Beeinflussung der Meinungsbildung?

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 10:23

Deine Antworten auf den User sprechen da eine andere Sprache.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 10:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 10:23)

Deine Antworten auf den User sprechen da eine andere Sprache.

Deine Interpretation meiner Aussagen spricht hier...auch eine "Sprache". :D

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 10:36

Jaja, schon in deinem zweiten posting kamst du mit den "sehr rechten Positionen" an, die gegen das GG verstoßen würden :D
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 11:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 10:36)

Jaja, schon in deinem zweiten posting kamst du mit den "sehr rechten Positionen" an,
die gegen das GG verstoßen würden :D

Und was ist DARAN (meiner Betrachtung) nun falsch ?

DAS ist doch SO.

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der Neandertaler » Do 1. Mär 2018, 12:16

Hallo Tannhäuser.
Tannhäuser hat geschrieben: Eine Sache kann ich aber immer noch nicht ganz nachvollziehen: Durch Überinterpretation kann man einiges in dem Modell sehen, aber ist es wirklich angemessen, hier zu sagen, es sei rassistisch?
Du hast es erkannt:
    "Durch Überinterpretation ..."!
Wenn ich neutral und unideologisch an die Sache herangehen - mir also das Modell als Spiegelbild betrachte ... als Abbild, ... es also lediglich als Aussage zum Ist-Zustand wahrnehme - "dass dieses Modell nicht wertet, sondern einfach nur Unterschiede (welche ja auch bestehen) darstellt", kann ich schwerlich darin Rassismus entdecken. Eine Interpretation ... folglich auch ein Überinterpretation findet lediglich im Kontext unserer Gedanken statt.

Wie gesagt:
    Ich kann aus einer Studie alles oder nichts herauslesen ... wie es mir gerade in den Kram paßt.
      ... und mit dieser alles und nichts begründen.
Noch ein Gedanke zu Deinem "links-rechts"-Schema:
    Aufgrund und im Angesichts unserer Geschichte wollte man eine einheitliche, bzw. von oben verordnete Lehre verzichten.
      ... ja, sie sogar vehindern.
    Vorgegeben ist vielleicht lediglich, daß dieses oder jenes Thema behandelt werden soll, wie? ... das bleibt jeder Schule ... dem Lehrpersonal nunmal selber überlassen. Betrachtest Du dies nun von diesem Standpunkt aus und bedenkst zudem noch, daß es auch unter Lehrern nunmal Menschen mit eigener Meinung gibt, ...
    Eine Diskussion entsteht besser ... und verläuft interessanter, wenn zumindest der Diskussionseröffner eine gegenteilige ... wenn nicht provokante(re) Meinung vertritt. Von daher kann man nie sicher sein - besonders bei Leuten die ihr Handwerk verstehen, ob die geäußerte Meinung auch in Wahrheit deren eigene Meinung ist.
    Konkret gesagt:
      wenn die Mehrheitsmeinung in der Klasse eher "rechts" anzusiedeln ist, wäre es nicht dumm - um eine lebhafte Diskussion anzuschieben, wenn ich (zumindest anfangs) mit meiner (Lehrer-) Meinug eine eher "linke" Position vertrete. Alles nur im Sinne von einer lebhaften Diskussion und "um Jugendlichen eine neutrale Meinungsbildung zu gewährleisten".
Zuletzt geändert von Der Neandertaler am Do 1. Mär 2018, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 12:22

Wo war denn die Rede davon, dass das falsch sei?
Es geht um den Gesprächsverlauf:
Tannhäuser hat geschrieben:(28 Feb 2018, 15:42)Damit hast du Recht, auch wenn politisch rechts nicht gleich "gegen das GG und die Werte" verstößt.
Skull hat geschrieben:(28 Feb 2018, 15:45)Und natürlich verstossen... sehr rechte ... Positionen, Gedanken und Meinungen gegen die Werte des GG.

So wird aus "politisch rechts" "sehr rechte Positionen".

Dazu gibt es ein schönes Zitat aus der FAZ:
Denn Rechts heißt das Zauber-, Schmäh- und Schlusswort schlechthin. Mehr muss man gar nicht sagen und auch nicht wissen. Rechts? Alles klar. Sattelt die Pferde!
Quelle: Kampf gegen Rechts: Ein Volk von Antifaschisten
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der General » Do 1. Mär 2018, 12:27

Tannhäuser hat geschrieben:(28 Feb 2018, 14:44)

Zuerst einmal zu mir: Ich bin Schüler eines Gymnasiums im Westen diesen Landes und würde mich politisch eher rechts einordnen.
Gestern in der Schule während des PGW (Politik-Gesellschaft-Wirtschaft) Unterrichts haben wir uns mit dem Hausmodell der sozialen Schichtung Deutschlands (2009) von Rainer Geißler beschäftigt.*
Schon nach kurzer Zeit kam es zu dem Hauptdiskussionsthema: Eine überwältigende Mehrheit der Klasse war der Meinung, dieses Modell sei rassistisch, da die Sozialstruktur der Ausländer seperat dargestellt wurde.
Dagegen hielt ich, dass dieses Modell nicht wertet, sondern einfach nur Unterschiede (welche ja auch bestehen) darstellt.
Sofort kam zurück, dass man dies ja auch könne, jedoch die Ausländer innerhalb des Hauses hätte darstellen müssen, und nicht als Anbau, da dies ja Integration verhindere.
Diese Meinung kann ich immer noch nicht verstehen, da nunmal Unterschiede bestehen, Migration eine neue Sache ist, und deswegen auch sehr passend als Anbau dargestellt ist.
Jetzt ist meine Frage: Kann das Modell wirklich missverstanden werden? Erkenne ich das nur nicht auf Grund meiner politischen Einstellung?

Außerdem interessiert mich noch folgendes: Das generell an Schulen und Lehreinrichtungen der politische Diskurs sehr Links dominiert ist, ist wohl nicht zu bestreiten. Doch ist das noch auf einem demokratischen Maße? Sollten Maßnahmen ergriffen werden, um Jugendlichen eine neutrale Meinungsbildung zu gewährleisten?

*Bild vom Hausmodell der sozialen Schichten: http://www.bpb.de/cache/images/7/198047 ... .jpg?027B6


Hallo Tannhäuser,

also ich bin Politisch eher "etwas links" einzuordnen :D und den Einwand Deiner Mitschülerinnen und Mitschüler kann ich sehr gut Nachvollziehen.

Schaut man sich das Gebilde an, steht allein unten nur DEUTSCHE - AUSLÄNDER. Die Tatsache, dass die Ausländer dann auch noch als "Anbau" dargestellt werden erfüllt allein schon rein Optisch den Verdacht einer Wertung.

Man kann nach meiner persönlichen Meinung sehr wohl dieses Gebildet missverstehen einen Rassistischen Vorsatz sehe ich aber nicht. Oftmals wird in der Heutigen Zeit viel zu oft und leichtfertig dieser Begriff verwendet. Es gibt bestimmt auch viel bessere Grafiken zum Thema als dieses "Hausgebilde". Ist es vielleicht auch möglich, dass Euer Lehrer genau so eine Diskussion anstrebte, wie ging es denn weiter und was sagte der Lehrer dazu ?

Grundsätzlich muß man sehr aufpassen, dass die Meinungen nicht beeinflusst werden. Lehrerinnen und Lehrer haben im besonderen Maß eine hohe Verantwortung diesbezüglich.

grüsse
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 12:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 12:22)

So wird aus "politisch rechts" "sehr rechte Positionen".

Du willst mich ja nicht verstehen. :D

Ich habe sehrwohl mit Absicht von ... sehr rechten...Positionen gesprochen.
Ich schrieb eben NICHT, allgemein von rechts ...genausowenig wie von rechtsextremistisch.

Positionen wie...
- Grundrechte nur für Deutsche
- Religionsfreiheit nur für "Christen"
- gewillkürte Rechtsstaatlichkeit
- differenzierte "Gleichberechtigung"
- differenzierter "Minderheitenschutz"
...
...

sind rechts...eben WEIT rechts ... und kollidieren an vielen Stellen mit dem GG.

Solche Positionen kann man sich auch gerne schönreden.

ICH mache das nicht.

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 1. Mär 2018, 13:22

Tannhäuser hat geschrieben:(28 Feb 2018, 21:45)

Ich spreche hier aber von Migration in diesem Ausmaß. Außerdem muss unterschieden werden, woher die Migration kommt. Noch nie gab es eine Einwanderung von so vielen Menschen mit so unterschiedlichen Werten/Normen nach Deutschland. Ein Russland deutscher ist deutlich ähnlicher als ein Afgahne, sei es jetzt äußerlich oder auch kulturell. Deswegen ist es in meinen Augen eben doch eine relativ neue Sache der vergangenen Jahrzehnte. Hätte ich klarer formulieren müssen.


Ne. Da täuscht deine Wahrnehmung. Seit 60 Jahre wird nach Deutschland eifrig eingewandert. Meist aus der EU und dann aus der Türkei. Am wenigsten Afghanen die du so hervorhebst. Die haben auch kaum eine Chance hier anerkannt zu werden. Außerdem wäre nett wenn du zwischen EU-Migranten und Asylbewerbern trennen könntest. Es gab schon Anfang de 90er Jahre Wellen von bis zu 400.000 Asylbewerbern jährlich was zu einer Verschärfung des Asylrechts führte. Ganz ohne AfD. Auch im Moment gibt es viele Anstrengungen die unerwünschte Zuwanderung zu blockieren. Man muß es nur wahrnehmen. Da hapert es bei vielen Rechten. Was ja auch klar ist. Die Beschwörung der "Asylantenflut" ist ja das Geschäftsmodell der Rechten. Wenn sie da nicht punkten können wo dann?

Und die Deppen von Rechts wollen auch die dringend notwendige Zuwanderung von Fachkräften stoppen. Was so ein Blödsinn bedeutet kann man gerade bei den Briten beobachten wo die dringend benötigten Ärzte und Krankenschwestern aus dem EU-Ausland so gar keine Lust mehr haben nach England zu kommen. Deshalb steht das dortige Gesundheitssystem direkt vor dem Kollaps nachdem man es schon vorher ausgehöhlt hatte. (Theresa May herself!)
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...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 13:44

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 12:49)

Du willst mich ja nicht verstehen.

Doch, ich habe dich verstanden.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der Neandertaler » Do 1. Mär 2018, 14:26

HalloTom - Skull.
    rechts ... sehr rechts ... rechtsextrem?
Vielleicht könnte man sich darauf einigen, daß sehr oft "rechts" als Synonym für "rechtsextrem" gebraucht wird ... verkürzt gebraucht wird. Wobei teilweise der Hintergrund ... warum "rechts" oder "links"?, ... daß dieses nicht ausreichend berücksichtigt wird. Also jemandem zu unterstellen - wenn er von "rechts" redet, würde er damit sofort jedwede "rechte" Positionsäußerung als verfassungsfeindlich einstufen und ihn somit als Nazi zu diffamieren, halte ich nicht für angebracht.
    ... es schadet einem friedlichen und fruchtbaren Diskurs.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 14:43

Der General hat geschrieben:(01 Mar 2018, 12:27)

Hallo Tannhäuser,

also ich bin Politisch eher "etwas links" einzuordnen :D und den Einwand Deiner Mitschülerinnen und Mitschüler kann ich sehr gut Nachvollziehen.

Schaut man sich das Gebilde an, steht allein unten nur DEUTSCHE - AUSLÄNDER. Die Tatsache, dass die Ausländer dann auch noch als "Anbau" dargestellt werden erfüllt allein schon rein Optisch den Verdacht einer Wertung.

Man kann nach meiner persönlichen Meinung sehr wohl dieses Gebildet missverstehen einen Rassistischen Vorsatz sehe ich aber nicht. Oftmals wird in der Heutigen Zeit viel zu oft und leichtfertig dieser Begriff verwendet. Es gibt bestimmt auch viel bessere Grafiken zum Thema als dieses "Hausgebilde". Ist es vielleicht auch möglich, dass Euer Lehrer genau so eine Diskussion anstrebte, wie ging es denn weiter und was sagte der Lehrer dazu ?

Grundsätzlich muß man sehr aufpassen, dass die Meinungen nicht beeinflusst werden. Lehrerinnen und Lehrer haben im besonderen Maß eine hohe Verantwortung diesbezüglich.

grüsse


Zuerst einmal sehr interessant, auch Mal die Gegenseite zu hören. Mein Lehrer hat diese Diskussion nicht angestrebt: Sie entstand im Rahmen einer Präsentationsleitung, wo die Vortragende als Kritik an diesem Modell den Rassismus nannte. Beteiligt hat er sich nicht, worüber ich jedoch auch froh bin, da er meiner Erfahrung nach seine politische Einstellung nicht gerade verdeckt, sondern auch im Unterricht Mal gerne gegen die AfD spricht. Genau aus diesem Grund Frage ich mich eben auch, ob nicht tendenziell eine Dominanz von linker Meinungsbeeinflussung an deutschen Schulen stattfindet.
Zu deiner Kritik zum Modell: Wenn du so denkst, wertet das Modell von Grund auf schon, indem es zum Beispiel Unterschicht im Keller und Oberschicht im Dach ansiedelt. Sich daran aber zu stören, gleicht meiner Meinung nach jedoch einer kleinen Hexenjagd gegen alles auch nur potentiell Rassistische. Ich finde jedoch die Ausländer als Anbau darzustellen sehr passend: Sie sind dazugekommen und was an einem Anbau beleidigend ist, verstehe ich nicht. Man könnte es auch so deuten, dass dieser Anbau eben stabilisierend und ergänzend dient und damit Migration in dem Modell gelobt wird.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 14:47

Der Neandertaler hat geschrieben:(01 Mar 2018, 12:16)

Hallo Tannhäuser.Du hast es erkannt:
    "Durch Überinterpretation ..."!
Wenn ich neutral und unideologisch an die Sache herangehen - mir also das Modell als Spiegelbild betrachte ... als Abbild, ... es also lediglich als Aussage zum Ist-Zustand wahrnehme - "dass dieses Modell nicht wertet, sondern einfach nur Unterschiede (welche ja auch bestehen) darstellt", kann ich schwerlich darin Rassismus entdecken. Eine Interpretation ... folglich auch ein Überinterpretation findet lediglich im Kontext unserer Gedanken statt.

Wie gesagt:
    Ich kann aus einer Studie alles oder nichts herauslesen ... wie es mir gerade in den Kram paßt.
      ... und mit dieser alles und nichts begründen.
Noch ein Gedanke zu Deinem "links-rechts"-Schema:
    Aufgrund und im Angesichts unserer Geschichte wollte man eine einheitliche, bzw. von oben verordnete Lehre verzichten.
      ... ja, sie sogar vehindern.
    Vorgegeben ist vielleicht lediglich, daß dieses oder jenes Thema behandelt werden soll, wie? ... das bleibt jeder Schule ... dem Lehrpersonal nunmal selber überlassen. Betrachtest Du dies nun von diesem Standpunkt aus und bedenkst zudem noch, daß es auch unter Lehrern nunmal Menschen mit eigener Meinung gibt, ...
    Eine Diskussion entsteht besser ... und verläuft interessanter, wenn zumindest der Diskussionseröffner eine gegenteilige ... wenn nicht provokante(re) Meinung vertritt. Von daher kann man nie sicher sein - besonders bei Leuten die ihr Handwerk verstehen, ob die geäußerte Meinung auch in Wahrheit deren eigene Meinung ist.
    Konkret gesagt:
      wenn die Mehrheitsmeinung in der Klasse eher "rechts" anzusiedeln ist, wäre es nicht dumm - um eine lebhafte Diskussion anzuschieben, wenn ich (zumindest anfangs) mit meiner (Lehrer-) Meinug eine eher "linke" Position vertrete. Alles nur im Sinne von einer lebhaften Diskussion und "um Jugendlichen eine neutrale Meinungsbildung zu gewährleisten".


Das Problem ist, dass eben nicht nur die Klasse links orientiert ist, sondern auch der Lehrer. Was erst einmal kein Problem ist, eine andere politische Einstellung ist nicht falsch. Jedoch kann es so nur schwer zu einer richtigen Diskussion kommen, weswegen man sich Synergietisch in seiner Position hochschaukelt und so den politischen Diskurs in der Klasse eigentlich zum erliegen bringt. Denn was ist eine Diskussion, ohne unterschiedliche Ansichten und Meinungen?
Viele Grüße
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 14:52

Der Neandertaler hat geschrieben:(01 Mar 2018, 14:26)

HalloTom - Skull.
    rechts ... sehr rechts ... rechtsextrem?
Vielleicht könnte man sich darauf einigen, daß sehr oft "rechts" als Synonym für "rechtsextrem" gebraucht wird ... verkürzt gebraucht wird. Wobei teilweise der Hintergrund ... warum "rechts" oder "links"?, ... daß dieses nicht ausreichend berücksichtigt wird. Also jemandem zu unterstellen - wenn er von "rechts" redet, würde er damit sofort jedwede "rechte" Positionsäußerung als verfassungsfeindlich einstufen und ihn somit als Nazi zu diffamieren, halte ich nicht für angebracht.
    ... es schadet einem friedlichen und fruchtbaren Diskurs.

Solche "philosophischen" Fragen...interessieren MICH nicht.

Ich habe etwas KONKRETES geschrieben. Damit kann man sich beschäftigen.

Geschwafel...interessiert mich...nicht. :)

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 14:57

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 14:52)

Solche "philosophischen" Fragen...interessieren MICH nicht.

Ich habe etwas KONKRETES geschrieben. Damit kann man sich beschäftigen.

Geschwafel...interessiert mich...nicht. :)

mfg


Du hast eben nicht konkret geschrieben. Wäre das der Fall gewesen, hätten wir nicht eine Seitenlange Diskussion über deine Aussage gehabt. Uns für eine Fehlinterpretation verantwortlich zu machen, aber gleichzeitig von gelungener Konkretisierung deiner Aussagen zu sprechen, ist paradox.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der Neandertaler » Do 1. Mär 2018, 14:58

Hallo Skull
Skull hat geschrieben:Solche "philosophischen" Fragen...interessieren MICH nicht.

Ich habe etwas KONKRETES geschrieben. Damit kann man sich beschäftigen.

Geschwafel...interessiert mich...nicht. :)

mfg
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 15:03

Alter Stubentiger hat geschrieben:(01 Mar 2018, 13:22)

Ne. Da täuscht deine Wahrnehmung. Seit 60 Jahre wird nach Deutschland eifrig eingewandert. Meist aus der EU und dann aus der Türkei. Am wenigsten Afghanen die du so hervorhebst. Die haben auch kaum eine Chance hier anerkannt zu werden. Außerdem wäre nett wenn du zwischen EU-Migranten und Asylbewerbern trennen könntest. Es gab schon Anfang de 90er Jahre Wellen von bis zu 400.000 Asylbewerbern jährlich was zu einer Verschärfung des Asylrechts führte. Ganz ohne AfD. Auch im Moment gibt es viele Anstrengungen die unerwünschte Zuwanderung zu blockieren. Man muß es nur wahrnehmen. Da hapert es bei vielen Rechten. Was ja auch klar ist. Die Beschwörung der "Asylantenflut" ist ja das Geschäftsmodell der Rechten. Wenn sie da nicht punkten können wo dann?

Und die Deppen von Rechts wollen auch die dringend notwendige Zuwanderung von Fachkräften stoppen. Was so ein Blödsinn bedeutet kann man gerade bei den Briten beobachten wo die dringend benötigten Ärzte und Krankenschwestern aus dem EU-Ausland so gar keine Lust mehr haben nach England zu kommen. Deshalb steht das dortige Gesundheitssystem direkt vor dem Kollaps nachdem man es schon vorher ausgehöhlt hatte. (Theresa May herself!)


Ich habe auch nie bestritten, dass seit den späten 50er Jahren Migration stattfindet. Sondern nur davon gesprochen, dass die Ausmaße von 2015/2016 ein Novum sind, da zum einen nie diese Anzahl erreicht wurde (auch nicht in den frühen 90ern, was interessanterweise durch die Ausschreitungen in Rostock Lichtenhagen maßgeblich beendet wurde), zum anderen auch die Kulturfremde etwas ganz neues ist. EU-Ausländer, Türken, Russen: Alle hatten uns mehr ähnlich, als die derzeitigen Migranten. Afghanistan habe ich hier als Beispiel genannt, welche übrigens entgegen deiner Aussagen eine sehr große Gruppe darstellen. Wie sie anerkannt werden, ist erst einmal egal, da in DE eh keine wirkliche Abschiebepolitik betrieben wird.
Aber ich möchte gar nicht über Asylpolitik debattieren, da gibt es eigene Threads. Auf deine Strohmannargumente gehe ich auch nur sehr ungern ein, da sie mit dem Thema hier nichts zu tun haben.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 15:04

Tannhäuser hat geschrieben:(01 Mar 2018, 14:57)

Du hast eben nicht konkret geschrieben. Wäre das der Fall gewesen, hätten wir nicht eine Seitenlange Diskussion über deine Aussage gehabt. Uns für eine Fehlinterpretation verantwortlich zu machen, aber gleichzeitig von gelungener Konkretisierung deiner Aussagen zu sprechen, ist paradox.

???

Was war daran nicht KONKRET ? :D

Grundrechte gelten für alle.

Egal ob man ein Kopftuch tragen will, seine Geburtsort irgendwo auf dieser Welt war,
anders aussieht, schwul sein will oder was auch immer.

Die Grundrechte gelten IN Deutschland für jedermann. Punkt.

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 15:09

Tannhäuser hat geschrieben:(01 Mar 2018, 15:03)

Sondern nur davon gesprochen, dass die Ausmaße von 2015/2016 ein Novum sind,
da zum einen nie diese Anzahl erreicht wurde (auch nicht in den frühen 90ern,
was interessanterweise durch die Ausschreitungen in Rostock Lichtenhagen maßgeblich beendet wurde),
zum anderen auch die Kulturfremde etwas ganz neues ist

Ich schulde so einen Blödsinn mal Deinem jugendlichen Alter.

Die Einwanderung in den frühen Neunzigern wurde nicht durch GEWALT von Deppen beendet. :mad:

Sie wurde durch ein ENDE des Jugoslawien-Konflikts beendet.

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Ein Terraner » Do 1. Mär 2018, 15:15

Tannhäuser hat geschrieben:(28 Feb 2018, 14:44)

und würde mich politisch eher rechts einordnen.

Und wodurch denkst du wurde deine Meinung gebildet ?
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Artikel 13, Save the Internet Petition: https://www.change.org/p/stoppt-die-zen ... loadfilter
Was ist Artikel 13? https://www.youtube.com/watch?v=1DKk69J5pb4

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