Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

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Agba2001
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Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Agba2001 » Mo 12. Jun 2017, 11:44

Hallo,
liebe Landsleute und Mitmenschen. Ich möchte euch von einem kleinen Lebensereignis berichten, welches mich ein Wenig zum Denken angeregt hat, weil so etwas zwar ein alltägliches Ereignis ist, aber nicht jedem Menschen in diesem Lande tagtäglich passiert...
Ich wohne in Koblenz und gehe in dieser Stadt regelmäßig spazieren. Ich wohne zwar etwas am Stadtrand, gemessen am Stadtzentrum, dennoch treibt es mich regelmäßig in die Innenstadt, denn "Deutsches Eck", die Altstadt und Rhein-und Moseluferanlagen sind einen Blick wert.
Vor Kurzem ging ich mal wieder an der "Augusta" entlang, dem weiblichen Pendant zur großen Wilhemsstatue am "Deutschen Eck", ca. 2Km Rhein-Stromaufwärts an den Rheinuferparkanlagen hier in der Stadt. Die Beschaffenheit dieses Monuments sieht folgendermaßen aus: Die weiße Königin trohnt neben Springbrunnen und vor einer Zierwand aus Marmor vor einem kleinen Hof auf einem Plateau ca. 50 m entfernt und 3 m oberhalb vom Rheinufer.
An schönen Sonnentagen eigentlich immer einen Besuch wert, aber ein Besuch diesen Jahres hinterließ einen etwas bitteren Beigeschmack...
Ich wollte mich eigentlich auf dem Plateau auf eine der beiden Steinbänke setzen und ein Bierchen genehmigen und schlenderte mit schweifendem Blick am Frontmauerwehr entlang.
Unterhalb des Plateaus rechtsseitig des Owahls bei der rechten Treppe stand ein Mann, der meinen Blick von Oben auf sich zog. Sein Gesicht konnte ich dank Barret, was er trug und dem, mir zugekehrten Rücken, nicht sehen, aber den hochgekrempelten Ärmel, die Spritze in seinem Unterarm und die par Tropfen Blut, die aus der Einstichwunde bereits herausliefen, schon.
Ich stand etwa zwei Minuten beobachtenderweise da und machte mir Gedanken um diesen Fixer. Der flüssige Spritzennhalt war klar zu erkennen und die Gemütsruhe, die dieser Kerl ausstrahlte war beeindruckend, dafür dass dies ein absolut öffentlicher Ort ist, an dem pro Stunde zig Menschen passieren und er vom Uferweg aus ähnlich leicht zu beobachten gewesen wäre, wie von meiner Position aus...
Ich entschied mich, kommentarlos zu gehen und die Situation mit dem Gedanken zu behaften "Man(n), Man(n), Man(n)... dieser Heroinkonsum war eindeutig zu öffentlich!"

Wie seht ihr das ?
Wie und wo sollte "Fixer" sich zudröhnen dürfen?
Wie sollte "Passant" und "Beobachter" in so einer Situation, eurer Meinung nach agieren?
Ich habe in diesem Leben erkannt, dass wer sich in Sarkasmus, Ironie und destruktiver Kritik übt, meist insgeheim beipflichtet... ;)
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 12. Jun 2017, 11:58

Agba2001 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 12:44)

Hallo,
liebe Landsleute und Mitmenschen. Ich möchte euch von einem kleinen Lebensereignis berichten, welches mich ein Wenig zum Denken angeregt hat, weil so etwas zwar ein alltägliches Ereignis ist, aber nicht jedem Menschen in diesem Lande tagtäglich passiert...
Ich wohne in Koblenz und gehe in dieser Stadt regelmäßig spazieren. Ich wohne zwar etwas am Stadtrand, gemessen am Stadtzentrum, dennoch treibt es mich regelmäßig in die Innenstadt, denn "Deutsches Eck", die Altstadt und Rhein-und Moseluferanlagen sind einen Blick wert.
Vor Kurzem ging ich mal wieder an der "Augusta" entlang, dem weiblichen Pendant zur großen Wilhemsstatue am "Deutschen Eck", ca. 2Km Rhein-Stromaufwärts an den Rheinuferparkanlagen hier in der Stadt. Die Beschaffenheit dieses Monuments sieht folgendermaßen aus: Die weiße Königin trohnt neben Springbrunnen und vor einer Zierwand aus Marmor vor einem kleinen Hof auf einem Plateau ca. 50 m entfernt und 3 m oberhalb vom Rheinufer.
An schönen Sonnentagen eigentlich immer einen Besuch wert, aber ein Besuch diesen Jahres hinterließ einen etwas bitteren Beigeschmack...
Ich wollte mich eigentlich auf dem Plateau auf eine der beiden Steinbänke setzen und ein Bierchen genehmigen und schlenderte mit schweifendem Blick am Frontmauerwehr entlang.
Unterhalb des Plateaus rechtsseitig des Owahls bei der rechten Treppe stand ein Mann, der meinen Blick von Oben auf sich zog. Sein Gesicht konnte ich dank Barret, was er trug und dem, mir zugekehrten Rücken, nicht sehen, aber den hochgekrempelten Ärmel, die Spritze in seinem Unterarm und die par Tropfen Blut, die aus der Einstichwunde bereits herausliefen, schon.
Ich stand etwa zwei Minuten beobachtenderweise da und machte mir Gedanken um diesen Fixer. Der flüssige Spritzennhalt war klar zu erkennen und die Gemütsruhe, die dieser Kerl ausstrahlte war beeindruckend, dafür dass dies ein absolut öffentlicher Ort ist, an dem pro Stunde zig Menschen passieren und er vom Uferweg aus ähnlich leicht zu beobachten gewesen wäre, wie von meiner Position aus...
Ich entschied mich, kommentarlos zu gehen und die Situation mit dem Gedanken zu behaften "Man(n), Man(n), Man(n)... dieser Heroinkonsum war eindeutig zu öffentlich!"


Wie seht ihr das ?
Wie und wo sollte "Fixer" sich zudröhnen dürfen?
Wie sollte "Passant" und "Beobachter" in so einer Situation, eurer Meinung nach agieren?

Jedenfalls nicht nach Berlin fahren. Und wenn doch, dann Orte wie den Görlitzer Park meiden. Nachdem deutschlandweit die Zahl der Drogentoten seit 1988 stets abgenommen hat, ist sie in Berlin in allerjüngster Zeit wieder angestiegen.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Cat with a whip
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Cat with a whip » Mo 12. Jun 2017, 12:11

Agba2001 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 12:44)

Wie und wo sollte "Fixer" sich zudröhnen dürfen?
Wie sollte "Passant" und "Beobachter" in so einer Situation, eurer Meinung nach agieren?


Gleiche Meßlatte wie bei Alkohol-Usern oder Nikotin-Suchtlern anwenden. Ganz einfach.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Agba2001
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Agba2001 » Mo 12. Jun 2017, 12:13

Cat with a whip hat geschrieben:(12 Jun 2017, 13:11)

Gleiche Meßlatte wie bei Alkohol-Usern oder Nikotin-Suchtlern anwenden. Ganz einfach.


Das Verständnis kannst von praktizierenden Morphium-Derivat Usern erwarten, aber von Max Mustermann?!
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hafenwirt
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon hafenwirt » Mo 12. Jun 2017, 12:31

Agba2001 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 12:44)
Unterhalb des Plateaus rechtsseitig des Owahls bei der rechten Treppe stand ein Mann, der meinen Blick von Oben auf sich zog. Sein Gesicht konnte ich dank Barret, was er trug und dem, mir zugekehrten Rücken, nicht sehen, aber den hochgekrempelten Ärmel, die Spritze in seinem Unterarm und die par Tropfen Blut, die aus der Einstichwunde bereits herausliefen, schon.
Ich stand etwa zwei Minuten beobachtenderweise da und machte mir Gedanken um diesen Fixer. Der flüssige Spritzennhalt war klar zu erkennen und die Gemütsruhe, die dieser Kerl ausstrahlte war beeindruckend, dafür dass dies ein absolut öffentlicher Ort ist, an dem pro Stunde zig Menschen passieren und er vom Uferweg aus ähnlich leicht zu beobachten gewesen wäre, wie von meiner Position aus...
Ich entschied mich, kommentarlos zu gehen und die Situation mit dem Gedanken zu behaften "Man(n), Man(n), Man(n)... dieser Heroinkonsum war eindeutig zu öffentlich!"

Wie seht ihr das ?
Wie und wo sollte "Fixer" sich zudröhnen dürfen?
Wie sollte "Passant" und "Beobachter" in so einer Situation, eurer Meinung nach agieren?


Woher wissen sie, dass es Heroin war und keine "normale" Medizin, die man auch auf diesem Wege in den menschlichen Körper einflößt?
...
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SpukhafteFernwirkung
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 12. Jun 2017, 12:40

vielleicht hat er haschisch gespritzt...
„Machen Sie sich jeden Tag ein Geschenk. Ungeplant. Ohne darauf zu warten. Lassen Sie es einfach zu.“ –Dale Cooper, Twin Peaks
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon unity in diversity » Mo 12. Jun 2017, 14:30

Agba2001 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 12:44)

Hallo,
liebe Landsleute und Mitmenschen. Ich möchte euch von einem kleinen Lebensereignis berichten, welches mich ein Wenig zum Denken angeregt hat, weil so etwas zwar ein alltägliches Ereignis ist, aber nicht jedem Menschen in diesem Lande tagtäglich passiert...
Ich wohne in Koblenz und gehe in dieser Stadt regelmäßig spazieren. Ich wohne zwar etwas am Stadtrand, gemessen am Stadtzentrum, dennoch treibt es mich regelmäßig in die Innenstadt, denn "Deutsches Eck", die Altstadt und Rhein-und Moseluferanlagen sind einen Blick wert.
Vor Kurzem ging ich mal wieder an der "Augusta" entlang, dem weiblichen Pendant zur großen Wilhemsstatue am "Deutschen Eck", ca. 2Km Rhein-Stromaufwärts an den Rheinuferparkanlagen hier in der Stadt. Die Beschaffenheit dieses Monuments sieht folgendermaßen aus: Die weiße Königin trohnt neben Springbrunnen und vor einer Zierwand aus Marmor vor einem kleinen Hof auf einem Plateau ca. 50 m entfernt und 3 m oberhalb vom Rheinufer.
An schönen Sonnentagen eigentlich immer einen Besuch wert, aber ein Besuch diesen Jahres hinterließ einen etwas bitteren Beigeschmack...
Ich wollte mich eigentlich auf dem Plateau auf eine der beiden Steinbänke setzen und ein Bierchen genehmigen und schlenderte mit schweifendem Blick am Frontmauerwehr entlang.
Unterhalb des Plateaus rechtsseitig des Owahls bei der rechten Treppe stand ein Mann, der meinen Blick von Oben auf sich zog. Sein Gesicht konnte ich dank Barret, was er trug und dem, mir zugekehrten Rücken, nicht sehen, aber den hochgekrempelten Ärmel, die Spritze in seinem Unterarm und die par Tropfen Blut, die aus der Einstichwunde bereits herausliefen, schon.
Ich stand etwa zwei Minuten beobachtenderweise da und machte mir Gedanken um diesen Fixer. Der flüssige Spritzennhalt war klar zu erkennen und die Gemütsruhe, die dieser Kerl ausstrahlte war beeindruckend, dafür dass dies ein absolut öffentlicher Ort ist, an dem pro Stunde zig Menschen passieren und er vom Uferweg aus ähnlich leicht zu beobachten gewesen wäre, wie von meiner Position aus...
Ich entschied mich, kommentarlos zu gehen und die Situation mit dem Gedanken zu behaften "Man(n), Man(n), Man(n)... dieser Heroinkonsum war eindeutig zu öffentlich!"

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Genehmige dir in solchen Fällen ruhig zwei Gerstenkaltschalen, eine öffentliche Leberparty steigert deine Fähigkeit zur Toleranz.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon jack000 » Mo 12. Jun 2017, 14:36

Cat with a whip hat geschrieben:(12 Jun 2017, 13:11)

Gleiche Meßlatte wie bei Alkohol-Usern oder Nikotin-Suchtlern anwenden. Ganz einfach.

Sehe ich auch so: Öffentlichen Konsum (Außer in Gastronomieeinrichtungen, zumindest im innerstädtischen Bereich) generell untersagen, sowie in ÖPNV Einrichtungen!
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Alexyessin » Mo 12. Jun 2017, 15:42

jack000 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 15:36)

Sehe ich auch so: Öffentlichen Konsum (Außer in Gastronomieeinrichtungen, zumindest im innerstädtischen Bereich) generell untersagen, sowie in ÖPNV Einrichtungen!


Rauchen in der Öffentlichkeit untersagen? Ach wie schön ist deine Zwangstaatvorstellung.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Ebiker » Mo 12. Jun 2017, 15:58

Schlimm sind eher die Hinterlassenschaften wie gebrauchte Spritzen die dann in der Öffentlichkeit rumliegen. Ich habe Koblenz in schönerer Erinnerung.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Boraiel » Mo 12. Jun 2017, 16:00

Agba2001 hat geschrieben:(12 Jun 2017, 12:44)

Hallo,
liebe Landsleute und Mitmenschen. Ich möchte euch von einem kleinen Lebensereignis berichten, welches mich ein Wenig zum Denken angeregt hat, weil so etwas zwar ein alltägliches Ereignis ist, aber nicht jedem Menschen in diesem Lande tagtäglich passiert...
Ich wohne in Koblenz und gehe in dieser Stadt regelmäßig spazieren. Ich wohne zwar etwas am Stadtrand, gemessen am Stadtzentrum, dennoch treibt es mich regelmäßig in die Innenstadt, denn "Deutsches Eck", die Altstadt und Rhein-und Moseluferanlagen sind einen Blick wert.
Vor Kurzem ging ich mal wieder an der "Augusta" entlang, dem weiblichen Pendant zur großen Wilhemsstatue am "Deutschen Eck", ca. 2Km Rhein-Stromaufwärts an den Rheinuferparkanlagen hier in der Stadt. Die Beschaffenheit dieses Monuments sieht folgendermaßen aus: Die weiße Königin trohnt neben Springbrunnen und vor einer Zierwand aus Marmor vor einem kleinen Hof auf einem Plateau ca. 50 m entfernt und 3 m oberhalb vom Rheinufer.
An schönen Sonnentagen eigentlich immer einen Besuch wert, aber ein Besuch diesen Jahres hinterließ einen etwas bitteren Beigeschmack...
Ich wollte mich eigentlich auf dem Plateau auf eine der beiden Steinbänke setzen und ein Bierchen genehmigen und schlenderte mit schweifendem Blick am Frontmauerwehr entlang.
Unterhalb des Plateaus rechtsseitig des Owahls bei der rechten Treppe stand ein Mann, der meinen Blick von Oben auf sich zog. Sein Gesicht konnte ich dank Barret, was er trug und dem, mir zugekehrten Rücken, nicht sehen, aber den hochgekrempelten Ärmel, die Spritze in seinem Unterarm und die par Tropfen Blut, die aus der Einstichwunde bereits herausliefen, schon.
Ich stand etwa zwei Minuten beobachtenderweise da und machte mir Gedanken um diesen Fixer. Der flüssige Spritzennhalt war klar zu erkennen und die Gemütsruhe, die dieser Kerl ausstrahlte war beeindruckend, dafür dass dies ein absolut öffentlicher Ort ist, an dem pro Stunde zig Menschen passieren und er vom Uferweg aus ähnlich leicht zu beobachten gewesen wäre, wie von meiner Position aus...
Ich entschied mich, kommentarlos zu gehen und die Situation mit dem Gedanken zu behaften "Man(n), Man(n), Man(n)... dieser Heroinkonsum war eindeutig zu öffentlich!"

Wie seht ihr das ?
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Hallo, geht's noch? Alles richtig im Oberstübchen?
Ohne jede Frage muss man da die Polizei anrufen! Nicht nur um den vor sich selbst zu schützen, sondern auch die Gesellschaft vor solchen Einflüssen.
Es ist auch jetzt noch richtig zur Polizei zu gehen, denen die betreffende Person und den Ort, wo ihr wart, zu beschreiben, damit diese ihn vielleicht aufgreifen können.
Stimmen Sie bei der Bundestagswahl gegen Merkel und für ein freies Deutschland.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon jack000 » Mo 12. Jun 2017, 16:00

Alexyessin hat geschrieben:(12 Jun 2017, 16:42)

Rauchen in der Öffentlichkeit untersagen? Ach wie schön ist deine Zwangstaatvorstellung.

Und das sage ich als Raucher ;) Komplett wird es nicht möglich sein aber z.B. wie bereits erwähnt in ÖPNV-Einrichtungen haben rauchende Personen nichts zu suchen.

Aber es geht ja um das Thema Heroinkonsum und es gibt keinen Grund das im Innenstadtbereich zu dulden. In Stuttgart sind die paar von denen auch am Innenstadtrand und haben da ihr Plätzen und das funktioniert auch.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 16:02

Aber Bier saufen vor z. B. Jugendlichen ist ok?
Ist doch ein abschreckendes Beispiel für die Kids, wenn sie sehen dass da Blut fließt.

Öffentliches Saufen signalisiert dagegen Verharmlosung. Nur weil es in DE legal ist ist es nicht besser. Denn es ist auch eine Droge, die abhängig macht.
Warum töten wir Menschen die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist?
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 16:04

Boraiel hat geschrieben:(12 Jun 2017, 17:00)
Es ist auch jetzt noch richtig zur Polizei zu gehen, denen die betreffende Person und den Ort, wo ihr wart, zu beschreiben, damit diese ihn vielleicht aufgreifen können.

Scheiß Vollzitate!!
Es lebe des Deutschen Denunziantentum!!

Ist Drogenbesitz (Heroin) überhaupt illegal?
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Provokateur » Mo 12. Jun 2017, 16:12

That's me hat geschrieben:Ist Drogenbesitz (Heroin) überhaupt illegal?


Der Besitz ist verboten, der Konsum nicht. Mit dem Eintritt in die Blutbahn ist der Stoff legalisiert.

Konsumenten interessieren uns im Grunde gar nicht. Haste mal nen Aufgriff, na doll. Wird bei Kleinmengen eh eingestellt. Wir wollen an die Großen.

Ich finde die Idee mit den Fixerstuben, sehr, sehr gut. Denn die Konsumenten sind erkrankt. Manche kommen davon los, aber nicht alle. Die müssen das weiter nehmen. Dafür gilt es die Räume zu schaffen. Ich wäre sogar dafür, das Heroin an Suchterkrankte kostenlos auszugeben. So würde der Sumpf ausgetrocknet, das Dealen lohnt sich nicht mehr und die Droge wäre von der Straße.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Ein Terraner » Mo 12. Jun 2017, 16:18

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 17:12)

Ich finde die Idee mit den Fixerstuben, sehr, sehr gut. Denn die Konsumenten sind erkrankt. Manche kommen davon los, aber nicht alle. Die müssen das weiter nehmen. Dafür gilt es die Räume zu schaffen. Ich wäre sogar dafür, das Heroin an Suchterkrankte kostenlos auszugeben. So würde der Sumpf ausgetrocknet, das Dealen lohnt sich nicht mehr und die Droge wäre von der Straße.

:thumbup: Das nenne ich mal eine intelligente und soziale Einstellung, Markt austrocknen und sauberes Zeug an die Suchtkranken, am besten noch in Verbindung mit einer Therapie.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 16:24

Provokateur hat geschrieben:..der Konsum nicht. Ich finde die Idee mit den Fixerstuben,


Ja meinte ich auch, also selber Schwachsinn, wie beim Dope. Oder gibt es bei H auch geduldete, geringfügige Mengen zum Eigengebrauch? Aber ist eh Zweitrangig.

Fixerstüblis funktionieren in der Schweiz schon ewig ganz gut. Aber DE und Drogenpolitik, kann man leider vergessen.
Und schau die doch die Kommentare und das EP an, wen wundert's da noch. :(

Aber wenn die ihre Spritzen und Besteck liegen lassen ist das definitiv scheiße.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon jack000 » Mo 12. Jun 2017, 16:26

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 17:12)Ich finde die Idee mit den Fixerstuben, sehr, sehr gut. Denn die Konsumenten sind erkrankt. Manche kommen davon los, aber nicht alle. Die müssen das weiter nehmen. Dafür gilt es die Räume zu schaffen. Ich wäre sogar dafür, das Heroin an Suchterkrankte kostenlos auszugeben. So würde der Sumpf ausgetrocknet, das Dealen lohnt sich nicht mehr und die Droge wäre von der Straße.

Das wäre die Lösung der Lösungen!
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon Boracay » Mo 12. Jun 2017, 16:41

Provokateur hat geschrieben:(12 Jun 2017, 17:12)

Ich finde die Idee mit den Fixerstuben, sehr, sehr gut. Denn die Konsumenten sind erkrankt. Manche kommen davon los, aber nicht alle. Die müssen das weiter nehmen. Dafür gilt es die Räume zu schaffen. Ich wäre sogar dafür, das Heroin an Suchterkrankte kostenlos auszugeben. So würde der Sumpf ausgetrocknet, das Dealen lohnt sich nicht mehr und die Droge wäre von der Straße.


Der Kostenlosen Konsum schafft nicht weniger Konsum. Wie auch?

Wer bekommt dort Heroin? Nur Leute die schon viele Einstiche haben? Oder jeder der mal probieren will?

Methadonprogramme sind sinnvoll, Drogencafes auch, ansonsten einfach harte Strafen und Abschiebungen (fast alle sind ja Migranten) bei den Dealern. Nicht wie heute 20min Personalien feststellen und dann wird weiter gedealt.
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Re: Heroin-Fixen an schönen Frühlingstagen...

Beitragvon That's me » Mo 12. Jun 2017, 16:45

Boracay hat geschrieben:(12 Jun 2017, 17:41)
Nicht wie heute 20min Personalien feststellen und dann wird weiter gedealt.

Es geht ja nicht um (cleane) Dealer, sondern Konsumenten und Abhängige.
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