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Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 15:19
von Watchful_Eye
Insgesamt liegt die Kinderzahl in Deutschland bei 1,59 Kindern pro Frau, was, langfristig gesehen, zu einem Bevölkerungsrückgang führt. Dennoch gibt es auch einzelne Familien mit sehr vielen Kindern. So gibt es laut einer Studie aus dem Jahre 2011 insgesamt 45000 Familien mit 5 Kindern und mehr. https://www.bmfsfj.de/blob/94312/0b8bf6 ... d-data.pdf

Im Anbetracht unseres kürzlichen Kinderbooms, der insbesondere auch imigrierte Familien betraf, dürfte die Anzahl jener Familien noch weiter angestiegen sein.

Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 16:17
von JJazzGold
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)

Insgesamt liegt die Kinderzahl in Deutschland bei 1,59 Kindern pro Frau, was, langfristig gesehen, zu einem Bevölkerungsrückgang führt. Dennoch gibt es auch einzelne Familien mit sehr vielen Kindern. So gibt es laut einer Studie aus dem Jahre 2011 insgesamt 45000 Familien mit 5 Kindern und mehr. https://www.bmfsfj.de/blob/94312/0b8bf6 ... d-data.pdf

Im Anbetracht unseres kürzlichen Kinderbooms, der insbesondere auch imigrierte Familien betraf, dürfte die Anzahl jener Familien noch weiter angestiegen sein.

Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..


Was ihr nur immer mit eurer irrationalen Fokussierung auf Muslime habt. Meine Eltern, beide sog. Biodeutsche, stammen jeweils aus einer
Familie mit fünf Kindern. Ein Defizit an elterlicher Zuwendung konnten weder sie, noch ich feststellen. Im Gegenteil, da war noch reichlich fürsorgliche Zuwendung für eine erkleckliche Anzahl von Enkeln vorhanden. Man sollte sich eher Gedanken um die überbordende Aufsicht durch Helikoptereltern von einem oder zwei Kindern machen.

Und was den absurden Gedanken an Kindsentzug per staatlichem Zwang zur Heimunterbringung, nur weil kein Geld für Nike Mode und das jeweils neueste Fahrradmodell vorhanden ist, betrifft, die DDR ist tot. Weiterhin suchen bis heute zahlreiche Eltern die ihnen entrissenen Kinder. Darüber sollten Sie sich mal Gedanken machen, statt hier von Heimunterbringung von Kindern muslimischer Familien, als ob christliche, oder Zeugen Jehovas, oder schlicht dörfliche Familien keine größere Anzahl an Kindern aufweisen würden, zu faseln.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 16:50
von Bielefeld09
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)

Insgesamt liegt die Kinderzahl in Deutschland bei 1,59 Kindern pro Frau, was, langfristig gesehen, zu einem Bevölkerungsrückgang führt. Dennoch gibt es auch einzelne Familien mit sehr vielen Kindern. So gibt es laut einer Studie aus dem Jahre 2011 insgesamt 45000 Familien mit 5 Kindern und mehr. https://www.bmfsfj.de/blob/94312/0b8bf6 ... d-data.pdf

Im Anbetracht unseres kürzlichen Kinderbooms, der insbesondere auch imigrierte Familien betraf, dürfte die Anzahl jener Familien noch weiter angestiegen sein.

Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..

Schon wieder einmal kinderreiche Familien diffamieren?
Das finde ich mutig.
Noch mutiger wäre es,
kinderreichen Familienentsprechende Unterstützung zu kommen zu lassen.
Noch mutiger wäre es,
Kindern aus diesen Familien eine entsprechende Sozialkompetenz zuzusprechen.
Aber das ist ja nicht ihr Thema, oder?

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 17:41
von Ebiker
Ein Arbeitskollege hat 5 Kinder, es gibt nicht viele Kollegen die so ausgeglichen und immer guter Laune sind. Kann mir nicht vorstellen das dessen Kinder an Zuwendung fehlt oder sie zuwenig soziale Kompetenz entwickeln.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 18:17
von Misterfritz
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)

Insgesamt liegt die Kinderzahl in Deutschland bei 1,59 Kindern pro Frau, was, langfristig gesehen, zu einem Bevölkerungsrückgang führt. Dennoch gibt es auch einzelne Familien mit sehr vielen Kindern. So gibt es laut einer Studie aus dem Jahre 2011 insgesamt 45000 Familien mit 5 Kindern und mehr. https://www.bmfsfj.de/blob/94312/0b8bf6 ... d-data.pdf

Im Anbetracht unseres kürzlichen Kinderbooms, der insbesondere auch imigrierte Familien betraf, dürfte die Anzahl jener Familien noch weiter angestiegen sein.

Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..
Also Kinder, die mit mehreren Geschwistern aufwachsen, haben meist eine höhere Sozialkompetenz, als Einzelkinder. Alleine das macht es für sie leichter, sich in die Gesellschaft zu integrieren (wobei ich mich frage, warum speziell diese Kinder extra integriert werden müssen, werden die von Einzelkindern ausgegrenzt?)

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 18:18
von Bielefeld09
Ebiker hat geschrieben:(13 Apr 2018, 18:41)

Ein Arbeitskollege hat 5 Kinder, es gibt nicht viele Kollegen die so ausgeglichen und immer guter Laune sind. Kann mir nicht vorstellen das dessen Kinder an Zuwendung fehlt oder sie zuwenig soziale Kompetenz entwickeln.

Diese Eltern können das eben.
Möglicherweise kennt der Threadersteller eben nichts.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 18:53
von think twice
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)

sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..

Sonst alles ok bei dir? :rolleyes:

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 18:56
von Bielefeld09
think twice hat geschrieben:(13 Apr 2018, 19:53)

Sonst alles ok bei dir? :rolleyes:

Möglicherweise will er den Thread löschen
und weiss nicht wie.
Das wäre bitter.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 18:58
von think twice
Bielefeld09 hat geschrieben:(13 Apr 2018, 19:56)

Möglicherweise will er den Thread löschen
und weiss nicht wie.
Das wäre bitter.

Der Thread passt höchstens in die Weinstube.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 18:59
von Polibu
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)

Insgesamt liegt die Kinderzahl in Deutschland bei 1,59 Kindern pro Frau, was, langfristig gesehen, zu einem Bevölkerungsrückgang führt. Dennoch gibt es auch einzelne Familien mit sehr vielen Kindern. So gibt es laut einer Studie aus dem Jahre 2011 insgesamt 45000 Familien mit 5 Kindern und mehr. https://www.bmfsfj.de/blob/94312/0b8bf6 ... d-data.pdf

Im Anbetracht unseres kürzlichen Kinderbooms, der insbesondere auch imigrierte Familien betraf, dürfte die Anzahl jener Familien noch weiter angestiegen sein.

Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..


Was geht eigentlich in deinem Kopf vor? Jetzt mal ganz ehrlich. DAS sind ungeheurliche Gedanken. Aber sowas von.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:02
von Bielefeld09
think twice hat geschrieben:(13 Apr 2018, 19:58)

Der Thread passt höchstens in die Weinstube.

Tja, jetzt nicht mehr.
Es wird wieder mal völkisch.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:06
von Billie Holiday
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)

Insgesamt liegt die Kinderzahl in Deutschland bei 1,59 Kindern pro Frau, was, langfristig gesehen, zu einem Bevölkerungsrückgang führt. Dennoch gibt es auch einzelne Familien mit sehr vielen Kindern. So gibt es laut einer Studie aus dem Jahre 2011 insgesamt 45000 Familien mit 5 Kindern und mehr. https://www.bmfsfj.de/blob/94312/0b8bf6 ... d-data.pdf

Im Anbetracht unseres kürzlichen Kinderbooms, der insbesondere auch imigrierte Familien betraf, dürfte die Anzahl jener Familien noch weiter angestiegen sein.

Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..


Das sind absurde Gedanken.
Große Probleme dürften die verhätschelten Einzelkinder der Helikoptereltern bekommen, die außerhalb ihres Elternhauses erleben, dass sie NICHT das Zentrum der Welt sind.
Eltern lieben alle Kinder gleich, ob nun eines oder fünf. Armut ist ein großes Problem, aber nicht Zusammenhalt einer großen Familie. Insofern finde ich diesen Strang absurd, völlig aus der Luft gegriffen.
Wie kann man Eltern, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, außer Kinder zu bekommen, diese wegnehmen wollen?
Als Mutter könnte ich dir dafür die Augen auskratzen. Alleine der Gedanke, da greift jemand nach einem meiner Kinder.....

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:10
von Vongole
Billie Holiday hat geschrieben:(13 Apr 2018, 20:06)

Das sind absurde Gedanken.
Große Probleme dürften die verhätschelten Einzelkinder der Helikoptereltern bekommen, die außerhalb ihres Elternhauses erleben, dass sie NICHT das Zentrum der Welt sind.
Eltern lieben alle Kinder gleich, ob nun eines oder fünf. Armut ist ein großes Problem, aber nicht Zusammenhalt einer großen Familie. Insofern finde ich diesen Strang absurd, völlig aus der Luft gegriffen.
Wie kann man Eltern, die sich nichts haben zuschulden kommen lassen, außer Kinder zu bekommen, diese wegnehmen wollen?
Als Mutter könnte ich dir dafür die Augen auskratzen. Alleine der Gedanke, da greift jemand nach einem meiner Kinder.....


Das sind nicht nur absurde Gedanken, das sind abscheuliche.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:12
von Watchful_Eye
Also, dass das speziell gegen Muslime gerichtet ist, hab ich nicht gesagt. Ich hab ausdrücklich auch von (evangelikalen) Christen gesprochen. Generell bin ich nicht von der Sorte, die Osterhasen vor dem Islam retten will..

Aber gut, wenn das alle falsch finden, nehme ich das zur Kenntnis. :|

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:14
von Ebiker
Natürlich ist eine große Familie auch kein Garant für eine gute Entwicklung aber ich denke das ist im Verhältnis auch nicht schlimmer als in kleineren familien.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:16
von Polibu
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 20:12)

Also, dass das speziell gegen Muslime gerichtet ist, hab ich nicht gesagt. Ich hab ausdrücklich auch von (evangelikalen) Christen gesprochen. Generell bin ich nicht von der Sorte, die Osterhasen vor dem Islam retten will..

Aber gut, wenn das alle falsch finden, nehme ich das zur Kenntnis. :|


Ob evangelikale Christen oder Muslime, Atheisten oder sonst wen. Das spielt keine Rolle. Das ist ein grober Eingriff ins Grundgesetz. Ich komme aus einer 9-Köpfigen Familie. Weder evangelikale Christen noch Muslime noch sonst einer Religionsgemeinschaft angehörig. Wenn ich mir vorstelle, dass man uns ins Heim gesteckt hätte, weil wir zu viele Kinder waren, dann packt mich das blanke Entsetzen. Wir hatten ein glückliche Kindheit.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:20
von Watchful_Eye
Polibu hat geschrieben:(13 Apr 2018, 20:16)

Ob evangelikale Christen oder Muslime, Atheisten oder sonst wen. Das spielt keine Rolle. Das ist ein grober Eingriff ins Grundgesetz. Ich komme aus einer 9-Köpfigen Familie. Weder evangelikale Christen noch Muslime noch sonst einer Religionsgemeinschaft angehörig. Wenn ich mir vorstelle, dass man uns Heim gesteckt hätte, weil wir zu viele Kinder waren, dann packt mich das blanke Entsetzen. Wir hatten ein glückliche Kindheit.

Okay, da wurde ich vielleicht missverstanden.
Also, meine Vorstellung war so: Wenn eine Familie bereits 5 Kinder hat, wird ab dem 6. Kind das zusätzliche Kindergeld reduziert, beim 7. weiter usw.

Das mit dem Heim würde sich nur dann ergeben, wenn es die Familie nicht schaffen würde, den Kindern mittels dieses Kindergeldes ein vernünftiges Leben zu gewährleisten.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:26
von Gilmoregirl
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 16:19)



Nun frage ich mich, ob solche Familien nicht sehr problematisch für unsere Gesellschaft zu sehen sind. Wenn ein Kind in sehr großen Familien aufwächst, ist zu bezweifeln, dass es noch in den angemessenen Genuss elterlicher Aufmerksamkeit kommen kann. Das oben verlinkte Dossier zeigt auch, dass gerade in solchen Familien sogar etwas seltener Betreuungsangebote genutzt werden wie unter kleineren Familien (81% statt 89%).

Warum sollten diese Familien problematisch sein? Es sind nur 7% weniger, die Betreuungsangebote nutzen. In Anbetracht der Tatsache, dass es an Kitaplätzen eh nur so mangelt, kann eine Betreuung innerhalb der Familie auch gut und richtig sein. Kinder aus Großfamilien werden nämlich meist nicht nur von der Mutter erzogen sondern auch noch von der Großmutter oder von den Geschwistern untereinander.

Offen gesagt befürchte ich auch, dass ein überproportionaler Teil dieser sehr großen Familien radikalkonservativen bzw. radikalreligiösen Milieus entspringen (orthodox muslimisch oder christlich), da gerade dort ablehnende Einstellungen gegenüber sexueller Verhütung und Abtreibung besonders verbreitet sind. Kinder, die aus solchen Familien kommen, dürften es schwer haben, sich in eine offene Gesellschaft zu integrieren.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese sich viel besser in die Gesellschaft integrieren, weil sie schon so audgewachsen sind, dass sich andere für sie interessieren und dieses so vermittelt bekommen, dass auch sie auf Menschen zugehen.

Kann und sollte unser Staat da in irgendeiner Form stärker als jetzt eingreifen? Wäre es eine verantwortungsvolle Option, dass der Staat zukünftigen Familien ab 5 Kindern zunehmend degressiv erhöht und Kinder ggf. einzieht, sofern die Versorgung dann nicht mehr gewährleistet werden kann? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Kindern aus sehr großen und zugleich armen Familien nicht häufig in einem Heim besser ginge..


Jetzt hackts aber wirklich!!! Ein Staat hat sich nicht in die Familienplanung einzumischen. Sollte es den Kindern wirklich schlecht gehen, dann gibt es Möglichkeiten zur Unterstützung.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:26
von unity in diversity
Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 20:20)

Okay, da wurde ich vielleicht missverstanden.
Also, meine Vorstellung war so: Wenn eine Familie bereits 5 Kinder hat, wird ab dem 6. Kind das zusätzliche Kindergeld reduziert, beim 7. weiter usw.

Das mit dem Heim würde sich nur dann ergeben, wenn es die Familie nicht schaffen würde, den Kindern mittels dieses Kindergeldes ein vernünftiges Leben zu gewährleisten.

Die chinesische Lösung ist nicht auf Deutschland anwendbar.
Man muß Fachkräfte importieren, weil die Deutschen nachts, im Durchschnitt, nicht fleißig genug sind.

Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Verfasst: Fr 13. Apr 2018, 19:31
von Billie Holiday
Vongole hat geschrieben:(13 Apr 2018, 20:10)

Das sind nicht nur absurde Gedanken, das sind abscheuliche.


Meinetwegen.
Ich nehme diese Gedanken nicht wirklich ernst, da Einzelmeinung und kein Rechtsstaat Kinder ohne Not aus der Familie reißt.