Kritik der DDR

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3x schwarzer Kater
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 21. Jun 2018, 13:06

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 13:51)

Den da.


Naja, dass du den Post von Europa befürwortet hast, war angesichts deiner vorherigen Posts meinerseits natürlich schon ein Lächeln wert. Wobei da natürlich nichts über Faschismus stand ...
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Europa2050
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Europa2050 » Do 21. Jun 2018, 13:09

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 13:49)

Ideal vielleicht nicht, aber die BRD - vor der Wende - war schon recht nah dran.


Und die war besser ?

Ich erinnere mich, dass ich damals als Studierter deutlich mehr Schwierigkeiten hatte, einen Anfangsjob zu finden, als mein Sohn heute, und nur die aufkommende IT mich als Physiker damals gerettet hat.

Und dass mein Vater, obwohl er einen verantwortungsvolleren Job hatte als ich heute, umgerechnet in Warenkorb weniger verdiente.

Aber ich war jung und schön, heute bin ich nur noch „und“.
Vielleicht begründet das beim ein- und anderen die BRD und DDR-Nostalgie?

Sozusagen: Lieber jung im Sozialismus als alt im Kapitalismus?
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Dieter Winter
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Do 21. Jun 2018, 13:13

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:06)

Naja, dass du den Post von Europa befürwortet hast, war angesichts deiner vorherigen Posts meinerseits natürlich schon ein Lächeln wert. Wobei da natürlich nichts über Faschismus stand ...


In dem von Europa, auf den ich vorher geantwortet habe, schon. Was soll der Scheiss???
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3x schwarzer Kater
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 21. Jun 2018, 13:19

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:13)

In dem von Europa, auf den ich vorher geantwortet habe, schon. Was soll der Scheiss???


einfach mal den Verlauf der Diskussion betrachten, bevor du wie ein HB-Männchen in die Luft gehst.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Do 21. Jun 2018, 13:30

Europa2050 hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:09)

Und die war besser ?


Ja. Alleine die KV: Brillen, Zahnersatz etc. gab es für lau. Die Pflegesituation war um Welten besser, geradezu paradiesisch, verglichen mit heute. Ich ritt damals bei den Amis Rodeos und fuhr zudem Motorradrennen, was wiederum einige Aufenthalte in KKH bedingte. :) . Nachts waren da mind. 2 wenn nicht 3 Pflegerinnen auf Station. Heute hast Du Glück, wenn für 2 Stationen noch eine ausgebildete Pflegekraft da ist. Was heute als Vollbeschäftigung gilt, wäre damals als dramatischer Zustand des Arbeitsmarktes gewertet worden. Usw.

Europa2050 hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:09)
Ich erinnere mich, dass ich damals als Studierter deutlich mehr Schwierigkeiten hatte, einen Anfangsjob zu finden, als mein Sohn heute, und nur die aufkommende IT mich als Physiker damals gerettet hat.


Mag sein, dass es solche Fälle gab, aber das kann man nicht verallgemeinern. Ich konnte damals hier den Krempel hinschmeißen und nebendran, am nächsten Tag, anfangen. Ich konnte mir damals sogar erlauben bei Siemens zu kündigen....
Europa2050 hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:09)

Und dass mein Vater, obwohl er einen verantwortungsvolleren Job hatte als ich heute, umgerechnet in Warenkorb weniger verdiente.


Das Thema "Warenkorb" wäre ein neuer Nebenkriegsschauplatz, den ich jetzt nicht vertiefen will. Wird zu leicht zu einem OT Strang....

Europa2050 hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:09)
Aber ich war jung und schön, heute bin ich nur noch „und“.
Vielleicht begründet das beim ein- und anderen die BRD und DDR-Nostalgie?

Sozusagen: Lieber jung im Sozialismus als alt im Kapitalismus?


Das mag durchaus auch eine gewisse Rolle spielen. Insgesamt hat sich die Situation aber imho für Viele eher verschlechtert.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Do 21. Jun 2018, 13:33

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:19)

einfach mal den Verlauf der Diskussion betrachten, bevor du wie ein HB-Männchen in die Luft gehst.


Ich gehe nicht in die Luft. mich nervt lediglich die Tatsache, dass Du Dich auf eine Antwort an Europa eingeklinkt hast, den Kontext übersiehst, Dich nun dümmer stellst, als Du bist und zudem ein Fass aufmachst.

BTT bitte.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 21. Jun 2018, 14:26

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:33)

Ich gehe nicht in die Luft. mich nervt lediglich die Tatsache, dass Du Dich auf eine Antwort an Europa eingeklinkt hast, den Kontext übersiehst, Dich nun dümmer stellst, als Du bist und zudem ein Fass aufmachst.

BTT bitte.


guck einfach nochmal in Ruhe den Verlauf der Diskussion nach. Und ich habe mich nicht nicht auf eine Antwort an Europa eingeklinkt ohne den Kontext zu übersehen. Ich habe lediglich mit einem Lächeln kommentiert, was du du da plötzlich zugestimmt hast.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Dieter Winter » Do 21. Jun 2018, 14:48

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(21 Jun 2018, 15:26)

guck einfach nochmal in Ruhe den Verlauf der Diskussion nach. Und ich habe mich nicht nicht auf eine Antwort an Europa eingeklinkt ohne den Kontext zu übersehen. Ich habe lediglich mit einem Lächeln kommentiert, was du du da plötzlich zugestimmt hast.


Ach, vergiss es einfach. Ich mag nicht ewig rumdebattieren, für nix und wieder nix. Iss eh OT.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 21. Jun 2018, 16:57

Europa2050 hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:09)

Und die war besser ?

Ich erinnere mich, dass ich damals als Studierter deutlich mehr Schwierigkeiten hatte, einen Anfangsjob zu finden, als mein Sohn heute, und nur die aufkommende IT mich als Physiker damals gerettet hat.

Und dass mein Vater, obwohl er einen verantwortungsvolleren Job hatte als ich heute, umgerechnet in Warenkorb weniger verdiente.

Aber ich war jung und schön, heute bin ich nur noch „und“.
Vielleicht begründet das beim ein- und anderen die BRD und DDR-Nostalgie?

Sozusagen: Lieber jung im Sozialismus als alt im Kapitalismus?


Man merkt bei dir dass man mit einem Naturwissenschaftler spricht. :D
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon Selina » Do 21. Jun 2018, 17:30

Europa2050 hat geschrieben:(21 Jun 2018, 14:09)

Und die war besser ?

Ich erinnere mich, dass ich damals als Studierter deutlich mehr Schwierigkeiten hatte, einen Anfangsjob zu finden, als mein Sohn heute, und nur die aufkommende IT mich als Physiker damals gerettet hat.

Und dass mein Vater, obwohl er einen verantwortungsvolleren Job hatte als ich heute, umgerechnet in Warenkorb weniger verdiente.

Aber ich war jung und schön, heute bin ich nur noch „und“.
Vielleicht begründet das beim ein- und anderen die BRD und DDR-Nostalgie?

Sozusagen: Lieber jung im Sozialismus als alt im Kapitalismus?


Schön ironisch beschrieben. Gefällt mir wieder mal ;)
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 10:08

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 11:10)

Es ist und bleibt aber nun mal Pott wie Deckel: Gesetze sind Diktate! Punkt. Das Zustandekommen ist dabei völlig irrelevant. Welchen Teil verstehst Du nicht???

Ich verstehe JEDEN Teil. Deine persönliche Definition ist es, die zeigt, daß du den Unterschied zwischen einem Diktat und einer legitimierten Regelungung nicht verstehst, oder besser, nicht verstehen willst. Denn damit müßtest du von deiner Sympathie für autoritäre Regimes und der von dir praktizierten Gleichsetzung mit legitimierten Regimes absehen. Und das fällt nun mal schwer.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 10:09

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 11:19)

Es geht hier mitnichten um "Empfindung", sondern um den objektiven Sachverhalt. Auch Du musst Dich an Gesetze halten so lange sie Geltung haben, egal ob sie von den Nazis verabschiedet wurden, oder vom BT.

Überhaupt stellt sich in dem Zusammenhang die Frage, ob eine Diktatur, so sie demokratisch gewählt ist, demokratisch legitimiert handelt. Ich hoffe, Du bist damit jetzt nicht überfordert.... :D

Die Thesen von Diktaturverstehern überfordern mich nicht, sondern rufen nur Mitleid bei mir hervor.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 10:16

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 13:03)

Das ist dem Verlierer egal, zumal dann, wenn er darauf baut, nach dem Regimechange eben kein Verlierer mehr zu sein.

Ohne einen sozialen Ausgleich funktioniert auch der Liberalismus/Kapitalismus nicht dauerhaft. Jedenfalls nicht ohne Verwerfungen.

Den sozialen Ausgleich gibt es bekanntlich in unserer "unsozialen" Gesellschaft. Du willst ihn nur nicht zur Kenntnis nehmen.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 10:21

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Jun 2018, 13:41)

Es braucht keinen Führer, sondern es braucht Kompetenz in Führungsposition. Und diese Führung muss mit Verantwortung und Verantwortlichkeit verbunden und erst somit legitimiert werden.

Die Legitimation erfolgt durch Wahlen. Verantwortlichkeit muß der Gewählte natürlich selbst zeigen. Negativbeispiele sind da Trump, Erdogan, Orban und Putin.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 10:23

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Jun 2018, 13:43)

Ein Gesetz wird immer ein Diktat, also eine Bestimmung, völlig wurst, wie es zustande kam ....

Das ist völliger Quatsch. Ein Gesetz in einer Demokratie entspricht auch dem Willen der Wähler, in einer Diktatur entspricht es dem Willen des Diktators, ist also wörtlich ein Diktat. Die ewigen Gleichsetzungsversuche sind Humbug, und dienen nur der gewünschten Aufwertung autoritärer Regimes.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 10:24

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Jun 2018, 13:47)

Entweder kapiert er es wirklich nicht, oder er will halt nicht eingestehen, dass er sich da verrannt hat. Kommt aber auf's Gleiche raus.

Verrannt habt Ihr Euch. Eure Gleichsetzungsversuche funktionieren nicht.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon unity in diversity » Sa 23. Jun 2018, 10:42

In einem demokratisch regierten Land, dürfen 51% die anderen 49% unterdrücken.
Ist das demokratisch, @Zollagent?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 11:01

unity in diversity hat geschrieben:(23 Jun 2018, 11:42)

In einem demokratisch regierten Land, dürfen 51% die anderen 49% unterdrücken.
Ist das demokratisch, @Zollagent?

Hör auf mit solchen unqualifizierten Dummfragen. Unterdrücken bedeutet was? Entzug von Rechten, die die Unterdrücker selbstverständlich haben. Eine Regierung der Mehrheit muß nicht zwangsläufig unterdrücken, das ist der Dummquatsch, den man allenthalben bei AfD und Konsorten hört, weil ihre Thesen nicht im Regierungsprogramm Eingang haben.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon unity in diversity » Sa 23. Jun 2018, 11:09

zollagent hat geschrieben:(23 Jun 2018, 12:01)

Hör auf mit solchen unqualifizierten Dummfragen. Unterdrücken bedeutet was? Entzug von Rechten, die die Unterdrücker selbstverständlich haben. Eine Regierung der Mehrheit muß nicht zwangsläufig unterdrücken, das ist der Dummquatsch, den man allenthalben bei AfD und Konsorten hört, weil ihre Thesen nicht im Regierungsprogramm Eingang haben.

Kandidaten werden aktuell nicht basisdemokratisch, von unten nach oben gewählt, sondern gemäß den leninschen Prinzipien des demokratischen Zentralismus, von oben nach unten übergeholfen.
Oder willst du das abstreiten?
Verantwortlich, die Lobbys.
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Re: Kritik der DDR

Beitragvon zollagent » Sa 23. Jun 2018, 11:22

unity in diversity hat geschrieben:(23 Jun 2018, 12:09)

Kandidaten werden aktuell nicht basisdemokratisch, von unten nach oben gewählt, sondern gemäß den leninschen Prinzipien des demokratischen Zentralismus, von oben nach unten übergeholfen.
Oder willst du das abstreiten?
Verantwortlich, die Lobbys.

Ja. Das Procedere in unseren Parteien solltest du kennen.

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