Verrohung der Gesellschaft

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Fuerst_48
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 24. Sep 2018, 10:55

Vongole hat geschrieben:(22 Sep 2018, 19:01)

Wie willst du denn verhindern, dass ein Verbrecher rückfällig wird?*)
Natürlich muss Strafe sein, und dass jemand als freier Mann das Gericht verlässt, obwohl das jedem Rechtsempfinden Hohn spricht, ist die Ausnahme, nicht die Regel.
Auch wenn das manchen so erscheint, noch leben wir in Deutschland nicht wie im wilden Westen, und sind auch weit davon entfernt.

*)Ein psychologisches Gutachten mit der bekannt hohen Trefferquote...
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Billie Holiday
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Billie Holiday » Mo 24. Sep 2018, 10:56

Fuerst_48 hat geschrieben:(24 Sep 2018, 11:55)

*)Ein psychologisches Gutachten mit der bekannt hohen Trefferquote...


Wer begutachtet eigentlich die Gutachter?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Fuerst_48
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 24. Sep 2018, 10:58

Billie Holiday hat geschrieben:(24 Sep 2018, 11:56)

Wer begutachtet eigentlich die Gutachter?

Die sind doch a priori über jeden Zweifel erhaben...tztztz... :D :D :D :mad2: :mad2: :mad2:
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Do 4. Okt 2018, 09:07

Vongole hat geschrieben:(22 Sep 2018, 19:54)

Dem stimme ich uneingeschränkt zu.
Nur geht es in diesem Thread um die Verrohung unserer Gesellschaft, und die stoppen m.E. wir nicht durch Verschärfung des Strafrechts, sondern indem wir alle wieder besser lernen,
einander mit mehr Respekt zu begegnen und auch einzufordern.
Das fängt im Privatleben bei der Erziehung der Kinder an, geht über Schule ins Erwachsenenleben.
Wenn es in Schulen akzeptabel ist, dass Kinder sich prügeln, bis der Arzt kommt, dass der Begriff "Opfer" zum Schimpfwort verkommt, dass bei einem Unfall schnell mal ein Foto geschossen wird, ehe man Hilfe holt (wenn überhaupt),
dass man wegschaut -hört, wenn jemand in Not ist, dass soziale Empathie als "Gutmenschentum" verunglimpft, menschliche Schwäche als Versagertum angesehen wird, dann stimmt etwas ganz und gar nicht mehr.
Da sollten wir ansetzen, und zwar alle.

In dieser Frage gibt es eine Art Aufklärungsparadoxon: Die aktuellen verstärkten Bemühungen zur Aufklärung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche hierzulande und anderswo könnten den Eindruck erwecken, die Verrohung der Gesellschaft nehme zu. Sie nimmt aber - zumindest in diesem Aspekt - ab. Indem sie das transparent zu versuchen macht, was Jahrzehnte hindurch verschleiert war und den Zeitgenossen den Anschein einer eben gerade nicht verrohten Gesellschaft vermittelte.
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becksham
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon becksham » Fr 12. Okt 2018, 09:19

Weil ein Radfahrer einem Fußgänger ausweichen muss, schlägt er ihn tot?

https://www.focus.de/panorama/welt/hann ... 44436.html


Und nach nem völlig belanglosen Testspiel rasten einige so aus, dass sie ne Fußballkneipe angreifen?

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... stgenommen

Ich begreife das alles nicht mehr.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 12. Okt 2018, 09:46

becksham hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:19)

Weil ein Radfahrer einem Fußgänger ausweichen muss, schlägt er ihn tot?

https://www.focus.de/panorama/welt/hann ... 44436.html


Und nach nem völlig belanglosen Testspiel rasten einige so aus, dass sie ne Fußballkneipe angreifen?

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... stgenommen

Ich begreife das alles nicht mehr.

Ich auch nicht. Diese Konkurrenzsituation im öffentlichen Verkehr ... Fußgänger vs Radfahrer vs Autofahrer usw. ... das wird ja häufig und heftig thematisiert. Und da muss man aufpassen, dass man da nicht einfach nur in der eigenen Interessensgruppe mitschreit und mitpöbelt.

Und man muss auch immer wieder hinterfragen, ob es tatsächlich eine "Verrohung" gibt oder ob Verrohungsgeschichten sich nicht nur einfach bessser in der gelben Presse verkaufen, die Empörungslust anstacheln und dann wiederum für Skandalgeschichtenverkaufserfolge sorgen ...

Das alles im Hinterkopf ... muss ich zugeben: Ja, es gibt schon, sagen wir mal ganz vorsichtig, einen gewissen Abschied von der Vorsichtigkeit. Eigentlich werden Arbeitszeiten im allgemeinen flexibler und das MOdell "Stechuhr" ist ein Auslaufmodell. Kein Grund zur Panik also, könnte man denken. Nix desto trotz öffnen sich auf größeren Städte-Umsteigebahnhöfen die S- und Regionalbahnzug-Türen und die Leute rennen wie vom Teufel getrieben und wie die Irren auf die Rolltreppen. Fahradpulks stehen an den Ampeln und wenns Grün wird strampeln alle wie die Besessenen los. Es gibt kaum noch dieses energische kräftig-ruhige Fahrradfahren auf einem niedrigen Gang. Alle treten wie die Irren in die Pedale. Und seltsamerweise zu einem hohen Anteil korrekt mit Sturzhelm und Warnweste. Der Genuss ist auf dem Rückzug, So nehme ich primär "Verrohung" war.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon JJazzGold » Fr 12. Okt 2018, 11:38

becksham hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:19)

Weil ein Radfahrer einem Fußgänger ausweichen muss, schlägt er ihn tot?

https://www.focus.de/panorama/welt/hann ... 44436.html


Und nach nem völlig belanglosen Testspiel rasten einige so aus, dass sie ne Fußballkneipe angreifen?

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... stgenommen

Ich begreife das alles nicht mehr.



Ich klopp mal eine sehr gewagte Vermutung raus.
Es fehlt ein Krieg in dem die jungen Männer ihre überhohe Dosis an Aggressivität abbauen können, “sich beweisen“ und ggfls. bereichern können und stolz ein Fähnchen tragen.
Wenn man früher nicht wusste, wohin mit den Söhnen, die weder das Erbe antreten, noch der Kirche zur Verfügung gestellt wurden, dann schickte man sie auf Kreuzzüge, in Schlachten zur neuen Grenzziehung, wo immer auch Streitigkeiten zur Verteidigung oder zur Vorteilsnahme anstanden. Später duellierten sie sich barfuß im Morgengrauen wegen Nichtigkeiten.

Heutzutage kann man ihnen nur noch die Muckibude anbieten.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Julian » Mo 5. Nov 2018, 21:28

Neue Sitten ziehen ein. Ich dachte immer, so etwas sei ein übles Vorurteil. Ist es ja sicher auch, muss es sogar sein.
Um kurz nach 5 Uhr kam der Schafzüchter auf die Weide, um dort nach seinen Tieren zu sehen. In der Futterscheune entdeckte er einen Mann, der laut Polizei "in eindeutiger Stellung" hinter einem der Schwarzkopfschafe kniete. Als der Mann den Besitzer sah, ergriff er sofort die Flucht. Dabei rannte er zunächst gegen den Elektrozaun, ehe er in unbekannte Richtung verschwand. Am Tatort zurück blieben eine Socke und ein Ohrhöhrer, die nun kriminaltechnisch untersucht werden sollen.

Das Schaf wurde von einer Tierärztin untersucht und musste mit einer Verletzung im Scheidenbereich - diese weist laut Polizei "eindeutig auf sodomistische Handlungen hin" - notgeschlachtet werden.

Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise. Der Täter wird als etwa 25 Jahre alter dunkelhäutiger Mann mit schlanker Figur beschrieben.

https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/3 ... tappt.html
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 5. Nov 2018, 21:54

JJazzGold hat geschrieben:(12 Oct 2018, 12:38)

Ich klopp mal eine sehr gewagte Vermutung raus.
Es fehlt ein Krieg in dem die jungen Männer ihre überhohe Dosis an Aggressivität abbauen können, “sich beweisen“ und ggfls. bereichern können und stolz ein Fähnchen tragen.
Wenn man früher nicht wusste, wohin mit den Söhnen, die weder das Erbe antreten, noch der Kirche zur Verfügung gestellt wurden, dann schickte man sie auf Kreuzzüge, in Schlachten zur neuen Grenzziehung, wo immer auch Streitigkeiten zur Verteidigung oder zur Vorteilsnahme anstanden. Später duellierten sie sich barfuß im Morgengrauen wegen Nichtigkeiten.

Heutzutage kann man ihnen nur noch die Muckibude anbieten.

Sorry, aber Kriege zu empfehlen zur Befriedung innenpolitischer Schwierigkeiten,
ist sicherlich nicht ihr Ziel gewesen, oder?
Dafür haben wir Fussball, Olympiaden und diverse andere politische Aktivitäten.
Nöö, die Verrohung in unserer Gesellschaft begann,
als sozial Bedürftige wie Sozialschmarotzer behandelt wurden.
Rentner wurden auch nicht mehr als Gründer unseres Wohlstandes gesehen,
sondern als Kostenfaktor.
Insofern ist die Verrohung der Gesellschaft in erster Linie ein Problem der Mitte der Gesellschaft.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon JJazzGold » Di 6. Nov 2018, 07:08

Bielefeld09 hat geschrieben:(05 Nov 2018, 21:54)

Sorry, aber Kriege zu empfehlen zur Befriedung innenpolitischer Schwierigkeiten,
ist sicherlich nicht ihr Ziel gewesen, oder?
Dafür haben wir Fussball, Olympiaden und diverse andere politische Aktivitäten.
Nöö, die Verrohung in unserer Gesellschaft begann,
als sozial Bedürftige wie Sozialschmarotzer behandelt wurden.
Rentner wurden auch nicht mehr als Gründer unseres Wohlstandes gesehen,
sondern als Kostenfaktor.
Insofern ist die Verrohung der Gesellschaft in erster Linie ein Problem der Mitte der Gesellschaft.



Empfehlen? Ganz sicher nicht.
Nur darauf hinweisen, dass die ungezügelte , vorwiegend männliche Aggressivität sich heutzutage u.a. in Fussballstadien niederschlägt.
Die im Übrigen bereits mit Schlachrufen, “macht kaputt, was euch kaputt macht“ eine Parallelkultur zu “make love love not war“ etablierte.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Kamikaze » Mi 21. Nov 2018, 08:23

Ich hatte in meiner Ortsfeuerwehr kürzlich eine heftige Diskussion mit einem Kameraden.
Dieser warf mir vor "Das ist doch Gutmenschentum, was du hier machst!".
Wie weit ist es gekommen, dass in einer Hilfsorganisation, deren oberste Priorität die Hilfe in der Not steht, "Gutmensch" - also "guter Mensch" - als Schimpfwort gebraucht wird?
Wer, wenn nicht diejenigen, die in Hilfsorganisationen freiwillig und unentgeltlich Dienst tun (und hin und wieder auch ihr Leben für Andere riskieren) hat das Prädikat "guter Mensch" denn verdient?
Ist es nun verwerflich, dass (nicht nur) ich ein "guter Mensch" (also ein "Gutmensch") sein will?
Warum erhalten solche Leute, die ja offensichtlich selber keine "guten Menschen" sein wollen so viel Beifall und (zumindest verbale) Unterstützung?
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon becksham » Mi 21. Nov 2018, 08:42

Julian hat geschrieben:(05 Nov 2018, 21:28)

Neue Sitten ziehen ein. ...

Welche neuen Sitten? Sodomie kennst du nicht? Ist leider nichts Neues, was du wieder den Flüchtlingen anhängen kannst.

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberha ... r-ist-hoch
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Otto.F. » Mi 21. Nov 2018, 09:37

Kamikaze hat geschrieben:(21 Nov 2018, 08:23)

Ich hatte in meiner Ortsfeuerwehr kürzlich eine heftige Diskussion mit einem Kameraden.
Dieser warf mir vor "Das ist doch Gutmenschentum, was du hier machst!".
Wie weit ist es gekommen, dass in einer Hilfsorganisation, deren oberste Priorität die Hilfe in der Not steht, "Gutmensch" - also "guter Mensch" - als Schimpfwort gebraucht wird?
Wer, wenn nicht diejenigen, die in Hilfsorganisationen freiwillig und unentgeltlich Dienst tun (und hin und wieder auch ihr Leben für Andere riskieren) hat das Prädikat "guter Mensch" denn verdient?
Ist es nun verwerflich, dass (nicht nur) ich ein "guter Mensch" (also ein "Gutmensch") sein will?
Warum erhalten solche Leute, die ja offensichtlich selber keine "guten Menschen" sein wollen so viel Beifall und (zumindest verbale) Unterstützung?

Die bekommen nicht viel Beifall. Die beklatschen nur sich selbst mit unterirdischen Parolen und stumpfsten denken. Diese Minderheit peilt nicht, wie einsam sie selbst sind, haben kein Selbstwertgefühl und handeln irgendwie instinktgesteuert.
Immerhin zeigen diese mit Beleidigungen wie schlecht sie selbst sind. Einfach links liegen lassen und nicht weiter drüber nachdenken.
Zudem sind diese die Helden der Fakeacounts. In Kommentar spalten tummeln sich letztlich immer nur 5 User mit jeweils 10 Nicks. Ich lese diesen Schmaronz eh nicht mehr, da würde ich noch lieber Kühen beim wiederkäuen zusehen, das hat mehr Inhalt.
Otto.F.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Otto.F. » Mi 21. Nov 2018, 10:01

Bielefeld09 hat geschrieben:(05 Nov 2018, 21:54)

Sorry, aber Kriege zu empfehlen zur Befriedung innenpolitischer Schwierigkeiten,
ist sicherlich nicht ihr Ziel gewesen, oder?
Dafür haben wir Fussball, Olympiaden und diverse andere politische Aktivitäten.
Nöö, die Verrohung in unserer Gesellschaft begann,
als sozial Bedürftige wie Sozialschmarotzer behandelt wurden.
Rentner wurden auch nicht mehr als Gründer unseres Wohlstandes gesehen,
sondern als Kostenfaktor.
Insofern ist die Verrohung der Gesellschaft in erster Linie ein Problem der Mitte der Gesellschaft.

Der Hauptgrund ist wohl kurz und bündig Neid.
Überall sieht man Leute die mehr besitzen als man selbst. Dabei tun diese doch auch nicht mehr.
So zumindest die eigene Sicht der Dinge.

Manchmal mag das so sein, aber nicht immer. Bei Stars z.B. vergisst man allzu oft, wie besessen diese für ihre Karriere kämpfen.
Vernachlässigen Ausbildung, Freundschaften, Familie, machen sich zum Affen und wenn sie Glück haben erreichen sie ihr Ziel und wandern auf roten Teppichen.
Die allermeisten die strauchen, nie ihr Ziel erreichten und befrustet in Hilfsjobs oder der völligen Resignation enden sieht man hingegen nicht und das sind die allermeisten.
Die die rumbrüllen "die da oben", " die Anderen" sollten sich mal selbst fragen, für was sie selbst je gekämpft haben und ob sie jemals ihr gesamtes Leben auf eine Karte gesetzt haben für einen Traum, ein Ziel.
Neid ist wohl der Hauptfaktor zur Verrohung der Gesellschaft und solange manche immer reicher werden, andere nicht, oder nur geringfügig, wird diese Verrohung auch weitergehen.
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Bielefeld09
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Re: Verrohung der Gesellschaft

Beitragvon Bielefeld09 » Do 22. Nov 2018, 01:10

Otto.F. hat geschrieben:(21 Nov 2018, 10:01)

Der Hauptgrund ist wohl kurz und bündig Neid.
Überall sieht man Leute die mehr besitzen als man selbst. Dabei tun diese doch auch nicht mehr.
So zumindest die eigene Sicht der Dinge.

Manchmal mag das so sein, aber nicht immer. Bei Stars z.B. vergisst man allzu oft, wie besessen diese für ihre Karriere kämpfen.
Vernachlässigen Ausbildung, Freundschaften, Familie, machen sich zum Affen und wenn sie Glück haben erreichen sie ihr Ziel und wandern auf roten Teppichen.
Die allermeisten die strauchen, nie ihr Ziel erreichten und befrustet in Hilfsjobs oder der völligen Resignation enden sieht man hingegen nicht und das sind die allermeisten.
Die die rumbrüllen "die da oben", " die Anderen" sollten sich mal selbst fragen, für was sie selbst je gekämpft haben und ob sie jemals ihr gesamtes Leben auf eine Karte gesetzt haben für einen Traum, ein Ziel.
Neid ist wohl der Hauptfaktor zur Verrohung der Gesellschaft und solange manche immer reicher werden, andere nicht, oder nur geringfügig, wird diese Verrohung auch weitergehen.

Sorry, aber Neid als Begründung für Verrohung für eine Gesellschaft greift zu kurz.
Um es zu verdeutlichen:
Ich werde doch nicht roher zu meinem Nachbarn,
nur weil dieser mehr Geld verdient!
Aber ich werde auch nicht neidischer.
Aber vielleicht fängt Verrohung an der Rettungsgasse an, an der Missachtung von Polizeianweisungen
oder ähnlichen Spielchen von "unterdrückten Bürgern"!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p

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