Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

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Aristide
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Aristide » Do 14. Dez 2017, 15:49

relativ hat geschrieben:(13 Dec 2017, 08:24)

Ich kann mit deiner Milchmädchenrechnung nix anfangen. Sterben also bis dahin keine Moslems in Deutschland und wieviel Kinder muss eine muslimische Frau dann hier Durchschnittlich bekommen bei 10.000.000 mehr Moslems in 32 Jahren?
Und wieso sinkt dann die Bevölkerung Deutschlands nicht weiter?

Den dreisatz wirst du schon selbst hinkriegen.
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Boraiel
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Do 14. Dez 2017, 15:53

krone hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:17)

Indien ist abseits der ganz großen Metropolen finstertes Mittelalter.
Und selbst die Metropolen sind noch Jahrhunderte entfernt.
Die glitzernden Hochhäuser sind da nur Fassade .

Das sieht bei uns nicht so viel anders aus. :(
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » Do 14. Dez 2017, 16:18

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 15:53)

Das sieht bei uns nicht so viel anders aus. :(

Ah, ja - schon mal in Indien gewesen?
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Do 14. Dez 2017, 16:27

Misterfritz hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:18)

Ah, ja - schon mal in Indien gewesen?

Nein, aber ich kenne Deutschland. Ein Großteil der Bevölkerung ist arm, geistig und materiell.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » Do 14. Dez 2017, 16:42

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:27)

Nein, aber ich kenne Deutschland. Ein Großteil der Bevölkerung ist arm, geistig und materiell.
Dann hast Du also keine Ahnung, ok - hat wahrscheinlich eh' keiner erwartet.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Boraiel » Do 14. Dez 2017, 16:49

Misterfritz hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:42)

Dann hast Du also keine Ahnung, ok - hat wahrscheinlich eh' keiner erwartet.

I already counted you in before. ;)
Schau dir die Leute an, rede mit Ihnen, besuche die Schulen und Universitäten dieses Landes. Armut ist da allgegenwärtig.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Fr 15. Dez 2017, 08:59


...um es mal mit deinen Worten auszudrücken. Geht es nocht etwas präziser? :D
Ich hoffe wenigstens du hast diese kleine statistische Prognose selber verstanden und vor allem um welches Szenario es da geht, ob sie objektiv ist und welche Parameter sie festlegt erkennt man daraus auf jedenfall nicht.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon relativ » Fr 15. Dez 2017, 09:00

Boraiel hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:49)

I already counted you in before. ;)
Schau dir die Leute an, rede mit Ihnen, besuche die Schulen und Universitäten dieses Landes. Armut ist da allgegenwärtig.

Ich hoffe du erwartest von uns nicht, daß wir deine Beiträge hier als Maßstab anlegen sollen. Dann könnte es natürlich übel ausgehen. :D
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Hyde » Sa 23. Dez 2017, 03:31

Dark Angel hat geschrieben:(09 Dec 2017, 10:13)
Da hat kein Staat irgendwelche Vorschriften zu machen bzw zu bevormunden.


Wenn ein Angebot an Kitaplätzen geschaffen wird, dann ist das doch keine Bevormundung.

Laut Umfragen ist der Anteil an Eltern in der Bevölkerung, die sich Ganztagsbetreuung für ihre Kinder wünschen, deutlich höher als das tatsächliche Angebot an Ganztagsbetreuungsplätzen.

Somit liegt wenn überhaupt eine Bevormundung dahingehend vor, dass der Staat manche Eltern zwingt, die Kinder zu Hause zu erziehen, da zu wenig Betreuungsplätze für den Bedarf der Eltern da sind und die Eltern somit notgedrungen darauf verzichten müssen.



Steinmann verweist u.a. darauf, dass 21% der gebärfähigen Frauen in Deutschland, trotz vorhandenem Kinderwunsch, auf Kinder verzichten, weil die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht gegeben ist und das ist (auch) ein Ergebnis des Feminismus.


Wie gesagt, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Ergebnis von mangelndem Feminismus.
Fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine Folge der Sichtweise, Frauen seien in erster Linie für häusliche Kindererziehung verantwortlich, während Männer die Familienernährer sind. Eine solche traditionelle Sichtweise auf die Geschlechterrollen kann nur durch Feminismus aufgebrochen werden, so wie in Nordeuropa zu großen Teilen geschehen. Und erst dann ist die nötige Basis vorhanden, damit auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden kann, denn wer die antifeministische Sichtweise hat, dass es die Aufgabe der Frauen sei, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu erziehen, der wird sich auch nicht darum bemühen, die Frauen beruflich zu fördern, sprich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sorgen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Feminismus hängen also natürlich sehr eng miteinander zusammen.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Misterfritz » So 24. Dez 2017, 15:46

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)
Wie gesagt, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Ergebnis von mangelndem Feminismus.
Das halte ich für eine gewagte These.
Die DDR war bestimmt kein besonders feministischer Staat, aber da hat es mit der Kinderbetreuung geklappt, weil der Staat auf die Arbeitskraft der Frauen angewiesen war.
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Sextus Ironicus » So 24. Dez 2017, 16:01

Misterfritz hat geschrieben:(24 Dec 2017, 15:46)

Das halte ich für eine gewagte These.
Die DDR war bestimmt kein besonders feministischer Staat, aber da hat es mit der Kinderbetreuung geklappt, weil der Staat auf die Arbeitskraft der Frauen angewiesen war.

Und gleichzeitig seine Vorstellung von Erziehung effektiv umsetzen konnte
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Dark Angel » So 24. Dez 2017, 18:40

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)
Wenn ein Angebot an Kitaplätzen geschaffen wird, dann ist das doch keine Bevormundung.

Laut Umfragen ist der Anteil an Eltern in der Bevölkerung, die sich Ganztagsbetreuung für ihre Kinder wünschen, deutlich höher als das tatsächliche Angebot an Ganztagsbetreuungsplätzen.

Aha - lt. Umfragen ... Darum geht es ja gerade - um Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ganztagsbetreuung heißt aber nicht nur Kita/Kiga, Ganztagsbetreuung heißt auch Ganztagsschule über die Grunschulzeit hinaus.

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)Somit liegt wenn überhaupt eine Bevormundung dahingehend vor, dass der Staat manche Eltern zwingt, die Kinder zu Hause zu erziehen, da zu wenig Betreuungsplätze für den Bedarf der Eltern da sind und die Eltern somit notgedrungen darauf verzichten müssen.

Der Staat zwingt niemanden zu irgend etwas. Ob und wie lange Kinder zu Hause erzogen werden, liegt allein in der Entscheidung der Eltern. Es geht um den Wiedereinstieg in den Beruf, darum Vollzeit statt Teilzeit arbeiten zu können.

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)Wie gesagt, fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Ergebnis von mangelndem Feminismus.
Fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine Folge der Sichtweise, Frauen seien in erster Linie für häusliche Kindererziehung verantwortlich, während Männer die Familienernährer sind. Eine solche traditionelle Sichtweise auf die Geschlechterrollen kann nur durch Feminismus aufgebrochen werden, so wie in Nordeuropa zu großen Teilen geschehen. Und erst dann ist die nötige Basis vorhanden, damit auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden kann, denn wer die antifeministische Sichtweise hat, dass es die Aufgabe der Frauen sei, zu Hause zu bleiben und die Kinder zu erziehen, der wird sich auch nicht darum bemühen, die Frauen beruflich zu fördern, sprich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sorgen.

Das ist Quatsch mit Soße, Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat mit Feminismus sowas von gar nichts zu tun, aber sowas von ...
Feminismus gibt es nicht erst seit vorgestern, sondern seit den späten sechziger Jahren - also seit fast fünfzig Jahren und in dieser Zeit hat sich so gut wie gar nichts in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf getan.

So genannte "traditionelle Geschlechterrollen" gibt es ebenfalls nicht. Auch wenn das Sozialkonstruktivisten gerne weis machen wollen. Und was es nicht gibt, kann auch nicht "aufgebrochen" werden.
Es sind nunmal Frauen, die schwanger werden/sind und die Kinder gebären und Frauen entwickeln nunmal eine engere und tiefere Bindung zu ihren Kindern - eine Bindung die bereits während der Schwangerschaft beginnt und die mit der Umstellung des Hormonhaushaltes der Frau zu tun hat. Und es sind nunmal Frauen, die in den ersten Wochen und Monaten, die einzige natürliche Nahrung für Säuglinge/Kleinstkinder zur Verfügung stellen können.
Sorry - aber das ist eine Aufgabe, die Frauen von "der Natur" gestellt wird, die nicht sozial kontruiert ist. Hat was mit Biologie zu tun und es hat etwas mit Biologie zu tun, dass es angeborene (biologisch bedingte) geschlechtsspezifische Verhaltenunterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.
vergl. "Von Natur aus anders: Die Psychologie der Geschlechtsunterschiede", (Prof)Doris Bischof-Köhler, Kohlhammer W., GmbH; Auflage: 4 (1. September 2011)

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bedarf der Schaffung von Rahmenbedingungen durch den Staat, die eine freie Entscheidung überhaupt ermöglichen. Feminismus (und Genderwahn) haben zur Schaffung solcher Rahmenbedinungen nicht nur nichts beigetragen, sie stehen einer freien Entscheidung (beider Elternteile) sogar diametral entgegen.
Es sind ja gerade Genderfeministinnen, die Frauen stigmatisieren, die sich (wenn auch nur zeitweilig) ausschließlich bzw vorrangig der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder und der Familie widmen wollen, es sind die Genderfeministinnen, die Frauen die Fähigkeit (und das Recht) auf freie selbstbestimmte Entscheidung absprechen und die Frauen (Eltern) bevormunden.

Hyde hat geschrieben:(23 Dec 2017, 03:31)Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Feminismus hängen also natürlich sehr eng miteinander zusammen.

Was Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht, ist Feminismus nicht nur überflüssig wie ein Kropf, er ist sogar äußerst schädlich!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Deutschland hat künftig 83 Millionen Einwohner

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Dez 2017, 12:40

Ja und, Bangladesch hat mehr Einwohner als ganz Russland und in nicht allzu ferner Zukunft werden wahrscheinlich in Nigeria mehr Menschen leben als in den USA.

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