Legalisierung von Cannabis

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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Do 24. Aug 2017, 11:31

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Aug 2017, 12:30)

Provo, dann spricht ja nichts gegen eine Legalisierung.


Mein Reden. Steuer drauf analog zur Tabaksteuer (vielleicht etwas höher) und ab dafür. Spart uns eine Menge Arbeit und füllt die Staatskasse.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Yossarian » Do 24. Aug 2017, 11:33

Solange bei Cannabis wirklich schluss ist und nicht versucht wird noch mehr durch die Hintertür zu legalisieren... warum nicht.
Besser als saufen und die Steuern fließen.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Do 24. Aug 2017, 11:35

Wenn man in Fußballstadien Alkohol verbietet und Cannabis erlaubt, gehören Randale der Vergangenheit an.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Do 24. Aug 2017, 11:40

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Aug 2017, 12:16)

Hab mich gerade gefragt, ob alle nach Drogenkonsum solche Jammerlappen werden.
Lebensuntüchtige werden durch Drogen nicht taffer, aber um der Ruhe willen soll der Staat meinetwegen alles legal machen, von Gras bis Rattengift.
Hoffentlich sehe ich das nicht auf meiner Gehaltsabrechnung.
Die Drogen kosten ja trotzdem Geld. Kriminalität zur Beschaffung wird es ja trotzdem geben.
Sind eher Außenstehende, die zu leiden haben.



Jammerlappen wie wer?Vielleicht betrachten sie vieles auch aus anderen Blickwinkeln.Ist man ein Jammerlappen weil man für mehr Gerechtigkeit ist?
Und manche werden sogar taffer und manche macht es eben kaputt. Da gibt es einige Dokumentationen drüber. Es gibt viele uralte Heilpflanzen.

Hab ein kurzes Video gefunden was ein wenig aufklären kann.(5min)
https://www.youtube.com/watch?v=P-JU7MmiZRY
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Aug 2017, 12:44

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Aug 2017, 11:27)

Auf eigene Gefahr oder auf Verantwortung aller?

Die gesundheitlichen Kosten der Suchtkranken zahlt man als Beitragszahler ja sowieso, egal ob die Droge legal oder illegal ist.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Do 24. Aug 2017, 12:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Aug 2017, 13:44)

Die gesundheitlichen Kosten der Suchtkranken zahlt man als Beitragszahler ja sowieso, egal ob die Droge legal oder illegal ist.


Im Endeffekt zahlst du für die illegalen sogar mehr, weil viel Geld für die Strafverfolgung draufgeht.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Julian » Do 24. Aug 2017, 13:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Aug 2017, 13:44)

Die gesundheitlichen Kosten der Suchtkranken zahlt man als Beitragszahler ja sowieso, egal ob die Droge legal oder illegal ist.


Die Legalisierung dürfte die Schwelle zum Konsum jedoch senken, so dass mit mehr Konsumenten zu rechnen ist. Bei Cannabis kann man gerne geteilter Meinung sein, aber bei harten Drogen, bei denen schon einmaliger Konsum zu einer Abhängigkeit führen kann, wäre das sehr bedenklich.

Es gibt einfach Substanzen, die zu gefährlich sind, um sie der Allgemeinbevölkerung legal zur Verfügung zu stellen. Viele können die Risiken des Konsums nicht einschätzen.

Dass die kulturell akzeptierten Drogen Alkohol und Nikotin auch gefährlich sind, ändert daran nichts; man muss ja nicht ein schon bestehendes Problem noch vergrößern, indem man weitere Drogen legalisiert.

Provokateur hat geschrieben:(24 Aug 2017, 13:49)

Im Endeffekt zahlst du für die illegalen sogar mehr, weil viel Geld für die Strafverfolgung draufgeht.


Die Frage ist, ob nach einer Legalisierung, die mit einem vermehrten Konsum einhergehen dürfte, die Mittel von der Strafverfolgung dann an unser Gesundheitssystem weitergeleitet werden. Ich würde vermuten, dass dies nicht geschehen wird. Damit würde das ohnehin schon bis über die Grenzen der Belastbarkeit hinaus ausgenutzte Gesundheitssystem vollends zusammenbrechen.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Tom Bombadil » Do 24. Aug 2017, 13:07

Julian hat geschrieben:(24 Aug 2017, 14:04)

Die Legalisierung dürfte die Schwelle zum Konsum jedoch senken, so dass mit mehr Konsumenten zu rechnen ist.

Gibt es dazu irgendwelche Hinweise, zB. aus den Niederlanden oder den US-Bundesstaaten, in denen es legalisiert wurde.

Bei Cannabis kann man gerne geteilter Meinung sein, aber bei harten Drogen, bei denen schon einmaliger Konsum zu einer Abhängigkeit führen kann, wäre das sehr bedenklich.

Deswegen schrieb ich von "Drogenführerschein", der beim Kauf vorgelegt werden müsste.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Tatjana » Do 24. Aug 2017, 13:10

Die Beschaffungskriminalität bei Gras ist sicher überschaubar.
Die Sucht nach harten Drogen wird hier nur als "Krankheit" gesehen. Es ist vor allem eine selbstgewählte Krankheit, für deren Folgen aus meiner Sicht mal wieder viel zu selbstverständlich die Steuerzahler aufkommen sollen. Da hört man nie ein Danke, im Gegenteil, nur Forderungen nach mehr. Harte Drogen zu konsumieren ist fast ausschließlich die eigene, und vor allem falsche Entscheidung von Individuuen, deren Eigenverantwortlichkeit nie Thema ist.

Gibt es eigentlich Hinweise, dass bei vollständiger Legalisierung weniger abhängig werden?
Drogenführerschein? Hurra, noch mehr Bürokratie und Kosten!
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Julian » Do 24. Aug 2017, 13:33

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Aug 2017, 14:07)

Gibt es dazu irgendwelche Hinweise, zB. aus den Niederlanden oder den US-Bundesstaaten, in denen es legalisiert wurde.


Es gibt dazu keine Studien, die meine Kriterien an Wissenschaftlichkeit erfüllen; sie sind methodisch auch gar nicht möglich - was wäre denn die Kontrollgruppe?

Ja, es gibt Daten, die zeigen, dass der Konsum nach Legalisierung nicht ansteigt. Allerdings ist bekannt, dass der Konsum von Drogen zeitlichen Schwankungen unterworfen ist; vielleicht wäre er ja ohne die Legalisierung gesunken?

Außerdem ist zu fragen, wo denn der Konsum legalisiert wurde; und dazu ist zu sagen, dass dies alles Regionen waren, wo schon ein hoher Konsum bestand und die Drogen einfach erhältlich waren. Diese Daten sagen also nichts darüber aus, was passieren würde, wenn man Cannabis in Regionen legalisiert, wo der Konsum bisher wenig verbreitet und er der Zugang zum Rauschmittel schwierig ist.

Ich habe auf jeden Fall keine Lust, mich von medizinischer Seite aus mit noch mehr Drogenproblemen herumzuschlagen, ohne dafür an anderer Stelle entlastet zu werden oder eine finanzielle Kompensation zu erhalten. Ich habe genug von uneinsichtigen Patienten, die meinen, sich alles Mögliche einwerfen zu können, weil man ja im Zweifelsfall dann nachts um halb drei zum Arzt gehen kann, der dann bitte schön alles sofort und ohne eigene Anstrengung wieder in Ordnung bringen soll.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Ein Terraner » Do 24. Aug 2017, 15:01

Julian hat geschrieben:(24 Aug 2017, 14:33)

Ich habe auf jeden Fall keine Lust, mich von medizinischer Seite aus mit noch mehr Drogenproblemen herumzuschlagen,


Die Probleme hast du so oder so, der Konsum ist da, legal oder illegal. Illegal sind die Probleme sogar noch mehr weil die Güter keiner Prüfung oder Kontrolle unterliegen und Unmengen von verunreinigen Zeug verkauft wird.


Julian hat geschrieben:(24 Aug 2017, 14:33)

Ich habe genug von uneinsichtigen Patienten, die meinen, sich alles Mögliche einwerfen zu können, weil man ja im Zweifelsfall dann nachts um halb drei zum Arzt gehen kann, der dann bitte schön alles sofort und ohne eigene Anstrengung wieder in Ordnung bringen soll.


Du hast genug davon? Jetzt bist du auch noch Notarzt oder wie ?
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Unité 1 » Do 24. Aug 2017, 15:24

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Aug 2017, 14:07)

Gibt es dazu irgendwelche Hinweise, zB. aus den Niederlanden oder den US-Bundesstaaten, in denen es legalisiert wurde.

In Portugal wurde Drogenkonsum zwar nicht legalisiert, aber entkriminalisiert. Mit den Folgen sinkenden Konsum bei Jugendlichen und leicht steigendem bei Erwachsenen.

Um kurz aus der Studie zu zitieren:
Effects Viewed in Absolute Terms
Usage Rates.
Since decriminalization, lifetime prevalence rates (which measure how many people have consumed a particular drug or drugs over the course of their lifetime) in Portugal have decreased for various age groups. For students in the 7th–9th grades (13–15 years old), the rate decreased from 14.1 percent in 2001 to 10.6 percent in 2006. For those in the 10th–12th grades (16–18 years old), the lifetime prevalence rate, which increased from 14.1 percent in 1995 to 27.6 percent in 2001, the year of decriminalization, has decreased subsequent to decriminalization, to 21.6 percent in 2006.
For the same groups, prevalence rates for psychoactive substances have also decreased subsequent to decriminalization. In fact, for those two critical groups of youth (13–15 years and 16–18 years), prevalence rates have declined for virtually every substance since decriminalization (see Figures 4 and 5).
For some older age groups (beginning with 19- to 24-year-olds), there has been a slight to mild increase in drug usage, generally from 2001 to 2006, including a small rise in the use of psychoactive substances for the 15–24 age group, and a more substantial increase in the same age group for illicit substances generally.For other age groups of older citizens, increases in lifetime prevalence rates for drugs generally have ranged from slight to mild. Such an increase in lifetime prevalence rates for the general population is virtually inevitable in every nation, regardless of drug policy and regardless of whether there is even an actual increase in drug usage.
...
In the context of these EU-wide trends, usage rates in postdecriminalization Portugal are notably low. Indeed, as a 2006 report on Portuguese drug policy concluded, five years after decriminalization, “The prevalence of drugs in Portugal, both in general and the school populations, is below EU average.” 67 For the period 2001–2005, Portugal—for the 15–64 age group—has the absolute lowest lifetime prevalence rate for cannabis, the most used drug in the EU. Indeed, the majority of EU states have rates that are double and triple the rate for postdecriminalization Portugal (see Figures 15 and 16). 68 Similarly, for usage rates of cocaine (the second-most commonly used drug in Europe) for the same period and the same age group, only five countries had a lower prevalence rate than the Portuguese rate. Most EU states have double, triple, quadruple, or even higher rates than Portugal’s, including some with the harshest criminalization schemes in the EU (see Figure 17). 69 Indeed, subsequent to decriminalization in Portugal, for almost every narcotic, the lifetime prevalence rates—the percentage of adults who will use a particular drug over the course of their lifetime—is far lower in Portugal than in Europe generally. For cannabis, compare the 2006 lifetime prevalence rate for Portugal (8.2 percent) 70 with the rate in Europe generally (25 percent). 71 Indeed, the 8.2 percent lifetime prevalence rate in Portugal (meaning 8.2 percent of Portuguese citizens in the studied age range consumed cannabis at least once in their life) is almost the equivalent of the prevalence rate for EU states just from the last year alone (7.1 percent) (meaning that 7.1 percent of EU citizens have consumed cannabis in the last year). 72 Country-by-country prevalence rates in the EU for amphetamine 73 and ecstasy usage similarly show Portugal with among the lowest usage rates in the EU (compare, for instance, Portugal’s ecstasy prevalence rate [1.6 percent] with the higher rates in virtually every EU country). 74 One finds the same conclusions for the EU country-by-country prevalence rate for heroin and injection usage (compare the 2006 prevalence rate for students for heroin use in Portugal of 2.6 percent 75 with the several EU countries with substantially higher rates; see Figure 18). 76 For cocaine, the lifetime prevalence rate for the student age group in Portugal is 1.6 percent whereas for Europe generally, it is substantially higher—4 percent.

https://object.cato.org/sites/cato.org/ ... epaper.pdf
"Everyday we change the world. But to change the world in a way that means anything, that takes more time than most people have."
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Do 24. Aug 2017, 16:18

CDU/CSU,AFD und die hochqualifizierte Drogen beauftragte wissen es wohl besser und haben unzählige gute Argumente und Experten Meinungen die sich gegen eine Legalisierung sprechen..
Vielleicht lassen sie sich auf den Vorschlag ein das Pharmakartelle dafür Zuständig werden und die Kontrolle über Menschen haben wenn sie sich berauschen wollen.

Bei jeder Berauschenden Pille bekommt man dann eine gegen Pille,zwei Notfallpillen und eine runterkommpille.
Schließlich ist denen das wohlergehen und die Gesundheit des Menschen ja so wichtig und die sind vom Fach.Wenn dann doch irgendwas ist haben sie bestimmt auch dafür ein paar Pillen.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Do 24. Aug 2017, 21:17

mok hat geschrieben:(24 Aug 2017, 17:18)

CDU/CSU,AFD und die hochqualifizierte Drogen beauftragte wissen es wohl besser und haben unzählige gute Argumente und Experten Meinungen die sich gegen eine Legalisierung sprechen..
Vielleicht lassen sie sich auf den Vorschlag ein das Pharmakartelle dafür Zuständig werden und die Kontrolle über Menschen haben wenn sie sich berauschen wollen.



Such mal "AfD Cannabis" bei Google. Ich glaube, da verschätzt du dich. Auch wenn ich diese Partei nicht für voll nehmen kann, auch ein blindes Huhn und so.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Do 24. Aug 2017, 21:58

OK.Muss zugeben bei der AFD bin ich mir selbst nicht sicher.Sind sie sich wahrscheinlich selbst nicht.Habe heute nur eine Umfrage gesehen wo sich einer von der AFD dagegen ausgesprochen hat.
Die Mehrheit der anderen anderen Parteien ist wohl dafür.Und ich glaube es tut sich langsam ein Schritt in die richtige Richtung.
Leider setzen die eigentlichen Betroffenen sich zum Großteil kaum dafür ein was teilweise sogar etwas verständlich ist.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Pro&Contra » Do 24. Aug 2017, 22:21

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Aug 2017, 11:04)

Offenbar ist ein Leben ohne Drogen, Alk und Zigs nicht lebenswert. :rolleyes:
Sein Leben bei klarem Verstand meistern zu müssen ist für einige sehr hart.


Mir scheint manche haben richtig Angst vor dem Leben ohne Rausch. Kommen wohl ohne Drogen nicht klar im Leben.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Do 24. Aug 2017, 22:25

Pro&Contra hat geschrieben:(24 Aug 2017, 23:21)

Mir scheint manche haben richtig Angst vor dem Leben ohne Rausch. Kommen wohl ohne Drogen nicht klar im Leben.


Ja, Delfine zum Beispiel.

Das Bedürfnis nach Rausch ist in Säugetieren tief verankert.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article152421690/Wenn-Delfine-kiffen-und-Igel-stinkbesoffen-sind.html
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Do 24. Aug 2017, 23:05

Pro&Contra hat geschrieben:(24 Aug 2017, 23:21)

Mir scheint manche haben richtig Angst vor dem Leben ohne Rausch. Kommen wohl ohne Drogen nicht klar im Leben.



Habe eher davor Angst, das unsere Rechte immer mehr eingeschränkt werden.
Drogen (psychotrope Substanzen) sind meiner Meinung nach nicht nur schlecht.
Und wenn sie sogar nix dagegen hätten Kaffee zu verbieten, wie würden sie es finden wenn man ihnen ihren heiß geliebten Kamille Ingwer Tee verbietet, da er in hohen Dosen ja auch einen Amphetamin ähnlichen Rausch auslöst ?
Sehr viele Pflanzen (die man zum würzen oder im Tee etc. nutzt) enthalten Stoffe (alkaloide) die einen bestimmten Einfluss auf uns und unsere Psyche haben können.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon ryu1850 » Do 24. Aug 2017, 23:30

Occham hat geschrieben:(24 Aug 2017, 12:22)

Alle Drogen legalisieren :eek: ohne in hart und weich zu differenzieren?

Ich glaub nicht dass das Mehrheitsfähig ist


Ja klar mehrheitsfähig ist das nicht, aber einige andere kann man direkt mit machen denke ich. Philosophisch wäre ich für alle als letzte Konsequenz.

Aber ich würde z.b. direkt Psychobilin und LSD mit legalisieren.

Erzeugt beides keine Abhängigkeit und ist "ungefährlich" was eine letale Dosis angeht.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Occham » Fr 25. Aug 2017, 10:11

ryu1850 hat geschrieben:(25 Aug 2017, 00:30)

Ja klar mehrheitsfähig ist das nicht, aber einige andere kann man direkt mit machen denke ich. Philosophisch wäre ich für alle als letzte Konsequenz.

Aber ich würde z.b. direkt Psychobilin und LSD mit legalisieren.

Erzeugt beides keine Abhängigkeit und ist "ungefährlich" was eine letale Dosis angeht.

LSD ist eines der stärksten bewusstseinsverändernden Drogen. Die Fähigkeit ein vernünftiges Urteil zu fällen und gewöhnliche Gefahren zu erkennen ist "auf Trip" erheblich beeinträchtigt. Ein LSD-Konsument könnte aus einem Fenster im 3. Stock "hinaustreten", um sich den Boden "aus der Nähe anzuschauen". Es könnte ihm Freude bereiten, den Sonnenuntergang zu bewundern, ohne sich dessen bewusst zu sein, mitten auf einer stark befahrenen Straßenkreuzung zu stehen.

Und das willst du legalisieren?
Große Dinge haben kleine Ursachen.

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