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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 17:17
von Dark Angel
Uffhausen hat geschrieben:(11 Sep 2017, 14:30)
Ist Eltern für Eltern in der heutigen Gesellschaft denn so einfach, sich entsprechend um Kinder und deren Erziehung/Bildung zu kümmen und ihnen die benötigte Zuwendung zu erteilen? Also ich kenne viele Mütter, die ihre Kinder schon mit ein paar Monaten in der Krippe abgeben und später eben zur Ganztagesbetreuung (erst Kita, dann Schule) - weil sie arbeiten müssen!

Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens!
Du bist also der Meinung, Mütter/Eltern, die Vollzeit erwerbstätig sind und deren Kinder eine Kita, einen Kiga oder Hort besuchen, leiden an Zuwendung?
Da bist du aber auf dem Holzweg, mein Bester! Gerade diese Eltern kümmern sich mehr um ihre Kinder, widmen ihnen mehr von der verbleibenden Zeit und achten auch mehr auf Bildung. Es sind gerade die Eltern, die nicht erwerbstätig sind, die so genannten bildungsfernen Schichten, denen es wurscht ist, was ihre Kinder den ganzen Tag so treiben.
Ich war voll erwerbstätig und meine Kinder haben ab dem ersten Lebensjahr die Kita und später den Kiga besucht, an Zuwendung und Interesse hat es denen allerdings nie gemangelt. Die Zeit nach der Arbeit gehörte den Kindern und die Hausarbeit haben mein Mann und ich uns geteilt, wenn die Kinder im Bett waren. Sicher - man muss Einschränkungen in Kauf nehmen, aber es geht alles, wenn man nur will.
Kinder, die eine Kita und später einen Kiga besuchen, entwickeln sogar mehr Sozialkompetenz und vor allem mehr Teamgeist, als Kinder, die ständig an Mamas Rockzippel hängen und denen jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird.

Und weil wir gerade vom Kiga reden - das ist "typisch deutsche Kultur" - den ersten Kindergarten hat Karl Friedrich Fröbel 1840 gegründet!

Uffhausen hat geschrieben:(11 Sep 2017, 14:30)Weil die Lebenshaltungskosten in Deutschland so hoch sind (Denke doch vorrangig an die Mietpreise! :dead: ). Ich persönlich könnte von meinem Job in der Altenpflege auch keine Familie durchbringen; meine Partnerin müsste auch etwas beisteuern. Demzufolge müssten wir unsere Kinder "abgeben" und somit den Großteil von Bildung/Erziehung anderen überlassen. Ich komme halt eher nach meiner Mutter und nicht nach meinem Vater, der als Ingenieur in einer Stunde schon das verdient, für was ich eine ganze Schicht benötige.

Und wo ist das Problem, wenn beide erwerbstätig sind?
Vielleicht sollte mal der Mief vergangener Jahrzehnte aus den Köpfen geblasen werden, demzufolge sich ausschließlich die Frau um die Kinder zu kümmern hat und dass Kinder nicht "ordentlich" erzogen würden, wenn sie eine Kita/einen Kiga besuchen.
Das Gegenteil ist der Fall - Kinder, die ständig von Mama unwuselt werden, haben wesentlich mehr Probleme sich in ein Team einzuordnen, sind wesentlich weniger teamfähig und verfügen auch über geringere Sozialkompetenzen.
Das eigentliche Problem lautet Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dass viele Frauen nich vollzeit erwerbstätig sein können, weil das mit den Öffnungszeiten der Kitas/Kigas nicht vereinbar ist.
Ich wäre gar nicht aud die Idee gekommen, meinen Job wegen der Kinder aufzugeben.

Uffhausen hat geschrieben:(11 Sep 2017, 14:30)Andererseits liegt uns der Staat im Nacken, der bspw. aufgrund diverser Pisa-Studien meint, unsere Kinder wären zu dumm, bzw. Eltern zu unfähig. Deswegen doch mitunter dieser ganze Krippen- und Ganztagesquatsch. Zudem bereinigt man auf diesem Wege noch die Arbeitslosenstatistiken, weil wenn bspw. die Mutter nicht mehr Kinder hüten muss, kann sie ja arbeiten gehen und das Staatssäckel mit auffüllen.

Tja - es ist leider eine Tatsache, dass sowohl Bildungsniveau und IQ sich in Deutschland auf einem Abwärtstrend befinden.
Das Problem liegt vor allem in Schulen mit hohem Migrantenanteil - auch wenn das keiner hören will.

Uffhausen hat geschrieben:(11 Sep 2017, 14:30)Mir wäre es auch lieber, alles wäre wieder so, wie ich es selbst auch noch erfahren habe - Vater arbeitet und bringt das Geld nachhause, Mutter kümmert sich um Haus und Kinder (obwohl ich jedwede Kritik an diesem Familiensystem nachvollziehen kann). Und Familienleben, bzw. FamilienKULTUR kann ausreichend gelebt werden!

Oha - jemand der ein Problem mit der Gleichberechtigung der Frau hat, der sich in die miefigen Fuffziger Jahre zurück sehnt.
Nee - mein Lieber - Frauen haben heute den gleichen Zugang zu (höherer) Bildung wie Männer, sie haben die gleichen Chancen auf einen gut bezahlten Job und sie nutzen dieses Recht und ihre Chancen und das ist gut so.
Wir leben im Jahr 2017 und da sollte eigentlich dem letzten Hinterwädler klar sein, dass eine Ehe/Beziehung nur auf Augenhöhe funktioniert und dass sich der Herr keinen Zacken aus der Krone bricht, wenn er sich Kindererziehung und Hausarbeit mit seiner erwerbstätigen Partnerin teilt.
Ein funktionierendes Familienleben ist nicht davon abhängig, dass sich Frau um Haushalt und Kinder kümmert und der Mann erwerbstätig ist und einen auf Pascha miemt. Familienleben funktioniert in Ehen/Beziehungen, in denen beide erwerbstätig sind und sich beide auf Augenhöhe begegnen sogar besser und dauerhafter.

Uffhausen hat geschrieben:(11 Sep 2017, 14:30)Was hat das aber jetzt alles mit Flüchtlingen und fremdartigen Kultureinflüßen gemein? Nichts mehr. Persönlich finde ich, die eigentlichen Probleme sitzen viel tiefer und werden allzuschwer erkannt; Flüchtlinge und Fremdkultur sind dabei lediglich die sichtbare Spitze des Eisbergs.

Oh - das hat sogar eine ganze Menge mit Migranten und fremden Kultureinflüssen gemeinsam - nämlich das überkommene (archaische) Frauenbild - der Mief vergangener Jahrzehnte der sich immer noch in vielen Köpfen - insbesondere einigen Männerköpfen - befindet und die es als gar nicht "so schlecht" empfinden, wenn Frauen wieder aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt werden.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 19:24
von Alpha Centauri
Dark Angel hat geschrieben:(11 Sep 2017, 18:17)

Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens!
Du bist also der Meinung, Mütter/Eltern, die Vollzeit erwerbstätig sind und deren Kinder eine Kita, einen Kiga oder Hort besuchen, leiden an Zuwendung?
Da bist du aber auf dem Holzweg, mein Bester! Gerade diese Eltern kümmern sich mehr um ihre Kinder, widmen ihnen mehr von der verbleibenden Zeit und achten auch mehr auf Bildung. Es sind gerade die Eltern, die nicht erwerbstätig sind, die so genannten bildungsfernen Schichten, denen es wurscht ist, was ihre Kinder den ganzen Tag so treiben.
Ich war voll erwerbstätig und meine Kinder haben ab dem ersten Lebensjahr die Kita und später den Kiga besucht, an Zuwendung und Interesse hat es denen allerdings nie gemangelt. Die Zeit nach der Arbeit gehörte den Kindern und die Hausarbeit haben mein Mann und ich uns geteilt, wenn die Kinder im Bett waren. Sicher - man muss Einschränkungen in Kauf nehmen, aber es geht alles, wenn man nur will.
Kinder, die eine Kita und später einen Kiga besuchen, entwickeln sogar mehr Sozialkompetenz und vor allem mehr Teamgeist, als Kinder, die ständig an Mamas Rockzippel hängen und denen jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird.

Und weil wir gerade vom Kiga reden - das ist "typisch deutsche Kultur" - den ersten Kindergarten hat Karl Friedrich Fröbel 1840 gegründet!


Und wo ist das Problem, wenn beide erwerbstätig sind?
Vielleicht sollte mal der Mief vergangener Jahrzehnte aus den Köpfen geblasen werden, demzufolge sich ausschließlich die Frau um die Kinder zu kümmern hat und dass Kinder nicht "ordentlich" erzogen würden, wenn sie eine Kita/einen Kiga besuchen.
Das Gegenteil ist der Fall - Kinder, die ständig von Mama unwuselt werden, haben wesentlich mehr Probleme sich in ein Team einzuordnen, sind wesentlich weniger teamfähig und verfügen auch über geringere Sozialkompetenzen.
Das eigentliche Problem lautet Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dass viele Frauen nich vollzeit erwerbstätig sein können, weil das mit den Öffnungszeiten der Kitas/Kigas nicht vereinbar ist.
Ich wäre gar nicht aud die Idee gekommen, meinen Job wegen der Kinder aufzugeben.


Tja - es ist leider eine Tatsache, dass sowohl Bildungsniveau und IQ sich in Deutschland auf einem Abwärtstrend befinden.
Das Problem liegt vor allem in Schulen mit hohem Migrantenanteil - auch wenn das keiner hören will.


Oha - jemand der ein Problem mit der Gleichberechtigung der Frau hat, der sich in die miefigen Fuffziger Jahre zurück sehnt.
Nee - mein Lieber - Frauen haben heute den gleichen Zugang zu (höherer) Bildung wie Männer, sie haben die gleichen Chancen auf einen gut bezahlten Job und sie nutzen dieses Recht und ihre Chancen und das ist gut so.
Wir leben im Jahr 2017 und da sollte eigentlich dem letzten Hinterwädler klar sein, dass eine Ehe/Beziehung nur auf Augenhöhe funktioniert und dass sich der Herr keinen Zacken aus der Krone bricht, wenn er sich Kindererziehung und Hausarbeit mit seiner erwerbstätigen Partnerin teilt.
Ein funktionierendes Familienleben ist nicht davon abhängig, dass sich Frau um Haushalt und Kinder kümmert und der Mann erwerbstätig ist und einen auf Pascha miemt. Familienleben funktioniert in Ehen/Beziehungen, in denen beide erwerbstätig sind und sich beide auf Augenhöhe begegnen sogar besser und dauerhafter.


Oh - das hat sogar eine ganze Menge mit Migranten und fremden Kultureinflüssen gemeinsam - nämlich das überkommene (archaische) Frauenbild - der Mief vergangener Jahrzehnte der sich immer noch in vielen Köpfen - insbesondere einigen Männerköpfen - befindet und die es als gar nicht "so schlecht" empfinden, wenn Frauen wieder aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt werden.



Diese sogenannte alte Mief ist ja auch nicht nur kulturell sondern auch biologisch, und daher auch in vielen Frauenköpfen zu finden, warum ist wohl im Großen und Ganz den Männern das Aussehender Frauen so wichtig den Frauen wiederum die Dicke der Börse des Mannes, den Geschlechtern geht es meist nur ums Eine , den Männern um Sex , den Frauen ums Geld.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 21:03
von Bleibtreu
Alpha Centauri hat geschrieben:(11 Sep 2017, 20:24)

Diese sogenannte alte Mief ist ja auch nicht nur kulturell sondern auch biologisch, und daher auch in vielen Frauenköpfen zu finden, warum ist wohl im Großen und Ganz den Männern das Aussehender Frauen so wichtig den Frauen wiederum die Dicke der Börse des Mannes, den Geschlechtern geht es meist nur ums Eine , den Männern um Sex , den Frauen ums Geld.

Was ein primitiver Quatsch. Weder suchen sich Frauen Maenner nur nach dem Geld aus, noch Maenner Frauen nur wegen des Sex. :cool:

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 21:37
von Sole.survivor@web.de
pikant hat geschrieben:(11 Sep 2017, 15:48)

zeigt, dass wir einen riesigen Fachkraeftemangel haben und wir auf auslaendisches Personal dringend angewiesen sind.

Nein, das zeigt es nicht. Ich sage nicht, dass wir keinen Fachkräftemangel haben. Aber vorrangig zeigt das, dass nach Brandenburg oder Sachsen qualifizierte Leute tendenziell nicht so sehr wollen - und dass bei allen braunen Umtrieben noch nicht alle Ausländer verschreckt sind.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 21:39
von Sole.survivor@web.de
Bleibtreu hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:03)

Was ein primitiver Quatsch. Weder suchen sich Frauen Maenner nur nach dem Geld aus, noch Maenner Frauen nur wegen des Sex. :cool:

Wegen Sex allein muss man nicht heiraten, den gibt es auch so. Männer und Frauen, zumal jenseits Sturm und Drang so ab 25, wählen da insgesamt differenzierter.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 21:44
von BingoBurner
Alpha Centauri hat geschrieben:(11 Sep 2017, 20:24)

Diese sogenannte alte Mief ist ja auch nicht nur kulturell sondern auch biologisch, und daher auch in vielen Frauenköpfen zu finden, warum ist wohl im Großen und Ganz den Männern das Aussehender Frauen so wichtig den Frauen wiederum die Dicke der Börse des Mannes, den Geschlechtern geht es meist nur ums Eine , den Männern um Sex , den Frauen ums Geld.


So und wie funktioniert jetzt die Rolle rückwärts in die "verbindende deutsche Kutur ? Womöglich in das Jahr 2017 ?

Darkangel hat es schon gut beschrieben, die Realität vieler Eltern.
Ich setze aber noch einen oben drauf.................Achtung.............festhalten........der Mann kümmert sich um die Kinder und die Frau bringt die Kohle nach Hause.

Ich weiß der Untergang...... :rolleyes:

By the way...... es gibt viele indigene Kulturen in den das Brauch war/ist. Einfach googeln.

KINDER/ERZIEHUNG SIND MÄNNERSACHE............... um es kurz zu machen.

Gibt es auch bei Tierarten. Aber klar gibt es eine typische Mutter/Kindbindung........das widerspricht sich aber eben NICHT !
Stillen.....https://de.wikipedia.org/wiki/Oxytocin............wird ziemlich hochdosiert von der Hypophyse ausgeschüttet.

Das Gleiche macht die übrigens auch beim Orgasmus........aber eben BEI MÄNNLEIN UND WEIBLEIN.......BINDUNG

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 21:55
von Sole.survivor@web.de
BingoBurner hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:44)
Achtung.............festhalten........der Mann kümmert sich un die Kinder und die Frau bringt die Kohle nach Hause.

Warum nicht? Wenn die Frau nicht mit Kindern kann oder einfach pervers viel verdient, warum sollte man es denn anders machen?

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 21:59
von Bleibtreu
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:39)

Wegen Sex allein muss man nicht heiraten, den gibt es auch so. Männer und Frauen, zumal jenseits Sturm und Drang so ab 25, wählen da insgesamt differenzierter.

So sieht es aus. Da spielt eine Menge mit rein und die Liebe hat auch noch ein Woertchen mit zu reden. :)

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 22:07
von BingoBurner
Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:55)

Warum nicht? Wenn die Frau nicht mit Kindern kann oder einfach pervers viel verdient, warum sollte man es denn anders machen?



Ja, ja, ja, Frauen die nicht mit
Kinder können verdienen pervers viel Geld........LOL......

Und Frauen die Kinder in eine Kita bringen sind alle gestört. LOOLLLLL
Komm bitte nicht mit der Nummer und lies mal die Beiträge.......

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 22:10
von Sole.survivor@web.de
BingoBurner hat geschrieben:(11 Sep 2017, 23:07)
Und Frauen die Kinder in eine Kita bringen sind alle gestört.

Da tun sich ja Abgründe auf.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 22:17
von Alpha Centauri
Bleibtreu hat geschrieben:(11 Sep 2017, 22:03)

Was ein primitiver Quatsch. Weder suchen sich Frauen Maenner nur nach dem Geld aus, noch Maenner Frauen nur wegen des Sex. :cool:
w

Wieso Quatsch? Da ist eher das moderne Getue lächerlich. Man kann die Biologie trotz aller kulturellen Prägung und Veränderung nicht so einfach wegwischen und leugnen. Warum glaubst wählen (oder träumen zumindest) die meisten Männern von jungen Frauen Typ "Kindchen Schema"? Oder warum wählen meist Frauen männliche Partner aus, die körperlich Größer sind als sie selbst? Und warum Prollen und Protzen viele Männer ( teurer Schmuck, goldene Uhr Bling Bling , schnelle aufgepimpte Autos) oder warum lassen sich Frauen den Drink beim Date vom Mann bezahlen,statt es selbst zu tun oder für den Mann zu zahlen ( was eigentlich die moderne Variante der Gleichberechtigung wäre diesbezüglich :D )?? All diese beschriebenen Verhaltensweisen folgen meist unbewusst, einem uralten biologischen Grundmuster, und haben im Grunde wenig mit Modern-Sein zu tun , sondern sind eine reinste Paläolithikum Mentalität, bei Eva und Adam, bei Mann wie Frau.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 22:28
von Bleibtreu
Alpha Centauri hat geschrieben:(11 Sep 2017, 23:17)

Wieso Quatsch? Eher da ist eher das moderne Getue lächerlich. Man kann die Biologie trotz aller kulturellen Prägung und Veränderung nicht so einfach wegwischen und leugnen. Warum glaubst wählen (oder träumen zumindest) die meisten Männern von jungen Frauen Typ "Kindchen Schema"? Oder warum wählen meist Frauen männliche Partner aus, die körperlich Größer sind als sie selbst? Und warum Prollen und Protzen viele Männer ( teurer Schmuck, goldene Uhr Bling Bling , schnelle aufgepimpte Autos) oder warum lassen sich Frauen den Drink beim Date vom Mann bezahlen,statt es selbst zu tun oder für den Mann zu zahlen ( was eigentlich die moderne Variante der Gleichberechtigung wäre diesbezüglich :D )?? All diese beschriebenen Verhaltensweisen folgen meist unbewusst, einem uralten biologischen Grundmuster, und haben im Grunde wenig mit Modern-Sein zu tun , sondern sind eine reinste Paläolithikum Mentalität, bei Eva und Adam, bei Mann wie Frau.

Stimmt, ich lasse mich nicht auf mein Aeusseres reduzieren, noch reduziere ich Maenner auf ihr Vermoegen, so sie welches oder gar soviel wie ich haben. Auch wenn es vereinzelt solche VollPfosten beider Geschlechts geben mag. Mein BeuteSchema erhebt sich weit ueber dieses Stadium.

Es ging hier nicht um FickFleisch, da mag fuer einen Mann das Aeusserliche das Entscheidende sein. Fuer eine Partnerschaft gehoert wesentlich mehr dazu. Und wenn du aufs Aeussere piekst, von wegen Biologie, dabei geht es um Gesundheit & Gebaerfaehigkeit, nicht um Schoenheit! :p

Im Uebrigen findest du dies in JEDER Kultur - HIER geht es spezifisch um die deutsche Kultur - Guten Morgen! :)

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 23:48
von Uffhausen
Dark Angel hat geschrieben:(11 Sep 2017, 18:17)
Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens!
Du bist also der Meinung, [...]

Können wir uns drauf einigen, dass letztendlich die Qualität von Ganztages- und Betreuungseinrichtungen, bzw. die Fähigkeit sowie die Einstellung der Eltern darüber entscheidet, ob diese Förderungsmaßnahme oder jene Erziehungmethode für ihre Kinder gut oder schlecht sind?

Du hast scheints positivere Erfahrungen, bzw. eine ganz andere Grundeinstellung zu diesem Thema, als ich - es führt also zu nichts, wenn wir weiter aneinander vorbeireden.

Tja - es ist leider eine Tatsache, dass sowohl Bildungsniveau und IQ sich in Deutschland auf einem Abwärtstrend befinden.
Das Problem liegt vor allem in Schulen mit hohem Migrantenanteil - auch wenn das keiner hören will.

Davon bin ich auch überzeugt. Aber ich glaube ganz und gar nicht, dass staatlich verordnete Ganztagesbetreuung die Lösung des Problems darstellt.

Oha - jemand der ein Problem mit der Gleichberechtigung der Frau hat, der sich in die miefigen Fuffziger Jahre zurück sehnt.

So ein Dummfug - wenn jemand weiß, dass es auch anders geht, dann ich. :thumbup:

Ich, bzw. meine Familie, sind nämlich selbst Opfer dieses "Fuffziger Jahre Miefs" geworden. Schreib mir eine PN, wenn du näheres wissen willst. Das ist mir dann doch zu privat, als dass ich es hier öffentlich niederschreibe. Außerdem sollten wir beide endlich wieder anfangen, HIER über "verbindende Kultur" zu debattieren! :)

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 11. Sep 2017, 23:56
von BingoBurner
Alpha Centauri hat geschrieben:(11 Sep 2017, 23:17)



Man kann die Biologie trotz aller kulturellen Prägung und Veränderung nicht so einfach wegwischen und leugnen.


OH man........niemand, niemand redet hier von leugnen.
Und nein ..............die kulturelle Prägung spielt natürlich eine wesentliche Rolle.....sach mal ?

http://www.paedagogik.de/

Was denkst du den was die den da machen ? Kuchen backen ?
Mädels schauen auf die Kohle, Jungs auf den Hintern ? Dann habens wirs aber.
Danke schön, ich schreib einen Brief.......here is the truth.....ich verlinke..an die Unis weltweit.

........danke für die Erklärung...............

Aber erkläre mal sowas mit den Geldbeutel........




ALTER SCHÜTZT VOR LIEBE NICHT

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Di 12. Sep 2017, 07:44
von schokoschendrezki
Selina hat geschrieben:(11 Sep 2017, 17:49)

Ich weiß immer noch nicht, was das sein soll "eine verbindende deutsche Kultur". Das konnte hier trotz mehrmaliger Nachfrage noch keiner beantworten.

Innenminister Thomas de Maizière hat genau das doch in seinen sogenannten "10 Thesen" versucht ... Und, auch wenn das in diesem Forum schon durchdiskutiert wurde: Die Antwort darauf könnte kaum treffender formuliert werden als:
Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?" Vieles, was de Maizière in seinen zehn Thesen dazu in einem Zeitungsbeitrag aufgeschrieben hat oder hat aufschreiben lassen, sind Plattitüden. Manches ist schräg, manches fragwürdig. Einiges einfach Blödsinn. Dass bei einem Festakt oder Schuljubiläum Musik gespielt wird, zeigt, dass wir eine "Kulturnation" sind? Man kann auch anders feiern. Fähnchenschwenken als Ausdruck eines "aufgeklärten Patriotismus"? "Leistungsgedanke" – nur bei uns? "Wir sagen unseren Namen. Wir geben uns die Hand zur Begrüßung." Das klingt nach Kindergarten.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/leitkultur-thomas-de-maiziere-integration-regeln-debatte
Glaubt man wirklich, dass sich eine bessere, klügere Antwort auf diese unsinnige Frage finden lässt, wenn man nicht - wie der deutsche Innenminister - über ein Team von Beratern verfügt und sich der Verantwortung für die Öffentlichmachung solcher Thesen sehr wohl bewusst ist? Da draußen laufen nicht wenige Leute herum, die Grips im Kopf haben und Antworten auf die Frage nach einer "verbindenden deutschen Kultur" nicht weniger in der Luft zu zerfetzen wissen als dieses dümmliche Geschwätz des Innenministers.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Di 12. Sep 2017, 08:21
von Dark Angel
Alpha Centauri hat geschrieben:(11 Sep 2017, 20:24)

Diese sogenannte alte Mief ist ja auch nicht nur kulturell sondern auch biologisch, und daher auch in vielen Frauenköpfen zu finden, warum ist wohl im Großen und Ganz den Männern das Aussehender Frauen so wichtig den Frauen wiederum die Dicke der Börse des Mannes, den Geschlechtern geht es meist nur ums Eine , den Männern um Sex , den Frauen ums Geld.

Natürlich hat das auch mit Biologie zu tun. Frau sucht sich einen Mann der sie, und ihren Nachwuchs ggf versorgen kann. Schließlich investiert sie in die Reproduktion sehr viel mehr als er - nämlich die gesamte Schwangerschaft und Stillzeit. In diesen Zeiten ist sie nicht bzw nur eingeschränkt in der Lage, sich und ihren Nachwuchs zu versorgen.
Das bedeutet aber nicht, dass sie über die begrenzten Zeiträume hinaus, zur Versorgung der Familie beitragen kann und das bedeutet auch nicht, dass sie sich über diese begrenzten Zeiträume hinaus auf Kindererziehung und Haushalt konzentrieren soll/muss.
Anders herum suchen Männer Frauen nicht nach dem Aussehen und wegen Sex aus, sondern nach ihrer Fhigkeit gesunden kräftigen Nachwuchs zur Welt zu bringen. Uralte Mechanismen der Evolution halt, die sich auch mit noch so viel Gender nicht ausknipsen lassen.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Di 12. Sep 2017, 08:39
von Dark Angel
Uffhausen hat geschrieben:(12 Sep 2017, 00:48)

Können wir uns drauf einigen, dass letztendlich die Qualität von Ganztages- und Betreuungseinrichtungen, bzw. die Fähigkeit sowie die Einstellung der Eltern darüber entscheidet, ob diese Förderungsmaßnahme oder jene Erziehungmethode für ihre Kinder gut oder schlecht sind?

Darauf können wir uns einigen und subsummieren wir halt Einstellung und Erzeihungsmethoden unter "Wollen".

Uffhausen hat geschrieben:(12 Sep 2017, 00:48)
Du hast scheints positivere Erfahrungen, bzw. eine ganz andere Grundeinstellung zu diesem Thema, als ich - es führt also zu nichts, wenn wir weiter aneinander vorbeireden.

Nun - diese Grundeinstellung resultiert wahrscheinlich aus der "Familiengeschichte" - meine Urgroßmutter war zeitlebens voll erwerbstätig oft sogar allein, sie musste sich, ihre Kinder und einen TBC-kranken Mann versorgen, später im WK1 war ihr (zweiter) Mann - wie so viele - Soldat und kam nicht wieder. Meine Oma musste frühzeitig zum Unterhalt beitragen und hat ihre Erwerbstätigkeit auch nur zeitweilig aufgegeben und schließlich meine Mutter, die ebenfalls voll erwerbstätig war.
Da konnte sich kein Mief "Frau hat sich um Haus und Kinder zu kümmern" breit machen.

Uffhausen hat geschrieben:(12 Sep 2017, 00:48)
Davon bin ich auch überzeugt. Aber ich glaube ganz und gar nicht, dass staatlich verordnete Ganztagesbetreuung die Lösung des Problems darstellt.

Es gibt keine "staatlich verordnete" Ganztagsbetreuung. Allerdings sehen Bevölkerungsökonomen wie der em. Prof. Gunter Steinmann darin einen entscheidenden Faktor zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Er favorisiert klar eine Bevölkerungspolitik gegenüber der (typisch deutschen) Sozialpolitik.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Di 12. Sep 2017, 08:49
von Milady de Winter
MOD - Strang zur Bearbeitung geschlossen. Die Mehrheit der Beiträge auf dieser Seite wird in einen neuen Strang im Forum "Gender" ausgelagert, dort könnt Ihr dann weiter über die "Rollenverteilung von Mann und Frau" diskutieren.

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 18. Sep 2017, 20:16
von schelm
Mein Heimatort in Thüringen ist Teil eines größeren Gemeindeverbandes. Ich hab mal etwas in der Historie ( Quelle : Ortschronik ) gekramt, wie er so bezüglich verbindender Kultur eingebunden ist . :)

1521 : Zu der einflussreichen Ritterschaft, die aus Thüringen zum Reichstag in Worms , auf dem Martin Luther sich weigerte den Widerruf zu vollziehen, aufgeboten war, gehörte auch ein Angehöriger der Familie von xxxx aus ( Heimatdorf ). Der Besitzer der Weissenburg, Ritter Friedrich von Thüna, wirkt als Berater Friedrich des Weissen dabei mit, dass Martin Luther auf der Wartburg in Sicherheit gebracht wird.

1775 - 1788 : Johann Wolfgang von Goethe besucht häufig das Schloss Kochberg, wegen seiner Liebe zu Charlotte von Stein.

1777 : Johann Wolfgang von Goethe weilt im Juli auf der Weissenburg und fertigt eine Zeichnung des Torensemble an.

1790 : Johann Wolfgang von Goethe hat Streit mit dem Postmeister meines Heimatortes. :D

1924 : Flößer bauen und lenken ein Floß für einen Film mit Henne Porten.

2009 : Flößer bauen, lenken ein Floß und spielen in historischen Kostümen in Sönke Wortmanns Film " Die Päpstin " mit. :)

Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Verfasst: Mo 18. Sep 2017, 22:08
von Alpha Centauri
Dark Angel hat geschrieben:(12 Sep 2017, 09:21)

Natürlich hat das auch mit Biologie zu tun. Frau sucht sich einen Mann der sie, und ihren Nachwuchs ggf versorgen kann. Schließlich investiert sie in die Reproduktion sehr viel mehr als er - nämlich die gesamte Schwangerschaft und Stillzeit. In diesen Zeiten ist sie nicht bzw nur eingeschränkt in der Lage, sich und ihren Nachwuchs zu versorgen.
Das bedeutet aber nicht, dass sie über die begrenzten Zeiträume hinaus, zur Versorgung der Familie beitragen kann und das bedeutet auch nicht, dass sie sich über diese begrenzten Zeiträume hinaus auf Kindererziehung und Haushalt konzentrieren soll/muss.
Anders herum suchen Männer Frauen nicht nach dem Aussehen und wegen Sex aus, sondern nach ihrer Fhigkeit gesunden kräftigen Nachwuchs zur Welt zu bringen. Uralte Mechanismen der Evolution halt, die sich auch mit noch so viel Gender nicht ausknipsen lassen.




:thumbup: meine Meinung wir tun zwar ( Männer als auch Frauen) so gerne auf modern Gender, doch folgen die meisten beiderlei Geschlechts unbewusst immer noch urzeitlich biologischen Verhaltensmustern( der Mann eine vitale schöne gebärfähige Frau, die Frau den Beschützer und Versorger und nicht so sehr den schlanken Schönling.

Was ich lächerlich finde ist dieses ganze moderne Getue vor allem von Frauen die aber bei genauerer Betrachtung meistens auch nur unbewusst den Gesetzen der Biologie folgen.