Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

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Milady de Winter
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Milady de Winter » Mi 26. Jul 2017, 12:23

MOD - ich habe hier etliche Beiträge zum Thema "Islam" und "Kopftuch" sowie dazugehörigen Spam entfernt. Dabei sprangen auch ein paar Antworten darauf über die Klinge.

Noch einmal: bitte beachtet das Strangthema! Lest Euch im Zweifelsfall noch mal den Eingangsbeitrag durch. Wenn ihr gezielt über Islam, Homosexualität oder den Nahostkonflikt diskutieren wollt, dann bitte in den dazu vorgesehen Strängen bzw. Unterforen.

Und irgendwelche Spielchen zwischen den üblichen Verdächtigen verlegt Ihr am besten direkt in die Weintstube.

Danke.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Milady de Winter » Mi 26. Jul 2017, 14:32

MOD - so, die letzten Beiträge zum Thema "Homosexualität" wurden in den Strang "Debatte: Homosexualität" im Subforum Gender verschoben. Ich bitte erneut darum, Euch auf das Strangthema und den Diskussionsgegenstand des Strangerstellers zu fokussieren. Sämtliche Beiträge, die vom Kurs abweichen, werden in die Ablage verschoben. Danke für Eure Kooperation.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 26. Jul 2017, 23:29

Zunder hat geschrieben:(26 Jul 2017, 12:55)

Es geht nicht darum, daß sich irgendjemand persönlich verletzt fühlt...

Doch, selbstverständlich geht es darum, das ist wortwörtlich im Zitat festgehalten: Zwar gelte die Freiheit der Wissenschaft, doch sollten von Uni-Angehörigen "keine Äußerungen gemacht werden, von denen sich Menschen verletzt und abgewertet fühlen". Wer auf welche Art mit wem rumpoppt ist mir persönlich total egal, jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Zunder » Mi 26. Jul 2017, 23:59

Tom Bombadil hat geschrieben:(27 Jul 2017, 00:29)

Doch, selbstverständlich geht es darum, das ist wortwörtlich im Zitat festgehalten: Zwar gelte die Freiheit der Wissenschaft, doch sollten von Uni-Angehörigen "keine Äußerungen gemacht werden, von denen sich Menschen verletzt und abgewertet fühlen". Wer auf welche Art mit wem rumpoppt ist mir persönlich total egal, jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.

Mein Vorwurf des faschistoiden Denkens hat nichts mit persönlichen Befindlichkeiten zu tun.
Ich halte es für geboten, einem solchen Schmarrn entgegenzutreten, auch wenn der Betroffene sich dann als Opfer einer Meinungsdiktatur inszeniert.
Man muß halt unterscheiden, ob es um eine inhaltliche Auseinandersetzung geht oder um persönliche Angriffe aufgrund unliebsamer Meinung.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 27. Jul 2017, 08:20

Zunder hat geschrieben:(27 Jul 2017, 00:59)

Ich halte es für geboten, einem solchen Schmarrn entgegenzutreten...

Das kann und soll man tun, aber nicht mit Sprechverboten, sondern mit Argumenten.

Man muß halt unterscheiden, ob es um eine inhaltliche Auseinandersetzung geht oder um persönliche Angriffe aufgrund unliebsamer Meinung.

Genau! Sprechverbote aufgrund möglicher verletzter Gefühle sind imho keine inhaltliche Auseinandersetzung.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon frems » Do 27. Jul 2017, 08:33

Dark Angel hat geschrieben:(26 Jul 2017, 09:42)
Dass Parteien wie AfD, FN - und wie die alle heißen - überhaupt "Fuß fassen" konnten, hat damit zu tun, dass sich viele Bürger von den etablierten Parteien, den so genannten Volksparteien - und deren Politik nicht mehr vertreten fühlen.

Ja, stell Dir vor, in freiheitlichen Ländern wählt man oppositionelle Parteien, wenn man mit einer Regierung unzufrieden ist. :p Der FN existiert übrigens seit 1972. Da lag die sagenumwobene HU Berlin noch in der Zone und lehrte nach SED-Lehrplänen. Mit einem "FN (etc.) ist da" macht man weder Meinungen tot, noch kann man irgendwen dazu zwingen, die privaten Befindlichkeiten zur höchsten Priorität auszuerkoren. Demokratien funktionieren eben anders. Das gilt auch für irgendwelche Ausschnitte, mit denen man falsche Umkehrschlüsse machen möchte, die ins eigene Weltbild passen. Nach der Logik könnte ich darauf verweisen, dass mal eine Handvoll Studenten in Berlin nicht einen Geschichtsprofessor stalkten, sondern mit einem Banner der Identitären Bewegung auf ein Uni-Gebäude kletterten und Stimmung machten. Soll man daraus nun (ohne zu wissen, ob's überhaupt tatsächlich Mitglieder der jeweiligen Hochschule waren) auf Millionen von Menschen schließen? Das wäre etwas sehr töricht.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Dark Angel » Do 27. Jul 2017, 09:06

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 09:33)

Ja, stell Dir vor, in freiheitlichen Ländern wählt man oppositionelle Parteien, wenn man mit einer Regierung unzufrieden ist. :p Der FN existiert übrigens seit 1972.

Genau das meine ich! Bleiben wir in Deutschland - die AfD wurde 2013 gegründet - in einer Zeit also als Merkel bereits Bundeskanzler war.
Hätte es keine Unzufriedenheit unter den Wählern gegeben, hätte die AfD gar keine Chance gehabt.
Nix anderes habe ich geschrieben.

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 09:33)] Da lag die sagenumwobene HU Berlin noch in der Zone und lehrte nach SED-Lehrplänen. Mit einem "FN (etc.) ist da" macht man weder Meinungen tot, noch kann man irgendwen dazu zwingen, die privaten Befindlichkeiten zur höchsten Priorität auszuerkoren. Demokratien funktionieren eben anders. Das gilt auch für irgendwelche Ausschnitte, mit denen man falsche Umkehrschlüsse machen möchte, die ins eigene Weltbild passen.

Hat weder etwas mit Weltbild noch mit sagenumwoben zu tun und auch nichts mit privaten Befindlichkeiten. Und noch weniger geht es um irgendwelche Ereignisse im Ausland. Ok als die FN in Frankreich gegründet wurde, gab es in Deutschland keinen politischen "Freiraum", der die Gründung einer Partei, wie der AfD überhaupt ermöglicht hätte, weil sich deren "Wählerspektrum" von der CDU vertreten fühlte. Du willst doch sicher nicht ernsthaft behaupten, dass sich eine relativ große Anzahl von Bürgern, während Schröders Amtszeit, plötzlich derart radikalisiert hat, dass sie in der CDU keine "politische Heimat" mehr fanden?

In vieler Hinsicht hat die Humboldt-Uni eine "Vorreiterrolle". Die Humboldt-Uni beherbergt seit 2003 das so genannte Genderkompetenz-Zentrum. Und dass unter dem so genannten Gender Maistream eine Umgestaltung der Gesellschaft stattfinden soll, kannst du auch nicht bestreiten und ebenso wenig kannst du bestreiten, dass Gender Maistream seine Wurzeln u.a. in der marxistischen Ideologie hat.

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 09:33)Nach der Logik könnte ich darauf verweisen, dass mal eine Handvoll Studenten in Berlin nicht einen Geschichtsprofessor stalkten, sondern mit einem Banner der Identitären Bewegung auf ein Uni-Gebäude kletterten und Stimmung machten. Soll man daraus nun (ohne zu wissen, ob's überhaupt tatsächlich Mitglieder der jeweiligen Hochschule waren) auf Millionen von Menschen schließen? Das wäre etwas sehr töricht.

Wäre das ein Einzelfall, könnte man kopfschüttelnd darüber hinweg sehen. Es ist aber kein Einzelfall, weil bereits mehrfach die Polizei eingeschaltet werden musste, damit Professoren ihre Vorlesungen abhalten konnten, welche gezielt gestört wurden, weil bestimmten Gruppen der Studentenvertretung, bestimmte Lehrinhalte nicht gefielen.
In den zitierten und verlinkten Artikeln wird zudem mehr als deutlich, dass es nicht um "Stalken einiger Professoren" geht, sonern ganz eindeutig um ein Meinungsdiktat durch eine Minderheit.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon frems » Do 27. Jul 2017, 09:46

Dark Angel hat geschrieben:(27 Jul 2017, 10:06)

Genau das meine ich! Bleiben wir in Deutschland - die AfD wurde 2013 gegründet - in einer Zeit also als Merkel bereits Bundeskanzler war.
Hätte es keine Unzufriedenheit unter den Wählern gegeben, hätte die AfD gar keine Chance gehabt.
Nix anderes habe ich geschrieben.

Aus Unzufriedenheit macht man keinen "Linksdrall". Die Professoren um Bernd Lucke hatten damals nun kein Kernthema, das klassisch links oder rechts wäre, auch wenn sie schnell merkten, dass man mit Gepöbel gegen "Pleitegriechen" beim Mob besser ankommt als mit volkswirtschaftlichen Modellberechnungen. Nach der Logik könnte man auch sagen, dass die Etablierung der Grünen und Linken an einem Rechtsdrall gelegen haben muss. Ist bloß auch nicht sonderlich zielführend, da der rechte Rand schon unter Kohl jammerte, dass dieser sich in die Mitte bewegte statt nach rechtsaußen zu radikalisieren.

Hat weder etwas mit Weltbild noch mit sagenumwoben zu tun und auch nichts mit privaten Befindlichkeiten. Und noch weniger geht es um irgendwelche Ereignisse im Ausland. Ok als die FN in Frankreich gegründet wurde, gab es in Deutschland keinen politischen "Freiraum", der die Gründung einer Partei, wie der AfD überhaupt ermöglicht hätte, weil sich deren "Wählerspektrum" von der CDU vertreten fühlte. Du willst doch sicher nicht ernsthaft behaupten, dass sich eine relativ große Anzahl von Bürgern, während Schröders Amtszeit, plötzlich derart radikalisiert hat, dass sie in der CDU keine "politische Heimat" mehr fanden?

Für rechtsradikale Parteien gab's immer ein Potenzial von rund 20% in der Bundesrepublik (in den Anfangszeiten vermutlich auch noch mehr). Die Frage war stets, wer dies bündeln kann.

In vieler Hinsicht hat die Humboldt-Uni eine "Vorreiterrolle". Die Humboldt-Uni beherbergt seit 2003 das so genannte Genderkompetenz-Zentrum. Und dass unter dem so genannten Gender Maistream eine Umgestaltung der Gesellschaft stattfinden soll, kannst du auch nicht bestreiten und ebenso wenig kannst du bestreiten, dass Gender Maistream seine Wurzeln u.a. in der marxistischen Ideologie hat.

Mir ist der Gender-Kram weitestgehend egal, weil er a) bedeutungslos ist und mich b) inhaltlich nicht interessiert. Wer sich darauf mit viel Engagement fokussieren möchte, kann das natürlich tun, so wie sich manch einer mit tibetanischen Dialekten begeistert beschäftigt. 2003 ist aber ein guter Zeitpunkt. Dort gründete die Berliner Charité das "Zentrum für Geschlechterforschung in der Medizin". Männlein und Weiblein reagieren halt nicht auf alle Medikamente und Behandlungsformen gleich. Schreckliche Forschung.

Wäre das ein Einzelfall, könnte man kopfschüttelnd darüber hinweg sehen. Es ist aber kein Einzelfall, weil bereits mehrfach die Polizei eingeschaltet werden musste, damit Professoren ihre Vorlesungen abhalten konnten, welche gezielt gestört wurden, weil bestimmten Gruppen der Studentenvertretung, bestimmte Lehrinhalte nicht gefielen.
In den zitierten und verlinkten Artikeln wird zudem mehr als deutlich, dass es nicht um "Stalken einiger Professoren" geht, sonern ganz eindeutig um ein Meinungsdiktat durch eine Minderheit.

Kindische Störaktionen (die es auch von rechts gibt) sind kein Meinungsdiktat, sondern schlechte Erziehung. Mit einer Einschränkung der Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun. Es gibt kein Recht darauf, dass man immer und überall mit jeder Plattform seine Meinung kundtun kann, dass einem niemand widersprechen darf, dass niemand einen Veranstaltungsboykott fordern könnte etc. pp. Da muss man nicht so zart besaitet sein; insb. dann, wenn man selbst gerne austeilt.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Dark Angel » Do 27. Jul 2017, 18:27

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 10:46)

Aus Unzufriedenheit macht man keinen "Linksdrall". Die Professoren um Bernd Lucke hatten damals nun kein Kernthema, das klassisch links oder rechts wäre, auch wenn sie schnell merkten, dass man mit Gepöbel gegen "Pleitegriechen" beim Mob besser ankommt als mit volkswirtschaftlichen Modellberechnungen. Nach der Logik könnte man auch sagen, dass die Etablierung der Grünen und Linken an einem Rechtsdrall gelegen haben muss. Ist bloß auch nicht sonderlich zielführend, da der rechte Rand schon unter Kohl jammerte, dass dieser sich in die Mitte bewegte statt nach rechtsaußen zu radikalisieren.

Aus Unzufriedenheit macht man gar keinen "Drall" egal in welche Richtung, man äußert diese Unzufriedenheit und man versucht die "gleich Unzufriedenen" um sich zu scharen.
Was die Grünen angeht - wenn ich das richtig mitbekommen habe, gab der Nato-Doppelbeschluss den Anstoß zu deren Gründung.
Die nannten sich damals noch "Alternative Liste", wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Eine Art Friedensbewegung mit Fokus auf Umweltschutz, in der Hochzeit des Kalten Krieges. Etwa zeitgleich bildete sich auch in der DDR unter dem Dach der Kirchen die ersten Friedensbewegungen (wenn ich nicht irre, hatten die das Motto "Schwerter zu Pflugscharen" übernommen), die aber auch Umweltschutzmaßnahmen anmahnten bzw überhaupt erst für das Thema Umweltschutz sensibilisierten.
Auf alle Fälle bildeten diese Gruppen die Keimzelle für die spätere Widerstandsbewegung in der DDR.
Aber egal - auf alle Fälle ging es maßgeblich um die Erhaltung des Friedens, der trotz anders lautender Beteuerungen auch seitens des Ostblocks massiv gefährdet war.
Die Linken sind wieder ein ganz anderes Thema. Ohne die Gründung einer Partei links der SPD unter LaFontaine und einer Kooperation mit der SED-Nachfolgepartei PDS, hätte die PDS nie einen Fuß auf den Boden gekriegt. Wie es bei der Links-Partei aussah, kann ich nicht einschätzen. Erst die Fusion beider Parteien hat die LINKEN salonfähig gemacht obwohl sie Ideologie und Strukturen der SED nie ganz hinter sich gelassen hat.

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 10:46)]Für rechtsradikale Parteien gab's immer ein Potenzial von rund 20% in der Bundesrepublik (in den Anfangszeiten vermutlich auch noch mehr). Die Frage war stets, wer dies bündeln kann.

Najaaa bis zu Merkels Kanzlerschaft ist das der CDU recht gut gelungen. Aber auch Merkel hat ihre DDR-Vergangenheit nicht ganz hinter sich gelassen, dazu bedient sie sich zu vieler "politischer Praktiken" die an DDR-Zeiten erinnern.
War vielleicht ein Fehler jemanden aus der "Wendegeneration" für das höchste politisches Amt zu nominieren. Wäre vielleicht besser gewesen "unsere" Generation von politischer Verantwortung auf Bundesebene auszuschließen.
Jetzt mag dieser oder jener Diskriminierung blöken, dennoch bin ich der Meinung, die "Wendegeneration" ist durch das "Nachwirken ihrer DDR-Prägung" politisch korrumpiert. Politische Verantwortung auf kommunaler und Länderebene ja, in Regierungsverantwortung - nein.

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 10:46)Mir ist der Gender-Kram weitestgehend egal, weil er a) bedeutungslos ist und mich b) inhaltlich nicht interessiert. Wer sich darauf mit viel Engagement fokussieren möchte, kann das natürlich tun, so wie sich manch einer mit tibetanischen Dialekten begeistert beschäftigt. 2003 ist aber ein guter Zeitpunkt. Dort gründete die Berliner Charité das "Zentrum für Geschlechterforschung in der Medizin". Männlein und Weiblein reagieren halt nicht auf alle Medikamente und Behandlungsformen gleich. Schreckliche Forschung.

Sorry - aber Geschlechterforschung auf naturwissenschaftlicher Basis hat nix mit Gender"forschung" zu tun, auch wenn sich die Gender"forscher" gerne mit diesen Forschungen schmücken.
Männer und Frauen reagieren nicht nur auf Medikamente unterschiedlich, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben auch unterschiedliche Symptome. Dennoch reagiert ein homosexueller Mann nicht anders auf die Medikamente als ein heterosexueller und ein Transsexueller auch nicht. Gleiches gilt bei Frauen. Und egal welche der "375"queeren Indentitäten sich irgendwer zulegt - die Reaktion auf Medikamente und die Symptome bei bestimmten Krankheiten bleiben geschlechtsspezifisch biologischer Natur.

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 10:46)Kindische Störaktionen (die es auch von rechts gibt) sind kein Meinungsdiktat, sondern schlechte Erziehung. Mit einer Einschränkung der Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun. Es gibt kein Recht darauf, dass man immer und überall mit jeder Plattform seine Meinung kundtun kann, dass einem niemand widersprechen darf, dass niemand einen Veranstaltungsboykott fordern könnte etc. pp. Da muss man nicht so zart besaitet sein; insb. dann, wenn man selbst gerne austeilt.

Tja - das sag nicht mir, das sag den zartbesaiteten, sich allseits diskrminiert und ausgegrenzt fühlenden Feministinnen und Gender"forscherinnen". Auf deren Mist wächst solches Verhalten nämlich.
Auch wenn es dich nicht weiter tangiert, mich hat es in meinem Job maßlos genervt, wenn die Gender"forscher" mit dem Ansinnen kamen, doch bitte bei der Theoriebildung zu berücksichtigen, dass Frauen in paläolithischen Gesellschaften eine höhere soziale Stellung zugekommen sein kann (nicht etwa nur "könnte") - und zwar unabhängig der Beleglage. Nach dem Motto " es gibt zwar keinen einzigen Hinweis, aber es hätte ja trotzdem sein können"
Mit dem belegbasierten Paradigmenwechsel, dass Frauen auch an Großwildjagden teilgenommen haben bzw während ihrer Sammeltätigkeit auch Kleinwild jagden, dass jagduntaugliche Männer halt Sammler waren, haben die sich nicht zufrieden gegeben. Auch der Versuch frühgeschichtliche Gesellschaften neu zu rekonstruieren, sie sehr viel komplexer zu sehen, als die aus dem 19.Jh stammende These "Frau sammelt, Mann jagd" hat etwas mit Geschlechterforschung zu tun - aber eben nix mit Gender. ;) Aber das nur am Rande
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Tom Bombadil » Di 1. Aug 2017, 10:04

Das passt hier auch gut rein:
Mitverantwortung linker Tabuwächter an Hassreden
Zu Recht ist die Empörung groß über Hassreden im Internet und auch über abwegige Äußerungen von Donald Trump. Diejenigen, die sich am lautesten darüber aufregen, sollten sich selbstkritisch fragen, welche Mitverantwortung sie tragen: Die linken Tabuwächter.
http://www.theeuropean.de/rainer-zitelm ... utmenschen
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Keoma » Di 1. Aug 2017, 10:16

Tom Bombadil hat geschrieben:(01 Aug 2017, 11:04)

Das passt hier auch gut rein:
Mitverantwortung linker Tabuwächter an Hassreden
Zu Recht ist die Empörung groß über Hassreden im Internet und auch über abwegige Äußerungen von Donald Trump. Diejenigen, die sich am lautesten darüber aufregen, sollten sich selbstkritisch fragen, welche Mitverantwortung sie tragen: Die linken Tabuwächter.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon frems » Mi 2. Aug 2017, 17:41

Dark Angel hat geschrieben:(27 Jul 2017, 19:27)

Aus Unzufriedenheit macht man gar keinen "Drall" egal in welche Richtung, man äußert diese Unzufriedenheit und man versucht die "gleich Unzufriedenen" um sich zu scharen.

Mal klappt's und mal nicht. Es ist ja auch noch nicht lange her, dass die NPD einige Länder beglückte. Da gingen Schlagwörter wie "Poleninvasion" umher, sodass die rot-grüne Bundesregierung Druck in Brüssel machte, damit die volle Freizügigkeit für Osteuropäer um viele Jahre verschoben wird, während die britische Regierung nicht schnell genug osteuropäische Fachkräfte heranziehen konnte. Hat das der Linkspartei geholfen? Gerade Herr Lafontaine ist ja für einige markante Sprüche bekannt geworden.

Najaaa bis zu Merkels Kanzlerschaft ist das der CDU recht gut gelungen. Aber auch Merkel hat ihre DDR-Vergangenheit nicht ganz hinter sich gelassen, dazu bedient sie sich zu vieler "politischer Praktiken" die an DDR-Zeiten erinnern.
War vielleicht ein Fehler jemanden aus der "Wendegeneration" für das höchste politisches Amt zu nominieren. Wäre vielleicht besser gewesen "unsere" Generation von politischer Verantwortung auf Bundesebene auszuschließen.
Jetzt mag dieser oder jener Diskriminierung blöken, dennoch bin ich der Meinung, die "Wendegeneration" ist durch das "Nachwirken ihrer DDR-Prägung" politisch korrumpiert. Politische Verantwortung auf kommunaler und Länderebene ja, in Regierungsverantwortung - nein.

Die Alten und Naiven sind ja keine Abspaltung von CDU/CSU wie es bspw. die REPs waren. Letztere konnten übrigens auch einige Erfolge verzeichnen. Und nun ja, vielleicht hast Du bzgl. der Generation nicht unrecht, aber da sollte man die gleichaltrigen Bürger von der anderen Seite des Zauns auch ausschließen. Die machen in Politik und Wirtschaft nur Chaos. Zetsche, Müller, Stadler, Krüger, Reithofer, Denner, ... alle wie Merkel aus den 50ern oder frühen 60ern.

Sorry - aber Geschlechterforschung auf naturwissenschaftlicher Basis hat nix mit Gender"forschung" zu tun, auch wenn sich die Gender"forscher" gerne mit diesen Forschungen schmücken.
Männer und Frauen reagieren nicht nur auf Medikamente unterschiedlich, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben auch unterschiedliche Symptome. Dennoch reagiert ein homosexueller Mann nicht anders auf die Medikamente als ein heterosexueller und ein Transsexueller auch nicht. Gleiches gilt bei Frauen. Und egal welche der "375"queeren Indentitäten sich irgendwer zulegt - die Reaktion auf Medikamente und die Symptome bei bestimmten Krankheiten bleiben geschlechtsspezifisch biologischer Natur.

Ist halt auch Geschlechterforschung, auf die nicht wenige Professuren fallen. Dass irgendjemand meinte, Homosexuelle würden anders auf Medikamente reagieren, habe ich aber auch noch nie gehlrt.

Tja - das sag nicht mir, das sag den zartbesaiteten, sich allseits diskrminiert und ausgegrenzt fühlenden Feministinnen und Gender"forscherinnen". Auf deren Mist wächst solches Verhalten nämlich.
Auch wenn es dich nicht weiter tangiert, mich hat es in meinem Job maßlos genervt, wenn die Gender"forscher" mit dem Ansinnen kamen, doch bitte bei der Theoriebildung zu berücksichtigen, dass Frauen in paläolithischen Gesellschaften eine höhere soziale Stellung zugekommen sein kann (nicht etwa nur "könnte") - und zwar unabhängig der Beleglage. Nach dem Motto " es gibt zwar keinen einzigen Hinweis, aber es hätte ja trotzdem sein können"
Mit dem belegbasierten Paradigmenwechsel, dass Frauen auch an Großwildjagden teilgenommen haben bzw während ihrer Sammeltätigkeit auch Kleinwild jagden, dass jagduntaugliche Männer halt Sammler waren, haben die sich nicht zufrieden gegeben. Auch der Versuch frühgeschichtliche Gesellschaften neu zu rekonstruieren, sie sehr viel komplexer zu sehen, als die aus dem 19.Jh stammende These "Frau sammelt, Mann jagd" hat etwas mit Geschlechterforschung zu tun - aber eben nix mit Gender. ;) Aber das nur am Rande

Geh halt in den MINT-Bereich. :?:
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Aug 2017, 18:10

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 18:41)

Mal klappt's und mal nicht. Es ist ja auch noch nicht lange her, dass die NPD einige Länder beglückte. Da gingen Schlagwörter wie "Poleninvasion" umher, sodass die rot-grüne Bundesregierung Druck in Brüssel machte, damit die volle Freizügigkeit für Osteuropäer um viele Jahre verschoben wird, während die britische Regierung nicht schnell genug osteuropäische Fachkräfte heranziehen konnte. Hat das der Linkspartei geholfen? Gerade Herr Lafontaine ist ja für einige markante Sprüche bekannt geworden.

Nein hat nicht geholfen - zum Glück.

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 18:41)
Die Alten und Naiven sind ja keine Abspaltung von CDU/CSU wie es bspw. die REPs waren. Letztere konnten übrigens auch einige Erfolge verzeichnen. Und nun ja, vielleicht hast Du bzgl. der Generation nicht unrecht, aber da sollte man die gleichaltrigen Bürger von der anderen Seite des Zauns auch ausschließen. Die machen in Politik und Wirtschaft nur Chaos. Zetsche, Müller, Stadler, Krüger, Reithofer, Denner, ... alle wie Merkel aus den 50ern oder frühen 60ern.

Muss sich ja bei Neugründungen nicht immer um Abspaltungen handeln. Ich weiß es nicht, aber ich vermute, bei den "frühen Grünen" handelte es sich um Idealisten, die tatsächlich etwas bewegen wollten. In den späten Siebzigern konnten sich beide deutsche Staaten kein Ruhmesblatt in Sachen Umweltschutz/Ökologie an die Wand heften. Ich denke da an die "Geschichten" um Waldsterben, sauren Regen, Ozonloch etc pp Da lag ja wirklich vieles im Argen. Ob die Grünen da tatsächlich einen Umdenkprozess angestoßen haben - ich weiß es nicht, aber ein Umdenken fand statt, zumindest in der damaligen BRD.

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 18:41)Ist halt auch Geschlechterforschung, auf die nicht wenige Professuren fallen. Dass irgendjemand meinte, Homosexuelle würden anders auf Medikamente reagieren, habe ich aber auch noch nie gehlrt.

Geschlechterforschung ist doch vollkommen in Ordung, dann sollte man das aber auch so nennen und nicht aus Sexus Gender machen und vor allem sollte das Ganze in den naturwissenschaftlichen Bereich "verfrachtet" werden, wo es hingehört und wo auch wirkliche Erkenntnisse zu erwarten sind.
Das Gros der so genannten Gender"forschung" treibt sich jedoch in den Geisteswissenschaften rum und die haben "Theorien", die denken, dass sie denken, sie denken sich das halt soundso.

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 18:41)Geh halt in den MINT-Bereich. :?:

Najaaa - ich habe halt, nachdem ich mit meinem ursprünglichen Abschluss keinen Job mehr gefunden habe, mein Hobby zum Beruf gemacht und bin in die Altertumswissenschaften gegangen. Bis mich son besoffener Hiwi geradewegs von der Straße in die eu-Rente geschossen hat. :mad:
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon frems » Mi 2. Aug 2017, 18:26

Dark Angel hat geschrieben:(02 Aug 2017, 19:10)
Muss sich ja bei Neugründungen nicht immer um Abspaltungen handeln. Ich weiß es nicht, aber ich vermute, bei den "frühen Grünen" handelte es sich um Idealisten, die tatsächlich etwas bewegen wollten. In den späten Siebzigern konnten sich beide deutsche Staaten kein Ruhmesblatt in Sachen Umweltschutz/Ökologie an die Wand heften. Ich denke da an die "Geschichten" um Waldsterben, sauren Regen, Ozonloch etc pp Da lag ja wirklich vieles im Argen. Ob die Grünen da tatsächlich einen Umdenkprozess angestoßen haben - ich weiß es nicht, aber ein Umdenken fand statt, zumindest in der damaligen BRD.

Ich fänd's etwas verkürzt, die AfD-Ergebnisse nur auf die CDU zu schieben. Wie gesagt, die Klagelieder gab's schon unter Kohl (genau wie bei Schmidt und Schröder, die einigen nicht links genug waren). Man denke auch an den Ausstieg vom Atomausstieg, an die erste schwarz-grüne Landesregierung, auf die Bestrafung der Vergewaltigung in der Ehe, schrittweise Öffnung der Homo-Ehe, Aussetzung der Wehrpflicht etc. pp. Da waren auch stets viele Konservative ziemlich aufgewühlt, während die AfD ihre Wähler aus zahlreichen Himmelsrichtungen anzieht. So war ich recht überrascht, als man in Sachsen-Anhalt für kostenfreie Kitas warb und ein stattliches Ergebnis einfuhr. Die CSU setzte da lieber auf die Herdprämie.

Und wenn ich mal Fleischhauer zitieren darf, der wohl nicht im Verdacht steht, ein "Linksgrüner zu sein:

Natürlich kenne ich die Klagen von Konservativen, dass sie sich in der CDU nicht mehr richtig zu Hause fühlen würden. Dazu kann ich nur sagen: Die CDU unter Helmut Kohl war nicht viel konservativer. Die meisten haben es vergessen, aber in der ersten Regierung Kohl saßen Leute wie Rita Süssmuth oder Heiner Geißler, der heute bei Attac herumspringt. Jeder Kanzler zieht in die Mitte, keiner hat sich je im Amt radikalisiert. Wenn sie von links kommen, ziehen sie nach rechts, das nehmen ihnen dann die Linken übel. Kommen sie von rechts, und bewegen sich nach links, sind die Konservativen sauer.

http://www.theeuropean.de/jan-fleischha ... ela-merkel

Najaaa - ich habe halt, nachdem ich mit meinem ursprünglichen Abschluss keinen Job mehr gefunden habe, mein Hobby zum Beruf gemacht und bin in die Altertumswissenschaften gegangen. Bis mich son besoffener Hiwi geradewegs von der Straße in die eu-Rente geschossen hat. :mad:

Das tut mir leid. :(

Meinen Bekannten und mir sind diese Genderdebatten im Alltag, ob im Studium oder später im Berufsleben, nie über den Weg gelaufen. Daher löst es immer ein Stirnrunzel bei mir aus, wenn das Thema so in den Mittelpunkt gestellt wird. So gab's vor Kurzem wieder einen Artikel zum Thema steigender Studenten- und sinkender Azubi-Zahlen. Die Kommentare waren sich schnell einig, dass die Leute heutzutage doch eh nur noch Genderkram studieren und alles andere verdrängt sei. Schau ich dann nicht nur auf die Erfahrungen von Bekannten und mir, sondern auf nüchterne Zahlen (z.B. Gender-Lehrstühle, die, wie gesagt, oftmals in der Medizin sind), dann ist das Bild irgendwie ein anderes. Eine Handvoll Mini-Studiengänge unter 10.000 ändern es auch nicht so recht. Und nein, wir haben uns nicht in irgendeinem konservativen Nest im ländlichen Raum befunden.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Aug 2017, 19:12

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 19:26)

Ich fänd's etwas verkürzt, die AfD-Ergebnisse nur auf die CDU zu schieben. Wie gesagt, die Klagelieder gab's schon unter Kohl (genau wie bei Schmidt und Schröder, die einigen nicht links genug waren). Man denke auch an den Ausstieg vom Atomausstieg, an die erste schwarz-grüne Landesregierung, auf die Bestrafung der Vergewaltigung in der Ehe, schrittweise Öffnung der Homo-Ehe, Aussetzung der Wehrpflicht etc. pp. Da waren auch stets viele Konservative ziemlich aufgewühlt, während die AfD ihre Wähler aus zahlreichen Himmelsrichtungen anzieht. So war ich recht überrascht, als man in Sachsen-Anhalt für kostenfreie Kitas warb und ein stattliches Ergebnis einfuhr. Die CSU setzte da lieber auf die Herdprämie.

Vieles was in den letzen Jahrzehnten angestoßen wurde, war richtig und wichtig. Es gab in der alten Bundesrepublik in den Siezigern viel Nachholebedarf, insbesondere in Punkto Gleichberechtigung. Aber war die damalige DDR da wirklich weiter - nein war sie nicht! Frauen in Führungspositionen - egal ob Wirtschaft oder Politik konnte man an einer Hand abzählen.

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 19:26)Und wenn ich mal Fleischhauer zitieren darf, der wohl nicht im Verdacht steht, ein "Linksgrüner zu sein:


http://www.theeuropean.de/jan-fleischha ... ela-merkel

Mag sein, dass vieles verklärt wird und ich nehme mich da nicht aus. Aber auch ich habe zunehmend den Eindruck, dass am "Mehrheitswillen vorbei regiert wird", dass sich nicht genug mit den Sorgen der Bevölkerung auseinander gesetzt und auf diese eingegangen wird, indem Sorgen und Ängste als irrational abgetan werden, statt den Dialog zu suchen, auch das "Regulierungswut" und Bürokratie ausufern. Auch das löst Unzufriedenheit aus.

frems hat geschrieben:(02 Aug 2017, 19:26)Meinen Bekannten und mir sind diese Genderdebatten im Alltag, ob im Studium oder später im Berufsleben, nie über den Weg gelaufen. Daher löst es immer ein Stirnrunzel bei mir aus, wenn das Thema so in den Mittelpunkt gestellt wird. So gab's vor Kurzem wieder einen Artikel zum Thema steigender Studenten- und sinkender Azubi-Zahlen. Die Kommentare waren sich schnell einig, dass die Leute heutzutage doch eh nur noch Genderkram studieren und alles andere verdrängt sei. Schau ich dann nicht nur auf die Erfahrungen von Bekannten und mir, sondern auf nüchterne Zahlen (z.B. Gender-Lehrstühle, die, wie gesagt, oftmals in der Medizin sind), dann ist das Bild irgendwie ein anderes. Eine Handvoll Mini-Studiengänge unter 10.000 ändern es auch nicht so recht. Und nein, wir haben uns nicht in irgendeinem konservativen Nest im ländlichen Raum befunden.

Nun - was die Vor- und Frühgeschichte angeht, gab/gibt es da durchaus Debatten. Da soll möglichst viel und möglichst besonders auf die soziale Stellung der Frau eingegangen werden und da spuken Vorstellungen in den Köpfen herum, die Engels in seinem Werk "Ursprung der Familie ..." beschreibt und ebenso Vorstellungen von Gimbutas bis Göttner Abendroth.
Für solche Vorstellungen gibt es aber nicht den geringsten Hinweis - Tatsache ist, wir wissen gar nichts über die sozialen Strukturen frühgeschichtlicher Gesellschaften, also können wir auch keine Aussagen treffen. Und die Aussagen, die wir treffen können, reichen den "Genderdamen" nicht, sind ihnen nicht aussagekräftig genug.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon frems » Do 3. Aug 2017, 14:36

Dark Angel hat geschrieben:(02 Aug 2017, 20:12)

Vieles was in den letzen Jahrzehnten angestoßen wurde, war richtig und wichtig. Es gab in der alten Bundesrepublik in den Siezigern viel Nachholebedarf, insbesondere in Punkto Gleichberechtigung. Aber war die damalige DDR da wirklich weiter - nein war sie nicht! Frauen in Führungspositionen - egal ob Wirtschaft oder Politik konnte man an einer Hand abzählen.

Wenn man sich die Biographien von Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Justiz anschaut, war das nicht überraschend.

Mag sein, dass vieles verklärt wird und ich nehme mich da nicht aus. Aber auch ich habe zunehmend den Eindruck, dass am "Mehrheitswillen vorbei regiert wird", dass sich nicht genug mit den Sorgen der Bevölkerung auseinander gesetzt und auf diese eingegangen wird, indem Sorgen und Ängste als irrational abgetan werden, statt den Dialog zu suchen, auch das "Regulierungswut" und Bürokratie ausufern. Auch das löst Unzufriedenheit aus.

Trotzdem stehen die Regierungsparteien in Umfragen in etwa dort, wo sie bei der Wahl 2013 waren.

Nun - was die Vor- und Frühgeschichte angeht, gab/gibt es da durchaus Debatten. Da soll möglichst viel und möglichst besonders auf die soziale Stellung der Frau eingegangen werden und da spuken Vorstellungen in den Köpfen herum, die Engels in seinem Werk "Ursprung der Familie ..." beschreibt und ebenso Vorstellungen von Gimbutas bis Göttner Abendroth.
Für solche Vorstellungen gibt es aber nicht den geringsten Hinweis - Tatsache ist, wir wissen gar nichts über die sozialen Strukturen frühgeschichtlicher Gesellschaften, also können wir auch keine Aussagen treffen. Und die Aussagen, die wir treffen können, reichen den "Genderdamen" nicht, sind ihnen nicht aussagekräftig genug.

Ich glaub Dir das ja und mich würde es auch nerven, aber man sollte halt nicht so tun, als wäre das überall die Regel. So war's an meiner Alma Mater halt anders und das ist noch nicht lange her. Ich hatte ja weiter vorne schon den Fall Baberowski verlinkt (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/r ... 94659.html), wo sich Dozenten und Studenten unabhängig ihrer politischen Orientierung hinter den Historiker stellten, weil sie eine offene Debatte wollten und kein kindisches Niederschreien. Das betrifft auch die Sprachregelungen, die ja ein beliebtes Thema bei dem Genderkram ist.

Der Verkehrswesenstudent Sebastian Zidek hat durchgesetzt, dass er seine Prüfungs- und Seminararbeiten an der Technischen Universität Berlin nicht mit Binnen-Is, Sternchen oder Unterstrichen in Personenbezeichnungen versehen muss.

Stein des Anstoßes waren die Richtlinien des Seminars "Einführung in das Verkehrswesen", in denen es hieß, eine "gendersensible Sprache" werde "in einer wissenschaftlichen Arbeit erwartet". Begründet wurde die Forderung am Ende des Absatzes lediglich mit dem Verweis "BMFSFJ 2012". Zideks wissenschaftliche Neugier ließ ihn diese Behauptung nicht einfach schlucken. [...] Darauf hin wandte sich Zidek an die Rechtsabteilung der TU Berlin, die ihm mitteilte, dass es die von der Lehrkraft behauptete Vorgabe der Universität zur Verwendung einer "gendergerechten Sprache" gar nicht gibt.

https://www.heise.de/tp/features/Lehrkr ... 73930.html

Über die Jahre hat Tatjana, die in Weißrussland geboren und aufgewachsen ist, so ziemlich jedes Uni-Ehrenamt innegehabt. "In meiner Heimat gab es das gar nicht", sagt Tatjana, die noch ein Semester an einer weißrussischen Uni studierte, bevor sie mit ihrer Familie nach Deutschland kam. Frontalunterricht und Anwesenheitspflicht, das verbindet sie mit dem dortigen Studium, Mitsprache und Partizipation mit dem an der TU Berlin.

Die Vorstellung, bei sämtlichen Unibelangen mitreden zu dürfen, fasziniert sie heute – nach 13 Jahren in Deutschland und bald zehn Jahren als Studentin – immer noch derart, dass sie zu keinem Amt nein sagen kann. Sie dürfte wohl eine der wenigen Mitglieder im Frauenbeirat an einer deutschen Uni sein, die gegenderte Sprache für Blödsinn hält. Dabei ist Tatjana mehr als nur eine "Gremientante", wie sie es nennt. Sie liebt durchaus das Praktische. [...] Ihr fehlt nur die zündende Idee für die Masterarbeit. "Vielleicht entwerfe ich ein ein kleines Arbeitsschiff mit der Kleingasturbine", überlegt Tatjana. Um die die Idee gleich wieder zu verwerfen: "Das hätte aber wenig mit Luft- und Raumfahrt zu tun."

http://www.zeit.de/campus/2016-07/langz ... ettansicht

Geht alles gerne unter, denn wen interessieren schon die Vorgänge an einer Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme? Aber wenn irgendeine bis dahin unbekannte Professorin nur wenige Kilometer weiter als "profx" (oder so) angesprochen werden möchte, rödelt hingegen das ganze Land. War später bei einem Forschungsinstitut nicht anders, aber klar, Geschichtswissenschaften eignen sich für solche Debatten wohl eher als die Verkehrssystemtechnik. :|
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Dark Angel » Do 3. Aug 2017, 15:20

frems hat geschrieben:(03 Aug 2017, 15:36)
Trotzdem stehen die Regierungsparteien in Umfragen in etwa dort, wo sie bei der Wahl 2013 waren.

Welche Alternative gibt es denn schon? Die FDP ist nicht mehr das, was sie bei/mit Westerwelle war.

frems hat geschrieben:(03 Aug 2017, 15:36)Ich glaub Dir das ja und mich würde es auch nerven, aber man sollte halt nicht so tun, als wäre das überall die Regel. So war's an meiner Alma Mater halt anders und das ist noch nicht lange her. Ich hatte ja weiter vorne schon den Fall Baberowski verlinkt (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/r ... 94659.html), wo sich Dozenten und Studenten unabhängig ihrer politischen Orientierung hinter den Historiker stellten, weil sie eine offene Debatte wollten und kein kindisches Niederschreien. Das betrifft auch die Sprachregelungen, die ja ein beliebtes Thema bei dem Genderkram ist.

Ja es nervt und vor allem nervt, dass die sich so immens wichtig nehmen und überall mitkakeln wollen.

frems hat geschrieben:(03 Aug 2017, 15:36)https://www.heise.de/tp/features/Lehrkraft-darf-Studenten-nicht-zum-Gendern-zwingen-3373930.html


http://www.zeit.de/campus/2016-07/langz ... ettansicht

Geht alles gerne unter, denn wen interessieren schon die Vorgänge an einer Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme? Aber wenn irgendeine bis dahin unbekannte Professorin nur wenige Kilometer weiter als "profx" (oder so) angesprochen werden möchte, rödelt hingegen das ganze Land. War später bei einem Forschungsinstitut nicht anders, aber klar, Geschichtswissenschaften eignen sich für solche Debatten wohl eher als die Verkehrssystemtechnik. :|

Aus dem verlinkten Artikel geht aber auch hervor, dass es durchaus kein Einzelfall ist und welcher Student ist schon so "aufmüpfig", dass er es drauf ankommen lässt. ;)
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon frems » Do 3. Aug 2017, 15:35

Dark Angel hat geschrieben:(03 Aug 2017, 16:20)

Welche Alternative gibt es denn schon? Die FDP ist nicht mehr das, was sie bei/mit Westerwelle war.

Muss halt jeder für sich selbst wissen. Gibt ja durchaus einige Männer und ein paar Frauen, die sich die Zustände des alten Miefs zurückwünschen und ihre Hoffnung auf die AfD setzen. Und was die FDP abliefert, wird man abwarten müssen. Zur Zeit sieht's ja ganz gut aus, um wieder in den Bundestag zu kommen und vielleicht sogar an einer zukünftigen Koalition teilzunehmen. Und unter Westerwelle, der von 2009 bis '13 Bundesminister war, hat die FDP sehr viele Wähler verprellt und ist aus dem Parlament geflogen. Ich glaube nicht, dass die Partei so ein Szenario nochmal haben möchte.


Ja es nervt und vor allem nervt, dass die sich so immens wichtig nehmen und überall mitkakeln wollen.

Aus dem verlinkten Artikel geht aber auch hervor, dass es durchaus kein Einzelfall ist und welcher Student ist schon so "aufmüpfig", dass er es drauf ankommen lässt. ;)
"Gefühlt" würde ich sagen: es geschehen noch Zeichen und Wunder. ;)

Die sind schon aufmüpfig, wenn es um ihre Noten geht, die für ihren späteren Werdegang relevant sind; und sei es "nur", um einen Masterstudienplatz zu kriegen. Und googlet man nach entsprechenden Fällen, ist das Bild wirklich sehr überschaubar und eben die krasse Ausnahme statt der Regel. Man muss sie eben nicht für wichtiger nehmen als sie sind oder gar sich halten. ;)
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Aug 2017, 15:57

Dark Angel hat geschrieben:(03 Aug 2017, 16:20)

Welche Alternative gibt es denn schon?

Keine wirkliche, das ist das Dilemma. Union und SPD sind mittlerweile ein Brei, die Grünen vertreten meine Interessen bis auf den Naturschutz kein bisschen, Linke und AfD sind unwählbar. Da bleibt nur "Die Partei" :rolleyes:
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Boykott-Terror zwingt Topics Neukölln zum Schließen

Beitragvon Zunder » Mo 7. Aug 2017, 00:03

Mal zurück zum Eingangsthema.

Die Süddeutsche hat einen eher realitätsbezogenen Artikel zur Schließung des Buchladens veröffentlicht:

Die Geschichte: "Antifa macht israelischen Buchladen kaputt" wurde allerdings von den beiden Betreibern von Anfang an bestritten: Antisemitismus spielte keine Rolle, physische Übergriffe habe es nie gegeben, darauf legen sie eben ausdrücklich Wert. Doch sei seit dem Evola-Vorfall der Umsatz, der ohnehin nie groß war, sogar noch eingebrochen.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/strei ... -1.3605653

Einen Boykott-Aufruf hat es nie gegeben. Terror ohnehin nicht. Und der Shitstorm war wohl eher Stürmchen mit allerdings zum Teil inakzeptablen Äußerungen.

Das Problem war auch weniger das Thema als der Referent, ein gewisser D.C. Miller, der nicht gerade durch kritische Distanz zu Evola aufgefallen zu sein scheint.

Einer der Beteiligten (Posting vom 24. Juli) zum Artikel in der Welt:
Huw Nesbitt:
Hi. I'd just like to say that, as one of the first people to contact Topics in February, and express to them my concerns, there are a number of inaccuracies in this report.

In short, this was not a protest about the subject, an Italian fascist called Julius Evola, but the speaker, who had, the weekend before staged a counter-protest against protestors protesting the way in which London's LD50 gallery had last summer hosted a series of lectures, apparently in secret, with far right speakers. These included people who believe racist science i.e. white supremacy, and holocaust deniers. Afterwards, the planned speaker of this event also gave an interview to self-described member of the alt-right called Bella Sissans.

https://www.facebook.com/GiveSomethingB ... HM&fref=nf

Das hat aber kaum jemanden interessiert. Die konservative bis reaktionäre Presse stellte die jüdische Identität der Betreiber in den Fokus, obwohl das bei der Kritik an der Veranstaltung nicht einmal angedeutet wurde.

Ein Glanzlicht setzte mal wieder Vera Lengsfeld, die Julius Evola zum "Rassenmetaphysiker" erklärt:

"Im bunten, angeblich so toleranten Berlin haben die Enkel erfolgreich die Methoden ihrer Urgroßväter praktiziert und haben gewonnen."
http://www.achgut.com/artikel/vertrieben_aus_berlin

Antifaschisten zu den Urenkeln der Nazis zu erklären, gehört zum Geschäftsmodell. Die durch diese Gleichsetzung implizierte Behauptung, die Nazis hätten nicht zum Boykott aufgerufen, keine Geschäfte demoliert und Juden nicht terrorisiert, ist schon eine intellektuelle Meisterleistung.
Vera Lengsfeld gehört offensichtlich auch zu den Personen, die allen Grund hätten, der Evolution auf Knien zu danken, daß Dummheit keine Schmerzen verursacht.

Ich wollte eigentlich noch aus Elsässers Kloake "Compact" zitieren, aber das muß dann doch nicht sein.

Nun fragt sich, wer tatsächlich mundtot gemacht soll, weil seine Meinung nicht toleriert wird.

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