich mich verlaufen...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Realist2014 » Mi 20. Jun 2018, 19:44

Dieter Winter hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:29)

Ich nehme sie halt bewusster wahr, als Phrasendrescher.

Aber, schau selbst - Du musst nicht dumm sterben: (Natürlich darfst Du das) :cool:

http://www.taz.de/!5068958/

Gesetze, die in einer Diktatur verabschiedet wurden. haben auch heute noch Geltung. Sind also dann doch wohl, auch in Deiner eher beschränkten Wahrnehmung, in ihrer Entstehung Diktate. :D


deine ärmlichen persönlichen Attacken machen deine falschen Aussagen auch nicht richtiger


Offensichtlich reicht es bei DIR nicht, zu erkennen, dass :



"Gesetze, die in einer Diktatur verabschiedet wurden. haben auch heute noch Geltung"

und

"Alle Gesetze sind ein Diktat"


inhaltlich zwei völlig VERSCHIEDENE Aussagen sind....
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 20. Jun 2018, 20:31

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 19:24)

HEUTE kann jeder durch Wahlen mitbestimmen

Nur über SEIN Eigentum bestimmt NUR der EIGENTÜMER


Totaler Bullshit die Menschen entscheiden nicht selbst oder DIREKT sondern lassen sich von einem Parlament Regeln aufzwingen.
Wahre Demokratie sieht anders aus.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 20:36

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:40)

stimmt

in den linken Abgründen würde ich mich verlaufen...


Ich bin also Linker?! :D Naja, wundert mich jetzt nicht wirklich...
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Europa2050 » Mi 20. Jun 2018, 20:38

Schade, dass ihr so vom Thema abgekommen seid.
Mich hätte nämlich wirklich interessiert, wie die Meinungen zu der Frage sind, ob eine Parteiendiktatur wie in der DDR (und anderen)
- ein Betriebsunfall, historischer Zufall war, oder
- im Sozialismus (ich meine bewusst nicht die Wirtschafts- sondern die Gesellschaftsordnung, soweit man das trennen kann) systembedingt ist?

Und das vor dem Hintergrund, dass die bisherigen Experimente bestenfalls durchschnittlich, meist aber miserabel Performer haben. Aber China (das ja zumindestens gesellschaftlich kommunistisch ist) läuft ja.

Und da wir ja auch eine einige DDR-aufgewachsene hier haben, könnte man ja sogar Einschätzungen aus erster Hand bekommen.

Deswegen: Führt eine sozialistische Gesellschaftsordnung automatisch zu Macht ohne Kontrolle und damit Diktatur?
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 20:39

Realist2014 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 20:44)

deine ärmlichen persönlichen Attacken machen deine falschen Aussagen auch nicht richtiger


Offensichtlich reicht es bei DIR nicht, zu erkennen, dass :



"Gesetze, die in einer Diktatur verabschiedet wurden. haben auch heute noch Geltung"

und

"Alle Gesetze sind ein Diktat"


inhaltlich zwei völlig VERSCHIEDENE Aussagen sind....


Ruder nicht so jämmerlich rum. Jedes Gesetz ist ein Diktat. Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob es "demokratisch legitimiert", per Erlass, oder sonst wie installiert wurde. Finde Dich einfach mal mit den grundlegenden Fakten ab. :rolleyes:
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Mi 20. Jun 2018, 20:42

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 21:38)

Schade, dass ihr so vom Thema abgekommen seid.
Mich hätte nämlich wirklich interessiert, wie die Meinungen zu der Frage sind, ob eine Parteiendiktatur wie in der DDR (und anderen)
- ein Betriebsunfall, historischer Zufall war, oder
- im Sozialismus (ich meine bewusst nicht die Wirtschafts- sondern die Gesellschaftsordnung, soweit man das trennen kann) systembedingt ist?

Und das vor dem Hintergrund, dass die bisherigen Experimente bestenfalls durchschnittlich, meist aber miserabel Performer haben. Aber China (das ja zumindestens gesellschaftlich kommunistisch ist) läuft ja.

Und da wir ja auch eine einige DDR-aufgewachsene hier haben, könnte man ja sogar Einschätzungen aus erster Hand bekommen.

Deswegen: Führt eine sozialistische Gesellschaftsordnung automatisch zu Macht ohne Kontrolle und damit Diktatur?


Anders wird sie nicht durchsetzbar sein. Der Mensch ist nun mal kein guter, edler Altruist, sondern ein mieses, selbstsüchtiges Arschloch. Jedenfalls die überwiegende Mehrheit. Aus diesem Grund kann Sozialismus nur mit eben dem "MUSS" eine gewisse Zeit lang funktionieren. Auch der Nazarener ist ja mit seinen, im Grunde guten, Ideen letztlich gescheitert, wenn wir ehrlich sind.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Teeernte » Mi 20. Jun 2018, 20:54

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 21:38)

Deswegen: Führt eine sozialistische Gesellschaftsordnung automatisch zu Macht ohne Kontrolle und damit Diktatur?


Sozialismus ist erst mal schon Diktatur. - ohne Kontrolle ? Nein.

Ist an und für dich genau das selbe wie heute... Du hast Deine Stimme abgegeben. :D :D

Fällt Merkel nach links oder rechts....unabhängig davon - was die Menge gewählt oder gewollt hat..... so geht es auch mit anderen "Führern".

Heute Richtlinienkompetenz....genannt.. Da Polizei und Justiz im Sozialismus auch nicht unabhängig funktioniert - gibt es also keine Kontrolle.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Odin1506 » Mi 20. Jun 2018, 20:58

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 21:38)

Schade, dass ihr so vom Thema abgekommen seid.
Mich hätte nämlich wirklich interessiert, wie die Meinungen zu der Frage sind, ob eine Parteiendiktatur wie in der DDR (und anderen)
- ein Betriebsunfall, historischer Zufall war, oder
- im Sozialismus (ich meine bewusst nicht die Wirtschafts- sondern die Gesellschaftsordnung, soweit man das trennen kann) systembedingt ist?

Und das vor dem Hintergrund, dass die bisherigen Experimente bestenfalls durchschnittlich, meist aber miserabel Performer haben. Aber China (das ja zumindestens gesellschaftlich kommunistisch ist) läuft ja.

Und da wir ja auch eine einige DDR-aufgewachsene hier haben, könnte man ja sogar Einschätzungen aus erster Hand bekommen.

Deswegen: Führt eine sozialistische Gesellschaftsordnung automatisch zu Macht ohne Kontrolle und damit Diktatur?


Eine Parteiendiktatur in der DDR gab es nicht, die Richtlinien wurden vom "großen Bruder" UdSSR bestimmt.
China´s Gesellschaft ist nicht kommunistisch, maximal sozialistisch aufgebaut auf den Maoismus.
Und nein, eine sozialistische Gesellschaftsordnung führt nicht zwangsläufig zur Diktatur. Ein Diktator kann auch nur solange an der Macht bleiben, wie das Militär hinter ihm steht.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Europa2050 » Mi 20. Jun 2018, 21:14

Teeernte hat geschrieben:(20 Jun 2018, 21:54)

Sozialismus ist erst mal schon Diktatur. - ohne Kontrolle ? Nein.

Ist an und für dich genau das selbe wie heute... Du hast Deine Stimme abgegeben. :D :D

Fällt Merkel nach links oder rechts....unabhängig davon - was die Menge gewählt oder gewollt hat..... so geht es auch mit anderen "Führern".

Heute Richtlinienkompetenz....genannt.. Da Polizei und Justiz im Sozialismus auch nicht unabhängig funktioniert - gibt es also keine Kontrolle.


Prinzipiell kann man natürlich nicht ausschließen, dass Politiker etwas anders tun, als das, für das sie gewählt wurden.

Aber eben nur vier Jahre und soweit das Bundesverfassungsgericht und ggf. der Bundespräsident sie lässt.

Da sind doch einige Hürden eingebaut.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Europa2050 » Mi 20. Jun 2018, 21:23

Odin1506 hat geschrieben:(20 Jun 2018, 21:58)

Eine Parteiendiktatur in der DDR gab es nicht, die Richtlinien wurden vom "großen Bruder" UdSSR bestimmt.
China´s Gesellschaft ist nicht kommunistisch, maximal sozialistisch aufgebaut auf den Maoismus.
Und nein, eine sozialistische Gesellschaftsordnung führt nicht zwangsläufig zur Diktatur. Ein Diktator kann auch nur solange an der Macht bleiben, wie das Militär hinter ihm steht.


Ja, dass die DDR nur in kleinerem Rahmen souverän war, ist klar.
Aber die „regionale Ausprägung“ ist doch sicher in Berlin und nicht Moskau gewachsen.

Nun benötigt die zentrale Ressoucensteuerung doch einen (oder eine Gruppe) zentraler Ressoucensteuerer. Wer verhindert, dass diese die Ressourcen zum persönlichen Machterhalt veruntreuen?
Wie werden unterschiedliche Meinungen zum Ressourceneinsatz vermittelt? Wer erkennt Fehlentwicklungen - eventuell sogar solche, die er selbst verantwortet - und steuert dagegen?
Nationalismus lehrt Dich,
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