Generation Z/Y im Vergleich

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Shellsort
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Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Shellsort » Di 12. Sep 2017, 15:34

Was denkt ihr über Generation Z im Vergleich zu Generation Y?
Welche Unterschiede gibt es(oder wird es geben):
- Politisch
- Gesellschaftlich
- und Kulturell?

Übrigens wäre es interessant wenn ihr eure Generation unten hinschreibt.
Meine Fragen sind nur Fragen, und gegen niemanden gerichtet.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Uffhausen » Di 12. Sep 2017, 15:39

Ich weiß nicht mal, welcher Generation ich angehöre und was diese angeblich ausmachen soll - bin Jahrgang '85. Außerdem habe ich den Eindruck, dass bald jedes Vierteljahr ein neue Generation ausgerufen wird, bzw. dass eine Generation gemeint ist, aber regelmäßig neue Bezeichnungen erhält.

Das letzte wovon ich hörte, war die Generation YOLO - ist damit die Generation "Y" gemeint? :?:
Zuletzt geändert von Uffhausen am Di 12. Sep 2017, 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Uffhausen » Di 12. Sep 2017, 15:40

Doppelpost
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Shellsort » Di 12. Sep 2017, 15:47

Uffhausen hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:39)

Ich weiß nicht mal, welcher Generation ich angehöre und was diese angeblich ausmachen soll - bin Jahrgang '85. Außerdem habe ich den Eindruck, dass bald jedes Vierteljahr ein neue Generation ausgerufen wird, bzw. dass eine Generation gemeint ist, aber regelmäßig neue Bezeichnungen erhält.

Das letzte wovon ich hörte, war die Generation YOLO - ist damit die Generation "Y" gemeint? :?:


Tatsächlich gibt es ziemlich viele Generationsbezeichnungen. Wikipedia nennt aber ziemlich genaue Zeitabschnitte.
Ich denke mit Generation Yolo ist eher Generation Z gemeint.
Und mit Jahrgang 85 bist du Generation X, ab 1990 Generation Y und ab 2000 Generation Z.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 15:57

Ich gehöre zu der Generation der Babyboomer und habe das Land gegen den Russen verteidigt. Die Generationen ab 1980 wurden durch 16 Jahre Kohl, die Schröder Zeit und jetzt schon wieder 12 Jahre Merkel entpolitisiert, dazu kommt meiner Meinung nach, dass grosse Teil die Generationen ab 1984, wie auch immer sie heissen, vom Privatfernsehen systematisch verblödet wurden,damit wäre auch die Kulturfrage beantwortet.
Gilt nicht für alle Menschen, möchte ich noch hinzufügen.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 16:08

yogi61 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:57)

Ich gehöre zu der Generation der Babyboomer und habe das Land gegen den Russen verteidigt. Die Generationen ab 1980 wurden durch 16 Jahre Kohl, die Schröder Zeit und jetzt schon wieder 12 Jahre Merkel entpolitisiert, dazu kommt meiner Meinung nach, dass grosse Teil die Generationen ab 1984, wie auch immer sie heissen, vom Privatfernsehen systematisch verblödet wurden,damit wäre auch die Kulturfrage beantwortet.
Gilt nicht für alle Menschen, möchte ich noch hinzufügen.

Die Menschen sind in ihrer Generation,
so wie sie sind.
Sie leben und finden ihre Antworten in ihrer Zeit.
Verantwortung übernehmen heute die Babyboomer.
Das ist so!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Brainiac » Di 12. Sep 2017, 16:16

Das Faszinierende an Fermats letztem Satz ist, dass ein aufgeweckter Zehnjähriger ihn begreifen kann. Er besagt, dass die Gleichung x^n + y^n = z^n für ganzzahlige Exponenten n>2 keine ganzzahligen Lösungen hat. 


Das bedeutet, dass die Generationen X, Y und Z im Quadrat noch harmonisiert werden können, spätestens im Kubik aber nicht mehr. Holistisch gedacht, liegt wahrscheinlich eine Vielzahl der Generationenkonflikte unserer Zeit in diesem Sachverhalt begründet.

:)
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Wähler » Di 12. Sep 2017, 16:26

Shellsort hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:34)
Was denkt ihr über Generation Z im Vergleich zu Generation Y?
Welche Unterschiede gibt es(oder wird es geben):
- Politisch
- Gesellschaftlich
- und Kulturell?
Übrigens wäre es interessant wenn ihr eure Generation unten hinschreibt.

Als Mitglied der Babyboomer-Generation war der Mauerfall das prägende Ereignis unserer Generation und hat neue Horizonte eröffnet. 9/11 war sicherlich auch ein sehr wichtiges Ereignis für die Generationen Y und Z. Was mir an unseren Werkstudenten auffällt, ist ein gewisser pragmatischer Umgang mit Studium und ersten Berufserfahrungen. Aber Persönlichkeitsentwicklung setzt wohl erst ab 25 Jahren so richtig ein.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Brainiac » Di 12. Sep 2017, 16:29

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:26)

Als Mitglied der Babyboomer-Generation war der Mauerfall das prägende Ereignis unserer Generation und hat neue Horizonte eröffnet. 9/11 war sicherlich auch ein sehr wichtiges Ereignis für die Generationen Y und Z. Was mir an unseren Werkstudenten auffällt, ist ein gewisser pragmatischer Umgang mit Studium und ersten Berufserfahrungen. Aber Persönlichkeitsentwicklung setzt wohl erst ab 25 Jahren so richtig ein.

Das klingt so, also ob für dich Pragmatismus und ausgereifte Persönlichkeit im Widerspruch stünden.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Wähler » Di 12. Sep 2017, 16:35

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:26)
Als Mitglied der Babyboomer-Generation war der Mauerfall das prägende Ereignis unserer Generation und hat neue Horizonte eröffnet. 9/11 war sicherlich auch ein sehr wichtiges Ereignis für die Generationen Y und Z. Was mir an unseren Werkstudenten auffällt, ist ein gewisser pragmatischer Umgang mit Studium und ersten Berufserfahrungen. Aber Persönlichkeitsentwicklung setzt wohl erst ab 25 Jahren so richtig ein.

Brainiac hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:29)
Das klingt so, also ob für dich Pragmatismus und ausgereifte Persönlichkeit im Widerspruch stünden.

Mit 25 ist man glaube ich noch nicht so klug, dass man Lebensrisiken richtig abschätzen kann. Das hatte in einer Situation wie 1989/90 allerdings mehr Vorteile als Nachteile, um im Vergleich zu den Eltern etwas Neues auszuprobieren.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 16:44

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:26)

Als Mitglied der Babyboomer-Generation war der Mauerfall das prägende Ereignis unserer Generation und hat neue Horizonte eröffnet. 9/11 war sicherlich auch ein sehr wichtiges Ereignis für die Generationen Y und Z. Was mir an unseren Werkstudenten auffällt, ist ein gewisser pragmatischer Umgang mit Studium und ersten Berufserfahrungen. Aber Persönlichkeitsentwicklung setzt wohl erst ab 25 Jahren so richtig ein.

So ist das heute!
Aber wie schlimm muss das erst mal sein für Menschen,
die heute vor Vollendung des 18. Jebensjahr auf eigenen Beinen stehen sollen.
Die sind auch erst fit ab 25 Jahren.
Aber keine Gnade!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon watisdatdenn? » Di 12. Sep 2017, 17:18

Shellsort hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:47)

Tatsächlich gibt es ziemlich viele Generationsbezeichnungen. Wikipedia nennt aber ziemlich genaue Zeitabschnitte.
Ich denke mit Generation Yolo ist eher Generation Z gemeint.
Und mit Jahrgang 85 bist du Generation X, ab 1990 Generation Y und ab 2000 Generation Z.

Ich hab anderes gelesen. Bis anfang 80er x, bis 1995 y und danach z.

Ich wäre als 85er Jahrgang dann y.
Die aus der Generation z, die ich kenne machen einen guten Eindruck auf mich.
Schade dass es zu meiner Zeit noch kein Minecraft gab.. Hätte mir gefallen.
Wir hatten damals nur lan-parties und counterstrike.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon watisdatdenn? » Di 12. Sep 2017, 17:22

Shellsort hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:34)
Was denkt ihr über Generation Z im Vergleich zu Generation Y?
Welche Unterschiede gibt es(oder wird es geben):
- Politisch
- Gesellschaftlich
- und Kulturell?

Übrigens wäre es interessant wenn ihr eure Generation unten hinschreibt.

Politisch ist Generation z noch nicht aktiv.
Gesellschaftlich sind sie recht angepasst (warscheinlich zu wenig von Elterngeneration x/y geprügelt worden)
Kulturell haben die auch was drauf..

Lässt hoffen!
Ich kenne aber keine Moslems aus Generation z im Gegensatz zu meiner Generation. Vielleicht ist mein Bild hier zu positiv verzerrt.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 17:31

watisdatdenn? hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:22)

Politisch ist Generation z noch nicht aktiv.
Gesellschaftlich sind sie recht angepasst (warscheinlich zu wenig von Elterngeneration x/y geprügelt worden)
Kulturell haben die auch was drauf..

Lässt hoffen!
Ich kenne aber keine Moslems aus Generation z im Gegensatz zu meiner Generation. Vielleicht ist mein Bild hier zu positiv verzerrt.

Es ist schön, das du auch hier wieder das Thema über Moslems bereicherst.
Sollten wir nicht auch in diesem Zusammenhang den Blick auf Atheisten, Evangelen und Katholen verwenden?
Das macht dir ja alles Sorge, oder was? :?:
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Shellsort » Di 12. Sep 2017, 17:45

Und was kommt auf die neuen Generationen zu?
Meine Fragen sind nur Fragen, und gegen niemanden gerichtet.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 12. Sep 2017, 18:15

watisdatdenn? hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:18)

Schade dass es zu meiner Zeit noch kein Minecraft gab.. Hätte mir gefallen.
Wir hatten damals nur lan-parties und counterstrike.


Und wir Teletennis ,,,,
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Adam Smith » Di 12. Sep 2017, 18:19

Shellsort hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:45)

Und was kommt auf die neuen Generationen zu?


Sie werden über die nächsten Generationen meckern. Es wird alles immer schlimmer.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Marty McFly » Mi 13. Sep 2017, 19:13

Hmm, als '84er bin ich irgendwo zwischen X und Y wie es scheint.

Gut: Mädels aus Gen. Y und Z finden Computer nicht mehr uncool.

Schlecht: Alle verwöhnt, politisch zu korrekt, kollektivistisch, anti-Freiheit, beziehungsunfähig.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Uffhausen » Do 14. Sep 2017, 15:40

Shellsort hat geschrieben:(12 Sep 2017, 16:47)
Und mit Jahrgang 85 bist du Generation X, ab 1990 Generation Y und ab 2000 Generation Z.


Also wenn ich (X) mich persönlich mit den den anderen Generationen vergleichen würde, stelle ich bspw. fest:

Weltpolitisch hat mich - und vielleicht auh meine Generation - nachhaltig 9/11 geprägt. Es war ein ruckartiger, unumkehrbarer Wandel von einer (gefühlt) heilen Welt zu einer (gefühlt) unsicheren Welt. Europapolitisch prägte mich und meine Generation wohl am meisten die Währungsumstellung (incl. das immernoch vergleichende Umrechnen in DM) und Innenpolitisch die seinerzeit hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland, verbunden mit dem Ende der Kohl-Ära.

Gesellschaftlich...hm, schwierig. Persönlich würde ich vielleicht behaupten, dass meine Generation noch sehr menschbewusst ist. Man war noch sehr abhängig bspw. vom örtlichen Einzelhandel, wogegen die heutige Generation vorrangig (?) virtuell einkauft. Reale Freundschaften wurden noch gepflegt und gesucht, während wiederrum heute virtuelle Freunde den Ausschlag geben und das Betätigen eines "Gefällt mir"-Buttons quasi dem entspricht, was für mich noch ein realer Händedruck darstellt. Oder Hilfe und Rat holt man sich noch beim Nachbarn, während man heute im Internet nur die passenden Facebook-Gruppe benötigt.

Kulturell ist meine Generation wohl auch eindeutig wertebewusster (obgleich wir uns aufgrund der Digitalisierung erzwungenermaßen verändern/anpassen müssen). Mir persönlich ist es immernoch wichtig, bspw. Musik oder einen Film "zu besitzen", sprich eine CD oder eine DVD kaufen zu können. Die heutige Generation benügt sich aber mit simplen Abhören/Ansehen (= Streamen). Oder meine Generation nimmt noch gern direkt teil an kulturellen Verantsaltungen, während sich die heutige Generation sich auf Live-Stream konzentriert, am besten noch zeitversetzt.


Die Generation Y hat dies alles wie ich auch miterlebt, aber wohl nicht bewusst und kann sich nur schwer erinnern, dass vieles mal ganz anders (besser, schlechter, leichter, schwerer, billiger, teurer usw.) war. Vielleicht steckt diese Generation deswegen im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Zwiespalt, auch wenn dieser nicht prägend ist.
Die heutige Generation Z kennt wohl gar nichts anderes mehr, als die momentanen Zustände und Gegebenheiten, für sie ist es "normal", so wie es jetzt ist. Ich könnte mir vorstellen, dass sie insgeheim leidet unter Haltlosig- und Schnelllebigkeit, weil in den jetztigen Internetzeiten nichts mehr längeren Bestand hat; Trends wechseln im Minutentakt, Neuheiten sind morgen schon vergessen und ersetzt, das Mitkommen wird zur Hatz. Das ganze Leben der heutigen Generation spielt sich auf dem Smartphone ab, nähme man es ihr weg, ergäbe wohl nichts mehr Sinn.

Ich denke mal, sollten sich die Zeiten dahingehend rückverändern, wie es aktuell manche politische Stömungen anscheinend wünschen, könnte sich heutige Generation charakterlich zum unvorhersehbaren Pulverfass entwickeln, dass von strikter Teilnahmslosigkeit bis absoluter Aggression allem gegenüber tendiert.
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Re: Generation Z/Y im Vergleich

Beitragvon Wähler » Do 14. Sep 2017, 15:59

Uffhausen hat geschrieben:(14 Sep 2017, 16:40)
Die heutige Generation Z kennt wohl gar nichts anderes mehr, als die momentanen Zustände und Gegebenheiten, für sie ist es "normal", so wie es jetzt ist. Ich könnte mir vorstellen, dass sie insgeheim leidet unter Haltlosig- und Schnelllebigkeit, weil in den jetztigen Internetzeiten nichts mehr längeren Bestand hat; Trends wechseln im Minutentakt, Neuheiten sind morgen schon vergessen und ersetzt, das Mitkommen wird zur Hatz. Das ganze Leben der heutigen Generation spielt sich auf dem Smartphone ab, nähme man es ihr weg, ergäbe wohl nichts mehr Sinn.
Ich denke mal, sollten sich die Zeiten dahingehend rückverändern, wie es aktuell manche politische Stömungen anscheinend wünschen, könnte sich heutige Generation charakterlich zum unvorhersehbaren Pulverfass entwickeln, dass von strikter Teilnahmslosigkeit bis absoluter Aggression allem gegenüber tendiert.

Wenn technologischer Wandel und politische Instabilität Haltlosigkeit beim Individuum hervorrufen, hilft doch eigentlich nur eine Wertevergleich mit der Elterngeneration, oder?
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