Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

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gödelchen
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon gödelchen » Do 10. Aug 2017, 11:50

relativ hat geschrieben:(10 Aug 2017, 12:37)

Hallo, natürlich suggerierst du mit deinen Einwänden zum Tatverdacht von Flüchtlingen und Migranten genau dies, nämlich das sie schuldig und mehrheitlich kriminell sind.. Verarschen kannst du damit evtl. dein Stammtisch.
Ich bin schon froh, daß es hier noch nicht so viele Menschen mit deiner Art zu denken gibt und bete, daß es zu meinen Lebzeiten auch so bleibt.


Klassischer Fall von Marx´schem Kopf-Fuß-Effekt..:-)

stell dich mal wieder richtig hin. Ich habe dir nur gezeigt, dass deine Haltung gegenüber dem Begriff Tatverdächtiger realitätsfern ist und in der Polizeiarbeit eine wichtige Bedeutung hat. Es gibt mehr Tatverdächtige Deutsche über alles...aber.... .

In welcher Blase lebst du eigentlich.
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relativ
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 10. Aug 2017, 12:02

gödelchen hat geschrieben:(10 Aug 2017, 12:50)

Klassischer Fall von Marx´schem Kopf-Fuß-Effekt..:-)

stell dich mal wieder richtig hin. Ich habe dir nur gezeigt, dass deine Haltung gegenüber dem Begriff Tatverdächtiger realitätsfern ist und in der Polizeiarbeit eine wichtige Bedeutung hat. Es gibt mehr Tatverdächtige Deutsche über alles...aber.... .

In welcher Blase lebst du eigentlich.

Du stammelst dir einen, ohne Sinn und Verstand, zusammen. Das Tatverdächtige für die Polizeiarbeit eine wichtige Rolle spielen hat hier niemand negiert.
Meine Haltung zum Tatverdacht entspricht genau der des deutschen Rechtssystems und dies ist mit nichten Realitätsfern. Evtl. solltest du mal dein Horizont ein wenig erweitern, dann klappt es evtl. auch mit der Verständigung.
Aufgezeigt hast du mir btw. mal gar nix, auch dies bildest du dir nur ein.
Du scheinst auf jedenfall mit der allgemeine Definition zum Wort Tatverdächtiger, nicht viel anfangen zu können
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Dark Angel » Do 10. Aug 2017, 12:03

relativ hat geschrieben:(10 Aug 2017, 12:37)

Hallo, natürlich suggerierst du mit deinen Einwänden zum Tatverdacht von Flüchtlingen und Migranten genau dies, nämlich das sie schuldig und mehrheitlich kriminell sind.. Verarschen kannst du damit evtl. dein Stammtisch.
Ich bin schon froh, daß es hier noch nicht so viele Menschen mit deiner Art zu denken gibt und bete, daß es zu meinen Lebzeiten auch so bleibt.

Es wird gar nichts suggeriert! Die Rede ist die ganze Zeit, dass die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen 5,5 mal höher ist als die Zahl der deutschen Tatverdächtigen, gemessen am Anteil der Bevölkerung.

Tatverdacht bedeutet:
"Anfangsverdacht
Anfangsverdacht bedeutet, dass so viele verdichtende Momente vorliegen, um bei der Ermittlungsbehörde Verfahrenshandlungen im Sinne der StPO auszulösen. Gemäß § 152 II StPO ist die Staatsanwaltschaft beim Vorliegen eines Anfangsverdachts dazu verpflichtet, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Vage Vermutungen reichen jedoch nicht aus."
(Quelle)

Wenn bei einen Anfangstatverdacht ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, gibt es auch Anhaltpunkte und im Ergebnis wird dann festgestellt, ob sich die Anhaltspunkte erhärten und daraus ein.
Entscheident aber: Vage Vermutungen reichen nicht aus! und damit ist die Behauptung Zuwanderer/Migranten würden häufiger verdächtigt, weil sie Zuwanderer/Migranten sind, bereits widerlegt.

"Hinreichender Tatverdacht
Der hinreichende Tatverdacht ist die Voraussetzung zur Erhebung der öffentlichen Klage nach § 170 I StPO. Dieser wird bejaht, wenn nach vorläufiger Bewertung des sich aus dem gesamten Akteninhalt ergebenen Sachverhalts und der Beweisergebnisse eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Verurteilung gegeben ist. Darüber hinaus wird das Gericht die Anklage nur dann zur Hauptverhandlung zulassen, wenn ein hinreichender Tatverdacht besteht."
Quelle: ebenda!
entsteht.
Das ist dann bereits der nächste Schritt nach dem Ermittlungsverfahren.

"Dringender Tatverdacht
Anknüpfungspunkt für den dringenden Tatverdacht sind die Haftgründe gemäß §§ 112 I 1, II, 112 a I StPO. Ein dringender Tatverdacht ist anzunehmen, wenn nach gewonnenen Ermittlungsergebnissen eine hohe Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass der Beschuldigte eine Straftat begangen hat. Voraussetzung der Untersuchungshaft ist also das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts und ein Haftgrund."
(Quelle: ebenda)

Und genau hier ist der eigentliche Punkt - bei Nichtdeutschen ==> Zuwanderern/Migranten kommt es seltener zu einem Strafverfahren, selbst dann nicht, wenn die Betreffenden der Tat überführt sind. Sehr zum Ärgernis der Polizei übrigens, die die Personalien aufnehmen und wieder laufen lassen müssen. In vielen Fällen wird sogar auf Untersuchungshaft verzichtet, wenn "gute Sozialprognose" vorliegen. In Polizeiberichten heißt es dann lapidar "polizeibekannt, Mehrfachtäter etc pp"
Was wiederum deine Behauptung Zuwanderer/Migranten würden häufiger verdächtigt, weil sie Zuwanderer/Migranten sind, widerlegt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Dark Angel » Do 10. Aug 2017, 12:04

Schnitter hat geschrieben:(10 Aug 2017, 12:39)

Ich weiß gar nicht was das Bohei in dem Thread soll.

Die Museumsleitung will offensichtlich versöhnen statt spalten.

Also das Gegenteil dessen was Pegidioten und AfD Trottel wollen.

Das ist doch löblich.

Nöö die Museumsleitung lässt sich instrumentalisieren und arbeitet (vermiitelt) dabei unseriös, unwissenschaftliche und sogar falsch.
Da werden Äpfel mit Kartoffeln verglichen!
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 10. Aug 2017, 12:10

Dark Angel hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:03)

Es wird gar nichts suggeriert! Die Rede ist die ganze Zeit, dass die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen 5,5 mal höher ist als die Zahl der deutschen Tatverdächtigen, gemessen am Anteil der Bevölkerung.

Tatverdacht bedeutet:
"Anfangsverdacht
Anfangsverdacht bedeutet, dass so viele verdichtende Momente vorliegen, um bei der Ermittlungsbehörde Verfahrenshandlungen im Sinne der StPO auszulösen. Gemäß § 152 II StPO ist die Staatsanwaltschaft beim Vorliegen eines Anfangsverdachts dazu verpflichtet, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Vage Vermutungen reichen jedoch nicht aus."
(Quelle)

Wenn bei einen Anfangstatverdacht ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, gibt es auch Anhaltpunkte und im Ergebnis wird dann festgestellt, ob sich die Anhaltspunkte erhärten und daraus ein.
Entscheident aber: Vage Vermutungen reichen nicht aus! und damit ist die Behauptung Zuwanderer/Migranten würden häufiger verdächtigt, weil sie Zuwanderer/Migranten sind, bereits widerlegt.

"Hinreichender Tatverdacht
Der hinreichende Tatverdacht ist die Voraussetzung zur Erhebung der öffentlichen Klage nach § 170 I StPO. Dieser wird bejaht, wenn nach vorläufiger Bewertung des sich aus dem gesamten Akteninhalt ergebenen Sachverhalts und der Beweisergebnisse eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Verurteilung gegeben ist. Darüber hinaus wird das Gericht die Anklage nur dann zur Hauptverhandlung zulassen, wenn ein hinreichender Tatverdacht besteht."
Quelle: ebenda!
entsteht.
Das ist dann bereits der nächste Schritt nach dem Ermittlungsverfahren.

"Dringender Tatverdacht
Anknüpfungspunkt für den dringenden Tatverdacht sind die Haftgründe gemäß §§ 112 I 1, II, 112 a I StPO. Ein dringender Tatverdacht ist anzunehmen, wenn nach gewonnenen Ermittlungsergebnissen eine hohe Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass der Beschuldigte eine Straftat begangen hat. Voraussetzung der Untersuchungshaft ist also das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts und ein Haftgrund."
(Quelle: ebenda)

Und genau hier ist der eigentliche Punkt - bei Nichtdeutschen ==> Zuwanderern/Migranten kommt es seltener zu einem Strafverfahren, selbst dann nicht, wenn die Betreffenden der Tat überführt sind. Sehr zum Ärgernis der Polizei übrigens, die die Personalien aufnehmen und wieder laufen lassen müssen. In vielen Fällen wird sogar auf Untersuchungshaft verzichtet, wenn "gute Sozialprognose" vorliegen. In Polizeiberichten heißt es dann lapidar "polizeibekannt, Mehrfachtäter etc pp"
Was wiederum deine Behauptung Zuwanderer/Migranten würden häufiger verdächtigt, weil sie Zuwanderer/Migranten sind, widerlegt.

Das ist ja alles richtig, daß was du beschreibst ist die Polizeiarbeit, ein krimineller wird ein Mensch offiziell in Deutschland erst dann, wenn er Rechtskräftig verurteilt ist. Dies mag in manchen Fällen unbefriedigend sein, aber dies ist aus einem gutem Grund so.
Also wer jetzt nur beruhend auf der Polizeistatistik der Tatverdächtigen ein pauschales :"Flüchtlinge/Migranten sind krimineller" machen möchte, der sollte sich diesbezüglich schon besser erklären.
Deweitern sollte er die ganzen Nebenursachen auch mit berücksichten , die hier alle schon zur Sprachen kamen.


Was meinst du wie viele Anfangsverdächtigungen ich habe, wenn ich mal wieder meinen Schlüssel verlegt haben. ;)
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 10. Aug 2017, 12:11

Dark Angel hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:04)

Nöö die Museumsleitung lässt sich instrumentalisieren und arbeitet (vermiitelt) dabei unseriös, unwissenschaftliche und sogar falsch.
Da werden Äpfel mit Kartoffeln verglichen!

Du kennst deren intention mal wieder besser, gelle? :x
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon gödelchen » Do 10. Aug 2017, 12:24

relativ hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:02)

Du stammelst dir einen, ohne Sinn und Verstand, zusammen. Das Tatverdächtige für die Polizeiarbeit eine wichtige Rolle spielen hat hier niemand negiert.
Meine Haltung zum Tatverdacht entspricht genau der des deutschen Rechtssystems und dies ist mit nichten Realitätsfern. Evtl. solltest du mal dein Horizont ein wenig erweitern, dann klappt es evtl. auch mit der Verständigung.
Aufgezeigt hast du mir btw. mal gar nix, auch dies bildest du dir nur ein.
Du scheinst auf jedenfall mit der allgemeine Definition zum Wort Tatverdächtiger, nicht viel anfangen zu können


Was etrzählst du denn ?

Wer hat was gegen die Definition des Begriffes Tatverdächtiger gesagt?

Schlau machen muss du dich über das, was mit der Person Tatverdächtiger einhergeht, ich muss das nicht, habe den Umgang mal ehedem gelernt aus Büchern und in der Paxis.

Deine Verdständnismängel gegenüber der Realität sind es die eine Debatte immer wieder neu kontraproduktiv werden lassen.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 10. Aug 2017, 12:48

gödelchen hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:24)

Was etrzählst du denn ?

Wer hat was gegen die Definition des Begriffes Tatverdächtiger gesagt?

Schlau machen muss du dich über das, was mit der Person Tatverdächtiger einhergeht, ich muss das nicht, habe den Umgang mal ehedem gelernt aus Büchern und in der Paxis.

Deine Verdständnismängel gegenüber der Realität sind es die eine Debatte immer wieder neu kontraproduktiv werden lassen.


Die Definition ist zutreffend sie hilft auch weiter. Nur nicht in deinem Sinne.

Die tägliche Polizeiarbeit vor Ort zeigt, dass deine Zielrichtung nicht richtig justiert ist. Im konkreten Fall ist es es der Aufgriff in einer polizeilichen Aktion, der zu einem Tatverdacht somit zu einem Tatverdächtigen führt. Da eine Straftat konkret einem Individuum zugeordnet werden muss, verbleiben die restlichen Personen im Umfeld des Tatgeschehens Tatverdächtige. Die meisten Staftaten in denen Zugereiste - meist signifikant überrepräsentiert - auffällig werden sind Straftaten mit und aus einer Gruppe heraus.

Somit ist der dann strafrechtlich unbekannte Tatverdächtigen nicht aus dem Schneider , sondern Backstage-Akteur. Die tägliche Polizeiarbeit ist in dem Bereich nur sinnvoll, wenn diese Akteure auch im Auge behalten werden. Da gibt es immer wieder Fahndungansäzze zur Aufklärung ähnlicher Straftaten.



Insoweit darf die klammgeimlichen Tatveteiligung und Verstrickung in die Machenschaftenaften aus der Statistik der Tatverdächtigen schlüssig geschlossen werden.

Realitätsfremde, also die, die sich so generieren wie du, sind natürlich erpicht darauf, diesen Erkenntnissen aus dem Weg zu gehen.


In diesen deinem post wird ja ziemlich deutlich wo bei dir die Reise hingehen soll und dein Realitätsfokus liegt.


Stein des Anstoßes bezüglich Tatverdächtigen war übrigens die Ausage von Dark "alles und jeder" Angel:

Bei Tatverdächtigen handelt es sich um zur Anzeige gebrachte Verbrechen, die von den betreffenden Personen tatsächlich begangen wurden und nicht um irgendwelche Falschbeschuldigungen.

Welches für unseren Rechtsstaat nachweislich ein falsche Behauptung war.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon gödelchen » Do 10. Aug 2017, 13:07

relativ hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:48)

In diesen deinem post wird ja ziemlich deutlich wo bei dir die Reise hingehen soll und dein Realitätsfokus liegt.


Stein des Anstoßes bezüglich Tatverdächtigen war übrigens die Ausage von Dark "alles und jeder" Angel:

"Bei Tatverdächtigen handelt es sich um zur Anzeige gebrachte Verbrechen, die von den betreffenden Personen tatsächlich begangen wurden und nicht um irgendwelche Falschbeschuldigungen."

Welches für unseren Rechtsstaat nachweislich ein falsche Behauptung war.


Du hast in einem Recht und im anderen Unrecht in dem Fall.

Wenn etwas zur Anzeige gebracht wird, dann haben wir einen, der einer Straftat verdächtig wird. Es wird ermittel, ob die betreffende Person die Tat begangen hat. Hat sie es nicht ( Auchtung tatsächlich oder mangels Nachweis ) , wird die Anzeige fallen gelassen oder einen Schritt weiter derjenige frei gesprochen.

Falsch in DAs Post ist, dass eine Anzeige nicht beinhalten muss , dass ( wie sie meint) ein Verbrechen tatsächlich vorliegt. Eine Anzeige kann aus dem subjektiven Empfinden heraus gestellt, werden, dass eines vorliegt.

Wenn eine Anzeige vorliegt muss davon ausgegangen werden, dass KEINE Falschbeschuldigung vorliegt, weil der Anzeigesteller sich der Tragweite einer Falschbeschuldigung ( strafbar) bewusst ist. In dem Spannungsfeld ermittel die Ermittlungsbehörde und das Prozedere nimmt seinen Lauf.

Die Staatsanwaltschaft als letztlich entscheidungsbefugte Behörde wägt ab und wertet den Fall. Einstellung oder Anklage...........

Fazit. Tatverdächtiger ist man bis zur Einstellung des Verfahrens oder des Freispruchs. Daraus ergibt sich für die Praxis

- ein Tatverdächtiger ist aktenkundig und innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen wieder neuen Ermittlungen zu gängig
- mathematisch statistisch dürfte es schwierig sein über den gesamten Verfahrensablauf zutreffende Aussagen über den Anteil tatverdächtig und verurteilt treffen zu können.

Aus dem Gesagten heraus kann der aber der Schluss gezogen werden, dass tatverdächtig immer auch eine Nähe zu Taten stark annehmen lässt.

Das ist alles und fertig die causa.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Anderus » Do 10. Aug 2017, 13:13

relativ hat geschrieben:(10 Aug 2017, 10:05)

Du vergisst dabei, daß wir, also die Industrieländer, einen erheblichen Anteil daran haben, daß sich z.B. Despoten und Nichtdemokraten in vielen dieser Ländern halten können/konnten und somit natürlich auch eine gesellschaftliche Entwicklung vielfach behindern, bzw. der Extremisten erst den Raum gegeben haben den sie brauchten um zu erblühen.
Neben anderen Faktoren ist dies ein wichtiger Faktor, welchen wir beeinflussen können und zwar direkt.


Tut mir Leig, das ich Dir das schreiben muss, aber das ist hohles Geschwätz.

Erstmal sind es nicht die Industrieländer, sondern es sind Personengruppen aus diesen Industrieländern, unter denen die Industrieländer genauso leiden, wie die Menschen in den Ländern, die von ihnen ausgebeutet und drangsaliert werden. Zweitens, ist das so nicht richtig. Es hat zwar in der Vergangenheit, insbesondere in Südamerika, aber auch im Nahen Osten und Nordafrika, Einmischungen, insbesondere von Personengruppen, die aus den USA kamen, gegeben, aber dies dürfte heute, weitestgehend der Vergangenheit angehören.

Aktuell, erleben wir in der Türkei, die mal stolz auf die Reformen von Attatürk waren, wie sich eine Gesellschaft, ihren Despoten selber aussucht und ihn festigt. Davor war es Ägypten, wo in freien Wahlen ein Herr Mursy gewählt wurde, der dabei war, Ägypten wieder ins Mittelalter zu katapultieren. Und nicht zuletzt, erlebten wir im Gaza, wie sich eine Bevölkerung, per Wahl 2007, eine Terroristengruppe als Machthaber gewählt hat.

Es wird also von den Industriestaaten, nichts behindert, sondern im Gegenteil, wir helfen, insbesondere bei der Türkei, wo wir konnten und können. Außerdem, sind Despoten, nicht unbedingt das Problem. Wenn ich mir den "Despoten" in Ägypten ansehe, kann ich mir eine gewisse Sympathie nicht verkneifen. Und, wenn ich mir den Despoten ansehe, der in Südostafrika, diesen Staudamm baut, womit der Nil gestaut werden soll, kann ich auch Sympathie finden.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 10. Aug 2017, 13:34

Anderus hat geschrieben:(10 Aug 2017, 14:13)

Tut mir Leig, das ich Dir das schreiben muss, aber das ist hohles Geschwätz.

Tut mir leid, aber das ist kein Argument.

Erstmal sind es nicht die Industrieländer, sondern es sind Personengruppen aus diesen Industrieländern, unter denen die Industrieländer genauso leiden, wie die Menschen in den Ländern, die von ihnen ausgebeutet und drangsaliert werden. Zweitens, ist das so nicht richtig. Es hat zwar in der Vergangenheit, insbesondere in Südamerika, aber auch im Nahen Osten und Nordafrika, Einmischungen, insbesondere von Personengruppen, die aus den USA kamen, gegeben, aber dies dürfte heute, weitestgehend der Vergangenheit angehören.
Willst du mich verarschen? Du lebst in diesen Demokratien und wählst evtl auch Parteien die dagenen nix unternehmen aus den unterschiedlichsten Gründen, aber sicher sind wirtschaftliche Aspekte ein sehr wichtiger Grund und dazu zählen eben auch die von dir genannten. Das es auch gute Projekte aus industrieländern kommen bestreite ich ja gar nicht, nur diese bewirken nicht, daß sich Despoten sich zu lange in einem Land halten kann.
Aktuell, erleben wir in der Türkei, die mal stolz auf die Reformen von Attatürk waren, wie sich eine Gesellschaft, ihren Despoten selber aussucht und ihn festigt. Davor war es Ägypten, wo in freien Wahlen ein Herr Mursy gewählt wurde, der dabei war, Ägypten wieder ins Mittelalter zu katapultieren. Und nicht zuletzt, erlebten wir im Gaza, wie sich eine Bevölkerung, per Wahl 2007, eine Terroristengruppe als Machthaber gewählt hat.
In Ägypten hat sich die Wut auf das Establishment eben genauso Ban gebrochen, wie z.B. in der USA, nur auf einem anderen Level. Die Vorzeichen sind immer die selber. Machen Despoten oder Politiker demokratischer Länder Jahrelang/Jahtrzehnte lang nur murks, verändert sich das Wählerverhalten, wenn man denn dann wählen darf. Dies sind direkte und auch indirekte Auswirkungen. Bei der Türkei war dies anders, dort hat sich der Erdogan komplett verändert , oder er hat sich vorher sehr gut verstellt. Das er nochmal gewählt wurde ist tragisch, trotzdem war es knapp.
Es wird also von den Industriestaaten, nichts behindert, sondern im Gegenteil, wir helfen, insbesondere bei der Türkei, wo wir konnten und können. Außerdem, sind Despoten, nicht unbedingt das Problem. Wenn ich mir den "Despoten" in Ägypten ansehe, kann ich mir eine gewisse Sympathie nicht verkneifen. Und, wenn ich mir den Despoten ansehe, der in Südostafrika, diesen Staudamm baut, womit der Nil gestaut werden soll, kann ich auch Sympathie finden.

Nunja aus der Türkei kommen ja jetzt nicht die Flüchtlinge, von daher kannst du dir die Türkei als Beispieland mal ausklammern.Die Hilfen kommen hauptsächlich im Zuge der Nato Mitgliedschaft und der EU Beitrittsverhandlungen zustande. Neuerdings der Flüchtlingsdeal.
Das du Symphatie für solche Führer hegst kann ich, nach dem was du hier so von dir gibst sogar sehr gut nachvollziehen. Es bleiben aber eben egoistische auf sich bezogene Menschen, denen es Hauptsächlich um ihr eigenens Wohl geht.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon schokoschendrezki » Do 10. Aug 2017, 14:06

Dark Angel hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:03)
Es wird gar nichts suggeriert! Die Rede ist die ganze Zeit, dass die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen 5,5 mal höher ist als die Zahl der deutschen Tatverdächtigen, gemessen am Anteil der Bevölkerung.

Ich bin mir sicher, dass Du weisst, dass der Sinn und die Art statistischer Vergleiche zweier Gruppen mindestens von der Frage Normalverteilung oder nicht und von der Frage der Verbundenheit oder Unverbundenheit, statistisch formuliert der Stichprobenunabhängigkeit abhängt. Normalverteilung kommt bei Nichtdeutschen in der Regel schon deshalb nicht in Frage, weil das stark asymmetrische Geschlechterverhältnis sich auf eine Asymmetrie in fast allen sozialen Fragen auswirkt. Und Unabhängigkeit kommt wegen der aufgeladenen Diskussionen zu diesem Thema zwischen Deutschen und NIchtdeutschen schon gar nicht in Frage. Das Allermindeste, was neben den Mittelwerten einbezogen werden müsste, ist die Varianz.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Dark Angel » Do 10. Aug 2017, 14:06

relativ hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:10)

Das ist ja alles richtig, daß was du beschreibst ist die Polizeiarbeit, ein krimineller wird ein Mensch offiziell in Deutschland erst dann, wenn er Rechtskräftig verurteilt ist. Dies mag in manchen Fällen unbefriedigend sein, aber dies ist aus einem gutem Grund so.
Also wer jetzt nur beruhend auf der Polizeistatistik der Tatverdächtigen ein pauschales :"Flüchtlinge/Migranten sind krimineller" machen möchte, der sollte sich diesbezüglich schon besser erklären.
Deweitern sollte er die ganzen Nebenursachen auch mit berücksichten , die hier alle schon zur Sprachen kamen.


Was meinst du wie viele Anfangsverdächtigungen ich habe, wenn ich mal wieder meinen Schlüssel verlegt haben. ;)

Ich habe von Anfang vom Verhältnis der Tatverdächtigen gemessen am Anteil der Bevölkerung geschrieben und das Ding dem ich die Zahlen entnommen habe, nennt sich Polizeiliche KriminalStatistik. Bei einer Kriminalstatistik geht es nunmal um Kriminalität und die liegt bei Nichtdeutschen insgesamt 5,5 mal höher als bei Deutschen (Staatsbürgern) und ganz besonders weit vorn liegen Algerier mit über 54% und Zuwanderer aus Guinea-Bissau mit über 56% gefolgt von Zuwanderern aus der Republik Kongo mit 47% und die wiederum gefolgt von Zuwanderern aus Südost-Europa mit 30% bzw weit über 20%.
Wo ist da was pauschal?
Eine kriminelle Handlung/Straftat ist eine kriminelle Handlung/Straftat - da gibt es keine Entschuldigungen und/oder "Nebenursachen", die in irgend einer Art und Weise zu berücksichtigen wären.
Deine so genannten "Nebenursachen" sind auch kein Argument, wie das Beispiel der Zuwanderer aus Staaten wie der Republik Kongo und der Demokratischen Republik Kongo zeigt. Von den Zuwanderern aus der sehr viel "reicheren" Republik Kongo (gemessen am Pro-Kopf-Einkommen) sind 47% tatverdächtig, während es aus der sehr viel ärmeren Demokratischen Republik Kongo gerade mal 5% sind. Armut ist also kein Argument für Kriminalitäts"ursache".
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon schokoschendrezki » Do 10. Aug 2017, 14:19

Dark Angel hat geschrieben:(10 Aug 2017, 15:06)

Ich habe von Anfang vom Verhältnis der Tatverdächtigen gemessen am Anteil der Bevölkerung geschrieben und das Ding dem ich die Zahlen entnommen habe, nennt sich Polizeiliche KriminalStatistik. Bei einer Kriminalstatistik geht es nunmal um Kriminalität und die liegt bei Nichtdeutschen insgesamt 5,5 mal höher als bei Deutschen (Staatsbürgern) und ganz besonders weit vorn liegen Algerier mit über 54% und Zuwanderer aus Guinea-Bissau mit über 56% gefolgt von Zuwanderern aus der Republik Kongo mit 47% und die wiederum gefolgt von Zuwanderern aus Südost-Europa mit 30% bzw weit über 20%.

Hier wird nicht die Kriminalitätsrate der "Deutschen" oder der "Algerier" gemessen sondern die der Deutschen in Deutschland und die der Algerier in Deutschland. Ich will diesen Einwant nicht einmal als Plädoyer für oder gegen irgendetwas verstanden wissen, sondern lediglich auf die Tatsache hinweisen, dass, wenn man schon mit Zahlen jongliert, man auch genau wissen muss, was diese tatsächlich ausdrücken.

Zum Vergleich: Die Alkoholmissbrauchsrate der Briten auf Mallorca liegt deutlich höher als die der Mallorquiner (?) auf Mallorca.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Schnitter » Do 10. Aug 2017, 14:32

Dark Angel hat geschrieben:(10 Aug 2017, 13:04)

Nöö die Museumsleitung lässt sich instrumentalisieren....!


Von wem ?
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon schokoschendrezki » Do 10. Aug 2017, 14:32

Ich hab' kein Problem (oder besser: Ein anderes Problem) damit, wenn jemand sagt, Motive und Zusammenhänge seien ihm egal. Er lebe in Deutschland und wenn die eine Gruppe eine höhere Kriminalität aufweist als die andere, dann soll man dafür sorgen, dass die Größe der einen Gruppe abnimmt. Das ist halt eine Haltung. Das Problem besteht darin, dies zu einer generalisierten Aussage zu machen. Über die persönliche Betroffenheit hinaus.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Billie Holiday » Do 10. Aug 2017, 14:39

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Aug 2017, 15:19)

Hier wird nicht die Kriminalitätsrate der "Deutschen" oder der "Algerier" gemessen sondern die der Deutschen in Deutschland und die der Algerier in Deutschland. Ich will diesen Einwant nicht einmal als Plädoyer für oder gegen irgendetwas verstanden wissen, sondern lediglich auf die Tatsache hinweisen, dass, wenn man schon mit Zahlen jongliert, man auch genau wissen muss, was diese tatsächlich ausdrücken.

Zum Vergleich: Die Alkoholmissbrauchsrate der Briten auf Mallorca liegt deutlich höher als die der Mallorquiner (?) auf Mallorca.


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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon MoOderSo » Do 10. Aug 2017, 14:40

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Aug 2017, 15:19)

Hier wird nicht die Kriminalitätsrate der "Deutschen" oder der "Algerier" gemessen sondern die der Deutschen in Deutschland und die der Algerier in Deutschland. Ich will diesen Einwant nicht einmal als Plädoyer für oder gegen irgendetwas verstanden wissen, sondern lediglich auf die Tatsache hinweisen, dass, wenn man schon mit Zahlen jongliert, man auch genau wissen muss, was diese tatsächlich ausdrücken.

Den besorgten Bürger in Deutschland interessiert es aber recht wenig, wie sich ein Algerier in Algier verhält. Er muss sich mit deren Landsleuten hier rumschlagen. Man könnte vielleicht fragen, wie es der Polizei in Algerien gelingt, die Straftaten von Algeriern dort gering zu halten. Vielleicht können ja unsere Behörden etwas davon lernen. Ich bezweifle aber, dass die Dinge, die man dort lernen könnte, unseren Menschenfreunden hier gefallen würden.
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Dark Angel » Do 10. Aug 2017, 14:41

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Aug 2017, 15:06)

Ich bin mir sicher, dass Du weisst, dass der Sinn und die Art statistischer Vergleiche zweier Gruppen mindestens von der Frage Normalverteilung oder nicht und von der Frage der Verbundenheit oder Unverbundenheit, statistisch formuliert der Stichprobenunabhängigkeit abhängt. Normalverteilung kommt bei Nichtdeutschen in der Regel schon deshalb nicht in Frage, weil das stark asymmetrische Geschlechterverhältnis sich auf eine Asymmetrie in fast allen sozialen Fragen auswirkt. Und Unabhängigkeit kommt wegen der aufgeladenen Diskussionen zu diesem Thema zwischen Deutschen und NIchtdeutschen schon gar nicht in Frage. Das Allermindeste, was neben den Mittelwerten einbezogen werden müsste, ist die Varianz.

Die PKS liefert keine Stichproben, sondern absolute Zahlen - aufgeschlüsselt nach deutschen Staatsbürgern und Nichtdeutschen. Das Verhältnis ergibt sich aus dem Bevölkerungsanteil.
Da ist nix mit "Normalverteilung"!
1,91% aller deutschen Staatsbürger sind Tatverdächtige, aber 10,47% aller Nichtdeutschen sind Tatverdächtige - heißt rund 20 von 1000 Deutschen sind tatverdächtig, aber 10 von 100 Nichtdeutschen sind tatverdächtig.
Keine Ahnung was du da mit "Normalverteilung" oder "asymmetrische[s] Geschlechterverhältnis" willst.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Adam Smith
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Re: Archäologen stützen die akt. Flüchtlingspolitik

Beitragvon Adam Smith » Do 10. Aug 2017, 14:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Aug 2017, 15:19)

Hier wird nicht die Kriminalitätsrate der "Deutschen" oder der "Algerier" gemessen sondern die der Deutschen in Deutschland und die der Algerier in Deutschland. Ich will diesen Einwant nicht einmal als Plädoyer für oder gegen irgendetwas verstanden wissen, sondern lediglich auf die Tatsache hinweisen, dass, wenn man schon mit Zahlen jongliert, man auch genau wissen muss, was diese tatsächlich ausdrücken.

Zum Vergleich: Die Alkoholmissbrauchsrate der Briten auf Mallorca liegt deutlich höher als die der Mallorquiner (?) auf Mallorca.

Dann lies dir mal die Reisehinweise der Bundesregierung in Bezug auf Algerien durch. Es ist ja nicht so, dass es in den Herkunftsländern friedlich zugeht. Das würde sehr überraschen.

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