Legalisierung von Cannabis

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Papabasti
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Papabasti » Mi 27. Sep 2017, 03:38

Man sollte sich bei dieser Thematik immer mal den vergleich Alkohol zu Cannabis ansehen.

Zum Beispiel: Cannabis kann eine psychische Abhängigkeit hervorrufen. Diese kann aber in den meisten Fällen ohne Fremdhilfe überwunden werden und das auchvon heute auf morgen. Nur ein sehr geringer Anteil der User benötigen hilfe. (unter 3% die damit aufhören wollen)

Alkohol kann ebenfalls psychisch abhängig machen, jedoch auch Körperlich. Die psychische Abhängigkeit kann hier meist nur unter Psychologischer Anleitung überwunden werden. Alkohol kann aber auch Körperlich Abhängig machen (sogenannte Funktionstrinker sind zum Beispiel körperlich abhängig). Dies kann ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht und in einer Langzeittherapie Überwunden werden. Jedoch reicht in diesem Fall eine geringe Menge um wieder in die Abhängigkeit zu geraten. Meine Frau Mutter war Trinkerin und ich habe einige Episoden hinter mir auf die ich gerne verzichtet hätte.



Cannabis kann Psychosen auslösen.
Alkohol kann sie hervorrufen.

Der Unterschied ist der, bei Cannabis muss eine Veranlagung vorhanden sein, bei Alkohol nicht.



Cannabis ist nicht direkt tödlich. Nur bei Vorerkrankung ist Tot durch Cannabiskonsum möglich. In Deutschland ist nur ein Fall erfasst.

Alkohol kann direkt tödlich sein. Wer es testen möchte, eine Flasche Stroh 80 auf ex. Ihr dürftet es hinder euch haben. Oder ihr habt glück und müsst kotzen :D



Auch der vergleich zu Tabak ist nicht uninteressant. Jedoch muss hier auf die Konsumform geachtet werden. Das klassische kiffen ist ähnlich schädlich wie Rauchen. Da jedoch weniger konsumiert wird als bei Tabak, ist es wieder weniger gefährlich. Tabak raucht man fast immer, der konsum von Prim oder schnupfen ist sehr selten. Nikotin macht auch schneller abhängig. Jedoch nur kurze Zeit. Hier ist es ausschließlich der eigene Wille Ausschlaggebend. Die körperliche Abhängigkeit von Nikotin ist nach 8 Stunden überwunden und die Entzugserscheinungen belaufen sich auf Unruhe. Es muss wirklich meist nur die Macht der Gewohnheit durchbrochen werden. Einfacher Trick, in eine Wohnung im 11 Stock ziehen ohne Balkon und in der Wohnung nicht rauchen. :D



Da bei diesem Thema immer gerne die Gefahr für Kinder und Jugendliche sehr deutlich hervorgehoben wird sollte man bedenken, dass der Zugriff für Kinder und Jugendliche auf Cannabis heute einfacher ist als auf Alkohol. Es sei denn, sie nehmen es sich von ihren Eltern.

Gruß
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Mi 27. Sep 2017, 15:13

Nur leider Interessiert es den Groß Parteien nicht und können den Verbot auch nicht wirklich begründen.Kein Mensch ist Illegal es sei denn sie nehmen Illegale Substanzen zu sich.
Bei synthetisch hergestellten Drogen könnte ich es sogar schon fast ein bisschen verstehen.Aber eine Pflanze zu verbieten geht gar nicht und ist für den gesunden Menschenverstand unverständlich.

Zudem gibt es legale Pflanzen wie z.b einige Nachtschatten Gewächse die deutlich mehr Gefahren potenzial haben.
Ein gutes Beispiel ist die legale Droge Spice. Viele suchen sich einen legalen Ersatz weil sie sich nicht strafbar machen möchten.
Als Rausch oder ein Genussmittel lehnen viele Alkohol aus guten Gründen ab und es bleibt ihnen verboten sich für eine Pflanzliche Substanz zu entscheiden die deutlich weniger schädlich ist.

Und Alkohol wird sogar in der Politik geworben und überall wird er getrunken, sogar im Bundestag.Überall wird es belächelt, verharmlost und verherrlicht.Würden die mal ein Kiffen, könnten so manche wohl wieder klarer denken.Statt dessen werden Menschen die kein alk trinken sondern Gras rauchen verpönt und von der Gesellschaft nicht akzeptiert.

Man sollte mal die Gründe hinterfragen.Und was ist legal und wird medizinisch zugelassen und als Drogen missbraucht.Viele legale erhältliche Substanzen sind deutlich schädlicher als viele Illegale.
Selbst viele Menschenrechtler, u.a Rechtsexperten, Polizei usw. halten den Verbot für falsch und verfassungswidrig.
Und bevor mir wieder jemand etwas unterstellt weil ich mich für dieses Thema so einsetze.Nein ich nehme keine art von Drogen.Hätte ich die aber die Wahl wäre es bestimmt kein Alkohol.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Mi 27. Sep 2017, 16:29

mok hat geschrieben:(27 Sep 2017, 16:13)
Ein gutes Beispiel ist die legale Droge Spice. Viele suchen sich einen legalen Ersatz weil sie sich nicht strafbar machen möchten.


Spice (JHW-18) ist nicht mehr legal.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Mi 27. Sep 2017, 18:23

Kann gut sein.In Smart Shops wird es noch immer angeboten. Legal Highs
Bestimmte Substanzen werden Verboten und durch andere ersetzt.
Vielleicht noch ein anderer Name so das es legal als Räucher Mischung erhältlich ist.

Worauf ich hinaus wollte ist, das es keine Rolle spielt wie Schädlich es ist oder eben nicht.
Man kann an alle möglichen Drogen legal ran kommen.Ob Legal Highs oder Medikamente usw.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Mi 27. Sep 2017, 18:36

Der Verbot hat nix mit der Schädlichkeit zu tun. Dann wäre Alkohol verboten und nicht Cannabis.
Wieso wurde Cannabis verboten und ist es heute noch? Wieso wurde Kratom in Thailand verboten?
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Provokateur » Mi 27. Sep 2017, 18:45

mok hat geschrieben:(27 Sep 2017, 19:23)

Kann gut sein.In Smart Shops wird es noch immer angeboten. Legal Highs
Bestimmte Substanzen werden Verboten und durch andere ersetzt.
Vielleicht noch ein anderer Name so das es legal als Räucher Mischung erhältlich ist.

Worauf ich hinaus wollte ist, das es keine Rolle spielt wie Schädlich es ist oder eben nicht.
Man kann an alle möglichen Drogen legal ran kommen.Ob Legal Highs oder Medikamente usw.


Die dürfen aber keine Cannabinoidderivate mehr enthalten. Geregelt ist das alles im Gesetz über neue psychoaktive Substanzen, welches seit letztem Jahr gilt.
Wirst du dennoch mit einer solchen Räuchermischung aufgegriffen, gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen.

Ja, klar, es werden immer Wege gesucht, gesetzliche Regelungen zu umgehen. Schmerzpflaster auskochen, polnische Suppe, Hortensienknospen rauchen, Fliegenpilze trocknen und konsumieren, sogar Klassiker wie "Bananin aus Bananenschalen" kommen jedes Jahr wieder (ProTip: Wer Bananenschalen raucht, dem kommt es sowohl oben als auch unten raus) und klappen mal besser, mal weniger gut.

Das Bedürfnis nach Rausch ist einfach ein menschliches, meiner Theorie nach sogar eines, welches vielen höheren Tieren zueigen ist.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon mok » Mi 27. Sep 2017, 19:01

Ja, das sehe ich auch so. Wie wird es dann konkret in der Politik begründet? Oder haben bestimmte Lobbys was damit zu tun?
Solange es den grössten Teil der Bevölkerung nicht Interessiert weil sie nicht betroffen sind kann man es wohl auch so machen.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon ryu1850 » Mi 27. Sep 2017, 21:43

Mal sehen was der neue Bundestag so hergibt.
Die Linke, FDP und Grünen sind sich für ein Legalisieren einig und Martin Schulz hat der SPD den Fraktionszwang aufgehoben.
Wenn die Linke aus der Opposition das Gesetz der Grünen von 2015 noch mal bringt, können die nicht dagegen sein.
Die FDP wird auch dafür sein müssen, weil sie nicht gegen eine Liberalisierung stimmen können.
Dann stellt sich nur noch die Frage, wie viele der SDP Abgeordneten ließen sich wohl überzeugen?
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 27. Sep 2017, 21:57

Was wäre eine Jamaikakoalition ohne fetten Joint? Undenkbar. Legalize now!

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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Cat with a whip » Mi 27. Sep 2017, 23:00

ryu1850 hat geschrieben:(27 Sep 2017, 22:43)

Mal sehen was der neue Bundestag so hergibt.
Die Linke, FDP und Grünen sind sich für ein Legalisieren einig und Martin Schulz hat der SPD den Fraktionszwang aufgehoben.
Wenn die Linke aus der Opposition das Gesetz der Grünen von 2015 noch mal bringt, können die nicht dagegen sein.
Die FDP wird auch dafür sein müssen, weil sie nicht gegen eine Liberalisierung stimmen können.
Dann stellt sich nur noch die Frage, wie viele der SDP Abgeordneten ließen sich wohl überzeugen?


Das Thema ist in der SPD bis auf den Jusos kaum existent. Es müssen schon mindestens die hälfte der SPD Abgeordneten für die Legalisierung abstimmen damit das was wird. Bei der AfD kommen vielleicht 10% Pro-Stimmen zusammen, wenn man mal deren unverbindliche Befragungen ansieht, also minimaler Zuspruch.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon LahmeEnte » Fr 10. Nov 2017, 23:05

Ich habe gesehen, dass hier über das Thema schon fleißig diskutiert wurde.

Wer der Meinung ist, dass die Legalisierung sinnvoll wäre, kann die laufende Online-Petition des Bundestages mitzeichnen:
Online-Petition für die Legalisierung von Cannabis

Text der Petition
"Der Bundestag möge den Markt für Cannabis als Genussmittel regulieren und dabei besonders die Aspekte Jugendschutz, Prävention, Verbraucherschutz und Qualitätskontrolle berücksichtigen."

Zusammen mit den Offline-Unterschriften hat die Petition jetzt bereits über 62 000 Unterschriften.

Jeder Mitzeichner zählt.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Catull » Sa 11. Nov 2017, 20:27

Ein Staat sollte so wenig wie nötig verbieten. Hanf ist und bleibt eine Droge wie auch Alkohol oder Nikotin. Auch mögliche negative Folgen sind nicht abzustreiten, insbesondere im frühen Jugendalter. Doch deswegen etwas zu kriminalisieren, obwohl Cannabis in den allermeisten Fällen als Genussmittel verwendet wird, halte ich für albern. Die täglichen möglichen Folgen des Alkohols sind augenscheinlich und gravierend (Kontrollverlust, Vandalismus, Aggression, Gewalt .... ). Aber nein, Alkohol wird billig und überall verkauft, ja intensiv beworben. Bier und Wein sind sogar ab sechzehn Jahren. Vielleicht sollte man hier die gängige Praxis mal überdenken. Einstiegsdroge Cannabis? Ja sicher, aber deshalb, weil man das Zeug nun mal bei zwielichtigen Personen kauft, die auch schnell mal andere Drogen im Angebot haben. Deutschland sollte das Zeug entkriminalisieren und kontrolliert abgeben, gleichzeitig aufklären und Präventionsarbeit leisten. Aber bitte mit wirklichem Sachverstand und nicht diesen albernen Mythen, wie man sie teilweise sogar hier im Forum lesen muss.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 11. Nov 2017, 20:51

Catull hat geschrieben:(11 Nov 2017, 20:27)

Ein Staat sollte so wenig wie nötig verbieten. Hanf ist und bleibt eine Droge wie auch Alkohol oder Nikotin. Auch mögliche negative Folgen sind nicht abzustreiten, insbesondere im frühen Jugendalter. Doch deswegen etwas zu kriminalisieren, obwohl Cannabis in den allermeisten Fällen als Genussmittel verwendet wird, halte ich für albern. Die täglichen möglichen Folgen des Alkohols sind augenscheinlich und gravierend (Kontrollverlust, Vandalismus, Aggression, Gewalt .... ). Aber nein, Alkohol wird billig und überall verkauft, ja intensiv beworben. Bier und Wein sind sogar ab sechzehn Jahren. Vielleicht sollte man hier die gängige Praxis mal überdenken. Einstiegsdroge Cannabis? Ja sicher, aber deshalb, weil man das Zeug nun mal bei zwielichtigen Personen kauft, die auch schnell mal andere Drogen im Angebot haben. Deutschland sollte das Zeug entkriminalisieren und kontrolliert abgeben, gleichzeitig aufklären und Präventionsarbeit leisten. Aber bitte mit wirklichem Sachverstand und nicht diesen albernen Mythen, wie man sie teilweise sogar hier im Forum lesen muss.

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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Olympus » Sa 11. Nov 2017, 21:09

Catull hat geschrieben:(11 Nov 2017, 20:27)

Ein Staat sollte so wenig wie nötig verbieten. Hanf ist und bleibt eine Droge wie auch Alkohol oder Nikotin. Auch mögliche negative Folgen sind nicht abzustreiten, insbesondere im frühen Jugendalter. Doch deswegen etwas zu kriminalisieren, obwohl Cannabis in den allermeisten Fällen als Genussmittel verwendet wird, halte ich für albern. Die täglichen möglichen Folgen des Alkohols sind augenscheinlich und gravierend (Kontrollverlust, Vandalismus, Aggression, Gewalt .... ). Aber nein, Alkohol wird billig und überall verkauft, ja intensiv beworben. Bier und Wein sind sogar ab sechzehn Jahren. Vielleicht sollte man hier die gängige Praxis mal überdenken. Einstiegsdroge Cannabis? Ja sicher, aber deshalb, weil man das Zeug nun mal bei zwielichtigen Personen kauft, die auch schnell mal andere Drogen im Angebot haben. Deutschland sollte das Zeug entkriminalisieren und kontrolliert abgeben, gleichzeitig aufklären und Präventionsarbeit leisten. Aber bitte mit wirklichem Sachverstand und nicht diesen albernen Mythen, wie man sie teilweise sogar hier im Forum lesen muss.

Klar gibt es nach überschwenglichem Drogenkonsum keine Aggressionen, Gewalt etc. Sogar so wenig das tägliche Kiffer es mit 35 geschafft haben, noch nie eine Arbeitsstelle angenommen zu haben, schließlich hat dies auch Morgen noch Zeit. Lass erstmal chillen, Aldda.
Ich kannte mal einen, der wohl bis an sein Lebensende in betreutem Wohnen existieren wird.
Allein würde er sich vor Lebensängsten wohl abmurgsen.
Hat halt ein paar Jonnys zu viel genossen und ist geistig hängen geblieben.
Wenn die Folgen von Qualm und Alk nicht reicht, lasst doch gleich allen Drogen freien Lauf, Verbote sind ja so ätzend. Kokain, Crystal Meth, Pilze, LSD alles kein Problem.

Ich frag mich halt nur, warum manche so vehement für Drogen kämpfen wie Besessene, wenn es doch nicht abhängig macht und man es nicht wirklich braucht.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 11. Nov 2017, 21:17

Naja, man kann auch ohne Selbstbefriedigung leben. Wollen aber viele nicht.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Ein Terraner » Sa 11. Nov 2017, 21:25

Olympus hat geschrieben:(11 Nov 2017, 21:09)

Ich frag mich halt nur, warum manche so vehement für Drogen kämpfen


Beschäftige dich doch mal mit der Geschichte der Prohibition, vielleicht wird es dann klarer.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon ryu1850 » Sa 11. Nov 2017, 22:07

Olympus hat geschrieben:(11 Nov 2017, 21:09)


Ich frag mich halt nur, warum manche so vehement für Drogen kämpfen wie Besessene, wenn es doch nicht abhängig macht und man es nicht wirklich braucht.


Gegenfrage: Wenn Drogen erlaubt wären, würden sie dann dafür kämpfen, dass Menschen die Drogen nehmen ins Gefängnis kommen auf Kosten ihrer Steuergelder?
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Olympus » So 12. Nov 2017, 07:52

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(11 Nov 2017, 21:17)

Naja, man kann auch ohne Selbstbefriedigung leben. Wollen aber viele nicht.

Wozu noch mehr Müll zulassen. Was ist dann das nächste? PCP legalisieren, danach Heroin?
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 12. Nov 2017, 08:21

Olympus hat geschrieben:(12 Nov 2017, 07:52)

Wozu noch mehr Müll zulassen. Was ist dann das nächste? PCP legalisieren, danach Heroin?

Ich verstehe deinen Standpunkt. Ich meine, man sollte sogar auf dem Bereich forschen und saubere Produktionsverfahren und abgewandelte minder aggressive Substanzen suchen. Auch körperliche Abhängigkeit besser verstehen.
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Re: Legalisierung von Cannabis

Beitragvon Ein Terraner » So 12. Nov 2017, 10:16

Olympus hat geschrieben:(12 Nov 2017, 07:52)

danach Heroin?


Weißt du überhaupt warum es verboten wurde ? http://www.zeitenblicke.de/2009/3/tanner

Und sprich doch mal mit Polizisten darüber die mit dem Zeug zu tun haben, du wärst überrascht was die so sagen.
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