Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

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Orbiter1
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Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Orbiter1 » Mi 23. Mai 2018, 11:12

Letztes Jahr haben sich 112.000 Ausländer einbürgern lassen und die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Das sind bereits die letzten 10 Jahre immer um die 100.000 gewesen. Und hier die Top 5 mit ihrer ehemaligen Nationalität und der Anzahl der Einbürgerungen.

1. Türkei, 14.984
2. UK, 7.493
3. Polen, 6.613
4. Italien, 4.256
5. Rumänien, 4.238

Auffallend sind hier die Briten. Das waren in den vergangenen Jahren nur ein paar Hundert. letztes Jahr gab es dann einen Push nach oben und dieses Jahr nochmal mehr als eine Verdopplung. Der Brexit lässt grüßen. Quelle: https://www.destatis.de/DE/PresseServic ... 12511.html
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon DagDag » Mi 23. Mai 2018, 11:16

Manche Briten wissen halt noch was gut ist. EU!!! :thumbup:
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aleph
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon aleph » Sa 26. Mai 2018, 06:46

die Neubürger aus um sind im Durchschnitt über 50. es ist das britische Gesundheitssystem, vor dem viele Briten fliehen
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon H2O » Sa 26. Mai 2018, 07:06

aleph hat geschrieben:(26 May 2018, 07:46)

die Neubürger aus um sind im Durchschnitt über 50. es ist das britische Gesundheitssystem, vor dem viele Briten fliehen


Meine Vermutung: Das sind Briten, die seit Jahrzehnten auf dem Kontinent -oder hier in Deutschland- leben und arbeiten oder sogar schon als Rentner "ausgemustert" sind. In einer Fortbildungsveranstaltung ist mir ein solcher Brite begegnet, der übrigens akzentfrei Deutsch sprach. Den Briten war die Staatsbürgerschaft bisher ziemlich Wurst, weil sie in der EU dadurch kaum Nachteile hatten. Niemand weiß mit Gewißheit, wie das nach dem BREXIT sein wird. Da werden die deutschen Ehefrauen drängen, daß der britische Ehemann die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt. "Einbürgerung" heißt auf jeden Fall nicht "Einwanderung".

Aber auch richtig, vom Engpaß im National Health Service dringen Horrorgeschichten über den Kanal! Irgendwie machen unsere wechselnden Bundesregierungen doch vieles ganz vernünftig!
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Julian
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Julian » Sa 26. Mai 2018, 07:16

Die Eingebürgerten sind schlicht Briten, die schon lange in Deutschland leben. Bisher war eine Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft nicht notwendig, weil sie als EU-Bürger in Deutschland ja ohnehin sehr viele Rechte genossen. Das ändert sich mit dem Brexit.

Eine zweite, viel kleinere Gruppe besteht aus Leuten, die aufgrund ihrer Vorfahren das Recht haben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen - beispielsweise Nachkommen von NS-Verfolgten. Diese Leute haben mit Deutschland oft gar nichts zu tun und wollen lediglich von irgend einer EU-Staatsbürgerschaft profitieren. Auch nach Paris oder Barcelona dürfte es sich künftig einfacher mit einer EU-Bürgerschaft reisen lassen, insbesondere, wenn man dort vielleicht auch studieren oder arbeiten möchte.

Mit einer Flucht aus dem bösen Großbritannien, wie es die linken deutschen Medien gerne hätten und darstellen, hat das nichts zu tun. Die Zahlen sind ja auch erstaunlich gering angesichts der ca. 116.000 in Deutschland lebenden Briten. Umgekehrt werden sich auch die viel zahlreicheren Deutschen in Großbritannien - es dürften aufgrund der im Vergleich zu Deutschland viel höheren Attraktivität des Landes ca. 300.000 sein - Gedanken machen, wie sie ihren Aufenthaltsstatus sichern.
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Alexyessin » Sa 26. Mai 2018, 17:49

Julian hat geschrieben:(26 May 2018, 08:16)



Mit einer Flucht aus dem bösen Großbritannien, wie es die linken deutschen Medien gerne hätten und darstellen, hat das nichts zu tun.


Welches Medium meinst du denn?
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon jack000 » Sa 26. Mai 2018, 22:19

H2O hat geschrieben:(26 May 2018, 08:06)

Meine Vermutung: Das sind Briten, die seit Jahrzehnten auf dem Kontinent -oder hier in Deutschland- leben und arbeiten oder sogar schon als Rentner "ausgemustert" sind. In einer Fortbildungsveranstaltung ist mir ein solcher Brite begegnet, der übrigens akzentfrei Deutsch sprach. Den Briten war die Staatsbürgerschaft bisher ziemlich Wurst, weil sie in der EU dadurch kaum Nachteile hatten. Niemand weiß mit Gewißheit, wie das nach dem BREXIT sein wird. Da werden die deutschen Ehefrauen drängen, daß der britische Ehemann die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt. "Einbürgerung" heißt auf jeden Fall nicht "Einwanderung".

Das sehe ich genau so. Es wird sich bei den Briten um Bürger handeln die schon lange in Deutschland wohnen und nicht durch den Brexit plötzlich keine EU-Bürger mehr werden würden.
=> Das jemand aus England wegen dem Brexit nach Deutschland oder ein anderes europäisches Land zieht um EU-Bürger zu bleiben halte ich eher für unrealistisch ... bzw. für selten vorkommend ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon watisdatdenn? » So 27. Mai 2018, 05:12

Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen ab 2022 stark ansteigen, da die Flüchtlinge dann eingebürgert werden können:
http://www.bamf.de/DE/Willkommen/Einbue ... -node.html

Dann können wir nochmal drüber reden (wenn es dieses Forum dann noch gibt).
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon H2O » So 27. Mai 2018, 07:06

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 May 2018, 06:12)

Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen ab 2022 stark ansteigen, da die Flüchtlinge dann eingebürgert werden können:
http://www.bamf.de/DE/Willkommen/Einbue ... -node.html

Dann können wir nochmal drüber reden (wenn es dieses Forum dann noch gibt).


Bitte aber etwas deutlicher heraus stellen, daß "können" nicht "müssen" heißt. Für eine Einbürgerung sind nämlich zahlreiche Randbedingungen zu erfüllen. Eine davon ist die Dauer des Aufenthalts in Deutschland. Selbst als EU-Bürger eines Partnerstaats können Sie nicht beschließen, kurzerhand die deutsche Staatsbürgerschaft an zu nehmen. Deshalb ist die Einbürgerung für Briten auch keine Angelegenheit, die sich so nebenbei erledigen läßt.

Andererseits: Wenn Menschen viele Jahre unbescholten hier leben, arbeiten, Steuern zahlen, für eine Familie Verantwortung tragen, sich in unserer Gesellschaft zu Hause fühlen... warum sie nicht auf ihren Wunsch hin einbürgern, woher immer sie kommen mögen? Diese Menschen sind durch ihren Lebenslauf Deutsche geworden. Da sollte die erbetene Einbürgerung eine reine Formsache sein.
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon watisdatdenn? » So 27. Mai 2018, 08:58

H2O hat geschrieben:(27 May 2018, 08:06). Eine davon ist die Dauer des Aufenthalts in Deutschland.

Korrekt.
Wenn jemand also hier 7 Jahre geduldet wird, hat er eine wichtige Voraussetzung erfüllt.
Darum sagte ich ja ab 2022, denn die Flüchtlingswelle fing 2015 (2015+7=2022) an.

Dass man die ganze Zeit arbeiten muss ist nicht erforderlich.
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Misterfritz » So 27. Mai 2018, 09:21

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 May 2018, 09:58)

Korrekt.
Wenn jemand also hier 7 Jahre geduldet wird, hat er eine wichtige Voraussetzung erfüllt.
Darum sagte ich ja ab 2022, denn die Flüchtlingswelle fing 2015 (2015+7=2022) an.

Dass man die ganze Zeit arbeiten muss ist nicht erforderlich.
Das entbehrt echt jeder Grundlage, was Du hier schreibst.
Bitte durchlesen:
https://deutsch-werden.de/de/voraussetz ... buergerung
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon H2O » So 27. Mai 2018, 09:33

Misterfritz hat geschrieben:(27 May 2018, 10:21)

Das entbehrt echt jeder Grundlage, was Du hier schreibst.
Bitte durchlesen:
https://deutsch-werden.de/de/voraussetz ... buergerung


Ja, danke! Dieser Hinweis hätte mir auch einfallen sollen! Ich hatte nachgesehen, was ich tun muß, um als Rentner Pole zu werden. Diese Vorgaben sind in der EU in allen Partnerstaaten gleich. Von daher wußte ich, daß man das nicht kurz einmal eben nebenbei hinbekommt. Bei jungen Leuten war die Vorschrift, daß sie ihren Unterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit bestreiten konnten und können.

Unterschwellig läßt "watisdatdenn?" erkennen, daß er sich vor arbeitsscheuem Gesindel fürchtet. Das haben wir hier sicher reichlich zu bieten von Geburt an. Aber nach Recht und Gesetz eingebürgert wird man so auf jeden Fall nicht.
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Orbiter1
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Orbiter1 » So 27. Mai 2018, 10:45

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 May 2018, 09:58)

Korrekt.
Wenn jemand also hier 7 Jahre geduldet wird, hat er eine wichtige Voraussetzung erfüllt.
Darum sagte ich ja ab 2022, denn die Flüchtlingswelle fing 2015 (2015+7=2022) an.

Dass man die ganze Zeit arbeiten muss ist nicht erforderlich.
Gemäß den Daten des Bundesamtes für Statistik würden 1,4 Mio Türken die hier in Deutschland leben die Anforderungen erfüllen um sich einbürgern zu lassen (s. Link in meinem Eröffnunsposting). Genutzt haben das aber nur ca. 15.000 Türken, also nur 1,1% der Berechtigten. Das wird bei den Flüchtlingen auch nicht sehr viel anders sein. Die haben ihre Heimat nicht in Deutschland und der größte Teil wird wieder zurückgehen, wenn die Umstände in Syrien, Irak und Afghanistan das zulassen. Auch die ca. 700.000 Flüchtlinge des Ex-Jugoslawien-Kriegs sind zum allergrößten Teil wieder zurück und sind nicht geblieben oder haben sich gar einbürgern lassen.
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon jack000 » So 27. Mai 2018, 10:57

watisdatdenn? hat geschrieben:(27 May 2018, 06:12)

Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen ab 2022 stark ansteigen, da die Flüchtlinge dann eingebürgert werden können:
http://www.bamf.de/DE/Willkommen/Einbue ... -node.html

Dann können wir nochmal drüber reden (wenn es dieses Forum dann noch gibt).

Solange sie diese Vorraussetzungen erfüllen:
- eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts (auch für unterhaltsberechtigte Familienangehörige) ohne Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II
- ausreichende Deutschkenntnisse
- keine Verurteilung wegen einer Straftat
- Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland

spricht nicht das geringste dagegen. Was auf keinen Fall passieren darf ist dieses Pässe-Verschenken, wie schon so oft geschehen.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon watisdatdenn? » So 27. Mai 2018, 11:31

Misterfritz hat geschrieben:(27 May 2018, 10:21)
Das entbehrt echt jeder Grundlage, was Du hier schreibst.
Bitte durchlesen:
https://deutsch-werden.de/de/voraussetz ... buergerung

Ich verstehe nicht wo der Widerspruch zu meiner Aussage ist?
Flüchtlinge müssen in den 7 Jahren den Deutschtest bestehen. Einmal kurz Arbeit finden und sowie ich das verstanden habe, bekommen Flüchtlinge nach drei Jahren eh ein dauerhaftes Bleiberecht.

Darum gehe ich davon aus, dass die Einbürgerungszahlen ab 2022 als Folge der Flüchtlingspolitik stark steigen werden. Insbesondere bei Flüchtlingen die ihren Pass "verloren" haben..

Wo liege ich denn falsch?
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Julian » So 27. Mai 2018, 12:47

Misterfritz hat geschrieben:(27 May 2018, 10:21)

Das entbehrt echt jeder Grundlage, was Du hier schreibst.
Bitte durchlesen:
https://deutsch-werden.de/de/voraussetz ... buergerung


Mag sein, dass Straftäter oder Leute, die von Sozialleistungen abhängig sind, keinen Rechtsanspruch auf Einbürgerung haben. Da sie ja aber auch häufig keinen Rechtsanspruch auf Asyl hatten (siehe Grundgesetz) und es ihnen trotzdem gewährt wurde - warum soll es dann dieses Mal anders sein?

Es steht den deutschen Behörden frei, diesen Leuten die Staatsbürgerschaft zu schenken. Eventuell gibt es auch Anreize dafür in Form von Bestechungsgeldern, und vermischt mit der Ideologie, Gutes tun zu wollen, kann man sich ausdenken, was die Folge sein könnte. Wer es sich nicht vorstellen kann, möge dem BAMF-Skandal folgen.

Viele Straftäter aus dem Milieu der arabischen Klans oder auch von Roma-Großfamilien haben bereits die deutsche Staatsbürgerschaft. Wir leben in einem Staat, der seine Interessen nicht schützt und dies auch gar nicht will. Unser Staat möchte lieb zu allen sein (außer vielleicht zu rechtschaffenen Bürger, die ausgepresst werden bis zum letzten Groschen).
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Quatschki » So 27. Mai 2018, 13:07

Als der Nordamerikanische Kontinent im 19.Jh von Europäern geflutet wurde, waren das durchschnittlich 200.000 Zuwanderer pro Jahr.

Die haben die mehr als 20 Millionen QuadratKilometer mit ihren 2-3 Millionen "schon länger da Lebenen" dann doch relativ schnell in ein Land der Weißen transformiert
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Orbiter1 » So 27. Mai 2018, 13:42

Julian hat geschrieben:(27 May 2018, 13:47)

Mag sein, dass Straftäter oder Leute, die von Sozialleistungen abhängig sind, keinen Rechtsanspruch auf Einbürgerung haben. Da sie ja aber auch häufig keinen Rechtsanspruch auf Asyl hatten (siehe Grundgesetz) und es ihnen trotzdem gewährt wurde - warum soll es dann dieses Mal anders sein?
Weil man dazugelernt hat.

Es steht den deutschen Behörden frei, diesen Leuten die Staatsbürgerschaft zu schenken.
Schwachsinn, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft ist gesetzlich geregelt.
Eventuell gibt es auch Anreize dafür in Form von Bestechungsgeldern, und vermischt mit der Ideologie, Gutes tun zu wollen, kann man sich ausdenken, was die Folge sein könnte. Wer es sich nicht vorstellen kann, möge dem BAMF-Skandal folgen.
So einen erbärmlichen VT-Dreck habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Viele Straftäter aus dem Milieu der arabischen Klans oder auch von Roma-Großfamilien haben bereits die deutsche Staatsbürgerschaft. Wir leben in einem Staat, der seine Interessen nicht schützt und dies auch gar nicht will. Unser Staat möchte lieb zu allen sein (außer vielleicht zu rechtschaffenen Bürger, die ausgepresst werden bis zum letzten Groschen).
Da hilft nur eins, auswandern. Tschüss!
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Der Neandertaler » So 27. Mai 2018, 15:40

watisdatdenn? hat geschrieben:Ich verstehe nicht wo der Widerspruch zu meiner Aussage ist?
Flüchtlinge müssen in den 7 Jahren den Deutschtest bestehen. Einmal kurz Arbeit finden und sowie ich das verstanden habe, bekommen Flüchtlinge nach drei Jahren eh ein dauerhaftes Bleiberecht.

Darum gehe ich davon aus, dass die Einbürgerungszahlen ab 2022 als Folge der Flüchtlingspolitik stark steigen werden. Insbesondere bei Flüchtlingen die ihren Pass "verloren" haben..

Wo liege ich denn falsch?
Wer lesen kann ist leicht im Vorteil:
    Es sind nämlich nicht "nur" diese (genannten) Voraussetzungen aus der "deutsch-werden.de"-Publikation, die man auch nicht mal eben im Vorbeigehen erledigt hat. Schon alleine beim Einbürgerungstest - von dem übrigerns jede Bundesland noch eigene ... zusätzliche Fragen hat, ... schon daran dürften Etliche scheitern. Wobei mindestens 17 Fragen richtig sein müßen.

    Hier geboren, wer also schon eingebürgert ist, kann sich glücklich schätzen - manche würden ebenfalls an diesem Test bestimmt scheitern.
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
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Re: Zahl der Einbürgerungen weiterhin stabil

Beitragvon Julian » So 27. Mai 2018, 16:18

Orbiter1 hat geschrieben:(27 May 2018, 14:42)
Schwachsinn, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft ist gesetzlich geregelt.


Die Gewährung von Asyl ist auch gesetzlich geregelt. Dennoch hat man Leuten, die keinen Anspruch auf Asyl haben, Asyl gewährt. Also kann man auch Leuten, die keinen Anspruch auf die deutsche Staatsbürgerschaft haben, diese dennoch gewähren, aus Großzügigkeit, moderner Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Kulturen etc. - trotz aller gesetzlichen Regelungen. In einer Bananenrepublik ist das so.

Orbiter1 hat geschrieben:(27 May 2018, 14:42)So einen erbärmlichen VT-Dreck habe ich schon lange nicht mehr gelesen.


Das hättest du sicher auch gesagt, wenn ich vor ein paar Wochen entsprechende Vermutungen im Hinblick auf das BAMF geäußert hätte.

Orbiter1 hat geschrieben:(27 May 2018, 14:42)
Da hilft nur eins, auswandern. Tschüss!


Tja, so langsam überlege ich mir das wirklich. Qualifizierte Leute wie mich braucht man überall, und ich würde woanders mehr verdienen als hier, nicht zuletzt wegen der niedrigeren Steuerlast.

Persönlich ist es ein ständiges Abwägen zwischen Patriotismus, Loyalität und Heimatverbundenheit auf der einen Seite, und dem Gefühl der zunehmenden Fremdheit dieser Art von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gegenüber auf der anderen.

Gunnar Heinsohn sieht ja schon lange solch eine Dichotomie: Länder, die als Kompetenzfestungen nur Qualifizierte einlassen, die zur Mehrung des Wohls des Landes beitragen, und sich ansonsten abschotten, und Länder, die die Versorgungssuchenden willkommen heißen, und damit wegen der Versorgungslasten und zunehmender Instabilität immer unattraktiver für Qualifizierte werden.
Projekt Julian I: 5 Jan 2016 - 14 Aug 2018
Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -

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