Verbot von Prostitution?

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Prostitutionsverbot?

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Teeernte
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Teeernte » Sa 17. Mär 2018, 18:06

JJazzGold hat geschrieben:(17 Mar 2018, 17:21)

Selbstverständlich unwissend, ich habe weder als Prostituierte, noch in Dortmund jemals gearbeitet.
Nur weil Hütten vermietet werden kann doch die Stadt nicht als AG betrachtet werden?


Ähmmm ...noch in Dortmund jemals gearbeitet.

Nun es gibt Leute die WISSEN was harte Arbeit ist. Für manche ist es einfacher, sich etwas tiefer zu bücken und mehr Geld in kürzerer Zeit ERARBEITET zu haben.

Wenn Du wirklich Interesse an der Arbeit und dem Leben hast - schau Dir doch den Trubel mal an.....und sprich mit den Mädels.....oder lade Dir einen jungen Mann ein.

....NUR zum REDEN.. :D

Vielleicht sind Deine VORSTELLUNGEN auch etwas Realitätsfremd ?

Einen "Menschenhandel" kann ich mir vorstellen.....auf dem Baustellenpuff - beim Durchsatz von 20++ mann... im "Hundefänger" mit offenen Türen und Baustellenpauschale.

(Bauarbeiter = Essen ..Unterkunft Antransport.. alle 14 Tage "Puff" inbegriffen) ....nun die Herkunftsländer der "Bautrupps" sollten bekannt sein...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon JJazzGold » So 18. Mär 2018, 09:41

Teeernte hat geschrieben:(17 Mar 2018, 17:48)

Ja - ob nun Kopfhaare ....oder weiter unten massiert... MACHT...

Wenn man "MACHT" bestellt - wird geliefert. Ist aber selten. Normal ist ......"normaler" Verkehr - 1/2 h oder 1h.

Du könntest ja mal auf die Uhr schauen....


Ich habe offen gestanden keine Lust, daneben zu stehen und Ihre Zeit zu messen Die können Sie leicht selbst mit einer Stoppuhr nehmen.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon JJazzGold » So 18. Mär 2018, 09:43

Teeernte hat geschrieben:(17 Mar 2018, 18:06)

Ähmmm ...noch in Dortmund jemals gearbeitet.

Nun es gibt Leute die WISSEN was harte Arbeit ist. Für manche ist es einfacher, sich etwas tiefer zu bücken und mehr Geld in kürzerer Zeit ERARBEITET zu haben.

Wenn Du wirklich Interesse an der Arbeit und dem Leben hast - schau Dir doch den Trubel mal an.....und sprich mit den Mädels.....oder lade Dir einen jungen Mann ein.

....NUR zum REDEN.. :D

Vielleicht sind Deine VORSTELLUNGEN auch etwas Realitätsfremd ?

Einen "Menschenhandel" kann ich mir vorstellen.....auf dem Baustellenpuff - beim Durchsatz von 20++ mann... im "Hundefänger" mit offenen Türen und Baustellenpauschale.

(Bauarbeiter = Essen ..Unterkunft Antransport.. alle 14 Tage "Puff" inbegriffen) ....nun die Herkunftsländer der "Bautrupps" sollten bekannt sein...


Eigenartig, dass Sie sich Menschenhandel nur auf dem Bau vorstellen können.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Geri2 » So 18. Mär 2018, 10:24

Ich bin für ein Verbot.
Natürlich wird es heimlich trotzdem gemacht,
aber nicht mehr so viel.
Außerdem wird es so wie jetzt ja auch heimlich gemacht.
Oder hat Eure Nachbarin am Türschild etwa "Sexarbeiterin" stehen
und Eurer Nachbar erzählt jedem, dass er regelmäßig in den Puff geht?
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Kritikaster » So 18. Mär 2018, 12:23

Geri2 hat geschrieben:(18 Mar 2018, 10:24)

Ich bin für ein Verbot.
Natürlich wird es heimlich trotzdem gemacht,
aber nicht mehr so viel.
Außerdem wird es so wie jetzt ja auch heimlich gemacht.
Oder hat Eure Nachbarin am Türschild etwa "Sexarbeiterin" stehen
und Eurer Nachbar erzählt jedem, dass er regelmäßig in den Puff geht?

Wessen NachbarIN bist Du in dem Konzept? :?:
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Fuerst_48 » So 18. Mär 2018, 12:30

Kritikaster hat geschrieben:(18 Mar 2018, 12:23)

Wessen NachbarIN bist Du in dem Konzept? :?:

:thumbup: :thumbup: :thumbup: Bin gespannt auf "seine" Antwort... :D :D :D
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Fuerst_48 » So 18. Mär 2018, 12:32

JJazzGold hat geschrieben:(18 Mar 2018, 09:41)


Ich habe offen gestanden keine Lust, daneben zu stehen und Ihre Zeit zu messen Die können Sie leicht selbst mit einer Stoppuhr nehmen.

Jetzt wirds thematisch beinahe schon delikat..."danebenstehen"... :D :cool: :thumbup:
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Teeernte » So 18. Mär 2018, 12:46

JJazzGold hat geschrieben:(18 Mar 2018, 09:43)

Eigenartig, dass Sie sich Menschenhandel nur auf dem Bau vorstellen können.


Der Menschenhandel //inklusive Graubereich geht in viele Bereiche....bis hin zu Haushaltshilfen....Drücker-Kolonnen, Werbemittelverteiler, sowie Leute - die in der Hand von unseriösen Geldeintreibern agieren. Drogenabhängige, ...organisierte Einbrecherbanden junger Mädels aus dem Balkan..zB. dito.

Bei "normaler" Prostitution lockt das Geld - bis zu einem bestimmten Punkt. (Menge/Art der Leistung) Leistung darüber hinaus - ist ungewollt // schmerzhaft - .

Bei angemeldetem "Stehenden" Gewerbe in Etablissements gehen solche Praktiken nicht durch. Selbst - durch die "Beschäftigten" organisierte Einrichtungen haben den Vorteil dass - meist NICHT auf die Uhr geschaut wird... angenehmes (auch für die Beschäftigten) Klima herrscht ...grössere Räume, Rückzugsbereiche...Whirlpool/Dusche in jedem Zimmer.. - eben mehr als ein Bett und ein Waschbecken steht.... - oder draussen nur eine Bretterwand "im Stehen" ist.

Für die "Besonderen" Wünsche der Kunden - auch ausgebildetes Personal zur Verfügung steht.

Das lässt sich aber nur organisieren - wenn "Wohnungen" mit "Gewerbe" angemeldet sind - die Mädels sich "ihren" Kunden aussuchen dürfen....Die Etablissements durch die Beschäftigten selbst betrieben werden - ....eine (mindest) Gewerbeordnung durch die Beschäftigten und die Ämter vorliegen.

....bei 4 halbbetrunkenen Mädels - Nachts um 2 Uhr (Halbe Schicht) und wartenden 50 Kunden - RICHTIG ! >> kann das kein ordentliches Gewerbe sein .

Deshalb ist ein Verbot - meiner Meinung nach - kontraproduktiv. Ein "stehendes Gewerbe" in einem dafür errichteten Bauwerk mit Grundforderungen (Dusche...Brandschutz Quadratmeter...) - mit einer durch die Erbringer der Dienstleistung - und den Ämtern abgesprochene Gewerbe-Ordung halte ich für sinnvoll.

Das schränkt aber auch den Bereich der Prostitution ein, Strassenstrich, ....unangemeldete Prostitution (ich brauch mal ein Handwerker..hab kein Geld) geht dann nicht mehr.
...auch die "Fern Ost" ZuhälterFAMILIEN mit den viel zu jungen Mädels wird ein Riegel vorgeschoben. (Der Kunde kann hier nicht immer das Alter einschätzen...das Mädel kann kein Deutsch...die Puffmutter kassiert nach Kundenbestellung und sagt die Bestellung in der Fremdsprache an.)

Frau/Mann/Dienstleistungserbringer benötigt eine ANMELDUNG beim Amt - bereits hier sehen viele schon ein "Stigma" - zB bei Datenabgleich Polizei/Gewerbeamt...und nicht ordentlichem Datenschutz. Aber auch hier wird die Elektronik Abhilfe schaffen.

NUR Unorganisiert - ohne Gewerbeordnung - gibt es den grau-kriminellen Bereich. Auch DIE Mädels müssen NEIN sagen können+dürfen.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon JJazzGold » So 18. Mär 2018, 14:06

Teeernte hat geschrieben:(18 Mar 2018, 12:46)

Der Menschenhandel //inklusive Graubereich geht in viele Bereiche....bis hin zu Haushaltshilfen....Drücker-Kolonnen, Werbemittelverteiler, sowie Leute - die in der Hand von unseriösen Geldeintreibern agieren. Drogenabhängige, ...organisierte Einbrecherbanden junger Mädels aus dem Balkan..zB. dito.

Bei "normaler" Prostitution lockt das Geld - bis zu einem bestimmten Punkt. (Menge/Art der Leistung) Leistung darüber hinaus - ist ungewollt // schmerzhaft - .

Bei angemeldetem "Stehenden" Gewerbe in Etablissements gehen solche Praktiken nicht durch. Selbst - durch die "Beschäftigten" organisierte Einrichtungen haben den Vorteil dass - meist NICHT auf die Uhr geschaut wird... angenehmes (auch für die Beschäftigten) Klima herrscht ...grössere Räume, Rückzugsbereiche...Whirlpool/Dusche in jedem Zimmer.. - eben mehr als ein Bett und ein Waschbecken steht.... - oder draussen nur eine Bretterwand "im Stehen" ist.

Für die "Besonderen" Wünsche der Kunden - auch ausgebildetes Personal zur Verfügung steht.

Das lässt sich aber nur organisieren - wenn "Wohnungen" mit "Gewerbe" angemeldet sind - die Mädels sich "ihren" Kunden aussuchen dürfen....Die Etablissements durch die Beschäftigten selbst betrieben werden - ....eine (mindest) Gewerbeordnung durch die Beschäftigten und die Ämter vorliegen.

....bei 4 halbbetrunkenen Mädels - Nachts um 2 Uhr (Halbe Schicht) und wartenden 50 Kunden - RICHTIG ! >> kann das kein ordentliches Gewerbe sein .

Deshalb ist ein Verbot - meiner Meinung nach - kontraproduktiv. Ein "stehendes Gewerbe" in einem dafür errichteten Bauwerk mit Grundforderungen (Dusche...Brandschutz Quadratmeter...) - mit einer durch die Erbringer der Dienstleistung - und den Ämtern abgesprochene Gewerbe-Ordung halte ich für sinnvoll.

Das schränkt aber auch den Bereich der Prostitution ein, Strassenstrich, ....unangemeldete Prostitution (ich brauch mal ein Handwerker..hab kein Geld) geht dann nicht mehr.
...auch die "Fern Ost" ZuhälterFAMILIEN mit den viel zu jungen Mädels wird ein Riegel vorgeschoben. (Der Kunde kann hier nicht immer das Alter einschätzen...das Mädel kann kein Deutsch...die Puffmutter kassiert nach Kundenbestellung und sagt die Bestellung in der Fremdsprache an.)

Frau/Mann/Dienstleistungserbringer benötigt eine ANMELDUNG beim Amt - bereits hier sehen viele schon ein "Stigma" - zB bei Datenabgleich Polizei/Gewerbeamt...und nicht ordentlichem Datenschutz. Aber auch hier wird die Elektronik Abhilfe schaffen.

NUR Unorganisiert - ohne Gewerbeordnung - gibt es den grau-kriminellen Bereich. Auch DIE Mädels müssen NEIN sagen können+dürfen.



Wenn Prostitution und deren Ausübung vollständig in der öffentlichen Hand liegt, sprich der Staat als AG fungiert, dann würde ich das akzeptieren.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Teeernte » So 18. Mär 2018, 15:30

JJazzGold hat geschrieben:(18 Mar 2018, 14:06)

Wenn Prostitution und deren Ausübung vollständig in der öffentlichen Hand liegt, sprich der Staat als AG fungiert, dann würde ich das akzeptieren.



Einer geht noch....

-wir müssen die Umsatzziele halten ...der schwarzen Null wegen ?

Der Staat sprich - die Obrigkeit macht ein ZUG durchs Revier ?

Anweisung... = Keiner wird zurückgewiesen (GG)... Sozialanspruch = H4 und Soldaten/Beamte zahlen die Hälfte ?

Für Gewerkschafter - heute geschlossene Gewerkschaftsveranstatung ?

Ja - hier hatte man schon vor - den Puff im Schiff aufs Wasser zu legen - mit Matrosinnen...

....die "Schmucke" muss mehr "Rudern" ? (Wer sucht die Mädels aus ?) Was mit Denen , die keinen Umsatz bringen ?

Ich sehe da eher ein Genossenschaftssystem // ein staatlich (Mindeststandards) kontrolliertes Kammermodell wie im Hand-werk.

(Boulettenschein + Aidstest ....Gesetzliche Bestimmungen für den Verkauf von hausgemachten Produkten) :D

Extra Ausweis mit "Künstlernamen"....für Kontrolle.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Fuerst_48 » So 18. Mär 2018, 21:44

JJazzGold hat geschrieben:(18 Mar 2018, 14:06)

Wenn Prostitution und deren Ausübung vollständig in der öffentlichen Hand liegt, sprich der Staat als AG fungiert, dann würde ich das akzeptieren.

Wie hoch schätzt du die Steuereinnahmen, gegebenenfalls...?!?!?!
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon JJazzGold » So 18. Mär 2018, 22:30

Fuerst_48 hat geschrieben:(18 Mar 2018, 21:44)

Wie hoch schätzt du die Steuereinnahmen, gegebenenfalls...?!?!?!


Das schätze ich nicht, weil ich sicher bin, dass unser Staat niemals soweit gehen wiürde. ;)
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Fuerst_48 » So 18. Mär 2018, 22:33

JJazzGold hat geschrieben:(18 Mar 2018, 22:30)

Das schätze ich nicht, weil ich sicher bin, dass unser Staat niemals soweit gehen wiürde. ;)

Bei STEUEREINNAHME-QUELLEN war noch kein Staat zimperlich... :rolleyes: :cool:
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Geri2 » Sa 24. Mär 2018, 14:43

Kritikaster hat geschrieben:(18 Mar 2018, 12:23)

Wessen NachbarIN bist Du in dem Konzept? :?:

Ich gehe nur dreimal die Woche in den Puff und meine Nachbarin empfängt nur am Wochenende Herren, die für ihre Dienste bezahlen.
Aber, erzähl das bitte niemandem weiter!
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Kritikaster » Sa 24. Mär 2018, 16:00

Geri2 hat geschrieben:(24 Mar 2018, 14:43)

Ich gehe nur dreimal die Woche in den Puff und meine Nachbarin empfängt nur am Wochenende Herren, die für ihre Dienste bezahlen.
Aber, erzähl das bitte niemandem weiter!

Kein Problem, das bleibt unter uns. :)

Ist halt nur nicht sonderlich schlau, dass Du Dich selbst für Deine Vorlieben und Dein Tun illegalisieren möchtest. Schlimmer noch: Was hat Dir deine Nachbarin getan, dass Du IHR das antun willst? :? Du musst bei Ihr doch mindestens "Kassenwart" sein, um zu wissen, dass sie sich für diese Besuche bezahlen lässt.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 24. Mär 2018, 16:50

Geri2 hat geschrieben:(24 Mar 2018, 14:43)

Ich gehe nur dreimal die Woche in den Puff und meine Nachbarin empfängt nur am Wochenende Herren, die für ihre Dienste bezahlen.
Aber, erzähl das bitte niemandem weiter!

Solange sie nicht so nen Krach macht, stört das höchstens die Rechtsordnung. Das Problem ist ja, dass für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, welche Zwänge da wirken oder auch nicht. Man muss häufig vom schlimmsten ausgehen.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon jack000 » Sa 24. Mär 2018, 18:57

Prozess gegen Bordellbetreiber in Stuttgart:
Er propagierte saubere und faire Prostitution, doch seine riesigen Bordelle waren für manche Frauen die Hölle auf Erden. Dem „Paradise“-Chef Jürgen Rudloff drohen wegen Beihilfe zum Menschenhandel, zur Zuhälterei und wegen Betrugs mehrere Jahre Haft.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 28353.html

Wie man sieht, ist doch genau der Zustand, der bei dem Thema gar nicht erwünscht ist, bereits verboten und es wird geahndet!

Jürgen Rudloff wird vorgeworfen das gewusst zu haben, die Täter allerdings an sich sind:
Was Oberstaatsanwalt Peter Holzwarth dann anderthalbstunden in seiner Anklage berichtet, klingt ganz anders. In den Bordellen haben Hells Angels und United Tribuns das Sagen. Sie lassen dort ihre Haupt- und Nebenfrauen anschaffen, kassieren sie ab, beuten sie aus - bis ihnen im Grunde kein eigener Verdienst mehr bleibt. Etliche Frauen tragen Tätowierungen mit den Vornamen ihrer Besitzer. Frauen die raus wollen, werden geschlagen, bedroht. „Holen Sie mich hier raus“, flüstert eine der Frauen bei einer Polizeikontrolle auf der Autobahn. Ihr Zuhälter droht, ihrer Mutter etwas anzutun, da kommt sie zurück.

=> Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Gruppierungen sich für Verbote interessieren, denn sie brechen bereits die bisherigen Verbote. Wäre es nicht sinnvoll erstmal die bisherigen Verbote konsequent durchzusetzen und Gefängnisstrafen nicht unter 2-Stelligen Jahreszahlen zu verhängen?
=> Wenn Gefängnisstrafen von 20, 30 ,40 Jahren Haft umgesetzt werden würden sich die Täter schon eher überlegen was sie tun, bzw. im Knast können diese keine Straftaten mehr begehen!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Kritikaster » Sa 24. Mär 2018, 19:49

jack000 hat geschrieben:(24 Mar 2018, 18:57)

Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Gruppierungen sich für Verbote interessieren, denn sie brechen bereits die bisherigen Verbote. Wäre es nicht sinnvoll erstmal die bisherigen Verbote konsequent durchzusetzen und Gefängnisstrafen nicht unter 2-Stelligen Jahreszahlen zu verhängen?
=> Wenn Gefängnisstrafen von 20, 30 ,40 Jahren Haft umgesetzt werden würden sich die Täter schon eher überlegen was sie tun, bzw. im Knast können diese keine Straftaten mehr begehen!

Das ist schon weitgehend richtig.

Dass im Knast keine weiteren Straftaten mehr begangen werden können, scheint mir allerdings nicht ganz zutreffend. Schließlich haben es auch dort Menschen - wenngleich zum Teil sicher sehr verkommene - mit Menschen zu tun.
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon jack000 » Sa 24. Mär 2018, 20:01

Kritikaster hat geschrieben:(24 Mar 2018, 19:49)Dass im Knast keine weiteren Straftaten mehr begangen werden können, scheint mir allerdings nicht ganz zutreffend. Schließlich haben es auch dort Menschen - wenngleich zum Teil sicher sehr verkommene - mit Menschen zu tun.

Ja, das ist das Problem der falsch organisierten Knäste, dass selbst Verurteilte OK-Bosse ihre Geschäfte weiterhin führen können.
=> Da muss natürlich ein Riegel vorgeschoben werden!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Verbot von Prostitution?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 24. Mär 2018, 22:13

Geri2 hat geschrieben:(24

Mar 2018, 14:43)


Ich gehe nur dreimal die Woche in den Puff und meine Nachbarin empfängt nur am Wochenende Herren, die für ihre Dienste bezahlen.
Aber, erzähl das bitte niemandem weiter!



Warum nicht? Viele Männer kaufen sich Sex 1 Millionen nehmen täglich sexuelle Dienste in Anspruch ( die Dunkelziffer dürfte wie üblich hoher sein)

Der klassische Freier ist ein Jedermann laut diversen Studien ( von Harzer über Studenten bis Top Manager ist alles dabei) ob Singel oder gebunden spielt keine Rolle wenn der Trieb befriedigt werden will.

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