Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

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Misterfritz
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Misterfritz » Fr 13. Apr 2018, 20:23

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 20:20)

Okay, da wurde ich vielleicht missverstanden.
Also, meine Vorstellung war so: Wenn eine Familie bereits 5 Kinder hat, wird ab dem 6. Kind das zusätzliche Kindergeld reduziert, beim 7. weiter usw.

Das mit dem Heim würde sich nur dann ergeben, wenn es die Familie nicht schaffen würde, den Kindern mittels dieses Kindergeldes ein vernünftiges Leben zu gewährleisten.
Wenn ich mal davon absehe, dass das eine völlig angedrehte Idee ist, Kinder in ein Heim zu stecken, nur weil sie aus einer Grossfamilie kommen, frage ich mich, was Du damit bewirken willst? Alle sind sich darüber einig, dass die Geburtenrate in Deutschland eigentlich zu niedrig ist. Und Du willst Familien, die mehr Kinder bekommen, damit bestrafen, dass sie weniger Kindergeld erhalten.
Das kann nur zwei Gründe haben:
Entweder Du möchtest die Ausgaben für Kindergeld reduzieren - das ginge anders besser.
Oder Du willst bestimmte Gruppen von Menschen, von denen Du annimmst, dass sie überproportional Kinder in die Welt setzt und sich damit (angeblich) das Leben finanziert, die Lebensgrundlage nehmen, oder zumindest schwieriger machen.
Nun frage ich mich, wie viele solcher Familien Du wirklich kennst oder ob Du einfach nur mal so annimmst, dass solche Familien sowieso schlicht asozial sind und ausserhalb der "normalen" Gesellschaft stehen?
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Billie Holiday
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Billie Holiday » Fr 13. Apr 2018, 20:33

Misterfritz hat geschrieben:(13 Apr 2018, 21:23)

Wenn ich mal davon absehe, dass das eine völlig angedrehte Idee ist, Kinder in ein Heim zu stecken, nur weil sie aus einer Grossfamilie kommen, frage ich mich, was Du damit bewirken willst? Alle sind sich darüber einig, dass die Geburtenrate in Deutschland eigentlich zu niedrig ist. Und Du willst Familien, die mehr Kinder bekommen, damit bestrafen, dass sie weniger Kindergeld erhalten.
Das kann nur zwei Gründe haben:
Entweder Du möchtest die Ausgaben für Kindergeld reduzieren - das ginge anders besser.
Oder Du willst bestimmte Gruppen von Menschen, von denen Du annimmst, dass sie überproportional Kinder in die Welt setzt und sich damit (angeblich) das Leben finanziert, die Lebensgrundlage nehmen, oder zumindest schwieriger machen.
Nun frage ich mich, wie viele solcher Familien Du wirklich kennst oder ob Du einfach nur mal so annimmst, dass solche Familien sowieso schlicht asozial sind und ausserhalb der "normalen" Gesellschaft stehen?


Ich war als Kind mit einem Mädchen aus prekären Verhältnissen eng befreundet. Rosi.
Unzählige Geschwister, Vater arbeitslos, sogenannte „Asoziale“. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich manchmal mit am Abendbrottisch saß und die Mutter mir ein Schwarzbrot mit Butter und dicken Tomatenscheiben drauf gemacht hat. Es wurde viel gesabbelt und gelacht, ich erinnere mich, dass ich mich wohl gefühlt habe.

Es gibt auch Wohlstandsverwahrlosung, und Kinder aus armen Familien können dennoch mit Zuwendung überschüttet werden. Es ist einfach nur schlimm, was aus kinderreichen Familien hier gemacht wird. In anderen Ländern ist eine Kinderschar eine Bereicherung. Aber diese Mißstimmung kenne ich schon aus meiner Kindheit, ist nichts neues.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Gilmoregirl » Fr 13. Apr 2018, 20:48

In meinem Arbeitsfeld habe ich mit Familien zu tun.
Vor nicht all zu langer Zeit hatten wir zwei allein erziehende Mütter.
Eine mit vier, die andere mit 5 Kindern.
Beide kümmerten sich dann noch um die 3 Kinder der Nachbarin, die längere Zeit außer Gefecht war, nachdem ihr Mann starb.

Die kinder besuchten die Kita. Ging es ihnen nicht gut, konnten sie nach Hause und nebst Krankenbett auch viel Mutterliebe genießen.
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass diese Kinder je in den Ferien in die Kita kamen. Sie durften immer zu Hause sein bei den älteren Geschwistern und bei den Müttern. Die Mutter der vier Kinder war berufstätig und im Sportverein engagiert. Die andere Mutter ging erst arbeiten, als der Jüngste in der Vorschulgruppe der Kita war. Beide Frauen waren tiefenentspannter als manch andere Mütter mit nur 1 oder 2 Kindern. Denen fällt es oft nicht mal ein, ihre Kinder während des Urlaubs auch zu Hause zu lassen und gemeinsame Familenzeit zu genießen.
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Watchful_Eye
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Watchful_Eye » Fr 13. Apr 2018, 20:52

Misterfritz hat geschrieben:(13 Apr 2018, 21:23)
Entweder Du möchtest die Ausgaben für Kindergeld reduzieren - das ginge anders besser.
Oder Du willst bestimmte Gruppen von Menschen, von denen Du annimmst, dass sie überproportional Kinder in die Welt setzt und sich damit (angeblich) das Leben finanziert, die Lebensgrundlage nehmen, oder zumindest schwieriger machen.
Nun frage ich mich, wie viele solcher Familien Du wirklich kennst oder ob Du einfach nur mal so annimmst, dass solche Familien sowieso schlicht asozial sind und ausserhalb der "normalen" Gesellschaft stehen?

Ich glaube ganz ernsthaft, dass es für Kinder häufig schädlich ist, in derart großen Familien aufzuwachsen. Nicht unbedingt exakt ab 5 Kindern, das hängt natürlich der Familie ab - ab da würde ich ja erstmal damit anfangen, die Höhe des Kindergeldes nur noch in zunehmend geringem Maße zu erhöhen. Das Heim ist nur eine letzte Option. Ich kann mir, wie gesagt, nicht vorstellen, dass ein Kind ab einer bestimmten Familiengöße noch die nötige elterliche Aufmerksamkeit bekommt. Und wenn das dann noch Familien sind, die möglicherweise sehr konservativen Milieus entspringen, dürften die Kinder einen weitaus schwierigeren Start haben als andere.

Dass Deutschland um jeden Preis mehr Kinder braucht, glaube ich so pauschal eigentlich nicht. Und selbst wenn, dann vielleicht nicht gerade von den Familien, die bereits über 5 Kinder haben. Dieses Land ist international sehr begehrt und wenn wir nach Arbeitskräften suchen, könnten wir das Problem vermutlich leichter durch Migration lösen. Der Planet braucht jedenfalls nicht mehr Kinder als Heute.

Ich hatte schon gespürt, dass der Vorschlag umstritten sein wird, aber ein so einheilig negatives Feedback zeigt mir, dass ich da offenbar tatsächlich Vorurteilen aufgessen bin. Ich werde nochmal darüber nachdenken. Also ihr seht da keinerlei Handlungsbedarf?
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Billie Holiday » Fr 13. Apr 2018, 21:03

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 21:52)

Ich glaube ganz ernsthaft, dass es für Kinder häufig schädlich ist, in derart großen Familien aufzuwachsen. Nicht unbedingt exakt ab 5 Kindern, das hängt natürlich der Familie ab - ab da würde ich ja erstmal damit anfangen, die Höhe des Kindergeldes nur noch in zunehmend geringem Maße zu erhöhen. Das Heim ist nur eine letzte Option. Ich kann mir, wie gesagt, nicht vorstellen, dass ein Kind ab einer bestimmten Familiengöße noch die nötige elterliche Aufmerksamkeit bekommt. Und wenn das dann noch Familien sind, die möglicherweise sehr konservativen Milieus entspringen, dürften die Kinder einen weitaus schwierigeren Start haben als andere.

Dass Deutschland um jeden Preis mehr Kinder braucht, glaube ich so pauschal eigentlich nicht. Und selbst wenn, dann vielleicht nicht gerade von den Familien, die bereits über 5 Kinder haben. Dieses Land ist international sehr begehrt und wenn wir nach Arbeitskräften suchen, könnten wir das Problem vermutlich leichter durch Migration lösen. Der Planet braucht jedenfalls nicht mehr Kinder als Heute.

Ich hatte schon gespürt, dass der Vorschlag umstritten sein wird, aber ein so einheilig negatives Feedback zeigt mir, dass ich da offenbar tatsächlich Vorurteilen aufgessen bin. Ich werde nochmal darüber nachdenken. Also ihr seht da keinerlei Handlungsbedarf?


Handlungsbedarf besteht bei allem, was ein Kind schädigt, verletzt, mißbraucht, vernachlässigt.
Eltern und viele Geschwister zu haben ist erstmal eine sehr schöne Sache. Und die meisten Eltern werden ihre Liebe und Zuwendung allen Kindern geben. Das geht, denn man liebt jedes seiner Kinder. Trotz Zankereien besteht eine innige Verbundenheit zu den Geschwistern. Zur pubertierenden Schwester eine Weile weniger als zu dem kleinen Bruder, aber Geschwisterliebe ist inniger als zu anderen Heiminsassen, wo du die Kinder lieber sehen würdest.

Denk mal nach, was es für ein Kind bedeutet, fern der Familie unter Fremden sein zu müssen. Wolltest du so leben?
Niemand liebt ein Kind mehr als die eigene Familie!
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Misterfritz » Fr 13. Apr 2018, 21:27

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 21:52)

Ich glaube ganz ernsthaft, dass es für Kinder häufig schädlich ist, in derart großen Familien aufzuwachsen.
Ich glaube ernsthaft, dass Du nicht alle Latten am Zaun hast. Ok, ich weiss, dass dieser Post wahrscheinlich in der Versenkung verschwindet. Es reicht mir aber, wenn Du ihn liest.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Billie Holiday » Fr 13. Apr 2018, 21:30

Misterfritz hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:27)

Ich glaube ernsthaft, dass Du nicht alle Latten am Zaun hast. Ok, ich weiss, dass dieser Post wahrscheinlich in der Versenkung verschwindet. Es reicht mir aber, wenn Du ihn liest.


Ok, mein post weiter oben kann gelöscht werden, deiner erscheint mir plausibler.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Watchful_Eye » Fr 13. Apr 2018, 21:42

Okay.. ich nehme das zur Kenntnis. Wobei mich überrascht, als wie ungeheuerlich anscheinend alle meinen Post empfinden. Es war nicht in meiner Absicht, irgendwen zu provozieren. :| Ich schätze sogar eigentlich diejenigen User, die mich hier beleidigen.

Ich hatte meinen Vorschlag nicht als so antiliberal empfunden, wie es die meisten hier offenbar tun. Um die Abwendung einer "Islamisierung" ging es mir jedenfalls nicht.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Quatschki » Fr 13. Apr 2018, 21:45

Watchful_Eye hätte die Kelly Family ab Nr.5 "eingezogen"
Es ist Deutscvhland hier!
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon unity in diversity » Fr 13. Apr 2018, 21:45

Nachtmann hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:33)

Ich selbst habe 6 deutsche Kinder gezeugt. Alle haben gute Berufe und sind studiert.
Bin ich jetzt ein Assi?

Mir war immer wichtig das sie sich nicht mit Moslems und Negern verpaaren.
Das haben sie zum Glück nicht gemacht.

Mit Moslems sollen sie sich nicht verpaaren, weil das eine aggressive Ideologie ist.
Aber ansonsten sind alle Grenzen offen, immer noch besser, als die Inzuchtprogramme der AfD, oder?
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Watchful_Eye » Fr 13. Apr 2018, 21:48

Quatschki hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:45)

Watchful_Eye hätte die Kelly Family ab Nr.5 "eingezogen"

Nein, so war das nicht gemeint.

Aber egal. Alle sind sich einig, dass mein Vorschlag blöd war und ich durchgeknallt bin, da können wir den Strang ja auch schließen.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon unity in diversity » Fr 13. Apr 2018, 21:50

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:48)

Nein, so war das nicht gemeint.

Aber egal. Alle sind sich einig, dass mein Vorschlag blöd war und ich durchgeknallt bin, da können wir den Strang ja auch schließen.

Trial and error ist eine bewährte Entwicklungsstrategie.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Billie Holiday » Fr 13. Apr 2018, 21:53

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:42)

Okay.. ich nehme das zur Kenntnis. Wobei mich überrascht, als wie ungeheuerlich anscheinend alle meinen Post empfinden. Es war nicht in meiner Absicht, irgendwen zu provozieren. :| Ich schätze sogar eigentlich diejenigen User, die mich hier beleidigen.

Ich hatte meinen Vorschlag nicht als so antiliberal empfunden, wie es die meisten hier offenbar tun. Um die Abwendung einer "Islamisierung" ging es mir jedenfalls nicht.


Ich bin ja nun selbst Mutter und finde den Gedanken, einer Familie die Kinder wegzunehmen, ungeheuerlich.
So ganz ohne Not und Grund.
Was anderes ist, wenn Mißbrauch und Verwahrlosung herrschen.
Aber pauschal einer großen Familie zu unterstellen, ab dem 5. Kind ist Liebe nicht mehr möglich, ist wirklich schrecklich.
Kein Heim und kein Erzieher kann das Zuhause mit Eltern und Geschwistern ersetzen.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 13. Apr 2018, 21:57

Nachtmann hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:33)

Ich selbst habe 6 deutsche Kinder gezeugt. Alle haben gute Berufe und sind studiert.
Bin ich jetzt ein Assi?

Mir war immer wichtig das sie sich nicht mit Moslems und Negern verpaaren.
Das haben sie zum Glück nicht gemacht.

Nein, dein Glück haben sie nicht erbracht.
Aber soll ich dir von meinem Unglück erzählen?
Meine Nichte ist mit einem Moslem verpaart.
Und keiner reagiert.
Da muss man doch mal wieder hassen dürfen!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon unity in diversity » Fr 13. Apr 2018, 22:05

Nachtmann hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:59)

Die genetische Vielfalt von 80 Millionen Deutschen ist natürlich Inzucht. Na klar. :D

Fakt ist, eine meiner Töchter hat einen blonden Schweden geheiratet und einer meiner Söhne eine Italienerin.

Wir sind gut versorgt mit guten Genen. :)

Na geht doch.
:)
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Watchful_Eye » Fr 13. Apr 2018, 22:05

Billie Holiday hat geschrieben:(13 Apr 2018, 22:53)
Aber pauschal einer großen Familie zu unterstellen, ab dem 5. Kind ist Liebe nicht mehr möglich, ist wirklich schrecklich.
Kein Heim und kein Erzieher kann das Zuhause mit Eltern und Geschwistern ersetzen.

Das hab ich so pauschal überhaupt nicht gesagt. Mein Vorschlag war, ab 5 Kindern möglichst keine zusätzlichen finanziellen Anreize zu schaffen, weitere Kinder zu zeugen. Außerdem hab ich von zukünftigen Familien gesprochen - die dementsprechend die Regeln kennen würden. Der Plan war nicht, mit einem großen Auto durch die Gegend zu fahren und überall die Kinder von jetzigen Großfamilien einzukassieren.

Ich hatte zuvor mit einem Freund diskutiert, der meinte, dass man am Kindergeld nicht kürzen darf, weil man dann das Kindeswohl noch mehr in Gefahr brächte. Nur deshalb hatte ich das mit dem Heim überhaupt erwähnt. Das Heim wäre als eine theoretische Notlösung gedacht, falls es mit dieser nicht im selben Maße weiter erhöhten Unterstützung dann nicht reicht.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 13. Apr 2018, 22:10

Nachtmann hat geschrieben:(13 Apr 2018, 23:01)

Ablehnung ist doch kein Hass!

Ablehnung ist aber auch nicht familienfördernd.
Das ist so.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon unity in diversity » Fr 13. Apr 2018, 22:14

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 23:05)

Das hab ich so pauschal überhaupt nicht gesagt. Mein Vorschlag war, ab 5 Kindern möglichst keine zusätzlichen finanziellen Anreize zu schaffen, weitere Kinder zu zeugen. Außerdem hab ich von zukünftigen Familien gesprochen - die dementsprechend die Regeln kennen würden. Der Plan war nicht, mit einem großen Auto durch die Gegend zu fahren und überall die Kinder von jetzigen Großfamilien einzukassieren.

Ich hatte zuvor mit einem Freund diskutiert, der meinte, dass man am Kindergeld nicht kürzen darf, weil man dann das Kindeswohl noch mehr in Gefahr brächte. Nur deshalb hatte ich das mit dem Heim überhaupt erwähnt. Das Heim wäre als eine theoretische Notlösung gedacht, falls es mit dieser nicht im selben Maße weiter erhöhten Unterstützung dann nicht reicht.

Zu viele Kinder sind oft die Reaktion auf eine mangelhafte Gesundheitsfürsorge und Alterssicherung.
Deshalb hat Bismarck allerlei Versicherungen eingeführt, um der Landbevölkerung eine örtliche Flexibilisierung zu erlauben.
Sonst hätte Deutschland das Zeitalter der Industrialisierung verpaßt.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Billie Holiday » Fr 13. Apr 2018, 22:18

Nachtmann hat geschrieben:(13 Apr 2018, 23:15)

Ablehnung von Fremden die nicht zur eigenen Familie passen ist ein natürlicher Instinkt.
Das hat nichts mit Phobie oder Hass zu tun, das ist nur der eigene Überlebensinstinkt.
Was keinesfalls unrichtig ist.


Als nicht passend empfinde ich einen streng gläubigen Moslem, der meine Tochter verhüllen will und sich als der Herr im Hause aufspielt.
Als passend empfand ich den liebenswürdigen, freundlichen und fröhlich-atheistischen Halb-Iraner, mit dem meine jüngere Tochter lange zusammen war.
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Re: Sehr große Familien mit 5 und mehr Kindern

Beitragvon Quatschki » Fr 13. Apr 2018, 22:24

Watchful_Eye hat geschrieben:(13 Apr 2018, 23:05)

Das hab ich so pauschal überhaupt nicht gesagt. Mein Vorschlag war, ab 5 Kindern möglichst keine zusätzlichen finanziellen Anreize zu schaffen, weitere Kinder zu zeugen. Außerdem hab ich von zukünftigen Familien gesprochen - die dementsprechend die Regeln kennen würden. Der Plan war nicht, mit einem großen Auto durch die Gegend zu fahren und überall die Kinder von jetzigen Großfamilien einzukassieren.

Ich hatte zuvor mit einem Freund diskutiert, der meinte, dass man am Kindergeld nicht kürzen darf, weil man dann das Kindeswohl noch mehr in Gefahr brächte. Nur deshalb hatte ich das mit dem Heim überhaupt erwähnt. Das Heim wäre als eine theoretische Notlösung gedacht, falls es mit dieser nicht im selben Maße weiter erhöhten Unterstützung dann nicht reicht.

Dann schreib doch, dass du ein degressives Kindergeld willst.

Ich glaube übrigens nicht, das irgendwer des Geldes wegen Kinder in die Welt setzt.
Die Personengruppen, auf die du anspielst, haben auch in ihren Herkunftsländern, wo es kein Kindergeld gibt, einen Haufen Kinder. Aber wenn bei uns solche Unterstützungen bestehen, wären sie blöd, darauf zu verzichten.

Zudem ist das, was du als Elend und Verwahrlosung wahrnimmst, sehr vitales Leben
Überleg doch mal.
Man erlebt als älteres Geschwister, wie die Mama Babys bekommt
oder man erlebt als jüngeres Geschwister, wie die große Schwester Mama wird
und kann so Erfahrungen machen, die es für Geld nicht zu kaufen gibt
ganz konkrete soziale Verantwortung lernen, das Leben lernen!
Als Einzelkind von Spätgebärenden ist hingegen der Papa fast schon Pflegefall, wenn man mit der Schule fertig ist. Da haben die Generation der Eltern und die des Kindes nichts gemeinsam und diese Kinder sind selbst verunsichert in Bezug auf Familiengründung, ob und wann sie sich Kinder anschaffen und ob sie das alles bewältigen können. Und wenn eigene Kinder da sind, dann will man die Großeltern damit auch nicht mehr belasten. So geht alles auseinander.
Geld ist zwar da, aber alles andere nicht.
Vor allem nicht die Vitalität und Solidarität einer Großfamilie.
Auf lange Sicht wird sich zeigen, welches Konzept das evolutionär Erfolgreichere ist
Ich fürchte, es wird nicht das der westlichen Karrieregesellschaft sein

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