Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

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Boraiel
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Di 12. Dez 2017, 15:13

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 15:05)

Erzähl die Geschichte doch einfach mal, dann sehen wir weiter.


Die Antwort findest du im darauf folgenden Satz.

Den bräuchte es dazu nicht, diese wird dort aber noch mal bestätigt.
Wenn du unwahre Geschichten hören willst, musst du dich andere wenden. ;)
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Tom Bombadil
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Dez 2017, 15:25

Boraiel hat geschrieben:(12 Dec 2017, 15:13)

Wenn du unwahre Geschichten hören willst, musst du dich andere wenden.

Nein, ich möchte deine Geschichte hören von den Sauerstoffatomen, die in Sternen entstanden sind und wie sie ihren Weg zur Erde fanden.
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relativ
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 15:27

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 15:25)

Nein, ich möchte deine Geschichte hören von den Sauerstoffatomen, die in Sternen entstanden sind und wie sie ihren Weg zur Erde fanden.

Evt. meint er die, die mit dem Wasser auf die Erde kamen?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Aristide » Di 12. Dez 2017, 18:42

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 14:28)

Was hält nicht stand. weder stimmt deine Aufzählung der Muslime in deutschland, das sind es gerade mal die hälfte von 15 Millionen.
Dann geht die Prognose die ich die verlinkt habe natürlich von Einwanderungsszenarien aus und eben nicht von Null Einwanderung
Dann lagst du auch noch damit falsch, daß die geburtenstarken Jahrgänge schon weg wären, sind sie aber mit nichten, d.h. das Verhältnis wird sich evtl. noch mal dramatisch Verändern, wenn es keine Einwanderung, wie von dir ja angestrebt, gibt.
Dann haben wir evtl. eine Sterberate die doppelt so hoch ist wie die Geburtenrate.

Du kapierst es einfach net. Heute: 5 mio moslems. 2050: 15 mio moslems. Es ist doch klar dass unter diesen voraussetzungen die bevölkerung Deutschlands nicht sinken wird!
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dark Angel » Di 12. Dez 2017, 19:37

Boraiel hat geschrieben:(12 Dec 2017, 15:04)

Ok, wenn du das so sehen möchtest. Ich denke, jeder kann sich selber ein Bild davon machen. :p

Woher kommt denn nun der Sauerstoff, den du atmest?
Bekomme ich noch eine Anwort auf meine Frage?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 13. Dez 2017, 00:12

Warum Boraiel ein solchen Zirkus macht kann man nur ahnen. Vermutlich möchte er sich uns geheimnisumwittert präsentieren. Der große Geist der alles versteht - hier die Würmer die diesen Level niemals erreichen werden. Ja das mutet er "den Menschen zu"... :p

Um herauszufinden wo wohl z.B. Sauerstoff entsteht, muss man nicht erst ein Studium absolvieren. Sauerstoff, der wie Wasserstoff und Helium durch Kernfusion "entsteht" gern auch "gebildet" wird, ist das dritthäufigste Element. Davon gibt es jede Menge. Was wenig verwunderlich ist, gibt es die Umgebung wo all das Zeug fortwährend entsteht ebenfalls in Massen - läuft unter der Bezeichnung "Stern(e)" gern auch "Sonne(en)". Warum der darum einen solchen Aufstand macht, ich kann es nicht fassen :dead:

Wenn viel - ungeheuerlich viel herumschwirrt - kommt eben "Stöckchen zu Klötzchen" und schwups kommt Sauerstoff überall "rein" wo dieses recht einfache Atom passt. "Freier Sternen-Sauerstoff" hält sich nicht lange an der Oberfläche von atmosphärelosem Zeug das da ebenfalls herumschwirrt. Doch was gebunden ist, kann über Chemie auch wieder freigesetzt werden. An der Stelle könnte ich irgendeinen klugen Beitrag hier hineinkopieren. Muss nicht sein. Jeder der diesen Weg nachvollziehen kann, weiß nun wie das "Geheimnis" aufgelöst wird.

Da ein Sauerstoffatom kein Schildchen umgehängt trägt "ich komme direkt aus dem nächstgelegen Fusionsreaktor deiner Sonne", kann es sich durchaus auch um ein Produkt von fleißigen Cyanobakterien handeln, oder es war eine Pflanze die Physik studiert hat und so die Photosynthese für sich entdeckt hat und unter anderem Sauerstoff abgibt. :?: Oder der Sauerstoff per "Wasserelektrolyse" mit Hilfe von Strom aus EE gewonnen :?:

Immer ist das im Endeffekt Sauerstoff der selbstverständlich durch nichts als durch vorausgegangene Fusion entstanden ist. Was ist daran so geheimnisvoll, das man auf einen solchen Satz kommt : "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" :?:

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Übrigens der Richard P. Feyman ein Mensch, sich sicher im Grab herumdrehen würde, müsste er Deine seltsamen Theorien vernehmen.
Richard P. Feyman hat geschrieben:Ich glaube, ohne Mathematik kann niemand wirklich voll und ganz – oder auch nur zu einem Teil – diese speziellen Aspekte der Welt begreifen und verstehen, wie tiefreichend die Allgemeingültigkeit der Naturgesetze, der Beziehungen zwischen den Dingen ist. Ich wüßte nicht, wie man anders vorgehen könnte; nur auf diese Art und Weise kann man es genau beschreiben … und ohne Mathematik versteht man auch die Wechselbeziehungen nicht. Ich glaube also nicht, daß jemand, der nicht über einen gewissen Sinn für Mathematik verfügt, in der Lage ist, diesen Aspekt der Welt zu begreifen

Feynman, Richard P.. Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken (German Edition) (Kindle-Positionen366-370). Piper ebooks. Kindle-Version.
Zu Dir »Ist der Zwerg auf den Schultern des Riesen nicht immer größer, als der Riese selbst?« oder hofft Du einfach nur darauf das Du so für Deine Umgebung wirkst ....:?:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mi 13. Dez 2017, 00:20

immernoch_ratlos hat geschrieben:(13 Dec 2017, 00:12)

Warum Boraiel ein solchen Zirkus macht kann man nur ahnen. Vermutlich möchte er sich uns geheimnisumwittert präsentieren. Der große Geist der alles versteht - hier die Würmer die diesen Level niemals erreichen werden. Ja das mutet er "den Menschen zu"... :p

Um herauszufinden wo wohl z.B. Sauerstoff entsteht, muss man nicht erst ein Studium absolvieren. Sauerstoff, der wie Wasserstoff und Helium durch Kernfusion "entsteht" gern auch "gebildet" wird, ist das dritthäufigste Element. Davon gibt es jede Menge. Was wenig verwunderlich ist, gibt es die Umgebung wo all das Zeug fortwährend entsteht ebenfalls in Massen - läuft unter der Bezeichnung "Stern(e)" gern auch "Sonne(en)". Warum der darum einen solchen Aufstand macht, ich kann es nicht fassen :dead:

Wenn viel - ungeheuerlich viel herumschwirrt - kommt eben "Stöckchen zu Klötzchen" und schwups kommt Sauerstoff überall "rein" wo dieses recht einfache Atom passt. "Freier Sternen-Sauerstoff" hält sich nicht lange an der Oberfläche von atmosphärelosem Zeug das da ebenfalls herumschwirrt. Doch was gebunden ist, kann über Chemie auch wieder freigesetzt werden. An der Stelle könnte ich irgendeinen klugen Beitrag hier hineinkopieren. Muss nicht sein. Jeder der diesen Weg nachvollziehen kann, weiß nun wie das "Geheimnis" aufgelöst wird.

Da ein Sauerstoffatom kein Schildchen umgehängt trägt "ich komme direkt aus dem nächstgelegen Fusionsreaktor deiner Sonne", kann es sich durchaus auch um ein Produkt von fleißigen Cyanobakterien handeln, oder es war eine Pflanze die Physik studiert hat und so die Photosynthese für sich entdeckt hat und unter anderem Sauerstoff abgibt. :?: Oder der Sauerstoff per "Wasserelektrolyse" mit Hilfe von Strom aus EE gewonnen :?:

Immer ist das im Endeffekt Sauerstoff der selbstverständlich durch nichts als durch vorausgegangene Fusion entstanden ist. Was ist daran so geheimnisvoll, das man auf einen solchen Satz kommt : "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" :?:

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Ein guter Beitrag, nur missverstehst du meine Intentionen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Mi 13. Dez 2017, 08:24

Aristide hat geschrieben:(12 Dec 2017, 18:42)

Du kapierst es einfach net. Heute: 5 mio moslems. 2050: 15 mio moslems. Es ist doch klar dass unter diesen voraussetzungen die bevölkerung Deutschlands nicht sinken wird!

Ich kann mit deiner Milchmädchenrechnung nix anfangen. Sterben also bis dahin keine Moslems in Deutschland und wieviel Kinder muss eine muslimische Frau dann hier Durchschnittlich bekommen bei 10.000.000 mehr Moslems in 32 Jahren?
Und wieso sinkt dann die Bevölkerung Deutschlands nicht weiter?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dark Angel » Mi 13. Dez 2017, 09:26

immernoch_ratlos hat geschrieben:(13 Dec 2017, 00:12)

Warum Boraiel ein solchen Zirkus macht kann man nur ahnen. Vermutlich möchte er sich uns geheimnisumwittert präsentieren. Der große Geist der alles versteht - hier die Würmer die diesen Level niemals erreichen werden. Ja das mutet er "den Menschen zu"... :p

Um herauszufinden wo wohl z.B. Sauerstoff entsteht, muss man nicht erst ein Studium absolvieren. Sauerstoff, der wie Wasserstoff und Helium durch Kernfusion "entsteht" gern auch "gebildet" wird, ist das dritthäufigste Element. Davon gibt es jede Menge. Was wenig verwunderlich ist, gibt es die Umgebung wo all das Zeug fortwährend entsteht ebenfalls in Massen - läuft unter der Bezeichnung "Stern(e)" gern auch "Sonne(en)". Warum der darum einen solchen Aufstand macht, ich kann es nicht fassen :dead:

Wenn viel - ungeheuerlich viel herumschwirrt - kommt eben "Stöckchen zu Klötzchen" und schwups kommt Sauerstoff überall "rein" wo dieses recht einfache Atom passt. "Freier Sternen-Sauerstoff" hält sich nicht lange an der Oberfläche von atmosphärelosem Zeug das da ebenfalls herumschwirrt. Doch was gebunden ist, kann über Chemie auch wieder freigesetzt werden. An der Stelle könnte ich irgendeinen klugen Beitrag hier hineinkopieren. Muss nicht sein. Jeder der diesen Weg nachvollziehen kann, weiß nun wie das "Geheimnis" aufgelöst wird.

Da ein Sauerstoffatom kein Schildchen umgehängt trägt "ich komme direkt aus dem nächstgelegen Fusionsreaktor deiner Sonne", kann es sich durchaus auch um ein Produkt von fleißigen Cyanobakterien handeln, oder es war eine Pflanze die Physik studiert hat und so die Photosynthese für sich entdeckt hat und unter anderem Sauerstoff abgibt. :?: Oder der Sauerstoff per "Wasserelektrolyse" mit Hilfe von Strom aus EE gewonnen :?:

Immer ist das im Endeffekt Sauerstoff der selbstverständlich durch nichts als durch vorausgegangene Fusion entstanden ist. Was ist daran so geheimnisvoll, das man auf einen solchen Satz kommt : "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" :?:

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Übrigens der Richard P. Feyman ein Mensch, sich sicher im Grab herumdrehen würde, müsste er Deine seltsamen Theorien vernehmen. Zu Dir »Ist der Zwerg auf den Schultern des Riesen nicht immer größer, als der Riese selbst?« oder hofft Du einfach nur darauf das Du so für Deine Umgebung wirkst ....:?:

Du missverstehst da etwas: Die Frage nach der Herkunft des Sauerstoffs (des freien Sauerstoff in der Erdatmosphäre), den er atmet, steht im Zusammenhang mit seinen Vorstellungen sämtliche Wälder auf der Erde abzuholzen und alle Naturschutzgebiete zu beseitigen, sowie seiner Behauptung Ökologisches Gleichgwicht sei esoterischer Quatsch. ;)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dark Angel » Mi 13. Dez 2017, 09:27

Boraiel hat geschrieben:(13 Dec 2017, 00:20)

Ein guter Beitrag, nur missverstehst du meine Intentionen.

Ja - wo kommt denn nun der Sauerstoff her, den du atmest?
Kriege ich da mal eine Antwort?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 13. Dez 2017, 12:17

Entschuldige Dark Angel, ich arbeite mich derweil am muslimischen Problem ab :p
Aristide hat geschrieben:Du kapierst es einfach net. Heute: 5 mio moslems. 2050: 15 mio moslems. Es ist doch klar dass unter diesen voraussetzungen die bevölkerung Deutschlands nicht sinken wird!
Antwort :
relativ hat geschrieben:ch kann mit deiner Milchmädchenrechnung nix anfangen. Sterben also bis dahin keine Moslems in Deutschland und wieviel Kinder muss eine muslimische Frau dann hier Durchschnittlich bekommen bei 10.000.000 mehr Moslems in 32 Jahren?
Und wieso sinkt dann die Bevölkerung Deutschlands nicht weiter?
Womöglich sollten alle die das interessiert mal dies lesen :

Studie vom "Pew Research Center" Europas wachsende muslimische Bevölkerung
Die Grundbasis für alle drei Szenarien ist die muslimische Bevölkerung in Europa (hier definiert als die 28 Mitgliederländer der Europäischen Union, plus Norwegen und die Schweiz) von Mitte 2016, geschätzt auf 25,8 Millionen (4,9% der Gesamtbevölkerung) – angestiegen von 19,5 Millionen (3,8%) Mitte 2010.

Selbst wenn alle Formen der Einwanderung nach Europa sofort und endgültig enden würden – ein “Null-Migration”-Szenario – würde die muslimische Bevölkerung in Europa bis zum Jahr 2050 erwartungsgemäß von derzeit 4,9% auf 7,4% steigen. Das liegt daran, dass Muslime jünger sind (durchschnittlich um 13 Jahre) und eine höhere Fertilität haben als andere Europäer (durchschnittlich ein weiteres Kind pro Frau), was eine globale Entwicklung widerspiegelt.
Da gibt es sehr viel zu lesen, wobei all das theoretische Annahmen sind. Aber da ist noch mehr : The Future of World Religions: Population Growth Projections, 2010-2050 Das Problem hier (leider nicht nur hier im Forum), jeder liest aus dem vorliegenden Material heraus was zu seiner politischen Einstellung am besten zu passen scheint. Wer dabei gleich noch bezweifelt das DESTATIS Zahlen manipuliert, ist vermutlich vollkommen verloren für Fakten. In dessen Welt wird Rationalität durch beliebige "alternative Fakten" ersetzt oder einfach nicht wirklich verstanden was abgeht. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich die Idee sich, weil "Gott das (angeblich) so will" sich wie Karnickel vermehren zu müssen, sich mir nicht als eine durchaus gefähliche Sicht der Dinge darstellt. Ich versuche lediglich herauszufinden wie das in der realität tatsächlich aussieht... :rolleyes:

Hier bei der Diskussion durften wir schon sehr unterschiedliche "Weltbilder" kennenlernen. Statt sich zunächst gewahr zu machen, das in unserer endlichen Welt für die unterschiedlichen geografischen und damit auch klimatischen Zonen, auch "nur" höchst unterschiedliche maximale Bevölkerungen "denkbar" sind, wird in höchster Naivität und ohne die realen Grenzen die sich aus einer eigentlich recht übersichtlichen Faktenlage ergeben, "hochgerechnet". Wobei die Idee jemand würde tatsächlich "rechnen" eine maßlose Übertreibung darstellt. Bisher dachte ich nur völlig religiös vernagelte Zeitgenossen haben mit der "Natur" eher nix am Hut. Wie man sich doch irren kann... :dead:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » Mi 13. Dez 2017, 12:25

immernoch_ratlos hat geschrieben:(13 Dec 2017, 12:17)



Hier bei der Diskussion durften wir schon sehr unterschiedliche "Weltbilder" kennenlernen. Statt sich zunächst gewahr zu machen, das in unserer endlichen Welt für die unterschiedlichen geografischen und damit auch klimatischen Zonen, auch "nur" höchst unterschiedliche maximale Bevölkerungen "denkbar" sind,


Alles hate speech :D
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 13. Dez 2017, 12:27

Dabei ist all das doch, trotz der Komplexität, recht einfach zu verstehen.

Sogar die etwas seltsame Sauerstoffdiskussion bietet einen guten Ansatz. Dazu muss man allerdings grundlegende Zusammenhänge kennen und verstanden haben. So kann man auch in einem Aufwasch verstehen warum der menschliche Beitrag zum Klima entscheidend ist. Wer wenigstens weiß, Sauerstoff ist für die Verbrennung unverzichtbar. Ohne die richtige Portion Sauerstoff brennt einfach nix. Wenn jemand in einen Raum vordringt, wo warum auch immer mit Sauerstoffmangel zu rechnen ist, tut gut daran eine Kerzchen anzuzünden (nein ich bin sicher da gibt es keine explosive Gase !). Geht das Kerzchen einfach aus, wird es Zeit den Raum zu verlassen - sonst geht als nächstes das eigene Lebenslicht aus. Das wäre also der erkennbare Mangel.

Nun wird es interessant, was passiert wohl, wenn zuviel Sauerstoff da ist ? Eine Zeitlang brennt alles was schon brennt, immer besser. Ist ordentlich zuviel da, genügt ein Funke und alles brennt in sehr kurzer Zeit "lichterloh". Auch Dinge, die ansonsten nur, wenn überhaupt brennen, werden abgefackelt. Ab eine bestimmten "Sättigung" fangen bestimmte Stoffe spontan an zu brennen. In der Natur (die kann rein garnix dafür) gibt es jede Menge solcher "tipping point" genannten - gern auch "Umkipp-Punkt" oder "Umschlagspunkt" Effekte. Es ist der "Natur" scheißegal ob Menschen das glauben oder nicht, sobald ein solche "Umkipp-Punkt" erreicht ist, geht alles sehr schnell.

Im Moment versucht Homo sapiens gerade herauszufinden, wie viele seiner Gattung notwendig sind um sich und seine schöne Zivilisation "zum Kippen zu bringen".

Da Mathematik nur was für uncoole Spinner ist, will (auch hier) niemand so recht was vom exponentiellen Wachstum wissen. Dabei ist Mathematik ein unveräußerlicher Teil der Natur. Scheißegal ob man es weiß, berechnen kann oder einfach ignoriert, ist ein "Prozess" erst einmal "angestoßen", gibt es wenig Möglichkeiten das noch aufzuhalten. Nun haben klügere Leute als ich herausgefunden was "exponentiellen Wachstum" ist und wie es sich mathematisch "beweisen" lässt. Einer dieser klugen Menschen hat sich sein akademisches Leben lang bemüht, Menschen, die allenfalls "lineares Wachstum" auf die Reihe bringen, beizubiegen was "exponentiellen Wachstum" bedeutet. Etwas, was sich leider bei der normalen Empfindung der Welt für Menschen nicht erschließt.

Es gibt allerdings eine Sondergattung Mensch, die davon regen Gebrauch macht, Finanzfuzis, die lieben das exponentiellen Wachstum. Damit lässt sich vorausberechnen wann sich wohl ein Anfangskapital verdoppeln wird. Und weil keine lange Mathematik studieren will, um dann ausrechnen zu können wann sich seine Kohle erstmals verdoppeln wird, wurden Vereinfachungen entwickelt die ausreichend genau sind um über die Grundrechenarten das "Problem" zu lösen. Es gibt da gleich mehrere Regeln : "70-Regel", "72-Regel", "69-Regel" und die "70+x-Regel". Jede dieser Regeln bietet eine unterschiedlich genaue Abschätzung zum tatsächlichem Wert. Gleichgültig welche Regel man anwendet, kennt man den Prozentsatz, muss lediglich die 70 durch den gegebenen Prozentsatz [p] geteilt werden t ~ 70 / p (t in Jahren).

Wer es schafft diese "Formel" umzustellen kann wenn die Jahre bekannt sind aus den (immer) durchschnittlichen Prozentsatz errechnen. Das sollte eigentlich jeder schaffen...

Nun kommt der zweite wichtige Aspekt ins Spiel. Hier muss verstanden werden was eigentlich passiert wenn sich etwas "verdoppelt". Ein klein Ausgangszahl, wird nach ihrer Verdoppelung immer noch verhältnismäßig "klein" sein. Der Mensch begreift sehr lange nicht was da passiert. Ähnlich dem Frosch, der zu spät merkt - Hilfe ich werde gekocht... Der Knackpunkt ist zu begreifen was "Verdoppelung" bedeutet, gleichgültig wie groß bzw. klein das Ergebnis jeweils ist. Wenn ich zwei Äpfel verdopple, habe ich beim ersten mal 4 - das schafft jeder - das es bei der nächsten Verdoppelung nochmal 4 mehr sein müssen = 8 scheint sooo einfach und es lässt sich "binär" also rechnen mit Basis 2 ^ x (statt 10 wie gewohnt). Tröstlich dabei, auch der schachspielende König hat nicht sofort begriffen was er da versprochen hatte, als sein Gegenspieler "nur" im für die 64 Felder des Schachbretts auf der Basis " 2 ^ x" Reiskörner verlangte :dead:

Auf der "ersten Hälfte" des Schachbretts zählt man 2^0 bis 2^32 den Reis konnte man gerade noch "global" herbeischaffen. In der "zweiten Hälfte" des Schachbretts läuft dann alles aus dem Ruder - leider sind wir Idioten nun genau da angekommen - auf der "zweiten Hälfte" des Schachbretts. Zum Glück liegt der untere Prozentsatz bei ~1,1%. Dennoch (70er Regel) dauert es nur noch ~63 Jahre bis zur nächsten Verdoppelung und das wären dann (Basis 7,4 Milliarden) 14,8 Milliarden Menschen (72er Regel = 65 Jahre) beim "nächsten mal" (falls es ein "nächstes mal" dann noch gibt) wären es in weiteren ~63 Jahren 29,6 Milliarden Menschen. Wer also glaubt, die Welt könne beliebig viele Menschen auch nur ernähren - in nur ~120 Jahren (also rückwärts gerechnet von 1897 bis 2017) dann ~30 Milliarden Menschen - ist entweder irre oder kann nicht rechnen. Übrigens das war erst 2^33 ! Jeder darf sich mal "probeweise" 2^64 versuchen vorzustellen.... :?

Die Wissenschaftler des "Club of Rom" haben (in den50ziger) aus lauter Verzweiflung mit solchen Idioten die folgende Rechnung aufgemacht : Grenzenlose technologische Entwicklung als Voraussetzung - überbaut der Mensch in seiner Genialität den gesamten Planeten (inkl. aller Meere - einfach ALLES) mit kilometerhohen Gebäuden - bis zum Rand der irdischen Atmosphäre um die Leutchen unterzubringen - auf minimaler "Wohnfläche" versteht sich ! Das alles geht so weit kam man den Zweiflern entgegen. Nun ergab sich ein klitzekleines Problemchen - sobald diese Masse Mensch tat, was sie zur weiter Fortpflanzung tun musste - massenweise kopulieren - es sollten ja immer mehr werden - wurde es echt problematisch - man errechnete, die dabei entstehende Abwärme all dieser fleißig kopulierenden Paar führt ab einem"tipping point" die ganze Chose in eine unaufhaltsamen Schmelzprozess. So gewinnt die Floskel "ich brenne für dich" eine ganz neue Bedeutung. :(

Nach all dem, wer möchte nun D noch weiter vergrößern :?:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 13. Dez 2017, 13:26

Weil´s so "schön" lang war, hier mal kurz und informativ von "countrymeters" :



viel Spaß beim Zusehen wie (hoffentlich) die Zahl der Rentner / Pensionäre so schön abnimmt... :thumbup:

Es wird hier auch fein zwischen "Nettozuwanderung" und "Bevölkerungswachstum" pro lfd. Jahr und Tag unterschieden. Etwas rätselhaft ist das schon so starben in D gerade 1.322 Menschen und 1.020 wurden im selben Zeitraum geboren - das ergibt ein Minus von 302 das dt. Bevölkerungswachstum heute wird mit +77 angegeben :?:

Also diese Differenz (-302) von der heutigen Nettozuwanderung abgezogen ergibt +78 als heutiges "Bevölkerungswachstum". Womit das bereits eine Kombination darstellt. Das Defizit unter den Eingeborenen wäre ohne +380 Zuwanderer bei -302 "abgängigen Teutonen" gelegen. So helfen andere kräftig mit, das D nicht völlig entvölkert zurückbleibt - wenn das die AfD mitkriegt - oh je.... :dead:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » Mi 13. Dez 2017, 14:06

immernoch_ratlos hat geschrieben:(13 Dec 2017, 12:27)


Nach all dem, wer möchte nun D noch weiter vergrößern :?:


Du sollst deinen Nachbarn nicht drohen! :D

(Danke für deinen Beitrag!)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Dez 2017, 17:24

Dazu eine kleine Anekdote von einem Mitarbeiter (Muslim) von uns:
Der gute Mann ist jetzt Vater von 4 Kindern, alles Mädchen. Beim letzten Mädchen hat er noch gehofft, dass es ein Junge wird.
Er stöhnt darüber, dass 4 Kinder eigentlich zu viel und zu teuer wären. Ich zucke bei sowas nur mit den Schultern, was soll ich dazu sagen. Neulich meinte er zu mir, wenn das 1. oder das 2. Kind ein Junge gewesen wäre, hätte er nur 2 Kinder. Darauf meinte ich zu ihm, wenn er halt meint, dass er unbedingt einen Sohn haben muss, weil ja wohl in seinen Augen Mädels nicht soviel Wert seien, dann ist das sein Problem. Da hat er nur die Backen aufgeplustert - und nix mehr gesagt.
Ich finde es ja Irrsinn, seine Familienplanung nach dem Geschlecht des Nachwuchses auszurichten, scheint aber echt oft vorzukommen. Und da bei uns nicht nach Geschlecht abgetrieben werden darf......
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Billie Holiday » Mi 13. Dez 2017, 19:01

Misterfritz hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:24)

Dazu eine kleine Anekdote von einem Mitarbeiter (Muslim) von uns:
Der gute Mann ist jetzt Vater von 4 Kindern, alles Mädchen. Beim letzten Mädchen hat er noch gehofft, dass es ein Junge wird.
Er stöhnt darüber, dass 4 Kinder eigentlich zu viel und zu teuer wären. Ich zucke bei sowas nur mit den Schultern, was soll ich dazu sagen. Neulich meinte er zu mir, wenn das 1. oder das 2. Kind ein Junge gewesen wäre, hätte er nur 2 Kinder. Darauf meinte ich zu ihm, wenn er halt meint, dass er unbedingt einen Sohn haben muss, weil ja wohl in seinen Augen Mädels nicht soviel Wert seien, dann ist das sein Problem. Da hat er nur die Backen aufgeplustert - und nix mehr gesagt.
Ich finde es ja Irrsinn, seine Familienplanung nach dem Geschlecht des Nachwuchses auszurichten, scheint aber echt oft vorzukommen. Und da bei uns nicht nach Geschlecht abgetrieben werden darf......



http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/bevoelkerungsstudie-indien-und-china-droht-massiver-frauenmangel-a-750782.html


Tja, die Jungs können sich dann gegenseitig an den Eiern spielen.....Frauen, die das tun könnten, gibt es ja nicht.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Do 14. Dez 2017, 10:48

Zu Erhalt, Anstieg oder Verringerung menschlicher Population ist ausschließlich der weibliche Teil einer Bevölkerung befähigt. Wenn, ja wenn sie nicht durch all die Spielarten männlicher Dominanz darin "behindert" werden.

Größter "Verstärker" sind dabei Armut wie dieser Artikel Quelle : FAZ (17.10.2017)"Arme Frauen bekommen dreimal so viele Kinder" zu vermitteln sucht.
In von Armut geprägten Ländern hätten die ärmsten Frauen so gut wie keine Chance, über die Zahl ihrer Kinder zu entscheiden, kritisierte UNFPA-Exekutivdirektorin Natalia Kanem. Die Bildungs- und Berufschancen dieser Frauen würden erheblich geschmälert. Die Situation der Frauen schwäche die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Länder.

Mädchen und junge Frauen aus den ärmsten 20 Prozent der Haushalte bekommen demnach etwa dreimal so viele Kinder wie ihre Altersgenossinnen aus den reichsten 20 Prozent der Haushalte. „Arme Mädchen bekommen mehr Kinder als reiche, weil es ihnen an Aufklärung, Verhütungsmöglichkeiten und Bildung mangelt, und weil sie eine geringe soziale Stellung haben“, sagte DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr.

Laut den Schätzungen können 214 Millionen Frauen in Entwicklungsländern nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchten. Pro Jahr würden 89 Millionen Frauen ungewollt schwanger, was 43 Prozent aller Schwangerschaften in diesen Ländern entspreche. Die Folge seien jährlich 48 Millionen Abtreibungen, zehn Millionen Fehlgeburten und eine Million Totgeburten. Obwohl die Müttersterblichkeit insgesamt zurückgeht, liegt die Müttersterblichkeitsrate in den ärmsten Entwicklungsländern laut dem Bericht weiterhin bei 436 Todesfällen pro 100.000 Geburten, während es in den Industrieländern zwölf Todesfälle pro 100.000 Geburten sind.
Mir erscheinen diese Schätzungen noch deutlich zu niedrig.

Was wichtig ist, dieses Verhalten - wenn auch in abgemilderter Form - betrifft ganz gewiss auch die reicheren Gesellschaften. Dort erhöht sich der finanzielle Druck auf die tatsächlich Steuern zahlende Bevölkerung, weil diese Effekte dort über eine soziale Alimentation abgefangen werden. Nicht "abgefangen" werden besonders in D die negativen Begleiterscheinungen, wenn der Nachwuchs aus diesem Bereich regelmäßig in Sachen Bildung und davon abhängiger späterer beruflicher Chancen weiter eine Belastung bleibt.

Auch, wenn das sehr unfreundlich klingt, Bevölkerungswachstum unterliegt sehr wohl "qualitativen" Betrachtungen. Nicht alles was "wächst" ist auch gut (wenn jemand hier permanentes Wachstum überhaupt als etwas positives ansieht).

Umso belastender ist das Bevölkerungswachstum in all den Staaten, wo es alle gesellschaftlichen Möglichkeiten sprengt und jede vernünftige Entwicklung verhindert.

Es hat jedenfalls für mich keinerlei rassistischen Bezug, wenn ich generell jeglicher dauerhafter Migration, ablehnend "gegenüberstehe". Da wir mitten in der Welt leben, ist es unsere Pflicht und auf lange Sicht gesehen, einzige Möglichkeit, unseren Lebensstil zu bewahren, wenn wir es auch andern ermöglichen in vergleichbarer Weise zu leben. Und das DORT, wo sie gegenwärtig ihre Heimat haben ! Leider gibt es zahlreiche Gründe, die das verhindern. Doch der Druck "auszuwandern" dorthin, wo das Überleben möglich erscheint, wächst mit jeder Geburt. Besonders eindrücklich schildert dieser Artikel in ZON : "Bevölkerungsentwicklung: Wohin mit den jungen Männern?" die "messbaren" Zusammenhänge. Wie immer, wird eine solche Betrachtung als "zu extrem" weggeschoben, aber ich halte die dort aufgezeigten Zusammenhänge für einen durchaus brauchbaren "Index".
ZON hat geschrieben:Ein Kriegsindex misst die Relation zwischen alten und jungen Männern

Zeit: Jetzt haben Sie gesagt, wir verstünden nicht, wie ein Asylbewerber entsteht. Haben Sie eine Theorie?
Heinsohn: Die Frage lautet: Wie entwickelt sich ein Gebiet, in dem gestern noch die Waffen schwiegen, in ein Bürgerkriegsgebiet oder Kriegsgebiet? Ich verwende dafür einen simplen Kriegsindex.

Er misst die Relation zwischen 55- und 59-jährigen Männern, die sich auf die Rente vorbereiten, und 15- bis 19-jährigen Jünglingen, die den Lebenskampf aufnehmen.

Deutschland hat einen Kriegsindex von 0,66. Auf 1000 alte folgen 666 junge Männer. Der Kriegsindex im Gazastreifen ist zehnmal so hoch. Auf 1000 alte folgen über 6000 junge Männer. In Afghanistan ist es genauso. In Nigeria steht der Kriegsindex bei knapp 5. Europa hatte eine ähnliche Situation vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Immer gab es Personal ohne Ende für Krieg, Völkermord, Welteroberung und Auswanderung. In den dreißiger Jahren wurde der erste Jahrgang wehrfähig, in dem nachgeborene und deshalb als "Kanonenfutter" begehrte dritte oder vierte Brüder rar waren.
Würde man diese Betrachtung weiter verfeinern und damit einen "Alimentationsindex" für uns, die hochentwickelten Länder entwickeln, würde womöglich rechtzeitig bekannt, wie viele produktive Arbeitsplätze ein Staat mindestens haben muss, bevor die wachsenden Anforderungen dessen soziale Möglichkeiten überfordern werden.

Stattdessen haben wir ein phantasievolles Geflecht von "Arbeitstiteln" für unsere Menschen, die von voll bis teilweise nur durch staatliche Alimentation das selbstgesetzte Existenzminimum erreichen. Das würden noch klarer herausarbeiten, warum eine Bevölkerung dieser Erde - gleichgültig wo auch immer - deutlichen "Obergrenzen" unterworfen ist. Die Frage um "Verschiebungsstrategien" wie z.B. der Export (also die inländische Produktion von Waren) nicht bereits eine Selbsttäuschung darüber darstellen, wie viele Beschäftigung "übrigbleiben" würde, wenn die importierenden Staaten, all diese Produkte selbst herstellen würden. Ohne das irgendwie jämmerlich zu beklagen und gleich darüber das "Büßerhemd" tragen zu wollen. Wir leben durchaus gut von dem "Gefälle", das andere - warum auch immer - "noch" nicht in der Lage sind, den Großteil ihrer Bedürfnisse selbst zu produzieren. Der sog. "globale Markt" funktioniert weitgehend wegen dieses Gefälles. Eine Garantie, dass dies so bleibt gibt es nicht. "Dank" der tatsächlichen Verhältnisse, ist jederzeit mit negativen "Überraschungen zu rechnen :(

Eine Erhöhung der eigenen Bevölkerungszahl - (zunächst) gleichgültig wer die Zahl erhöht, muss immer in einen recht komplexen Geflecht von Abhängigkeiten gesehen werden. Die tumbe Idee, ein "Neubürger" (gleich welcher Herkunft) sei weil "auch" Konsument, automatisch eine "Bereicherung", vernachlässigt sträflich all die anderen Verknüpfungen. In einer bereits weitgehend saturierten Gesellschaft ist JEDER Neuzugang (also ausgenommen der "Ersatz" für Verstorbene) eine Belastung und es ist höchst fraglich, ob die gesellschaftlich Gesamtbilanz überhaupt noch positiv sein KANN.

Das mag ja alles sehr menschenverachtend klingen, ist aber die realistische Sicht die jeden am Ende den Schutz gewährt, wie man ihn von einem gut durchorganisierten Gemeinwesen auch erwarten kann.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Do 14. Dez 2017, 11:11

Misterfritz hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:24)

Dazu eine kleine Anekdote von einem Mitarbeiter (Muslim) von uns:
Der gute Mann ist jetzt Vater von 4 Kindern, alles Mädchen. Beim letzten Mädchen hat er noch gehofft, dass es ein Junge wird.
Er stöhnt darüber, dass 4 Kinder eigentlich zu viel und zu teuer wären. Ich zucke bei sowas nur mit den Schultern, was soll ich dazu sagen. Neulich meinte er zu mir, wenn das 1. oder das 2. Kind ein Junge gewesen wäre, hätte er nur 2 Kinder. Darauf meinte ich zu ihm, wenn er halt meint, dass er unbedingt einen Sohn haben muss, weil ja wohl in seinen Augen Mädels nicht soviel Wert seien, dann ist das sein Problem. Da hat er nur die Backen aufgeplustert - und nix mehr gesagt.
Ich finde es ja Irrsinn, seine Familienplanung nach dem Geschlecht des Nachwuchses auszurichten, scheint aber echt oft vorzukommen. Und da bei uns nicht nach Geschlecht abgetrieben werden darf......


Das ist in vielen Ländern noch Mainstream in der gesellschaftlichen Sichtweise vorallem der Männer. Darunter z.B. so auftrebende Länder wie Indien. Bildung, Aufkärung und Hartnäckigkeit, man kann es nicht häufig genug erwähnen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon krone » Do 14. Dez 2017, 11:17

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:11)

Das ist in vielen Ländern noch Mainstream in der gesellschaftlichen Sichtweise vorallem der Männer. Darunter z.B. so auftrebende Länder wie Indien. Bildung, Aufkärung und Hartnäckigkeit, man kann es nicht häufig genug erwähnen.

Indien ist abseits der ganz großen Metropolen finstertes Mittelalter.
Und selbst die Metropolen sind noch Jahrhunderte entfernt.
Die glitzernden Hochhäuser sind da nur Fassade .

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