Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

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Könntet ihr euch vorstellen aus Solidarität mit muslimischen Frauen Kopftuch zu tragen ?

ja
2
8%
nein
22
88%
nur wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist
1
4%
 
Abstimmungen insgesamt: 25
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Dark Angel
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Mai 2017, 15:07

relativ hat geschrieben:(02 May 2017, 13:35)

Naja bisher schreibt m.M. hier nur einer, wo es so aussieht, daß er mit seiner Meinung wohl meint die Wahrheit gepachtet hat, gelle Dark?.
Ne nicht irgendwelche, ich habe auch schon sehr viele gläubige Moslems getroffen, die überhaupt kein Problem damit haben Liberal eingestellt zu sein.
Wenn man natürlich meint, jede traditionelle islamische Familie, mit Rollenverteilung, wäre mit anderen Maßstäben zu sehen/messen , als z.B. eine traditionelle atheistische/katholische ect. deutsche Familie mit spezieller Rollenverteilung, dem ist nicht mehr zu helfen.

Es ging aber um Islam und dessen Koranauslegung und nicht darum, wie muslimische Familien ihre Religion konkret leben.
Die Türkei hatte es ja bis zu Erdogan einigermaßen geschafft, Staat und Religion zu trennen. Dass damit auch eine liberalere Einstellung zur Religion einher geht, ist ja wohl logisch. Nur kann man einen Staat, der versucht Säkularität durchzusetzen, nicht mit einem Staat vergleichen, in dem es eine solche Trennung nicht gibt, sondern eine konservative Form des Islam staatstragend ist, wie das halt in vielen islamischen Staaten wieder der Fall ist. Auch der Iran war prowestlich eingestellt. Und was geschah nach Khomeini?
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon BingoBurner » Di 2. Mai 2017, 15:07

"Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind."

Wenn ich solche Sätze schon lese................
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Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon BingoBurner » Di 2. Mai 2017, 15:13

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 May 2017, 11:38)

Man ist noch nicht mal auf solche direkten Passagen angewiesen. Viele muslimische Gelehrte (die Mehrheit) weisen immer wieder darauf hin, dass mit der Koranexegese, der Auslegung sowohl die Möglichkeit besteht, gegen Gewalt, Terror, IS etc. zu argumentieren, als auch, den islamischen Glauben mit Modernität und Fortschritt zu verbinden. Weil man auf fast alle Fragen auch unter Bezug auf den Koran sehr unterschiedliche Antworten geben kann.



Ja und wo ist das verfluchte Problem jetzt ?
Wenn eh alles durch Auslegung bzw. Deutungshoheit geregelt wird ?

Das man den Koran für bescheuert hält ? Ist es das ? Ist das der Affront ?

Zentralrat der Exmuslime : http://exmuslime.com/offener-brief-an-a ... er-bellen/

"„Das Kopftuch ist kein Symbol der Freiheit!“

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist mit seinen Äußerungen zum Kopftuch-Tragen auf viel Unmut gestoßen. In einem offenen Brief wenden sich Frauen aus islamisch geprägten Ländern an ihn und fordern ein Treffen, um ihre Position darzulegen.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Van der Bellen,

wir Menschenrechtsaktivistinnen, die aus islamischen Kulturkreisen kommen, mussten aus diesen fliehen, weil unser Leben bedroht war und weil wir den religiösen Zwang, die Unterdrückung und die Gewalt als Frauen nicht mehr ertragen konnten. Wir sind über Ihre in unseren Augen naiven Aussagen bezüglich des Kopftuchs und des politischen Islam entrüstet...................."
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Mai 2017, 15:14

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 May 2017, 15:39)

Nein. Weil die Existenz von mehreren Auslegungen - und zwar durchaus auch innerhalb von Gruppen wie Sunniten oder Schiiten - grundsätzlich im Widerspruch steht zu der Aussage, der Koran werde direkt in Gesetzgebung umgesetzt. Einzelne Auslegungen, ja, besonders solche, die dem Willen der Gesetzgeber entsprechen, bilden die Basis für Gesetze. Zu jeder dieser Auslegungen lassen sich jedoch alternative Auslegungen formulieren. Der Koran selbst enthält eine Passage, die diese Praxis treffend beschreibt:

Dass die Mär von der direkten Umsetzung des Korans in Gesetze Blödsinn ist, lässt sich schon daran erkennen, dass es nur einen einzigen Koran, aber sehr unterschiedliche Gesetzesgebungen in muslimischen Ländern gibt: Von Malaysia, Bosnien und Indonesien bis zum Iran und Saudi-Arabien.

Du lenkst mal wieder ab. Es ging um die Stellung der Frau im Islam und nicht um "die Tötung Unglubiger", nicht um den Djihad oder sonstwelche Gesetze.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Unité 1 » Di 2. Mai 2017, 15:19

BingoBurner hat geschrieben:(02 May 2017, 16:07)

"Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind."

Wenn ich solche Sätze schon lese................

Religionen halt.
Er ist es, Der das Buch zu dir herabgesandt hat; darin sind Verse von entscheidender Bedeutung - sie sind die Grundlage des Buches und andere, die verschiedener Deutung fähig sind. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei. Doch keiner kennt ihre Deutung als Allah und diejenigen, die fest gegründet im Wissen sind, die sprechen: «Wir glauben daran; das Ganze ist von unserem Herrn» - und niemand beherzigt es, außer den mit Verständnis Begabten
Übersetzt: Okayokay, der ganze Mist ist in und zwischen den Versen widersprüchlich - das ist offensichtlich, aber noch lange kein Grund, den Kram zu deuten, denn nur Allah kennt die Deutung. Der häkelt aber gerade lieber schweigend den Schleier der Unwissenheit für seine Anhänger, also glaubt lieber, dass 1+1=2 sowie 1+1=3 gleichermaßen wahr sind.. :D
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Dark Angel » Di 2. Mai 2017, 15:22

Unité 1 hat geschrieben:(02 May 2017, 13:33)

Wer den Unterschied zwischen einem Personalpronomen und einem politischen Begriff nicht versteht, sollte eigentlich aus einem ureigenen Würdeinteresse heraus sich mit herablassenden Überheblichkeiten zurückhalten. Aber wem erzähl' ich das.

Das ist jetzt zwar off Toppic:
"Attika hat die Demokratie hervor gebracht und dennoch 30 Jahre Krieg gegen Sparta geführt. Ist die Demokratie deshalb schlechter, muss man Demokratie deshalb "mit intellektueller Distanziertheit" betrachten?"
In dieser Aussage kommt das Personalpronomen "wir" gar nicht vor - weder als einfaches Personalpronomen, noch als "irgendwie politisch aufgeladener Begriff" und trotzdem arbeitet sich User schokoschendrezki an einer möglichen Bedeutung eines nicht vorkommenden Wortes/Begriffes ab

(Zitat schokoschendretzki) "Demokratie" natürlich nicht. Aber "Wir" - was immer damit auch verbunden wird - und "Demokratie" als grundsätzliches Prinzip: Das ist in jedem Falle ein gewaltiger Unterschied. Wenn "Wir", nur als Beispiel, die Nachkriegs-Bundesrepublik sein sollte: Die war extremen Völkermord-Diktaturen wie dem Suharto-Indonesien freundschaftlich verbunden. Demokratie ist ein grundsätzliches Prinzip und Progamm. Mit dem Bekenntnis zur Demokratie ein "Wir"-Gefühl zu verbinden ist paradox und unsinnig. Es ist ganz einfach eine individuelle Entscheidung bzw. eine Erkenntnis wie die, dass eins und eins zwei ergibt. Und der tiefere Sinn des bekannten Kantschen Imperativs als Kern einer demokratischen Ethik besteht genau in dieser Ent-Wir-Ung. Algebra ist weder eine europäische noch eine arabische Eigenheit (auch wenn der Name arabischen Ursprungs ist) sondern eine objektiv bestehende Regelsammlung. Allenfalls kann man Gruppen und Personen benennen, die solchen logischen Systemen eher auf die Sour gekommen sind.

Genau darauf bezog sich mein "Seitenhieb"
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Unité 1 » Di 2. Mai 2017, 15:51

Dark Angel hat geschrieben:(02 May 2017, 16:22)

Das ist jetzt zwar off Toppic:
"Attika hat die Demokratie hervor gebracht und dennoch 30 Jahre Krieg gegen Sparta geführt. Ist die Demokratie deshalb schlechter, muss man Demokratie deshalb "mit intellektueller Distanziertheit" betrachten?"
In dieser Aussage kommt das Personalpronomen "wir" gar nicht vor - weder als einfaches Personalpronomen, noch als "irgendwie politisch aufgeladener Begriff" und trotzdem arbeitet sich User schokoschendrezki an einer möglichen Bedeutung eines nicht vorkommenden Wortes/Begriffes ab

Lügnerin.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Zunder » Di 2. Mai 2017, 16:34

Unité 1 hat geschrieben:(02 May 2017, 14:13)

"Wir" ist nicht unbedingt ein politischer Begriff. Wenn ich sage "wir kochen", dann beschreibt das nichts weiter als eine gemeinsame Aktivität. Dann ist wir ein Personalpronomen. Wenn ich sage "Wir Deutschen" o.ä., dann treffe ich damit eine Unterscheidung in Wir und die Anderen. Diese Unterscheidung existiert zwar auch im ersten Beispiel, aber dort rekurriert sie auf handelnde Personen. Im zweiten Beispiel treffe ich damit eine wertmäßige Aussage, wenn dies nicht analog zum ersten Beispiel einen einfachen Fakt wie Staatsbürgerschaft betrifft. Dann ist das Wir mit Eigenschaften aufgeladen. Dann ist das in der Konsequenz ein politischer Begriff.
Kurz, "Wir" ist dann mehr als ein Personalpronomen, wenn die gemachte Unterscheidung Wertigkeiten transportiert. Die Unterscheidung muss allerdings nicht zwangsläufig politisch sein - das stimmt schon -, aber sie trägt immer das Potential zur Politisierung.

Carl Schmitt ist also deiner Meinung nach ein unpolitischer Schreiberling gewesen?

"Wir Deutschen" enthält überhaupt keine Wertigkeit, sondern einfach nur eine staatsbürgerliche oder ethnische Bestimmung. Inhaltlich gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den beiden​ Sätzen:
- "Wir Deutschen sind das beste Volk der Welt."
- "Wir Deutschen haben eine besondere Verantwortung gegenüber Israel."

Es ist sinnlos, Begriffe denunzieren zu wollen, ohne sie inhaltlich zu bestimmen. Und wenn das "Wir" als bloße Gemeinschaft "kritisiert" wird, kann man Kollektive auch nicht mehr auseinander halten. Dann wird der Unterschied zwischen Täter- und Opferkollektiv nivelliert.
(Das Kopftuch drückt übrigens auch die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv aus - zu dem der Rechtgläubigen.)

Mit der Edelnutte unter den deutschen Staatsrechtlern hat das aber eher nichts zu tun.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Fuerst_48 » Di 2. Mai 2017, 17:12

Zunder hat geschrieben:(02 May 2017, 17:34)

"Wir Deutschen" enthält überhaupt keine Wertigkeit, sondern einfach nur eine staatsbürgerliche oder ethnische Bestimmung. Inhaltlich gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den beiden​ Sätzen:
- "Wir Deutschen sind das beste Volk der Welt."
- "Wir Deutschen haben eine besondere Verantwortung gegenüber Israel."

Es ist sinnlos, Begriffe denunzieren zu wollen, ohne sie inhaltlich zu bestimmen. Und wenn das "Wir" als bloße Gemeinschaft "kritisiert" wird, kann man Kollektive auch nicht mehr auseinander halten. Dann wird der Unterschied zwischen Täter- und Opferkollektiv nivelliert.
(Das Kopftuch drückt übrigens auch die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv aus - zu dem der Rechtgläubigen.)

Mit der Edelnutte unter den deutschen Staatsrechtlern hat das aber eher nichts zu tun.

Begriffe definieren sich primär über den Kontext, in dem sie Verwendung finden. (Stichwort: SEMANTIK!)
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Unité 1 » Di 2. Mai 2017, 17:13

Zunder hat geschrieben:(02 May 2017, 17:34)

"Wir Deutschen" enthält überhaupt keine Wertigkeit, sondern einfach nur eine staatsbürgerliche oder ethnische Bestimmung. Inhaltlich gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den beiden​ Sätzen:
- "Wir Deutschen sind das beste Volk der Welt."
- "Wir Deutschen haben eine besondere Verantwortung gegenüber Israel."
Wie bereits gesagt, wenn "Wir Deutschen" nur den Fakt der Staatsbürgerschaft benennt, dann kann das Wir getrost als Personalpronomen verstanden werden. Diese Unterscheidung zwischen Deutschen und Nicht-deutschen ist nur numerisch, sie ist wertfrei. Alledings besteht trotz der Namensgleichheit ein erheblicher Unterschied zu "Wir Deutschen", wenn die Unterscheidung an anderen Merkmalen als der Staatsbürgerschaft festgemacht wird. Das beinhaltet eine Zuschreibung, die, auch wenn sie von mehreren geteilt wird, kein objektiver Fakt ist, sondern Ausdruck subjektiven Empfindens. Von daher ist die Wertigkeit unumgänglich; sie ist in dieser Unterscheidung angelegt. Sonst verlierte sie auch ihren Sinn.
Deine beiden Beispiele verdecken den Gedanken, da das zweite eine Umdeutung der Verantwortung Deutschlands ist, als deren Bürger ich es gewissermaßen mit der Verantwortung auch in meinem Namen beauftrage, obschon ich selbst die Verantwortung nicht besitze. Wir Deutschen meint hier zweifelsohne das Staatsvolk, ist also numerisch gemeint. Alles andere wäre auch anmaßend, ungeachtet dessen, dass ich die Aussage als treffend erachte, da es sonst eine Zuschreibung darstellt.
So wird dann doch deutlich, dass einem Wir antiindividualistische Tendenzen innewohnen; das "Wir" fordert Unterwerfung, sobald es eine vermeintliche Zugehörigkeit ausgemacht hat. Das Spannungsfeld besteht ja nicht nur zwischen Wir-Sie, sondern ebenso zwischen Wir-Ich. Es könnte unter Reichskanzler Bernd Höcke ja auch heißen: "Wir Deutschen haben die Pflicht zum positiven Bekenntnis zu Deutschlands Geschichte." Ist genau der gleiche Kram, auch wenn es inhaltlich sich unterscheidet. Eventuell reden wir auch aneinander vorbei. So wie das Wir definiert gehört, wenn es um einen konkreten Umgang damit geht, so kann die Struktur identifiziert und Konsequenzen, die sich daraus ergeben, abgeleitet werden. Und das ist eben unabweisbar der Fall: Wir trägt immer das Potential zur Politisierung.

Es ist sinnlos, Begriffe denunzieren zu wollen, ohne sie inhaltlich zu bestimmen. Und wenn das "Wir" als bloße Gemeinschaft "kritisiert" wird, kann man Kollektive auch nicht mehr auseinander halten. Dann wird der Unterschied zwischen Täter- und Opferkollektiv nivelliert.
(Das Kopftuch drückt übrigens auch die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv aus - zu dem der Rechtgläubigen.)
Es ist überaus wichtig, die Werthaftigkeit kollektiver Identitäten aufzudecken und sich darüber Gedanken über Politik und Gesellschaft zu machen. Und das geht direkt auf Carl Schmitt zurück.

Mit der Edelnutte unter den deutschen Staatsrechtlern hat das aber eher nichts zu tun.

Die Edelnutte hat immerhin das Wesen und die Konsequenz der kollektiven Volksidentität am eindrucksvollsten aufgezeigt. Die Wir/Sie-Unterscheidung als Anfang und Endpunkt aller Politik. Es ist die Einheit, die verpflichtet und Gehorsam fordert. Wer nicht Teil ist, ist potentieller Feind. Das Wir als Antagonismus zum Sie, aber auch zum Ich aufgrund der geforderten und notwendigen Einheit. Dem steht der Pluralismus gegenüber, der alleine aufgrund seiner Existenz die Daseinsberechtigung des Wir in Frage stellt. Daher auch die Notwendigkeit zur potentiellen Vernichtungsbereitschaft der Feinde. Nicht ohne Grund hat Schmitt die Volksdemokratie als Gegenentwurf zur liberalen Demokratie verstanden.

Schmitt treibt das schon auf die Spitze, aber von der lässt sich das Ganze halt gut überblicken.
Zuletzt geändert von Unité 1 am Di 2. Mai 2017, 17:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Adam Smith » Di 2. Mai 2017, 17:20

Unité 1 hat geschrieben:(02 May 2017, 18:13)

Es ist überaus wichtig, die Werthaftigkeit kollektiver Identitäten aufzudecken und sich darüber Gedanken über Politik und Gesellschaft zu machen. Und das geht direkt auf Carl Schmitt zurück.


Nur verhalten sich gewissen Gruppen anders als andere Gruppen. In Jemen tragen fast alle Frauen "freiwillig" eine Burka. Deutsche Frauen tragen in der Regel keine Burka. Es gibt hier also schon mal einen Unterschied. Und es gibt noch mehr Unterschiede. Zum Beispiel beim Heiratsalter.

Mittwoch, 23. Oktober 2013
Vater im Jemen vor Gericht
15-Jährige lebendig verbrannt
Traditionell tragen Frauen im Jemen eine Burka, die nur die Augen frei lässt.
Wegen eines mutmaßlichen Treffens mit ihrem zukünftigen Ehemann vor der Hochzeit ist im Jemen ein 15-jähriges Mädchen bei lebendigem Leib verbrannt worden. Hauptverdächtiger ist der 35-jährige Vater, wie die Polizei mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wolle Anklage erheben.

Die Tat ereignete sich demnach in einem Dorf in der südlichen Provinz Taez. Gerade in den ländlichen Regionen des arabischen Landes, wo die Stammeskultur mit ihren eigenen Wertvorstellungen tief verwurzelt ist, kommt es immer wieder zu Bestrafungen von Frauen, denen vorgeworfen wird, die Familienehre verletzt zu haben.

Ministerin will Heirat von Kindern verbieten

Die UNO und mehrere Menschenrechtsorganisationen fordern von der Regierung in Sanaa bislang vergeblich ein wirksameres Vorgehen gegen derartige Angriffe. Erst vor kurzem erregte ein Fall in Jemen Aufsehen: Eine Achtjährige soll in ihrer Hochzeitsnacht von ihrem 40-jährigen Ehemann so stark vergewaltigt worden sein, dass sie an den Folgen des Geschlechtsverkehrs gestorben ist.


http://www.n-tv.de/panorama/15-Jaehrige ... 91236.html

Während in Deutschland Alkohol getrunken wird, kauen die Menschen in Jemen Kat.

Sie gehört einfach zu jeder Handlung der Jemeniten dazu. Siebzig Prozent aller Männer und ein Drittel der Frauen kauen sie täglich.

Die Droge hat Nebenwirkungen – zum Beispiel gesundheitliche wie Appetitlosigkeit, Schleimhautentzündungen, Schlafstörungen. Dazu kommen gesellschaftlich-soziale Folgen. Kat kostet Geld und ruiniert ganze Familien. Der Anbau von Kat verbraucht sehr viel Wasser. Der Grundwasserpegel ist in manchen Gegenden des Jemen dramatisch gesunken, schon sitzen ganze Städte und Dörfer auf dem Trockenen. Die Hauptstadt Sanaa muss heute bereits durch zahllose Tanklastwagen aus der Umgebung beliefert werden. Internationale Organisationen schlagen Alarm wegen des wachsenden Wasserproblems. Wird bald der ganze Jemen – ein Land von 23 Millionen Menschen – an Dürre und Durst leiden?


http://www.zeit.de/2011/08/Jemen-Drogenhandel

Einen funktionierenden Staat gibt es hier nicht mehr. Das weist Parallelen zu Somalia auf.

viewtopic.php?f=68&t=63355

Mental Illness in the Streets is a Tragedy, Especially for Women
Mentally ill people in the streets are a continuing tragedy in Yemen. Streets, neighborhoods, and cities have become home for many of them. The phenomenon is a cause for concern for all Yemenis. Unfortunately, nothing has been done to reduce it and suffering is increasing, especially among females.


https://nationalyemen.com/2015/04/04/me ... for-women/
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 2. Mai 2017, 18:36

Zunder hat geschrieben:(02 May 2017, 17:34)
"Wir Deutschen" enthält überhaupt keine Wertigkeit, sondern einfach nur eine staatsbürgerliche oder ethnische Bestimmung.

"Staatsbürgertum" ist ein amtlich-rechtlich-verwaltungstechnischer Begriff. Gerade vor zehn Minuten habe ich zufällig im Gemeindeamt aus bestimmten Gründen einen neuen Reisepass beantragt. Das konnte ich nur deshalb so einfach, weil ich bundesdeutscher Staatsbürger bin. Und ich habe bei der Beantragung offen gestanden anstelle irgendwelcher Wir-Gefühle lediglich überlegt, wieviel mich eine Express-Fertigstellung kostet und ob sich das lohnt.

Mit "Ethnie" ist das schon komplizierter. Ich schließe mich da der Meinung an. dass der Ethnien-Begriff etwas ähnliches ist wie die "Säfte" in der Vier-Säfte-Lehre: Historisch nachvollziehbar und erklärbar und interessant und gar nicht mal dumm. Aber vollkommen irrelevant. Bei Wikipedia heißt es dazu kurz und knapp und ohne Kommentierungsnotwendigkeit, dass im deutschen Sprachraum der Begriff "Ethnie" gleichbedeutend mit "Volk" verwendet wird und Wissenschaftler diese Begrifflichkeiten nicht verwenden. Richtig. Punkt.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Adam Smith » Di 2. Mai 2017, 18:48

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 May 2017, 19:36)

Mit "Ethnie" ist das schon komplizierter. Ich schließe mich da der Meinung an. dass der Ethnien-Begriff etwas ähnliches ist wie die "Säfte" in der Vier-Säfte-Lehre: Historisch nachvollziehbar und erklärbar und interessant und gar nicht mal dumm. Aber vollkommen irrelevant. Bei Wikipedia heißt es dazu kurz und knapp und ohne Kommentierungsnotwendigkeit, dass im deutschen Sprachraum der Begriff "Ethnie" gleichbedeutend mit "Volk" verwendet wird und Wissenschaftler diese Begrifflichkeiten nicht verwenden. Richtig. Punkt.


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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Zunder » Di 2. Mai 2017, 18:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 May 2017, 19:36)
Bei Wikipedia heißt es dazu kurz und knapp und ohne Kommentierungsnotwendigkeit, dass im deutschen Sprachraum der Begriff "Ethnie" gleichbedeutend mit "Volk" verwendet wird und Wissenschaftler diese Begrifflichkeiten nicht verwenden. Richtig. Punkt.

Ich weiß nicht, was auf deiner Privat-Wiki steht, aber wenn ich auf der allgemein zugänglichen Wiki nachschaue, lese ich, daß der Begriff "Volk" in der Wissenschaft nicht mehr verwendet wird. Zu Recht, finde ich. Deshalb habe ich ja auch "ethnisch" geschrieben, wie das z.B. auch in der Ethnologie üblich ist.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 2. Mai 2017, 19:15

Adam Smith hat geschrieben:(02 May 2017, 18:20)

Nur verhalten sich gewissen Gruppen anders als andere Gruppen. In Jemen tragen fast alle Frauen "freiwillig" eine Burka. Deutsche Frauen tragen in der Regel keine Burka. Es gibt hier also schon mal einen Unterschied. Und es gibt noch mehr Unterschiede. Zum Beispiel beim Heiratsalter.

Ja. Und gleichzeitig werden jemenitische Zivilisten durch die Truppen eines der radikalislamistischsten Staaten der Welt, Saudi Arabien, gerade aktuell, massiv bombardiert. Und die bundesdeutsche Kanzlerin war gerade eben in Saudi-Arabien und hat einerseits versucht, im Jemen-Konflikt, mäßigend auf Saud-Arabien einzuwirken und andererseits Unterstützung bei der Ausbildung saudi-arabischer Soldaten zugesagt. Ich meine nochmal: Wo befinden wir uns denn hier? In einem Politik-Forum. Bedeutet das, seine persönlichen Abneigungen und Präferenzen scheinpolitisch objektivieren zu wollen? Oder nicht doch eher die (zunehmend) komplexe politische Realität analysieren zu wollen und nach realistischen Lösungen suchen zu wollen? Ich selbst, als aufgeklärter, religionsloser, progressiver Zeitgenosse nehme die globalen Rückschrittstendenzen von der Renaissance der Religionen (egal ob Islam oder Christentum) bis zur Renaissance des Identitäts-Wahns durchaus wahr: Es ist aber nicht nur unsinnig, sondern gefährlich, sich dieser Realität nicht zu stellen und nach Kompromisslösungen zu suchen. Wenn diese Suche schon an so einer blödsinnigen Frage wie der nach dem Kopftuchtragen festgemacht wird, dann können wir Lösungen gleich vergessen.
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Beitragvon schokoschendrezki » Di 2. Mai 2017, 19:21

Zunder hat geschrieben:(02 May 2017, 19:58)

Ich weiß nicht, was auf deiner Privat-Wiki steht, aber wenn ich auf der allgemein zugänglichen Wiki nachschaue, lese ich, daß der Begriff "Volk" in der Wissenschaft nicht mehr verwendet wird. Zu Recht, finde ich. Deshalb habe ich ja auch "ethnisch" geschrieben, wie das z.B. auch in der Ethnologie üblich ist.

Häh?

Originalzitat:
Im deutschen Sprachraum wird der Begriff Ethnie gemeinsprachig mit gleicher Bedeutung wie Volk verwendet; während Wissenschaftler den Terminus Volk eher vermeiden oder als Oberbegriff für Gesamtgesellschaften aus mehreren verbundenen Ethnien verwenden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnie

Wenn "Ethnie" (zumindest im deutuschen Sprachraum) mit gleicher Bedeutung wie "Volk" verwendet wird und Wissenschaftler den Begriff "Volk" vermeiden, dann wird nach den Regeln der Aussagenlogik auch der Begriff "Ethnie" in der Wissenschaft vermieden.

Es ist auch einfach so, dass der Begriiff "Ethnopluralismus", die positive Sicht auf ethnische Vielfalt und jeweilige Eigenheit der Ethnien(=Völker) inzwischen vollständig rechts okkupiert ist und an die Stelle von blankem Rassismus getreten ist. Man braucht nicht mehr "Rettet das Deutschtum" sagen sondern sagt "Rettet das Albanertum" - Aber bitte in Albanien! Meint aber genau dasselbe.
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Re:

Beitragvon Zunder » Di 2. Mai 2017, 19:30

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 May 2017, 20:21)

Häh?

Originalzitat:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnie

Wenn "Ethnie" (zumindest im deutuschen Sprachraum) mit gleicher Bedeutung wie "Volk" verwendet wird und Wissenschaftler den Begriff "Volk" vermeiden, dann wird nach den Regeln der Aussage Logik auch der Begriff "Ethnie" in der Wissenschaft vermieden.

Laß' bitte die Logik in Ruhe, sie hat dir nichts getan. Es steht eindeutig dort, daß der Begriff "Volk" nicht mehr verwendet wird. Das hat historische Gründe. Auf den Gedanken, daß in der Ethnologie nicht von Ethnien die Rede sein soll, muß man erstmal kommen.
Zuletzt geändert von Zunder am Di 2. Mai 2017, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 2. Mai 2017, 19:33

Adam Smith hat geschrieben:(02 May 2017, 19:48)

Wenn Erdogan ruft, dann kommen sie zu Zehntausenden in Deutschland. Es muss also etwas dran sein. Ansonsten würde es ja so etwas nicht geben.

Ich hatte von "Wissenschaftlern" gesprochen. Auch wenn die auch nicht alle immun sind. Das betrifft vor allem den Nationalismus in russischen Akademikerkreisen. Aber das ist ein anderes Thema,
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Re: Re:

Beitragvon Adam Smith » Di 2. Mai 2017, 19:33

Hier mal ein Originalzitat mit Link.

Zitat Wikipedia:

Eine Ethnie oder ethnische Gruppe (altgriechisch ἔϑνος éthnos „[fremdes] Volk, Volkszugehörige“) ist in den Sozialwissenschaften – insbesondere in der Ethnologie (Völkerkunde) – eine abgrenzbare Menschengruppe, der aufgrund ihres intuitiven Selbstverständnisses und Gemeinschaftsgefühls eine eigenständige Identität als Volksgruppe zuerkannt wird

Ethnische Gruppen sind keine unveränderlichen Erscheinungen, sondern definieren sich anhand der Innen- und Außensicht von Kollektiven. Es gibt auf der Welt eine Vielzahl ethnischer „Wir-Gruppen“, die einer Vielzahl von anderen ethnischen Gruppen gegenüberstehen. Allerdings sind diese Gruppen und ihr Verhältnis zu den „Anderen“ keine biologischen Gegebenheiten. Ethnische Gruppen sind sozial konstruiert und ihre Grenzen verändern sich im Laufe der Zeit. Dies unterscheidet das Ethnizitätskonzept wesentlich vom überholten Konzept der Rassentheorie, das ausschließlich von einer physischen, biologischen Differenzierung der Menschheit ausgeht. Ethnische Gruppen können beispielsweise miteinander verschmelzen (vgl. Mestizen in Südamerika) oder sich durch einen Konflikt abspalten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnie

Mit Link. Bin brav.
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Adam Smith
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Re: "

Beitragvon Adam Smith » Di 2. Mai 2017, 19:35

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 May 2017, 20:21)

Wenn "Ethnie" (zumindest im deutuschen Sprachraum) mit gleicher Bedeutung wie "Volk" verwendet wird und Wissenschaftler den Begriff "Volk" vermeiden, dann wird nach den Regeln der Aussagenlogik auch der Begriff "Ethnie" in der Wissenschaft vermieden.


Das ist mal wieder eine Logik.

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