Was ist eigentlich "Kultur"?

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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Bleibtreu » So 19. Nov 2017, 23:06

Sextus Ironicus hat geschrieben:(19 Nov 2017, 22:50)
[...] Deine ständigen Erklärungen, die völlig am Thema vorbeigehen, zeigen mir nur, dass du eine einfache Frage nicht beantworten kannst oder - besser - nicht beantworten willst. Und weil dir die Fragen unangenehm sind, machst du jede Menge Nebenschauplätze auf und spielst alberne Spielchen. Leicht zu durchschauen übrigens. Dieser ganze Ausweichversuch angesichts des Themas erinnert mich an einen unfrisierten Gedanken von Lec:

Nicht der Abgrund trennt, sondern das Niveau. ;)

Richtig. Die staendigen provokanten Aufforderungen der Juserin an andere Diskutanten, auf ihren themenfremd Spam zu antworten, grenzt schon an Noetigung. Solangsam reich es mit der StrangSchredderei. :x
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Selina » So 19. Nov 2017, 23:11

Bleibtreu hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:06)

Richtig. Die staendigen provokanten Aufforderungen der Juserin an andere Diskutanten, auf ihren themenfremd Spam zu antworten, grenzt schon an Noetigung. Solangsam reich es mit der StrangSchredderei. :x


Was ist an einer einfachen Frage eine "provokante Aufforderung"? Und themenfremd ist meine Frage auch nicht, sie dreht sich um die hier diskutierte Kultur.
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Beitragvon schokoschendrezki » So 19. Nov 2017, 23:12

Und viel wesentlicher als diese unnütze Diskussion und wesentlich näher am eigentlichen Thema ist und bleibt die Frage, warum oder meinetwegen auch "wie" es von der Wahlentscheidentheit aller Themen rund um Wohlstand, Eigentum, Einkommen etc. zur Frage kultureller Identität und Abgrenzung im Namen von "Kultur" gekommen ist. Zum Beispiel: Gehts uns zu gut? Haben wir keine anderen Sorgen? (Zum Beispiel die, dass und ob Warum-Fragen unsinnig sind oder nicht ....)
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Bleibtreu » So 19. Nov 2017, 23:19

Selina hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:11)

Was ist an einer einfachen Frage eine "provokante Aufforderung"? Und themenfremd ist meine Frage auch nicht, sie dreht sich um die hier diskutierte Kultur.

DAS ist Thema des Stranges

Senexx hat geschrieben:(08 Sep 2017, 00:20)

Ausgehend von der verunglimpfenden Feststellung der Frau Özoguß, die deutschen hätten keine Kultur abgesehen von ihrer Sprache, zumindest könne man außer Sprache nichts feststellen, was Deutsche verbindet, hat sich an verschiedenen Stellen hier im Forum eine Diskussion über Kultur entwickelt. Leider geht es dabei fast ausschließlich um die Frage, ob die Deutschen eine Kultur besäßen. Nirgends wurde bisher geklärt, was unter "Kultur" zu verstehen sei.

Das möchte ich gerne hier diskutieren. Begriffe wie "Leitkultur" bitte ich außer Acht zu lassen. Und auch die Frage, ob die Deutschen eine Kultur besäßen. Ich möchte lediglich die Frage klären, was die Gemeinde hier unter "Kultur" versteht. Und ich bitte darum, den Thread nicht zu schreddern. Und die Moderatoren, den Strang nicht wieder, wie sonst üblich, in einem Sammelstrang zu versenken.

Mich interessiert diese Frage wirklich. Und ich habe keine Lust auf den üblichen Kindergarten.


nicht, was DU und Schoko als Thema aufzwingen wollt, um eine eurer Ansicht nach "unnuetze Diskussion" zu schreddern. Ende der Durchsage! :dead:
Zuletzt geändert von Bleibtreu am So 19. Nov 2017, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Selina » So 19. Nov 2017, 23:30

Bleibtreu hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:19)

DAS ist Thema des Stranges



nicht, was DU und Schoko als Thema aufzwingen wollen, um einen eurer Ansicht nach "unnuetzes Thema" zu schreddern. Ende der Durchsage! :dead:


Ich schreddere nichts, sondern melde lediglich Zweifel an und stelle Fragen. Das gehört genauso in eine Diskussion wie jedes andere Pro und Kontra, wie Rede und Gegenrede, These und Antithese. Alles normal in der Kommunikation.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Sextus Ironicus » So 19. Nov 2017, 23:35

Selina hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:06)

Nö, meine Frage ist eine ganz einfache. Ich fragte: Warum diskutieren einige Leute (ich will ihre zarten sensiblen Seelen nicht erschrecken, indem ich sie Neue Rechte nenne :D ) seit einigen Jahren so gerne und leidenschaftlich über die Kultur und darüber, dass angeblich die "kulturelle Identität eines Volkes" zu schützen sei vor "fremden und feindlichen Einflüssen"? Warum?


Die Beiträge sind mit Datum und Uhrzeit versehen. Deine "einfache Frage" ist eine Nebelkerze, und du versuchst, durch immer neue buzzwords (jetzt: Neue Rechte) hier ein Ablenkungsspielchen zu spielen.

Ich fasse also ganz "einfach" und unkompliziert zusammen: Du hast begriffen, dass du deine eigene Aussage verwerfen musst, weil nur eine der beiden wahr sein kann - und deine ist es nicht. Und nun hängst du dich entweder an diejenigen, denen du dich politisch oder moralisch verwandt fühlst, um alle die Fragen, die zum Beispiel ich dir gestellt habe, nicht beantworten zu müssen. Paul Boghossian hat in seinem Büchlein "Die Angst vor der Wahrheit" nach den Gründen für die Faszination der Verallgemeinerung von sozialen Konstruktionen gefragt und vermutet, dass sie uns die Macht geben, "jeden Erkenntnisanspruch einfach zurückzuweisen, wenn wir die Werte, auf denen er beruht, nicht zufällig teilen." Ja, das erscheint mir sehr passend, wobei man über Boghossian hinausgehend sagen könnte: Es reicht schon der bloße Verdacht, dass man die Werte nicht teilen könnte. Das schützt im Sinne einer Prophylaxe auch vor der Mühe, den besagten Erkenntnisspruch überhaupt verstehen zu müssen. In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Vergnügen beim Stöckchenspiel. ;)
Zuletzt geändert von Sextus Ironicus am So 19. Nov 2017, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon schokoschendrezki » So 19. Nov 2017, 23:35

Bleibtreu hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:19)

DAS ist Thema des Stranges



nicht, was DU und Schoko als Thema aufzwingen wollen, um einen eurer Ansicht nach "unnuetzes Thema" zu schreddern. Ende der Durchsage! :dead:

Bislang antworte ich, soweit ich mich erinnern kann jedenfalls, lediglich auf gezielte Gegenmeinungen.

Die Antwort auf die Frage, was Kultur eigentlich ist, ist relativ einfach: Alles, was nicht naturgegeben sondern menschengemacht ist. Materiell wie immateriell. Ich wüsste nicht, dass die Keplerschen Gesetze auf der Mars- oder Jupiter-Oberfläche draufgeschrieben sind (obwohl es eine sehr amüsante Erzählung des polnischen Autors Stanislaw Lem über eine solche Möglichkeit gibt). So gesehen ist die zentrale Frage des Threads trivial beantwortbar. Und man möge mir verzeihen, dass ich die politische Relevanz der Thematisierung von "Kultur" gegenüber sozioökonimischen Themen wie Einkommen, Arbeitslosenquote, Durchschnittsmieten, Steuersätzen usw. für wesentlich relevanter halte oder genauer; Was diese Präferenzänderung eigentlich bedeutet und zum Ausdruck bringt.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am So 19. Nov 2017, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Sextus Ironicus » So 19. Nov 2017, 23:38

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:35)

Bislang antworte ich, soweit ich mich erinnern kann jedenfalls, lediglich auf gezielte Gegenmeinungen.

Die Antwort auf die Frage, was Kultur eigentlich ist, ist relativ einfach: Alles, was nicht naturgegeben ist. Materiell wie immateriell. Ich wüsste nicht, dass die Keplerschen Gesetze auf der Mars- oder Jupiter-Oberfläche draufgeschrieben sind (obwohl es eine sehr amüsante Erzählung des polnischen Autors Stanislaw Lem über eine solche Möglichkeit gibt). So gesehen ist die zentrale Frage des Threads trivial beantwortbar. Und man möge mir verzeihen, dass ich die politische Relevanz der Thematisierung von "Kultur" gegenüber sozioökonimischen Themen wie Einkommen, Arbeitslosenquote, Durchschnittsmieten, Steuersätzen usw. für wesentlich relevanter halte oder genauer; Was diese Präferenzänderung eigentlich bedeutet und zum Ausdruck bringt.


Mach einen Thread auf, dann kann man das diskutieren.
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Beitragvon schokoschendrezki » So 19. Nov 2017, 23:48

Sextus Ironicus hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:38)

Mach einen Thread auf, dann kann man das diskutieren.


Jupp. Ich würde aber liebend gerne lieber über die ganz konkrete und aktuelle Bestandsaufnahme diskutieren, was aktuell in Deutschland und allgemein in Europa eigentlich los ist. Du kannst dich in einem Land wie Ungarn äußern wie du willst. Wenns um Politik geht, egal obs deinem Gegenüber schlecht geht oder nicht. Egal ob er seinen Hauskredit mit seinem Job bezahen kann oder nicht ... wenns um Politik geht, gehts um die "Schmach von Trianon", um den Verlust ehemals ungarischer Gebiete, die heute in Rumänien liegen. Bitte! Was ist das? Was hat das zu bedeuten? Ihr mögt noch lange über Warum-Philosophie diskutieren ... mich interessieren hier natürlicherweise politische Fragen. Tschuldigung!
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Selina » So 19. Nov 2017, 23:55

Sextus Ironicus hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:38)

Mach einen Thread auf, dann kann man das diskutieren.


Warum? Der Thread zur Kultur ist vorhanden. Dieser hier. Und die von mir gestellte Frage, warum die Kultur (nicht nur hier im Forum) einen so hohen Stellenwert seit einigen Jahren in den politischen Debatten erhalten hat, konnte oder wollte bis auf PeterK noch keiner beantworten. Dabei hätte das Ganze durchaus richtig interessant werden können. Und um gleich vorzubeugen, dass du mich wieder an eine durch mich nicht beantwortete Frage von dir erinnerst: Würdest du sie bitte noch einmal wiederholen? Und wenn es geht, auf halbwegs verständliche Weise? Wär nett. Danke.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon unity in diversity » Mo 20. Nov 2017, 00:01

Selina hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:30)

Ich schreddere nichts, sondern melde lediglich Zweifel an und stelle Fragen. Das gehört genauso in eine Diskussion wie jedes andere Pro und Kontra, wie Rede und Gegenrede, These und Antithese. Alles normal in der Kommunikation.

Genau genommen, liefert man sich hier einen Kampf der Kulturen.
Jeder bringt seine Vorstellungen, Erfahrungen und Erwartungen ein.
Man könnte seine eigene Auffassung daneben stellen, darf aber nichts kommentieren.
Sobald man etwas bewertet, kommt Hektik auf.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Selina » Mo 20. Nov 2017, 00:03

unity in diversity hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:01)

Genau genommen, liefert man sich hier einen Kampf der Kulturen.
Jeder bringt seine Vorstellungen, Erfahrungen und Erwartungen ein.
Man könnte seine eigene Auffassung daneben stellen, darf aber nichts kommentieren.
Sobald man etwas bewertet, kommt Hektik auf.


Stimmt. Fast hätte ich wieder gefragt: Warum ist das so? :D
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Bleibtreu » Mo 20. Nov 2017, 00:27

unity in diversity hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:01)

Genau genommen, liefert man sich hier einen Kampf der Kulturen.
Jeder bringt seine Vorstellungen, Erfahrungen und Erwartungen ein.
Man könnte seine eigene Auffassung daneben stellen, darf aber nichts kommentieren.
Sobald man etwas bewertet, kommt Hektik auf.

Manche Diskutanten fuehren das Thema verbissen fuer ihre ideologischen GrabenKaempfe - so richtig wie bedauerlich und nervig. Das StrangThema ist aber NICHT Kampf der oder gegen Kulturen, davon strotzen schon die FluechtlingsStraenge im 2er Forum bis zum Erbrechen, sondern Was IST Kultur! Darueber zu diskutieren WAS Kultur eigentlich ist, ist weder anruechig noch rechts. Wer der Ansicht ist Menschen die sich fuer Kultur interessieren + Wissen dazu haben pauschal als "Neue Rechte" zu diffamieren, der diffamiert damit u.a. auch alle Archaeologen, Kultur + ReligionsWissenschaftler, die sich von Berufs wegen mit dem Thema Kultur beschaeftigen. Irgendwann ist mal Schicht mit dem ideologischen KreischWahnsinn + einige Diskutanten sollten wieder auf den Boden kommen.

Und wer zu Themen nichts zu sagen hat oder schreiben will, der soll es lassen und seine Zeit sinnvoll mit den Themen verbringen die ihn/sie interessieren, statt seit Monaten ein ihren Vorstellungen nach unliebsames Thema vorsaetzlich zu schreddern. :|
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Selina » Mo 20. Nov 2017, 08:40

Sextus Ironicus hat geschrieben:(19 Nov 2017, 23:35)

Die Beiträge sind mit Datum und Uhrzeit versehen. Deine "einfache Frage" ist eine Nebelkerze, und du versuchst, durch immer neue buzzwords (jetzt: Neue Rechte) hier ein Ablenkungsspielchen zu spielen.

Ich fasse also ganz "einfach" und unkompliziert zusammen: Du hast begriffen, dass du deine eigene Aussage verwerfen musst, weil nur eine der beiden wahr sein kann - und deine ist es nicht. Und nun hängst du dich entweder an diejenigen, denen du dich politisch oder moralisch verwandt fühlst, um alle die Fragen, die zum Beispiel ich dir gestellt habe, nicht beantworten zu müssen. Paul Boghossian hat in seinem Büchlein "Die Angst vor der Wahrheit" nach den Gründen für die Faszination der Verallgemeinerung von sozialen Konstruktionen gefragt und vermutet, dass sie uns die Macht geben, "jeden Erkenntnisanspruch einfach zurückzuweisen, wenn wir die Werte, auf denen er beruht, nicht zufällig teilen." Ja, das erscheint mir sehr passend, wobei man über Boghossian hinausgehend sagen könnte: Es reicht schon der bloße Verdacht, dass man die Werte nicht teilen könnte. Das schützt im Sinne einer Prophylaxe auch vor der Mühe, den besagten Erkenntnisspruch überhaupt verstehen zu müssen. In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Vergnügen beim Stöckchenspiel. ;)


Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wovon du sprichst. Meinst du vielleicht, ich diskutiere nicht "deskriptiv" darüber, was Kultur ist, sondern nur "normativ"? Ja, dann siehst du das eben so. Ich für meinen Teil habe beschrieben, was Lebenswirklichkeit der meisten Menschen ist, nämlich ständig mit einer Menge internationaler Einflüsse im Alltag, in der Freizeit und im Beruf konfrontiert zu sein, was schon lange zur Normalität geworden und nicht mehr wegzudenken ist. Wozu auch? Diese Internationalisierungs-Prozesse werden immer weiter fortschreiten, das ist der Lauf der Dinge. Und ich erlaubte mir, lediglich zu fragen, warum Kultur so vorranging diskutiert wird und so einen hohen Stellenwert in der Diskussion einiger Leute hat. Als Beispiel führte ich die Neue Rechte an, deren Thesen im Forum ebenfalls vertreten werden von einigen wenigen Usern, die in Variationen sagen, dass die "kulturelle Identität des Volkes" vor "fremden Einflüssen" geschützt werden müsse. Das hat auch nichts mit Strang-Schredderei zu tun. Wenn, dann ist es höchstens eine Ergänzung zum bisher Gesagten. Alles Fragen, die man durchaus diskutieren könnte unter der Strang-Überschrift. Denn die Kern-Frage, was Kultur ist, wurde ja bereits von mehreren Usern beantwortet. Auch ich gab dazu zwei konkrete Antworten weiter oben.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 20. Nov 2017, 09:28

Bleibtreu hat geschrieben:(20 Nov 2017, 00:27)

Manche Diskutanten fuehren das Thema verbissen fuer ihre ideologischen GrabenKaempfe - so richtig wie bedauerlich und nervig. Das StrangThema ist aber NICHT Kampf der oder gegen Kulturen, davon strotzen schon die FluechtlingsStraenge im 2er Forum bis zum Erbrechen, sondern Was IST Kultur! Darueber zu diskutieren WAS Kultur eigentlich ist, ist weder anruechig noch rechts. Wer der Ansicht ist Menschen die sich fuer Kultur interessieren + Wissen dazu haben pauschal als "Neue Rechte" zu diffamieren, der diffamiert damit u.a. auch alle Archaeologen, Kultur + ReligionsWissenschaftler, die sich von Berufs wegen mit dem Thema Kultur beschaeftigen. Irgendwann ist mal Schicht mit dem ideologischen KreischWahnsinn + einige Diskutanten sollten wieder auf den Boden kommen.
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Ja. Nur Kulturwissenschaftler beschäftigen sich ebensowenig mit der Frage "was ist Kultur" wie sich Mathematiker mit der Frage "Was sind Zahlen" beschäftigen. Die befassen sich mit konkreten Fragestellungen. Also zum Beispiel mit der Frage "Was sind komplexe Zahlen". Wie lässt sich die Definition komplexer Zahlen verallgemeinern? (Die Antwort lautet: Quaternionen). Und wenn wir das jetzt mal auf die Kultur-Frage zurückbeziehen ... einen Erkenntnisgewinn werden wir hier nur erlangen, wenn wir über die allgemeine Frage "Was ist Kultur" (die Antwort ist klar: alles Menschengemachte und nicht Naturgegebene) hinausgehen. Und da wir uns in einem politischen Forum befinden, wäre der politische Aspekt der ganzen Fragestellung schon mal hervorragend geeignet, diese Konkretisierung mit Leben zu erfüllen.

Und in diesem SInne wiederhole ich noch mal: Weshalb spielt die "Kultur"-Frage gegenüber der jahrzehntelang beherrschenden Wohlstandsfrage 2017 eine so herausragende Rolle zum Beispiel bei Wahlentscheidungen.

So. Und jetzt werden wir mal wirklich konkret. Was ist der Deutsche Kulturrat? Sozusagen ein Dachverband der Dachverbände. Nämlich all derer, die sich in irgendeiner Weise mit dem Thema "Kultur" befassen. Muss ich wirklich erläutern, warum die, die dort tätig sind, zum Thema "Kultur" einigermaßen aussagefähig sind?

Deutscher Kulturrat hat geschrieben:Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Grundannahmen über den Kulturbereich im Wahlprogramm der AfD sind äußerst ungewöhnlich. Nirgendwo sei die ideologische Beeinflussung seitens des Staates so stark wie in der Kulturpolitik, ist nicht nur eine steile These, es ist einfach Unsinn. Und welche Toleranz lässt uns unser kulturelles Gesicht verlieren? Dass die AfD für Leitkultur eintritt, geschenkt. Wenn sie denn zumindest sagen würde, was konkret damit gemeint ist. Dass es für „politisch korrekte“ Kunst und Kultur keine staatlichen Anreize mehr geben solle, ist die vielleicht konkreteste Aussage zur Kulturpolitik im Wahlprogramm der AfD. Ein wenig verklausuliert droht die AfD hier dem Kulturbereich mal wieder damit, öffentliche Kunst- und Kulturförderung nur dann zu gewähren, wenn sie in ihrem Sinne ist. Die ideologische Beeinflussung in der Kulturpolitik, die die AfD beklagt, soll in Wirklichkeit erst durch sie eingeführt werden.“


https://www.kulturrat.de/pressemitteilung/bundestagswahl-2017-die-afd-und-die-kultur/

Mit anderen Worten: Der vermeintlichen Forderung nach "Korrektheit" (die so gar nicht existiert) wird die Forderung einer Überkorrektheit entgegengesetzt. Jeder, der irgendwas mit Kultur am Hut hat, wird sich dieser drohenden Zensurhaftigkeit widersetzen. Und selbstverständlich ist dieser aufgekommene Kulturalismus politisch rechts verortet. Das ist doch gar keine Frage! Die eigentliche Frage ist vielmehr, wie dieser sich in die europaweit und weltweit zu beobachtende Rechtstendenz einordnet.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am Mo 20. Nov 2017, 09:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Provokateur » Mo 20. Nov 2017, 09:29

Selina hat geschrieben:(20 Nov 2017, 08:40)

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wovon du sprichst. Meinst du vielleicht, ich diskutiere nicht "deskriptiv" darüber, was Kultur ist, sondern nur "normativ"? Ja, dann siehst du das eben so. Ich für meinen Teil habe beschrieben, was Lebenswirklichkeit der meisten Menschen ist, nämlich ständig mit einer Menge internationaler Einflüsse im Alltag, in der Freizeit und im Beruf konfrontiert zu sein, was schon lange zur Normalität geworden und nicht mehr wegzudenken ist. Wozu auch?


Tatsache ist: Das ist so. Fraglich ist: Wie wird das wahrgenommen? Ich sage: Intern läuft ständig der Abgleich "So bin ich - so bin ich nicht", was dazu führt, dass sich Kulturen entwickeln und verändern. Menschen wollen anders sein als andere (siehe negative Städtepartnerschaften wie Hamburg-Bremen, Hannover-Braunschweig, Magdeburg-Halle und, wie immer weit vorne, Düsseldorf-Köln), und aus diesem Bedürfnis heraus generiert sich Kultur.
Kultur bedeutet Identität, Identität bedeutet Selbst. Nimm jemandem seine Kultur oder bedrohe sie auch nur, und du bedrohst sein Selbst.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Sextus Ironicus » Mo 20. Nov 2017, 09:32

Selina hat geschrieben:(20 Nov 2017, 08:40)

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wovon du sprichst. Meinst du vielleicht, ich diskutiere nicht "deskriptiv" darüber, was Kultur ist, sondern nur "normativ"? Ja, dann siehst du das eben so.


Ja, das ist dann ein ehrliches Statement über das, was du nicht verstehst. Und ja, du stellst den Begriff der Kultur, den wir deskriptiv zu fassen versuchen, unter normativen Vorbehalt, wie ich dir auch am Beispiel mit dem Film erläutert habe, und wie dir einige andere auch erklärt haben. Ich zuletzt mit dem Gedanken von Boghossian, der genau das beschreibt, was du tust. Daher wäre es schlicht unsinnig, deine threadfremde Frage zu beantworten. Aus diesem Grunde zeigt sich übrigens auch über alle theoretischen Aspekte hinaus, dass die Habermas'sche Vorstellung des herrschaftsfreien Diskurs auch in der Praxis völlig an den Gegebenheiten menschlichen Lebens vorbeigeht.

So, damit geht die Frage an den Threaderöffner: Ist mit den Beiträgen, die zum Begriff der Kultur Stellung nehmen, die Frage beantwortet?
Zuletzt geändert von Sextus Ironicus am Mo 20. Nov 2017, 09:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 20. Nov 2017, 09:40

Provokateur hat geschrieben:(20 Nov 2017, 09:29)

Tatsache ist: Das ist so. Fraglich ist: Wie wird das wahrgenommen? Ich sage: Intern läuft ständig der Abgleich "So bin ich - so bin ich nicht", was dazu führt, dass sich Kulturen entwickeln und verändern. Menschen wollen anders sein als andere (siehe negative Städtepartnerschaften wie Hamburg-Bremen, Hannover-Braunschweig, Magdeburg-Halle und, wie immer weit vorne, Düsseldorf-Köln), und aus diesem Bedürfnis heraus generiert sich Kultur.
Kultur bedeutet Identität, Identität bedeutet Selbst. Nimm jemandem seine Kultur oder bedrohe sie auch nur, und du bedrohst sein Selbst.


Nee. Nee nee nee! Ich bin schon aktiv in einigen Kulturbereichen tätig. Zum Beispiel als Nachdichter von Lyrik aus dem Ungarischen. Nicht im Entferntesten, nicht im Allermindesten geschieht das aus irgendeinem identitären Verhältnis zu irgendwas. Ich bin gegenüber Ungarn, dem Ungarischen als Kultur ebenso kritisch eingestellt wie gegenüber Berlin als Stadt, in der ich wohne. Mich interessiert nur und ausschließlich die Qualität eines künstlerischen Textes. Dichte Leuten, die das so oder ähnlich sehen, bitte nicht solch einen Scheiß an wie Antipathie gegenüber irgendeiner anderen Stadt. Damit mögen sich Fußballfans beschäftigen. Wir bestimmt nicht!
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon Sextus Ironicus » Mo 20. Nov 2017, 09:47

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Nov 2017, 09:28)

https://www.kulturrat.de/pressemitteilung/bundestagswahl-2017-die-afd-und-die-kultur/

Mit anderen Worten: Der vermeintlichen Forderung nach "Korrektheit" (die so gar nicht existiert) wird die Forderung einer Überkorrektheit entgegengesetzt. Jeder, der irgendwas mit Kultur am Hut hat, wird sich dieser drohenden Zensurhaftigkeit widersetzen. Und selbstverständlich ist dieser aufgekommene Kulturalismus politisch rechts verortet. Das ist doch gar keine Frage! Die eigentliche Frage ist vielmehr, wie dieser sich in die europaweit und weltweit zu beobachtende Rechtstendenz einordnet.


Der Kulturalismus ist ein politisches Phänomen aus einem ganz bestimmten Bereich. Aus ihm lässt sich kein Begriff der Kultur ableiten. Und der Begriff "Kulturpolitik" aus dem zitierten Statement des Kulturrates bestätigt das ungewollt, ebenso wie er den politischen (Kampf)Begriff "Leitkultur" wieder mit Kultur gleichsetzt. Und der "Deutsche Kulturrat" ist auskunftsgemäß

der Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union in allen die einzelnen Sparten (Sektionen) des Deutschen Kulturrates übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Ziel des Deutschen Kulturrates ist es, kulturpolitische Diskussion auf allen politischen Ebenen anzuregen und für Kunst-, Publikations- und Informationsfreiheit einzutreten.


und damit ein politischer Verein, dem es nicht um wissenschaftliche, sondern um politische Kulturbegriffe geht und der den Kulturbegriff ebenso politisch kapert wie diejenigen, die er kritisiert. Beide sind im Zusammenhang mit Kultur die Hunde, die an den Baum der Kultur pinkeln, um dort ihre ideologische Duftnote zu hinterlassen.
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Re: Was ist eigentlich "Kultur"?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 20. Nov 2017, 10:04

Sextus Ironicus hat geschrieben:(20 Nov 2017, 09:47)

Der Kulturalismus ist ein politisches Phänomen aus einem ganz bestimmten Bereich. Aus ihm lässt sich kein Begriff der Kultur ableiten. Und der Begriff "Kulturpolitik" aus dem zitierten Statement des Kulturrates bestätigt das ungewollt, ebenso wie er den politischen (Kampf)Begriff "Leitkultur" wieder mit Kultur gleichsetzt. Und der "Deutsche Kulturrat" ist auskunftsgemäß

Es muss doch aber gar nichts "abgeleitet" werden. Kultur ist alles Menschengemachte und nicht Naturgegebene. Was muss ich groß weiter darüber nachdenken. Nachdenkenswert sind konkrete Fragen wie die, welche Bedeutung im zeitlichen, historischen Verlauf Naturwissenschaften gegenüber Geisteswissenschaften einnehmen. Und was das mit soziologischen Gegebenheiten zu tun haben könnte. Nur als Beispiel.
und damit ein politischer Verein, dem es nicht um wissenschaftliche, sondern um politische Kulturbegriffe geht und der den Kulturbegriff ebenso politisch kapert wie diejenigen, die er kritisiert. Beide sind im Zusammenhang mit Kultur die Hunde, die an den Baum der Kultur pinkeln, um dort ihre ideologische Duftnote zu hinterlassen.

:p :p Ja. Das ist schon richtig. Aber die eigentliche Threadfrage lässt sich eben mit der sehr einfachen Aussage beantworten, dass "Kultur" ... (siehe oben) Und damit könnte man nach einer Diskussionsseite eigentlich den Thread beenden. Unausgesprochen gehts um mehr. Da bin ich mir doch ziemlich sicher.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt

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