Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

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Ein Terraner
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 9. Sep 2017, 09:34

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2017, 10:24)

Deutsche Kultur ist Teil der europäischen Kultur und die existiert sehr wohl und zwar verbindend - da sind gemeinsame Religion, gemeinsames Rechtssystem/Rechtsverständnis, humanistische Werte/Humanismus etc!


Ich hab keine Religion und in meinem Umfeld existieren zig verschiedenen Religionen. Und wir haben auch kein gemeinsames Rechtssystem, wir schaffen es nicht mal einheitliche Gesetze in den Bundesländer auszuarbeiten. Humanistische Werte, ok die Menschenrechte werden allgemein recht hoch angesetzt, aber das ist auch kein Alleinstellungsmerkmal von Europa.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Dark Angel » Sa 9. Sep 2017, 10:01

hallelujah hat geschrieben:(09 Sep 2017, 10:33)

Doch. Du hattest mehr geschrieben. ..

Stimmt - ursprünglich hatte ich das

"Deutschland ist ein demokratischer Staat, in dem niemand zum Bleiben gezwungen wird. Wem unsere Kultur nicht passt, wer sich unbedingt ab- und ausgrenzen will/muss, der kann jederzeit wieder dahin gehen, wo er sich nicht gegen die Mehrheitsgesellschaft und deren Kultur ab- und ausgrenzen muss."

geschrieben.
Worauf von Userin Selina ein unzulässiger Vergleich mit dem 3. Reich hergestellt und mir unterstellt wurde, ich würde Andersdenkende/Anderslebende verfolgen und ausgrenzen.
Im Verständnis Einiger ist die Forderung an Migranten nach Integration in die Mehrheitsgesellschaft, die dauerhaft in Deutschland leben wollen, bereits Ausgrenzung und Verfolgung. :s
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Selina » Sa 9. Sep 2017, 10:03

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2017, 09:58)

Hast du sie noch alle oder bist du jetzt komplett verpeilt?

Ich habe geschrieben:
"Deutschland ist ein demokratischer Staat, in dem niemand zum Bleiben gezwungen wird. Wem unsere Kultur nicht passt, wer sich unbedingt ab- und ausgrenzen will/muss, der kann jederzeit wieder dahin gehen, wo er sich nicht gegen die Mehrheitsgesellschaft und deren Kultur ab- und ausgrenzen muss."

Wo siehst oder liest du da etwas von Ausgrenzung oder Verfolgung Andersdenkender/Anderslebender?

Die Menschen sind freiwillig nach Deutschland gekommen - sie wollten unbedingt nach Deutschland - und das bedeutet auch, dass sie die Lebensweise in Deutschland, den Wertekanon, das Rechtssystem etcpp mindestens zu tolerieren haben. Wenn sie dauerhaft hier leben wollen, haben sie sich in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren - nicht "wir" müssen "sie" integrieren, sondern sie sich selbst. Integration ist eine Bringepflicht!
Wer das nicht will, wer unbedingt seine Lebensweise weiterführen, unseren Wertekanon und unser Rechtssystem nicht anerkennen und respektieren will, der hat die Freiheit und das Recht dieses Land zu verlassen.
Er wurde von niemandem gezwungen nach Deutschland zu kommen und er wird auch von niemandem gezwungen in Deutschland zu bleiben. Punkt!

Migranten aus der islamischen Kultur werden nicht ausgegrenzt, sie grenzen sich selbst aus!


Und genau diese Diktion erinnert mich eben an alte Zeiten. Das ist möglicherweise gar nicht beabsichtigt von dir bzw. dir auch gar nicht bewusst, aber es wirkt so. Ich weiß nicht, ob du den wunderbaren Film "Comedian Harmonists" (1997/Deutschland) gesehen hast. Da gab es Dialoge, die haben so ähnlich geklungen. Und all das möchte ich niemandem mehr zumuten.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Milady de Winter » Sa 9. Sep 2017, 10:14

MOD - hier ist vorübergehend geschlossen. Ihr wisst, wo Ihr die Diskussion zum Thema Islam, Hindernisse der Integration oder politische Ausrichtungen diskutieren könnt. In den dafür vorgesehenen Strängen. Wie oder warum sich Muslime in DE integrieren, kleiden oder wie es in islamischen Ländern zugeht hat mit dem Strangthema rein gar nichts zu tun.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Zunder » So 10. Sep 2017, 12:56

relativ hat geschrieben:(09 Sep 2017, 02:03)

Im Nezt mittlerweile viele, is ja auch so schön anonym und da kann man ganz toll auf dicke Hose machen. ;)
Aber mal ernsthaft selbst du muesstes doch eine Veränderung in unserem Land wahrgenommen haben, oder?

Wenn du wissen willst, was Verfolgung bedeutet, darfst du dich gerne mit den gegenwärtigen Verhältnissen in der Türkei beschäftigen. Dort sitzen Tausende im Gefängnis, ohne zu wissen, was sie eigentlich verbrochen haben sollen.
Diese tatsächliche Verfolgung mit dem Gepöbel in den (a-)sozialen Medien gleichzusetzen, ist nichts als Opferverhöhnung.

Die übliche Shitstormerei richtet sich übrigens nicht nur gegen Leute wie Aydan Özoğuz oder Sarah Rambatz, die ziemlich dummes Zeug schreiben, sondern z.B. auch gegen Dieter Nuhr, wenn er sich erlaubt, aus dem Koran zu zitieren, oder Jan Böhmermann, wenn er Dreck als Satire zu verkaufen versucht.

Du solltest mal schauen, wer dir beim Bäcker die Brötchen verkauft, wer im Supermarkt die Waren über den Scanner zieht, wer dein Auto repariert, wer das Taxi fährt, in das du einsteigst.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Dark Angel » So 10. Sep 2017, 14:49

Selina hat geschrieben:(09 Sep 2017, 11:03)

Und genau diese Diktion erinnert mich eben an alte Zeiten. Das ist möglicherweise gar nicht beabsichtigt von dir bzw. dir auch gar nicht bewusst, aber es wirkt so. Ich weiß nicht, ob du den wunderbaren Film "Comedian Harmonists" (1997/Deutschland) gesehen hast. Da gab es Dialoge, die haben so ähnlich geklungen. Und all das möchte ich niemandem mehr zumuten.

Es gibt keine "Diktion", weder bewusst noch unbewusst - die existiert lediglich in deinem Kopf, die spinnst du dir zusammen!

Es gibt nur ein (Menschen)Recht jedes Land - auch Deutschland - jederzeit verlassen zu dürfen, wenn jemandem die Kultur, die Lebensweise oder die "Verhältnisse" in diesem Land nicht gefallen.

Das Recht haben jedes Land - auch Deutschland - verlassen zu dürfen ist eine Errungenschaft des Humanismus, welcher übrigens ein verbindendes Merkmal unserer Kultur ist, die Frau Özoguz nicht zu erkennen vermag. Ein weiteres verbindendes Merkmal unserer Kultur ist die Gleichberechtigung der Frau - eines was Frau Özoguz ermöglicht politisch aktiv zu sein, ohne ihren Vater oder ihre Brüder fragen zu müssen und auch dieses Merkmal unserer Kultur ist sie unfähig zu erkennen.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Mahmoud » So 10. Sep 2017, 17:44

Selina hat geschrieben:(09 Sep 2017, 08:58)

Weil mir Muslime lieber sind als Nazis.


Donnerwetter! Hier werden echt triftige Argumente ausgetauscht. :D
Ich setz noch Einen drauf und sage: Nachts ist es kälter als draußen! :cool:

Selina, ich glaube übrigens nicht, daß Du erkennst, was ich damit sagen will......
Political correctness: Nein, Danke. Ich bevorzuge die Wahrheit!
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Uffhausen » So 10. Sep 2017, 17:59

Dark Angel hat geschrieben:(09 Sep 2017, 10:16)
Deshalb stellt diese Forderung von Muslimen ein Eingriff in unsere Kultur dar...

Naja. Auch nicht schwerwiegender, als die Forderung von Vegetariern/Veganern, nach entsprechenden Essensangeboten. Auch nicht schwerwiegender, als die Forderung von Nichtrauern, nach raucherfreien Zonen. Auch nicht schwerwiegender, als die Forderung nach der "Ehe für alle". Usw.

... - und das ist nur der Anfang!

Wahrheit, Lüge, oder eigene Meinung? :D

Sorry - aber in welchem Hinterwald bist du denn zur Schule gegangen?
Geschlechtergetrennten Sportunterricht - wo gibts denn sowas?

Soll gar nicht so unüblich sein, soweit ich weiß. Macht es den Sportlehrern leichter - schließlich ist es unzumutbar, dass Mädels Fußball spielen, oder? Ist doch ein Sport für echte Kerle! :rolleyes: Ganz extrem war es diesbezüglich auf der Realschule, wir Jungs mussten tatsächlich all die Jahre ständig Fußball spielen (die Mädels hauptsächlich Volleyball). Gut, die meisten meiner damaligen Schulkameraden hat's gefreut - mich hat's entsetzlich gelangweilt, ich hätte lieber geturnt oder wäre draußen ein paar Runden um den Sportplatz gelaufen.


Keine Religion/Ideologie missioniert so aggressiv wie "der Islam".

Das mag vielleicht sein - blöd nur, dass sich so viele missionieren lassen, auch in Deutschland. Menschen die ansonsten so rein gar nichts mit fremder Kultur, geschweige denn mit Religion am Hut haben. Es braucht nur Liebeskummer, Schulstress oder Alltagsfrust, schon sind Leute für sowas empfänglich. Das Internet macht's möglich.

Würden wir das Internet verbieten, hätte der radikale Islam kaum noch Überlebenschancen und unsere Kultur wäre gerettet. Wäre das eine Lösung? Ansonsten müssten wir chinesische Verhältnisse einführen. Wäre das eine Lösung?
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 10. Sep 2017, 19:43

Mahmoud hat geschrieben:(10 Sep 2017, 18:44)

Donnerwetter! Hier werden echt triftige Argumente ausgetauscht. :D
Ich setz noch Einen drauf und sage: Nachts ist es kälter als draußen! :cool:

Selina, ich glaube übrigens nicht, daß Du erkennst, was ich damit sagen will......

Noch so ein pitbull-lookalike. Ich finde, man sollte die Nazis einfach von der Teilnahme an der Bundesrepublik ausschließen. Kein Kindergeld, kein Wahlrecht, keine Baugenehmigungen, kein Hartz usw. Sie können dann umziehen oder umdenken. Ein paar gehen vielleicht auch kaputt.
"I should welcome almost any war, for I think this country needs one" - T. Roosevelt, Politiker.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Keoma » So 10. Sep 2017, 20:01

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Sep 2017, 20:43)

Noch so ein pitbull-lookalike. Ich finde, man sollte die Nazis einfach von der Teilnahme an der Bundesrepublik ausschließen. Kein Kindergeld, kein Wahlrecht, keine Baugenehmigungen, kein Hartz usw. Sie können dann umziehen oder umdenken. Ein paar gehen vielleicht auch kaputt.

Gleich erschießen wäre doch einfacher.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 10. Sep 2017, 20:07

Keoma hat geschrieben:(10 Sep 2017, 21:01)

Gleich erschießen wäre doch einfacher.

Das entspräche nicht einer verbindenden, speziell deutschen aber darin allgemeinen Kultur. Einfach irgendwen umbringen ist keine verbindende Kultur. Es ist gar keine.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Keoma » So 10. Sep 2017, 20:16

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Sep 2017, 21:07)

Das entspräche nicht einer verbindenden, speziell deutschen aber darin allgemeinen Kultur. Einfach irgendwen umbringen ist keine verbindende Kultur. Es ist gar keine.

War es doch schon einmal.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Dark Angel » So 10. Sep 2017, 20:34

Uffhausen hat geschrieben:(10 Sep 2017, 18:59)
Soll gar nicht so unüblich sein, soweit ich weiß. Macht es den Sportlehrern leichter - schließlich ist es unzumutbar, dass Mädels Fußball spielen, oder? Ist doch ein Sport für echte Kerle! :rolleyes: Ganz extrem war es diesbezüglich auf der Realschule, wir Jungs mussten tatsächlich all die Jahre ständig Fußball spielen (die Mädels hauptsächlich Volleyball). Gut, die meisten meiner damaligen Schulkameraden hat's gefreut - mich hat's entsetzlich gelangweilt, ich hätte lieber geturnt oder wäre draußen ein paar Runden um den Sportplatz gelaufen.

Es soll auch Bundesländer geben, da gibt es einen Lehrplan für den Sportunterricht, da erübrigt sich Geschlechtertrennung - turnen, Kletterstange, -gerüst oder Barrenübungen, sogar Schwebebalken gibt es Übungen für Jungen und Mädchen. Habe mir sagen lassen, dass das Koordinationsvermögen und die Körperbeherrschung schult.
Und wer behauptet denn, dass es für Mädchen unzumutbar ist Fußball zu spielen. Wenn mich nicht alles täuscht, waren die deutschen Fußballdamen mehr als einmal Weltmeister.
Dein Argument zieht nicht! "Soll gar nicht so unüblich sein" - ist nichts weiter als eine faule Ausrede für einen unfähigen Sportlehrer.

Uffhausen hat geschrieben:(10 Sep 2017, 18:59)Das mag vielleicht sein - blöd nur, dass sich so viele missionieren lassen, auch in Deutschland. Menschen die ansonsten so rein gar nichts mit fremder Kultur, geschweige denn mit Religion am Hut haben. Es braucht nur Liebeskummer, Schulstress oder Alltagsfrust, schon sind Leute für sowas empfänglich. Das Internet macht's möglich.

Das ist nicht blöd, sondern Psychologie! Ideologien funktionieren nach der gleichen Methode - nennt sich Indoktrination.
Am meisten empfänglich sind Menschen mit relativ geringem Bildungsniveau, die keine oder nur geringe Anerkennung finden und/oder die sich nirgendwo wirklich zugehörig fühlen. Mit Liebeskummer, Schulstress etc hat das herzlich wenig zu tun und es liegt auch nicht am Internet.
Wilhelm Raabe (be)schreibt in einer seiner Novellen sehr gut, wie solche Art Missionierung funktioniert.

Uffhausen hat geschrieben:(10 Sep 2017, 18:59)Würden wir das Internet verbieten, hätte der radikale Islam kaum noch Überlebenschancen und unsere Kultur wäre gerettet. Wäre das eine Lösung? Ansonsten müssten wir chinesische Verhältnisse einführen. Wäre das eine Lösung?

Das ist Quatsch mit Soße!
Gegen religiöse und ideologische Missionierung/Radikalisierung helfen Bildung, entsprechende Erziehung und Zuwendung vorzugsweise durch die Eltern/Angehörigen. Wer sich keine Zeit für seine Kinder (egal welchen Alters) nimmt, die aus lauter Bequemlichkeit vor dem Fernseher oder Computer parkt, sich nicht dafür interessiert, was die den ganzen Tag treiben, muss sich nicht wundern, wenn die auf solche Rattenfänger hereinfallen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Dark Angel » So 10. Sep 2017, 20:42

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Sep 2017, 20:43)

Noch so ein pitbull-lookalike. Ich finde, man sollte die Nazis einfach von der Teilnahme an der Bundesrepublik ausschließen. Kein Kindergeld, kein Wahlrecht, keine Baugenehmigungen, kein Hartz usw. Sie können dann umziehen oder umdenken. Ein paar gehen vielleicht auch kaputt.

Was dir da so vorschwebt, hat mit Demokratie absolut gar nichts zu tun. Was dir vorschwebt, ist Diktatur in Reinkultur.
Deutschland ist eine Demokratie und eine Demokratie muss auch Nazis aushalten (können) und sich mit ihnen und ihrem Gedankengut auseinander setzen.

Und was Userin Selina angeht, die ist sehr vorschnell mit der Nazikeule. Nunja - aus ihrer Perspektive ist alles neben ihr rääächts oder gar Nazi.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 10. Sep 2017, 20:45

Dark Angel hat geschrieben:(10 Sep 2017, 21:42)

Was dir da so vorschwebt, hat mit Demokratie absolut gar nichts zu tun. Was dir vorschwebt, ist Diktatur in Reinkultur.
Deutschland ist eine Demokratie und eine Demokratie muss auch Nazis aushalten (können) und sich mit ihnen und ihrem Gedankengut auseinander setzen.

Das ist eine praktische Form der Auseinandersetzung. Nationalsozialismus steht nicht unter Denkmalschutz. Er ist auch keine seltene Fledermausart oder ein Weltkulturerbe.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Mahmoud » So 10. Sep 2017, 20:50

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Sep 2017, 20:43)

Noch so ein pitbull-lookalike. Ich finde, man sollte die Nazis einfach von der Teilnahme an der Bundesrepublik ausschließen. Kein Kindergeld, kein Wahlrecht, keine Baugenehmigungen, kein Hartz usw. Sie können dann umziehen oder umdenken. Ein paar gehen vielleicht auch kaputt.


Ein interessanter Vorschlag. Wer würde denn dann definieren, wer Nazi ist? :cool:
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Keoma » So 10. Sep 2017, 20:52

Mahmoud hat geschrieben:(10 Sep 2017, 21:50)

Ein interessanter Vorschlag. Wer würde denn dann definieren, wer Nazi ist? :cool:

Tötet sie alle, Gott wird die Seinen schon erkennen?
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 10. Sep 2017, 20:58

Mahmoud hat geschrieben:(10 Sep 2017, 21:50)

Ein interessanter Vorschlag. Wer würde denn dann definieren, wer Nazi ist? :cool:

Jeder entscheidet sich selbst dafür oder dagegen, einer bestimmten Politik Anhänger und Werkzeug zu sein. Wer meint, deutsche Mitbürger rhetorisch im Ausland verscharren zu dürfen, fühlt sich vielleicht etwas gemäßigter, wenn das konkrete Konsequenzen für ihn selbst haben kann. Ich würde für diese Gesellschaftszerstörer lieber heute als morgen den Geldhahn vollständig und ohne langes Verfahren zudrehen. Es steht jedem frei, sich von diesen Ideen glaubhaft abzuwenden und an der Bundesrepublik wieder teilzunehmen. Insofern ist eine Gleichsetzung mit Diktatur und dergleichen unangebracht. Es geht rechtsförmig zu in Deutschland.
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Mahmoud » So 10. Sep 2017, 21:03

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Sep 2017, 21:58)

Jeder entscheidet sich selbst dafür oder dagegen, einer bestimmten Politik Anhänger und Werkzeug zu sein. Wer meint, deutsche Mitbürger rhetorisch im Ausland verscharren zu dürfen, fühlt sich vielleicht etwas gemäßigter, wenn das konkrete Konsequenzen für ihn selbst haben kann. Ich würde für diese Gesellschaftszerstörer lieber heute als morgen den Geldhahn vollständig und ohne langes Verfahren zudrehen. Es steht jedem frei, sich von diesen Ideen glaubhaft abzuwenden und an der Bundesrepublik wieder teilzunehmen. Insofern ist eine Gleichsetzung mit Diktatur und dergleichen unangebracht. Es geht rechtsförmig zu in Deutschland.


Hast Du auch eine Antwort auf meine Frage? Oder nur Geschwurbel?
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Re: Gibt es eine verbindende Deutsche Kultur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 10. Sep 2017, 21:07

Mahmoud hat geschrieben:(10 Sep 2017, 22:03)

Hast Du auch eine Antwort auf meine Frage? Oder nur Geschwurbel?

Wenn du nicht weisst, was ein Nazi ist, ist dieser Thread nicht der Ort, das nachzubessern. Hier geht es um die Thesen der O. und die Rezeption. Die Frau hat nun mal was getroffen. Wir haben keine nennenswerte gesamtdeutsche Kultur, sind traditionell regional geprägt und modern haben wir ein Nebeneinander vieler Lebensweisen. Dem gegenüber steht die Variante NS.
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