Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

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immernoch_ratlos
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 11. Dez 2017, 09:54

Boraiel hat geschrieben:@immernoch ratlos Noch einmal, es mangelt bei dir, und das wird aus deinen Beiträgen ganz offensichtlich, am naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen. Lese doch z.B. mal die Feynman-Lectures, dann sollte auch die Ratlosigkeit verschwinden. :thumbup:
Ein gekonnter Kunstgriff "30. Berufung auf Autoritäten" Wie könnte ich einen Nobelpreisträger widerlegen. Nun das muss ich nicht, sondern Du könntest das, sicher nach diesem Studium, welches Du ganz fraglos mit summa cum laude abgelegt hast. Grüß Gott Herr Doktor.

Zurück in den Niederungen - widerleg mal einfach die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Erdöl. Widerlege die Abhängkeit aller sonstigen Methoden andere Formen der Energiegewinnung von Erdöl (damit Du es auch wirklich verstehst - Produkte die aus Erdöl synthetisiert werden, wie Benzin, Diesel usw.). Wichtigste Frage an den Naturwissenschaftler - ist Erdöl "endlich" - im Sinn, wird immer teurer, weil die noch vorhanden Lagerstädten immer schwieriger auszubeuten sind - wir sicher niemals ganz "aufgebraucht" sein aber es wird mehr Energie erforderlich sein um den Schatz zu heben, als der dann (energetisch) erbringt....

Weltweiter Transport - knifflige Frage an den Mann mit dem umfassenden naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen - was wird da wohl hauptsächlich genutzt ?

Kann irgendwer noch irgendetwas abbauen ohne zuvor Erdöl in Diesel usw. gewandelt zu haben ? Wie steht es mit Kohle - Preisfrage - wie viel Kohle lässt sich noch fördern, wenn Diesel entweder zu teuer wird und oder zeitweise die Lieferungen ausfallen ?

Du kannst all das sicher mit Deinem überragenden umfassenden naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen beantworten. Ich müsste leider :( erst einmal bei Herrn Feyman die folgenden Fächer belegen : Mathematik, Elektromagnetismus, Klassische Mechanik, Statistische Mechanik und Thermodynamik, Quantenphysik.

Um zu verstehen, das es all diese Abhängigkeiten denen "wir" (Du selbstverständlich ausgenommen !) so ausgeliefert sind, wird sicher zuerst vollstes Verständnis der Allgemeine(n) Relativitätstheorie Grundvoraussetzung sein. Da muss ich leider passen.

Sicher wirst Du uns armen im Geiste zurückgeblieben, das wachsende Problem des "EROI" (Energy Return on Energy Invested) erklären können. Wenn Du dann gleich noch umfassend naturwissenschaftlich erklären kannst, warum das auf das lustige Vermehren der menschlichen Erdbevölkerung (da ist D mit eingeschlossen) keinerlei Einfluss haben soll, wäre sich nicht nur ich allein, höchst dankbar :thumbup:

Gleich (nach dem Frühstück) werde ich mir Deine bisherigen umfassenden naturwissenschaftlichen Erkenntnisse die Du gewiss hier hinterlassen hast, mal näher ansehen. Mal sehen wieweit Du da den neueren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gefolgt bist.

Noch eine ergänzende Erklärung zu meinem "nom de guerre" : "immernoch_radlos". Sicher, ich bin einem guten Rat nicht wirklich abgeneigt, oft fehlt einem so was, "Guter Rat ist teuer". Doch hier (und zuvor in anderen Foren) soll der "Name" lediglich meine allgemeine Ratlosigkeit, angesichts so manchen Beitrags, den ich zwangsläufig zur Kenntnis nehmen muss, ausdrücken. Soviel Unwissen, gewürzt mit offensichtlicher Dummheit, lässt mich, obwohl ich längst abgehärtete sein müsste, "immer noch ratlos" zurück....

Zum Glück fallen die Beiträge mehrheitlich nicht unter diese Kategorie - aber ich habe nun einmal diesen Namen gewählt.... :rolleyes:
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » Mo 11. Dez 2017, 09:57

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(10 Dec 2017, 20:43)

ich weiß, dass wissenschaftler ein grauenhaftes deutsch am leib haben, aber du unterbietest es noch mal...- :p


Na, mit deiner Orthografie kommst du aber schon in der vierten Klasse auch nicht weit :D
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Boraiel
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 13:04

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Dec 2017, 09:54)

Ein gekonnter Kunstgriff "30. Berufung auf Autoritäten" Wie könnte ich einen Nobelpreisträger widerlegen. Nun das muss ich nicht, sondern Du könntest das, sicher nach diesem Studium, welches Du ganz fraglos mit summa cum laude abgelegt hast. Grüß Gott Herr Doktor.

Zurück in den Niederungen - widerleg mal einfach die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Erdöl. Widerlege die Abhängkeit aller sonstigen Methoden andere Formen der Energiegewinnung von Erdöl (damit Du es auch wirklich verstehst - Produkte die aus Erdöl synthetisiert werden, wie Benzin, Diesel usw.). Wichtigste Frage an den Naturwissenschaftler - ist Erdöl "endlich" - im Sinn, wird immer teurer, weil die noch vorhanden Lagerstädten immer schwieriger auszubeuten sind - wir sicher niemals ganz "aufgebraucht" sein aber es wird mehr Energie erforderlich sein um den Schatz zu heben, als der dann (energetisch) erbringt....

Weltweiter Transport - knifflige Frage an den Mann mit dem umfassenden naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen - was wird da wohl hauptsächlich genutzt ?

Kann irgendwer noch irgendetwas abbauen ohne zuvor Erdöl in Diesel usw. gewandelt zu haben ? Wie steht es mit Kohle - Preisfrage - wie viel Kohle lässt sich noch fördern, wenn Diesel entweder zu teuer wird und oder zeitweise die Lieferungen ausfallen ?

Du kannst all das sicher mit Deinem überragenden umfassenden naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen beantworten. Ich müsste leider :( erst einmal bei Herrn Feyman die folgenden Fächer belegen : Mathematik, Elektromagnetismus, Klassische Mechanik, Statistische Mechanik und Thermodynamik, Quantenphysik.

Um zu verstehen, das es all diese Abhängigkeiten denen "wir" (Du selbstverständlich ausgenommen !) so ausgeliefert sind, wird sicher zuerst vollstes Verständnis der Allgemeine(n) Relativitätstheorie Grundvoraussetzung sein. Da muss ich leider passen.

Sicher wirst Du uns armen im Geiste zurückgeblieben, das wachsende Problem des "EROI" (Energy Return on Energy Invested) erklären können. Wenn Du dann gleich noch umfassend naturwissenschaftlich erklären kannst, warum das auf das lustige Vermehren der menschlichen Erdbevölkerung (da ist D mit eingeschlossen) keinerlei Einfluss haben soll, wäre sich nicht nur ich allein, höchst dankbar :thumbup:

Gleich (nach dem Frühstück) werde ich mir Deine bisherigen umfassenden naturwissenschaftlichen Erkenntnisse die Du gewiss hier hinterlassen hast, mal näher ansehen. Mal sehen wieweit Du da den neueren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse gefolgt bist.

Noch eine ergänzende Erklärung zu meinem "nom de guerre" : "immernoch_radlos". Sicher, ich bin einem guten Rat nicht wirklich abgeneigt, oft fehlt einem so was, "Guter Rat ist teuer". Doch hier (und zuvor in anderen Foren) soll der "Name" lediglich meine allgemeine Ratlosigkeit, angesichts so manchen Beitrags, den ich zwangsläufig zur Kenntnis nehmen muss, ausdrücken. Soviel Unwissen, gewürzt mit offensichtlicher Dummheit, lässt mich, obwohl ich längst abgehärtete sein müsste, "immer noch ratlos" zurück....

Zum Glück fallen die Beiträge mehrheitlich nicht unter diese Kategorie - aber ich habe nun einmal diesen Namen gewählt.... :rolleyes:

1. Es besteht keine Abhängikeit der Weltwirtschaft vom Erdöl. Man kann diese auch ohne Erdöl organisieren, nur gibt es dafür angesichts der hervorragenden Eigenschaften von Erdöl, keinen Grund.
2. Nach ggf. einigen Anpassungen kann man die gesamte Kohle auch ohne Erdöl fördern.
3. Das "EROI" im Allgemeinen ein wachsenden Problem ist, kann ich nicht erkennen.
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Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 11. Dez 2017, 14:03

Boraiel hat geschrieben:1. Es besteht keine Abhängikeit der Weltwirtschaft vom Erdöl. Man kann diese auch ohne Erdöl organisieren, nur gibt es dafür angesichts der hervorragenden Eigenschaften von Erdöl, keinen Grund.
2. Nach ggf. einigen Anpassungen kann man die gesamte Kohle auch ohne Erdöl fördern.
3. Das "EROI" im Allgemeinen ein wachsenden Problem ist, kann ich nicht erkennen.
Ja das war zu befürchten - Du kannst vieles nicht erkennen - eine etwas weniger flache Erklärung - ich bin durchaus bereit ordentliche Argumente zu hören - wäre nicht übel... :thumbup:

Ich "höre" 1. :?: 2. :?: 3.:?:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 19:03

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:03)

Ja das war zu befürchten - Du kannst vieles nicht erkennen - eine etwas weniger flache Erklärung - ich bin durchaus bereit ordentliche Argumente zu hören - wäre nicht übel... :thumbup:

Ich "höre" 1. :?: 2. :?: 3.:?:

Der Mensch als komplexe Struktur bewegter Atome wird angetrieben (über Umwege) durch Kernfusionsprozesse.
Wenn wir bei diesem Prinzip bleiben, gibt es keine Grenzen für unseren Erfolg. Die Menschheit ist aktuell dabei den Weg zu finden, um Kernfusion zur Stromerzeugung zu nutzen. Wenn das gelingt, ist das die mit weitem Abstand größte Errungenschaft der Menschheit, mit kaum abzusehenden Konsequenzen für die menschliche Zivilisation.
Bis das gelingt, haben wir Ressourcen an fossilen Energieträgern und Uran für einige hundert Jahre.
A bright future lies ahead. There are no real boundaries for human success. :thumbup:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dampflok94 » Mo 11. Dez 2017, 19:05

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 19:03)
...Die Menschheit ist aktuell dabei den Weg zu finden, um Kernfusion zur Stromerzeugung zu nutzen. ...

Also seit ca. 50 Jahren heißt es, in ca. 20 Jahren sei die Technik so weit. Und auch in weiteren 50 Jahren, werden wir wohl noch 20 Jahre brauchen. :cool:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 19:16

Dampflok94 hat geschrieben:(11 Dec 2017, 19:05)

Also seit ca. 50 Jahren heißt es, in ca. 20 Jahren sei die Technik so weit. Und auch in weiteren 50 Jahren, werden wir wohl noch 20 Jahre brauchen. :cool:

Selbst, wenn das noch eins, zwei, drei hundert Jahre dauert, was ich für ausgeschlossen halte, gibt es keine absehbaren Grenzen für menschlichen Erfolg, die Welt bietet einfach zu viel.
Wenn man allerdings auf Naturschutzgebiete und Denkmalschutz setzt, sowie Nein zur Kernkraft und Kohleverstromung sagt, wird man kaum Erfolg haben.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dark Angel » Mo 11. Dez 2017, 19:22

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 19:16)

Selbst, wenn das noch eins, zwei, drei hundert Jahre dauert, was ich für ausgeschlossen halte, gibt es keine absehbaren Grenzen für menschlichen Erfolg, die Welt bietet einfach zu viel.
Wenn man allerdings auf Naturschutzgebiete und Denkmalschutz setzt, sowie Nein zur Kernkraft und Kohleverstromung sagt, wird man kaum Erfolg haben.

Was willst du atmen, wenn es keine Naturschutzgebiete, keine Wälder, keine Grünflächen etc mehr gibt?
Wovon willst du deine "unbegrenzte" Anzahl Menschen denn ernähren, was sollen die trinken, womit sich waschen etc?
Schon mal darüber nachgedacht oder kannst du das nicht, weils nicht in der Genesis steht?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dampflok94 » Mo 11. Dez 2017, 19:35

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 19:16)

Selbst, wenn das noch eins, zwei, drei hundert Jahre dauert, was ich für ausgeschlossen halte, gibt es keine absehbaren Grenzen für menschlichen Erfolg, die Welt bietet einfach zu viel.
Wenn man allerdings auf Naturschutzgebiete und Denkmalschutz setzt, sowie Nein zur Kernkraft und Kohleverstromung sagt, wird man kaum Erfolg haben.

Daß es heute noch Menschen mit einer derartig kritiklosen Technikgläubigkeit gibt, verwundert mich ehrlich. :eek:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 20:24

Dark Angel hat geschrieben:Was willst du atmen, wenn es keine Naturschutzgebiete, keine Wälder, keine Grünflächen etc mehr gibt?
Wovon willst du deine "unbegrenzte" Anzahl Menschen denn ernähren, was sollen die trinken, womit sich waschen etc?
Schon mal darüber nachgedacht oder kannst du das nicht, weils nicht in der Genesis steht?

Ich brauche Sauerstoff zu atmen, und für den brauche ich keine Wälder, keine Parks und bestimmt keine Naturschutzgebiete.
Anstatt den Regenwald unter Naturschutz zu stellen, ihn abzuholzen und dort Soja anzubauen, bedeutet menschlichen Erfolg - so einfach ist das.
Auch in Deutschland können wir für mehr Erfolg Naturschutzgebiete abschaffen, Wälder abholzen und dort Lebensmittel anbauen. Es gibt aber auch bessere Wege um mehr anzubauen. Die deutsche Landwirtschaft ist relativ primitiv, man kann viel kontrollierter Landwirtschaft betreiben und damit deutlich mehr Menschen ernähren als bisher. Man die Temperatur konstant halten, die Beleutung kontrollieren, die Wasserzufuhr genau kontrollieren, vor Hagel schützen, Frassschäden ausschließen, Nährstoffversorgung optimal gewährleisten etc., also das, was heute in Gewächshäuser geschieht und noch mehr, im ganz großen Stil überall machen. Ergebnis wäre eine Vervielfachung der Agrarproduktion. Momentan ist einfacher die Produktion in Brasilien, Australien etc. auszubauen, aber auch bei uns gibt es eigentlich keine Grenzen, wenn man nach naturwissenschaftlichen Regeln vorgeht.
Zuletzt geändert von Boraiel am Mo 11. Dez 2017, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 20:26

Dampflok94 hat geschrieben:(11 Dec 2017, 19:35)

Daß es heute noch Menschen mit einer derartig kritiklosen Technikgläubigkeit gibt, verwundert mich ehrlich. :eek:

Das ist halt alles Realität, ich möchte mir nicht wieder mein Brennholz im Wald zusammensuchen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Billie Holiday » Mo 11. Dez 2017, 20:28

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 20:26)

Das ist halt alles Realität, ich möchte mir nicht wieder mein Brennholz im Wald zusammensuchen.


Wirst du auch bald nicht mehr können, wenn du alles abholzen willst.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon krone » Mo 11. Dez 2017, 20:47

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 20:26)

Das ist halt alles Realität, ich möchte mir nicht wieder mein Brennholz im Wald zusammensuchen.

Ich mach das mehrmals im Jahr.
Familie vom Schwager verfügt über Waldbesitz und da wir alle über einen Kaminofen verfügen ist das nunmal auch nötig.

Außerdem ist das nicht "Arbeit " ,
Sind immer so 5-8 Leute,immer Mal ein Samstag ohne unsere Frauen im Wald.
Das erste Bier gibt's so um 08.00 Uhr.

Das geht dann bis Nachmittag und dann noch der Abschluss .
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Billie Holiday » Mo 11. Dez 2017, 20:50

krone hat geschrieben:(11 Dec 2017, 20:47)

Ich mach das mehrmals im Jahr.
Familie vom Schwager verfügt über Waldbesitz und da wir alle über einen Kaminofen verfügen ist das nunmal auch nötig.

Außerdem ist das nicht "Arbeit " ,
Sind immer so 5-8 Leute,immer Mal ein Samstag ohne unsere Frauen im Wald.
Das erste Bier gibt's so um 08.00 Uhr.

Das geht dann bis Nachmittag und dann noch der Abschluss .


Du hast ein kleines Stück Lebensqualität beschrieben, das Boraiel gern abschaffen will. Keine Natur, kein Wald und Unmengen an Menschen, die sich auf die Füße treten inmitten von Großstädten.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon odiug » Mo 11. Dez 2017, 21:03

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 20:24)

Ich brauche Sauerstoff zu atmen, und für den brauche ich keine Wälder, keine Parks und bestimmt keine Naturschutzgebiete.
Anstatt den Regenwald unter Naturschutz zu stellen, ihn abzuholzen und dort Soja anzubauen, bedeutet menschlichen Erfolg - so einfach ist das.
Auch in Deutschland können wir für mehr Erfolg Naturschutzgebiete abschaffen, Wälder abholzen und dort Lebensmittel anbauen. Es gibt aber auch bessere Wege um mehr anzubauen. Die deutsche Landwirtschaft ist relativ primitiv, man kann viel kontrollierter Landwirtschaft betreiben und damit deutlich mehr Menschen ernähren als bisher. Man die Temperatur konstant halten, die Beleutung kontrollieren, die Wasserzufuhr genau kontrollieren, vor Hagel schützen, Frassschäden ausschließen, Nährstoffversorgung optimal gewährleisten etc., also das, was heute in Gewächshäuser geschieht und noch mehr, im ganz großen Stil überall machen. Ergebnis wäre eine Vervielfachung der Agrarproduktion. Momentan ist einfacher die Produktion in Brasilien, Australien etc. auszubauen, aber auch bei uns gibt es eigentlich keine Grenzen, wenn man nach naturwissenschaftlichen Regeln vorgeht.

Bauern ... :rolleyes:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » Mo 11. Dez 2017, 22:10

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 20:24)

Ich brauche Sauerstoff zu atmen, und für den brauche ich keine Wälder, keine Parks und bestimmt keine Naturschutzgebiete.
Anstatt den Regenwald unter Naturschutz zu stellen, ihn abzuholzen und dort Soja anzubauen, bedeutet menschlichen Erfolg - so einfach ist das.
Auch in Deutschland können wir für mehr Erfolg Naturschutzgebiete abschaffen, Wälder abholzen und dort Lebensmittel anbauen. Es gibt aber auch bessere Wege um mehr anzubauen. Die deutsche Landwirtschaft ist relativ primitiv, man kann viel kontrollierter Landwirtschaft betreiben und damit deutlich mehr Menschen ernähren als bisher. Man die Temperatur konstant halten, die Beleutung kontrollieren, die Wasserzufuhr genau kontrollieren, vor Hagel schützen, Frassschäden ausschließen, Nährstoffversorgung optimal gewährleisten etc., also das, was heute in Gewächshäuser geschieht und noch mehr, im ganz großen Stil überall machen. Ergebnis wäre eine Vervielfachung der Agrarproduktion. Momentan ist einfacher die Produktion in Brasilien, Australien etc. auszubauen, aber auch bei uns gibt es eigentlich keine Grenzen, wenn man nach naturwissenschaftlichen Regeln vorgeht.


Eigentlich wärest du ein Kandidat für die Marsbesiedelung. Da gibt's keinen Wald und ähnliche Sauereien, da kannst du in 100 % Technik und ohne Naturschutzgesetze ganz neo-zivilisatorisch technisch leben.

Ansonsten würde ich vielleicht auch mal einen Baum "angreifen", um mir im Fall des Falles die Fäller mit einem solide geformten Stück zur Erhaltung des Restwaldes mit dem toten Holz vom Halse zu schaffen. Die deutsche Seele ist halt doch romantisch :D
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 11. Dez 2017, 22:29

Das hat er gut gemacht, nun muss ich nicht mühsam aus den verschiedenen Post von Boraiel zusammenklauben wessen Geistes Kind er ist.

Mit dem ursprünglichen Thema hat das leider nur noch sehr wenig zu tun. Als Meinung "interessant" als Zukunftsperspektive völlig absurd :rolleyes:

Doch zurück zum Thema - es mag ja so manchem ähnlich seltsam anmuten was meine Vorstellung zur längerfristigen Entwicklung für D (und nicht nur für D !) ist. Die sehr hohe Bevölkerungsdichte in D ist kein Gewinn. Einst waren verfügbare männliche Nachkommen das Personal für die zahlreichen Kriege die es zu führen galt. Frauen waren bis in die Zeit der BRD rechtlich "subaltern" :
Quelle BR 2 hat geschrieben:Frauenrechte in der Bundesrepublik
Nach dem Ende des NS-Regimes erarbeitete der Parlamentarische Rat, in dem allerdings nur vier Frauen vertreten waren, eine Verfassung für die westlichen Besatzungszonen. Es ist in erster Linie das Verdienst der SPD-Politikerin Elisabeth Selbert, dass Artikel 3 mit der Formulierung »Männer und Frauen sind gleichberechtigt« in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Doch erst neun Jahre später wurde dieser Grundsatz im Gleichberechtigungsgesetz von 1958 umgesetzt.

Dieses Gesetz kippte zwar das alleinige Entscheidungsrecht des Mannes in allen Eheangelegenheiten, zementierte aber weiterhin die sogenannte Hausfrauenehe, indem die Zuständigkeit der Ehefrau für den Haushalt gesetzlich festgeschrieben blieb.

Erst die Studentenproteste der 68er-Bewegung brachten einen Wertewandel in Deutschland mit sich und ließen eine neue Frauenbewegung entstehen, in deren Mittelpunkt der Kampf um eine Reform des Paragrafen 218, der einen Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellte, stand.

In den 1970er Jahren wurde der Paragraf mehrfach reformiert, ebenso wurde das Ehe- und Familienrecht überarbeitet. Die Reform trat 1977 in Kraft und ersetzte das Prinzip der Hausfrauenehe durch das partnerschaftliche Prinzip. Jetzt brauchte eine Frau nicht mehr die Einwilligung ihres Mannes, um ein Konto eröffnen oder eine Arbeitsstelle antreten zu können.
Das sollte genügen. Leider ist all das längst nicht in allen Männerköpfen angekommen. Erst recht nicht in den Köpfen von Männern und Frauen der meisten die erst "kürzlich" hier angekommen sind. Die beginnt sich (dafür fehlen mir "noch" eindeutige Beweise) bereits in den neueren Geburtenzahlen abzubilden. Aus anderen Einwanderungsländern (ob nun de facto wie D oder institutionell) weiß man, es dauert bis drei Generationen bis weibliche "Neubürgerinnen" dann als Enkelinnen das Verhalten der "Stammbevölkerung" annehmen. Gewiss nicht aus bösem Willen, sondern bis "man" hier Frau sich assimiliert hat, das dauert erfahrungsgemäß "seine Zeit". Auf Parallelgesellschaften trifft diese Anpassung eher nicht zu. Ich nutze das böse "A-Wort" - statt des unsinnigen Versuch "Integration" zu fordern - für mich ist das lediglich eine erste Stufe. Ein Beispiel, die polnischen Bergarbeiterfamilien im Ruhrgebiet - die Hugenotten usw. alle längst "brave Deutsche" die auch mal Innenminister sein können.

Das ist also das Ausgangsszenario. Ein hoher Anteil von älteren Erwachsenen, die über verschiedenen Töpfe alimentiert werden. Ein vernünftig niedrige Geburtenrate welche zu eine sehr allmählichen Absenkung der "nachwachsenden" Bevölkerung führt.

Der echte Bedarf an (produktiven) Arbeitskräften sinkt allmählich. Dieser Umstand wird nun nicht gerade besonders laut verkündet. Immerhin "passen" die Anzahl von zur Verfügung stehender "Vollarbeitsplätze" (voll = kommt in jeder Hinsicht ohne staatliche Subvention gleichgültig welcher aus) schon eine Weile nicht mehr mit dem was der "Markt" tatsächlich hergibt zusammen. Durch geschickte formulierte staatlich Alimentierung, kann diese Illusion einer "Vollbeschäftigung" noch aufrecht gehalten werden. Eine (noch) gut funktionierende Exportwirtschaft sei dafür gepriesen.

Erste eher zaghafte Einsprüche was denn für den produktiven Arbeitssektor (und keineswegs nur diesen) zu erwarten sei, werden mit dem Hinweis "es habe schon immer solche Veränderungen gegeben" rasch im Keim erstickt. Das wäre ein eigenes Thema wert, aber so wie hier "diskutiert" wird, eher sinnlos....

Nun ja grob umrissen ist das die derzeitige Situation in D. "Wir" brauchen weder all die "fleißigen Helferlein" für die es definitiv keine Markt hier gibt. Auch für die "Eigenproduktion" ist eher gebremster Schaum angesagt. Hat sich die dt. Bevölkerung so in 2 ... 3 Genrationen PLUS konsolidiert, wird sich der Erhaltungsmodus von 2,1 Kinder pro Frau schrittweise wieder einstellen. Dazu müssen allerdings in jeder Hinsicht vernünftige Zustände herrschen.

Das mag ja rein gefühlsmäßig eher abgelehnt werden, aber entgegen der superoptimistischen Vorstellungen die wir inzwischen im Extrem kennenlernten durften, sehe ich angesichts der "Restewelt" die wir unseren Nachkommen hinterlassen, eher nicht sehr optimistisch in deren Zukunft. Mein Zukunft sieht vergleichsweise rosig aus. Noch ist der "Volkskörper" in der Lage meinen staatlich subventionierte "Rente" zu bezahlen - auch die zahlreichen Pensionäre die demnächst aus dem Babyboom stammend, ihre deutlich höheren Pensionen abgreifen werden, wird ein funktionierender "Exportweltmeister" gerade noch erbringen können.

Wer nun aus eher "niedrigen" Beweggründen meint, definitiv nicht profitabel beschäftigbare "Neubürger" hier integrieren möchte - nebst Anhang versteht sich - "um die fällige Renten und Pensionen" für den "Altenberg" zu erarbeiten, wird das System garantiert überladen UND nach entsprechender Laufzeit wieder vor dem selben Problem stehen. Für mich ist das eine Art "Kettenbrief" oder die "Reise nach Jerusalem" mit wachsender Beteiligung, aber immer ein Stuhl zuwenig...

Nein - wo immer möglich - eher eine "gesundschrumpfende" Bevölkerung. Bloß nicht noch mehr... Ich weiß es ist vernünftig, wird aber ein Traum bleiben - wo waren Menschen schon mal vernünftig, wenn es darum ging etwas "sein zu lassen" :?:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » Mo 11. Dez 2017, 22:33

Boraiel hat geschrieben:(11 Dec 2017, 20:24)

Ich brauche Sauerstoff zu atmen, und für den brauche ich keine Wälder, keine Parks und bestimmt keine Naturschutzgebiete.
Das heisst also,
Tiere haben keine Existenzberechtigung, es sei denn, sie dienen der Ernährung des Menschen, oder wie?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 23:04

Misterfritz hat geschrieben:(11 Dec 2017, 22:33)

Das heisst also,
Tiere haben keine Existenzberechtigung, es sei denn, sie dienen der Ernährung des Menschen, oder wie?

Tiere brauchen keine Existenzberechtigung, sie sind einfach da oder halt nicht. Wenn ich gerne ein Kuh auf der Weide hätte, besorge ich mir dir halt, und wenn der Wolf im Wald mich stört, töte ich ihn einfach ... oder holze gleich den Wald ab. :p
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Mo 11. Dez 2017, 23:08

immernoch_ratlos hat geschrieben:(11 Dec 2017, 22:29)

Das hat er gut gemacht, nun muss ich nicht mühsam aus den verschiedenen Post von Boraiel zusammenklauben wessen Geistes Kind er ist.

Mit dem ursprünglichen Thema hat das leider nur noch sehr wenig zu tun. Als Meinung "interessant" als Zukunftsperspektive völlig absurd :rolleyes:

Doch zurück zum Thema - es mag ja so manchem ähnlich seltsam anmuten was meine Vorstellung zur längerfristigen Entwicklung für D (und nicht nur für D !) ist. Die sehr hohe Bevölkerungsdichte in D ist kein Gewinn. Einst waren verfügbare männliche Nachkommen das Personal für die zahlreichen Kriege die es zu führen galt. Frauen waren bis in die Zeit der BRD rechtlich "subaltern" :Das sollte genügen. Leider ist all das längst nicht in allen Männerköpfen angekommen. Erst recht nicht in den Köpfen von Männern und Frauen der meisten die erst "kürzlich" hier angekommen sind. Die beginnt sich (dafür fehlen mir "noch" eindeutige Beweise) bereits in den neueren Geburtenzahlen abzubilden. Aus anderen Einwanderungsländern (ob nun de facto wie D oder institutionell) weiß man, es dauert bis drei Generationen bis weibliche "Neubürgerinnen" dann als Enkelinnen das Verhalten der "Stammbevölkerung" annehmen. Gewiss nicht aus bösem Willen, sondern bis "man" hier Frau sich assimiliert hat, das dauert erfahrungsgemäß "seine Zeit". Auf Parallelgesellschaften trifft diese Anpassung eher nicht zu. Ich nutze das böse "A-Wort" - statt des unsinnigen Versuch "Integration" zu fordern - für mich ist das lediglich eine erste Stufe. Ein Beispiel, die polnischen Bergarbeiterfamilien im Ruhrgebiet - die Hugenotten usw. alle längst "brave Deutsche" die auch mal Innenminister sein können.

Das ist also das Ausgangsszenario. Ein hoher Anteil von älteren Erwachsenen, die über verschiedenen Töpfe alimentiert werden. Ein vernünftig niedrige Geburtenrate welche zu eine sehr allmählichen Absenkung der "nachwachsenden" Bevölkerung führt.

Der echte Bedarf an (produktiven) Arbeitskräften sinkt allmählich. Dieser Umstand wird nun nicht gerade besonders laut verkündet. Immerhin "passen" die Anzahl von zur Verfügung stehender "Vollarbeitsplätze" (voll = kommt in jeder Hinsicht ohne staatliche Subvention gleichgültig welcher aus) schon eine Weile nicht mehr mit dem was der "Markt" tatsächlich hergibt zusammen. Durch geschickte formulierte staatlich Alimentierung, kann diese Illusion einer "Vollbeschäftigung" noch aufrecht gehalten werden. Eine (noch) gut funktionierende Exportwirtschaft sei dafür gepriesen.

Erste eher zaghafte Einsprüche was denn für den produktiven Arbeitssektor (und keineswegs nur diesen) zu erwarten sei, werden mit dem Hinweis "es habe schon immer solche Veränderungen gegeben" rasch im Keim erstickt. Das wäre ein eigenes Thema wert, aber so wie hier "diskutiert" wird, eher sinnlos....

Nun ja grob umrissen ist das die derzeitige Situation in D. "Wir" brauchen weder all die "fleißigen Helferlein" für die es definitiv keine Markt hier gibt. Auch für die "Eigenproduktion" ist eher gebremster Schaum angesagt. Hat sich die dt. Bevölkerung so in 2 ... 3 Genrationen PLUS konsolidiert, wird sich der Erhaltungsmodus von 2,1 Kinder pro Frau schrittweise wieder einstellen. Dazu müssen allerdings in jeder Hinsicht vernünftige Zustände herrschen.

Das mag ja rein gefühlsmäßig eher abgelehnt werden, aber entgegen der superoptimistischen Vorstellungen die wir inzwischen im Extrem kennenlernten durften, sehe ich angesichts der "Restewelt" die wir unseren Nachkommen hinterlassen, eher nicht sehr optimistisch in deren Zukunft. Mein Zukunft sieht vergleichsweise rosig aus. Noch ist der "Volkskörper" in der Lage meinen staatlich subventionierte "Rente" zu bezahlen - auch die zahlreichen Pensionäre die demnächst aus dem Babyboom stammend, ihre deutlich höheren Pensionen abgreifen werden, wird ein funktionierender "Exportweltmeister" gerade noch erbringen können.

Wer nun aus eher "niedrigen" Beweggründen meint, definitiv nicht profitabel beschäftigbare "Neubürger" hier integrieren möchte - nebst Anhang versteht sich - "um die fällige Renten und Pensionen" für den "Altenberg" zu erarbeiten, wird das System garantiert überladen UND nach entsprechender Laufzeit wieder vor dem selben Problem stehen. Für mich ist das eine Art "Kettenbrief" oder die "Reise nach Jerusalem" mit wachsender Beteiligung, aber immer ein Stuhl zuwenig...

Nein - wo immer möglich - eher eine "gesundschrumpfende" Bevölkerung. Bloß nicht noch mehr... Ich weiß es ist vernünftig, wird aber ein Traum bleiben - wo waren Menschen schon mal vernünftig, wenn es darum ging etwas "sein zu lassen" :?:

Traurig, wie tief Menschen sinken können. :eek:
Zuletzt geändert von Boraiel am Mo 11. Dez 2017, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
Libertas veritasque.
Lesen und verstehen: http://www.feynmanlectures.caltech.edu/I_01.html

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