Beeinflussung der Meinungsbildung?

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der General » Do 1. Mär 2018, 15:31

Tannhäuser hat geschrieben:(01 Mar 2018, 14:43)

Zuerst einmal sehr interessant, auch Mal die Gegenseite zu hören.Mein Lehrer hat diese Diskussion nicht angestrebt: Sie entstand im Rahmen einer Präsentationsleitung, wo die Vortragende als Kritik an diesem Modell den Rassismus nannte. Beteiligt hat er sich nicht, worüber ich jedoch auch froh bin, da er meiner Erfahrung nach seine politische Einstellung nicht gerade verdeckt, sondern auch im Unterricht Mal gerne gegen die AfD spricht. Genau aus diesem Grund Frage ich mich eben auch, ob nicht tendenziell eine Dominanz von linker Meinungsbeeinflussung an deutschen Schulen stattfindet.


Ob eine Dominanz von linker Meinungsbeeinflussung an Schulen stattfindet weiß ich nicht und ist sicherlich auch schwer heraus zu finden. Ganz gleich welche Politischen Ideologien die Lehrer vertreten, sollten Sie stets Verantwortungsvoll aufklären und Neutral Informieren. Gleiches gilt im übrigen auch für Medien !

Tannhäuser hat geschrieben:Zu deiner Kritik zum Modell: Wenn du so denkst, wertet das Modell von Grund auf schon, indem es zum Beispiel Unterschicht im Keller und Oberschicht im Dach ansiedelt. Sich daran aber zu stören, gleicht meiner Meinung nach jedoch einer kleinen Hexenjagd gegen alles auch nur potentiell Rassistische. Ich finde jedoch die Ausländer als Anbau darzustellen sehr passend: Sie sind dazugekommen und was an einem Anbau beleidigend ist, verstehe ich nicht. Man könnte es auch so deuten, dass dieser Anbau eben stabilisierend und ergänzend dient und damit Migration in dem Modell gelobt wird.


Das große Problem an dieser Diskussion ist der Weitreichende Begriff RASSISMUS ! Dieser Begriff bzw. Deutung ist so Komplex das er erst einmal Richtig verstanden werden muss. Der Begriff stammt aus dem 20 Jahrhundert, jedoch sind die Ableitungen wesentlich Älter und waren schon zur Antike ein Phänomen der Menschheit.

Grundsätzlich bedeutet Rassismus im Klassischen Sinne, eine Negative "Gesinnung" von Menschen oder Gruppen die äußerlicher Merkmale aufweisen.

Aus Wikipedia um das vereinfacht darzulegen:

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden

Wenn man nun die von Dir Verlinkte Studie betrachtet, gibt es Zweifelsohne Ansätze die Rassistische Anhaltspunkte liefern, zumindest könnte man diese so deuten.

Eine Gruppe, in diesem Fall Ausländer wird als "Anbau" dargestellt. Und ja, selbst die Darstellung von Elite ganz oben bis Unterschicht ganz unten, weisen schon durchaus Rassistische Tendenzen auf wenn man rein der Wissenschaft folgt.

Der Begriff Rassismus ist wie schon geschrieben eine große Materie die, besonders in diesem Fall nicht eindeutig definiert werden kann. Ich bewerte diese Studie durchaus schon an der Grenze, kann aber auf jeden Fall Deine Mitschüler verstehen, zumindest das darüber diskutiert wird. Meine Kritik geht aber eher in die Richtung, dass man vielleicht eine andere, Grafisch bessere Studie hätte vorlegen können. Letztendlich sollte man das Ganze aber nicht Überbewerten. Das Thema als solches ist aber sehr interessant, da es Heutzutage oftmals missbraucht wird um andere Politisch zu diffamieren.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 1. Mär 2018, 16:04

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 15:04)

???

Was war daran nicht KONKRET ? :D

Grundrechte gelten für alle.

Egal ob man ein Kopftuch tragen will, seine Geburtsort irgendwo auf dieser Welt war,
anders aussieht, schwul sein will oder was auch immer.



Nein, das stimmt so nicht. Es wird hier im Grundgesetz schon differenziert. Was die allgemeinen Menschenrechte angeht gilt das wohl für jeden in Deutschland, bei den Grundrechten sieht das anders aus. Da werden Deutschen schon mehr Rechte zugestanden.
Sieht man z.B. schon an folgenden Artikeln:

Artikel 9
[Vereinigungs-, Koalitionsfreiheit]
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.


Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

Artikel 16

[Verbot der Ausbürgerung, Auslieferung]
(2) Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Durch Gesetz kann eine abweichende Regelung für Auslieferungen an einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder an einen internationalen Gerichtshof getroffen werden, soweit rechtsstaatliche Grundsätze gewahrt sind.


Es gibt also durchaus Grundrechte, die sich nur auf Deutsche beziehen.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der Neandertaler » Do 1. Mär 2018, 16:13

Hallo Tannhäuser.
Tannhäuser hat geschrieben:Das Problem ist, dass eben nicht nur die Klasse links orientiert ist, sondern auch der Lehrer.
[...]
Jedoch kann es so nur schwer zu einer richtigen Diskussion kommen,...
[...] Denn was ist eine Diskussion, ohne unterschiedliche Ansichten und Meinungen?
Geh bitte mal davon aus, daß, in der Regel, Lehrpersonal pädagogisch geschulte Leute sind - also wissen was sie tun.
Wenn also, wie Du selber sagst, aufgrund der oben genannten Voraussetzungen "es so nur schwer zu einer richtigen Diskussion kommen" kann, vielleicht war die nachfolgende Diskussion, die Dein Lehrer "nicht angestrebt" hat ... nicht ersichtlich angestrebt hat - "Sie entstand im Rahmen einer Präsentationsleitung, ...", ... vielleicht war dies ("im Rahmen einer Präsentationsleitung") ein Teil der Strategie ... um "zu einer richtigen Diskussion" zu kommen?

"... vielleicht eine andere, Grafisch bessere Studie hätte vorlegen können.", wie es der General vorgeschlagen hat, ... dies wäre vielleicht zu offensichtlich gewesen?!?
    (im Sinne von Meinungsbeeinflußung an Schulen)
Rassismus in diesem Modell?
    ... nur wegen der Unterscheidung, welchen Hintergrund eine bestimmte Bevölkerungs-Gruppe hat?
Muß jeder selber beurteilen - ich finde: NEIN!

Wir unterscheiden heutzutage immer noch zwischen Ost-und Westdeutschland ... zwischen der Entwicklung in den alten und den neuen Bundesländer - in der wirtschaftlichen Entwicklung, der Rentner, der Arbeitslosen, etc., ...
Auch eine Art der Einteilung ... der unzulässigen Einteilung, oder nicht?
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Kael » Do 1. Mär 2018, 16:16

Da muss ich dir widersprechen Neandertaler.
Das diese Leute 'geschult' sind bedeutet überhaupt nichts. Meist sind sie überideologisiert und versuchen durch ihre "Lehrer-" also "Machtposition" ein entsprechendes Weltbild aufzudrücken.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Do 1. Mär 2018, 16:49

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 15:09)

Ich schulde so einen Blödsinn mal Deinem jugendlichen Alter.

Die Einwanderung in den frühen Neunzigern wurde nicht durch GEWALT von Deppen beendet. :mad:

Sie wurde durch ein ENDE des Jugoslawien-Konflikts beendet.

mfg


Na ja. Das Asylrecht wurde von Helmut Kohl schon früher geändert. Grundgesetzänderung mit 2/3 Mehrheit 1993. Das war noch vor den großserbischen Träumen von Milosevic.
Auf jeden Fall kamen zu dem Zeitpunkt bis zu 400.000 jährlich. Die Probleme der Kommunen waren ähnlich denen von heute. Solche Einwanderungswellen passieren regelmässig. Wobei die heutige über die Tannhäuser sich wohl so erregt die Folge eines Einwanderungsdrucks ist dem einfach nicht mehr standzuhalten war. Die Einladung Merkels war allerdings wirklich ein politischer Fehler auch wenn er aus humanitärer Sicht richtig war. Ein Dilemma halt. Manchmal kann man es einfach nicht richtig machen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 1. Mär 2018, 17:06

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 12:22)

Wo war denn die Rede davon, dass das falsch sei?
Es geht um den Gesprächsverlauf:

So wird aus "politisch rechts" "sehr rechte Positionen".



naja so streng sehe ich das nicht. Für mich diente das nur einer Klarstellung. Sowas dient ja auch der Meinungsfindung. Ob man überhaupt mal ein gleiches Verständnis über die Begrifflichkeiten hat. Rechts zu sein hat natürlich per Se erstmal gar nichts mit dem Grundgesetz zu tun. Das kann man meiner Meinung schon mal ausschließen. Das bedeutet für mich schon erst mal nur wo in der Bandbreite man sich in der Interpretation des Grundgesetzes befindet. Der Hinweis von Skull, dass sehr rechte Einstellungen wohl dem Geiste des Grundgesetzes widersprechen ist meiner Meinung auch angebracht. Dieser Hinweis dient schon allein dazu, dass man sich in einer ernstgemeinten Diskussion erst mal darüber klar wird, worüber man überhaupt redet. Und natürlich wird es so sein, dass sehr rechte Positionen gegen den Geist des Grundgesetzes verstoßen. Nehmen wir mal ein Beispiel. Die Forderung nach Wiedereinführung nach der Todesstrafe. Die ist natürlich legitim, aber größtenteils eine sehr rechte Position. Aber sie entspricht nicht dem Geist des Grundgesetzes. Das kann man auch diskutieren (obwohl ich das mit allen Maßen ablehne). Genauso gibt es Forderungen auf der linken Seite, z.B. die Forderung nach Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln. Auch das geht in Ordnung (auch wenn mit mir nicht zu machen) ist aber letztendlich auch eine Forderung, die dem Geist des Grundgesetzes widerspricht.
Das ist grundsätzlich nichts verwerfliches und dient letztendlich der politischen Diskussion.
Nicht gleichzusetzen, und das hat Skull ja nicht getan ist das mit rechtsextremistischen Positionen. Denn hier geht man (wie bei linksextremistischen Positionen) regelmäßig davon aus (also im Sinne des BVerG), dass diese Postionen dazu geeignet wären die FDGO zu gefährden, also illegitime Mittel zu verwenden. Beispielhaft seien hier mal die die RAF oder der NSU genannt und im weiteren Sinne natürlich auch diejenigen, die das für legitim halten.
Darüber hinaus ist die deutsche Sprache auch noch sehr gut geeignet Unterschiede zwischen rechtsextrem und extrem rechts oder linksextrem und extrem links deutlich zu machen.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 17:49

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Mar 2018, 17:06)

Darüber hinaus ist die deutsche Sprache auch noch sehr gut geeignet Unterschiede zwischen rechtsextrem und extrem rechts oder linksextrem und extrem links deutlich zu machen.

Das ist ja alles klar, es war nur halt interessant zu sehen, wie der Reflex funktioniert, wenn sich jemand als "rechts" bezeichnet. Da wird gleich Gefahr gewittert und man muss das Grundgesetz in Stellung bringen bzw. es beschützen.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 1. Mär 2018, 17:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 17:49)

Das ist ja alles klar, es war nur halt interessant zu sehen, wie der Reflex funktioniert, wenn sich jemand als "rechts" bezeichnet. Da wird gleich Gefahr gewittert und man muss das Grundgesetz in Stellung bringen bzw. es beschützen.


Wie geschrieben, ich persönlich habe das nicht so empfunden. Es diente meiner Meinung nach (und die hab ich ja ausführlich dargelegt) lediglich der Begriffsfindung, also dass man sich einig darüber ist über was man spricht.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 17:54

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Mar 2018, 16:04)

Nein, das stimmt so nicht. Es wird hier im Grundgesetz schon differenziert. Was die allgemeinen Menschenrechte angeht gilt das wohl für jeden in Deutschland, bei den Grundrechten sieht das anders aus. Da werden Deutschen schon mehr Rechte zugestanden.
Sieht man z.B. schon an folgenden Artikeln:

Artikel 9
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Artikel 12
[Berufsfreiheit; Verbot der Zwangsarbeit]
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

Artikel 16

[Verbot der Ausbürgerung, Auslieferung]
(2) Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Durch Gesetz kann eine abweichende Regelung für Auslieferungen an einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder an einen internationalen Gerichtshof getroffen werden, soweit rechtsstaatliche Grundsätze gewahrt sind.


Es gibt also durchaus Grundrechte, die sich nur auf Deutsche beziehen.

Lieber 3x schwarzer Kater.

Das hatten wir schon. Mehrmals.

Die elementaren Grundrechte (Menschenrechte) gelten für jeden. Weitere Grundrechte unmittelbar...für Deutsche.
Andere...eigentlich für Deutsche, durch europäische Verträge und Vereibarungen dann doch durchaus für EU-Ausländer.

Mir ging es um Grundsätzliches. Elementare Grundrechte gelten IN Deutschland für JEDEN. :)

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Der Neandertaler » Do 1. Mär 2018, 17:57

Hallo Kael.
Da muss ich dir widersprechen Neandertaler.
Das darfst Du ruhig ... wäre ja nicht sehr förderlich, wenn alle die gleichen Ansichten und Meinungen haben.
Das diese Leute 'geschult' sind bedeutet überhaupt nichts. Meist sind sie überideologisiert und versuchen durch ihre "Lehrer-" also "Machtposition" ein entsprechendes Weltbild aufzudrücken.
Im Bezug auf "überideologisiert" gebe ich Dir zum Teil recht, allerdings hat dies nichts mit deren Vor- und Ausbildung zutun.
    ... kann, sollte und darf also nicht nur auf's Lehrpersonal bezogen werden. Dies ist in allen Gesellschaftsschichten vorhanden.
    "... versuchen ... ein entsprechendes Weltbild aufzudrücken."
Dies sehe ich nicht so!
Im Gegenteil:
    durch vergangenheitlich verschiedene bildungspolitische "Reformen" konnte man den Eindruck bekommen, daß dadurch Schüler und Schülerinnen ... Studenten und Studentinnen zum Unpolitischen erzogen werden sollen.
      "... und daher das Lehrpersonal (mit seinen durchaus bescheidenen Mitteln) lediglich versucht dem entgegenzusteuern."
Darüberhinaus kann ich nicht erkennen, daß die politische Diskursmentlität an Schulen einer linken Dominanz unterliegt. Bedenkt man, daß Lehrer und Lehrerinnen mittleren und höheren Alters eben von der 68er Generation geprägt sind, ist eine eher linke Ansicht ein wenig natürlich. Ein Aufstand unserer Jugend ist nicht in Sicht. Wobei alle "Reformen" von linken Jugendbewegungen ausging.
Zuletzt geändert von Der Neandertaler am Do 1. Mär 2018, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 17:59

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Mar 2018, 17:06)

Das ist grundsätzlich nichts verwerfliches und dient letztendlich der politischen Diskussion.
Nicht gleichzusetzen, und das hat Skull ja nicht getan ist das mit rechtsextremistischen Positionen.

Danke, wenigstens einer, der mich versteht. :D

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 18:01

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(01 Mar 2018, 17:53)

Wie geschrieben, ich persönlich habe das nicht so empfunden. Es diente meiner Meinung nach (und die hab ich ja ausführlich dargelegt) lediglich der Begriffsfindung, also dass man sich einig darüber ist über was man spricht.

Hier, noch so ein Ding: viewtopic.php?p=4144216#p4144216 "Rechts", nicht rechtsextrem, der Begriff "rechts" ist verbrannt.

Was hindert eigentlich nachzufragen, was der User mit "rechts" meint? Warum direkt die schweren Geschütze auffahren?
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 1. Mär 2018, 18:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 18:01)

Hier, noch so ein Ding: viewtopic.php?p=4144216#p4144216 "Rechts", nicht rechtsextrem, der Begriff "rechts" ist verbrannt.


Was hat das mit der gegenständlichen Diskussion zu tun?
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 18:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 17:49)

Das ist ja alles klar, es war nur halt interessant zu sehen, wie der Reflex funktioniert, wenn sich jemand als "rechts" bezeichnet. Da wird gleich Gefahr gewittert und man muss das Grundgesetz in Stellung bringen bzw. es beschützen.

Um das nochmals klarzustellen.
Ich lehne sehr weit liegende rechte Positionen ab.
Ich lehne genauso sehr weit liegende linke Positionen ab.

Ich lehne die "extrem" linken "Bekloppten" ab.
Ich lehne die "extrem" rechten "Bekloppten" ab.

Auf einer Skalierung von 0 - 100 liegt da LINKS bei 99. RECHTS aber immer noch bei 100.
Diesen minimalen Unterschied begründe ich damit, das die Linken eine theoretische Ideologie haben,
die theoretisch positiv gemeint ist. Realität ist indiskutabel.

Bei den Rechten kann ich nicht mal an der Ideologie was positives sehen.
Das Gegenteil allenfalls.

So, das soll es für mich zu DEM Thema gewesen sein.

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 18:23

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 18:09)

Bei den Rechten kann ich nicht mal an der Ideologie was positives sehen.

Sind jetzt Rechte, Rechtsextreme oder Rechtsradikale gemeint?
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Skull » Do 1. Mär 2018, 18:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Mar 2018, 18:23)

Sind jetzt Rechte, Rechtsextreme oder Rechtsradikale gemeint?

Extrem weit ... rechts liegende und denkende Menschen. Somit zweiteres und dritteres.

Und manchmal sogar ganz normale Menschen...wenn sie irgendeinen "Dreck" raushauen. ;)

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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 18:56

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 15:04)

???

Was war daran nicht KONKRET ? :D

Grundrechte gelten für alle.

Egal ob man ein Kopftuch tragen will, seine Geburtsort irgendwo auf dieser Welt war,
anders aussieht, schwul sein will oder was auch immer.

Die Grundrechte gelten IN Deutschland für jedermann. Punkt.

mfg


Darauf beziehe ich mich gar nicht. Sondern auf das Thema "rechts" "sehr rechts". Hier wäre es bei einer Konkretisierung wohl nicht zu dem Missverständnis gekommen.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 1. Mär 2018, 19:01

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 18:25)

Extrem weit ... rechts liegende und denkende Menschen. Somit zweiteres und dritteres.

Also genau das, was ich schon von Anfang an beschrieben habe.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 19:06

Skull hat geschrieben:(01 Mar 2018, 15:09)

Ich schulde so einen Blödsinn mal Deinem jugendlichen Alter.

Die Einwanderung in den frühen Neunzigern wurde nicht durch GEWALT von Deppen beendet. :mad:

Sie wurde durch ein ENDE des Jugoslawien-Konflikts beendet.

mfg


Ich will hier nichts gut heißen, [Edit - Mod]. Zwei Zitate von Wikipedia bezüglich des Asylkompromisses am 6.12.1992:

I: "Noch während der Ausschreitungen von Lichtenhagen positionierte sich die SPD in der Frage einer Asylrechtsänderung [...] neu. Ausschreitungen wie die in Rostock zukünftig vermeiden zu wollen, diente als wichtiges Argument für eine Grundgesetzänderung. Am 6. Dezember 1992 beschloss der Deutsche Bundestag mit den Stimmen von CDU, CSU, FDP und SPD den Asylkompromiss."
II: "Angesichts der politischen Stimmung stimmten FDP und SPD nach höchst kontroversen innenpolitischen Diskussionen einer Änderung des Grundrechts auf Asyl zu."

Natürlich spielte das Ende des Jugoslawien Krieges eine Rolle, aber eben auch die Ausschreitungen in Rostock Lichtenhagen, welcher das Fass zum Überlaufen brachte.
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Re: Beeinflussung der Meinungsbildung?

Beitragvon Tannhäuser » Do 1. Mär 2018, 19:08

Ein Terraner hat geschrieben:(01 Mar 2018, 15:15)

Und wodurch denkst du wurde deine Meinung gebildet ?


Eine schwere Frage, die denke ich kaum jemand beantworten kann. Hier spielen wohl jegliche Erlebnisse im Leben eine Rolle, sei es direkt oder indirekt.
Ausschließen kann ich jedoch auf Grund von Einfluss von Lehren/Mitschülern/Eltern. Alle sind bis auf Ausnahmen sehr links, vorallem vor der Flüchtlingskrise.

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