Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon jack000 » Fr 8. Dez 2017, 16:23

think twice hat geschrieben:(08 Dec 2017, 15:29)

Wieso nochmal? Hast du schon mal ne Stadt so gross wie Köln aufgebaut? :?

Es geht nicht um noch mal sondern wenn noch der Familiennachzug kommt muss für 2 Mio. Menschen Wohnraum gebaut werden und das entspricht 2 mal der Bevölkerung von Köln!

Ich stehe dabei als Symbol für denjenigen auf dessen Knochen das alles veranstaltet wird.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon jack000 » Fr 8. Dez 2017, 16:27

think twice hat geschrieben:(08 Dec 2017, 15:48)
Wem gibst du denn persönlich von deinem Wohlstand ab?

Es geht halt darum was man mit den 94.000.000.000€ alles hätte machen können. Diese 94.000.000.000€ sind von den Steuerzahlern erarbeitet worden und werden ihnen nun vorenthalten weil das Geld anderen gegeben wird.

Woher weisst du, dass sie nur die Hand aufhalten wollen?

Es geht nicht mal ums wollen, aber es wird zum größten Teil darauf hinauslaufen. Schau dir die Arbeitslosenstatistiken derer die hier bereits leben an ... warum sollte das bei den Neubürgern aus den gleichen Ländern anders sein?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 16:30

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:23)

Es geht nicht um noch mal sondern wenn noch der Familiennachzug kommt muss für 2 Mio. Menschen Wohnraum gebaut werden und das entspricht 2 mal der Bevölkerung von Köln!


Diese Zahlen sind nicht realistisch Jack, warum musst du immer auf diese Übertreibungen greifen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 16:32

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:27)

Es geht nicht mal ums wollen, aber es wird zum größten Teil darauf hinauslaufen.


Jack, Zukunftsprognosen zu stellen ist ein schwieriges Geschäft. Das mag in der Betriebswirtschaft sinnig sein vom Worst Case auszugehen, aber in Bezug auf Menschen ist das unsinnig. Du weißt nicht, zu was sie die Flüchtlinge entwickeln können. Da vom ersten Jahr aus auszugehen ist wissenschaftlicher Blödsinn.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon think twice » Fr 8. Dez 2017, 16:37

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:27)

Es geht halt darum was man mit den 94.000.000.000€ alles hätte machen können. Diese 94.000.000.000€ sind von den Steuerzahlern erarbeitet worden und werden ihnen nun vorenthalten weil das Geld anderen gegeben wird.


Ja, was hätte man mit dem Geld alles sinnvoll machen können ausser Menschen in Not zu helfen?
Lass mal überlegen. Banken retten? Politiker Diäten erhöhen? Steuern für Superreiche senken? Ich meine, Lehrermangel, Bildungsmisere, Gesundheitsnotstand, Altersarmut, Niedriglöhne, Arbeitslosigkeit gibt es ja schon seit vielen Jahren, da würde eh kein Geld investiert werden. Dann gebt es lieber den Flüchtlingen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon jack000 » Fr 8. Dez 2017, 17:04

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:30)

Diese Zahlen sind nicht realistisch Jack, warum musst du immer auf diese Übertreibungen greifen.

Dann sind es eben weniger, aber auch nur 1 mal Köln nochmal bauen ist ein gigantisches Werk.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon odiug » Fr 8. Dez 2017, 17:07

Dark Angel hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:12)

Ich bin Nettosteuerzahler - im Gegensatz zu dir. Ich trage damit u.a. zu deinem Beamtengehalt bei!


Tja - wenn du mal aus deiner Wolkenkuckucksheim-Blase heraus kämst, würdest du vielleicht mitbekommen, wie sich die "Flüchtlinge", denen wir Schutz bieten, über unser Land und die Menschen hier äußern.
Und wenn du dich dann auch noch umfassend - statt nur einseitig - informieren würdest, dann wüsstest du auch, dass die Mehrheit gar nicht a) deutsch lernen und b) arbeiten will.
Wenn ein großes deutsches Unternehmen allein in einer Region 100 Ausbildungsplätze mit integriertem Deutschunterricht und Übernahmegaranite bei erfolgreichem Abschluss einrichtet/zur Verfügung stellt, von diesen 100 Ausbildungsplätzen, dann tatsächlich auch ein einziger angenommen wird und dieser Eine nach nur 4 Monaten, mit der Begründung - dass ihm das alles zu anstrengend sei, weil er immer so früh aufstehen müsse - der Ausbildung fern bleibt, spricht das schon eine deutliche Sprache!

Wenn ich so einen Mist lese, dann kann der Flüchtling auch nicht schlimmer über Land und Leute herziehen, als ich :p
Zuletzt geändert von odiug am Fr 8. Dez 2017, 17:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon jack000 » Fr 8. Dez 2017, 17:09

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:32)

Jack, Zukunftsprognosen zu stellen ist ein schwieriges Geschäft. Das mag in der Betriebswirtschaft sinnig sein vom Worst Case auszugehen, aber in Bezug auf Menschen ist das unsinnig. Du weißt nicht, zu was sie die Flüchtlinge entwickeln können. Da vom ersten Jahr aus auszugehen ist wissenschaftlicher Blödsinn.

Wir sind nicht beim ersten Jahr und inzwischen sind ja die Zahlen bekannt. 90% ohne Berufsausbildung, 60% Analphabeten und Erfahrungen mit den bisher hier lebenden aus diesen Ländern lassen da keine große Schwankungsbreite zu was die Zukunft betrifft.
Abgesehen davon ist so ziemlich alles eingetreten was zuvor mit "Vorurteile", "Glaskugel", etc... abgekanzelt wurde.
=> Welche übernatürlichen Fähigkeiten haben diejenigen die das vorausgesagt haben? Oder haben die vielleicht gar keine übernatürlichen Fähigkeiten?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Adam Smith » Fr 8. Dez 2017, 17:11

odiug hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:07)

Wenn ich so einen Mist lese, dann kann der Flüchtling auch nicht schlimmer sich über Land und Leute äußern, als ich :p


Dann informiere dich mal. Es gibt genügend Facebook-Gruppen in dieser Hinsicht.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon odiug » Fr 8. Dez 2017, 17:14

Adam Smith hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:11)

Dann informiere dich mal. Es gibt genügend Facebook-Gruppen in dieser Hinsicht.

Das glaub ich dir gerne, die haben auch nix besseres zu tun :D
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 17:15

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:09)

Abgesehen davon ist so ziemlich alles eingetreten was zuvor mit "Vorurteile", "Glaskugel", etc... abgekanzelt wurde.


Ähm, nein, ist es nicht. Du weißt es besser, also erzähl mal keine Bullshitmärchen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Alexyessin » Fr 8. Dez 2017, 17:17

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:04)

Dann sind es eben weniger, aber auch nur 1 mal Köln nochmal bauen ist ein gigantisches Werk.


Du redest so, als würden die in den nächsten zwanizig Minuten alle eintreffen, derweilen ist noch lange nichts durch. Weißt du wie sich das nennt? Postfaktisch ist noch der nette Ausdrcuk davon.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Adam Smith » Fr 8. Dez 2017, 17:18

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:17)

Du redest so, als würden die in den nächsten zwanizig Minuten alle eintreffen, derweilen ist noch lange nichts durch. Weißt du wie sich das nennt? Postfaktisch ist noch der nette Ausdrcuk davon.


Post = nach
faktisch = Fakten

nach den Fakten.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon jack000 » Fr 8. Dez 2017, 17:21

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:15)

Ähm, nein, ist es nicht. Du weißt es besser, also erzähl mal keine Bullshitmärchen.

Es wurde im wesentlichen vorausgesagt:
- Geringe Bildung
- Probleme mit Kriminalität
- Probleme mit Gewalt
- Probleme mit Sexualdelikten
- Gigantische Kosten
- Wohnungsproblematik
=> Was ist davon nicht eingetreten? (Dieses mit "Bürgerkrieg" & CO habe ich selbst nie geäußert und auch nie ernst genommen, wird aber gerne von denjenigen die nun merken das alles schlimme eingetreten ist :"Der Bürgerkrieg ist aber nicht eingetreten", so als der letzte Strohhalm der noch da ist).
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Adam Smith » Fr 8. Dez 2017, 17:22

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:21)

Es wurde im wesentlichen vorausgesagt:
- Geringe Bildung
- Probleme mit Kriminalität
- Probleme mit Gewalt
- Probleme mit Sexualdelikten
- Gigantische Kosten
- Wohnungsproblematik
=> Was ist davon nicht eingetreten? (Dieses mit "Bürgerkrieg" & CO habe ich selbst nie geäußert und auch nie ernst genommen, wird aber gerne von denjenigen die nun merken das alles schlimme eingetreten ist :"Der Bürgerkrieg ist aber nicht eingetreten", so als der letzte Strohhalm der noch da ist).


Und selbst wenn kann man den schaffen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » Fr 8. Dez 2017, 17:45

Alexyessin hat geschrieben:(08 Dec 2017, 16:32)

Das mag in der Betriebswirtschaft sinnig sein vom Worst Case auszugehen, aber in Bezug auf Menschen ist das unsinnig. Du weißt nicht, zu was sie die Flüchtlinge entwickeln können. Da vom ersten Jahr aus auszugehen ist wissenschaftlicher Blödsinn.


Das ist richtig. Wir diskutieren alle im Kontrafaktischen. Aber da ist es Brauch, von den Daten, die vorliegen, auszugehen, weil man sonst weder Haushalts- noch sonstige Planungen machen kann. Und mein Eindruck ist, dass Zahlen, die man sich überraschend mühsam zusammensuchen muss, während man sonst jeden belanglosen Schmarrn findet, keinerlei Gründe liefern, warum man optimistisch sein sollte. Wir wissen, dass nicht einmal die Menschen aus Syrien die Ingenieure waren, die man in der Anfangseuphorie zu sehen glaubte, und dass Deutschland nun ein besseres Land würde, wie die doppelnamige Dame der Grünen ausrief, ist auch nicht wirklich festzustellen nach über zwei Jahren. Der Investitionsrückstau der Kommunen wächst weiter, bei der Infrastruktur leben wir längst von der Substanz, und wer noch halbwegs einen Sinn für Realitäten hat, weiß, dass diejenigen, die ich in meinem Link vom Nachmittag gezeigt hatte, diejenigen ohne oder mit knappen Reserven diejenigen sein werden, die "wir schaffen" materiell umzusetzen haben werden. Mal abgesehen davon, dass diese enormen Summen überwiegend den Falschen am falschen Ort zugute kommen, wie Paul Collier angemerkt hat.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 8. Dez 2017, 17:55

jack000 hat geschrieben:(08 Dec 2017, 17:21)

Es wurde im wesentlichen vorausgesagt:
- Geringe Bildung
- Probleme mit Kriminalität
- Probleme mit Gewalt
- Probleme mit Sexualdelikten
- Gigantische Kosten
- Wohnungsproblematik
=> Was ist davon nicht eingetreten? (Dieses mit "Bürgerkrieg" & CO habe ich selbst nie geäußert und auch nie ernst genommen, wird aber gerne von denjenigen die nun merken das alles schlimme eingetreten ist :"Der Bürgerkrieg ist aber nicht eingetreten", so als der letzte Strohhalm der noch da ist).

Aber diese Probleme hatten wir doch immer schon.
Oder hatten wir schon mal eine Zeit ohne Sexualdelikte, ohne Kriminalität oder Gewalt?
Vor diesem Hintergrund sind Voraussagungen ein Beleg für nix.
Ausser das wir für Probleme auch Lösungen brauchen.
Nur verlangt das "Gedankenschmalz".
Und sicherlich ist einfache Empörung auch verständlich.
Aber was macht sie besser?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 8. Dez 2017, 18:01

Der Satz "Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner" klingt für mich wie eine Feststellung. Die Frage ist, bleibt es dabei ?

Nicht zu unrecht stellt sich die Frage, welche Kapazität für eine allseitig menschlich vernünftige und auf ihr allgemeines Wohlergehen ausgerichtetes Leben mag ein Staat auf seinem Staatsgebiet haben.

Die Nebenkriegsschauplätze von allerlei temporären "Besuchern" - legal - illegal - und solchen denen das scheißegal ist, geht an der grundsätzlichen Betrachtung vorbei, die da lautet - wie viele Einwohner trägt ein Land ohne das es die inneren Zusammenhänge empfindlich stört, eventuell gar zerstört ?

Im Grund ist es doch einfach. Was würde passieren, wenn (das gab es schon mal), der Staat in Ermangelung von ausreichend und kurzfristig beschaffbarem Wohnraum, eine Quote festlegen würde, wie viele Bewohner sich mindestens eine Wohnung teilen müssen ?

Die Zahl derer, welche sonst so freigiebig "mehr" verlangen, würde das sicher nachdenklicher stimmen. So würde die damit verbundenen Einschränkung "fühlbar" werden. Die Theorie, es geht bestimmt noch mehr, würde schnell an Anhängern verlieren.

Leider ist (wie bei den meisten Themen) vielen nicht vermittelbar, was entsprechende Untersuchungen durchaus belegen können. Je nach politischem Hintergrund wird da aus Gefühl die notwendige Realität. Moderne Bezeichnung "alternative Fakten".

Da wäre - weil es ja immer zuerst um von außen kommende Personen geht - die Frage : Warum verlassen diese Personen ihre bisherigen Staaten ? Warum würdest "Du" das hier tun wollen - D verlassen - und welche Ziele würden das wohl begünstigen ? Eine bestimmte relativ kleine Anzahl (die Statistik kann das näher bestimmen) verlässt D und wird meist durch entsprechenden (erwünschten) Zuzug ersetzt. Offensichtlich wird und wurde dadurch das Gleichgewicht kaum gestört. Die Kapazität unproduktive Menschen zu alimentieren, ist begrenzt - das sollte eigentlich jeder begreifen, jedenfalls alle die ausreichender mit Vernunft gesegnet sind.

Einfachstes Beispiel, jede Familie wird nur so viele Verwandte dauerhaft beherbergen, wie ihr das selbst an Hand ihrer wirtschaftlichen Fähigkeit selbst zumutbar erscheint. Darüber hinaus entscheiden noch menschliche Belange, ob das dauerhaft möglich ist. Jede sich stellende Frage lässt sich penibel analysieren. Jede Überschreitung der Möglichkeiten wird über kurz oder lang, zu größten innerfamiliären Auseinandersetzungen führen.

WARUM um alles in der Welt sollt das für ein Land, einen Staat, dessen Möglichkeiten selbstverständlich ebenfalls begrenzt sind - so total anders sein ? Nur weil alles ~80millionenhaft größer ist ?

Jede europäischen Familie - deren Mitglieder eine halbwegs vernünftige Bildung genossen haben, wird sich an Hand ihrer Realitäten fragen, ob sie überhaupt eigene Kinder haben möchte und wie viele das unter verantwortungsvollen Gesichtspunkten den wohl sein sollen. Jeder der das bestreitet, hat entweder diese " halbwegs vernünftige Bildung" nicht genossen oder gehört eine "Glaubensgemeinschaft" an in der solche Überlegungen keinerlei Rolle spielen bzw. gar von zuständigen "Schöpfer" untersagt werden - inkl. entsprechender Strafen im Jenseits.

Interessant auch, wenn durch "ungünstige Umstände" dann doch der Nachwuchs "überzählig" die ganze fein austarierte Lebensplanung über den Haufen wirft. Nicht ungewöhnlich in einem Land, wo bereits das dritte Kind in einer ansonsten normalen Familie die Gefahr in jeder Hinsicht "abzurutschen" mitsichbringt. An der Stelle, finden sich gewöhnlich Protagonisten, die Familien kennen, wo auch 10 und mehr Kinder keine Rolle spielen.

WARUM um alles in der Welt sollt das für ein Land, einen Staat, dessen Möglichkeiten selbstverständlich ebenfalls begrenzt sind - so total anders sein ? Eigentlich ist es ob der Größe, lediglich "unübersichtlicher". Da auch in Europa der Bildungsgrad seiner Bewohner durchaus variiert, würde es mich kaum wundern, wenn das von einigen auf das heftigste bestritten wird.

In der Realität, ist "Wachstum" niemals grenzenlos. Ein unerfreulicher Fakt entsteht unausweichlich mit jedem Wachstum. Die ebenfalls endlichen Ressourcen werden in immer kürzeren Zeitabständen zur Neige gehen - vollkommen abhängig von ihrer Menge zum Betrachtungszeitpunkt und von der Veränderung ihrer Inanspruchnahme in der Zeit. Nennt sich "exponentieller Verlauf" eine böse, unerfreuliche Erfindung von Mathematikern. Auch wenn man warum auch immer das nicht "glauben" mag, es ist vergleichbar mit der Schwerkraft, die ja auch dann weiter existiert, wenn irgend eine Spinner behauptet es gäbe sie garnicht.

Wen also in einem Stadtteil sich die Bevölkerung moderat um 1,1%/a vergrößert, wird (alle bleiben da) nach ~63 Jahren ein gleichgroßer Stadtteil - die doppelte Anzahl von allem was da (anfänglich) benötigt wurde, muss dann vorhanden sein - will man auf nichts verzichten.

Auf ein Land / Staat trifft das selbstverständlich auch zu. Wenn schon alles recht gut besetzt ist, sollte es besser bei möglichst geringem exponentiellem Wachstum bleiben, wenn ich mich nicht täusche wird ein Land und seine Ressourcen nicht wirklich größer, nur weil keiner diese Zusammenhänge nicht sehen mag. Warum wohl habe ich D von 1871 mit D 2017 verglichen ? Der Zeitraum in dem sich die Bevölkerung von ehemals 41 Millionen auf ~82 Millionen verdoppelt hat - 2 Weltkriege mit Millionen Kriegstoten dazwischen ! - ergibt ein durchschnittliches jährliches Wachstum von ~0,479%. Was ja nicht auf ein gerade irres Wachstum hindeutet. Die Welt wächst (niedrigster) mit ~1,1%/a was bedeutet, in ~ 63 Jahren werden statt ~7,5 dann 15 Milliarden Menschen sich um die dann noch vorhandenen Ressourcen die Köpfe einschlagen. Ist doch ein schönes Gefühl unter Beibehaltung der derzeitigen Lebenserwartung (2015 = m >77, w >82 ) können das heute ~19 jährige Töchter und die etwas früher sterbenden heute ~14jährigen Söhne noch erleben.

Will man alle schön brav "menschengerecht" gleichbehandeln, müssen noch ordentlich Ressourcen dran glauben und zunächst Gleichstand für alle und dann alles in nochmal soviel wie bis Heute bereits genutzt "obendrauf" kommen. Ob das möglich ist :?: - ja ich weiß auch hier gibt es Spinner, die es für möglich halten in einem geschlossenen System könne man unendliches Wachstum kreieren.

Ein wunderhübsches Beispiel wie große Zahlen "unendlich vorhandene Ressourcen" vorgaukeln können - bis - ja bis man einfach mal nachrechnet. Oct. 6, 1993 Shell fand eine geschätzte Menge von ~700 Millionen Barrels Erdöl / Erdgas klingt erst einmal ganz toll. Jedenfalls solange, bis man weiß wie viele "Barrels" die Amis damals pro Tag "wegputzten" - die schier unglaubliche Mengen von 16,6 Millionen Barrels pro Tag - jeden Tag (ist eben der Durchschnitt) nun wer einigermaßen rechnen kann, teilt einfach mal die ~700 Millionen Barrels durch die 16,6 Millionen Barrels pro Tag und siehe nach ganzen 42 Tagen haben die Amis diesen Riesenfund bereits erledigt - ein Fund, der
im Text "has an estimatetd ultimate recovery in excess of 700 million barrels of oil and gas" lautete. Also erst mal geschätzt und muss auch noch gefördert werden. Zu diesem Zeitpunkt wurden also ~6 Milliarden Barrel allein in den USA verbraten - das wir (mit stetigem Mehrverbrauch) immer so weitergehen - oder eher doch nicht ...

All das lässt sich selbstverständlich auch auf D - auf Europa usw. übertragen.... Mit den aktuellen Basiszahlen lässt sich durchaus untersuchen was es bedeutet 2 Millionen Menschen so in D zu "integrieren", das kein Unterschied zu den bereits Anwesenden entsteht. Da muss man nicht zum Faschisten werden, um Mathematik anwenden zu können.... Alles andere ist das verschließen sämtlicher Augen und Ohren vor der Realität.

Statt das einfach nur zu bestreiten, sollten intelligente Menschen das durchaus nachrechnen können. 2 Millionen zusätzliche Menschen verschwinden nicht einfach so im Nirwana - auch wenn die errechneten Werte abweichen, dann gewährt man den "Neubürgern" nicht das selbe Niveau oder will einfach nicht wahrhaben das eine Erhöhung von ~2,44 % für alles was jemandem nicht vorenthalten werden darf bedeuten. Das sind die Pro-Kopf-Ausgaben in den Konsumgütermärkten in Deutschland im Jahr 2012 (in Euro) also 6 Jahre alte Werte, die man getrost heute so ansetzen kann um herauszufinden mit welcher Summe eine erwachsene Person alimentiert werden muss, wenn sie nichts zum eigenen Unterhalt beiträgt - de fakto für Jahre beitragen kann. Nicht berücksichtigt sind da Miete / Heizung / Wasser usw.

Irgendwer muss ja die "Kohle" finanzieren - ich weiß auch schon wer - Du und Du - eben alle Steuerzahler....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 8. Dez 2017, 18:31

Wie "schön" endlich haben wir alle ein "Preisschild" mit dem sich (wenigstens ein Teil) der lfd. Kosten näher bestimmen lassen : Quelle : Focus (08.12.2017) "Urteil am Oberverwaltungsgericht Münster : 37.500 Euro rückwirkend: Bürge muss für zwei Flüchtlinge zahlen" Nun hier hat jemand gebürgt - warum auch immer - freiwillig - und sicher auch leichtsinnig - also ich hätte mal gefragt was mich so was kosten könnte... :dead:

Aber besser verteilt - wir alle sind ja "Bürgen" - "Bürger" - Steuerzahler und so kommen wir ganz ohne ein Gericht für alle - minus zwei Syrer - für wie lange auf ? Wer hätte gern noch mehr davon :?:
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Bielefeld09 » Fr 8. Dez 2017, 18:38

immernoch_ratlos hat geschrieben:(08 Dec 2017, 18:01)

Irgendwer muss ja die "Kohle" finanzieren - ich weiß auch schon wer - Du und Du - eben alle Steuerzahler....

Tja, und du hast Recht.
Zum einen, auch die Braunkohle wird aus u.a. Steuergeldern finanziert
und zum anderen scheint es vielen Usern hier durch steuerfreie hypothetische Problematisierei
wirklich besser zu gehen.
Andere User widmen sich allerdings ernsthaft der Problemlösung.
Nur was ist das Problem und was die Lösung?
Vielleicht das wachsende Bevölkerungszahlen auch bezahlbaren Wohnraum benötigen?
Vielleicht das Kriminalität u.a. mehr Polizei und Justiz als Antwort benötigt?
Vielleicht das eine wachsende Bevölkerungszahl auch eine moderne Bildungspolitik braucht?
Fragen und mögliche Antworten.
Nur dazu müsste man sich mit Inhalten beschäftigen.
Aber empören und jammern macht es doch nun nicht wirklich besser!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(

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