Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

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Könntet ihr euch vorstellen aus Solidarität mit muslimischen Frauen Kopftuch zu tragen ?

ja
2
8%
nein
22
88%
nur wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist
1
4%
 
Abstimmungen insgesamt: 25
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Dark Angel
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Dark Angel » Mo 1. Mai 2017, 10:10

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 07:56)

Danke für die Belehrung. Deshalb ist eine "Bitte" eines Staatsoberhaupts dennoch nur dann automatisch eine "Verpflichtung", wenn es sich um eine autoritäre Präsidialrepublik handelt.

Ich sehe beinahe täglich Studentinnen - offensichtlich islamischen Glaubens - mit Kopftuch. Und glaub mir: Nichts, aber gar nichts von "Unterwerfung" ist denen anzumerken. Im Gegenteil: Ein offensichtliches Selbstbewusstsein. So einfach und schematisch wie Du die Welt siehst, ist sie - zum Glück!! - nicht.

Und wenn du noch so oft wiederholst, das Kopftuch sei nur ein religiöses Symbol, wird das nicht wahrer.
Das Kopftuch ist eben nicht nur religiöses Symbol, sondern Symbol der Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann und daran ändert auch noch so viel, zur Schau getragenens Selbstbewusstsein nichts.
Muslimische Menschenrechtsaktivistinnen werden ja wohl wissen wovon sie reden - und zwar sehr viel besser als du - wenn sie sich mit einem offenen Brief an den östereichischen Bundespräsidenten wenden. Was ein offener Brief ist, wirst du ja wohl wissen.
Ich hab's schon mal verlinkt, aber extra für dich mache ich das nochmal:
Viele von uns mussten unter dem gesetzlich verordneten Kopftuchzwang leben, andere unter dem Druck, dass das Kopftuch das Symbol für eine ehrbare und sittliche Frau ist. Daraus haben wir uns unter lebensbedrohlichen Umständen heraus gekämpft.
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Dass verheiratete Frauen 3 Schritte hinter ihrem Ehe"herrn" hinterher trotten müssen, ist dir ganz offensichtlich noch nicht aufgefallen - auch ein Zeichen der Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Marmelada » Mo 1. Mai 2017, 10:19

jack000 hat geschrieben:(01 May 2017, 00:56)...


Sicherlich was Deutschland betrifft, aber die anderen Länder waren auch erstmal auf sich selbst gestellt und mussten alleine zusehen wie sie die Situation stemmen.
Einige dieser Länder bekommen heute wegen demokratischer Defizite Post von der EU, ohne dass diese effektiv etwas dagegen unternehmen könnte. Auch wenn es dort nicht so desaströs aussieht wie im arabischen Raum, hat das dortige Abgleiten in die Autokratie ähnliche Wurzeln, nämlich die fehlende demokratische/rechtsstaatliche Tradition zuvor.

Es geht nicht um Wochen, sondern um das langfristige Ziel. Natürlich sind die Voraussetzungen schwieriger aber in erster Linie geht es um das eigentliche Ziel.
Als in Griechenland vor mehr als tausend Jahren die erste Demokratie entstanden ist (Da lebte man in "Germanien" noch auf den Bäumen) waren auch die Schwierigkeiten ein x-faches höher als heute da man ja niemanden um Hilfe für etwas anfragen konnte was es zu der Zeit ja noch gar nicht gab.

=> Wenn alle an einem Strang ziehen wird alles gelingen!
Richtig.

Wenn du bei den Alten Griechen ansetzt (ich setze diesbezüglich als ungefähre Parallele bei der 48er-Revolution an), wirst du für den arabischen Raum nicht nur mit friedlichen Revolutionen rechnen müssen, denn auch die hiesigen verliefen nicht immer friedlich, obwohl sie notwendig waren, siehe Bauernaufstände im Mittelalter oder die Französische Revolution. Die Suffragetten, die für das Wahlrecht für Frauen eintraten, verübten auch Anschläge. Solche Herrschaftsstrukturen lassen sich leider nicht allein durch Latschdemos aufbrechen und es ist auch nicht gewährleistet, dass es nach der Revolution sofort perfekt läuft.

Ammianus hat geschrieben:In Ägypten hat man sich für das entschieden, was die breite Mehrheit des Volkes wollte. 91-92 % der Frauen dort wurden einer Genitalverstümmlung unterworfen. Das sind fast alle. Das ist eine völlig andere Welt. Nur eine Minderheit strebt dort ein säkulares System an. Und das ist in Syrien, dem Irak oder Lybien nicht anders.
Eben, eine völlig andere Welt. Eine Welt, wo es zuvor keine Wahlen gab und entsprechend keine demokratisiche Kultur mit unterschiedlichen Parteien, Institutionen, Debatten usw., geschweige denn eines Rechtsstaates. Dafür weit verbreitete Armut und Analphabetentum. Ich bezweifle, dass ein großer Teil überhaupt nennenswerte Kenntnisse über das säkulare System hat. Was man aber kennt, sind die Muslimbrüder. Nicht nur als einzige Form der "Opposition" zum Mubarak-Regime, sondern auch als soziale Wohltäter. Unter Mubarak gab es keinen Sozialstaat, die vielen Armen hat man sich selbst überlassen. Wer sich um sie gekümmert hat, das waren die Muslimbrüder. Und daher ist es keine große Überraschung, dass ein ungebildeter, möglicherweise sogar analphabetischer Ägypter bei der ersten freien Wahl seines Lebens genau die wählt, anstatt bspw. Sozialdemokraten, deren Partei gerade erst gegründet wurde. Diese Wahl trifft er in erster Linie nicht, weil er aufgrund des Moslem-Gens blutige Steinigungen sehen will, sondern weil es das ist, was er als abweichende politische Kraft vom Mubarak-Regime kennt. Um etwas anderes kennenzulernen, gab es bis dahin noch keine Gelegenheit.

Mursi gewann in der Stichwahl mit 51,7 Prozent, so wahnsinnig haushoch ist das nicht, sondern ähnlich knapp wie die Ergebnisse bei uns derzeit, wenn Demokraten gegen Rechtspopulisten antreten müssen.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Mai 2017, 10:29

Dark Angel hat geschrieben:(01 May 2017, 11:10)

Und wenn du noch so oft wiederholst, das Kopftuch sei nur ein religiöses Symbol, wird das nicht wahrer.
Das Kopftuch ist eben nicht nur religiöses Symbol, sondern Symbol der Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann und daran ändert auch noch so viel, zur Schau getragenens Selbstbewusstsein nichts.
Muslimische Menschenrechtsaktivistinnen werden ja wohl wissen wovon sie reden - und zwar sehr viel besser als du - wenn sie sich mit einem offenen Brief an den östereichischen Bundespräsidenten wenden. Was ein offener Brief ist, wirst du ja wohl wissen.
Ich hab's schon mal verlinkt, aber extra für dich mache ich das nochmal:
Viele von uns mussten unter dem gesetzlich verordneten Kopftuchzwang leben, andere unter dem Druck, dass das Kopftuch das Symbol für eine ehrbare und sittliche Frau ist. Daraus haben wir uns unter lebensbedrohlichen Umständen heraus gekämpft.
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Dass verheiratete Frauen 3 Schritte hinter ihrem Ehe"herrn" hinterher trotten müssen, ist dir ganz offensichtlich noch nicht aufgefallen - auch ein Zeichen der Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann.


Die unbestreitbare Tatsache, dass Frauen in überwiegend muslimischen Ländern unterdrückt werden und selbst auch die Tatsache, dass das Kopftuchtragen ein Symbol dieser Unterdückung ist, bedeutet eben noch lange nicht, dass jede kopftuchtragende Muslimin diese Art Unterdrückung akzeptiert und gutheißt. Gegen genau diesen geistigen Kurzschluss war der polemische Einwand des österreichischen Bundespräsidenten gerichtet. Und da hat er vollkommen recht. Und mittlerweile wurde er darin von anderen Ö-Grünen Politikern unterstützt.

Eben gerade weil ich mir nicht anmaße - zum Beispiel - einer kopftruchtragenden Studentin in Berlin "Unterwürfigkeit" zu unterstellen (das wäre ja auch einigermaßen paradox) werde ich den Teufel tun, auf dieser Empörungswelle mitzureiten.

Dass die Musliminnen in dem Protestbrief sich dagegen wenden, ist selbstverständlich ebenso ihr gutes Recht. Hat man inzwischen verlernt, wie man politische Auseinandersetzungen zu führen hat? Und dass die nix schlimmes sondern notwendig sind?
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Joker » Mo 1. Mai 2017, 11:45

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 11:29)

Die unbestreitbare Tatsache, dass Frauen in überwiegend muslimischen Ländern unterdrückt werden und selbst auch die Tatsache, dass das Kopftuchtragen ein Symbol dieser Unterdückung ist, bedeutet eben noch lange nicht, dass jede kopftuchtragende Muslimin diese Art Unterdrückung akzeptiert und gutheißt. Gegen genau diesen geistigen Kurzschluss war der polemische Einwand des österreichischen Bundespräsidenten gerichtet. Und da hat er vollkommen recht. Und mittlerweile wurde er darin von anderen Ö-Grünen Politikern unterstützt.

Eben gerade weil ich mir nicht anmaße - zum Beispiel - einer kopftruchtragenden Studentin in Berlin "Unterwürfigkeit" zu unterstellen (das wäre ja auch einigermaßen paradox) werde ich den Teufel tun, auf dieser Empörungswelle mitzureiten.

Dass die Musliminnen in dem Protestbrief sich dagegen wenden, ist selbstverständlich ebenso ihr gutes Recht. Hat man inzwischen verlernt, wie man politische Auseinandersetzungen zu führen hat? Und dass die nix schlimmes sondern notwendig sind?

Gibt's denn Taliban ,IS Mitglieder und andere Islamisten welche das Kopftuch und andere Verschleierungen ablehnen ?
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Mai 2017, 12:16

Joker hat geschrieben:(01 May 2017, 12:45)

Gibt's denn Taliban ,IS Mitglieder und andere Islamisten welche das Kopftuch und andere Verschleierungen ablehnen ?


Ich weiß zwar nicht, was das mit dem Thema zu tun haben soll ... aber in jedem Fall lehnt eine Mehrheit der Islam-Gelehrten Taliban, IS & Co. vehement ab.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Adam Smith » Mo 1. Mai 2017, 12:20

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 13:16)

Ich weiß zwar nicht, was das mit dem Thema zu tun haben soll ... aber in jedem Fall lehnt eine Mehrheit der Islam-Gelehrten Taliban, IS & Co. vehement ab.

In Saudi-Arabien oder Jemen schon mal nicht. Denn auch hier gilt die Vollverschleierung. In Jemen gibt es zwar kein Gesetz, aber fast jede Frau ist komplett verhüllt. Liegt vermutlich an den massiven Übergriffen der Männer. Hier ist auch die Belästigung normal.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Dark Angel » Mo 1. Mai 2017, 13:07

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 11:29)

Die unbestreitbare Tatsache, dass Frauen in überwiegend muslimischen Ländern unterdrückt werden und selbst auch die Tatsache, dass das Kopftuchtragen ein Symbol dieser Unterdückung ist, bedeutet eben noch lange nicht, dass jede kopftuchtragende Muslimin diese Art Unterdrückung akzeptiert und gutheißt. Gegen genau diesen geistigen Kurzschluss war der polemische Einwand des österreichischen Bundespräsidenten gerichtet. Und da hat er vollkommen recht. Und mittlerweile wurde er darin von anderen Ö-Grünen Politikern unterstützt.

Der einzige, der einen geistigen Kurzschluss produziert hat, ist der östereichische Präsident. Es spielt keine Rolle, ob eine Muslimin etwas gutheißt, was im Islam vorgeschrieben wird, sie hat sich danach zu richten. Islam kennt keine Trennung von Religion und Staat und er erkennt die auch in unserer Kultur/Gesellschaft nicht an.
Der östereichische Präsident hat auch nicht "vollkommen recht" weil ihn die Grünen unterstützen, von denen ist nichts anderes zu erwarten. Die dürfen gerne aus lauter Solidarität und Toleranzbesoffenheit selber Kopftuch - besser noch Niqab tragen.
Der geistige Kurzschluss besteht vor allem darin, in jeglicher Kritik am Islam gleich eine Islamophobie zu sehen. Kritik am Islam darf es nicht geben. Die Grünen - egal ob in D. oder Ö. - kriechen den Imamen doch in den Ar*** ...

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 11:29)Eben gerade weil ich mir nicht anmaße - zum Beispiel - einer kopftruchtragenden Studentin in Berlin "Unterwürfigkeit" zu unterstellen (das wäre ja auch einigermaßen paradox) werde ich den Teufel tun, auf dieser Empörungswelle mitzureiten.

Ihr "Islamversteher" solltet langsam mal kapieren, dass Unterwerfung der Frau unter den Mann/Unterordnung der Frau unter den Mann im Islam, keine Sache der persönlichen Einstellung ist, sondern vom Islam gesetzlich festgelegt ist.
Egal wie "selbstbewusst" die muslimische Studentin in der Öffentlichkeit auch auftreten mag, sie hat sich in jedem Fall dem Willen ihres Vaters und ihrer Brüder unterzuordnen, wenn Vater und/oder Brüder bestimmen wann und wen sie zu heiraten hat, dann hat sie sich zu fügen.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon BingoBurner » Mo 1. Mai 2017, 13:46

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 11:29)

Die unbestreitbare Tatsache, dass Frauen in überwiegend muslimischen Ländern unterdrückt werden und selbst auch die Tatsache, dass das Kopftuchtragen ein Symbol dieser Unterdückung ist, bedeutet eben noch lange nicht, dass jede kopftuchtragende Muslimin diese Art Unterdrückung akzeptiert und gutheißt. Gegen genau diesen geistigen Kurzschluss war der polemische Einwand des österreichischen Bundespräsidenten gerichtet. Und da hat er vollkommen recht. Und mittlerweile wurde er darin von anderen Ö-Grünen Politikern unterstützt.

Eben gerade weil ich mir nicht anmaße - zum Beispiel - einer kopftruchtragenden Studentin in Berlin "Unterwürfigkeit" zu unterstellen (das wäre ja auch einigermaßen paradox) werde ich den Teufel tun, auf dieser Empörungswelle mitzureiten.

Dass die Musliminnen in dem Protestbrief sich dagegen wenden, ist selbstverständlich ebenso ihr gutes Recht. Hat man inzwischen verlernt, wie man politische Auseinandersetzungen zu führen hat? Und dass die nix schlimmes sondern notwendig sind?


So betrachtet hast du Recht.

Nur das ganze Konzept im Islam (und nicht nur dort) stellt die Frau an zweiter Stelle. So wie fast alles.

Einfache Frage wärst du für die Viel-Ehe ?
Also Mann hat mehere Frauen ? Eine zum putzen, eine um die Kinder zu versorgen und eine.............nun ja.

Wie wäre es wenn anders herum wäre ? Frau hat mehrere Männer ?
Würdest du das geil finden ?
Was hat das jetzt mit dem Kopftuch zu tun ?

Für mich eine Menge. Da zeigt sich auch die ganze Absurdität.
Soll sich doch so ein Mann so ein Sch+++++ Schal um den Kopf binden.
Und jetzt mit Gott und Religiosität zu argumentieren greift doch völlig ins Leere.
Ach ich könnte jetzt unendlich weiterschreiben..............


Wenn ich "Odin statt Jesus" auf der Stirn tätowiert habe was denkst du dann von mir ?
Der Islam, ja ich weiß es gibt nicht den Islam blah.............hat ne Menge reformbedarf.
Das das schwer ist bzw. nicht leicht.........keine Frage.

Aber ich frage mich sowieso wie man ein Smartphone bedienen kann und gleichzeitig so ein Idioten wie Mohammed als Propheten ernst nimmt.
Bin ich bleidigend ? Ja........und zwar mit Absicht. Sonst ändert sich auch nichts.

Ich verweise nochmal hierauf :

https://www.berlin.de/aktuell/ausgaben/ ... 222812.php

Das finde ich eine coole Idee, im Hinblick auf das Zusammenleben aber was Religionen sowieso immer mit ihrern Mützen bzw. Kopfbedeckungen haben, ich weiß es nicht.........
Manchmal hat man das Bedürfnis die Leute einfach anzubrüllen........wacht mal auf.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Adam Smith » Mo 1. Mai 2017, 14:01

Und hier zwei Links zu Jemen.

In den letzten Monaten, sagt Najla, hat sich die Sicherheitslage in Sanaa verschlechtert - besonders für Frauen. Als Folge des 2011 durch die jemenitische Revolution entstandenen Machtvakuums herrscht auf den Straßen weder Recht noch Ordnung, es wird schnell geschossen, immer wieder hört man von sexuellen Belästigungen auf Straßen, Märkten und an Busstationen. Najla überlegt sich jeden Schritt in die Außenwelt zweimal und ist spätestens um 18 Uhr zu Hause.

...

das Nabil als Einstimmung für den Kat-Konsum isst.


Und Drogen wie in Somalia. Es ist hier sehr unsicher.

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte ... -Schleiern

Die Mode im Jemen sagt viel aus über die Stellung der Frau in dem strengen Land auf der Arabischen Halbinsel. Denn es gibt keine Pflicht zum Vollverschleiern – und trotzdem tun es fast alle.


https://www.welt.de/politik/ausland/art ... Augen.html
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Antonius » Mo 1. Mai 2017, 14:08

Dark Angel hat geschrieben:(01 May 2017, 11:10)

Und wenn du noch so oft wiederholst, das Kopftuch sei nur ein religiöses Symbol, wird das nicht wahrer.
Das Kopftuch ist eben nicht nur religiöses Symbol, sondern Symbol der Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann und daran ändert auch noch so viel, zur Schau getragenens Selbstbewusstsein nichts.
Muslimische Menschenrechtsaktivistinnen werden ja wohl wissen wovon sie reden - und zwar sehr viel besser als du - wenn sie sich mit einem offenen Brief an den östereichischen Bundespräsidenten wenden. Was ein offener Brief ist, wirst du ja wohl wissen.
(...)
Mina Ahadi (Iran)
Zana Ramadani (Mazedonien)
Kenza Boukhelida-Andresen (Algerian)
Nazanin Brumand (Iran)
Worood Zuhair (Iraq)
Rasha Ahamad (Yeman)
Naila Chikhi (Algerien)[/url]
(...)

Vielen Dank, Dark Angel, daß Du hier nochmals aus dem offenen Brief der Islamdissidenten zitiert hast.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... ismus.html

Wir sollten generell viel öfters die Stimmen der Betroffenen zu Gehör kommen lassen.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Mai 2017, 14:39

Dark Angel hat geschrieben:(01 May 2017, 14:07)
Egal wie "selbstbewusst" die muslimische Studentin in der Öffentlichkeit auch auftreten mag, sie hat sich in jedem Fall dem Willen ihres Vaters und ihrer Brüder unterzuordnen, wenn Vater und/oder Brüder bestimmen wann und wen sie zu heiraten hat, dann hat sie sich zu fügen.

Extrem überheblich und arrogant, so etwas einfach so zu behaupten. Unabhängig von muslimischen Studentinnen: Du willst tatsächlich im Ernst behaupten, selbst die nach wie vor gläubige Muslimin, Kopftuchträgerin und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, die sich wie kaum ein Mensch auf diesem Planeten für Mädchen- und Frauenrechte einsetzte und dies beinahe mit ihrem Leben bezahlte, würde "in Wirklichkeit" eigentlich nur Selbstbewusstsein nach außen demonstrieren und tatsächlich jedoch Unterwürfigkeit praktizieren?

Nochmal zu der "Arschkriecherei" der linken Islamversteher: Auch politische Richtungen in christlich geprägten Ländern wie die AfD propagieren ein traditionelles Familienbild. Deshalb darf man AfD-Politiker dennoch nicht - wie auf dem Parteitag in Köln - bespucken und treten. Auch wenn die AfD politisch so ziemlich das Gegenteil meiner politischen Ansichten vertritt: Würde derartiges allgemeine Praxis - ich würde auch dann Solidarität mit rechtskonservativen Politikern befürworten. Und so ist das auch mit der Reaktion auf Islamophobie gemeint. Keineswegs als Befürwortung der in der Mehrheit muslimisch geprägter Staaten gelebten Praxis.

Und zum "Symbolwert" des Kopftuchs: Du kennst den Spruch "Einer muss die Hose anhaben"? Und du weißt, wie das gemeint ist? Worin also besteht der "Symbolwert" einer Hose? Wie umgehen mit dem Hosentragen? Ich bin ja ein großer Freund klassischer russischer Literatur. In seiner tragikomödiantischen berühmten Erzählung "Der Mantel" schildert Nikolai Gogol den Aufstieg eines Kleidungsstücks zur symbolischen Leitfigur des Lebens eines kleinen Beamten. Die sarkastische Ironie weht einen schon in dem Titel an. Ähnlich gehts mir mit der aktuellen Kopftuch-Aufregung.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Dark Angel » Mo 1. Mai 2017, 15:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 15:39)

Extrem überheblich und arrogant, so etwas einfach so zu behaupten. Unabhängig von muslimischen Studentinnen: Du willst tatsächlich im Ernst behaupten, selbst die nach wie vor gläubige Muslimin, Kopftuchträgerin und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, die sich wie kaum ein Mensch auf diesem Planeten für Mädchen- und Frauenrechte einsetzte und dies beinahe mit ihrem Leben bezahlte, würde "in Wirklichkeit" eigentlich nur Selbstbewusstsein nach außen demonstrieren und tatsächlich jedoch Unterwürfigkeit praktizieren?

Nochmal zu der "Arschkriecherei" der linken Islamversteher: Auch politische Richtungen in christlich geprägten Ländern wie die AfD propagieren ein traditionelles Familienbild. Deshalb darf man AfD-Politiker dennoch nicht - wie auf dem Parteitag in Köln - bespucken und treten. Auch wenn die AfD politisch so ziemlich das Gegenteil meiner politischen Ansichten vertritt: Würde derartiges allgemeine Praxis - ich würde auch dann Solidarität mit rechtskonservativen Politikern befürworten. Und so ist das auch mit der Reaktion auf Islamophobie gemeint. Keineswegs als Befürwortung der in der Mehrheit muslimisch geprägter Staaten gelebten Praxis.

Und zum "Symbolwert" des Kopftuchs: Du kennst den Spruch "Einer muss die Hose anhaben"? Und du weißt, wie das gemeint ist? Worin also besteht der "Symbolwert" einer Hose? Wie umgehen mit dem Hosentragen? Ich bin ja ein großer Freund klassischer russischer Literatur. In seiner tragikomödiantischen berühmten Erzählung "Der Mantel" schildert Nikolai Gogol den Aufstieg eines Kleidungsstücks zur symbolischen Leitfigur des Lebens eines kleinen Beamten. Die sarkastische Ironie weht einen schon in dem Titel an. Ähnlich gehts mir mit der aktuellen Kopftuch-Aufregung.

Sorry, aber Leuten wie dir, ist echt nicht mehr zu helfen. Ja - Malala setzt sich für die Rechte von Frauen ein, insbesondere für das Recht auf Bildung und DAFÜR sollte sie ermordet werden, WEIL sie sich nicht unterordnen WILL.
Aber nur weil eine Frau bzw einige wenige, gegen die Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann, wie vom Islam gefordert und festgeschrieben, sich gegen diese Unterwerfung und Unterordnung zur Wehr setzen, bedeutet das noch lange nicht, dass es diese Unterwerfung der Frau im Islam nicht gibt. Und noch weniger bedeutet es, dass das Kopftuch "einfach nur ein religiöses Symbol" ist. Der offene Brief der Menschenrechtsaktivistinnen belegt das genaue Gegenteil, straft DEINE Behauptung Lügen!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Mai 2017, 21:04

Adam Smith hat geschrieben:(01 May 2017, 13:20)

In Saudi-Arabien oder Jemen schon mal nicht. Denn auch hier gilt die Vollverschleierung. In Jemen gibt es zwar kein Gesetz, aber fast jede Frau ist komplett verhüllt. Liegt vermutlich an den massiven Übergriffen der Männer. Hier ist auch die Belästigung normal.

Vorsicht.
"Homosexuelle haben sich nicht vom Islam abgewandt, aber diejenigen, die behaupten, Homosexuelle hätten das getan, und das sei gut so, haben sich selbst vom Geist des Islam abgewandt. Dass sie Homosexuelle zum Tode verurteilen, ist eine viel größere Sünde als Homosexuelle sie begehen." Aber auch wenn Homosexualität einen nicht vom Geist des Islam entfernt, fordert er Homosexuelle auf, ihre Gefühle nicht öffentlich zur Schau zu stellen.

Das sagt Dr. Salman al-Ouda, ein (inaugurierter) Islam-Gelehrter in Saudi-Arabien, der damit zwar in Opposition zur Regierungspolitik steht und für seine Äußerungen sogar mehrere Jahre im Gefängnis saß. Die Frage ist: Was ist Islam und was ist Ausnutzung religiöser Zugehörigkeiten für politische Ziele, Ob im muslimischen Saudi-Arabien oder im katholischen Polen.
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Teeernte » Mo 1. Mai 2017, 21:14

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 22:04)

Vorsicht.

Das sagt Dr. Salman al-Ouda, ein (inaugurierter) Islam-Gelehrter in Saudi-Arabien, der damit zwar in Opposition zur Regierungspolitik steht und für seine Äußerungen sogar mehrere Jahre im Gefängnis saß. Die Frage ist: Was ist Islam und was ist Ausnutzung religiöser Zugehörigkeiten für politische Ziele, Ob im muslimischen Saudi-Arabien oder im katholischen Polen.


Ähmmmm - aus Solidarität tragen die Herren in Saudi nun Kippa ??
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 1. Mai 2017, 21:22

Dark Angel hat geschrieben:(01 May 2017, 16:43)

Sorry, aber Leuten wie dir, ist echt nicht mehr zu helfen. Ja - Malala setzt sich für die Rechte von Frauen ein, insbesondere für das Recht auf Bildung und DAFÜR sollte sie ermordet werden, WEIL sie sich nicht unterordnen WILL.
Aber nur weil eine Frau bzw einige wenige, gegen die Unterwerfung und Unterordnung der Frau unter den Mann, wie vom Islam gefordert und festgeschrieben, sich gegen diese Unterwerfung und Unterordnung zur Wehr setzen, bedeutet das noch lange nicht, dass es diese Unterwerfung der Frau im Islam nicht gibt. Und noch weniger bedeutet es, dass das Kopftuch "einfach nur ein religiöses Symbol" ist. Der offene Brief der Menschenrechtsaktivistinnen belegt das genaue Gegenteil, straft DEINE Behauptung Lügen!

Aber Malala ist gläubige und kopftuchtragende Muslimin. SIeh zu, wie du mit deinem simplen Weltbild damit zurechtkommst.,

Es behautet eigentlich auch so gut wie keiner der aufgeklärten Menschen, dass es eine "Unterwerfung der Frau im Islam nicht gibt". Wie kommst Du darauf? Die Frage ist, wie eine Gemeinschaft der Milliarden von Christen, Muslimen, Religionslosen künftig miteinander auskommt. Eine grundsätzliche Unterstellung von Unterwerfungsbereitschaft jeder kopftuchtragenden (nicht etwa vollverschleierten) Frau ist nicht nur realitätsfern und arrogant sondern vor allem auch in Hinsicht auf diese alternativlose Fragestellung dekonstruktiv, Wo willst Du hin? Auf einen Krieg der Zivilisationen?

Und der offene Brief belegt nicht das genaue Gegenteil sondern die (eigentlich gar nicht bezweifelte) Existenz von Formen der Unterwerfung der Frau in islamisch geprägten Ländern. Wer wollte das ernstlich bestreiten?
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon BingoBurner » Mo 1. Mai 2017, 21:33

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 22:22)

Die Frage ist, wie eine Gemeinschaft der Milliarden von Christen, Muslimen, Religionslosen künftig miteinander auskommt. Eine grundsätzliche Unterstellung von Unterwerfungsbereitschaft jeder kopftuchtragenden (nicht etwa vollverschleierten) Frau ist nicht nur realitätsfern und arrogant sondern vor allem auch in Hinsicht auf diese alternativlose Fragestellung dekonstruktiv, Wo willst Du hin? Auf einen Krieg der Zivilisationen?


Darf ich einen Vorschlag machen ?
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon JJazzGold » Mo 1. Mai 2017, 21:36

BingoBurner hat geschrieben:(01 May 2017, 22:33)

Darf ich einen Vorschlag machen ?


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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Mai 2017, 21:40

BingoBurner hat geschrieben:(01 May 2017, 22:33)

Darf ich einen Vorschlag machen ?


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Teeernte
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon Teeernte » Mo 1. Mai 2017, 21:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 May 2017, 22:22)

Aber Malala ist gläubige und kopftuchtragende Muslimin. SIeh zu, wie du mit deinem simplen Weltbild damit zurechtkommst.,

Es behautet eigentlich auch so gut wie keiner der aufgeklärten Menschen, dass es eine "Unterwerfung der Frau im Islam nicht gibt". Wie kommst Du darauf? Die Frage ist, wie eine Gemeinschaft der Milliarden von Christen, Muslimen, Religionslosen künftig miteinander auskommt. Eine grundsätzliche Unterstellung von Unterwerfungsbereitschaft jeder kopftuchtragenden (nicht etwa vollverschleierten) Frau ist nicht nur realitätsfern und arrogant sondern vor allem auch in Hinsicht auf diese alternativlose Fragestellung dekonstruktiv, Wo willst Du hin? Auf einen Krieg der Zivilisationen?

Und der offene Brief belegt nicht das genaue Gegenteil sondern die (eigentlich gar nicht bezweifelte) Existenz von Formen der Unterwerfung der Frau in islamisch geprägten Ländern. Wer wollte das ernstlich bestreiten?



Die Frage ist, wie eine Gemeinschaft der Milliarden von Christen, Muslimen, Religionslosen künftig miteinander auskommt. >>>

Verbot des tragens religiöser Objekte/Bekenntnisse grösser als ein Handteller des Trägers gross ....in der Öffentlichkeit. :D :D :D
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JJazzGold
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Re: Kopftuchtragen ( Bart für Männer ) aus Solidarität ?

Beitragvon JJazzGold » Mo 1. Mai 2017, 21:48

Teeernte hat geschrieben:(01 May 2017, 22:42)

Die Frage ist, wie eine Gemeinschaft der Milliarden von Christen, Muslimen, Religionslosen künftig miteinander auskommt. >>>

Verbot des tragens religiöser Objekte/Bekenntnisse grösser als ein Handteller des Trägers gross ....in der Öffentlichkeit. :D :D :D


Wollen Sie dem Papst verbieten in der Öffentlichkeit seine Soutane zu tragen?
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